Monat: Juni 2013

Familienfotografie für große Familien

Familienfotografie Kinderfotografie by Jana Mänz, Grimma

Große Familien zu portraitieren ist eine Herausforderung, da ich ein ganz besonderes Erinnerungsfoto gestalten möchte, das zwar gestellt ist aber so nicht aussieht! Das schwierige daran ist, alle Familienmitglieder auf den Punkt zu fotografieren, sodass keiner wegguckt oder durch andere verdeckt werden. Eine wichtige Voraussetzung für gelungene Fotos ist, dass alle Familienmitglieder  viel Spaß an der Fotografie haben und für jeden Spaß zu haben sind. Vor Ort habe ich meine Tricks, wie ich alle zum lachen bringe.

Wenn du auch ein Shooting mit deiner ganzen Familie machen möchtest, dann ruf mich an. Ob zu einem Jubiläum, zur Silbernen Hochzeit, zum Geburtstag oder einfach nur so zur Erinnerung. Gemeinsam besprechen wir deine Wünsche. Wichtig ist, dass du vor dem Shooting allen Familienmitgliedern benachrichtigst und mit Ihnen die Kleiderwünsche besprichst. Möchtest du das Shooting als Überraschung planen, dann überlege dir vorab, wie du Eltern, Großeltern, Kinder, Tanten und Neffen und Co. auf die passende Kleidung und vielleicht auf einen Frisörbesuch, Kosmetik etc. überzeugst. Familienfotos werden umso harmonischer, um so mehr die Kleidung abgestimmt ist und alle sich wohl fühlen. Alles andere organisiere ich vor Ort..

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Fotoaquarianertipps

Familienfotografie Kinderfotografie by Jana Mänz, Grimma

Habe ich schon erzählt, das ich Aquarien liebe? Am liebsten hätte ich ja eins zu Hause, aber wie das immer so ist mit den vielen Wünschen. Ich bin mit Aquarien aufgewachsen. Mein Vater hatte auf dem Dachboden verschieden Größen mit verschieden Fischarten und er hatte die Zeitung für Aqarianer abonniert, die zu DDR Zeit leider nur auf dem Cover schöne farbige Unterwasserfotos zeigte und Innen mit  s/w Zeichnungen ausgestattet war.

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Ich könnte mich stundenlang vor ein Aquarium setzen und einfach nur zuschauen. Die Bewegungen der Fische und das Blubbern des Wassers haben eine sehr meditative Auswirkung auf mich. Einfach nur zuschauen und gucken, was die Fische machen. Früher waren die sogenannten “Scheibenknutscher” meine Lieblingsfische. Das sind Welse, die sich an der Glasscheibe des Aquariums festsaugen und die Scheibe von den Algen befreien. Jedenfalls ist wohl meine Kindheit daran schuld, das ich heute jede Gelegenheit ergreife und die großen Aquarien der Welt besuche. Zuletzt war ich wieder im Meeresmuseum und Ozeaneum in Stralsund. Aber auch der Zoo in Leipzig hat wunderschöne Aquarien (besonders habe ich es geliebt, als in der MDR Sendung “Elefant, Tiger und Co” der pfiffige Grappa, ein Tintenfisch, gezeigt wurde. Schade, dass diese klugen Tiere nicht so alt werden).

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Jedenfalls liebe ich es, Aquarien zu fotografieren. Im Meeresmuseum und im Ozeaneum Stralsund kann man sich für einen Euro eine private Fotolizenz kaufen. Aber auch wenn man eine Fotolizenz kauft, ist es nicht ganz einfach hier zu fotografieren. Zum einen ist es meistens nicht möglich, ein Stativ zu verwenden und zum anderen ist das Blitzen verboten (Blitzen würde ja auch nichts nützen, da die Scheibe den Blitz unschön reflektieren würde). Was kann man also tun, um trotzdem schöne Fotos zu erhalten?

Das ist eigentlich gar nicht so schwer, wenn du eine ruhige Hand hast.

Mein Tipp: Stell eine große Blende ein, sodass sich die Belichtungszeit verringert. Eine Festbrennweite wie mein 50mm 1.4 mit einer sehr hohen Lichtstärke ist prädestiniert dafür. Zum anderen habe ich die Iso erhöht. Hier arbeite ich zwischen Iso 800 und 2000. Ich gehe aber nie über eine Iso von 2000, da ich das Rauschen dann nicht mehr vernünftig entfernen kann ohne dass mein Bild davon negativ beeinflusst wird.

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Achte beim Fotografieren durch die Glasscheiben auf die Reflexionen. Sie werden immer da sein, aber du kannst sie als Gestaltungsmittel in das Bild einbauen bzw. durch die Verwendung einer offenen Blende reduzieren.

Ein letzter Tipp ist, Serienbildaufnahmen zu machen. Das widerspricht zwar meiner Philosophie, so wenig wie möglich Bilder zu machen, aber manchmal umgehe ich meiner persönlichen Auflage, um ein gutes Ergebnis zu erhalten.

Ich hoffe, meine Tipps helfen dir das nächste Mal, wenn du ein Aquarium besuchst. Vielleicht hast du aber auch eins zu Hause, dann kannst du wunderbar üben und vielleicht magst du mir ein Bild im Kommentar posten? Und da die Sommerferien vor der Tür stehen, findest du hier ein Liste der zehn schönsten Aquarien in Deutschland.

Wenn Blumen lächeln – Tipps zur Blumenfotografie

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Ich muss ja immer zugeben: Blumenfotografie fasziniert mich nach wie vor.  Blumen zu fotografieren, bedeutet für mich Entspannung, Freude, Abschalten von Alltag. Es ist so wunderbar, die feinen Blüten zu betrachten, eine Biene dabei zu beobachten, wie sie von Blüte zu Blüte fliegt und dabei ihre Höschentaschen mit Pollen füllt. Der Geruch, den die Blumen verströmen – mal lieblich mal herb, immer anders. Die Formenvielfalt, die explodierenden Farben. Blumenfotografie ist etwas, was mir ein Lächeln aufs Gesicht zaubert und mich glücklich machen.

Doch worauf musst du achten, wenn du Blumen fotografieren möchtest? Ich habe dir ein paar einfache Tipps zusammen gestellt

  1. Achte auf das Licht. In der prallen Sonne hast du nicht nur harte Schatten auf dem Foto, unter Umständen auch weiße überbelichtete Flecken. Fotografiere eher in den Morgenstunden oder Abends, wenn das Licht nicht mehr so grell ist.
  2. Bestimme manuell deine Blende. Wenn du der Blüte schmeicheln willst, dann stelle sie optisch frei, indem du die Blende ganz weit öffnest und der Hintergrund verschwimmt.
  3. Gehe mit deiner Lieblingsblüte auf Augenhöhe. Nur von oben herab fotografiert, ist meistens langweilig. Versuche sie aus verschiedenen Perspektiven zu fotografieren. Ob aus der Froschperspektive oder einmal umrundet, spiele mit den Perspektiven und achte darauf, wie sich vor allem der Hintergrund verhält.
  4. Die Wahl des Objektives: Natürlich kannst du das Objektiv nehmen, was du schon hast. Aber wenn du Blumen öfters fotografierst, dann kann ein 60mm oder 100mm Makro sehr praktisch sein. Wenn du mit dem Smartphone fotografierst, dann nutze die Makrofunktion. Hier entstehen sogar kleine Bokehs. Mit dem 100er Makro schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen kannst du es als leichtes Teleobjektiv verwenden und zum anderen der Blüte auf den Stempel rücken.
  5. Missachte nicht die Regeln der Komposition. Eine Blütenfotografie ist wirkungsvoller, wenn sie im Goldenen Schnitt dargestellt wird. D.h. vereinfacht ausgedrückt: Fotografiere die Blüte nicht mittig, sondern im linken, rechten bzw. oberen oder unteren Bildbereich. Spiele mit dem Anschnitt.

Wenn du mehr über meine Natur- und Landschaftsfotografie wissen möchtest, empfehle ich dir mein Fotografiebuch “Naturfotografie – mal ganz anders

Japanische Zierquitte (Chaenomeles japonica)