Kategorie: Landschaftsfotografie

Sommer – Ferien – Spaß und ganz viel kreative Freiheit

Sommerbilder – dein Onlinekurs für kreative Fotoideen Tipps und Ideen für den perfekten Fotosommer

Endlich, die Sommerferien stehen vor der Tür. In zwei Wochen beginnen in Sachsen schon die Schulferien. Das Schuljahr war lang und wir freuen uns alle darauf. Nach wie vor ist es aber für mich sehr ungewohnt, das die Ferien so früh beginnen und noch viel früher, nämlich in der 1. Augustwoche enden. Seit meiner Kindheit, in der wir den ganzen Juli und August Sommerferien hatten, stehen diese zwei Monate für mich als Sommer pur. Letztens habe ich eine spannende Reportage gesehen, in der erklärt wurde, warum wir welchen Monat mit dem Sommer verbinden. Und warum im Süden Deutschlands die Menschen einen anderen Monat haben, als die im Norden. Geprägt hat uns unsere Kindheit und natürlich, wann wir Ferien hatten. Ich wünschte, ich könnte meinem Sohn auch den ganzen Juli und August als Sommerferienzeit schenken und er müsste nicht wieder so früh in die Schule zurück. Glücklicherweise kennt er es nicht anders und damit ihm der Einstieg in die Schule nicht so schwer fällt, nehme ich ihn eine Woche auf meine Lieblingsinsel nach Rügen mit.

Vielleicht möchtest du auch mitkommen?
Am 1. August werde ich im Naturerbe-Zentrum Prora/Binz, direkt im Besucherzentrum am Baumwipfelpfad meine Fotoausstellung „Rügen, eine Winterreise eröffnen“ und wenn du magst, können wir uns dort verabreden.

Wenn du gerne mit mir fotografieren gehen möchtest, dann habe ich einen ganz besonderen Termin für dich:

Ein Tag am Meer Workshop Sinnliche Naturfotografie Ruegen

Am Freitag den 4.8.2017 werde ich einen ganztägigen Landschafts- und Naturfotografie Workshop organisieren und dir zeigen, wie meine Fotos mit dem 50mm Objektiv entstehen, wie ich Motive sehe und worauf ich achte.
Hast du Lust dabei zu sein? Wenn du magst, bring deine Familie mit. Kinder bis 12 Jahre dürfen kostenfrei dabei sein und ich werde für die Kinder, die Spaß an der Fotografie haben, kleine Aufgaben dabei haben.

Denkst du jetzt: „Schade, ich kann nicht dabei sein?“, entweder weil du arbeiten musst oder Rügen zu weit weg ist?

Ich kann das verstehen und darum habe ich mir gedacht, dass ich diesen Sommer gerne einen Kreativ-Sommer-Onlinekurs organisieren möchte. Unter dem Motto:

Bildersommer – dein Onlinekurs für kreative Fotoideen
Tipps und Ideen für den perfekten Fotosommer

Sommerbilder – dein Onlinekurs für kreative Fotoideen Tipps und Ideen für den perfekten Fotosommer

möchte ich dich 4 Wochen lang mit kreativen Anregungen und Aufgaben unterstützen.
Am Ende des Sommers hältst du eine Erinnerung in den Händen, die dich noch später an eine wunderbare Zeit erinnern wird. Und egal ob du im Urlaub bist oder arbeiten musst, du bekommst sie jeden morgen in deinen virtuellen Briefkasten geschickt. Du kannst die Ideen sowohl an deinem Urlaubsort als auch zu Hause umsetzten. Und wenn du diesen Sommer keinen Urlaub hast, dann ist dieser Kurs die perfekte kleine Auszeit nach deiner Arbeit.

Dieser Sommerkurs ist keine strenge Fotoschule sondern eine entspannte Kreativitätsschmiede. Es geht um deine Sommergeschichte, deine Erinnerungen und das du sie mit der Kamera aufnimmst. Der Onlinekurs ist auch kein reiner Landschafts- und Naturfotografiekurs sondern eine spannende Mischung aus Natur, Leben, Familie, Kinder, Reisen, Sommer und ganz viel Freude.

Wenn du magst, kannst du deine Erlebnisse und Bilder im geschützten Kreativraum posten und dich mit anderen Teilnehmer/Innen austauschen. Das Besondere an dem Onlinekurs ist, dass du mich als ganz persönlichen Coach dazu buchen kannst. Dann bin ich für dich und deine Fragen individuell da und kann dich unterstützten.

Der Onlinekurs  beinhaltet fakultativ einen  Workshop am 29.7.2017 bei mir in Grimma. An diesem Tag werde ich dir die schönsten Plätze im Muldental zeigen und dir mit Rat und Tat bei deiner Fotografie zur Seite stehen. Ich werde dir bei Fragen zu deiner Kamera helfen. Am Ende des Tages werden wir zusammen grillen und uns dabei über Fotografie austauschen können.

Was meinst du, möchtest du diesen Sommer dabei sein? Ob Online, per Skype oder direkt vor Ort in Grimma oder auf Rügen – ich bin gerne für dich da!

Oder möchtest du, dass ich im kommenden Jahr deine Region komme? Dann schreibe mir eine E-Mail mit deinen Wunschorten und Landschaften, an denen wir einen Kurs zusammen machen können.

Ein Tag am Meer – Workshop Sinnliche Naturfotografie Rügen

Ein Tag am Meer - Workshop Sinnliche Naturfotografie Rügen

Im 1. August 2017 werde ich im Naturerbezentrum Binz/Prora, im Besucherzentrum am Baumwipfelpfad meine Fotoausstellung “Rügen, eine Winterreise” eröffnen.

Bei uns im Sachsen beginnt in der ersten Augustwoche die letzte Ferienwoche und daher werde ich mit meiner Familie ein paar Tage an der See genießen. Ich freue mich schon darauf, eine Sommerwoche an der Ostsee zu verbringen und viele neue Motive mit nach Hause zu bringen. Die letzten Jahre war ich immer nur im Winter dort. Ich kenne die Insel gut und vielleicht hast du Lust und Zeit am Freitag den 4. August 2017 , mit mir einen Fototag am Meer zu verbringen?

Ein Tag am Meer Workshop Sinnliche Naturfotografie Ruegen

Gemeinsam werden wir uns mit Natur- und Landschaftsfotografie beschäftigen. Ich möchte dir zeigen, wie meine Fotos entstehen, worauf ich achte. Bildgestaltung und Licht sind dabei meine wichtigsten Kriterien. Die Fotografie steht dabei im Mittelpunkt, aber nicht die Fotoausrüstung. Daher wäre es sinnvoll, dass du dich auf max. 2 Objektive beschränkst, sodass du mit leichtem Gepäck unterwegs bist.

Ein Tag am Meer - Workshop Sinnliche Naturfotografie Rügen

Der Workshop geht den ganzen Tag. Unterwegs werden wir Mittags eine Kleinigkeit wie ein Fischbrötchen, Kaffee etc. kaufen. Bitte bringe Getränke und eine kleine Wegzehrung mit. Den Workshop können wir gemeinsam bei einem Abendessen nach 19:00 Uhr ausklingen lassen.

Selbstverständlich sind Kinder  gerne willkommen und können bis 12 Jahre kostenlos am Workshop teilnehmen. Für Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren kostet er nur 49,- Eur und ich werde gerne  kindgerechte Foto-Aufgaben für einfache digitale Kameras/Smartphones mitbringen.

Ein Tag am Meer – Workshop Sinnliche Naturfotografie Rügen

Bildbearbeitungsworkshop: Fotografien wie gemalt

Vom Foto zum GemäldeBildbearbeitungsworkshop mit TexturenWie finde ich meinen eigenen Look?

Oft werde ich gefragt: “Jana, wie geht das mit den Texturen, sodass die Fotos aussehen wie gemalt? Wie arbeitet man mit Ebenen und wie geht das in Photoshop (Elements)?”

Texturen Workshop: Vom Foto zum Gemälde

Auf meinen Fotoreisen ist nicht immer soviel Zeit, intensiv in den Bildbearbeitungsprozess einzutauchen. Aus diesem Grund habe ich mir überlegt, dass ich in diesem Jahr zwei Intensiv-Workshopwochenenden zum Thema “Bildbearbeitung mit Texturen in Photoshop (Elements)” anbieten möchte. Der erste Kurs findet im Mai, der zweite im November statt. In einer kleinen Gruppe von max. 3 Teilnehmern kann ich ganz individuell auf deine Vorkenntnisse eingehen und mit dir die verschiedenen Funktionen üben. Neben der Computer-Arbeit gehen wir auch raus und suchen nach Texturen und Motiven, die wir später verschmelzen lassen.

Acrylfarbe, Holz, Kreativübung, TransferdruckEbenso drucken wir die drei schönsten Fotos auf Büttenpapier aus und ich zeige dir, wie ein Fineart-Print gemacht wird. Anschließend ziehen wir die Fotos auf, sodass du eine wunderbare Erinnerung an unseren Workshop in Grimma mit nach Hause nehmen kannst.

Neben den vielen Gesprächen rund um die Fotografie und Bildbearbeitung essen wir gemeinsam zu Mittag. Kalte und warme Getränke stelle ich selbstverständlich zur Verfügung und sind ebenso wie das Mittagessen im Preis inbegriffen.

Was musst du mitbringen? Deine Kamera, deinen Laptop mit den Bildbearbeitungsprogrammen Lightroom, Photoshop (Elements). Die Version der Programme ist egal, du solltest aber schon ein paar wenige Grundkenntnisse mitbringen. Ebenso Maus oder Grafiktablet, Stromkabel und Übertragunskabel. W-LAN ist im Atelier vorhanden.

Hast du Lust auf ein kreatives Inspirationswochenende mit Gleichgesinnten, guter Musik, schmackhaften Essen und spannenden Gesprächen?

Ich freue mich auf dich! Weitere Infos findest du hier:

Workshop: Vom Foto zum Gemälde

 

Fotografieren wie Caspar David Friedrich?

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Elbsandsteingebirge Sachsen, Bastei im Sonnenaufgang

Nach einer längeren Blog-Pause möchte ich mich mit einer guten Nachricht zurückmelden. Besonders freue ich mich über die Nachricht, dass mein Fotografie-Workshop in der Sommerakademie auf Rügen im September 2017 ausgebucht ist. Aber es gibt noch Plätze in den anderen Kursen wie z.B. Bildhauerei, Malerei – vielleicht interessierst du dich oder deine Familie/Freunde für einen anderen Workshop, dann besuche die Sommerakademie Webseite und wir lernen uns persönlich auf einer Abendveranstaltung kennen.

Sabine und Thomas, die beiden Veranstalter, haben nämlich ein ganz besonderes Rahmenprogramm erarbeitet. Neben viel Musik wird es unter anderem eine Führung auf den Spuren Caspar David Friedrichs in den Nationalpark geben und einen ganz besonderen Vortrag über den berühmten Maler der Romantik. Darauf freue ich mich ganz besonders, da auch meine Fotografie bzw. meine Fotoausstellung, die zum gleichen Zeitpunkt auf Rügen gezeigt wird, unter dem Thema „Romantik und Freiheit“ steht. Ich freue mich, wenn wir gemeinsam zum Naturerbezentrum Prora fahren und uns die Ausstellung anschauen.

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Elbsandsteingebirge Sachsen, Bastei im Sonnenaufgang

Ich weiß, für viele meiner Leserinnen und Leser – und vielleicht auch für dich, ist der Weg nach Rügen sehr weit. Für all diejenigen, die gerne zu mir in einen Natur- und Landschaftsfotografiekurs kommen möchten, habe ich einen ganz besonderen Workshop im Herbst 2017 ausgeschrieben.

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Elbsandsteingebirge Sachsen, Bastei im Sonnenaufgang

Wir bleiben auf den Spuren Caspar David Friedrich und besuchen gemeinsam im goldenen Oktober die Sächsische Schweiz. Im Berghotel auf der Bastei habe ich für max. 6 Teilnehmer/innen bis zum 28.4.2017 Zimmer reserviert. In diesem Panoramahotel wollte ich schon immer mal übernachten. Es liegt direkt auf der Bastei und man kann in aller früh – wenn alle anderen noch schlafen – den Sonnenaufgang über dem Elbsandsteingebirge fotografieren. Vorausgesetzt der Wettergott spielt mit.

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Elbsandsteingebirge Sachsen, Bastei im Sonnenaufgang

Aber ich bin für die Wettervorhersagen positiv eingestellt, denn im Oktober gibt es diese wunderbaren Invasionswetterlagen, die dafür sorgen, das im Tal der Elbe die Nebel aufsteigen und darüber ein wunderbarer Sonnenaufgang zu sehen ist. Ich bin persönlich schon mehrfach frühmorgens um 3 Uhr aufgestanden, um pünktlich zwischen 5 und 6 Uhr auf der Bastei zur blauen Stunde zu stehen. Glücklicherweise gibt es grandiose Webseiten wie den Dämmerungsrechner, indem man sich exakt für jeden Ort auf der Welt den Sonnenuntergang und aufgang anzeigen lassen kann. Auf der Bastei kann man nur den Sonnenaufgang fotografieren, der aber in seiner landschaftlichen Einzigartigkeit jeden Morgen etwas ganz besonderes ist.

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Tyssaer Wände Böhmische Schweiz

Neben dem Sonnenaufgang auf der Bastei und dem Ort an dem Caspar David Friedrich eines seiner berühmtesten Bilder gemalt hat, habe ich zwei ganz besondere Fotowanderungen für meine Teilnehmer/Innen herausgesucht. Zum einen werden wir zu den Tyssaer Wänden in der Böhmischen Schweiz fahren und zum anderen in ein natürliches Elbsandstein-Labyrinth.

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Elbsandsteingebirge Sachsen, Labyrinth Langenhennersdorf

Letzteres hat seinen Namen ehrlich verdient: Erst am letzten Wochenende waren Freunde, meine Familie und ich zum wandern dort. Wir hatten unsere Kinder mit, die tatsächlich darin verloren gingen und wir Erwachsenen lange nach ihnen suchen mussten. Wir hatten zwischenzeitlich viele andere Besucher nach unseren Kindern befragt bis wir sie am Eingang des Labyrinthes spielend wieder fanden. Ein wunderbarer mystischer Ort, an dem man noch glauben mag, das es Zwerge, Trolle und Elfen gibt, die dort leben. Möchtest du dabei sein, dann schau hier nach…

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Tyssaer Wände Böhmische Schweiz

In den letzten Winterwochen ist bei mir sehr viel passiert. Manche Tage dachte ich, dieser dunkle Winter geht nie zu Ende. In dieser Zeit habe ich dieses wunderbare Buch gelesen: „Vom Mann, der auszog, um den Frühling zu suchen: Eine Reise zur Leichtigkeit“. Es hat mich sehr beeindruckt und ich gebe es dir gerne als Lesetipp weiter. Doch jetzt wird es wirklichFrühling und es gibt weitere positive Nachrichten. In den nächsten Wochen wird bei mir sehr viel passieren und ich freue mich, wenn ich dir erzählen kann, was ich erlebe.

Frühlingshafte Grüße aus Grimma,
Herzlichst deine Jana

Mein Monatskalender 2018 ist unperfekt, bescheiden und natürlich

Wabi-Sabi 侘寂 - Die Schönheit des Unvollkommenen, Monatskalender

Unglaublich, die Tage ist schon mein dritter Monatskalender aus der Druckerei gekommen. Mein Kalender 2018 steht unter dem Thema Wabi-Sabi – die unvollkommene Schönheit der Fotografie.

Als ich 2012 auf meiner Rügenreise beschloss, ein E-Book über dieses bis dahin für mich unbekannte Thema zu schreiben, ahnte ich nicht, wie viel Einfluss es seitdem auf meine eigene Fotografie und dessen philosophische Betrachtung ausgeübt hat. Ich spüre dabei, das ich nicht alleine mit dem Thema bin. Nicht nur weil andere Fotografen seitdem über das Thema Wabi-Sabi publiziert haben, sondern auch die Menschen, die ich kennen lernen durfte und die anders an ihre Fotografie herangehen möchten.

Dabei finde ich es manchmal schade, dass Wabi-Sabi nur als ein Trend-Thema unsere Zeit betrachtet wird. Achtsamkeit, Entschleunigung “Slow-Fotografie”, Entspannung, Meditation, Rückbesinnung, “Zurück zur Natur” sind die Schlagwörter unserer Zeit – die so wie ich lernen durfte – unter dem dänischen Lifestyle-Begriff “hygge” zusammengefasst werden (schau mal in die Amazon Buchtitelliste).

Wabi-Sabi 侘寂 - Die Schönheit des Unvollkommenen, Monatskalender

An sich fühlt sich das gut an, diesen Lifestyle zu spüren und in “Vollendung” in den eigenen Alltag zu integrieren. Gleichzeitig beobachte ich eine Absurdität, vor allem wenn ich in meine beschauliche Kindheit zurückblicke, in der es normal im Winter war, bei einem guten Buch, einer heißen Tasse Tee und einer einfachen weißen Haushaltskerze gemütlich an einer knisternden Gasaußenwandheizung zu sitzen und dabei dem fallenden Schnee  am Fenster zu zuschauen. Früher viel dann auch die Schule oder die Arbeit aus, wenn der Winter mit viel Schnee übers Land zog. Dann zog man sich zurück in die gute Stube und wartete das Wetter ab.

Das war  in einer anderen Realität leben, in einer unsicheren Zeit, wurde mir vor ein paar Wochen wieder sehr deutlich. Über Nacht schneite es wie schon lange nicht mehr. Fast ein halber Meter Schnee bedeckte die Landschaft und überforderte damit auch den Winterdienst, der bei uns hier draußen erst gegen Mittag ankam. Doch bis dahin war das Desaster schon passiert: mein Partner rutsche früh morgens mit seinem Auto in einen Schneegraben. Während er versuchte, sich daraus zu befreien, rief ich in der Zwischenzeit in seiner Firma an und erzählte von dem Unglück. Ich war froh, das ihm und meinem Sohn außer dem Schrecken nichts passiert war. Ohne Empathie und Mitgefühl wurde ich nun am Telefon von seiner Firma gefragt, bis wann er denn in der Firma sein könnte. Ich war leicht schockiert. Er arbeitete an diesem Tag von zu Hause, während in den Nachrichten von einem besonders heftigen Schnee-Unfalltag für viele Autofahrer berichtet wurde. Ich sagte die Schule ab und machte – nachdem wir im Schnee völlig durchgefroren waren – ein Feuer im Kachelofen an und bereitete ein einfaches warmes Frühstück. Unter der Woche waren wir nun alle zusammen zu Hause und ich genoss die Winter-Stimmung. Das Gefühl, das nichts schlimmes passiert war, die Wärme am Ofen, die Aufregung die meinem Sohn noch mit roten Wangen ins Gesicht geschrieben stand, machte diesen Tag, der unglücklich anfing zu einem Tag voller guter Erinnerungen.

Wabi-Sabi 侘寂 - Die Schönheit des Unvollkommenen, Monatskalender

Doch ich hätte diesen Tag nie fotografieren können. Jedenfalls nicht so, wie heute Achtsamkeit, Entschleunigung, Virtualität usw. bildhaft dargestellt werden. Aufgeräumte Wohnungen, gestaltet mit Designer Möbeln und arrangierten Dekorationen. Menschen in Gemeinschaft, die perfekt aussehen: jung, schön, gesund, gut angezogen. Die dabei ihren Salat, bio und vegan aus nachhaltiger biologischer Landwirtschaft für Instagram mit dem neusten iPhone perfekt in Scene setzen. Viele dieser Bilder sehe ich täglich auf Instagram, extra für diese Plattform arrangiert. Diese Fotografien sprechen viele Menschen an, auch ich fühle mich von ihnen teilweise angezogen. In eine Welt voller Träume, die leicht, hell, freundlich, glücklich, unbeschwert auf mich wirkt, aber so nicht wirklich existiert.

Ich denke, das ist der Grund warum ich mich so sehr für Wabi-Sabi seit vielen Jahren interessiere. Wabi-Sabi ist das Bescheidene, das Stille und Leere, das Reduzierte, das nicht in Szene gesetzte, inszenierte. Wabi-Sabi ist das Unperfekte, eine Schönheit voller Fehler – ein Gegenentwurf zu unserer inszenierten, konsumorientierten Gesellschaft. Vielleicht auch, weil ich mich als “Sensibelchen” oft überfordert fühle. Vieles ist für mich zu laut, zu grell, zu voll, zu viel von Allem. Oft habe das Gefühl, dass ich im Gegensatz zu anderen Menschen viel mehr Freiraum, Ruhe, Pausen und vor allem Harmonie brauche.

Vielleicht hast du ähnliche Empfindungen und suchst nach einem Weg für dich, damit umzugehen. In meinem Kalender 2018 schreibe ich über Wabi-Sabi und verbinde damit ein neues erfülltes Jahr mit einer Ästhetik, die dich vielleicht auf eine andere Art besonders anspricht.

Mein Monatskalender 2018 ist ab sofort erhältlich.

Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Auf meinen Fotospaziergängen werde ich oft gefragt, wie ich es schaffe, das meine Fotos so leicht wirken. Das ist eine gute Frage und nicht so einfach zu beantworten. Denn wie interpretieren wir „leicht sein“ bzw. Leichtigkeit? Was macht das aus? Und empfindet nicht jeder Leichtigkeit anders?

Wenn ich in mich hinein schaue, dann habe ich das Gefühl, das ich schon mein ganzes Leben lang nach der Leichtigkeit suche. Viele Dinge die passieren und die ich nicht beeinflussen kann, fühlen sich unglaublich schwer an und ich brauche viel Kraft im Alltag, diese zu bewältigen. Sicherlich liegt die Schwere darin, dass ich über vieles zu sehr nachdenke und später feststelle, das sich auch viele Probleme von ganz alleine lösen. Aber es ist immer leichter gesagt als getan und es ist gar nicht so einfach, aus seiner Haut zu schlüpfen.
Das schöne an der Fotografie ist, dass sie für mich ein Mittel im Alltag geworden ist, diesen schweren Gedanken entfliehen zu können. Wenn ich mit meiner Kamera unterwegs bin, kann ich meine Sorgen vergessen und wenn ich wieder nach Hause komme, fühle ich mich freier und habe manchmal unterwegs einen Lösungsweg gefunden.
Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Diese Suche nach Leichtigkeit ist deswegen auch ein Thema in meiner Fotografie. Leichtigkeit hat etwas mit Loslassen, mit Reduzierung zu tun. Und ist ein Sinnbild für helles Licht, Transparenz und dem Leerraum. Gerade der Leerraum – dem sogenannten „negative Space“ – wird oft als vergeudet betrachtet. Dabei ist es genau umgekehrt, denn dieser lässt die positiven Elemente erst hervortreten. Während kein vorhandener Leerraum das Bild überladen wirken lässt und der Betrachter gar nicht weiß, was wichtig ist und wohin er gucken soll. Die Ästhetik des Bildes steigert sich, wenn man bewusst mit leeren Flächen arbeitet.

Soll die Fotografie leichter wirken, dann arbeite mit Leeräumen. Reduziere die Bildelemente und arbeite mit hellem Licht. Leerräume erzielst du, wenn du dein Element optisch freistellst. Das kann ein einfarbiger Hintergrund (z.B. weiße Wand, blauer Himmel etc.) sein. Sollte der nicht vorhanden sein, kannst du den Leerraum durch das Freistellen des Objektes mit einer geöffneten Blende bzw. mit der Verwendung eines Teleobjektives erreichen. Es gibt verschiedene Methoden, negativen Raum abzubilden. Manchmal muss man nur die Perspektive ändern, um eine optische Freistellung zu erreichen.
Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Habe keine Angst davor, wenig zu zeigen, zu reduzieren. Ein Anschnitt, Unschärfe oder das Spiel mit Seitenlicht bzw. Nebel sorgen dafür, dass der Betrachter träumen oder interpretieren kann. Das er sich selber etwas vorstellt. Es geht nicht immer darum, die Wirklichkeit zu zeigen.

Du möchtest mehr von mir lernen?
Komm mit mir eine Woche im Dezember nach Rügen oder besuche meinen Naturfotografie Onlinekurs im Oktober.
Ich freue mich auf dich!

Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Naturfotokurs mal ganz anders: Pinscher meets Jack-Russel

Hundefotografie-naturfotografiekurs (2)

In den letzten zwei Jahren habe ich in meinen Kursen ganz besondere Menschen kennen gelernt. Da ich mich auf Einzelkurse spezialisiert habe, ist jeder Kurs intim und je nach Teilnehmer auch ganz unterschiedlich und spannend für mich. Jeder kommt mit anderen Wünschen und Themen und ich habe die Chance, auf meine Schüler besonders einzugehen und mit Ihnen zu reden.

Ich habe früher, in meiner Zeit als Redakteurin und Projektmanagerin, ganz andere Kurse geleitet und auch selber besucht. Dabei war ich nie wirklich glücklich, da ich nicht das Gefühl hatte, auf die persönlichen Fragen eingehen zu können. Ich mag sehr gerne den Menschen in seiner Persönlichkeit kennen lernen, mit seinen Meinungen, Vorstellungen und Eigenheiten. Und ich finde es so schön, wenn sich meine Schüler nach einer kurzen Aufwärmphase öffnen, darüber sprechen, was ihnen wichtig ist, was sie bewegt und berührt. Gerade in den letzten Monaten hatte ich diesbezüglich wunderbare Kurse: Fremde Menschen kommen und gehen wieder in Freundschaft.

Hundefotografie-naturfotografiekurs (4)

In der letzten Woche hatte ich einen ganz besonderen Kurs: Andrea von Newspinscher hat mich mit ihrer Hündin Linda besucht. Für mich war es das erste Mal, dass mich eine Fotoschülerin mit Hündin besucht hat. Am Anfang war ich natürlich neugierig, wie meine Hündin Stella reagiert. Ich weiß, das sie sehr eifersüchtig werden kann, vor allem wenn ich einen fremden Hund streichle.

Hundefotografie-naturfotografiekurs (5)Um so erfreuter war ich, wie nach einer kurzen Kennenlernenphase beide Hündinnen friedlich und ganz entspannt miteinander agierten. Stella hat wie gehabt die Kuscheldecke von Linda okkupiert, sodass Linda in Stellas Körbchen musste.

Wir haben zusammen lange Spaziergänge und dabei viele praktische Fotoübungen gemacht. Im Gegensatz zu meiner Hündin läßt sich Linda sehr gern fotografieren und hatte sehr viel Muße, sich in Position zu setzen.

DSC_9133Stella läßt sich dagegen gerne in ihrer Jack-Russel-Manier von ihrem Jagdtrieb leiten und nölt, wenn es ihr zu langsam und langweilig wird. Da wird auch mal vor Frust das Blümchen kaputt gebissen, welches ich gerade fotografieren wollte.

Wir hatten Glück, dass das Wetter wunderbar mitspielte und unsere Fotospaziergänge ganz entspannt und harmonisch verliefen. Linda fing sich unterwegs einen kleinen Maus-Snack während ich in meinen letzten Blogartikel über die Natur im Muldental nicht zu viel versprach und wir auf dem Rückweg einer meiner Lieblings-Blindschleichen “Guten Tag” sagen konnten.

Der Naturfotografie-Workshop verging wie im Fluge. Zwei Tage voll gepackt mit vielen Gesprächen, Übungen und Bildbearbeitungen am PC. Ich fand es toll, das Andrea den langen Weg von Karlsruhe ins Muldental auf sich genommen hat und wir zusammen einen tollen Workshop hatten.

Wenn du auch gerne zu mir kommen möchtest, dann melde dich einfach bei mir. Natürlich darfst du auch gerne mit deinem Hund kommen. Im Hotel “Kloster Nimbschen”, indem auch Andrea übernachtet hat, sind selbstverständlich Vierbeiner gerne gesehen. Und auch bei mir steht immer ein Körbchen und ein leckerer Keks für deinen besten Freund bereit. Und wenn du magst, üben wir zusammen Hundefotografie – mal ganz anders. Mit vielen wertvollen Gesprächen und in einer entspannten Atmosphäre. Ich freue mich auf euch!

Hundefotografie-naturfotografiekurs (3)

 

Im Herbst 2016 startet ein neuer Onlinekurs

Fotografie Onlinekurs Im Einklang mit der Natur: Mit kreativen Motiven zu mehr Ruhe und mit friedvollen Bildern vom Alltag entspannen

Du hast schon auf einen neuen Onlinekurs von mir gewartet? Im Herbst 2016 ist es wieder soweit. Mit einem neuen Thema und für jeden geeignet, der gerne in der Natur ist. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener – du bist herzlich Willkommen.

Worum geht es in meinem neuen Onlinekurs?

Im Einklang mit der Natur – Mit kreativen Motiven zu mehr Ruhe und mit friedvollen Bildern vom Alltag entspannen

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es manchmal sehr sehr schwer ist, aus dem hektischen und überladenen Alltag herauszubrechen, die Kamera in die Hand zu nehmen und sich eine Auszeit in der Natur zu gönnen. Einfach nur auf einer Wiese sitzen, die Sonne im Gesicht spüren, den Insekten zuzuschauen und dabei zusehen, wie am Himmel die Wolken ziehen. Gefällt dir die Vorstellung? Einfach ausspannen und dabei wunderbare Motive entdecken. Motive, die dein Herz berühren, die dich glücklich machen und Motive, die fotografisch sehr schön sind. Gerade im Herbst, wenn die Blätter sich verfärben und wir wunderbare Altweibersommertage genießen können. Wenn die Tage kürzer werden und wir den Wehmut des vergangenen Sommers spüren. Eine wunderbare Zeit um fotografieren zu gehen.

Es geht aber nicht darum, einfach nur zu knippsen. Mein Anspruch ist es, mit dir fotografische Elemente zu lernen. Ich achte auf Ästhetik und werde auch unter dem Aspekt deine Ergebnisse – wenn du magst – besprechen.

Am Montag dem 17.10.2016  geht der Onlinekurs los und geht über 4 Wochen. Wenn du bis zum 31.7.2016 buchst, erhältst du den Kurs mit einem Frühbucherrabatt für 114,- € statt 129,- € (inkl. MwSt)

Der nächste Kurs startet im Oktober 2017!

Hier geht es zur Buchung, ich freue mich auf dich!

Einladung zum Mittsommernachts-Fotospaziergang

Einladung zum Mittsommernachts-Fotospaziergang

Die Abende im Juni sind die schönsten im Jahr. Das Licht ist unglaublich romantisch und ich liebe die langen lauen Sommernächte. Was gibt es schöneres, als zu dieser Jahreszeit in den Abendstunden fotografieren zu gehen? Aus diesem Grund findet mein Fotospaziergang im Juni erst am Abend statt.
Wer mag, bringt sein Makro mit (bzw. für Nikon habe ich eins zum üben da) und wir fotografieren zarte Blumen- und Insektenfotografie.

In diesem Jahr findet mein Mittsommernachtsspaziergang am Samstag dem 18.6.2016 um 18 Uhr statt. Treffpunkt ist wie gehabt der Parkplatz an der Schiffsmühle. Nach dem Spaziergang treffen wir uns zu einem kleinen Absacker im Biergarten der Schiffsmühle. In einer kleinen Gruppe mit Gleichgesinnten hast du die Chance, mir alle Fragen zu stellen, die dir auf der Seele brennen.

Sei dabei, wenn die Junisonne nach einem langen Tag hinter der Mulde versinkt.

Hier geht es zur Anmeldung…

Smartphone Fotospaziergang mit vielen Tipps & Tricks für besser

Smartphone Fotospaziergang mit vielen Tipps & Tricks für bessere Fotos

Wusstest du schon, das ich Smartphone-Fotospaziergänge (max. 5 Personen, 25,- € p.P.) anbiete? Gerne auch für Jugendliche ab 12 Jahren, die ein eigenes Smartphone besitzen und gerne damit fotografieren.
Letztens war ich mit fünf coolen Mädchen an der Mulde unterwegs und wir hatten richtig viel Spaß zusammen.
Du kannst meinen Kurs als Gutschein zur Kommunion oder Geburtstag verschenken. In meinen Smartphonekursen gehe ich nicht nur auf die Fotografie und Bearbeitung mit Apps sein, sondern kläre auch gerne über Risiken über die Veröffentlichung von Fotos in den sozialen Netzen auf.
Melde dich einfach bei mir, wenn du einen Smartphonekurs für dich, deine Familie oder Kinder buchen möchtest. Gerne auch unter der Woche, am Wochenende und an einem Ort der Wahl.
Ich freue mich auf dich!

 

Fotoworkshop auf Rügen: Sinnliche Naturfotografie im Winter

Rügen im Winter ist ein Traum. Vor ein paar Jahren habe ich mir diesen erfüllt, weil ich immer von einem Aufenthalt am Meer geträumt hatte. Ursprünglich dachte ich an die raue Ostsee ganz weit im Osten, doch ich fand keine geeignete Unterkunft für einen längeren Zeitraum, sodass es mich unverhofft nach Rügen verschlug. Ich kannte die Insel nur aus dem Sommer und aus meiner Kindheit in der DDR. Im Winter lernte ich sie nun auf eine völlig andere Art kennen und verliebte mich unsterblich. Seitdem war ich noch ein paar Mal im Winter auf meiner Lieblingsinsel und habe wunderschöne, einsame Orte kennen gelernt. Orte, die im Winter einen ganz speziellen Charme haben, eine Tierwelt die unglaublich ist und eine Natur, die nicht wilder, rauer und gleichzeitig lieblich sein kann. Die Ostsee im Winter ist für jeden Fotografen ein Highlight, vorausgesetzt, er mag Kälte und Einsamkeit. Über meinen Aufenthalt auf Rügen sind neben einem Buch auch verschiedene Fachartikel erschienen. Ich habe sehr viel positive Resonanz bekommen und gleichzeitig den Wunsch, das auch einmal zu erleben. Warum nicht als Fotoreise mit integriertem Foto- und Bildbearbeitungskurs? In einer kleinen Gruppe mit max. 8 Teilnehmern und einem gemeinsamen Ferienhaus, indem wir uns Abends am Kamin über Fotografie austauschen, Bilder besprechen und zusammen Abendessen. Mit gemeinsamen Fotoausflügen zu meinen Lieblingsplätzen auf Rügen, wobei niemand gezwungen wird an allem Teilzunehmen. Die Fotografie steht im Mittelpunkt, aber nicht die Fotoausrüstung. Daher wünsche ich mir, wenn sich die TeilnehmerInnen auf max 2 Objektive beschränken würden, sodass wir mit leichtem Gepäck unterwegs sind. Ich möchte mit meinen KursteilnehmerInnen ebenso kreativ werden: Collagen erstellen, Fotos bearbeiten, Muscheln und Steine sammeln, zusammen kochen. Eine winterliche Reise mit allen Sinnen.

Sieben Tage Naturfotografie pur auf einer der schönsten Inseln Deutschlands. Komm mit mir auf einen ganz besonderen Fotoworkshops, hinein in die Stille. Naturfotografie mal ganz anders!

Hinweis: Im Februar 2018 findet eine neue Fotoreise nach Rügen statt. Hier kannst du dich anmelden… 

Schon lange habe ich davon geträumt, einmal in meinem Leben einen einsamen Winter an der Ostsee zu verbringen. Ich stellte mir das sehr romantisch vor, ein Leben in einem allein stehenden Reetdach Häuschen direkt hinter den Dünen. Ein wärmendes knisterndes Feuer im Kamin und alleine mit dem Heulen des Winterwindes und dem tosenden Brechen der Meereswellen.
Vor einiger Zeit war es dann soweit und ich ließ meinen Traum Realität werden. Im Internet entdeckte ich ein Häuschen, bei dem, neben dem Kamin, sogar der heißbegehrte Internetanschluss vorhanden war. Und so packte ich meine Fotoausrüstung, meinen Laptop und viel dicke Winterkleidung ein und zog für zwei Monate auf die Insel Rügen.
Schon Anfang Dezember machte der Winter seinem Namen alle Ehre und die Insel war mit einer wunderschönen weißen Schneedecke bedeckt. Weite Gebiete des Boddens froren zu
und die Insel verfiel in einen Winterschlaf, der durch das Schreien der Wintervögel untermalt wurde. Und ich war mittendrin. Alleine mit meiner Kamera bin ich stundenlang durch knie tiefen Schnee gewandert, um all die Eindrücke festzuhalten. Dabei habe ich bewusst nicht die typischen touristischen Ziele der Insel besucht. Die Landschaft Rügens ist im Winter einmalig. Die Strände sind menschen leer und die Strandkörbe lagern in ihrem Winterquartier. Die Straßen in den Kurorten, die im Sommer laut und hektisch sind, liegen verwaist da. All die Türen und Fenster der Restaurants sind verschlossen. Es ist nur noch die Stimme der Natur zu hören, das Rauschen des Meeres und das Rufen der Salzwasserschwäne, die auf dem Bodden überwintern. Ein ganz besonderes Highlight sind die leuchtenden Sanddornbüsche, deren Früchte goldorange in der Wintersonne leuchten – besonders sehenswert im Kontrast zum weißen Schnee und dem grünblauen Wintermeer.

Fotoreise - Fotografieworkshop - Rügen, eine Winterreise Sinnli

Ich habe die schneebedeckten Kreidefelsen in der untergehenden Wintersonne gesehen. Das winterliche Naturschauspiel war unbeschreiblich. Und ein anderer Ort wird mir ganz besonders in Erinnerung bleiben: Der zugefrorene Bodden im Südosten der Insel: Kniehoher Schnee bedeckte alle Wege und so suchte ich mir einen Pfad über Wiesen hin bis zum Wasser. Dort angekommen verschlug es mir die Sprache: Tausende von Wasservögeln, die zum Überwintern nach Rügen gekommen waren, sangen eine wunderschöne Wintermelodie. Überall auf der Insel finden sich im Winter solche kleinen, magischen Orte, die zum spazieren und verweilen einladen. Man kann dort überall wunderbar Kraft tanken und sich einfach inspirieren lassen.

Exklusive Fotoreise mit Jana Mänz: Sinnliche Naturfotografie auf der Insel Rügen

In diesem Jahr möchte ich dich an meinen Erlebnissen auf Rügen teilhaben lassen. Möchtest du mit mir im Dezember auf eine Fotoreise und Fotoworkshop auf Rügen mitkommen? Mit einer kleinen Gruppe von max. 8 Teilnehmern möchte ich dir die Schönheit Rügens zeigen und fotografisch festhalten. Dabei geht es auf meiner Fotoreise in erster Linie nicht um die Fototechnik, sondern vielmehr auch um die Kreativität, um das “Sehen lernen”. Mit mir kannst du lernen, mit einer reduzierten Fotoausrüstung bessere Bilder zu machen. Wir werden Bilder besprechen. Du kannst von mir lernen, wie ich meine Bilder bearbeite. Wenn du magst, werden wir Abends gemeinsam kochen und uns dabei kennen lernen.

Du möchtest mehr wissen? Hier gelangst du zu meiner exklusiven Fotoreise “Sinnliche Naturfotografie auf der Insel Rügen”

Zeitraum: 5.12. – 11.12.2016