Wenn Blumen lächeln – Tipps zur Blumenfotografie

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Ich muss ja immer zugeben: Blumenfotografie fasziniert mich nach wie vor.  Blumen zu fotografieren, bedeutet für mich Entspannung, Freude, Abschalten von Alltag. Es ist so wunderbar, die feinen Blüten zu betrachten, eine Biene dabei zu beobachten, wie sie von Blüte zu Blüte fliegt und dabei ihre Höschentaschen mit Pollen füllt. Der Geruch, den die Blumen verströmen – mal lieblich mal herb, immer anders. Die Formenvielfalt, die explodierenden Farben. Blumenfotografie ist etwas, was mir ein Lächeln aufs Gesicht zaubert und mich glücklich machen.

Doch worauf musst du achten, wenn du Blumen fotografieren möchtest? Ich habe dir ein paar einfache Tipps zusammen gestellt

  1. Achte auf das Licht. In der prallen Sonne hast du nicht nur harte Schatten auf dem Foto, unter Umständen auch weiße überbelichtete Flecken. Fotografiere eher in den Morgenstunden oder Abends, wenn das Licht nicht mehr so grell ist.
  2. Bestimme manuell deine Blende. Wenn du der Blüte schmeicheln willst, dann stelle sie optisch frei, indem du die Blende ganz weit öffnest und der Hintergrund verschwimmt.
  3. Gehe mit deiner Lieblingsblüte auf Augenhöhe. Nur von oben herab fotografiert, ist meistens langweilig. Versuche sie aus verschiedenen Perspektiven zu fotografieren. Ob aus der Froschperspektive oder einmal umrundet, spiele mit den Perspektiven und achte darauf, wie sich vor allem der Hintergrund verhält.
  4. Die Wahl des Objektives: Natürlich kannst du das Objektiv nehmen, was du schon hast. Aber wenn du Blumen öfters fotografierst, dann kann ein 60mm oder 100mm Makro sehr praktisch sein. Wenn du mit dem Smartphone fotografierst, dann nutze die Makrofunktion. Hier entstehen sogar kleine Bokehs. Mit dem 100er Makro schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen kannst du es als leichtes Teleobjektiv verwenden und zum anderen der Blüte auf den Stempel rücken.
  5. Missachte nicht die Regeln der Komposition. Eine Blütenfotografie ist wirkungsvoller, wenn sie im Goldenen Schnitt dargestellt wird. D.h. vereinfacht ausgedrückt: Fotografiere die Blüte nicht mittig, sondern im linken, rechten bzw. oberen oder unteren Bildbereich. Spiele mit dem Anschnitt.

Wenn du mehr über meine Natur- und Landschaftsfotografie wissen möchtest, empfehle ich dir mein Fotografiebuch “Naturfotografie – mal ganz anders

Japanische Zierquitte (Chaenomeles japonica)

 

Kategorie Natur & Pflanzen

„Fotografie aus Leidenschaft“, das ist das Motto der 1976 in Halberstadt geborenen künstlerischen Fotografin und Buchautorin Jana Mänz. Als Natur- und Landschaftsfotografin zeigt sie uns die Welt auf ungesehene Weise. Die Abbildung der Wirklichkeit lässt sie dabei gerne hinter sich, um mit ganz eigener Handschrift Bilder zu schaffen, die im Gedächtnis bleiben. Gerne gibt Jana Mänz ihr Wissen weiter: Sie unterrichtet Fotografie und Bildbearbeitung. www.janamaenz.photography

1 Kommentare

  1. Schöne Fotos und tolle Tipps. Werde mich demnächst auch einmal auf Blumenjagd machen müssen ;)

    LG Armin

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