Monat: November 2016

Melancholie der Seele

Vergänglichkeit, Schwermut, Melancholie, Stille, Natur, Kontemplation, Erinnerung, Sensibilität, Romantik

Melancholie ist so ein starkes, raumgreifendes Thema. Doch es ist kein Thema, worüber gerne gesprochen wird, welches Gesellschaftsfähig ist. Melancholie wird schnell in die Ecke der Depression gedrängt. Doch das ist es nicht. In Vorbereitung auf meinen Onlinekurs zur Naturfotografie, der vor wenigen Wochen begann, habe ich mich dem Thema angenommen. Ich hatte das tiefe Gefühl in mir, darüber schreiben zu müssen, es in die Fotografie zu bringen.

Schon seit langem träume ich davon, andere fotografische Sujets anzugehen. Themen die tiefer sind, aber daher auch um so schwerer umzusetzen. Bisher fehlte mir der Mut, Menschen für diese Themen anzusprechen und mit ihnen die Ideen  umzusetzen. Schon seit zwei oder drei Jahren schlummern die Vorstellungen in mir, aber ich wusste einfach nicht, wie ich sie angehen sollte.

Ich sehe andere Bilder und Videos und bin hin und her gerissen. In mir zieht sich alles zusammen und ich möchte mich darin verlieren und selbst gestalten. An der Stelle möchte ich dir ein Video zeigen, welches mich vom ersten Moment an mit seinen Bildern und der Musik so sehr getroffen hat.

Woodkid "I Love You" from WOODKID on Vimeo.

Der Onlinekurs hat mir dabei geholfen, meine Gedanken zum Tehma Melancholie aufs Papier zu bringen und ihn in einer kleinen Gruppe zum lesen zu geben. Das ist mir nicht leicht gefallen, aber am Ende tat es gut. Und kaum hatte ich den Text veröffentlicht, ergab sich die Gelegenheit, erste Ideen fotografisch umzusetzen. Der November ist ein grandioser Monat, um das Thema Melancholie und Vergänglichkeit fotografisch zu erarbeiten. Es hat mir den Mut gegeben, fotografisch weiter zu gehen.

Wenn du das liest und du fühlst dich von den Fotos angesprochen und du möchtest gerne von meiner Kamera stehen, dann schreibe mir.

Melancholie der Seele – eine Bildergeschichte

Vergänglichkeit, Schwermut, Melancholie, Stille, Natur, Kontemplation, Erinnerung, Sensibilität, Romantik
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Märchen-Fotoshooting: Rotkäppchen und der böse Wolf

Märchen Fotoshooting Gebrüder Grimma Rotkäppchen und der böse Wolf

Es war einmal ein kleines süßes Mädchen, das hatte jedermann lieb, der sie nur ansah, am allerliebsten aber ihre Großmutter, die wusste gar nicht, was sie alles dem Kinde geben sollte. Einmal schenkte sie ihm ein Käppchen von rotem Samt, und weil ihm das so wohl stand, und es nichts anders mehr tragen wollte, hieß es nur das Rotkäppchen.
Eines Tages sprach seine Mutter zu ihm: “Komm, Rotkäppchen, da hast du ein Stück Kuchen und eine Flasche Wein, bring das der Großmutter hinaus; sie ist krank und schwach und wird sich daran laben. Mach dich auf, bevor es heiß wird, und wenn du hinauskommst, so geh hübsch sittsam und lauf nicht vom Wege ab, sonst fällst du und zerbrichst das Glas, und die Großmutter hat nichts. Und wenn du in ihre Stube kommst, so vergiss nicht guten Morgen zu sagen und guck nicht erst in allen Ecken herum!
Märchen Fotoshooting Gebrüder Grimma Rotkäppchen und der böse WolfIch will schon alles richtig machen,” sagte Rotkäppchen zur Mutter, und gab ihr die Hand darauf. Die Großmutter aber wohnte draußen im Wald, eine halbe Stunde vom Dorf. Wie nun Rotkäppchen in den Wald kam, begegnete ihm der Wolf. Rotkäppchen aber wusste nicht, was das für ein böses Tier war, und fürchtete sich nicht vor ihm.
Guten Tag, Rotkäppchen!” sprach er.
Schönen Dank, Wolf!
Wo hinaus so früh, Rotkäppchen?
Zur Großmutter.
Was trägst du unter der Schürze?
Kuchen und Wein. Gestern haben wir gebacken, da soll sich die kranke und schwache Großmutter etwas zugut tun und sich damit stärken.
Rotkäppchen, wo wohnt deine Großmutter?
Noch eine gute Viertelstunde weiter im Wald, unter den drei großen Eichbäumen, da steht ihr Haus, unten sind die Nusshecken, das wirst du ja wissen,” sagte Rotkäppchen.
Märchen Fotoshooting Gebrüder Grimma Rotkäppchen und der böse Wolf
Der Wolf dachte bei sich: Das junge, zarte Ding, das ist ein fetter Bissen, der wird noch besser schmecken als die Alte. Du musst es listig anfangen, damit du beide schnappst.
Er lief ein Stück mit Rotkäppchen mit und sprach zu ihr: “Siehst du nicht die schönen Blumen? Warum schaust du sie dir nicht an? Und hörst du nicht die Vögel singen? Gefällt dir der Wald etwa nicht?” Rotkäppchen schaute sich nun um und tatsächlich gab es im Wald sehr schöne Blumen. Und obwohl sie ihrer Mutter versprochen hatte, den Weg nicht zu verlassen, lief Rotkäppchen nun immer tiefer in den Wald, um einen Blumenstrauß für die Großmutter zu pflücken.
Märchen Fotoshooting Gebrüder Grimma Rotkäppchen und der böse WolfDer Wolf aber lief schnell zu Großmutters Haus und klopfte an die Tür. “Wer ist denn da?”, fragte die Großmutter.
Ich bin es, das Rotkäppchen. Ich bringe Wein und Kuchen, mach die Tür auf“, log der Wolf. “Die Tür ist nicht verschlossen“, antwortete die Großmutter und in dem Moment sprang der Wolf auch schon ins Haus und verschlang die Großmutter. Dann zog er ihre Kleider an, setzte sich ihre Haube auf und legte sich in ihr Bett.
Als Rotkäppchen kam und sah, dass die Tür offen stand rief sie: “Guten Tag!” Aber sie bekam keine Antwort. Und als sie vor das Bett trat und sah, dass die Großmutter so anders aussah, fragte es:
Großmutter, warum hast du so große Ohren?“.
Damit ich dich besser hören kann“.
Und warum hast du so große Augen?
Damit ich dich besser sehen kann?
Und was hast du für große Hände!
Damit ich dich besser fassen kann!
Aber, Großmutter, was hast du für ein großes, fürchterliches Maul?
Damit ich dich besser fressen kann!“, brüllte der Wolf, sprang auf und verschlang auch das Rotkäppchen.
Märchen Fotoshooting Gebrüder Grimma Rotkäppchen und der böse WolfSo satt wie er war legte er sich wieder ins Bett, schlief ein und schnarchte. Als zufällig der Jäger vorbeikam, wunderte er sich, wie laut die Großmutter schnarchte und kam ins Haus, um zu sehen ob es ihr an etwas fehle. So fand er den Wolf im Bett, den er schon lange gesucht hatte. Der Jäger wusste sofort, dass der Wolf die Großmutter gefressen hatte. Deswegen erschoss er ihn nicht, sondern holte eine Schere und schnitt dem Wolf den Bauch auf, um sie zu retten. Der Jäger staunte nicht schlecht, wie er dann sah, dass auch das Rotkäppchen aus dem Bauch des Wolfes sprang! Schnell holten sie ein paar große Steine, die sie dem Wolf in den Bauch steckten und nähten ihn wieder zu. Als der Wolf aber wieder aufwachte, dachte er: “Wie schwer mir der Magen ist von dem guten Mahl!
Da er großen Durst hatte ging er zum Bach, um zu trinken. Er beugte sich ein Stück vor, und noch ein Stück – und weil er so schwere Stein im Bauch hatte, fiel er ins Wasser und ertrank.
Rotkäppchen aber schwor sich: “Nie wieder will ich den Weg verlassen, wenn ich der Mutter versprochen habe, es nicht zu tun.


Als Kind habe ich die Märchen der Gebrüder Grimm über alles geliebt. Als ich endlich lesen konnte, verschlang ich die Geschichten heimlich nachts mit der Taschenlampe unter der Bettdecke. Natürlich wurde ich ab und zu dabei erwischt aber es hielt mich nicht davon ab, immer weiter zu lesen. Schon seit einiger Zeit hatte ich die Idee dazu, die Märchen fotografisch umzusetzen.  Mir fehlte nur der böse Wolf. Über den Hundesport fand ich zwei wunderschöne Huskys, die mit mir und meinem Rotkäppchen an einem wunderschönen Herbsttag in die Wälder des großen Wermsdorfer Forstes zum Fotoshooting gingen.  

Wenn du mit deinem Kind auch ein besonderes Fotoshooting erleben möchtest, dann ruf mich an. Gemeinsam können wir das Thema und die Umsetzung (Kostüme, Visagistin, Ausstattung etc.)  besprechen.  Ich freue mich auf dich!

Fluch & Segen – Die Google Bildersuche

Fluch & Segen - Die Google Bildersuche

Wusstest Du, das die Mehrheit aller Suchenden über die Bildersuche sucht?  Ich schließe mich davon nicht aus, denn ein Bild sagt mehr als 1000 Worte und ich sehe auf Anhieb, ob es das ist, was ich gesucht habe. Vor allem dann, wenn ich nicht wusste, wie das Gesuchte aussehen sollte.

Vor einiger Zeit habe ich nach einer Idee zu einer modernen Hexe für ein Kinderfotoshooting gesucht. Ich selber hatte Bilder im Kopf, die aus meiner Kindheit stammten. Warzen übersäte Omas mit krummen Rücken – dank russischer Defa-Märchen war dieses Bild sehr ausgeprägt. Die modernen Hexen sehen eher aus wie Julia Roberts oder Charlize Theron – von außen schön anzusehen und innen schwarz wie die Nacht.

Aber gibt es noch ein Bild dazwischen? Ein Mittelding aus russischer Oma und amerikanischer Schönheit? Ich wurde fündig und stellte fest, dass ein Teil der Ausstattung vorhanden ist und ein anderer neu gekauft werden musste. Und so suchte ich über die Bildersuche weiter nach passenden Requisiten und es ist angenehm, wenn man dann gleich in den entsprechenden Shop kommt, wo man das Produkt erwerben kann.

Bis zu dieser Stelle ist die Google Bildersuche eines der wichtigsten Hilfsmittel. Doch wenn man aus der Bildersuche heraus das Bild anklickt, kommt man zwar auf die entsprechende Webseite. Aber was man schnell übersieht, man hat die Bildersuche nicht verlassen. Das Problem an der Stelle ist, dass die meisten Funktionen – wie z.B. die Bestellfunktionen – dann nicht funktionieren. Die Checkout-Seiten sind leer oder gehen mit einer Fehlermeldung auf.

Woran erkennt man das, dass man die Bildersuche nicht verlassen hat?

Zum einen, dass der Browser in zwei Fenster geteilt ist und zum anderen an der Browserzeile. Diese enthält noch die Referenz zur Google Bildersuche und sieht so aus:

http://images.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fjanamaenz.photography%2Fwp-content%2Fuploads%2F2016%2F04%2FMonatskalender-2017-mit-Foto%25C3%25BCbungen-Sinnliche-Naturfotografie-an-der-Ostsee-3.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fjanamaenz.photography%2Fp

google-bildersuche

Wie verlässt man die Bildersuche?

google-bildersuche-verlassenIndem man im rechten Fenster auf den Link “Webseite mit diesem Bild” anklickt. Erst wenn der angeklickt wurde, ist auch die Browserzeile mit dem Link http://images.google.de/imgres?imgurl= bereinigt. Schau immer mal wieder in die Browserzeile, sie zeigt Dir, wo Du dich befindest.
Da ich auch gerne mit dem Smartphone surfe, ist dieser Klick noch wichtiger als am PC. Während am PC noch viele Seite funktionieren, geht auf dem Smartphone die Seite überwiegend nicht mehr auf.

Sollte sich in Zukunft eine Webseite nicht öffnen oder Bestellfunktionen nicht gehen, dann schaue in die Browserzeile. Vielleicht befindest Du dich immer noch in der Bildersuche…

Wie kannst du mit WordPress dieses Problem umgehen?

Die Lösung habe ich nicht so schnell gefunden, weil ich nicht so recht wusste, wonach ich eigentlich suchen sollte. Erst David hat mir den entscheidenden Hinweis gegeben. Unter dem Stichwort “iFrame” konnte ich eine Lösung erarbeiten. Im Grunde genommen geht es darum, das Einbinden von Inhalten mittels iFrame zu verhindern. Google Images benutzt iFrames, um Bilder in der Bildersuche anzuzeigen. Das ist ja noch ok, viel dramatischer wird es, wenn andere Internetseiten die Inhalte fremder Webseiten auf ihrer Eigenen mittels iFrame einbinden und somit Inhalte “produzieren” die nicht ihre sind.

Die Lösung – Das Einbinden von Texten und Bildern mittels iFrame verhindern

Einbinden von Inhalten per iFrame verhindernDazu braucht man einen kleinen Javascript Code, der in die header.php eingebunden wird. Das ist ganz einfach, indem du ihn vor dem abschließenden „</head>“ einfügst. Den Javascript-Code kannst du dir bei Selfhtml herunterladen.

Beachte, dass du bei einem Update deines WordPress-Themes diese Änderungen verloren gehen, sofern du nicht mit einem Child-Theme arbeitest.