Kategorie: Landschaftsfotografie

Einladung zur Sommerakademie 2017 auf Rügen

Die Ostsee ist für jeden Fotografen ein Highlight, vorausgesetzt, er mag den rauen Seewind und Sand in seinen Schuhen. Wir unternehmen gemeinsame Fotoausflüge in die Umgebung des Nationalparkes Jasmund. DIE FOTOGRAFIE STEHT DABEI IM MITTELPUNKT, ABER NICHT DIE FOTOAUSRÜSTUNG. Mit mir können Sie lernen, mit einer reduzierten Fotoausrüstung bessere Bilder zu machen. Ebenso möchte ich mit meinen Kursteilnehmern Collagen erstellen, Fotos bearbeiten, Finart Prints ausdrucken und aufziehen, Muscheln und Steine sammeln und gemeinsam über Bilder sprechen. NATURFOTOGRAFIE MIT ALLEN SINNEN.

Ich freue mich, in diesem Jahr, vom 11.-21. September 2017, als Dozentin für Natur- und Landschaftsfotografie an der Sommerakademie auf Rügen dabei zu sein.
Und ich freue mich, wenn du dich für meinen Fotografie Kurs anmeldest.  Die Sommerakademie wird organisiert von Sabine Korneli und Thomas K. Müller. Es gibt 7 verschiedene Dozenten und Kurse – über Fotografie, kreatives Schreiben, Bildhauerei, Malerei und Keramik.

DIE SOMMER-AKADEMIE-RÜGEN 2017
URLAUB MACHEN UND KREATIV SEIN.

Der Inspiration folgen, der Kunst Raum und Zeit geben. Wir bieten Ihnen ideale Rahmenbedingungen um sich unter professioneller Anleitung ausschließlich dem künstlerischen Arbeiten zu widmen. Bei spätsommerlichen Farbstimmungen DRAUSSEN MALEN UND ZEICHNEN, mit der Kamera in der Jasmunder Landschaft unterwegs sein, bei weitem Himmel die Konzentration am Stein finden oder keramisch oder literarisch oder grafisch Arbeiten. In kleinen Gruppen von ca. 6 Personen bekommen Sie Anleitung und Hilfe bei allen technischen und künstlerischen Fragen. Unsere Dozenten sind durchweg hauptberufliche, gestandene Künstler mit Erfahrung im Unterrichten. Die NORDRÜGENER LANDSCHAFT bietet Ihnen zwischen Himmel und Meer – raue Steilküsten und sanfte Hochwiesen, erhabene Buchenwälder und schroffe Kreidebrüche, kleine Häfen, beschauliche Dörfchen und vor allem die notwendige RUHE, um einerseits ENTSPANNUNG und anderseits KONZENTRATION zu finden. An den Abenden wird es ein Rahmenprogramm mit unterschiedlichen Veranstaltungen wie Lesungen, Musik und Vorträge geben.

Über meinen Natur- und Landschaftsfotografiekurs

Die Ostsee ist für jeden Fotografen ein Highlight, vorausgesetzt, er mag den rauen Seewind und Sand in seinen Schuhen. Wir unternehmen gemeinsame Fotoausflüge in die Umgebung des Nationalparkes Jasmund. DIE FOTOGRAFIE STEHT DABEI IM MITTELPUNKT, ABER NICHT DIE FOTOAUSRÜSTUNG.
Mit mir können Sie lernen, mit einer reduzierten Fotoausrüstung bessere Bilder zu machen. Ebenso möchte ich mit meinen Kursteilnehmern Collagen erstellen, Fotos bearbeiten, Finart Prints ausdrucken und aufziehen, Muscheln und Steine sammeln und gemeinsam über Bilder sprechen. NATURFOTOGRAFIE MIT ALLEN SINNEN.
Mitzubringen sind: Kamera (inkl. Bedienungsanleitung!), max. 2-3 Objektive, eventuell Stativ und Graufilter, Ersatzakku und Ladegerät, Übertragungskabel, Mehrfachsteckdose. Wetter-feste Kleidung und gute Wanderschuhe. Laptop mit Bildbearbeitungsprogramm wie Lightroom, Photoshop Elements etc.

ANREISE:mit dem Auto, der Bahn oder dem Fernbus möglich. Nach Absprache können Teilnehmer auch von Bus oder Bahn abgeholt werden.
ÜBERNACHTUNG:Ferienwohnungen, Zimmer sowie ein Natur Camping Platz sind fußläufig in Hagen und Umgebung vorhanden. Eine Quartierliste liegt den Anmeldeunterlagen bei.
Preis: 550 €*
Datum:11. – 21.September 2017
Wo: Hof Uhleck, Zur Uhleck 3, 18551 Lohme/Hagen

*Ermäßigt für 10 Tage 420 € pro Person (für Arbeitslose, Studenten, Azubis, Geringverdiener nach § 8 SGB IV)
Anreise, Unterkunft und Verpflegung sind im Kurspreis nicht enthalten.

Anmeldung hier:

SOMMERAKADEMIE RÜGEN
Campus Sommerakademie
Hof Uhleck
Zur Uhleck 3
18551 Lohme/Hagen

*Zur Anmeldung hier klicken*

KONTAKT:
Sabine Korneli und
Thomas K. Müller
Mobil: 0174 3206436
Tel: 038302 711334
Mail: sabinekorneli@gmx.de

Wenn du dich angemeldet hast, dann schreibe mir, sodass ich weiß, das du dabei bist!!!

Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Auf meinen Fotospaziergängen werde ich oft gefragt, wie ich es schaffe, das meine Fotos so leicht wirken. Das ist eine gute Frage und nicht so einfach zu beantworten. Denn wie interpretieren wir „leicht sein“ bzw. Leichtigkeit? Was macht das aus? Und empfindet nicht jeder Leichtigkeit anders?

Wenn ich in mich hinein schaue, dann habe ich das Gefühl, das ich schon mein ganzes Leben lang nach der Leichtigkeit suche. Viele Dinge die passieren und die ich nicht beeinflussen kann, fühlen sich unglaublich schwer an und ich brauche viel Kraft im Alltag, diese zu bewältigen. Sicherlich liegt die Schwere darin, dass ich über vieles zu sehr nachdenke und später feststelle, das sich auch viele Probleme von ganz alleine lösen. Aber es ist immer leichter gesagt als getan und es ist gar nicht so einfach, aus seiner Haut zu schlüpfen.
Das schöne an der Fotografie ist, dass sie für mich ein Mittel im Alltag geworden ist, diesen schweren Gedanken entfliehen zu können. Wenn ich mit meiner Kamera unterwegs bin, kann ich meine Sorgen vergessen und wenn ich wieder nach Hause komme, fühle ich mich freier und habe manchmal unterwegs einen Lösungsweg gefunden.
Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Diese Suche nach Leichtigkeit ist deswegen auch ein Thema in meiner Fotografie. Leichtigkeit hat etwas mit Loslassen, mit Reduzierung zu tun. Und ist ein Sinnbild für helles Licht, Transparenz und dem Leerraum. Gerade der Leerraum – dem sogenannten „negative Space“ – wird oft als vergeudet betrachtet. Dabei ist es genau umgekehrt, denn dieser lässt die positiven Elemente erst hervortreten. Während kein vorhandener Leerraum das Bild überladen wirken lässt und der Betrachter gar nicht weiß, was wichtig ist und wohin er gucken soll. Die Ästhetik des Bildes steigert sich, wenn man bewusst mit leeren Flächen arbeitet.

Soll die Fotografie leichter wirken, dann arbeite mit Leeräumen. Reduziere die Bildelemente und arbeite mit hellem Licht. Leerräume erzielst du, wenn du dein Element optisch freistellst. Das kann ein einfarbiger Hintergrund (z.B. weiße Wand, blauer Himmel etc.) sein. Sollte der nicht vorhanden sein, kannst du den Leerraum durch das Freistellen des Objektes mit einer geöffneten Blende bzw. mit der Verwendung eines Teleobjektives erreichen. Es gibt verschiedene Methoden, negativen Raum abzubilden. Manchmal muss man nur die Perspektive ändern, um eine optische Freistellung zu erreichen.
Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Habe keine Angst davor, wenig zu zeigen, zu reduzieren. Ein Anschnitt, Unschärfe oder das Spiel mit Seitenlicht bzw. Nebel sorgen dafür, dass der Betrachter träumen oder interpretieren kann. Das er sich selber etwas vorstellt. Es geht nicht immer darum, die Wirklichkeit zu zeigen.

Du möchtest mehr von mir lernen?
Komm mit mir eine Woche im Dezember nach Rügen oder besuche meinen Naturfotografie Onlinekurs im Oktober.
Ich freue mich auf dich!

Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Naturfotokurs mal ganz anders: Pinscher meets Jack-Russel

In den letzten zwei Jahren habe ich in meinen Kursen ganz besondere Menschen kennen gelernt. Da ich mich auf Einzelkurse spezialisiert habe, ist jeder Kurs intim und je nach Teilnehmer auch ganz unterschiedlich und spannend für mich. Jeder kommt mit anderen Wünschen und Themen und ich habe die Chance, auf meine Schüler besonders einzugehen und mit Ihnen zu reden.

Ich habe früher, in meiner Zeit als Redakteurin und Projektmanagerin, ganz andere Kurse geleitet und auch selber besucht. Dabei war ich nie wirklich glücklich, da ich nicht das Gefühl hatte, auf die persönlichen Fragen eingehen zu können. Ich mag sehr gerne den Menschen in seiner Persönlichkeit kennen lernen, mit seinen Meinungen, Vorstellungen und Eigenheiten. Und ich finde es so schön, wenn sich meine Schüler nach einer kurzen Aufwärmphase öffnen, darüber sprechen, was ihnen wichtig ist, was sie bewegt und berührt. Gerade in den letzten Monaten hatte ich diesbezüglich wunderbare Kurse: Fremde Menschen kommen und gehen wieder in Freundschaft.

Hundefotografie-naturfotografiekurs (4)

In der letzten Woche hatte ich einen ganz besonderen Kurs: Andrea von Newspinscher hat mich mit ihrer Hündin Linda besucht. Für mich war es das erste Mal, dass mich eine Fotoschülerin mit Hündin besucht hat. Am Anfang war ich natürlich neugierig, wie meine Hündin Stella reagiert. Ich weiß, das sie sehr eifersüchtig werden kann, vor allem wenn ich einen fremden Hund streichle.

Hundefotografie-naturfotografiekurs (5)Um so erfreuter war ich, wie nach einer kurzen Kennenlernenphase beide Hündinnen friedlich und ganz entspannt miteinander agierten. Stella hat wie gehabt die Kuscheldecke von Linda okkupiert, sodass Linda in Stellas Körbchen musste.

Wir haben zusammen lange Spaziergänge und dabei viele praktische Fotoübungen gemacht. Im Gegensatz zu meiner Hündin läßt sich Linda sehr gern fotografieren und hatte sehr viel Muße, sich in Position zu setzen.

DSC_9133Stella läßt sich dagegen gerne in ihrer Jack-Russel-Manier von ihrem Jagdtrieb leiten und nölt, wenn es ihr zu langsam und langweilig wird. Da wird auch mal vor Frust das Blümchen kaputt gebissen, welches ich gerade fotografieren wollte.

Wir hatten Glück, dass das Wetter wunderbar mitspielte und unsere Fotospaziergänge ganz entspannt und harmonisch verliefen. Linda fing sich unterwegs einen kleinen Maus-Snack während ich in meinen letzten Blogartikel über die Natur im Muldental nicht zu viel versprach und wir auf dem Rückweg einer meiner Lieblings-Blindschleichen “Guten Tag” sagen konnten.

Der Naturfotografie-Workshop verging wie im Fluge. Zwei Tage voll gepackt mit vielen Gesprächen, Übungen und Bildbearbeitungen am PC. Ich fand es toll, das Andrea den langen Weg von Karlsruhe ins Muldental auf sich genommen hat und wir zusammen einen tollen Workshop hatten.

Wenn du auch gerne zu mir kommen möchtest, dann melde dich einfach bei mir. Natürlich darfst du auch gerne mit deinem Hund kommen. Im Hotel “Kloster Nimbschen”, indem auch Andrea übernachtet hat, sind selbstverständlich Vierbeiner gerne gesehen. Und auch bei mir steht immer ein Körbchen und ein leckerer Keks für deinen besten Freund bereit. Und wenn du magst, üben wir zusammen Hundefotografie – mal ganz anders. Mit vielen wertvollen Gesprächen und in einer entspannten Atmosphäre. Ich freue mich auf euch!

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Im Herbst 2016 startet ein neuer Onlinekurs

Fotografie Onlinekurs Im Einklang mit der Natur: Mit kreativen Motiven zu mehr Ruhe und mit friedvollen Bildern vom Alltag entspannen

Du hast schon auf einen neuen Onlinekurs von mir gewartet? Im Herbst 2016 ist es wieder soweit. Mit einem neuen Thema und für jeden geeignet, der gerne in der Natur ist. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener – du bist herzlich Willkommen.

Worum geht es in meinem neuen Onlinekurs?

Im Einklang mit der Natur – Mit kreativen Motiven zu mehr Ruhe und mit friedvollen Bildern vom Alltag entspannen

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es manchmal sehr sehr schwer ist, aus dem hektischen und überladenen Alltag herauszubrechen, die Kamera in die Hand zu nehmen und sich eine Auszeit in der Natur zu gönnen. Einfach nur auf einer Wiese sitzen, die Sonne im Gesicht spüren, den Insekten zuzuschauen und dabei zusehen, wie am Himmel die Wolken ziehen. Gefällt dir die Vorstellung? Einfach ausspannen und dabei wunderbare Motive entdecken. Motive, die dein Herz berühren, die dich glücklich machen und Motive, die fotografisch sehr schön sind. Gerade im Herbst, wenn die Blätter sich verfärben und wir wunderbare Altweibersommertage genießen können. Wenn die Tage kürzer werden und wir den Wehmut des vergangenen Sommers spüren. Eine wunderbare Zeit um fotografieren zu gehen.

Es geht aber nicht darum, einfach nur zu knippsen. Mein Anspruch ist es, mit dir fotografische Elemente zu lernen. Ich achte auf Ästhetik und werde auch unter dem Aspekt deine Ergebnisse – wenn du magst – besprechen.

Am Montag dem 17.10.2016  geht der Onlinekurs los und geht über 4 Wochen. Wenn du bis zum 31.7.2016 buchst, erhältst du den Kurs mit einem Frühbucherrabatt für 114,- € statt 129,- € (inkl. MwSt)

Der nächste Kurs startet im Oktober 2017!

Hier geht es zur Buchung, ich freue mich auf dich!

Einladung zum Mittsommernachts-Fotospaziergang

Einladung zum Mittsommernachts-Fotospaziergang

Die Abende im Juni sind die schönsten im Jahr. Das Licht ist unglaublich romantisch und ich liebe die langen lauen Sommernächte. Was gibt es schöneres, als zu dieser Jahreszeit in den Abendstunden fotografieren zu gehen? Aus diesem Grund findet mein Fotospaziergang im Juni erst am Abend statt.
Wer mag, bringt sein Makro mit (bzw. für Nikon habe ich eins zum üben da) und wir fotografieren zarte Blumen- und Insektenfotografie.

In diesem Jahr findet mein Mittsommernachtsspaziergang am Samstag dem 18.6.2016 um 18 Uhr statt. Treffpunkt ist wie gehabt der Parkplatz an der Schiffsmühle. Nach dem Spaziergang treffen wir uns zu einem kleinen Absacker im Biergarten der Schiffsmühle. In einer kleinen Gruppe mit Gleichgesinnten hast du die Chance, mir alle Fragen zu stellen, die dir auf der Seele brennen.

Sei dabei, wenn die Junisonne nach einem langen Tag hinter der Mulde versinkt.

Hier geht es zur Anmeldung…

Smartphone Fotospaziergang mit vielen Tipps & Tricks für besser

Smartphone Fotospaziergang mit vielen Tipps & Tricks für bessere Fotos

Wusstest du schon, das ich Smartphone-Fotospaziergänge (max. 5 Personen, 25,- € p.P.) anbiete? Gerne auch für Jugendliche ab 12 Jahren, die ein eigenes Smartphone besitzen und gerne damit fotografieren.
Letztens war ich mit fünf coolen Mädchen an der Mulde unterwegs und wir hatten richtig viel Spaß zusammen.
Du kannst meinen Kurs als Gutschein zur Kommunion oder Geburtstag verschenken. In meinen Smartphonekursen gehe ich nicht nur auf die Fotografie und Bearbeitung mit Apps sein, sondern kläre auch gerne über Risiken über die Veröffentlichung von Fotos in den sozialen Netzen auf.
Melde dich einfach bei mir, wenn du einen Smartphonekurs für dich, deine Familie oder Kinder buchen möchtest. Gerne auch unter der Woche, am Wochenende und an einem Ort der Wahl.
Ich freue mich auf dich!

 

Fotoworkshop auf Rügen: Sinnliche Naturfotografie im Winter

Rügen im Winter ist ein Traum. Vor ein paar Jahren habe ich mir diesen erfüllt, weil ich immer von einem Aufenthalt am Meer geträumt hatte. Ursprünglich dachte ich an die raue Ostsee ganz weit im Osten, doch ich fand keine geeignete Unterkunft für einen längeren Zeitraum, sodass es mich unverhofft nach Rügen verschlug. Ich kannte die Insel nur aus dem Sommer und aus meiner Kindheit in der DDR. Im Winter lernte ich sie nun auf eine völlig andere Art kennen und verliebte mich unsterblich. Seitdem war ich noch ein paar Mal im Winter auf meiner Lieblingsinsel und habe wunderschöne, einsame Orte kennen gelernt. Orte, die im Winter einen ganz speziellen Charme haben, eine Tierwelt die unglaublich ist und eine Natur, die nicht wilder, rauer und gleichzeitig lieblich sein kann. Die Ostsee im Winter ist für jeden Fotografen ein Highlight, vorausgesetzt, er mag Kälte und Einsamkeit. Über meinen Aufenthalt auf Rügen sind neben einem Buch auch verschiedene Fachartikel erschienen. Ich habe sehr viel positive Resonanz bekommen und gleichzeitig den Wunsch, das auch einmal zu erleben. Warum nicht als Fotoreise mit integriertem Foto- und Bildbearbeitungskurs? In einer kleinen Gruppe mit max. 8 Teilnehmern und einem gemeinsamen Ferienhaus, indem wir uns Abends am Kamin über Fotografie austauschen, Bilder besprechen und zusammen Abendessen. Mit gemeinsamen Fotoausflügen zu meinen Lieblingsplätzen auf Rügen, wobei niemand gezwungen wird an allem Teilzunehmen. Die Fotografie steht im Mittelpunkt, aber nicht die Fotoausrüstung. Daher wünsche ich mir, wenn sich die TeilnehmerInnen auf max 2 Objektive beschränken würden, sodass wir mit leichtem Gepäck unterwegs sind. Ich möchte mit meinen KursteilnehmerInnen ebenso kreativ werden: Collagen erstellen, Fotos bearbeiten, Muscheln und Steine sammeln, zusammen kochen. Eine winterliche Reise mit allen Sinnen.

Sieben Tage Naturfotografie pur auf einer der schönsten Inseln Deutschlands. Komm mit mir auf einen ganz besonderen Fotoworkshops, hinein in die Stille. Naturfotografie mal ganz anders!

Schon lange habe ich davon geträumt, einmal in meinem Leben einen einsamen Winter an der Ostsee zu verbringen. Ich stellte mir das sehr romantisch vor, ein Leben in einem allein stehenden Reetdach Häuschen direkt hinter den Dünen. Ein wärmendes knisterndes Feuer im Kamin und alleine mit dem Heulen des Winterwindes und dem tosenden Brechen der Meereswellen.
Vor einiger Zeit war es dann soweit und ich ließ meinen Traum Realität werden. Im Internet entdeckte ich ein Häuschen, bei dem, neben dem Kamin, sogar der heißbegehrte Internetanschluss vorhanden war. Und so packte ich meine Fotoausrüstung, meinen Laptop und viel dicke Winterkleidung ein und zog für zwei Monate auf die Insel Rügen.
Schon Anfang Dezember machte der Winter seinem Namen alle Ehre und die Insel war mit einer wunderschönen weißen Schneedecke bedeckt. Weite Gebiete des Boddens froren zu
und die Insel verfiel in einen Winterschlaf, der durch das Schreien der Wintervögel untermalt wurde. Und ich war mittendrin. Alleine mit meiner Kamera bin ich stundenlang durch knie tiefen Schnee gewandert, um all die Eindrücke festzuhalten. Dabei habe ich bewusst nicht die typischen touristischen Ziele der Insel besucht. Die Landschaft Rügens ist im Winter einmalig. Die Strände sind menschen leer und die Strandkörbe lagern in ihrem Winterquartier. Die Straßen in den Kurorten, die im Sommer laut und hektisch sind, liegen verwaist da. All die Türen und Fenster der Restaurants sind verschlossen. Es ist nur noch die Stimme der Natur zu hören, das Rauschen des Meeres und das Rufen der Salzwasserschwäne, die auf dem Bodden überwintern. Ein ganz besonderes Highlight sind die leuchtenden Sanddornbüsche, deren Früchte goldorange in der Wintersonne leuchten – besonders sehenswert im Kontrast zum weißen Schnee und dem grünblauen Wintermeer.

Fotoreise - Fotografieworkshop - Rügen, eine Winterreise Sinnli

Ich habe die schneebedeckten Kreidefelsen in der untergehenden Wintersonne gesehen. Das winterliche Naturschauspiel war unbeschreiblich. Und ein anderer Ort wird mir ganz besonders in Erinnerung bleiben: Der zugefrorene Bodden im Südosten der Insel: Kniehoher Schnee bedeckte alle Wege und so suchte ich mir einen Pfad über Wiesen hin bis zum Wasser. Dort angekommen verschlug es mir die Sprache: Tausende von Wasservögeln, die zum Überwintern nach Rügen gekommen waren, sangen eine wunderschöne Wintermelodie. Überall auf der Insel finden sich im Winter solche kleinen, magischen Orte, die zum spazieren und verweilen einladen. Man kann dort überall wunderbar Kraft tanken und sich einfach inspirieren lassen.

Exklusive Fotoreise mit Jana Mänz: Sinnliche Naturfotografie auf der Insel Rügen

In diesem Jahr möchte ich dich an meinen Erlebnissen auf Rügen teilhaben lassen. Möchtest du mit mir im Dezember auf eine Fotoreise und Fotoworkshop auf Rügen mitkommen? Mit einer kleinen Gruppe von max. 8 Teilnehmern möchte ich dir die Schönheit Rügens zeigen und fotografisch festhalten. Dabei geht es auf meiner Fotoreise in erster Linie nicht um die Fototechnik, sondern vielmehr auch um die Kreativität, um das “Sehen lernen”. Mit mir kannst du lernen, mit einer reduzierten Fotoausrüstung bessere Bilder zu machen. Wir werden Bilder besprechen. Du kannst von mir lernen, wie ich meine Bilder bearbeite. Wenn du magst, werden wir Abends gemeinsam kochen und uns dabei kennen lernen.

Du möchtest mehr wissen? Hier gelangst du zu meiner exklusiven Fotoreise “Sinnliche Naturfotografie auf der Insel Rügen”

Zeitraum: 5.12. – 11.12.2016

Frisch aus der Druckerei: Monatsplaner 2017

Heute sind meine Kalender für 2017 aus der Druckerei gekommen. In diesem Jahr habe ich ein anderes Papier gewählt, sodass die Farben matt und beruhigend wirken. Ein ganz schlichter, feiner Monatsplaner für 2017, mit Zwischenseiten für deine Notizen. Im zweiten Teil des Kalenders kannst du meinen Artikel “Sinnliche Naturfotografie – Rügen eine Winterreise” nachlesen. Natürlich sind diese Seiten mit den schönsten Rügen-Fotos illustriert.

Mein Rügen-Planer 2017, für alle die die Ostsee und Rügen lieben und gerne in der Natur fotografieren. Fotoübungen sind natürlich auch enthalten.

Der Kalender ist komplett von mir gestaltet und ich habe eine kleine Auflage mit umweltschonenden Papier drucken lassen.

7 Tipps zur Hundefotografie

Hundefotografie – das hört sich so einfach an. Doch das ist es meistens nicht, weil sich der Hund schnell bewegt und der Fotograf sich auf Augenhöhe begeben und ebenfalls schnell beweglich sein muss. Wichtig ist, nicht nur immer wieder zu üben, zu üben und zu üben sondern auch die Technik der Kamera zu beherrschen. Wenn man erst lang an der Blende herumfummeln muss und nicht weiß, wie man diese einstellt, dann ist die schöne Situation meist schon vorüber und das Motiv unwiderruflich verloren. Doch wenn man die Technik beherrscht, dann ist viel Platz für die Kreativität vorhanden und man kann mit dem Hund, dem Licht und der Umgebung spielen. In den nächsten Tagen habe ich dir acht Tipps zusammen gestellt, wie du bessere Hundfotos machen kannst.

Sachsen, Deutschland, Natur, Jack-Russel, Hund, Wald, Spielen, Kinder

Der wichtigste Tipp gleich zuerst: Gehe mit deinem Liebling auf Augenhöhe. Ähnlich wie in der Kinderfotografie solltest du den Hund nicht von oben fotografieren. Auch wenn das heißt, das du dich ebenfalls in den Dreck legen musst und deine Hose schmutzig wird. Die Fotos die so entstehen, werden all deine Mühe belohnen.
Achte auf einen ruhigen Hintergrund und auf einen geraden Horizont. Am besten aktiviere die Gitterlininenfunktion in deinem Display. Versuche deinen Hund im goldenen Schnitt zu platzieren. Achte darauf wo der Hund hin schaut. Bei einem klassischen Portrait sollte er in die Kamera schauen, bei anderen Fotos kann es spannend sein, wenn der Hund aus dem Bild herausschaut und der Bildbetrachter diesem Blick folgt.

Natürliche Hundefotografie in der Landschaft

Welches Objektiv? Das häng davon ab, was du fotografieren möchtest. Möchtest du den Hund in einer Landschaft zeigen, ist ein Weitwinkel 35mm hilfreich. Für ein klassisches Hundeportrait empfiehlt sich ein 50mm oder auch ein 100mm Objektiv – je nachdem wie nah du den Hund fotografieren willst und wie der Hintergrund aussehen soll. Der Vorteil eines 100mm Objektives ist, dass du aufgrund der Entfernung das Portrait zum Hintergrund gut herausarbeiten kannst. Der Nachteil bei sogenannten Tele- bzw. Makroobjektiven ist, dass diese Bilder schnell unscharf werden, da sie mitunter nicht so schnell fokussieren können. Ein lichtstarkes 50mm Objektiv ist für sich schnell bewegende Tiere oft besser geeignet, vor allem wenn du den Hund in Action fotografieren möchtest.

Natürliche Hundefotografie in der Landschaft

Welche Blende? Möchtest du ein klassisches Hundeportrait mit einem unscharfen, ruhigen Hintergrund fotografieren, dann öffne die Blende je nach Objektiv auf 2.8 oder 3.5. Stelle am besten bei sich schnell bewegenden Hunde den Autofokus ein, sodass die Kamera die Schärfe nachstellst. Fokussiere bei Hundeportraits ähnlich wie bei Menschenportraits immer auf die Augen. Das schönste Hundeportrait ist versaut, wenn die Augen unscharf sind. Der Vorteil von geöffneten Blenden ist das schöne Bokeh im Hintergrund.
Möchtest du den Hund oder mehrere Hunde in ihrer Umgebung zeigen, solltest du die Blende auf Blende 8 – 10 schließen, sodass die Landschaft ebenfalls scharf ist. Beachte aber, dass weniger Licht bei einer geschlossenen Blende einfällt und die Bilder unscharf werden können, weil sich die Belichtungszeit verlängert hat. Hier hilft es dann, entweder die Iso von 100/200 auf 400 oder 800 zu erhöhen. Beachte, je nach Kameramodell ist das Bildrauschen ganz unterschiedlich, bei manchen Modellen verrauschen die Bilder schon ab Iso 800, bei meiner Kamera kann ich unbedenklich bis 2000 gehen. Oder du verwendest ein Stativ, was dann aber dazu führen kann, dass der Hund in seiner Bewegung unscharf wird und die unflexibel in der Bildgestaltung wirst, wenn der Hund durch die Landschaft flitzt. Hunde in der Landschaft würde ich daher möglichst bei guten oder äußergewöhnlichen Lichtverhältnissen fotografieren, während klassische Portraits mit einer geöffneten Blende auch bei Regenwetter oder in der untergehenden Sonne sehr schön zu fotografieren sind.

Familienfotografie Kinderfotografie by Jana Mänz, Grimma

Der zu fotografierende Hund ist nicht deiner? Dann mach dich mit dem Hund bekannt. Lass ihn zuerst an deiner Hand schnuppern oder lecken, streichle ihn liebevoll und wenn der Besitzer des Hundes damit einverstanden ist, dann bestich ihn mit ein paar leckeren Hundekeksen. Kein Hund der Welt kann widerstehen und wird dich dafür lieben. Plane genügend Zeit für das Hundeshooting ein. Zwei Stündchen solltest du mindestens Zeit haben, um den Hund aus diversen Perspektiven und Umgebungen fotografieren zu können. Auch solltest du Zeit für Pausen mit Fresschen, Wasser und einem kleinen Hundeschläfchen einplanen. Wusstest du, dass Hunde tagsüber gerne 10-20 Stunden schlafen bzw. dösen?
Arbeite immer mit dem Herrschen des Hundes zusammen: Er hört auf die Kommandos und weiß, was der Hund gerne spielt. Tolle Fotos kannst du so einfangen, wenn das Herrschen/Frauschen beim Fotoshooting mit seinem Hund arbeitet. Möchtest du die Bilder eines fremden Hundes später ins Netz stellen oder sogar verkaufen, dann brauchst du ein Property Release vom Hundebesitzer.

Natürliche Hundefotografie in der Landschaft

Styling: Nicht was du jetzt denkst, du sollst den Hund nicht schminken. Aber es könnte u.U. je nach Rasse hilfreich sein, den Hund vorweg zu bürsten oder die Füße, wenn der Hund zuvor im Dreck gewühlt hat, mit einem Lappen zu säubern. Achte darauf, bei Hunden die von Natur aus gerne sabbern, dass du den Speichel mit einem Lappen wegwischst – vorausgesetzt du möchtest nicht, dass diese Eigenschaft des Hundes portraitiert wird. Achte auf tränende Augen oder saubere Nasen und Ohren.
Verkleide deinen Hund nicht, aber manchmal kann es sehr schön aussehen, wenn der Hund ein farbiges, sauberes Hundegeschirr oder ein schmuckes Halsband trägt. Auch eine optisch schöne Leine kann das Bild sehr aufwerten.
Mache deinen Hund nicht mit Hüten, Brillen und anderen Accessoires lächerlich. Es ist schon erschreckend, welche Bilder von Haustieren ins Internet gestellt werden. Auch wenn das oft lustig aussieht, bezweifle ich, ob es dem Hund immer gefallen hat.

Natürliche Hundefotografie in der Landschaft

Bildmotive: Langweilst du dich auch, wenn du das einemillionste Hundebild in einem Fotografie-Forum siehst? Woran liegt das? Einfach, weil die meisten sich keine Mühe geben, den Hund aus einer außergewöhnlichen Perspektive, einer besonderen Bewegung oder mit einem interessanten Hintergrund und Licht zu fotografieren. Meistens wird von oben herab im Automatikmodus das Tier abgelichtet, oft werden die Tiere noch geblitzt. Was kannst du also besser machen? Überlege dir, wo kannst du den Hund mit einer fotogenen Umgebung ablichten? Möglichst ohne Strassen, Zäune, Pfähle, Autos etc. Wenn du ihn zu Hause ablichtest, achte auf die Umgebung. Was liegt im Zimmer alles herum? Was stört im Bild, wie z.B. ein Fernseher im Hintergrund, Essensreste oder leere Flaschen auf dem Wohnzimmertisch etc.pp? Stimmt das Umgebungslicht? Ist es im Zimmer hell genug? Fotografierst du den Hund draußen im Schatten oder steht der Hund in der prallen Sonne und das Fell wird überstrahlt?
Überlege dir besondere Situationen, die äußerst spannend sind, zum Beispiel wenn dein Hund spielt und dabei in die Luft springt. Wenn er gerade aus dem Wasser kommt und sein Fell ausschüttelt. Geh ganz nah ran und fotografiere nur seine Augen und die Schnauze. Mach ein Detailbild von seinen Füssen oder fotografiere ihn wenn er schläft. Werde kreativ. Was macht deinen Hund aus? Welche Geschichte möchtest du erzählen? Arbeite mit unterschiedlichen Formaten. Ein Hochformat kann in der Hundefotografie das Portrait besonders unterstreichen. Fotografiere im Gegenlicht, achte darauf, das der Hund nicht mittig im Bild sitzt oder die Füße angeschnitten sind.


 

Meine Hündin Stella mit dem Smartphone fotografiert. Meistens bearbeite ich die Fotos mit einem Instagram-Filter und lade die Fotos in der App hoch. Wenn du magst, folge mir dort…

Hunde-Fotografie mit dem Smartphone? Ja, das geht, warum nicht. Der Nachteil von der Smartphonekamera ist, dass du nicht mit der Blende spielen kannst und der Autofokus oft so langsam ist, dass die meisten Hundebilder unscharf werden. Ich mache daher mehrere Fotos hintereinander, ein oder zwei in der Serie werden scharf. Ansonsten musst du bei einem Smartphonebild auf die selben Tipps achten, die ich zuvor geschrieben haben: Besonderes Licht, besonderes Perspektive, besondere Bildidee, dann werden Smartphonebilder genauso gut wie mit einer anderen Kamera auch, nur das du Abstriche an der Bildqualität machen musst und leider nicht mit Unschärfen arbeiten kannst.
Ein Tipp: Arbeite bei einem Hundeporträt mit dem Makromodus und geh ganz dich ran an den Hund, auch dann ist es möglich, mit einem unscharfen Hintergrund zu arbeiten. Wichtig ist nur, dass der Hund stillhält. Werte deine Hundebilder mit einer Bildbearbeitungsapp auf. Ob Instagram, VSCOcam oder Hipstamatic (um nur einige zu nennen), mit den mitgelieferten Filtern (auch Presets genannt) kannst du bestimmte Stimmungen hervorheben.

Familienfotografie Kinderfotografie by Jana Mänz, Grimma

Mensch und Hund: Was gibt es schöneres, als den Hund mit seiner Familie zu portraitieren. Oder ein Hund-Kind Foto? Setze den Hund in eine Beziehung. Ob das Kind mit dem Hund spielt oder das Kind den Hund streichelt und lieb hat. Versuche die Beziehung herauszuarbeiten, das ist nicht immer einfach, aber die Mühe zu üben lohnt sich. Wichtig ist dabei, das sich der zu porträtierende Mensch wie der Fotograf auch, auf die Augenhöhe des Hundes begibt. Große Menschen können den Hund auf den Arm nehmen oder sich mit ihm auf die Wiese legen. Die schönsten Foto entstehen, wenn der Hund kleinere Leckerlis bekommt und immer wieder gelobt wird. Arbeite hier mit einer Blende die nicht ganz offen ist, z.B. 4 oder 5. Warum? Wenn Hund und Mensch nicht ganz auf einer Linie/Augenhöhe stehen, werden bei einer Blende von 2.8 oder 3.5 nicht alle Augen scharf. Beispiel: Der Hund sitzt auf dem Schoss seines Herrschen, dann ist der Hund weiter vorne. Wenn du dann auf die Augen des Herrschen fokussiert und die Blende ist ganz weit offen, dann werden die Augen des Hundes unscharf. Daher schließe ein wenig die Blende, auch wenn das bedeutet, das der Hintergrund nicht ganz so verschwimmt wie bei einer weiter geöffneten Blende. Wie weit du schließen musst, das hängt von der Entfernung zum Motiv und dem Objektiv ab. Das musst du vor Ort ausprobieren.

Ich hoffe, du konntest ein paar Tipps für dich und deinen Hund mitnehmen. Achte vor allem immer darauf, dass ihr alle – vor allem der Hund – Spaß an dem Fotoshooting hat. Wenn der Hund an dem Tag keine Lust hat, dann versuche es an einem anderen Tag. In der Kinderfotografie ist es ja ähnlich, auch Kinder kann man nicht zu einem Fotoshooting zwingen. Wenn es mal nicht klappt, schimpfe mit dem Hund nicht. Wie sagt unser Hundetrainer immer so schön “Loben, wenn der Hund alles richtig macht und ignorieren, wenn er etwas nicht gut macht”. Und vergiß das Leckerli nicht!

An dieser Stelle an dickes Dankeschön an meinen Sohn und dem Jack Russel Welpen Eddy und meine Jack-Russel-Mix Hündin Stella, für das tolle Fotoshooting.

Du möchtest mich für ein professionelles Hundefotoshooting buchen? Dann ruf mich  an, ich freue mich auf euch!

18 Tipps für bessere Naturfotos

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

Wie gehst du bei der Naturfotografie vor? Auf meinen Fotospaziergängen und Wanderungen in der Natur habe ich oft die Möglichkeit, Menschen beim fotografieren zu beobachten. Das ist oft ganz interessant, dabei zuzuschauen, wie Fotos entstehen. Meistens kann ich nur verwundert den Kopf schütteln, wenn ganz schnell der Apparat aus der Tasche gezogen wird, das Foto mit einer weit entfernten Armhaltung geschossen und weitergegangen wird. Dabei wird weder nach links und rechts geguckt – noch durch den Sucher, es wird keine Perspektive angeschaut und noch weniger wird sich körperlich bewegt – der Zoom wird es schließlich richten.

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

Auf meinen Fotospaziergängen an der Mulde werde ich deswegen auch oft gefragt, wie ich denn mit einer Festbrennweite überhaupt fotografieren könnte. Ich muss dann oft schmunzeln und sage „ich bewege mich viel“. Lege mich auf den Boden, klettere auf Mauern und vor allem schaue ich genau hin und nehme mir Zeit – spricht ich mache alles um vll. die Perspektive und das Motiv zu finden, das mir vorschwebt.

An dieser Stelle bemerke ich auch immer wieder einen Widerspruch in mir selber. Zum einen behaupte ich, das es egal ist, welche Ausrüstung man besitzt, auch mit einem einfachen Smartphone, einer einfachen Kompaktkamera kann man ein schönes Foto machen, wenn man auf das Motiv, Licht und Komposition achtet. Grundsätzlich ist das auch nicht verkehrt.

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

Aber spätestens dann, wenn ich Übungen zur Blende mache und meinen Teilnehmern die Blende als Gestaltungsmittel erkläre, spielt die Ausrüstung eine wichtige Rolle. Wenn ich an meiner Kamera keine Blende einstellen kann oder nur ganz rudimentär (z.B. Objektive, deren Blende nicht weit zu öffnen gehen), dann kann ich mein Bild nicht so gestalten wie ich es möchte. Dank günstiger Preise auf dem Fotomarkt, ist die Anschaffung einer besseren Technik aber nicht das Problem. Zum Problem werden die fehlenden Technikkenntnisse (und oft auch die Verweigerung sich damit auseinanderzusetzen) und was noch viel entscheidender ist, die innere Haltung zur Fotografie.

Mit 18 einfachen Schritten zum besseren Naturfoto

Ich habe die Tipps zusammen gefasst, die mir im Laufe der Jahre dabei geholfen haben, besser zu werden.

1. Habe deine Kamera, auch wenn die Kamera dein Smartphone ist, täglich dabei und mache ein Foto. Naturfotos kannst du auch mitten in der Stadt machen.

2. Gehe mit offenen Augen durch deine Umgebung, ob mitten in der Natur oder im urbanen Raum. Die schönsten Motive findest du im Verborgenen, im Kleinen, im Unscheinbaren. Schau genau hin.

3. Versuche das „Sehen“ zu lernen. Oft laufen wir durch unsere Umgebung und sehen nur das, was wir erwarten und nicht das was tatsächlich da ist. Schenke dem Motiv deine völlige Achtsamkeit. Verlass dich nicht auf deine Gedanken, die das Motiv bewerten und beurteilen. Lasse dich auf den Moment ein und schau dir das Motiv so an wie es ist.

4. Warte nicht darauf, die schönsten Fotos zu machen, wenn du erst eine neue Kamera hast oder der atemberaubende Urlaub in der Ferne anbricht. Mach heute ein Foto und warte nicht auf den besonderen Moment, der dann nämlich nie eintreten wird.

5. Gehe vor die Tür, auch wenn mieses Wetter ist. Das Wetter kann sich schnell ändern. Oder du arrangierst dich mit dem Nebel, dem Regen, dem Sturm und machst Fotos, die ganz anders sind.

6. Achte auf deine Gedanken beim fotografieren und beim durchsichten. Bewerte nicht und beschimpfe dich nicht selber, wie misslungen die Bilder mal wieder sind. Mache deine Fotos vor dir selber nicht schlecht und vor allem nicht, wenn du deine Bilder Freunden oder deiner Familie zeigst.

7. Vergleiche dich nicht ständig mit anderen. Andere machen Fotos so wie sie es können und du machst deine Fotos so, wie du es kannst.

8. Versuche nicht andere zu kopieren, außer zu Übungszwecken. Suche dir deine Motive und deine Art der Bildbearbeitung, versuche deine eigene Handschrift zu entwickeln.

9. Freue dich über deine Fotos. Freue dich darüber, dass du dir die Zeit für dein liebstes Hobby genommen hast. Genieße die Zeit mit dir.

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

10. Nimm dir Zeit für deine Fotografie. Mach es nicht mal eben schnell. Setz dich mit dem Motiv auseinander und überlege, warum du das Foto machen möchtest, was dir daran gefällt, was es dir persönlich bedeutet.

11. Mach kein Foto für andere oder weil es gerade Mode ist. Mach sie für dich persönlich. Wenn du anfängst, dich ausschließlich nach anderen zu richten, wirst du nie die Fotos machen, die dir etwas bedeuten.

12. Wenn du keine Lust hast zum fotografieren oder dir die Ideen fehlen, dann lege die Kamera in die Ecke. Lies ein Buch, zeichne, schaue einen schönen Film. Oder gehe in den Garten, jäte Unkraut oder genieße die Sonne. Entspann dich und du wirst merken, wie schnell du wieder Lust dazu bekommst Fotos zu machen.

13. Setzte dich mit der Technik deiner Kamera auseinander. Erst wenn man die Technik gut beherrscht, sind die Gedanken frei für die Kreativität. Wenn ich erst überlegen muss, wie ich die Blende einstellen muss, ist u.U. das Motiv schon wieder verschwunden. Wenn ich die Bedienung meiner Kamera im Schlaf beherrsche, kann ich auch schnell agieren und Momentaufnahmen einfangen.

14. Schaue dir jeden Tag Fotos an. Ob in Zeitschriften, auf Fotoplattformen, in Modekatalogen oder Tageszeitungen. Schaue dir wenn du magst Fotoausstellungen in Galerien oder Museen an. Wie sind die Bilder aufgebaut, woher kommt das Licht? Wie sieht die Komposition aus?

15. Beschäftige dich mit Kompositionsregeln, mit Farben und mit dem Licht. Kombiniere diese.

16. Wenn du keine Zeit hast, dann lass es mit dem fotografieren. Entweder du machst es mit Liebe und Muße oder gar nicht.

17. Wenn jemand dein Foto kritisiert, höre es dir an und überlege, was du davon für dich annimmst und was nicht. Kritik kann sehr weh tun, aber wenn sie ehrlich ist, kannst du viel daraus mitnehmen. Unterbrich denjenigen aber nicht, du weißt nicht, was er noch sagen will. Erkläre dich nicht und schon gar nicht dein Foto. Wenn du anfängst mit Begründungen, warum du dies oder jenes nicht gemacht hast und warum, davon wird es auch nicht besser. Speichere die Kritik für dich ab und denke bei der nächsten Umsetzung daran.

18. Gebe nicht auf. Mach weiter. Jeden Tag ein bisschen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen…

Erkennst du dich in manchen Punkten wieder? Wo siehst du deine Schwächen und Stärken? Woran möchtest du arbeiten?

Wenn du mehr über Naturfotografie lernen möchtest, empfehle ich dir mein Buch „Naturfotografie mal ganz anders“ oder ich freue mich, dich in meinem Workshop Naturfotografie oder in einem meiner monatlichen Fotospaziergänge im Muldental begrüßen zu können.

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

Kartoffelsalat!

Kreativer Landschafts- und Naturfotografie-Kurs [2 Tage] – Von der Inspiration zum fertigen Kunstwerk – Natur- und Landschaftsfotografie ist keine Frage der teuersten Fotoausrüstung und einer aufwendigen Fernreise. Viel wichtiger ist das Sehen und Wahrnehmen eines ganz besonderen Motivs. Das kann direkt vor deiner Haustür liegen und noch so klein und unscheinbar sein. Mit ein wenig Kreativität und der Anwendung von Komposition, Licht und Blende machst du aus einem langweiligen Bild ein ganz besonderes Foto. Wir möchten dir unsere Herangehensweise zur Naturfotografie vermitteln. Dabei gehen wir ganz individuell auf deine fotografischen Vorkenntnisse ein und verraten dir bei gemeinsamen Fotospaziergängen Übungen, kreative Bildgestaltung und persönliche Tipps. Dabei geht es nicht nur um die Kameratechnik, sondern auch um das Sehen, Wahrnehmen und die Inspiration, die du in der Natur in jeder Jahreszeit finden kannst. Wir werden dich nicht mit grauer Theorie langweilen, sondern vielmehr vor Ort auf deine Fragen eingehen. Individuell und persönlich. Der Kurs geht 2 Tage (2x8h) und kann ganz individuell von dir zu einem Zeitpunkt deiner Wahl gebucht werden. Der Kurs ist keine Gruppenveranstaltung, sondern wir sind ganz persönlich für dich da. Wir gehen auf deine Fragen sehr intensiv ein.

Letzten Sonntag habe ich mich bei der TV Sendung Kitchen Impossible  wunderbar amüsiert. Es war herrlich anzuschauen, wie Meta Hiltebrand Tim Mälzer „die Hosen runtergezogen hat“. Für denjenigen, der die Sendung nicht kennt, will ich sie ganz kurz beschreiben: Jede Woche kämpft Tim Mälzer in einem Kochduell gegen einen bekannten, meist sternedekorierten Koch. Meta ist bisher die einzige Frau in diesem Wettkampf gewesen. Jeder der Köche vergibt zwei Aufgaben, die darin bestehen, den Kontrahenten in ein fremdes europäisches Restaurant zu schicken und dort ein unbekanntes Gericht nachkochen zu lassen. Es wird Ihnen aber nicht gesagt, was gekocht wurde, sondern sie müssen das Gericht rein durch ihren Geruchs-, Tast- und Geschmackssinn analysieren. Danach wird einkaufen gegangen und nachgekocht. Tim dachte nun, er könnte Meta damit bezwingen, indem er ihr ein brutales Gericht als Aufgabe gab: Sie musste alle Bestandteile eines Lammkopfes verarbeiten. Ob Gehirn, Zunge oder Auge, alles wurde in verschiedenen Gerichten verarbeitet. Im ersten Augenblick erschien das ziemlich eklig und der Einkauf von Lammköpfen gehört sicherlich nicht zu den Shoppinghighlights einer Frau. Das Konzept des dänischen Restaurants in Kopenhagen, das diese Gerichte zubereitet, ist es aber, das komplette Tier zu verarbeiten und nichts davon wegzuwerfen. Eine Einstellung, die mir sehr gefällt. Während sich Meta wacker bei dem brachialen Zerhacken der Schädel hielt und für das Gericht eine gute Punktzahl der Jury (Stammgäste des jeweiligen Restaurants) einheimste, kam Tim im Gegenzug bei der Herstellung von ganz zarten süßen Pralinen in der Schweiz wesentlich schlechter davon und verlor in der zweiten Runde (zu meiner Freude) den Wettkampf.

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Jetzt wirst du dich sicherlich fragen, was meine Kochgeschichte mit der Fotografie zu tun hat? Im ersten Augenblick natürlich gar nichts, denn es ging ja nicht um dieses Thema dabei. Doch die Sendung hat mich bis in den nächsten Tag hinein stark beschäftigt. Es ging nämlich unter anderem auch um den typischen Geschlechterkampf und dem damit zusammenhängenden beruflichen Erfolg. Immer wieder wurde in der Sendung die Geschlechterolle thematisiert. Meta wurde gefragt, warum es so wenige Küchenchefinnen und noch weniger „berühmte“ Köchinnen gibt. Sie wusste nicht wirklich eine Antwort darauf und vermutete, dass es wohl daran läge, dass wir Frauen irgendwann gerne Kinder möchten und uns dann zwischen Kinder und Beruf entscheiden müssten.
Tim wurde diese Frage ebenso gestellt und seine Antwort hat mir die Augen geöffnet. Wäre er ein Fotograf, ich glaube nicht, dass ich ihn besonders leiden könnte. Er ist schon sehr überzeugt von sich. Selbst wenn er verliert oder etwas nicht besonders gut gemacht hat, so ist er doch immer noch der Beste. Er antwortete sinngemäß auf die Frage so: Wenn Frauen einen einfachen Kartoffelsalat zubereiten, dann ist es nach ihrem Verständnis immer ein Kartoffelsalat. Auch wenn es noch so lecker ist, es bleibt ein Kartoffelsalat. Wenn er dagegen einen Kartoffelsalat zubereitet, dann ist das mehr. Dann ist das eine Offenbarung, ein Gedicht. Egal wie schlecht oder gut dieser gemacht wurde.

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Eine Offenbarung – das saß bei mir. Bei mir ist ein Kartoffelsalat auch immer nur ein Kartoffelsalat. Und nicht nur das, ich frage mich dabei noch, ob er auch wirklich gut genug ist und was ich hätte wissen müssen, um ihn noch besser machen zu können. Ich denke, ich kann im übertragenen Sinn vielmehr, als nur einen Kartoffelsalat zu machen.
In meinen Strandspaziergängen grübelte ich, was eine Offenbarung ausmacht, woraus sie besteht. Dabei fiel mir ein Freund und Kollege ein, der im letzten Jahr leider verstarb. Mit ihm konnte ich wunderbare Gespräche über die Fotografie und Selbstständigkeit führen. Immer wieder bestätigte er mich in dem was ich machte. Aber er war auch ehrlich und kritisierte gerne. So sagte er einmal, dass das was ich mache viel zu lieb und nett (langweilig) wäre.
Ist Tim Mälzer lieb und nett? Nein, er ist sogar manchmal ein richtiges Arschloch. Trotzdem ist er für mich persönlich ein sympathisches Arschloch. Jemand der sagt was er denkt und sehr authentisch ist. Und dabei auch gerne mal übertreibt und aus einem schnöden Kartoffelsalat eine Offenbarung macht. Wir Frauen sollten zeigen was wir können und nicht so sehr daran zweifeln, ob wir auch wirklich gut genug sind. In diesem Sinn, lasst uns aus einem einfachen Kartoffelgericht eine Offenbarung machen. Was haben wir zu verlieren?