Monat: September 2015

Ab sofort vorbestellbar: Monatskalender 2016 mit vielen Fotoübungen

Monatskalender 2016 mit Fotoübungen, Kalender, Fotografie, Kreativübungen

Ich freue mich sehr, heute unseren Monatskalender für 2016 vorstellen zu dürfen!

In Zusammenarbeit mit Bea ist erstmalig ein wunderschöner aber auch praktischer Monatskalender mit vielen Fotoübungen für 2016 bestellbar. Der Kalender liegt im praktischen A5-Format vor und passt so in jede Handtasche und Fototasche. Er enthält 12 Monatsübersichten, indem du deine Termine eintragen kannst. Die Zwischenseiten enthalten viele praktische Fotoübungen- dein kreativer Fotografiebegleiter für 2016.

Der Kalender ist auf umweltfreundlichen Recyclingpapier gedruckt. Das Papier ist nicht gestrichen, sodass es sehr gut beschreibbar ist. Der Monatskalender beinhaltet 44 Seiten und ist A5 groß. Er wiegt rund 150gr.

Innerhalb Deutschland versende ich  versandkostenfrei in einer stabilen gepolsterten Versandtasche.

Adobe Creative Cloud – sinnvoll oder nicht?

Des öfteren werde ich um meine Meinung gebeten, wenn es um den Einsatz der Adobe Creative Cloud geht.

Im ersten Moment spricht vieles für die Cloud:

  • Geringe Kosten für den Einstieg, mit 12 Euro im Monat ist man schon dabei und kann Lightroom und Photoshop nutzen. Für Hobbyfotografen recht lukrativ.
  • Viel Speicherplatz, um Fotos mit anderen zu tauschen bzw. die Fotos auf den verschiedensten Geräten zu nutzen Desktop – Tablet – Smartphone.
  • Die neuste Version, ich kann die aktuellsten Feature benutzen und bin immer auf den neusten Stand.

Was spricht für mich aber dagegen, warum mag ich es nicht nutzen?

  • Ich brauche zum einen das teuerste Paket mit 60 Euro im Monat, weil ich mit Dreamweaver, InDesign, Acrobat Vollversion und Illustrator arbeite. Ich habe vor einigen Jahren dafür sehr viel Geld bezahlt und das muss sich erst amortisieren.
  • Ich brauche Arbeitssicherheit: Die Cloud macht zuviele Probleme mit dem ständigen “nach Hause telefonieren”. Ich muss auch ohne Internet arbeiten können, ohne das die Software abgleichen will, ob ich diesen Monat schon bezahlt habe.
  • Die ständigen Updates behindern meine Arbeit. Ich möchte selber bestimmen, wann und wo ich ein Update mache. Wenn ich ein perfekt laufendes System habe, verändere ich es nicht.
  • Die Apps auf dem Tablet/Smartphone sind Spielerei. Für mich als als Fotografin nicht arbeitstauglich.

Obwohl ich sehr gerne neue Dinge ausprobiere und ein sehr neugieriger Mensch bin, hat mich die Cloud für meine Arbeit nicht überzeugt. Ich würde mir auch wünschen, wenn die normalen Kaufversionen weiterhin erhältlich sind. Denn das muss ich immer wieder sagen, Lightroom und Photoshop sind geniale Werkzeuge, die ich nicht eintauschen möchte.

Warum ich meine Webseiten gelöscht habe…

Naturfotografie, Landschaftsfotografie, Wäler im Herbst

Der Herbst ist eine melancholische Zeit, die Blätter fallen und es riecht nach Abschied. Für mich kein besserer Zeitpunkt, auch in meinem beruflichen Alltag mich von Ideen und Projekten zu verabschieden.

Für den Onlinekurs „PhotoZen“, den Bea und ich zurzeit für den Oktober 2015 vorbereiten, setzte ich mich sehr intensiv mit den Themen „Leichtigkeit, Bescheidenheit, Veränderung & Vergänglichkeit“ auseinander. Das war für mich der Auslöser, zu schauen, was kann ich abgeben oder verändern. Woran habe ich Freude, was fällt mir leicht und was belastet mich. Keine einfachen Fragen, aber in mir reifte der Entschluss, dass ich mich von einigen Dingen trennen sollte.

Und so habe ich mich von meinen vielen Webseiten getrennt und sie alle auf dieser zusammen geführt. Aus Delighted-Magazine.de , Welovetosupport.de, Kinderfotografie-grimma.de jana-maenz.de und contemplation-fineart.com wurde nun

janamaenz.photography

Ich habe Bilder und Artikel aussortiert. Das was interessant war, aktualisiert und überarbeitet. Denn alle fünf Webseiten hatten eines gemeinsam: Meine Liebe zum fotografieren und schreiben. Alle Internetauftritte zu pflegen war ein Kraftakt, der mich mit der Zeit nicht glücklich gemacht hat.

Kennst du auch das Gefühl viel zu viel haben? Vielleicht kann ich dich mit meiner Geschichte inspirieren, Dinge loszulassen…

Warum ein Preset nicht auf jedes Foto angewendet werden kann

Warum ein Preset nicht auf jedes Foto angewendet werden kann

Letztens habe ich eine Nachricht bekommen, dass meine Presets nicht auf die Fotos passen würden. Die Aussage hat mich nachdenklich gestimmt, schon alleine deswegen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass es die Annahme gibt, das ein Preset jederzeit und allgemeingültig einsetzbar ist. Warum nicht?

Was ist überhaupt ein Preset?

Ein Preset speichert Voreinstellungen wie Helligkeit, Kontrast, Farbe, Schärfe, Körnung aber auch Vignettierung, Körnung und Profilkorrekturen. Ein Preset kann eine Auswahl dieser Voreinstellungen speichern oder alles.

Da es in Lightroom eine unglaubliche Vielzahl an Einstellungen zum Thema Farbe, Schatten, Lichter usw. gibt, die man wiederum unterschiedlich miteinander verknüpfen kann, kann ein Preset diese Einstellungen speichern. Weil es so differenzierte Einstellungen gibt, gibt es ebenso ganz unterschiedliche Presets. Die einen machen ein Foto heller, freundlicher. Die anderen zaubern ein Vintage 70er Jahre Stil, andere bilden nur einen Filmstil z.B. Kodak Gold ab, andere gehen ins Mystische und machen ein Bild dunkel. Für jeden Geschmack gibt es ein Preset.

Wichtig ist aber die Grundlage, also das Foto selber. Wie wurde das Bild fotografiert, mit geöffneter oder geschlossener Blende, wie hell ist das Foto, was ist zu sehen, ein Portrait, eine Landschaft?

Je nachdem was für ein Motiv dargestellt ist, sollte ein entsprechendes Preset verwendet werden, damit die Aussage des Bildes unterstrichen wird. Ein Preset soll bzw. kann auch nicht ein Foto per se schöner oder besser machen, sondern das hervorheben, was man vor Ort beim fotografieren empfunden hat. Presets können Bilder auch zerstören, vor allem wenn man es bei den Reglern wie z.B. beim Kontrast, Schärfe, Farbe usw. übertreibt.

Das schöne an den Presets ist, dass sie jederzeit angepasst werden können. Es gibt kaum Presets die ich 1:1 übernehme. An jedem Bild justiere ich nach, passe ich an. Dazu gehört, dass ich die Funktionen in Lightroom im Schlaf beherrsche, sodass ich mich hundertprozentig auf den kreativen Flow einlassen kann. Müsste ich erst nach gewissen Funktionen suchen, wäre der kreative Prozess unterbrochen. Presets helfen dir dabei, gewisse Grundstimmungen und Aussagen hervorzuheben und sie geben die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit einen Look auszuprobieren, sie erleichtern ungemein die Arbeit eines Fotografen. Doch die wahre Kunst besteht darin, das Preset dir nach deinen Wünschen und Vorstellungen anzupassen, etwas neues zu kreieren.

Und das tolle in Lightroom ist, dass du diese veränderten Einstellungen als neues Preset abspeichern kannst, sodass du Bilder aus der selben Reihe komfortabel anpassen kannst.

Hier eine kleine Auswahl von Landschaftsbildern, die mit ganz unterschiedlichen Presets von mir bearbeitet wurden.