Monat: April 2015

Lightroom 6 (CC) und jetzt?

Ich habe es nie bestritten oder verheimlicht: Ich liebe Lightroom. Es ist die Bildbearbeitungssoftware, die mir nicht nur einen guten Workflow für die professionelle Fotografie bietet (den Unken zum trotz, die das Gegenteil behaupten) und gleichzeitig mir den gestalterischen Spielraum für meine Kreativität gibt. Da ist es nicht zu verwundern, dass ich die letzten Wochen auf die neue Version Lightroom 6 gewartet habe. Als Gegenerin der Cloud hatte ich gehofft, das LR6 wieder als “normale” einmalige Kaufversion angeboten wird und ich wurde auch nicht enttäuscht. Auch wenn das bedeutet, dass man dann wohl auf Updates (außer denen von Kamera- und Objektivprofilen) verzichten muss. Aber das hat mich bisher auch nicht gestört, da ich die Updatefunktion deaktiviert habe. Das ständige “nach Hause telefonieren” finde ich im Berufsalltag mehr als störend und bin glücklich über eine stabile Software.

Nachdem das geklärt war, wollte ich nur noch wissen, welche Funktionen sind neu. Doch hier wurde ich bitter enttäuscht: HDR (Bonbonbilder, wie grausam), Gesichtserkennung (als Familienfotografin eine Tortour und war schon froh, das ich diese bei Picasa für meine Collagen deaktivieren konnte) und eine verbesserte Diashow. Die letzte Diashow habe ich 2004 erstellt, danach wollte ich niemanden mehr aus meinem Freundeskreis damit langweilen.

Und was noch? Einen Maskierungspinsel, mit dem sich ein Bild detaillierter bearbeiten lässt als mit dem Verlaufsfilter, das scheint interessanter zu sein. Eine Panorama-Funktion, die im Hintergrund ein neues RAW erstellt, während die Photoshop-Panorama-Funktion ein fertig entwickeltes Bild erstellt. Aber das es jetzt einen “Rote Augen Filter” für  Haustiere gibt – nun wer es braucht, vor allem die, die alles anblitzen wer nicht bei Drei auf den Bäumen ist. Entschuldigt, aber das ist für Adobe echt peinlich.

Ich hätte mir ganz andere Funktionen gewünscht, vor allem für die Bildretusche. Denn nach wie vor muss ich das Foto von LR nach Photoshop exportieren, wenn ich ordentlich retuschieren muss. Ich hätte mir einen CMYK-Workflow gewünscht oder was mir sehr helfen würde, eine automatische, anpassbare Sensorfleckenkorrektur und nicht, das ich jeden Fleck minitiös per Hand anfassen muss. Eine verbesserte Funktion für Chromatische Abberationen, da die jetzige selten wirklich gut funktioniert. In der letzten Lightroom Schulung haben wir auch festgestellt, das RAW-Bilder, die in s/w oder sepia Modus fotografiert wurden, nur in Farbe eingelesen werden. Es wäre schön gewesen, wenn die Information s/w erkannt und zur Auswahl gestellt werden würden. Für die Bibliothek würde ich mir eine Absturzsichere Funktion “Abgelehnte Fotos löschen”, denn wenn man mehr als 50 Bilder auf einmal löschen will, stürzt LR regelmässig ab. Eine ebenso absturzichere Export- und Importfunktion von Katalogen, auch hier klemmt es an allen Ecken und Enden… Datensicherheit wäre ein großes Thema. Aber damit scheint man nicht wirklich werben zu können…

Wie geht es mit meinen Schulungen weiter? Die werden nach wie vor in LR5 passieren. Wer mit LR6 kommt, auf den werde ich mich gerne einstellen, aber die wichtigsten Funktionen sind in LR5 alle vorhanden. Wer jetzt eine preiswerte LR5 Version sieht, kann zuschlagen und warten auf CS7 und der Hoffnung, das vll. ein Entwickler von Adobe meinen Bericht liest. Es wäre schön, wenn Berufsfotografen gefragt werden würden, die tagtäglich mit der Software arbeiten….

Ist meine Seite “mobile friendly”?

Ist meine Seite “mobile friendly”?  ist eine wichtige Frage. Nicht nur, weil es heute schon so ist, dass die Mehrheit der Leser über Smartphones und Tablets im Internet surfen, sondern auch weil die Suchmaschine Google zum 21.4.2015 ein Update veröffentlichen wird, dass sich auf das Ranking von Webseiten beziehen wird, die auf Mobilen Endgeräten in der Suche angezeigt werden. Das heißt einfach übersetzt, ist deine Internetseite nicht “mobile friendly”, wird sie in der Mobilen Suche weiter hinten angezeigt. Die Reihenfolge am PC soll laut Google aber nicht betroffen sein.

Die Frage ist nun, wie finde ich heraus, ob meine WordPress Seite “mobile friendly” ist?
Ganz einfach, gehe dazu auf die Google Webmaster Tool Seite “mobile-friendly” und trage deine Webseite ein. Google wird diese Seite analysieren.

Individuelle Schulungen: Ich holle dich dort ab, wo du zur ZeitUnd was passiert, wenn meine WordPress Seite nicht barrierefrei ist und eine Responsive Layout hat?
Zum einen prüfe, ob es für dein WordPress-Theme ein Update gibt. Jeder Theme Hersteller bietet eine Demo an, die wiederum anzeigt, wie die Seite auf den verschiedensten Endgeräten aussieht. Eine weitere Möglichkeit wäre, die Demo sich auf dem eigenen Smartphone/Tablet anzuschauen. Wenn du keines dieser Geräte hast, kannst du das auch über deinen Browser prüfen, indem du das Browserfenster auf die Größe eines Smartphones verkleinerst. Neben dem WordPress-Theme Update, solltest du zusätzlich auch WordPress und alle Plugins aktualisieren.

Leider kommt es immer wieder vor, das Themes von den Entwicklern nicht aktualisiert werden und somit auch nicht barrierefrei sind. Hier müsstet du, wenn du weißt das deine Zielgruppe überwiegend mit dem Smartphone/Tablet surft, ein aktuelles Theme einrichten. Achte aber beim Download/Kauf darauf, das es mobile friendly ist. Suche bei WordPress.org nach dem Stichwort “Responsive Layout“.

Eine andere Möglichkeit wäre, vor allem wenn du ein Theme hast, dass extra für dich designt wurde, ein entsprechenden Plugin zu installieren. Das Plugin Jetpack bietet Website-Betreibern Funktionen für Mobilgeräte für selbst gehostete Websites. WPTouch ist eine Plug-in-Lösung, mit der sich eine eigenständige, für Mobilgeräte optimierte Version deiner WordPress Seite erstellen lässt. Dein Desktop-Theme wird dabei nicht geändert. Mobilen Besuchern wird die Website mit einem anderen Theme angezeigt.

Wenn du Fragen zu der Aktualisierung hast oder Hilfe brauchst, wir sind gerne für dich da!

 

Drei inspirierende Fotografiebücher

Drei-inspirierende-Fotografiebuecher

Welche Bücher habe ich gelesen, als ich in einem Kreativitätsloch feststeckte? Welche Bücher finde ich als Autorin lesenswert, zumal ich – ich gebe es zu – bei anderen Werken ganz gerne sehr kritisch bin. Ich sage nicht, das die aufgezählten Bücher perfekt und ohne Makel sind, aber wer ist das schon und Perfektion ist ja auf die Dauer langweilig. Aber sie sind sehr inspirierend, sowohl die Texte als auch die Fotos.

Wenn du nicht weißt was du fotografieren sollst und du mal wieder eine neue Perspektive brauchst, dann kann ich dir diese drei Bücher sehr empfehlen, natürlich sind Sie auch wunderbar als Geschenk geeignet.

1. Inspiration: Ein Buch für Fotografen

2. Fotografiere, was du fühlst: Die Shutter Sisters

3. Fotografie als Meditation: Eine Reise zur Quelle der Kreativität