Monat: Mai 2015

Fünf Tipps wie du deine Fotos besser sortierst & archivierst

Fotos aufräumen, löschen, sortieren-DIE BESTEN-BILDVERWALTUNGSPROGRAMME

Deine Festplatte platzt aus allen Nähten und dein Betriebssystem meldet immer wieder “Zu wenig Speicherplatz”?
Mittlerweile liegen deine Fotos auf diversen Speichermedien, Kamerachips, externe Festplatten, Laptop, Handy usw. Ob Mac oder Windows oder alles durcheinander…
Dabei ist das allerschlimmste: Du hast keine Lust mehr Fotos zu machen.

Der Fotomüll belastet und behindert dich, kreativ zu werden. Du weißt ja nicht, wohin du die neuen Fotos noch packen sollst. Und eine neue externe Festplatte kann auch nicht die Lösung sein oder? Dir ist alles zuviel und am liebsten würdest du alles auf einmal löschen wollen? Aber nein, das geht auch nicht, dein Herz hängt an jedem Bild und du weißt nicht wo du anfangen sollst aufzuräumen?

Ich kenne das Problem und manchmal befürchte ich, auch ein Foto-Messie zu sein. Doch wie räume ich auf, wie archiviere ich meine Bilder? Ich verrate dir meine Tipps:

1. Das fängt schon beim fotografieren an. Versuche weniger Fotos zu machen und konzentriere dich darauf, die wenigen Fotos richtig gut zu machen. Laß dir Zeit beim fotografieren und knips nicht alles. Überlege dir beim fotografieren, ob das Motiv wirklich spannend ist und was du damit später machen willst. Die meisten Bilder sind einfach überflüssig und werden NIE wieder angeschaut.

2. Du fotografierst im RAW und JPG Format? Was hältst du denn davon, nur noch im RAW zu fotografieren? Liegt es daran, das du dir bei der Entwicklung der Bilder noch unsicher bist und du gerne das entwickelte JPG als Sicherheit hast. Vertraue dir und übe. In kurzer Zeit wirst du das JPG gar nicht mehr vermissen und du wirst sehen, wie viel Spaß es macht, selber die Entwicklung deiner Bilder in die Hand zu nehmen.

3. Du fotografierst am meisten im Urlaub? Was hältst du denn davon, gleich abends mit einem Gläschen Wein deine Bilder auszusortieren. Ein Laptop hast du sicherlich mit, um die Daten vom Chip auf die Festplatte zu überspielen. Sortiere dabei gleich aus und du kommst mit weniger Ballast nach Hause.

4. Du weißt nicht, wie du aussortieren sollst. Im ersten Schritt lösche alles was unscharf ist. Es wird auf der Festplatte nicht schärfer werden. Im zweiten Schritt lösche alles, was einfach nur belanglos und schlecht ist und im dritten Schritt vergleiche die Fotos die sich ähnlich sind und lösche das, was du weniger schön findest. Und lösche es richtig von der Festplatte. Vergiss nicht den Papierkorb zu leeren!

5. Speichere deine Bilder in einem Fotoarchiv-Ordner ab, abgelegt nach Jahr / Monat / Datum. Lege diesen Ordner bei Windows NIEMALS unter dem Systemordner “Bilder” oder “Benutzer” ab, da bei einem Windows-Crash diese Ordner immer überschrieben werden und deine Bilder verschwunden sind. Am besten unterteilst du deine Festplatte in zwei Partitionen und speicherst deine Bilder unter “D” ab, während dein Betriebssystem und die Software auf “C” liegen. Möchtest du deine Bilder nach Thema trennen, empfehle ich immer die Sammlungen in Lightroom, da es öfters vorkommt, dass das eine Foto sowohl zu dem einen als auch zu einem anderen Thema passt. Damit du deine Fotos nicht doppelt abspeicherst, kannst du es virtuell verschiedenen Sammlungen in Lightroom zuweisen.

Ich hoffe, meine Tipps konnten dir helfen, wie du zukünftig mit deinen Fotos umgehen kannst. Wenn du Hilfe beim aufräumen, sortieren, löschen und archivieren brauchst, dann ruf mich an oder buche meinen Erste Hilfe Kurs: Fotos aufräumen, sortieren und verwalten

Fünf Tipps für bessere Natur- und Landschaftsfotos

Du möchtest gerne schönere Landschaftsfotos machen und fragst dich, wie andere das machen? Was ist das Geheimnis und wie gehen sie vor? Ich verrate dir 5 Tipps und Tricks. Probiere Sie einfach mal aus…

1. Fotografierst du am liebsten im Urlaub und am allermeisten fremde, exotische Landschaften? Dagegen ist nichts zu sagen, aber fange an, auch vor deiner Haustür zu fotografieren. Vor Ort gibt es ganz sicher schöne Landschaften zu entdecken und wenn sie nicht offensichtlich sind, dann suche sie! Umso öfter du raus gehst, umso besser werden deine Fotos. Dein Auge wird geschult, du erkennst so interessante Landschaften viel besser. Warte nicht erst auf den nächsten Urlaub!

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2. Du gehst am liebsten bei schönem Wetter vor die Tür? Kauf dir ein paar wasserfeste Kleidungsstücke und gehe dann los, wenn du deinen Hund nicht vor die Tür lassen würdest. Gerade Landschaftsbilder mit düsteren Wolken, mit Regen oder Nebel, mit diffusen Lichtstimmungen machen eine Landschaftsfotografie erst spannend. Schön Wetter kann jeder, ist aber auf die Dauer langweilig…

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3. Analysiere Landschafts- und Naturfotos von anderen. Was gefällt dir? Wie sieht das Licht aus? Wie ist das Bild gestaltet? Was gefällt dir nicht? Schule deine Sehweise. Wenn du dann vor Ort bist, schau genau hin. Was stört in der Landschaft? Hilft es, wenn du die Kamera etwas schwenkst? Oder solltest du lieber die Blende öffnen und dein Motiv freistellen? Manchmal sind es Klitzekleine Kleinigkeiten, die aus einem langweiligen Bild ein ganz Besonderes machen. Schau genau hin!

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4. Beachtest du die Grundregeln? Ist dein Horizont gerade, vor allem bei Meeresbildern? Wenn nicht, versuch mal die Gitterlinien in deiner Kamera (sofern sie vorhanden sind) einzuschalten oder ziehe das Bild in der Bildbearbeitung gerade. Sind deine Bilder wirklich scharf? Versuche doch mal ein Festbrennweitenobjektiv, die haben eine unglaubliche Abbildungsleistung. Achte auf kleine hässliche Flecken, sogenannte Sensorflecken, die deinen schönen blauen Himmel verunstalten und retuschiere sie weg (wie man die sieht und wie man die entfernt, erkläre ich in meinen Bildbearbeitungskursen). Versuch nicht immer alles mittig zu fotografieren. Probiere den goldenen Schnitt oder die Drittel-Regel zu beherzigen. Ausnahmen bestätigen die Regel…

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5. Arbeite mit Farbakzenten oder mit Komplementärfarben. Oder gestalte dein Bilder in Pastellfarben, je nachdem wie dein Geschmack ist. Überfrachte deine Bilder nicht, weniger ist mehr. Versuche dich auf ein Detail zu konzentrieren. Mache das was dir gefällt und richte dich nicht nach anderen. Allen kannst du eh nicht gefallen. Versuche eine Richtung für dich zu finden und baue sie aus. Und übe viel, wie sagt man doch so schön “Übung macht den Meister”….

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5 Tipps wie deine Fotos besser gefunden werden

Suchmaschinenoptimierung (SEO)* für deine Fotografie-Webseite ganz einfach

Du hast eine schöne Fotografie-Seite mit WordPress erstellt? Die Diashows sehen schön aus und du hast viel Mühe in den Slider deiner Startseite gesteckt, aber deine Fotos bzw. deine Seite wird nicht gefunden? Wusstest du, das die meisten Menschen über die Bildersuche gehen? Daher solltest du nicht vergessen, deine Fotos für Google auffindbar zu machen.

Fünf Tipps wie du mehr Besucher erhältst:

1. Schreibe in deinem Artikel eine Überschrift, die nicht nur interessant für deine Leser ist, sondern auch die Begriffe enthält, unter denen deine Bilder gefunden werden sollen. Das betrifft natürlich auch den Text deines Artikels

2. Lade keine Bilder hoch, die den Dateinamen 0815.jpg oder dsc_2412.png enthalten. Benenne deine Bilder mit den Worten, was auch auf den Bildern zu sehen ist. Zum Beispiel Landschaftsfotografie-Ostsee-Strand-Binz.jpg Eine Ortsangabe kann oft für den Suchenden hilfreich sein.

3. Trage die wichtigsten Begriffe in die Exif deiner Bilddatei ein. Wie das geht, erfährst du in meinen Bildbearbeitungs- oder WordPress Schulungen.

4. Trage beim Hochladen der Bilder einen Titel, Bildbeschreibung in die WordPress Bibliothek etc. ein. Denke immer daran, Begriffe zu verwenden, unter denen später deine Bilder gefunden werden sollen.

5. Vergiss nicht im WordPress Artikel eine Kategorie z.B. Landschaftsfotografie anzulegen und die Schlagwörter im Artikel anzulegen. Ein Seo Plugin (z.B. WP Seo) ist sehr nützlich.

Wenn du diese 5 Tipps beherzigst, werden deine Fotos schnell gefunden. Wichtig ist, diese Tipps nicht nur einmal umzusetzen, sondern immer. Bei jedem Post, bei jeder Seite, bei jedem Artikel, ob bei einem Foto oder bei einer Diashow. Suchmaschinenoptimierung für deine Fotografie Webseite ist nicht schwierig, aber Fleißarbeit!

Schulungen WordPress und Suchmaschinenoptimierung

* SEO heißt Search Engine Optimization, auf deutsch Suchmaschinenoptimierung oder besser gesagt, wie finden deine Leser deine Webseite und deine Bilder.