Monat: Januar 2016

Einladung “Bilderzeit für mich”

Die Welt ist voller Bilder: schöne Bilder, traurige Bilder, Bilder die mir Freude bereiten und in mir Sehnsüchte hervorrufen und leider eine ganze Menge Bilder, die ich sofort wieder vergessen habe. Vor ein paar Tagen habe ich mein eigenes „Anschau“ Verhalten bei Instagram hinterfragt. Es ist ein netter Zeitvertreib kurz vor dem Aufstehen, zwischendurch beim Frühstück, während der Hunde-Runde, abends im Restaurant und kurz vor dem Schlafen gehen, noch mal schnell die Bilderliste bei Instagram durchzuscrollen. Bilder, die mir gefallen, bekommen ein Herzchen, ganz besondere Bilder auch mal einen Kommentar und alles andere wird einfach auf dem Display weggewischt.

Das Traurige daran ist, dass ich schon nach wenigen Stunden gar nicht mehr weiß, was ich mir angeschaut habe und mich, was noch schlimmer ist, nicht entsinnen kann, wer überhaupt das Bild gemacht hat. Obwohl ich „nur“ 200 Menschen bei Instagram folge, sind mir die Wenigsten als Name geläufig und erkenne anhand der Bildsprache, wer dahinter steckt. Mein Verhalten potenziert mit über 300 Millionen Nutzern und täglich über 55 Millionen hochgeladenen Bildern ist eine nicht besonders schöne Vorstellung. Alleine der Gedanke, dass ein Bild bei Instagram nur für vier Stunden von anderen Usern als „neu“ gesehen wird, nach 24 Stunden schon veraltet ist und aus den Stream ins Archiv verschoben wird, wirkt verstörend auf mich. Vor allem, wenn ich bedenke, dass die Entstehung eines Bildes für mich nicht nur ein kleiner kurzer Druck auf den Auslöser bedeutet, sondern eine Menge an Vorbereitungs-, Durchführungs- und Nachbereitungszeit beinhaltet. Auch sehe ich diese Qualität und Leidenschaft in Bildern anderer Fotografen und weiß, dass diese nicht mal eben entstanden sind.
Vielleicht geht es dir ähnlich, wenn du dein Bild in eines der sozialen Netzwerke hoch lädst. Sicherlich kennst du dann auch das Gefühl der Enttäuschung, dass dein Bild nicht wahrgenommen wird, und nur wenige Herzchen und Likes bekommt.

Ich habe mir persönlich die Frage gestellt, wie ich aus dieser Spirale, „immer mehr Fotos innerhalb kürzester Zeit zu produzieren“ und dem Druck, „gesehen“ zu werden wieder heraus komme? Ein Lösungsansatz ist für mich ist, dass ich nicht mehr als 1-2 Bilder pro Tag hochlade. Weniger ist bekanntlich mehr. Dazu kommt, dass ich diese Fotos bewusst auswähle und einen kurzen Text dazu schreibe. Gleichzeitig versuche ich meine Wertschätzung in Form von Kommentaren bei anderen Fotokünstlern zu zeigen. Zudem lasse ich mir für das Anschauen besonderer Fotos mehr Zeit und genieße die kleine Auszeit aus meinem Alltag.

Es ist schade, dass wir in die schönen Dinge im Leben oft so wenig Zeit investieren. Wie sagte letztens jemand so treffend:

Fünf Wochen für mehr Lebensfreude, Leichtigkeit und Inspiration durch geführte kontemplative PhotoZen-Spaziergänge mit Kamera oder Smartphone und vielen Kreativübungen für alle Sinne. Mit Audios, Texten und vielen schönen Fotografien bieten die Künstlerinnen Jana Mänz und Beatrix Rautenberg einen kontemplativen, inspirierenden Online-Kurs, eine Einladung, das eigene Leben durch bewusstes Sehen und kreatives Spiel zu bereichern. Auch ohne großes technisches Wissen können durch einfache Tipps und Tricks und vor allem durch sowohl bewusstes als auch intuitives Sehen Bilder für die Seele mit der eigenen Kamera (oder dem Smartphone) entstehen. Jede Woche ergänzt ein Sinn den grundsätzlich sehr visuellen Ansatz des PhotoZen-Kurses. Passend dazu gibt es einen thematischen PhotoZen-Spaziergang pro Woche (Zeitpunkt und Länge des Spaziergangs kann frei festgelegt werden). Außerdem gibt inspirierende Fotoslideshows, mit einfachen Mitteln zu gestaltende Foto- und Kreativübungen und einen Sinnesexkurs mit vielen Tipps und Ideen (z.B. herbstliche Kochrezepte für die Geschmacksknospen oder originelle Playlisten für die Ohren). Der kreative Umgang mit Fotografie und das kontemplative Sehen stehen im Vordergrund und werden durch die Verbindung zu den anderen Sinnen erweitert. Es gibt keine festen Regeln, kein Richtig oder Falsch, keine komplizierten Techniken zu erlernen. Es ist eine Einladung, die eigene Kreativität zu wecken und wie ein Kind mit neugierigem Blick die Welt um sich herum zu erleben. Der Kurs findet in einem geschlossenen virtuellen Klassenraum statt und beinhaltet die Begleitung der Teilnehmer durch den Austausch mit den Dozentinnen

PhotoZen – Bilder für die Seele Dein Online-Fotokurs für mehr Leichtigkeit und Freude Fünf Wochen für mehr Lebensfreude, Leichtigkeit und Inspiration durch geführte kontemplative PhotoZen-Spaziergänge mit Kamera oder Smartphone und vielen Kreativübungen für alle Sinne. Mit Audios, Texten und vielen schönen Fotografien bieten die Künstlerinnen Jana Mänz und Beatrix Rautenberg einen kontemplativen, inspirierenden Online-Kurs, eine Einladung, das eigene Leben durch bewusstes Sehen und kreatives Spiel zu bereichern. Auch ohne großes technisches Wissen können durch einfache Tipps und Tricks und vor allem durch sowohl bewusstes als auch intuitives Sehen Bilder für die Seele mit der eigenen Kamera (oder dem Smartphone) entstehen. Jede Woche ergänzt ein Sinn den grundsätzlich sehr visuellen Ansatz des PhotoZen-Kurses. Passend dazu gibt es einen thematischen PhotoZen-Spaziergang pro Woche (Zeitpunkt und Länge des Spaziergangs kann frei festgelegt werden). Außerdem gibt inspirierende Fotoslideshows, mit einfachen Mitteln zu gestaltende Foto- und Kreativübungen und einen Sinnesexkurs mit vielen Tipps und Ideen (z.B. herbstliche Kochrezepte für die Geschmacksknospen oder originelle Playlisten für die Ohren). Der kreative Umgang mit Fotografie und das kontemplative Sehen stehen im Vordergrund und werden durch die Verbindung zu den anderen Sinnen erweitert. Es gibt keine festen Regeln, kein Richtig oder Falsch, keine komplizierten Techniken zu erlernen. Es ist eine Einladung, die eigene Kreativität zu wecken und wie ein Kind mit neugierigem Blick die Welt um sich herum zu erleben. Der Kurs findet in einem geschlossenen virtuellen Klassenraum statt und beinhaltet die Begleitung der Teilnehmer durch den Austausch mit den Dozentinnen

Wir leben in einer komplexen Welt, die uns jeden Tag vor unzählige Entscheidungen stellt. Zusätzlich sind wir in unserer Gesellschaft von einem ständigen “Zuviel” an Informationen, Bildern und Produkten aller Art konfrontiert. Wir sehnen uns nach mehr Einfachheit, Leichtigkeit und Zufriedenheit. Wie schön wäre es, wenn uns unsere Leidenschaft, das Fotografieren, helfen könnte, diese Sehnsucht nach Einfachheit, Leichtigkeit und kreativer Freiheit zu stillen?

Neujahrsbrief 2016

Onlinekurs PhotoZen - Bilder für die Seele

Schon wieder ist ein Jahr vergangen, habe ich nicht erst einen Neujahrsbrief 2015 geschrieben? 2015 war ein Jahr, das mich durch viele Höhen und Tiefen geführt hat. Glücklicherweise vergesse ich schlechte Erlebnisse schneller, sodass ich auf die vielen schönen Erinnerungen zurückblicken kann.

Onlinekurs PhotoZen - Bilder für die Seele

Besonders habe ich mich über die vielen Begegnungen mit meinen Fotoschülern gefreut. Ganz außergewöhnliche Menschen haben mich in meinem Atelier besucht und wir haben wunderbare Gespräche geführt. Meine Schulungen sind sehr erfüllend für mich, da ich nicht nur viel Wissen weitergebe, sondern auch viele neue Eindrücke und Informationen bekomme. Jede einzelne Schulung ist einzigartig und wird durch die Persönlichkeiten meiner Schüler geprägt.

2015 war auch das erste Jahr, in dem ich einmal im Monat an der Mulde einen Fotospaziergang angeboten habe. Ich habe mich sehr darüber gefreut, wie gut dieser Naturfotokurs angenommen wurde. Dabei wurden die Spaziergänge durch außergewöhnliche Wetterphänomene geprägt – von eisiger Kälte, abgefrorene Hände, Sturm bis hin zu einem unglaublichen heißen Sommertag war alles dabei. Ich fand es wunderbar, denn wenn man Naturfotografie wirklich liebt, muss man bei jedem Wetter hinausgehen und schauen, welches Licht, welches Stimmung sich ergibt und einzigartige Fotos vielleicht ermöglicht. In 2016 werde ich mit meinen Fotospaziergängen weiter machen und ich freue mich schon sehr, viele unterschiedliche Menschen kennen zu lernen.

Am kommenden Samstag (17.1.) findet der erste Kurs im neuen Jahr statt. Ich freue mich, wenn du dabei bist!

Im Oktober 2015 ist mein drittes Fotobuch – dieses Mal zum Thema Produktfotografie –  erschienen. Eine wahnsinnige Arbeit und viel Herzblut stecken in ihnen und ich bin selber erstaunt, wohin mich der Weg in meiner Selbstständigkeit geführt hat.

Naturfotografie-Landschaftsfotografie-Kurse-Workshops-Schulungen-Fotografiekurse (3)

Neben den Büchern habe ich im letzten Jahr erstmalig als Autorin für die Fachzeitschrift C’t Digitale Fotografie und für das Magazin “Auszeit” gearbeitet. Aktuell ist in der Auszeit ein Artikel „Winter auf der Insel“ erschienen. Schau mal rein….

Naturfotografie-Landschaftsfotografie-Kurse-Workshops-Schulungen-Fotografiekurse (2)

Ich bin gespannt, was sich in 2016 für mich ergibt. Das schreiben und fotografieren für Zeitschriften und Magazine macht mir sehr viel Spaß, sodass ich mir viele neue Projekte wünsche.

Im letzten Sommer habe ich mir einen lang ersehnten Traum erfüllt: Eine Fotoreise durch die Bretagne. Über AirBnB hatte ich das Glück, ein privates Künstlerhaus mieten zu können, von dem aus ich jeden Tag in eine andere Richtung meine Fototouren starten konnte. Auch wenn das Wetter sehr durchwachsen und nicht sehr fotogen gewesen ist, hat mich die Bretagne sehr erfüllt. Die Natur, die Menschen und das Essen – es war sehr beeindruckend.
Und ich musste mich an meine eigenen Worte aus meinem Buch “Rügen eine Winterreise” erinnern, in dem ich schrieb, das wirklich gute Landschaftsfotos erst dann entstehen können wenn man viel Zeit investiert. 14 Tage waren einfach zu wenig, um die Schönheit der Bretagne in Fotografien zu erfassen, sodass ich mich mit einer Handvoll ausdrucksstarker Bilder zufrieden geben muss. Irgendwann in meinem Leben möchte ich dort gerne einmal eine längere Zeit verbringen und so richtig in dieses Land eintauchen.

Onlinekurs PhotoZen - Bilder für die Seele

Das schöne an meinen Kursen ist, dass sie auch mich persönlich weiter bringen. Gerade in 2015 habe ich viel an meinen Fotoarbeiten gezweifelt und mit mir als freiberufliche Künstlerin gehadert. In den letzten Monaten war ich sehr intensiv auf Instagram unterwegs und habe mir angeschaut, was Fotokünstler auf der ganzen Welt machen. Über Kontinente und Kulturen hinweg habe ich die unglaublichsten Arbeiten gesehen und war davon zutiefst beeindruckt. Gleichzeitig hat mich diese Masse an wunderbaren Fotografien verunsichert, ja teilweise erschlagen. Nicht nur einmal stellte ich mir die Frage, warum ich das mache, wo es doch schon soviele Fotografen auf dieser Welt gibt. Gleichzeitig musste ich schmunzeln, wenn ich Berichte anderer Künstler gelesen habe, denen es ähnlich geht. Von allen künstlerischen Richtungen gibt es unglaublich viele und trotzdem ist jeder für sich einzigartig. Dabei tat es mir gut zu erfahren, dass ich mit meinen Gedanken und Sorgen nicht alleine bin. Das wir alle unseren Platz finden müssen.

Ich erinnerte mich in den letzten Wochen an meine Zeit, als ich Abitur machte. Damals sang ich im Theaterchor, besuchte einen Mal- und Zeichenkurs für angehende Studenten der Burg Giebichenstein und bereitete mich auf die Prüfung für ein Kunststudium vor. Ich war Mitglied in einem Literaturzirkel und machte ein Praktikum bei einem Keramiker. Es interessierte mich alles und probierte mich aus.  Als ich durch die Prüfung für das Kunststudium fiel, schmiss ich alles hin und studierte Geographie – ein Fach das sehr naturwissenschaftlich ist und augenscheinlich wenig mit Kunst zu tun hatte.

Es brachte mich aber zur Fotografie und damals hätte ich mir bei vorstellen können, einmal künstlerisch selbstständig zu werden. Was im Laufe der Jahre verloren ging, war mein Drang, andere Handwerkstechniken auszuprobieren. Die letzten 15 Jahre habe ich mich ausschließlich auf die Fotografie fokussiert und gerade in der Zeit in der ich sehr an mir zweifelte, merkte ich, dass mir die anderen Dinge fehlen.

Und so habe ich mir für 2016 vorgenommen, wieder andere Techniken zu erlernen, mich mit anderen Künstlern zu treffen und selber Kurse zu belegen.

Mit diesem Ausblick auf das neue Jahr möchte ich meinen Neujahrsbrief beenden. Ich habe mir neue Ziele gesetzt, Ziele die erreichbar sind und mich sicherlich künstlerisch weiterbringen werden.
Vielleicht entsteht daraus irgendwann ein neues Buch oder eine andere Art der Fotografie. Ich weiß es nicht, aber ich freue mich auf die vielen neuen Möglichkeiten.

Ich wünsche dir ein wunderbares, gesundes neues Jahr 2016. Vielleicht könnte ich dich in wenig inspirieren, was du im neuen Jahr für dich tun kannst oder lerne ich dich in einem meiner Kurse kennen. Ich freue mich auf Post von dir und vielleicht schreibst du mir, was dich bewegt….

Herzliche Grüße
Jana Mänz