„Fotografie aus Leidenschaft“, das ist das Motto der 1976 in Halberstadt geborenen künstlerischen Fotografin und Buchautorin Jana Mänz. Als Natur- und Landschaftsfotografin zeigt sie uns die Welt auf ungesehene Weise. Die Abbildung der Wirklichkeit lässt sie dabei gerne hinter sich, um mit ganz eigener Handschrift Bilder zu schaffen, die im Gedächtnis bleiben. Gerne gibt Jana Mänz ihr Wissen weiter: Sie unterrichtet Fotografie und Bildbearbeitung. www.janamaenz.photography

Alle Artikel von Jana Mänz

Tulpenblüte wie in Holland

Workshop: Vom Foto zum Gemälde

Wonne Monat Mai – doch wo ist er hin? Ist es bei dir auch so kalt und verregnet? Mit einem dicken Pullover und einer heißen Tasse Tee sitze ich in meinem neuen Atelier und sichte und bearbeite Fotos vom letzten Wochenende. Das lange erste Mai Wochenende war in diesem Jahr ganz besonders für mich und meine Familie. Nach vielen Jahren waren wir mal wieder zu einer Hochzeit eingeladen und es war schön nur als Gast und ohne Kamera den Abend zu genießen.

Der 30. April – die Walpurgisnacht- ist gleichzeitig mein Lieblingstag im Jahr. Nicht nur wie ich aus dem Harz stamme und die Hexen in dieser Nacht ihr Unwesen auf dem Brocken treiben, sondern weil ich an diesem Tag mit meinem Partner vor 20 Jahren auf der Leuchtenburg zusammen gekommen bin. Als Jenaer Student gehörte es dazu, an diesem Tag dort die Walpurgisnacht feiern zu gehen. Bis heute ist es ein besonderes Highlight, auch wenn ich seit meinen Studienzeit nie wieder dort gewesen bin.
Workshop: Vom Foto zum Gemälde

Seit vielen Jahren ist es Tradition, dass wir an unserem Lieblingstag zusammen etwas unternehmen. In diesem Jahr wollte ich in meine alte Heimat zurück. Im Winter hatte ich eine Reportage über die größten Tulpenfelder Deutschlands gesehen, die wie sollte es anders sein, in meiner alten Heimat in der Magdeburger Börde gedeihen. Es ist manchmal unglaublich, was man alles nicht weiß (obwohl ich als Kind nicht weit entfernt davon aufgewachsen bin) und das wir im Osten Deutschlands ebenso wie in Holland wunderschöne Tulpenfelder haben und das schon seit über 100 Jahren.

Workshop: Vom Foto zum Gemälde

Da die letzten Wochen sehr kalt waren, stand die Aussicht nicht schlecht, die Tulpenblüte in voller Pracht zu erleben. Und nachdem wir eine halbe Stunde auf einem verstaubten Feldweg durch grüne Getreidefelder gelaufen sind, offenbarten sie sich am Horizont. Es ist immer wieder ergreifend, so eine Blütenpracht in einer Fülle zu erleben, die einem glatt den Atem raubt. 45ha Tulpenfelder, die in vielen Farben blühen. In ihrer Masse eine unglaubliche Farbenvielfalt, im Einzelnen eher eine Monokultur auf nacktem Ackerboden. Ich war fasziniert von dem Gesamteindruck und der doch fehlenden Individualität. Obwohl – so ganz stimmt das auch nicht. Ich fand es vor allem fotografisch toll, zwischen den Monokulturen Ausreißer zu entdecken. Eine gelbe Tulpe zwischen Lila-Farbenen. Eine rote Blüte im gelben Tulpenmeer.

Workshop: Vom Foto zum Gemälde

Am Ende unserer Tulpenwanderung habe ich mir noch einen großen Strauß Tulpen für zu Hause mitgenommen, da selber pflücken leider nicht erlaubt war. Während der Blumenstrauß langsam verblüht, habe ich noch meine Fotos zur Erinnerung.
Heute ist so wunderbarer verregneter Tag, der dazu einlädt, die Bilder zu bearbeiten. Im Hinblick auf meinen Bildbearbeitungsworkshop nächste Woche hatte ich mal wieder Lust, meine eigenen Fotos mit Texturen zu bearbeiten. Eine wunderbare entspannte Arbeit, bei der ich gerne in einen kreativen Flow komme und meine Außenwelt dabei gerne vergesse.

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Vielleicht hast du Zeit und Lust nächste Woche in meinem Workshop dabei zu sein. Du kannst gerne eigene Fotos mitbringen bzw. wir haben auch Zeit, neue Fotos zu machen. Wenige Minuten von meinem Atelier sind wir direkt an der Mulde. Im angrenzenden Auenwald blüht es zurzeit in allen Ecken, sodass wir hier wunderbare Naturmotive finden und mit denen wir später im Atelier weiter arbeiten können. Selbstverständlich habe ich im Atelier auch einen Übungslaptop da, falls du keinen eigenen Rechner mitbringen kannst.
Wenn du Fragen hast, ruf mich an. Ich freue mich auf dich!

Workshop: Vom Foto zum Gemälde

Handwerk und Internet miteinander verbinden

Aufregende Wochen und Monate liegen hinter mir und ich kann es kaum glauben, dass ich eine neue Wohnung mit Atelier gefunden habe, dabei bin, die letzten Kartons auszupacken und es wieder vertraut und gemütlich zu gestalten.
Ich bin voller Hoffnung, dass die neue Wohnung für die nächsten Jahre unser Zuhause wird. Eigentlich wollte ich nicht in die Altstadt von Grimma ziehen, das letzte Hochwasser hat mich doch sehr beeindruckt. Andererseits habe ich hier alles gefunden, wonach ich viele Monate lang gesucht habe und es ist gleichzeitig traurig anzuschauen, wie sehr die Stadt seit dem letzten Hochwasser leidet.

Es fehlt vor allem an jungen Leuten, die der Stadt wieder Leben schenken. Schräg gegenüber von meinem Atelier gibt es eine alte Fahrradwerkstatt. Der Inhaber ist schon 76 Jahre alt und betreibt diese Werkstatt aus Passion. Zu ihm habe ich mein verstaubtes Fahrrad gebracht, um es wieder Frühjahrstauglich zu machen und habe mich lange mit ihm unterhalten. Wenn er aus gesundheitlichen Gründen seine Türen schließt, gibt es in der Altstadt von Grimma niemanden mehr, wohin ich mein Fahrrad zur Reparatur bringen könnte. Ebenso nebenan die alte Bäckerei. Der Bäckermeister hätte schon längst in den Ruhestand gehen können. Er gehört zu den letzten in der Stadt, die jeden Morgen per Hand und ohne fertige Backmischungen Brot, Brötchen und leckere Blechkuchen traditionell backen. Auch er hat keinen Nachfolger. Das Handwerk stirbt aus und nicht nur in Grimma. Wenn ich mich mit anderen darüber unterhalte, wird oft dem Internet die Schuld gegeben. Der Satz „Das Internet macht alles kaputt“ höre ich oft.

Fotospaziergang, Frühling, Höfgen, Mulde, Ulme, Ulmus, laubbaum, ulmenblüte

Aber ist das wirklich so? Ich denke nicht, Handwerk, Tradition und Internet kann man wunderbar miteinander verbinden. Vor kurzem habe ich gelesen, das jemand gesucht wurde, der das alte Handwerk des Kaschierens von Globen erlernen wollte. Ich habe mich dort gemeldet, da ich als Geographin handkaschierte Globen liebe und gleichzeitig es liebe, meine Bilder auf Holz aufzuziehen. Ich hatte dabei den Instagram Account von Bellerby & Co Globemakers in London im Kopf, den ich seit einiger Zeit abonniert habe, weil ich diese alte Handarbeit und die Art der Präsentation unglaublich faszinierend finde. Die Realität vor Ort sah aber ganz anders aus, es fehlte die Verbindung zwischen altem Handwerk und neuen Medien. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl mit meinen modernen Ideen dort so gar nicht hinzupassen.

Das altes Handwerk und das Internet zusammen gehören zeigt Franz Keilhofer auf eine ganz besondere Art. Franz seinen Instagram Account habe ich vor ein paar Jahren ganz zufällig gefunden und ich habe mich in seine Holzarbeiten verliebt. Sie sind unglaublich schlicht, einfach, modern und trotzdem strahlen sie ein feines Handwerk, etwas Bodenständiges aus.

Fotospaziergang, Frühling, Höfgen, Mulde

Als ich meinen Fotokurs im Berchtesgadener Land organisierte, verabredete ich mich mit Barbara in Berchtesgaden. Barbara und ich kennen uns virtuell schon seit gefühlten Ewigkeiten. Sie ist ebenso eine begeisterte Blümchenknippserin wie ich und wir haben uns vor vielen Jahren über unsere privaten Fotoblogs kennen gelernt. Vor Ort erzählte ich ihr von dem jungen Mann und seinen Holzschalen. Sie lachte daraufhin ganz herzlich und sagte: „du meinst aber nicht meinen Sohn Franz oder?“

Doch, natürlich und so lernte ich im Februar diesen Jahres auch Franz in seiner Werkstatt kennen. Er schenkte mir sein Buch „Mit Holz, Herz und Hand“ mit einer persönlichen Widmung, welches ich abends in unserer verschneiten Pension im Zauberwald im Nationalpark Berchtesgaden, sprichwörtlich verschlungen habe.

Es hat das Bild von Franz, wie er mir seine Werkstatt zeigt und wir über das Holz gesprochen haben, auf eine wunderbare Weise ergänzt. Er schreibt ganz offen über seine Zeit, als er ganz stark unter Depressionen litt und wie das Handwerk ihn aus dem Teufelskreis herausgeholt hat. Ein sehr sensibles Buch, das man – wenn man sich Franz mit seinem Holzfällerbart und Tattoos anschaut – nicht erwarten würde. Wie heißt es so schön, raue Schale, weicher Kern. Das Buch ist eine Mischung aus persönlicher Geschichte und gleichzeitig vermittelt er viel Wissen über die verschiedenen Holzarten, wie sie riechen, wie sie sich anfühlen und was man aus ihnen machen kann. In jeder Zeile des Buches spürt man seine Liebe zum Leben, zum Handwerk, zu seiner Familie und zur Natur. Die Lage seines Wohnhaus, ein über 400 Jahre altes Bauernhaus ist unglaublich. Der Watzmann liegt ihnen zu Füßen. Auch ich war vor Ort der Versuchung erlegen, ein Foto vom Watzmann zu machen – egal wie oft dieser schon fotografiert wurde.

Der Besuch bei Franz hat mir noch mal deutlich gezeigt, wie wichtig es ist, dass die Arbeit, die wir im Laufe unseres Lebens ausüben, uns ausfüllt. Es geht dabei gar nicht so sehr um glücklich zu sein. Es geht um Erfüllung, um Ausgeglichenheit, um das Gefühl mit beiden Beinen mitten im Leben zu stehen und etwas wunderbares mit den Händen zu schaffen.

Meine Leidenschaft ist die Fotografie, die Arbeit mit Bildern und Worten. Mir ist es aber auch wichtig, nicht nur digital zu arbeiten, sondern auch mit den Händen zu arbeiten. In meinem neuen Atelier habe ich mir die Möglichkeit erschaffen, Kurse zu geben, in denen wir nicht nur auf den Auslöser drücken, sondern dabei gemeinsam mit den Händen arbeiten. Mir ist wichtig, meinen Schülern und vielleicht auch dir liebe Jana diese Leidenschaft für meine Arbeit, mein Handwerk der Fotografie, näher zu bringen.

Workshop Küchenexperimente

In meinem Food- und Produktfotografie-Workshop „Experimente in der Küche“ werden wir all unsere Kreativität mit Wasser, Feuer und Trockeneis ausleben können. Wir arbeiten mit Bewegung, Langzeitbelichtung, dem sogenannten Einfrieren, gehen Gemeinsam in die Natur um die Dinge die wir brauchen, zu sammeln. Ein wunderbarer Workshop, wo wir mit allen Sinnen arbeiten: Riechen, Fühlen, Schmecken – mit dem Ergebnis von Fotografien die zeigen, das Food- und Produktfotografie nicht nur langweilige, statische weiße Freisteller sind.

Der Kurs findet statt von:
Termin 1: Fr. 9.06. – So. 11.06.2017
Termin 2: Fr. 13.10. – So. 15.10.2017

Workshop: Vom Foto zum Gemälde

Eine weitere Leidenschaft von mir ist das Bearbeiten von Fotos mit Texturen bzw. das digitale Arbeiten mit Composings. In diesem Wochenend-Workshop werden wir aber nicht nur vor dem PC sitzen. Wir werden vorab rausgehen und das Material für unsere Bilder selber fotografieren. Ebenso werden wir mit den Händen arbeiten, wenn die fertigen Bilder ausgedruckt und aufgezogen werden. Ein Workshop in dem wir uns bewegen und mit den Händen arbeiten. Holz und Fineart-Papiere spüren und sie zu einer Einheit verschmelzen lassen.

Der Kurs findet statt von:
Termin 1: Fr. 12.05. – 14.05.2017
Termin 2: Fr. 10.11. – 12.11.2017

Einladung zum monatlichen Foto-Café

Fotofreunde, Fototreffen, Fotogemeinschaft, Grimma, Sachsen, Leipzig, Fotoatelier

Du suchst nach einem lockeren Austausch über Fotografie? Du möchtest dich mit Gleichgesinnten unterhalten, über dein liebstes Hobby die Fotografie? Vereinsmeierei, Fotowettbewerbe sind aber nicht dein Ding? Dann bist du bei mir im Fotoatelier in Grimma richtig. Einmal im Monat öffne ich meine Atelier-Türen für einen kreativen Austausch unter Fotofreunden. Unkonventionell und offen für Jedermann, der sich für Fotografie interessiert – nicht nur für Fototechnik sondern auch für Bildgestaltung, Bildbearbeitung und alle anderen Themen rund um die Fotografie. Es dürfen gerne Fotos gezeigt werden und wer eine ernsthafte konstruktive Kritik sucht, darf gerne fragen.

Ich sehe mich aber in diesem Gesprächskreis nicht als Dozentin oder Berufsfotografin, sondern bin ebenso Fotofreundin. Ich stelle gerne einmal im Monat meinen Atelierraum für einen lockeren Gesprächskreis bei Tee oder Kaffee zur Verfügung. Wer mag, bringt etwas zum knabbern mit. Eine Runde zum Wohlfühlen, in der man so sein darf wie man ist und Fotos zeigen darf, die man selber mag. Es geht um den Austausch, um das Beisammensein mit Gleichgesinnten. In der Runde können kreative Projekte besprochen werden und vielleicht finden sich Fotofreunde, die gerne gemeinsam etwas unternehmen möchten. Man muss sich nicht an- oder abmelden bzw. regelmäßig kommen. Komm wann du Zeit und Lust hast.

Ich freue mich auf dich!

Termine 2017, Beginn jeweils 19:00 Uhr
Dienstag: 25.4. , 30.5., 20.6., 29.8., 26.9., 24.10., 28.11.2017

Bildbearbeitungsworkshop: Fotografien wie gemalt

Vom Foto zum GemäldeBildbearbeitungsworkshop mit TexturenWie finde ich meinen eigenen Look?

Oft werde ich gefragt: “Jana, wie geht das mit den Texturen, sodass die Fotos aussehen wie gemalt? Wie arbeitet man mit Ebenen und wie geht das in Photoshop (Elements)?”

Texturen Workshop: Vom Foto zum Gemälde

Auf meinen Fotoreisen ist nicht immer soviel Zeit, intensiv in den Bildbearbeitungsprozess einzutauchen. Aus diesem Grund habe ich mir überlegt, dass ich in diesem Jahr zwei Intensiv-Workshopwochenenden zum Thema “Bildbearbeitung mit Texturen in Photoshop (Elements)” anbieten möchte. Der erste Kurs findet im Mai, der zweite im November statt. In einer kleinen Gruppe von max. 3 Teilnehmern kann ich ganz individuell auf deine Vorkenntnisse eingehen und mit dir die verschiedenen Funktionen üben. Neben der Computer-Arbeit gehen wir auch raus und suchen nach Texturen und Motiven, die wir später verschmelzen lassen.

Acrylfarbe, Holz, Kreativübung, TransferdruckEbenso drucken wir die drei schönsten Fotos auf Büttenpapier aus und ich zeige dir, wie ein Fineart-Print gemacht wird. Anschließend ziehen wir die Fotos auf, sodass du eine wunderbare Erinnerung an unseren Workshop in Grimma mit nach Hause nehmen kannst.

Neben den vielen Gesprächen rund um die Fotografie und Bildbearbeitung essen wir gemeinsam zu Mittag. Kalte und warme Getränke stelle ich selbstverständlich zur Verfügung und sind ebenso wie das Mittagessen im Preis inbegriffen.

Was musst du mitbringen? Deine Kamera, deinen Laptop mit den Bildbearbeitungsprogrammen Lightroom, Photoshop (Elements). Die Version der Programme ist egal, du solltest aber schon ein paar wenige Grundkenntnisse mitbringen. Ebenso Maus oder Grafiktablet, Stromkabel und Übertragunskabel. W-LAN ist im Atelier vorhanden.

Hast du Lust auf ein kreatives Inspirationswochenende mit Gleichgesinnten, guter Musik, schmackhaften Essen und spannenden Gesprächen?

Ich freue mich auf dich! Weitere Infos findest du hier:

Workshop: Vom Foto zum Gemälde

 

Fotografieren wie Caspar David Friedrich?

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Elbsandsteingebirge Sachsen, Bastei im Sonnenaufgang

Nach einer längeren Blog-Pause möchte ich mich mit einer guten Nachricht zurückmelden. Besonders freue ich mich über die Nachricht, dass mein Fotografie-Workshop in der Sommerakademie auf Rügen im September 2017 ausgebucht ist. Aber es gibt noch Plätze in den anderen Kursen wie z.B. Bildhauerei, Malerei – vielleicht interessierst du dich oder deine Familie/Freunde für einen anderen Workshop, dann besuche die Sommerakademie Webseite und wir lernen uns persönlich auf einer Abendveranstaltung kennen.

Sabine und Thomas, die beiden Veranstalter, haben nämlich ein ganz besonderes Rahmenprogramm erarbeitet. Neben viel Musik wird es unter anderem eine Führung auf den Spuren Caspar David Friedrichs in den Nationalpark geben und einen ganz besonderen Vortrag über den berühmten Maler der Romantik. Darauf freue ich mich ganz besonders, da auch meine Fotografie bzw. meine Fotoausstellung, die zum gleichen Zeitpunkt auf Rügen gezeigt wird, unter dem Thema „Romantik und Freiheit“ steht. Ich freue mich, wenn wir gemeinsam zum Naturerbezentrum Prora fahren und uns die Ausstellung anschauen.

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Elbsandsteingebirge Sachsen, Bastei im Sonnenaufgang

Ich weiß, für viele meiner Leserinnen und Leser – und vielleicht auch für dich, ist der Weg nach Rügen sehr weit. Für all diejenigen, die gerne zu mir in einen Natur- und Landschaftsfotografiekurs kommen möchten, habe ich einen ganz besonderen Workshop im Herbst 2017 ausgeschrieben.

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Elbsandsteingebirge Sachsen, Bastei im Sonnenaufgang

Wir bleiben auf den Spuren Caspar David Friedrich und besuchen gemeinsam im goldenen Oktober die Sächsische Schweiz. Im Berghotel auf der Bastei habe ich für max. 6 Teilnehmer/innen bis zum 28.4.2017 Zimmer reserviert. In diesem Panoramahotel wollte ich schon immer mal übernachten. Es liegt direkt auf der Bastei und man kann in aller früh – wenn alle anderen noch schlafen – den Sonnenaufgang über dem Elbsandsteingebirge fotografieren. Vorausgesetzt der Wettergott spielt mit.

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Elbsandsteingebirge Sachsen, Bastei im Sonnenaufgang

Aber ich bin für die Wettervorhersagen positiv eingestellt, denn im Oktober gibt es diese wunderbaren Invasionswetterlagen, die dafür sorgen, das im Tal der Elbe die Nebel aufsteigen und darüber ein wunderbarer Sonnenaufgang zu sehen ist. Ich bin persönlich schon mehrfach frühmorgens um 3 Uhr aufgestanden, um pünktlich zwischen 5 und 6 Uhr auf der Bastei zur blauen Stunde zu stehen. Glücklicherweise gibt es grandiose Webseiten wie den Dämmerungsrechner, indem man sich exakt für jeden Ort auf der Welt den Sonnenuntergang und aufgang anzeigen lassen kann. Auf der Bastei kann man nur den Sonnenaufgang fotografieren, der aber in seiner landschaftlichen Einzigartigkeit jeden Morgen etwas ganz besonderes ist.

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Tyssaer Wände Böhmische Schweiz

Neben dem Sonnenaufgang auf der Bastei und dem Ort an dem Caspar David Friedrich eines seiner berühmtesten Bilder gemalt hat, habe ich zwei ganz besondere Fotowanderungen für meine Teilnehmer/Innen herausgesucht. Zum einen werden wir zu den Tyssaer Wänden in der Böhmischen Schweiz fahren und zum anderen in ein natürliches Elbsandstein-Labyrinth.

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Elbsandsteingebirge Sachsen, Labyrinth Langenhennersdorf

Letzteres hat seinen Namen ehrlich verdient: Erst am letzten Wochenende waren Freunde, meine Familie und ich zum wandern dort. Wir hatten unsere Kinder mit, die tatsächlich darin verloren gingen und wir Erwachsenen lange nach ihnen suchen mussten. Wir hatten zwischenzeitlich viele andere Besucher nach unseren Kindern befragt bis wir sie am Eingang des Labyrinthes spielend wieder fanden. Ein wunderbarer mystischer Ort, an dem man noch glauben mag, das es Zwerge, Trolle und Elfen gibt, die dort leben. Möchtest du dabei sein, dann schau hier nach…

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Tyssaer Wände Böhmische Schweiz

In den letzten Winterwochen ist bei mir sehr viel passiert. Manche Tage dachte ich, dieser dunkle Winter geht nie zu Ende. In dieser Zeit habe ich dieses wunderbare Buch gelesen: „Vom Mann, der auszog, um den Frühling zu suchen: Eine Reise zur Leichtigkeit“. Es hat mich sehr beeindruckt und ich gebe es dir gerne als Lesetipp weiter. Doch jetzt wird es wirklichFrühling und es gibt weitere positive Nachrichten. In den nächsten Wochen wird bei mir sehr viel passieren und ich freue mich, wenn ich dir erzählen kann, was ich erlebe.

Frühlingshafte Grüße aus Grimma,
Herzlichst deine Jana

Mein Monatskalender 2018 ist unperfekt, bescheiden und natürlich

Wabi-Sabi 侘寂 - Die Schönheit des Unvollkommenen, Monatskalender

Unglaublich, die Tage ist schon mein dritter Monatskalender aus der Druckerei gekommen. Mein Kalender 2018 steht unter dem Thema Wabi-Sabi – die unvollkommene Schönheit der Fotografie.

Als ich 2012 auf meiner Rügenreise beschloss, ein E-Book über dieses bis dahin für mich unbekannte Thema zu schreiben, ahnte ich nicht, wie viel Einfluss es seitdem auf meine eigene Fotografie und dessen philosophische Betrachtung ausgeübt hat. Ich spüre dabei, das ich nicht alleine mit dem Thema bin. Nicht nur weil andere Fotografen seitdem über das Thema Wabi-Sabi publiziert haben, sondern auch die Menschen, die ich kennen lernen durfte und die anders an ihre Fotografie herangehen möchten.

Dabei finde ich es manchmal schade, dass Wabi-Sabi nur als ein Trend-Thema unsere Zeit betrachtet wird. Achtsamkeit, Entschleunigung “Slow-Fotografie”, Entspannung, Meditation, Rückbesinnung, “Zurück zur Natur” sind die Schlagwörter unserer Zeit – die so wie ich lernen durfte – unter dem dänischen Lifestyle-Begriff “hygge” zusammengefasst werden (schau mal in die Amazon Buchtitelliste).

Wabi-Sabi 侘寂 - Die Schönheit des Unvollkommenen, Monatskalender

An sich fühlt sich das gut an, diesen Lifestyle zu spüren und in “Vollendung” in den eigenen Alltag zu integrieren. Gleichzeitig beobachte ich eine Absurdität, vor allem wenn ich in meine beschauliche Kindheit zurückblicke, in der es normal im Winter war, bei einem guten Buch, einer heißen Tasse Tee und einer einfachen weißen Haushaltskerze gemütlich an einer knisternden Gasaußenwandheizung zu sitzen und dabei dem fallenden Schnee  am Fenster zu zuschauen. Früher viel dann auch die Schule oder die Arbeit aus, wenn der Winter mit viel Schnee übers Land zog. Dann zog man sich zurück in die gute Stube und wartete das Wetter ab.

Das war  in einer anderen Realität leben, in einer unsicheren Zeit, wurde mir vor ein paar Wochen wieder sehr deutlich. Über Nacht schneite es wie schon lange nicht mehr. Fast ein halber Meter Schnee bedeckte die Landschaft und überforderte damit auch den Winterdienst, der bei uns hier draußen erst gegen Mittag ankam. Doch bis dahin war das Desaster schon passiert: mein Partner rutsche früh morgens mit seinem Auto in einen Schneegraben. Während er versuchte, sich daraus zu befreien, rief ich in der Zwischenzeit in seiner Firma an und erzählte von dem Unglück. Ich war froh, das ihm und meinem Sohn außer dem Schrecken nichts passiert war. Ohne Empathie und Mitgefühl wurde ich nun am Telefon von seiner Firma gefragt, bis wann er denn in der Firma sein könnte. Ich war leicht schockiert. Er arbeitete an diesem Tag von zu Hause, während in den Nachrichten von einem besonders heftigen Schnee-Unfalltag für viele Autofahrer berichtet wurde. Ich sagte die Schule ab und machte – nachdem wir im Schnee völlig durchgefroren waren – ein Feuer im Kachelofen an und bereitete ein einfaches warmes Frühstück. Unter der Woche waren wir nun alle zusammen zu Hause und ich genoss die Winter-Stimmung. Das Gefühl, das nichts schlimmes passiert war, die Wärme am Ofen, die Aufregung die meinem Sohn noch mit roten Wangen ins Gesicht geschrieben stand, machte diesen Tag, der unglücklich anfing zu einem Tag voller guter Erinnerungen.

Wabi-Sabi 侘寂 - Die Schönheit des Unvollkommenen, Monatskalender

Doch ich hätte diesen Tag nie fotografieren können. Jedenfalls nicht so, wie heute Achtsamkeit, Entschleunigung, Virtualität usw. bildhaft dargestellt werden. Aufgeräumte Wohnungen, gestaltet mit Designer Möbeln und arrangierten Dekorationen. Menschen in Gemeinschaft, die perfekt aussehen: jung, schön, gesund, gut angezogen. Die dabei ihren Salat, bio und vegan aus nachhaltiger biologischer Landwirtschaft für Instagram mit dem neusten iPhone perfekt in Scene setzen. Viele dieser Bilder sehe ich täglich auf Instagram, extra für diese Plattform arrangiert. Diese Fotografien sprechen viele Menschen an, auch ich fühle mich von ihnen teilweise angezogen. In eine Welt voller Träume, die leicht, hell, freundlich, glücklich, unbeschwert auf mich wirkt, aber so nicht wirklich existiert.

Ich denke, das ist der Grund warum ich mich so sehr für Wabi-Sabi seit vielen Jahren interessiere. Wabi-Sabi ist das Bescheidene, das Stille und Leere, das Reduzierte, das nicht in Szene gesetzte, inszenierte. Wabi-Sabi ist das Unperfekte, eine Schönheit voller Fehler – ein Gegenentwurf zu unserer inszenierten, konsumorientierten Gesellschaft. Vielleicht auch, weil ich mich als “Sensibelchen” oft überfordert fühle. Vieles ist für mich zu laut, zu grell, zu voll, zu viel von Allem. Oft habe das Gefühl, dass ich im Gegensatz zu anderen Menschen viel mehr Freiraum, Ruhe, Pausen und vor allem Harmonie brauche.

Vielleicht hast du ähnliche Empfindungen und suchst nach einem Weg für dich, damit umzugehen. In meinem Kalender 2018 schreibe ich über Wabi-Sabi und verbinde damit ein neues erfülltes Jahr mit einer Ästhetik, die dich vielleicht auf eine andere Art besonders anspricht.

Mein Monatskalender 2018 ist ab sofort erhältlich.

Einladung zur Sommerakademie 2017 auf Rügen

Die Ostsee ist für jeden Fotografen ein Highlight, vorausgesetzt, er mag den rauen Seewind und Sand in seinen Schuhen. Wir unternehmen gemeinsame Fotoausflüge in die Umgebung des Nationalparkes Jasmund. DIE FOTOGRAFIE STEHT DABEI IM MITTELPUNKT, ABER NICHT DIE FOTOAUSRÜSTUNG. Mit mir können Sie lernen, mit einer reduzierten Fotoausrüstung bessere Bilder zu machen. Ebenso möchte ich mit meinen Kursteilnehmern Collagen erstellen, Fotos bearbeiten, Finart Prints ausdrucken und aufziehen, Muscheln und Steine sammeln und gemeinsam über Bilder sprechen. NATURFOTOGRAFIE MIT ALLEN SINNEN.

Hinweis: Mein Fotografie Workshop in der Sommerakademie ist ausgebucht. Aber es gibt freie Plätze in den anderen Kursen!

Ich freue mich, in diesem Jahr, vom 11.-21. September 2017, als Dozentin für Natur- und Landschaftsfotografie an der Sommerakademie auf Rügen dabei zu sein.
Und ich freue mich, wenn du dich für meinen Fotografie Kurs anmeldest.  Die Sommerakademie wird organisiert von Sabine Korneli und Thomas K. Müller. Es gibt 7 verschiedene Dozenten und Kurse – über Fotografie, kreatives Schreiben, Bildhauerei, Malerei und Keramik.

DIE SOMMER-AKADEMIE-RÜGEN 2017
URLAUB MACHEN UND KREATIV SEIN.

Der Inspiration folgen, der Kunst Raum und Zeit geben. Wir bieten Ihnen ideale Rahmenbedingungen um sich unter professioneller Anleitung ausschließlich dem künstlerischen Arbeiten zu widmen. Bei spätsommerlichen Farbstimmungen DRAUSSEN MALEN UND ZEICHNEN, mit der Kamera in der Jasmunder Landschaft unterwegs sein, bei weitem Himmel die Konzentration am Stein finden oder keramisch oder literarisch oder grafisch Arbeiten. In kleinen Gruppen von ca. 6 Personen bekommen Sie Anleitung und Hilfe bei allen technischen und künstlerischen Fragen. Unsere Dozenten sind durchweg hauptberufliche, gestandene Künstler mit Erfahrung im Unterrichten. Die NORDRÜGENER LANDSCHAFT bietet Ihnen zwischen Himmel und Meer – raue Steilküsten und sanfte Hochwiesen, erhabene Buchenwälder und schroffe Kreidebrüche, kleine Häfen, beschauliche Dörfchen und vor allem die notwendige RUHE, um einerseits ENTSPANNUNG und anderseits KONZENTRATION zu finden. An den Abenden wird es ein Rahmenprogramm mit unterschiedlichen Veranstaltungen wie Lesungen, Musik und Vorträge geben.

Über meinen Natur- und Landschaftsfotografiekurs

Die Ostsee ist für jeden Fotografen ein Highlight, vorausgesetzt, er mag den rauen Seewind und Sand in seinen Schuhen. Wir unternehmen gemeinsame Fotoausflüge in die Umgebung des Nationalparkes Jasmund. DIE FOTOGRAFIE STEHT DABEI IM MITTELPUNKT, ABER NICHT DIE FOTOAUSRÜSTUNG.
Mit mir können Sie lernen, mit einer reduzierten Fotoausrüstung bessere Bilder zu machen. Ebenso möchte ich mit meinen Kursteilnehmern Collagen erstellen, Fotos bearbeiten, Finart Prints ausdrucken und aufziehen, Muscheln und Steine sammeln und gemeinsam über Bilder sprechen. NATURFOTOGRAFIE MIT ALLEN SINNEN.
Mitzubringen sind: Kamera (inkl. Bedienungsanleitung!), max. 2-3 Objektive, eventuell Stativ und Graufilter, Ersatzakku und Ladegerät, Übertragungskabel, Mehrfachsteckdose. Wetter-feste Kleidung und gute Wanderschuhe. Laptop mit Bildbearbeitungsprogramm wie Lightroom, Photoshop Elements etc.

ANREISE:mit dem Auto, der Bahn oder dem Fernbus möglich. Nach Absprache können Teilnehmer auch von Bus oder Bahn abgeholt werden.
ÜBERNACHTUNG:Ferienwohnungen, Zimmer sowie ein Natur Camping Platz sind fußläufig in Hagen und Umgebung vorhanden. Eine Quartierliste liegt den Anmeldeunterlagen bei.
Preis: 550 €*
Datum:11. – 21.September 2017
Wo: Hof Uhleck, Zur Uhleck 3, 18551 Lohme/Hagen

*Ermäßigt für 10 Tage 420 € pro Person (für Arbeitslose, Studenten, Azubis, Geringverdiener nach § 8 SGB IV)
Anreise, Unterkunft und Verpflegung sind im Kurspreis nicht enthalten.

Anmeldung hier:

SOMMERAKADEMIE RÜGEN
Campus Sommerakademie
Hof Uhleck
Zur Uhleck 3
18551 Lohme/Hagen

*Zur Anmeldung hier klicken*

KONTAKT:
Sabine Korneli und
Thomas K. Müller
Mobil: 0174 3206436
Tel: 038302 711334
Mail: sabinekorneli@gmx.de

Wenn du dich angemeldet hast, dann schreibe mir, sodass ich weiß, das du dabei bist!!!

Neujahrsbrief 2017

Melancholie der Vergänglichkeit

Ich möchte mir dir ganz herzlich das neue Jahr begrüßen. Normalerweise beginne ich meinen Neujahrsnewsletter mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr. Doch an diesem 1. Januar 2017 möchte ich erst einmal dir ein ganz dickes Dankeschön sagen. Nämlich das du meine Atelierpost abonniert hast. Ich weiß nicht, ob du zu meinen neuen Abonnenten gehörst oder schon lange als heimlicher Leser mitliest – ich freue mich über jeden, der an meiner Arbeit interessierst ist. So bin ich unglaublich stolz darauf, dass ich aktuell mit dir und tausend anderen Fotografiebegeisterten verbunden bin, Menschen die meine Leidenschaft teilen. Das die Fotografie dabei nicht immer im Mittelpunkt steht, ist kein Geheimnis. Ich bin nicht nur Fotografin, Autorin und Mentorin, sondern auch Mutter und Mensch, mit all den Sorgen, Nöten und Ängsten, aber auch Wünschen und Zuversichten wie meine Mitmenschen auch. Meine Atelierpost ist für mich eine großartige Möglichkeit, all dies mit dir und anderen zu teilen. Vielmehr als ich es vor Ort jemals könnte. Und dafür bin ich dankbar.

Dankbar für das Medium Internet, das mir die Möglichkeit gibt, meinen beruflichen Traum zu verwirklichen. Dankbar, dass du mich gefunden hast, mit liest und mir manchmal mit aufbauenden Worten, mutmachenden Geschichten antwortest und mir damit zeigst, das ich nicht alleine mit meinen Gedanken und Gefühlen bin. Das Internet ist die großartigste Erfindung der Neuzeit und ich wehre mich dagegen, dass es von anderen begrenzt, zensiert und missbraucht wird. Das Internet ist nicht schwarz oder weiß, gut oder böse – es ist das was wir daraus machen und wie wir täglich damit umgehen.

Seit Menschengedenken war es in keiner anderen Epoche für alle Menschen so leicht möglich, zu lernen, sich fortzubilden. Niemals stand Wissen unbegrenzt zur Verfügung, niemals war es leichter Informationen zu teilen und andere teilhaben zu lassen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter. Über Grenzen hinweg, egal wo man heute auf der Welt lebt und arbeitet. Ich bin dankbar für diese Möglichkeit: Das Internet das mich aus meinem verschlafenen Dorf am Waldrand in die Strassen New Yorks oder in das pulsierende Leben in einer von mir niemals gehörten Großstadt Chinas verbindet. Bilder die von mir um die Welt gehen und an Orten publiziert werden, die ich wahrscheinlich niemals besuchen werde.
Durch das Internet fühle ich mich verbunden, mit Menschen wie dir, denen ich sicherlich auf dem Weg zum Dorfbäcker niemals begegnet wäre. Ist das nicht unglaublich?

An dieser Stelle möchte ich doch einen kleinen Rückblick auf 2016 schreiben. Beruflich war es ein tolles Jahr und ich habe wunderbare Menschen kennen gelernt. Schüler, die zu mir als Fremde in meine Kurse gekommen sind und als Freunde sich verabschiedet haben. Ich habe meine erste Fotoreise organisiert und mit Fotofreunden eine besondere Winterreise auf Rügen erlebt.
Privat war es kein leichtes Jahr. Doch wie heißt es bei uns so schön: Was uns nicht umbringt, macht uns nur noch stärker.

Leider haben uns 2016 viele Menschen verlassen, großartige Sänger und Schauspieler. Aber ein Tod hat mich ganz besonders berührt: Die des Chiropraktikers Tamme Hanken. Schade das ich ihn nicht persönlich kennen lernte konnte. Aber ich mochte ihn mit seiner herzlichen und tierliebenden Art sehr. Ein Mensch mit sehr viel Feingefühl, Wissen und einer unglaublichen Beobachtungsgabe. Er wäre sicherlich auch ein sehr guter Fotograf gewesen. Ein Mensch der fehlen wird, vor allem für die vielen kranken Tiere, denen er gerne geholfen hätte.

Die letzten Tage, zwischen Weihnachten und Neujahr, habe ich überwiegend Lesend verbracht. Es tat mir gut, mal nicht über die Arbeit nachzudenken und einfach nur abzutauchen. Drei Bücher möchte ich dir gerne nennen, die mich besonders inspiriert haben.

Zum einen das neue Buch „Fairarscht“ von Sina Trinkwalder. Sina begleite ich schon seit vielen Jahren seit ihrer Gründung des ökologischen Modelabels Manomama in Augsburg. In ihrer neusten Publikation schreibt sie über den Missbrauch von Sigeln, vor allem über Bio- und Fairtrade-Auszeichnungen. An manchen Stellen in ihrem Buch ist mir sprichwörtlich die Suppe hochgekocht und – obwohl ich schon vieles gelesen und mich informiert habe – war ich ungläubig darüber, was die Industrie aus Habgier mit uns macht.

Ein weiteres Buch was ich für mich persönlich sehr gut fand, istLebensträumen Raum gebenvon der Feng Shui Beraterin Danijela Saponjic. Feng Shui ist immer wieder ein Thema, mit dem ich mich persönlich gerne auseinandersetze und versuche, dieses in meinen äußeren und inneren Räumen, beruflich und privat, zu verwirklichen.

Zuletzt das wunderbare Buch „Hausbesuche: Wie ich mit 200 Kuchen meine Nachbarschaft eroberte“, bei dem ich es zutiefst bedauere, dass ich als begeisterte Leserin den Blog von Stephanie Quitterer nicht haut- und zeitnah mitverfolgen konnte. Das Buch ist aus diesem Blog entstanden, den es heute leider nicht mehr gibt. Denn was dem Buch – was wunderbar ist, keine Frage – fehlt, ist die Persönlichkeit und die Bilder zu den Menschen, die in diesem Buch vorgestellt werden. Bei jedem Hausbesuch (die Vorstellung alleine mit Kaffee und Kuchen bewaffnet vor fremden Türen zu stehen und sich selbst einzuladen, jagt mir doch einen gehörigen Schauer über den Rücken) hat sie Polaroids gemacht, die leider im Buch nicht gezeigt werden.

Mit den Hausbesuchen hat Sie ihre Angst vor fremden Menschen therapiert und wenn ich ehrlich bin, ich sollte mir ein ähnliches Projekt suchen. Vielleicht sollte ich Menschen auf der Strasse ansprechen und zu einem persönlichen Portrait in ihre Wohnung begleiten. Schon alleine das Ansprechen würde bei mir mindestens „200 Puls – bald!“ verursachen… :-)

Mit diesen drei wunderbaren Büchern möchte ich das neue Jahr beginnen. Wer mich persönlich kennen lerne möchte, kann dies auf meinen monatlichen Spaziergängen tun. Die neuen Termine für 2017 findest du auf meiner Webseite. Natürlich bist du auch herzlich eingeladen zu einem meiner persönlichen und individuellen Schulungen. Ob Lightroom, Photoshop, WordPress oder ganz einfach zu einer Bildkritik, ich bin gerne für dich da.

Und zu guter Letzt: Es gibt nur noch ganz wenige Exemplare von meinem Monatsplaner 2017.

Ich wünsche dir ein ganz besonderes Gutes und gesundes Neues Jahr 2017.

Kennst du schon eine fotohalibali?

Kennst du schon eine fotohalibali? Das ist ein schönes Beispiel für ein fotohalibali. Ich freue mich, das du nun mein fotohalibali kennst.

Hast du schon einmal etwas von einem fotohalibali gehört? Nein, das macht nichts, ich nämlich auch nicht. Ich habe mir heute diesen Namen ausgedacht, weil Google gesagt hat, das er diesen Begriff fotohalibali nicht kennt. Und da dachte ich, dann muss die Suchmaschine und alle anderen Suchmaschinen dieser virtuellen Welt diesen Begriff auch kennen lernen. Es kann ja nicht sein, das die größte Suchmaschine dieses Universums (ich nehme mal an, das es die ist, nicht das die grün-pinken Aliens schon etwas weitaus besseres haben) diesen staatstragenden, politisch wichtigen Begriff nicht kennt.

Kennst du schon eine fotohalibali? Das ist ein schönes Beispiel für ein fotohalibali. Ich freue mich, das du nun mein fotohalibali kennst.

Aber was ist eine fotohalibali?

Das ist eine gute Frage, diesen Begriff fotohalibali kann man nämlich nicht so leicht erklären. Er muss wissenschaftlich erforscht werden, eine Dissertation im Bereich des schwarzen Loches wäre anzustreben. Die fotohalibali steht erst am Anfang, steckt quasi noch in den Kinderschuhen. Doch ich bin felsenfest davon überzeugt, dass – auch wenn es hunderte von fotohalibali Forscher-Generationen dauern wird – eines Tages der Durchbruch gelingen wird. Doch fürs erste, müssen wir noch fotohalibali Grundlagenforschung betreiben. Da die Gelder im Augenblick dafür noch zu wünschen übrig lassen, werde ich dazu ein Crowdfounding Projekt initiieren, auf das für die fotohalibali Forschung das Kraut gefunden werden kann, das für das Verständnis für das fotohalibali Phänomen immens wichtig ist.

Kennst du schon eine fotohalibali? Das ist ein schönes Beispiel für ein fotohalibali. Ich freue mich, das du nun mein fotohalibali kennst.


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Hast du diesen Artikel über den Begriff  fotohalibali gefunden? Dann weißt du, dass die Suchmaschinenoptimierung wirklich funktioniert, so wie ich es im Februar Artikel 2017 der c’t digitale Fotografie beschrieben habe.

Du weißt nicht was ich meine? Dann schau in die Ausgabe 2/2017 c’t digitale Fotografie, die im Februar 2017 erscheinen wird…

Weihnachtszeit ist Märchenzeit

Märchen Fotoshooting Sterntaler

In wenigen Tagen steht Weihnachten vor der Tür. Mein Sohn ist schon ganz aufgeregt, auch wenn es das erste Jahr ist, von dem er weiß dass der Weihnachtsmann eigentlich Mama und Papa heißt. Es war so süß wie er mir letztens beichtete, dass er jetzt weiß, dass es keinen Weihnachtsmann gibt. Für mich ein sehr sentimentaler Moment, aber ich wusste dass er früher oder später kommen würde. Ich erzählte ihm daraufhin die Geschichte von dem Hüter des Lichts und dass der Weihnachtsmann, der Osterhase, die Zahnfee und der Sandmann verschwinden, wenn die Kinder aufhören an sie glauben. Daraufhin schaute er mich mit großen Augen an und sagte zu mir, dass er natürlich noch an sie glaubt und nicht möchte dass sie verschwinden.

Ich liebe dieses Jahreszeit, wenn es früh dunkel wird, ich Kerzen anzünde und einen Märchenfilm schauen kann. Ich versuche diese Momente der Ruhe zu finden, auch wenn das in den letzten vier Wochen eher schwierig war. Dabei hatte ich eine tolle Zeit und viele Erfahrungen gesammelt.

Vergänglichkeit, Schwermut, Melancholie, Stille, Natur, Kontemplation, Erinnerung, Sensibilität, Romantik

Zum einen hatte ich die Möglichkeit, erste Versuche für ein neues Fotoprojekt zu starten. Schon lange habe ich eine Idee in mir, die ich gerne umsetzten möchte. Aber wie das immer so oft, zwischen Idee und Umsetzung liegen Welten und es passt einfach nicht. Umso mehr bin ich glücklich darüber, damit angefangen zu haben und ich bin gespannt wie es in den nächsten Monaten und Jahren weitergehen wird. Ein Projekt, welches mich sicherlich lange begleiten wird. Unter dem Titel „Melancholie der Seele“ kannst du hier reinschnuppern.


In Vorbereitung auf die Weihnachtszeit habe ich ein Märchenfotoshooting organisiert. Hänsel und Gretel, Rotkäppchen und der böse Wolf und das Märchen vom Sterntaler. Es war zauberhaft: Das Wetter, die zwei Huskys die abwechselnd den Wolf gespielt haben und natürlich meine Kinder. An dieser Stelle bin ich immer froh, wenn mein Sohn dann für die verrückten Einfälle seiner Mutter nicht zu alt ist und wir zusammen viel Spaß haben. Vor allem hatten es ihm die Huskys angetan, zauberhafte Wesen mit ihren wunderschönen blauen Augen.

Dabei muss ich mich ganz sehr bei unserem Hundeverein und Dirk bedanken, der mir dabei geholfen hat, die beiden Fotomodels zu finden. Und nicht nur das, weil meine Stella während meiner Rügenwoche dort so prima aufgehoben war und viele neue Spielfreunde gefunden hat.

Nach dem Fotoshooting ging es dann nämlich schon für eine Woche auf die Insel Rügen. Meine Winterreise an die Ostsee begann. Ich habe in dieser Woche nicht nur viel über Fotografie gesprochen und wir haben nicht nur Bilder ausgedruckt und aufgezogen sondern auch ich habe viel gelernt. Zum Beispiel über die Bienen und ganz viel über die Leidenschaft Tango und wie wichtig eine „weiche Führung“ ist. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei euch bedanken, es war eine wundervolle Woche mit euch!

Leider ist die Zeit auf Rügen viel zu schnell vergangen, aber ich kann schon verraten, dass es 2017 eine Fortsetzung anderer Art geben wird. Dazu in den nächsten Wochen mehr.

Kurz vor Weihnachten und zum Ende von 2016 möchte ich noch ein wenig Werbung für meinen Monatskalender2017 machen. Bis Mittwoch kann ich ihn versenden, sodass er pünktlich unter deinem Weihnachtsbaum liegt.

Natürlich verschicke ich gerne Gutscheine für Foto- und Bildbearbeitungskurse. Vielleicht hast du aber auch Lust, dich selbst zu beschenken?

Ich wünsche dir ganz zauberhafte, wunderbare besinnliche Weihnachten.

Märchen Fotoshooting Gebrüder Grimm