Monat: Februar 2015

Tutorial: Was sind Mock-Ups?

Was ist ein Mock-Up und wozu werden Sie verwendet?

Als ich zum ersten Mal im angelsächsischen Raum von diesem Begriff Mock-Up las, konnte ich mir nicht viel darunter vorstellen. Die Beschreibung bei Wikipedia entsprach nicht dem, wozu es in meinem Bereich, nämlich in der Fotografie und Bildbearbeitung verwendet wird. Der Begriff Mock-Up wird auch im Webdesign verwendet, aber auch hier ist der Begriff nicht gleichzusetzen.

Daher versuche ich mal den Begriff Mock-Up für die Fotografie und Bildbearbeitung zu beschreiben. Im ersten Schritt wird eine Fotografie erstellt, in der ein kleiner Bildbereich ausgetauscht werden kann. Das kann der Bildschirm eines Laptops sein. Der Laptop selber steht auf einem Schreibtisch in einem Raum. Das kann ein Bilderrahmen sein, der an der Wand hängt. Das kann ein Plakat an einer Litfaßsäule in einer Strasse sein.

In einem weiteren Schritt wird in einem Bildbearbeitungsprogramm, in meinem Beispiel Photoshop, das Bild so bearbeitet, dass – bleiben wir beim Bespiel Laptop, der Bildschirm freigestellt wird. Dahinter wird eine veränderbare Smartobjektebene gelegt, die per Mausklick mit dem eigenen Bild ausgetauscht werden kann. So hat man die Möglichkeit, eigene Bilder in fremde Fotos so zu integrieren, dass dies echt wirkt, so als wenn man es schon so fotografiert hätte.

Der Vorteil dieser fertigen Mock-Up Bilder ist, dass man mit wenig Kenntnis über das Thema Freistellen unendlich viele Möglichkeiten hat, eigene Bilder bzw. Screenshots, zu integrieren.

Vintage-Camera-Mock-Ups-Photoshop (2)

Hier kannst du dir eine Anleitung kostenlos herunterladen, wie du dein eigenes Bild in ein Mock-Up integrieren kannst. Du brauchst für die Bearbeitung eine Bildbearbeitungssoftware wie Photoshop/Elements, die mit Ebenen arbeiten kann.

Meine Vintage Camera Mock-Ups kannst du für einen kleinen Obulus im Creative Market erwerben.

Du kannst mich jederzeit als persönlichen Coach zu den Themen: Bildbearbeitung mit Lightroom, Photoshop oder Picasa buchen. Gerne gehe ich mit dir auf einen persönlichen Fotokurs und erkläre dir deine Kamera oder technische Funktionen. Und wenn du Hilfe zu deiner WordPress Seite oder nicht weißt warum deine Seite im Internet nicht gefunden wird, helfe ich dir gerne weiter! Mehr bald dazu unter www.welovetosupport.de

Neue Landschafts- und Natur-Lightroom-Presets im Creative-Market

Für meine Natur- und Landschaftsfotografie benutzte ich immer wieder die selben Presets. Im Laufe der Zeit habe ich mir die erarbeitet. Seit diesem Monat biete ich sie für einen kleinen Obulus  auf der Plattform Creative Market an. Schaut mal rein, wenn ihr neue Presets für eure Natur- und Landschaftsfotografie benötigt.

lightroom-presets-creative-market

Schriften-Jungle?!

Hilfe, was ist der Unterschied zwischen PostScript, TrueType, OpenType Schriften?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen den drei Schriften: PostScript, TrueType, OpenType. Der Unterschied ist für einen Laien nicht gleich zu erkennen, daher versuchen wir es vereinfacht zu erklären.

TrueType-Schriften sind die bekanntesten Schriften, die überwiegend in Office-Anwendungen (Word, PowerPoint) eingesetzt werden.  Der Nachteil dieser Schriften ist, das die Druckqualität nicht besonders gut ist und mehr Zeit beim laden im Drucker benötigen. Ein weiterer Nachteil ist, dass diese Schriften meistens keinen erweiterten Zeichensatz, z. B. Kapitälchen, Zahlen in alter Schrift und komplexere Formen wie Glyphen und Ligaturen beinhalten. Ebenso ist vom Nachteil, das TrueType Schriftarten sich in den Betriebssystemen unterschiedlich verhalten, d.h. auf Windows läuft u.U. die Schrift anders als auf dem Mac, sodass der Austausch von Schriftstücken zwischen den Betriebssystem zu Problemen führen kann, weil die Umbrüche sich ganz anders verhalten.

PostScript-Schriften sind die, die vor allem in professionellen Druckereien für Bücher und Zeitschriften verwendet werden. Postscript Schriften sind detailreich und von hoher Qualität. PostScript wurde von Adobe entwickelt. Der Vorteil ist, dass alle Bestandteile eines grafischen Dokuments (Zeichen, Symbole, Bilder, etc.) auf unterschiedlichen Medien wie Druckern oder Displays etc. in gleichbleibender Qualität dargestellt werden. PostScript-Zeichensätze liegen immer in einem Vektorformat für die Ausgabe auf Druckmedien und einem Bitmap-Zeichensatz für die Ausgabe auf Bildschirmen vor. Der Nachteil dieser Schriften ist, dass man diese Schriften für jedes Betriebssystem kaufen muss und sie nicht plattformübergreifend sind.

OpenType-Schriften sollten ursprünglich die Vorteile beider Font-Varianten vereinen. Zum einen sind die Schriften plattformübergreifend, d.h. eine Schriftdatei funktioniert auf Macintosh- ebenso wie auf Windows-Computern, zum anderen unterstützen sie erweiterte Zeichensätze und Layout-Funktionen.

Welche Schrift ist für mich die richtige?

Wenn du einen Brief in Word schreiben oder eine Präsentation in PowerPoint erstellen möchtest, dann kannst du TrueType-Schriften verwenden. Die Bekanntesten Schriften sind Arial oder Times New Roman. Diese Schriften sind auf dem Betriebssystem schon installiert.

Wenn du Flyer oder Visitenkarten professionell drucken lassen willst, solltest du eine PostScript- oder OpenType Schrift verwenden. Die Bekanntesten Schriften sind die Helvetica oder Courier. Achte darauf, das Schriftarten dem Urhebergesetz unterliegen und das viele Schriften zwar zum privaten Gebrauch kostenlos heruntergeladen  aber nicht gewerblich eingesetzt werden dürfen. Diese Schriften musst du kaufen, z.B. im Fontshop. OpenType Schriften bekommst du auch für wenig Geld im CreativeMarket

Wenn du verschiedene Schriftarten auf deiner Webseite einbinden möchtest, dann verwende am besten Google Fonts. Diese werden nicht nur in den unterschiedlichsten Browsern wie Firefox,  Chrome oder Explorer angezeigt, sondern auch auf dem Smartphone und Tablets von Android, Apple oder Windows. Der Vorteil von Google Fonts ist zudem, dass sie frei verwendet werden können. Du kannst natürlich auch Webfonts auf deinen Server hochladen. Außergewöhnliche und bezahlbare Webfonts findest du im CreativeMarket.

Noch ein Tipp: Achte bei der Auswahl der Schriften darauf, dass diese auch die deutschen Umlaute und allgemeine Sonderzeichen beinhalten.

Du hast mehr Fragen? Wir helfen dir gerne weiter…

Wie importiere ich ein Lightroom Preset?

Du verwendest Lightroom und du möchtest mit Presets arbeiten? Im Internet findest du eine Menge kostenloser und kostenpflichtige Presets. Lade dir ein Preset deiner Wahl herunter und meistens musst du diese als *zip Datei entpacken. Wenn du dir öfters Presets herunter lädst, ist es sinnvoll, wenn du dir einen eigenen Ordner auf deiner Festplatte anlegst, in dem du die *.lrtemplate Dateien speicherst. So hast du nach einem Update/Neuinstallation von LR alle Presets gebündelt in einem Ordner.

1. Schritt: Wenn du die Dateien entpackt hast, öffnest du Lightroom. Du gehst auf den Reiter oben rechts “Entwickeln”.
2. Schritt: Jetzt gehst du nach Links, auf das Fenster “Vorgaben”. Zuerst solltest du einen eigenen Ordner anlegen. Das machst du, indem du per Rechtsklick auf das Vorgaben Fenster klickst. Es erscheint ein Fenster “Neuer Ordner”.
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3. Schritt: Gib dem Ordner einen Namen
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4. Schritt: Klicke nun wieder per Rechtsklick auf den neuen Ordner und wähle die Funktion “Importieren”.
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In einem Extra-Fenster kannst du nun dein *.lrtemplate auswählen und hinzufügen.
Vóila, und schon hast du ein neues Preset in dein Lightroom importiert.
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Hinweis: Im Internet findest du noch ältere Lightroom3/4 Presets. Diese kannst du natürlich auch importieren. Sie müssen aber auf deine aktuelle Lightroom Version angepasst werden. Klicke dazu im rechten Menü unter Histogramm auf den kleinen Pfeil. Dieser erscheint nur, wenn die Prozessversion des Presets veraltet ist.
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Mit einem Klick aktualisiert er das Bild, aber nicht das Preset. Achte darauf, durch die Aktualisierung können sich die Einstellungen komplett verändern. Unter Umständen musst diese nun per Hand wieder anpassen.
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Erst wenn du die Prozessversion aktualisiert hast, kannst du unter “Vorgaben” und Rechtsklick auf das Preset diese aktualisieren. Aktiviere mit einem Klick das Preset und klicke nun mit der rechten Maustaste darauf. Es erscheint die Funktion “Mit den aktuellen Einstellungen aktualisieren”. Jetzt liegt dein Preset in der aktuellen Lightroom Version vor.
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Im übrigen kannst du auf diese Art und Weise jedes Preset anpassen.
Wie du selber Presets anlegst und vieles mehr, erklären wir dir in unseren Lightroom Schulungen.

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