Monat: November 2015

Frisch erschienen: Mein Buch zur Produktfotografie

Produkte für Dawanda und ebay verkaufsfördernd fotografieren Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Dies gilt im höchsten Maße für den Verkauf von Produkten über Kataloge oder Internetportale wie ebay oder Dawanda, die "Independence-Unternehmen", Manufakturen, Handwerkern oder Künstlern eine Verkaufsbasis, unabhängig von Vertrieben und Handel, bieten. Ein Foto eines Produkts ist nicht nur eine einfache Abbildung. Nein, dieses Foto transportiert die Idee des Anbieters und überzeugt im Idealfall durch Authentizität. An alle, die etwas "machen" und anbieten, richtet sich dieses Buch. Es zeigt, wie Sie sich und Ihre Produkte "echt" rüberbringen, mit dem gesamten Versprechen, mit dem Sie als Unternehmer oder Anbieter Ihren Kunden gewinnen wollen. Die Sprache des Bildes ist da weit bedeutender und schwerwiegender als das einfache Wort. Simone Naumann und Jana Mänz zeigen Ihnen, wie Sie genau Ihre Bildsprache finden und die fotografische Technik beherrschen. Unsere Autorinnen zeigen Ihnen die notwendigen technischen Voraussetzungen anhand verschiedener Aufnahmesets und gehen auf Schwierigkeiten und Fehler ein, die immer wieder passieren. Ebenso spielen derzeit aktuelle Marketinginstrumente wie Social Media und Online-Präsentationsmöglichkeiten eine wichtige Rolle. "Bilder, die verkaufen" ist nicht nur ein Produktfotografiebuch, sondern ein Must Have für alle, die als Hersteller, Handwerker oder Künstler erfolgreich verkaufen möchten. Und was gibt es Schöneres, als einen Kunden glücklich zu machen? Aus dem Inhalt: Einstieg in die Produktfotografie Mit guten Fotos Begehrlichkeiten wecken Geeignete Aufnahmeplätze finden sich überall Von der Planung über den Set-Aufbau bis zum fertigen Bild Auswirkung unterschiedlicher Perspektiven Gekonnte Freisteller auf weißem Hintergrund Wohnaccessoires richtig inszenieren Licht und seine Wirkung Schärfe und Unschärfe als Gestaltungsmittel Produktmaßstab mit Requisiten deutlich machen Das Auge des Kunden führen und Details gezielt hervorheben Motive in Motion Glänzende Materialien richtig ausleuchten Bilder mit Adobe Lightroom bearbeiten So klappt es mit dem Verkauf: so werden Sie im Web gefundenIm Oktober 2015 ist mein neustes Buch “Bilder die verkaufen” erschienen. Es geht um das Thema Produktfotografie. Hätte ich den Titel aussuchen dürfen, hätte ich es “Produktfotografie leicht gemacht”, genannt. Denn es ist kein Buch für angehende Produktfotografen oder Profis, eher im Gegenteil, es ist konzipiert für Menschen die etwas Kreatives schaffen und es im Internet verkaufen möchten, aber so gut wie keine fotografischen Kenntnisse haben.

Als ich das Buch konzipierte, dachte ich zuallererst an meine Zeit, in der ich 2005 einen kleinen Onlinehandel für Wohnaccessoires, Kosmetik, Schmuck und Papeterie gründete und von heute auf morgen die Produkte, die ich verkaufen wollte, fotografieren musste. Von Seifen, über Papeterie, Glas- und Porzellanwaren, Metall und Stoffe war damals alles dabei. Ich lernte viel über den Onlinehandel, über das Erstellen und Pflegen eines Onlineshops, über das Beschreiben und Verschlagworten von Produkten. Es war eine aufregende Zeit, in der ich richtig viel gelernt habe. Erfahrungen, die mir bis heute weiter helfen.

Zwar liebte ich die Fotografie, doch von der Natur- und Landschaftsfotografie zur Produkt- und Schmuckfotografie war es ein völlig neuer Weg. Ich lernte es mühsam, machte viele Fehler. Kaufte zum Beispiel Fotozubehör, das sich dann als völlig nutzlos herausstellte. Heute, 10 Jahre später muss ich darüber schmunzeln. Und was damals ein steiniger Weg war, das legte letztendlich den Grundstein für die Hilfe, die ich heute anderen Verkäufern, die liebevoll und in Handarbeit ihre Produkte selber herstellen, geben möchte.

Dabei sehe ich im Netz so viele tolle, geniale Produkte. Liebevoll gemacht. Echte Handarbeit mit Blick für das Detail – doch die dazugehörigen Produktfotos zeigen eher das Gegenteil. Unscharf, harte Schatten, gelbliches Licht, unattraktiv positioniert usw. – die Fehlerliste ist lang. Dabei ist es gar nicht so schwer, ein Produkt viel ansprechender zu fotografieren.

Mein Buch ist aber nicht nur ein Fotoratgeber. Wer mich kennt der weiß, dass ich gerne über den Tellerrand schaue. Was macht Produktfotografie aus? Wie werden meine Produkte – sprich Bilder – im Internet gefunden? Wie kann ich mein Produkt besser darstellen und bewerben?

Ich habe mir ebenso Hilfe von außen geholt: So habe ich Etsy und MyMüsli für ein Interview zum Thema Produktfotografie & Marketing gewinnen können. Zudem stand mir der Produktfotograf Tan Kulali Rede und Antwort und last but not Least hat mir Cathrin Schön, eine Produktfotografin aus der Schweiz, ein wunderbares Vorwort geschrieben und ebenfalls einige Fragen beantwortet.

Abgerundet wird das Buch mit einem sehr interessanten Interview zum Thema Social Media Marketing mit Sandra Staub.

Das Buch ist eine Mischung aus vielen Anleitungen, Tipps und Übungen zur Produktfotografie, gespickt mit vielen Informationen rund um den Onlinehandel, Marketing und Bildbearbeitung. Damit das Buch authentisch wird, habe ich ebenfalls viele unterschiedliche Künstler, Handwerker und Designer “mit ins Buch” geholt. Einige kannte ich noch aus meiner Onlinehandel- und Bloggerzeit, andere habe ich auf den verschiedensten Handwerkermärkten angesprochen. Andere kamen über meine Co-Autorin Simone aus München. Der Wunsch war, alle möglichen unterschiedlichen Produktarten – vom Möbelstück über die Praline bis hin zum Goldring- abzudecken. Aus diesem Grund ist das Buch auch sehr viel umfangreicher geworden als geplant. Statt 224 Seiten ist es nun 256 Seiten stark.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken, ohne die dieses umfangreiche Buchprojekt niemals möglich gewesen wäre.

Unter anderem möchte ich mich für den persönlichen Kontakt und für die vielen interessanten Gespräche bedanken bei: 

Andrea Fischer mit ihren Kindergartentaschen und Kinderkleidern aus Leipzig, Angela Martens mit den schönen Kleidungsstücken aus München,  Erika Antrilli mit ihren wunderbaren Duftseifen aus Greiz, Myriam Kemper mit ihren kuscheligen Fotokissen aus Hamburg, Melanie Werth mit ihren süßen handgemalten Kinderkissen aus Hamburg, Ann Schilling mit ihren liebevollen Bio-Plüschtieren aus Leipzig, Melanie und ihrem Mann mit ihrer außergewöhnlichen Papeterie aus Leipzig, Britta Manger mit ihrer Origami-Papeterie und den kreativen Faltvögelchen aus Höchberg,  Katja Müller mit den romantischen Hakenleisten aus Markkleeberg sowie meiner Kollegin und Freundin Beatrix Rautenberg mit ihren traumhaften Fotografien aus München.

Vielen lieben Dank auch an meine Kindermodelle und Katrin Petzoldt, die mit mir bei hochsommerlichen Temperaturen Schneelandschaften gebaut hat.

Und natürlich schreibe ich nicht nur ein Buch zum Thema Produktfotografie, sondern ich unterrichte dich auch gerne. Komm in mein Atelier und besuche meinen Workshop “Produktfotografie leicht gemacht“.

Das schreiben meine Schüler:

Ich habe bei Jana den Schmuckfotografie Workshop und einen Tag WordPress Coaching gebucht und würde beides uneingeschränkt weiterempfehlen. Wir hatten 3 Tage sehr viel Spaß und ich habe viel gelernt. Im Vergleich zu anderen Angeboten hatte mich bei Jana das Einzelcoaching angesprochen. Und das war genau das Richtige für mich. Ein Workshop mit erfahrenen Fotografen hätte mich überfordert und ich wäre bestimmt enttäuscht nach Hause gefahren.
Wir haben in den drei Tagen ein Set erarbeitet, das zu mir und meinem Schmuck passt. Ich habe mir vorher nie Gedanken darüber gemacht, aber nicht jedes Set passt zu jedem Schmuck. Eigentlich logisch. Jetzt fühle ich mich mit meinen Bildern und ihrer Qualität wohl. Außerdem fühle ich mich sicherer in dem Umgang mit meiner Kamera und wenn das Bild mal nicht so ausschaut wie ich es erwarten würde, habe ich eine Idee was ich ändern muss. Jetzt heißt es üben.
Jana hat bei mir den Spaß am Fotografieren und den Umgang mit der Kamera geweckt. Vorher haben mich die ganzen Funktionen die sie bietet eher verängstigt. Jetzt weiß ich, welche ich für meine Fotos benötige und fühle mich mit diesen sicherer. Blendenzahl, Belichtungszeit und ISO hatte ich physikalisch verstanden, aber was das auf dem Bild bedeutet konnte ich nicht zusammen bringen.
Auch die Einführung in Lightroom und das Aufräumen meines Blogs haben mir weitergeholfen. Das war ein super Anstoß und hat mich neu motiviert. Manchmal braucht man einfach jemanden, der einem die Richtung zeigt. Heute würde ich sagen, dass ich das viel früher hätte machen sollen. Das hätte mir viel Frust und Unzufriedenheit erspart. Marie