Über meine Art der Workshops

Rügen, Ostsee, Naturfotografie, Workshop, Fotoreise, Insel, Naturfoto

Was unterscheidet meine Workshops von anderen und warum könnten genau die zu Dir passen? Mein Geheimnis?

Ich schenke Dir und der Fotografie ganz viel Zeit und Aufmerksamkeit. Meine Art der Workshops und Fotospaziergänge bestehen NICHT darin, von Hotspot zu Hotspot zu hetzen, dir die Kamera einzustellen, dann Schuss und weiter zu stürmen. Ich möchte dir fotografieren vermitteln. Ich möchte, dass Du Fotografie erlebst, verstehst und woraus das „Gute Bild“ hervorgeht. Es geht nicht darum, als Erster im Ziel zu sein sondern glücklich ins Ziel zu kommen. Mit viel Muße und unter Wahrnehmung der Schönheit der Natur führe ich dich an wunderbare Orte in der Natur. Ich zeige dir, wie man genau hinschaut und die wunderbarsten Motive sehen lernt.

„Nichts Süßeres gibt es, als der Sonne Licht zu schauen“

Friedrich Schiller

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Ich möchte mit Dir im Gespräch Motive mental erarbeiten. Dazu gehört es, auch mal eine Weile an einem Ort zu bleiben, ihn zu beobachten und zu genießen, die Sonne im Gesicht zu spüren, den Alltag hinter sich zu lassen und zu entschleunigen. Je nach Standort und Motiv werden in das Gespräch auch technische Tipps und Tricks fließen – je nach deinem Vorwissen –, doch sie werden nicht nach Stundenplan abgehandelt. Es gibt keine Aufgaben und keine theoretischen Abhandlungen, keine PowerPoint-Folien.

Fragen wie „Und was machen wir jetzt, was ist der Plan…“ solltest Du dir und anderen nicht stellen, denn es gibt an jedem Ort eine Fülle an Motiven und Möglichkeiten. Du musst dich nur darauf einlassen können.

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Mir ist es wichtig, dass wir eine entspannte Zeit miteinander verbringen. Das wir uns gemeinsam dem schönsten Hobby der Welt widmen, darüber Gespräche führen und uns kennen lernen. Erst dann wirst Du verstehen, warum ich wie fotografiere und wie ich meine Motive sehe. Stelle viele Fragen und hinterfrage deine Gewohnheiten. Versuche dich darauf einzulassen, neues auszuprobieren, zu spielen, kreativ zu werden. Warum fotografieren alle mit einer Sonnenblende? Muss das Motiv scharf sein? Sind Abbildungsfehler erlaubt?

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Blicke aus neuer Perspektive auf Alltägliches. Lass dich vom Licht und Motiv inspirieren und probiere neue Techniken mit deiner Kamera aus. Ich bin dabei immer für dich da. Keine Frage ist zu dumm, um sie nicht zu stellen. Diskutiere mit mir und anderen, bleibe wach und offen. Finde die Balance zwischen der persönlichen Freiheit alleine zu fotografieren und dem gemeinsamen Austausch mit der Gruppe. Beides ist wichtig, wenn Du dich weiterentwickeln möchtest. Bleibe ebenso offen für eine Bildkritik, nimm das an, was dich weiterbringt. Versuche vor dem Kurs zu ergründen, was Du lernen möchtest, warum Du denkst, dass ich die Richtige für dich bin. Was ist Deine Erwartungshaltung von dir selber und zum Workshop?

Ich biete nicht an:
– 10 Foto-Hotspots an einem Tag
– Stress, Hektik, Zeitdruck
– Schulunterricht und Hausaufgaben

Dafür bekommst Du:
– Viel Zeit geschenkt
– Entschleunigung
– Kreativität
– Tipps & Tricks zur Fotografie
– Intensive Gespräche, Austausch

Naturfotografie Workshop: Du hast Lust, mit mir im Oktober 2018 nach Rügen zu fahren, wenn die Buchenwälder sich in allen Farben präsentieren? Dann ruf mich zu einem Kennenlernen-Gespräch an.

Produktfotografie: Die neue Saatbox Kollektion von Wald & Co

Wald & Co Samenboxen - Seed boxes

Für das junge Startup “Wald & Co” von Sonja Kalkschmidt habe ich die gesamte neue Saatbox-Kollektion für 2018 in Szene gesetzt. Ein Auftrag, der mir persönlich sehr gefallen hat, da das Saatgut aus gentechnikfreien Anbau kommt. Die Idee hinter den Saatgutboxen ist, heimische Wild-Pflanzen wieder in unsere Gärten zu bringen und so die Welt ein bisschen grüner zu gestalten. Im kommenden April werde ich auch in meinem Innenhofpatio ein paar Samen streuen und hoffen, dass mein kleiner Garten bunter wird.

Storytelling: Wie funktionieren die Saatboxen?

In wenigen Bildern zeige ich dir die Anwendung. Ein Bild sagt mehr als 1000 WorteWald & Co Samenboxen - Seed boxes

Wald & Co Samenboxen - Seed boxes

Wald & Co Samenboxen - Seed boxes

Eine kleine Produktfotogalerie

Du möchtest mich für dein Unternehmen als Fotografin buchen? Es gibt zwei Möglichkeiten: Du buchst bei mir einen individuellen Workshop zur Produktfotografie oder ich erstelle in deinem Auftrag die Bilder.

Wie du möchtest… Ich freue mich auf deine Anfrage

PS: Wenn Du die Saatboxen kaufen möchtest, schau mal auf die Webseite von Wald & Co, dort gibt es auf der Startseite eine Google Map mit allen Verkaufsstandorten…

Hinter den Kulissen – Wie Naturfotografen arbeiten

Echte Mehlbeere, Frost, Makro, Schnee, Sorbus aria, Winter, beeren, blauer Himmel, rote Beeren

Welche Vorstellung hast Du, wenn du Natur- und Landschaftsfotografien von Berufsfotografen siehst? Ich habe mir letztens Gedanken darüber gemacht, als ich in einem Tierfotografieblog die Frage las:

« Wildlife Fotos? Wo haben die schon wieder dieses Tier gefunden? Bei mir sind sie sofort weg, wenn ich mich nähere. Andere Fotografen knipsen auch nur mit der Linse. Ansitzhütten, Tiere angefüttert, Models selbst mitgebracht, Klangatrappen…. oder Glück? Oftmals stundenlanges wandern mit schwerem Equipment. Stundenlanges ausharren in einem Zelt…»

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Ich selber gehörte nicht zu den Naturfotografen, die sich ein Tarnzelt und ein Objektiv in Tarnfarbe zugelegt haben und damit tagelang in der Pampa sitzen und hoffen, dass sich irgendwann mal ein Tier blicken lässt.

Ich gehöre aber auch nicht zu den Fotografen, die sich Guides anmieten und mit denen auf geführte Fotosafaries gehen, wo die Tiere meistens angefüttert werden. Erst letztens habe ich einen Bericht über Naturfotografen an der Müritz gesehen, die einen Guide buchen, der mit ihnen auf den See und bekannte Brutplätze anfährt, um dort Fischadler & Co mit Aalen anzufüttern, sodass die Fotografen zu ihren „Schuß“ kommen. Ich war ehrlich gesagt ziemlich abgetörnt davon, schon alleine die Auslösegeräusche, die sich wie Gewehrfeuer anhörten. Gruselig. Mal davon angesehen, was man mit so vielen ähnlichen Bildern machen soll. Sie sind ja in der Menge und die auf die Art und Weise nichts Besonderes.

Ich muss aber an der Stelle auch sagen, das ich mich nicht auf Tierfotografie spezialisiert habe. Sie entstehen eher zufällig, wenn ich in der Natur unterwegs bin.

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Doch wie gehen berühmte Naturfotografen vor?

In der Netflix Serie „Bildschöne Welt“ werden bekannte National Geographic Fotografen auf ihren Fotoreisen begleitet. Das die Serie in Zusammenarbeit mit National Geographic und Canon entstanden ist, habe ich erst später erfahren. Im Nachhinein wurde mir auch bewusst, warum Canon immer so plakativ ins Bild gehalten wurde. Aber das nur am Rande, denn ohne Sponsoren würden diese Fotoreisen finanziell auch nicht machbar sein.

Das ein Naturfotograf heutzutage nicht mehr als einsamer Wolf durch die Landschaften zieht, ist mir seit Andreas Kieling und seinen Naturreportagen klar. Immer wenn er dramatisch mit hoher Stimme und aufgerissenen Augen in die Kamera die Angst vor dem Grizzly im Hintergrund schürte, hätte man schon fast im Hintergrund die Waffen von seiner Crew durchladen hören.

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Die Netflix Reportage hat mein Bild noch mal verändert. Als Richard l’Anson Schneeleoparden im Himalaya fotografieren wollte, wurde mir erstmals bewusst, was eigentlich dahinter steht. Vor Ort hatte er ein großes Team, die teilweise zu sechst mit einem Spektiv die Berge nach einem Schneeleoparden absuchten und dann dem Fotografen sagten, wohin er seine Kamera ausrichten sollte. „Leider“ war der Schneeleopard schlauer und zeigt sich nur kurz aus weiter Entfernung – so eine große Menschengruppe würde ich auch lieber meiden. Im weiteren Verlauf der Sendung ging es nach Indien zu den Tigern. Als er endlich auf die Großkatzen traf und seine Fotos machte, war ich enttäuscht. Da war fotografisch nichts Besonderes dabei, etwas was mich berührt hätte. Sicherlich ist es ein ganz tolles Erlebnis einen Tiger in der freien Natur zu sehen, welcher Naturfotograf träumt nicht davon? Doch die Fotografien die anschließend als Ergebnis gezeigt wurden, hätte man auch in einem Zoo machen können. Und ich frage mich, ob der Aufwand gerechtfertigt gewesen ist, mal davon abgesehen, dass man die Tiere in ihrem Lebensraum stört und die Flüge dorthin ebenso zur Umweltverschmutzung beitragen. Ich fühle mich gerade an diesem Beispiel zwiegespalten, wenn man als Naturfotograf und seinen Bildern etwas zum Umweltschutz tun will und gleichzeitig dazu beiträgt, dass die Natur zerstört wird.

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Island ist so ein trauriges Beispiel: Eine grandiose Landschaft die in vielen Gegenden durch den Tourismus und vor allem von Fotografen zerstört worden ist. Kerstin Langenberger (sie ist Gastautorin in meinem Buch „Naturfotografie mal ganz anders“) schreibt sehr eindrücklich über ihre Beobachtungen.

Als ich Kerstin damals anschrieb, ob sie nicht einen Gastartikel für mein Buch schreiben möchte, war ich von ihren Landschaftsfotografien aus dem hohen Norden begeistert. Tolle Fotos, die damals kaum einer kannte. Das fand ich immer sehr schade, sie hätten viel mehr Aufmerksamkeit erregen müssen. Die Medienpräsenz kam dann völlig überraschend, zu einem Foto das mir zeigt, wie kaputt unsere Welt ist: Ein fast verhungerter Eisbär. Al Gore wurde auf diese Bild aufmerksam und verwendete dieses Bild in einer Kampagne. Über Nacht wurde Kerstin berühmt: Aber nicht für ihre ursprünglich wahnsinnig guten Landschaftsbilder.

Um auf Netflix und die Fotografen-Serie zurück zu kommen: Ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Wenn ich sehe, mit welchem Manpower und Aufwand die Kollegen arbeiten, das hätte ich nicht erwartet. Aus der Modeindustrie weiß ich seit längerem, dass am Set Belichter, Stylisten, Assistenten, Praktikanten etc rumspringen und dem berühmten Fotografen nur noch die voreingestellte Kamera im perfekt eingestellten Licht in die Hand gedrückt wird. Darüber mache ich mich schon des längerem lustig, weil hier das Ureigenste des Fotografen aus der Hand genommen wird. Das würde ich für mich niemals wollen, ich möchte das schon selber alles einstellen und würde mich ungerne auf andere verlassen wollen.

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Aber das mittlerweile auch Naturfotografen mit einer großen Mannschaft durch die Gegend reisen, war mir nicht bewusst. Während ich maximal mit meinem Partner fotografieren gehe, wobei er mich vor Ort meistens alleine lässt, damit ich in Ruhe arbeiten kann und er mich nur begleitet, wenn ich seine Hilfe brauche. So kann ich mich viel besser fokussieren, alles andere würde mich nur ablenken.

Die Netflix-Serie hat einen schalen Beigeschmack bei mir hinterlassen. Einerseits war ich von den Bildern begeistert, andererseits haben mich Aufwand und teilweise die Einstellung der Fotografen zwiegespalten zurückgelassen. Ich hätte mir auch mehr Transparenz zur Partnerschaft mit Canon gewünscht. Im Vorspann hätte diese erwähnt werden müssen. Denn teilweise wurden die Kameras über Gebühr gelobt, was ich als unangenehm empfand.

Kommen wir auf die Anfangsfrage zurück

Ja, die Tierfotos die wir sehen, werden mit einem immensen Aufwand produziert. Ob angefüttert, mit großer Manpower, mit einer aufwändigen Ausrüstung bis hin das die Insekten mit Kältespray angesprüht werden – hier wird alles gemacht, um an die Fotos zu kommen.

Wenn Du dich das nächste Mal fragst, wie andere es machen, dann schau mal in einige Internetseiten von den Naturfotografen die im Verband deutscher Tierfotografen sind oder schau dir gleich die Netflix-Serie an. Und dann musst Du dich entscheiden, wie weit Du gehen möchtest….

Von skurrilen Urheber-Rechtsprechungen & neuen Datenschutzerklärungen

Fotos aufräumen, löschen, sortieren-DIE BESTEN-BILDVERWALTUNGSPROGRAMME

Bist Du gut ins neue Jahr gekommen? Bei mir ging es gleich holprig zu, kurz nach Silvester hat mich eine fiese Erkältung erwischt, an der ich noch immer knabbere. Aber so langsam wird es besser und ich nutze die Stunden auf der Couch mich um Themen zu kümmern, die ich das Jahr über meistens ganz nach hinten schiebe. So habe ich neben meiner Buchhaltung für 2017 mich mal wieder um die Aktualisierung meiner Webseite gekümmert.

Ich vermute mal, dass es Dir nicht besser geht, wenn Du eine Webseite dein Eigen nennst und Du gerne die Themen wie Impressum, Datenschutz, Datenbank-Backup und Co ignorierst. Wenn wir eine Webseite erstellen, dann stehen die Themen ganz weit oben auf der To Do Liste. Im Laufe der Jahre geraten Sie in Vergessenheit.

Aufgerüttelt werden wir meistens erst, wenn eine Abmahnung ins Haus flattert oder die Webseite gehackt und ein Daten-Backup nicht vorliegt. Alles Themen die sehr leidig sind. Doch wenn man sich nicht darum kümmert, kann das Böse enden.

Gerade zwischen den Jahren wurden wieder viele Webseiten und ganze Server gehackt. Betroffen hat es einen Fotofreund, dem ich schon vor ein paar Jahren nach einem Hackerangriff geholfen und die Webseite gesichert hatte. Es stellte sich heraus, dass meine Sicherheitsmaßnahmen nicht von den Hackern durchbrochen, sondern der ganze Server des Providers und dementsprechend viele Webseiten gehackt wurden. Dann helfen auch meine Vorkehrungen nicht mehr.

Leider stellte sich heraus, dass der Provider keine aktuellen Backups angelegt hatte. Meine Erfahrung in all den Jahren ist, dass man sich auf vollmundige Versprechen der Provider nicht verlassen darf, wenn Sie bei Vertragsabschluß tägliche aktuelle Backups versprechen. Die Realität sieht anders aus. Glücklicherweise gab auf unserer Seite eine Datensicherung, sodass diese wieder eingespielt werden konnte. Daher kann ich Dir nur ans Herz legen, regelmäßig ein Daten-Backup deiner Webseite anzulegen.

Daten-Backups mithilfe von Cronjobs

Auf meiner Webseite löse ich das über sogenannte Cronjobs meines Providers All-Inkl, die im gleichen Turnus Sicherungen von der Datenbank als auch vom Server (inkl. Bilder, Plugins WordPress-Dateien, etc.) anlegen. Diese spiele ich händisch alle paar Wochen und Monate per FTP auf mein heimisches NAS-System. Auch hier geht die Datensicherung nicht auf die Festplatte des PCs, sondern auf ein Speichersystem, welches sich jede Nacht abgleicht und spiegelt. Da meine Webseite auch schon gehackt wurde und weiß, was das vor allem emotional bedeutet, wenn die jahrelange Arbeit zerstört ist, sind doppelte Absicherungen für mich ein Muss.

Wichtig ist, dass Du deine Webseite mit all ihren Funktionen immer aktuell hältst. Veröffentlicht Du wie ich deine Fotos und Texte mit WordPress, dann aktualisiere die Version auf 4.9 und denke dabei auch an die Plugins. Oft sind veraltete Plugins ein beliebtes Einfallstor für ungebetene Gäste.
Falls Du dich dafür interessiert, welche Plugins ich zum Schutz meiner Webseite installiert habe, kann ich Dir empfehlen: Akismet Anti-Spam, AntiVirus, Hide My WP, Really Simple CAPTCHA. So kannst Du dich besser vor Hackern schützen, auch wenn es einen 100%igen Schutz nicht gibt.

Ändere ebenso Deine Passwörter und mache sie mit Sonderzeichen, Zahlen, Groß- und Kleinschreibung komplizierter. Im Laufe des Jahres wird WordPress 5.0 mit dem Gutenberg Editor erscheinen. Hier wird sich Grundlegendes verändern (Elmastudio, das auch mein WordPress-Theme hergestellt hat, hat daher schon ein ganz neues zukunftsweisendes Theme Ende 2017 veröffentlicht) und es ist wichtig, dass es für dein Theme ein Update gibt. Daher stelle nicht gleich um, sondern schaue, ob es Aktualisierungen gibt, nicht das es zu Problemen in der Darstellung kommt. Wenn Du an dieser Stelle eine Beratung oder Hilfe benötigst, kannst Du dich gerne an mich wenden.

Ist deine Datenschutzerklärung aktuell? Bis Mai 2018 solltest Du umgestellt haben!

Neben dem Thema der Datensicherung gibt es noch das große Thema Datenschutz. Vor drei Jahren hatte ich meine Webseite komplett neu gemacht. Seitdem hatte ich nicht mehr aktualisiert. Gefühlstechnisch war ich der Meinung, es ist doch alles neu und aktuell. In der Zwischenzeit ist aber viel passiert und die Texte mussten dringend aktualisiert werden.
Endlich gibt es einen Hinweis zu den Cookies, auch wenn die Einbindung im deutschen Recht keine direkte Einbindung fordert.

Wusstest Du, dass Du auf deiner Webseite bis zum 25.Mai 2018 deine Datenschutz-Grundverordnung umgestellt haben musst? Auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft für Datenschutz findest Du weitere Informationen und einen Generator, mit dem Du für deine Webseite eine individuelle Datenschutzerklärung erstellen kannst.

Wenn Du Hilfe beim einbinden brauchst, dann melde dich bei mir. Ansonsten musst Du nur den generierten Text kopieren und entweder in deine Datenschutzseite oder im Impressum einfügen.

Ist dein Impressum aktuell?

Apropos Impressum: Hier hat sich im letzten Jahr auch viel getan, sodass ich heute mein Impressum ebenfalls aktualisiert habe.
Hier empfiehlt sich wie gehabt der https://www.e-recht24.de/impressum-generator.html auch wenn hier einige Funktionen kostenpflichtig geworden sind, aber die meisten brauchen wir davon nicht.

Mit diesen Aktualisierungen kann es ins neue Jahr gehen. Es fühlt sich gut an, wenn man sich die Mühe gemacht hat, also schieb es nicht so lange auf.

Neues vom Urheberrecht

Abschließen möchte ich meinen Artikel mit einem kurzen Hinweis zum Urheberrecht für Fotografen. Sei vorsichtig, wenn Du Presse- und Agenturbilder auf deiner Webseite veröffentlicht. Es reicht nicht, dass Du dich beim Hersteller rückversicherst, wenn du z.B. ein Bild einer Kamera von einem Hersteller auf deiner Seite zeigst. Laut der neusten Rechtsprechung musst Du dir direkt beim Fotografen/Urheber der Bilder eine schriftliche Bestätigung geben lassen.

Noch krasser ist ein Urteil vom europäischen Gerichtshof, das fordert, dass Du beim Setzen eines Linkes auf eine fremde Webseite prüfen musst, ob es dort zu Urheberrechtsverletzungen in Form von Bildern, Texten und Grafiken kommt. Das schlägt dem Fass den Boden aus, ist das doch kaum machbar und zerstört jedwede Interaktion zwischen Webseitenbetreibern.

Wenn Du es genauer nachlesen möchtest, dann empfehle ich dir die neue C’t digitale Fotografie 1/2018. Ab Seite 146 findest Du vom Justiziar Joerg Heidrich von Heise Medien einen ausführlichen Bericht, der meinen Blutdruck mal wieder auf 180 gebracht hat. Die Welt wird immer verrückter. In diesem Sinn ein schönes neues Jahr und eine wunderbare Woche.

 

Jetzt planen: Fotospaziergänge, Workshops & Fotoreisen 2018

Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Fotospaziergänge, Workshops & Fotoreisen

 

April 2018

28.4. 16:00 Uhr Fotospaziergang Muldental »Hier buchen«

Juni 2018

Sa 23.6. 17:00 Uhr Fotospaziergang Muldental »Hier buchen«

August 2018

Sa 18.8. 17:00 Uhr Fotospaziergang Muldental »Hier buchen«

Oktober 2018

Sa 13.10. 14:30 Uhr Fotospaziergang Muldental »Hier buchen«
So 14.10. – So 21.10. 7-tägige Fotoreise: Rügen, eine Herbstreise »Hier buchen«
Fr. 26.10. – So 28.10. Naturfotografie-Wochenende in der Sächsischen Schweiz »Hier buchen«

November 2018

Fr. 9.11. – So 11.11. Vom Foto zum Gemälde Wochenend-Workshop, Grimma »Hier buchen«

Jippi! Das neue Jahr startet mit einer Rügen-Fotoreise im Oktober 2018

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Ich hoffe, Du bist gut ins neue Jahr gekommen. Ich wünsche dir einen guten Start und ganz viel Gesundheit in 2018.

Silvester wird bei uns in der Familie eher ruhig und besinnlich gefeiert. Zumal ich meine Hündin Stella immer wieder beruhigen muss, wenn es draußen allzusehr knallt. Wie sehr müssen Tiere an diesem Tag leiden. Ich wünschte so manches Jahr, wir würden in einem feuerwerksfreien Ort wohnen würden.

Die Zeit zwischen den Jahren verwende ich dazu, beruflich und privat neue Pläne zu schmieden. Da meine Winter-Rügenreise schon seit einiger Zeit ausgebucht ist und es immer wieder Nachfragen zu einer weiteren Fotoreise gibt, habe ich beschlossen, einen weiteren Naturfotografieworkshop  im Goldenen Herbst 2018 auf Rügen anzubieten.

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Der einwöchige Workshop findet vom So 14.10. – 21.10.2018 statt. Er kostet inkl. Übernachtung, Frühstück und Workshop 1190,- Eur (inkl. 19% Mwst). Zur Buchung musst Du nur 100 Eur anzahlen, die restliche Summe bis max 14 Tage vor Beginn der Reise. Du übernachtest in einer wunderbaren modernen Ferienwohung in einem Einzelzimmer. Möchtest du mit deinem Partner teilnehmen, steht auch eine separate kleine Ferienwohnung zur Verfügung. Mir ist es wichtig, das wir alle – Teilnehmer/in und Workshopleiterin – an einem Ort wohnen und zusammen den Tag mit einem guten Frühstück beginnen. Hier können wir gemeinsam den Tag besprechen und individuell nach Wetter entscheiden. Zusammen mit den Ferienwohnungs-Inhaber kann ich individuelle Wünsche von dir, soweit es möglich ist, umsetzen. Wichtig ist nur, dass Du mich jetzt im Frühjahr kontaktierst, da die Ferienwohnungen im Herbst schnell ausgebucht sind. Ruf mich an, wenn Du Fragen hast.

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Fotografisch möchte ich mit Dir die ganze Insel erkunden. Dabei bilden wir Fahrgemeinschaften, sodass wir nur mit 2-3 Autos unterwegs sind. Ich kenne wunderbare Orte, die zu jeder Jahreszeit ein Highlight sind. Von bekannten Motiven wie den Wissower Klinken, an denen Caspar David Friedrich eines seiner bekannten Gemälde gemalt hat – bis hin zu unscheinbaren Orten in den Naturschutzgebieten Rügens. Wir werden im Oktober, sofern uns das Wetter hold ist, einen wunderbaren goldenen Herbst erleben. Dabei werden wir alle Genres der Naturfotografie umsetzten: Makrofotografie, Weitwinkelfotografie, Tieraufnahmen, Nachtaufnahmen, Sonnenaufgang- und Untergang. Bringe max drei deiner Lieblingsobjektive mit. Ich persönlich arbeite am liebsten mit einem 20mm, 50mm und 100mm (Makro) Objektiv. Mehr ist nicht nötig – Du brauchst nur noch ein Stativ und wenn Du magst, Grauverlaufsfilter für Langzeitbelichtungen. Wir werden ebenso kreative Techniken üben und über Bildgestaltungen sprechen.

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Da es im Herbst schon früher Dunkel wird, haben wir ausreichend Zeit für die Bildbearbeitung. Bringe daher deinen Laptop und dein Bildbearbeitungsprogramm wie Lightroom oder Photoshop Elements mit, sodass wir die Bilder gemeinsam besprechen und bearbeiten können. Am Ende werden die besten drei Fotos ausgedruckt und auf Holz aufgezogen. So kannst Du eine wunderbare Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Du hast Lust auf den Workshop bekommen und bist ebenso gerade dabei, deinen Urlaub für 2018 zu planen? Dann schreib mir oder ruf mich an.

 

 

 

Wenn Fotos manipulieren. Was ist Realität?

Alpen, Berchtesgaden, Berchtesgadener Land, Deutschland, Dezember, Schnee, Winter

Ich hoffe, du hast ein ganz wunderbares besinnliches Weihnachtsfest im Kreis deiner Familie und Freunden. Ich denke oft an Menschen, die nicht das Glück haben, das Fest mit wirklichen Freunden und wunderbaren Menschen zu verbringen, die einsam und alleine sind.

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Schon vor vielen Jahren haben mein Partner und ich beschlossen, Weihnachten in aller Ruhe und ohne Kommerzstress zu verbringen. Daher verbringen wir oft die Feiertage ganz besinnlich im Berchtesgadener Land. In einer einfachen Ferienwohnung, dessen schlichter Christkindlschmuck aus Tannengrün und roten Kerzen besteht. Das Grün haben wir am Heiligenabend aus dem Wald geholt, sodass es ganz frisch nach Tanne duftet.

Wie es hier in der Region Tradition ist, weht ein orientalischer Weihrauchgeruch durch die Räume. Auf jedem Christkindlmarkt kann man ihn kaufen, wobei ich den traditionellen Weihrauch ohne Beigabe von künstlichen Duftstoffen liebe. Vor ein paar Jahren hatte ich mir aus Liebe zu diesem Duft in einer Sonderverkaufsausstellung im Botanischen Garten einen Miniatur-Weihrauchbaum gekauft. Nur leider mochte er wohl unser Klima nicht und steht seitdem als knorriger Minibaum zwischen meinen Sukkulenten.

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Seitdem wir Weihnachten im südlichsten Zipfel Deutschlands, direkt in den Alpen verbringen, hat sich ebenso unsere Tradition der Hiesigen angepasst. Am schönsten finde ich das traditionelle Christkindl-Schießen, mit der die Geister und die kalte Jahreszeit vertrieben werden sollen. Es ist wirklich ein wunderbares Spektakel, welches wir nicht mehr missen möchten. Zumal die Landschaft, der Schnee und die Gemeinschaft mit Stolle und Glühwein eine ganz besondere Atmosphäre schaffen, sodass besonders ich mich als „Preisn“ richtig wohl fühle.

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Dieses Jahr Weihnachten haben wir wettertechnisch sehr viel Glück. Es liegt Schnee und wir haben einen wunderbaren blauen Winterhimmel. Nachdem meine Kamera wochenlang schon fast Staub ansetzte (von meinen beruflichen Fotoaufträgen abgesehen) habe ich bei dieser Landschaft und Wetter wieder richtig viel Lust bekommen, fotografieren zu gehen. Einfach nur für mich unterwegs sein, abschalten und auf Motivsuche begeben. Ohne Zeit- und Erfolgsdruck – schon lange habe ich mich nicht mehr so wohl gefühlt. Natürlich gibt es immer noch Ausflugsziele im Berchtesgadener Land, die ich noch nicht gesehen habe. Da wir meistens nur ein paar Tage hier sind, bleibt noch viel zu sehen.

So hatte ich mir heute die Wallfahrtskirche Maria Gern auserkoren. Schon im Sommer hatte ich Bilder gesehen, die mich neugierig machten.

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Vor Ort angekommen, wusste ich sofort, dass ich darüber schreiben möchte. Nicht weil die Kirche so immens spektakulär ist oder weil ich dort etwas Besonderes erlebt habe. Es geht vielmehr um das Thema Realität. Um die reale Abbildung, um die Darstellung von Wirklichkeit. Maria Gern ist ein Beispiel, an der ich zeigen kann, dass nichts ist wie es scheint. Das die Fotografie nur einen ganz kleinen Ausschnitt der Wirklichkeit zeigt. Anhand der Fotos im Internet dachte ich, dass die Kirche frei in der Landschaft steht. Im Hintergrund das Watzmann-Massiv und ganz viel Natur.

Im ersten Moment hatte ich stattdessen erst einmal Orientierungsschwierigkeiten, von wo die bekannten Fotos aufgenommen wurden. Denn die Kirche steht keinesfalls in der „unberührten Natur“ und ist eher Zentrum eines kleinen Ortes. Den Bildausschnitt zu finden, der die enge Bebauung im Umkreis der Kirche ausblendet, war schwierig.

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Ich konnte es nicht wirklich umsetzten, da ich mich ansonsten strafbar gemacht und privaten Grund und Boden betreten hätten müssen. Die Eigentümer des beliebten Viewpoints werden wohl mit den Touristen ihre liebe Müh und Not haben, sodass das Gelände mit Eisenketten und Hinweisschildern umgeben ist. Doch scheinbar schreckt das viele nicht ab, wenn ich die Vielfalt der Fotos im Netz sehe. Die Absperrketten sind leicht zu überwinden und wer sportlich aktiv ist, kann auch über die Fahrbahn-Böschung das Gelände erklimmen.

Mit Blick auf die Kirche habe ich mir immer wieder ein Beispielbild auf meinem Smartphone angeschaut und meine Gedanken schweiften zu Gesprächen in meinen Kursen, in dem es um die reale Abbildung der Landschaft, der Natur ging. Selbst ein „unbearbeitetes“ Foto ist keine reale Abbildung, wenn es nur einen kleinen Ausschnitt zeigt. Es hat gar nichts mit der digitalen Nachbearbeitung zu tun, ob ein Foto die erlebte Wirklichkeit zeigt. Schon vor Ort manipulieren wir, indem wir einen Ausschnitt, eine Brennweite verändern und für uns störende Elemente ausblenden.

In meinem Naturfotografiebuch schrieb ich über die große Enttäuschung von meinen Aufenthalten an den Niagarafällen und den Pyramiden Ägyptens. Während die Niagarafälle wassertechnisch beschnitten und von Casinos und Hotels eng umgeben sind, grenzen Slums bis an die Pyramiden. Die Romantik, die ich an beiden Orten aufgrund bekannter Fotos erwartet hatte, wich der Realität und ich habe von beiden keine Fotos mitgebracht, die mehr als nur ein Erinnerungsfoto waren.

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Auch heute war ich ein wenig enttäuscht und mir wurde wieder bewusst, wie sehr Fotos manipulieren, vor allem dann, wenn mit diesen Fotos ein kommerzieller Erfolg erstrebt wird. In diesem Fall der örtliche Tourismus, der von diesen romantischen Landschaftsbildern lebt. Nun, verdenken kann ich es nicht, schließlich lebe ich als Naturfotografin auch von dieser Art Fotos. Man sollte sich aber von dem Gedanken verabschieden, realistische Fotos zu machen. Sie zeigen immer nur einen ganz kleinen Ausschnitt, der von der Person festgelegt wird, die das Foto macht. Jeder Mensch sieht anders, jeder hat andere Gründe, warum und wie er das Bild aufnimmt. Die Absicht die dahinter steht, verändert die Realität, die es nicht gibt. Es gibt keine einzige Realität und wir können mit den persönlichen Enttäuschungen vor Ort nur so damit umgehen, dass wir keine Erwartungen an etwas besonders Schönes oder Romantisches haben sollten.

Gehen wir unvoreingenommen und offen an die Orte, die wir gerne besichtigen möchten. Lassen wir uns nicht von Fotos anderer beeinflussen. Selbst wenn der Ort der Begierde so schön ist, wie er auf Fotos gezeigt wird, kann schlechtes Wetter die Aussicht vermiesen. Vielleicht haben wir aber auch an diesem Tag selber keine gute Laune, weil wir Ärger oder Sorgen haben. Schon zeigen die gemachten Fotos eine andere Realität, die von unseren Gedanken beeinflusst wurden.

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Ich persönlich habe den kurzen Weihnachts-Ausflug nach Maria Gern schnell abgehakt. Stattdessen bin ich mit meiner Familie in ein hiesiges Lokal gegangen und habe draußen im Schnee und in der Sonne eine gute Tasse Kaffee getrunken.
Anschließend waren wir im Nationalpark spazieren. Dort habe ich die Ruhe und die winterliche Landschaft einfach genossen. Hier konnte ich abschalten und den Weihnachtsfeiertag in vollen Zügen genießen. Oft braucht man nicht mehr, um glücklich zu sein.

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Ich wünsche dir ein wunderbares, gesundes neues Jahr. Ganz viel Kreativität und Freude an deiner Fotografie. Vielleicht lernen wir uns auf einen meiner Workshops oder Fotoreisen persönlich kennen!

Frisch erschienen: C’t Digitale Fotografie – Kreative Foodfotografie-Experimente

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Wieder geht ein Jahr meiner freiberuflichen Tätigkeit zu Ende und damit auch das verflixte 7. Jahr :-) Es geht mit einem für mich ganz persönlichen Highlight zu Ende, mit dem ich im Herbst, noch nicht gerechnet hätte:

Nämlich mit einem super tollen Artikel über meine Foodfotografie mit Trockeneis und Wassersplashes!

Kurz vor meinem Experimentellen Foodfotografie-Workshop im Oktober fragte mich die C’t-Redaktion, ob ich nicht einen Artikel über meinen Workshop schreiben möchte. Ich sagte unter Vorbehalt zu, weil ich mir unsicher war, wie die Ergebnisse werden würden. Im Vorfeld des Workshops lief so einiges schief, vor allem bekam ich nicht die Lebensmittel, die ich haben wollte. Mir war nicht bewusst, dass man manche Dinge, wie meine heiß geliebten Pilze, mindestens 2-3 Wochen im Voraus im Einzelhandel bestellen muss bzw. bestellte Lebensmittel einfach nicht geliefert werden.

Fast wäre ich auch an meinem Trockeneis gescheitert, weil ich dieses nicht an einem Samstag vor Ort kaufen konnte. So musste ich es online bestellen, wobei ich die Nacht vor dem Workshop dermaßen schlecht schlief, aus Sorge es würde niemals ankommen. Schließlich wurde mir das ja vom regionalen Trockeneislieferanten prophezeit.

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Glücklicherweise gehen Vorhersagen nicht immer in Erfüllung und ich bekam am Samstag eine frische Lieferung Trockeneis noch vor Beginn des Workshops direkt vor die Tür geliefert. Halljulia! Aber ich habe daraus gelernt, so einen aufwändigen Workshop mindestens 2-3 Wochen im Voraus zu organisieren.

Der Workshop selber lief bombastisch. Wir waren eine kleine kreative Gruppe und wir hatten bei unseren Experimenten richtig viel Spaß. Dabei durfte ich mich mal wieder in Canon-Kameras “verlieben”, die nicht das machen wie meine Nikon. Und wenn schon das Display völlig anders aussieht.

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Der Workshop fand an einem warmen Altweibersommer-Wochenende statt. Wir konnten draußen auf der Terrasse gemeinsam Mittagessen und es war ein komisches Gefühl, an so einem warmen Wochenende Weihnachtsmotive und Schnee zu fotografieren.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Petra und Thomas bedanken, ohne ihre tatkräftige Hilfe und Unterstützung wären bei diesem Workshop nicht so tolle Motive entstanden.

Wenige Tage später konnte ich meinen Artikel schreiben. Über die Materialiste, den Setaufbau und den technischen Besonderheiten ist ein großer 18-seitiger Artikel entstanden, der den Workshop in seinen Einzelheiten wiedergibt.

So gehe ich erstmalig auf meine neuen LED-Studiolampen ein, die an diesem Wochenende ihre Feuertaufe erhielten. Ich war und bin begeistert von den neuen Studiolampen. Kein Vergleich zu vorher, wenn es im Raum heiß und stickig wurde und es nach Verbrannten roch. Das gehört nun der Vergangenheit an und ich kann die LEDs jederzeit anfassen, drehen und transportieren, ohne Angst zu haben, mich zu verbrennen.

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Das ist für mich an sich schon eine großartige Sache, so meine Erfahrungen für andere schreiben zu dürfen.

Doch mein Redakteur Peter Nonhoff-Arps hatte eine besondere Weihnachtsüberraschung für mich: Zum ersten Mal landet eines meines Bilder auf dem Cover und im Editorial.

Ich war und bin ganz gerührt über so viel Ehre und ich freue mich so sehr darüber.

Wenn Du dich für den Artikel über experimentelle Foodfotografie interessierst, du kannst ihn online kaufen oder Du holst dir das Magazin an deinem Kiosk des Vertrauens (ab dem 22.12.). Hier findest du das Inhaltsverzeichnis


Alle meine bisher veröffentlichen Artikel in der c’t digitale Fotografie findest du hier

Meine Artikel in C’t digitale Fotografie


Hier habe ich noch ein paar Bilder für dich, die im und während des Foodfotografie-Workshop entstanden sind.

 

 

Du möchtest auch an meinem experimentellen Food-Fotografie-Workshop teilnehmen? Aktuell habe ich keine festen Termine für 2018 geplant, mache das aber gerne, wenn du dich meldest. Bedenke, das ich für den Workshop eine Vorlaufzeit von 4 Wochen brauche…

 

 

Windows Live Mail & Googlemail Probleme

Hinweis: Ich kann leider keine Support Anfragen beantworten, da ich keine Google-Mitarbeiterin bin. Wenn meine Anleitung auch nach genauem lesen und anwenden bei dir nicht funktioniert, kann es andere Gründe haben. Bitte habe Verständnis dafür und wende dich an das Google Forum.

 

Vor einem Jahr berichtete ich schon von einem ähnlichen Problem, das über Nacht Windows Live Mail keine Hotmail-Konten mehr synchronisieren konnte.

Seit ein paar Tagen gibt es ein ähnliches Problem mit Googlemail-Konten. Von heute auf morgen konnte ich in LiveMail keine Google-Emails mehr empfangen und heraussenden. Nach Check der Kontoeinstellen war aber alles in Ordnung. Was war das Problem?

Auch über Nacht hat Google Windows Live Mail als unsichere App eingestuft. Wunderbar nicht? Nur war die Fehlermeldung in Live Mail irreführend.
Es kam:

Es konnten keine Nachrichten für das Konto Googlemail gesendet oder empfangen werden. Der Vorgang wurde abgebrochen.
Serverantwort: AUTHENTICATIONFAILED] Invalid credentials (Failure) Server: ‘imap.googlemail.com’ Windows Live Mail-Fehlernummer: 0x800CCC0F Protokoll: IMAP Port: 993 Secure (SSL): Ja

Die Lösung des Problemes, auch wenn sie keine gute Lösung ist.

  1. Du musst dich in dein Google-Konto einloggen.
    https://myaccount.google.com/security
  2. Scrolle auf der Seite nach unten, ganz am Ende findest du die Funktion: Weniger sichere Apps zulassen. Aktiviere den Reiter.


Aktiviere diese.

3. Schließe dein Email-Programm und öffne es wieder. Es kann auch helfen, das Google Konto zu entfernen und wieder neu anzulegen.

Jetzt sollte dein Googlemail-Konto in Windows LiveMail wieder gehen….

Laß dich nicht von den Emails irritieren, die Google danach verschickt und dich auf “Blockierten Anmeldeversuch überprüfen” hinweist.