Fünf Tipps für bessere Natur- und Landschaftsfotos

Du möchtest gerne schönere Landschaftsfotos machen und fragst dich, wie andere das machen? Was ist das Geheimnis und wie gehen sie vor? Ich verrate dir 5 Tipps und Tricks. Probiere Sie einfach mal aus…

1. Fotografierst du am liebsten im Urlaub und am allermeisten fremde, exotische Landschaften? Dagegen ist nichts zu sagen, aber fange an, auch vor deiner Haustür zu fotografieren. Vor Ort gibt es ganz sicher schöne Landschaften zu entdecken und wenn sie nicht offensichtlich sind, dann suche sie! Umso öfter du raus gehst, umso besser werden deine Fotos. Dein Auge wird geschult, du erkennst so interessante Landschaften viel besser. Warte nicht erst auf den nächsten Urlaub!

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2. Du gehst am liebsten bei schönem Wetter vor die Tür? Kauf dir ein paar wasserfeste Kleidungsstücke und gehe dann los, wenn du deinen Hund nicht vor die Tür lassen würdest. Gerade Landschaftsbilder mit düsteren Wolken, mit Regen oder Nebel, mit diffusen Lichtstimmungen machen eine Landschaftsfotografie erst spannend. Schön Wetter kann jeder, ist aber auf die Dauer langweilig…

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3. Analysiere Landschafts- und Naturfotos von anderen. Was gefällt dir? Wie sieht das Licht aus? Wie ist das Bild gestaltet? Was gefällt dir nicht? Schule deine Sehweise. Wenn du dann vor Ort bist, schau genau hin. Was stört in der Landschaft? Hilft es, wenn du die Kamera etwas schwenkst? Oder solltest du lieber die Blende öffnen und dein Motiv freistellen? Manchmal sind es Klitzekleine Kleinigkeiten, die aus einem langweiligen Bild ein ganz Besonderes machen. Schau genau hin!

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4. Beachtest du die Grundregeln? Ist dein Horizont gerade, vor allem bei Meeresbildern? Wenn nicht, versuch mal die Gitterlinien in deiner Kamera (sofern sie vorhanden sind) einzuschalten oder ziehe das Bild in der Bildbearbeitung gerade. Sind deine Bilder wirklich scharf? Versuche doch mal ein Festbrennweitenobjektiv, die haben eine unglaubliche Abbildungsleistung. Achte auf kleine hässliche Flecken, sogenannte Sensorflecken, die deinen schönen blauen Himmel verunstalten und retuschiere sie weg (wie man die sieht und wie man die entfernt, erkläre ich in meinen Bildbearbeitungskursen). Versuch nicht immer alles mittig zu fotografieren. Probiere den goldenen Schnitt oder die Drittel-Regel zu beherzigen. Ausnahmen bestätigen die Regel…

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5. Arbeite mit Farbakzenten oder mit Komplementärfarben. Oder gestalte dein Bilder in Pastellfarben, je nachdem wie dein Geschmack ist. Überfrachte deine Bilder nicht, weniger ist mehr. Versuche dich auf ein Detail zu konzentrieren. Mache das was dir gefällt und richte dich nicht nach anderen. Allen kannst du eh nicht gefallen. Versuche eine Richtung für dich zu finden und baue sie aus. Und übe viel, wie sagt man doch so schön “Übung macht den Meister”….

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1 Kommentare

  1. Pingback: 5 Tipps für bessere Naturfotos von Jana Mänz | reisen bebildert – Das Reisefotografie-Blog.

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