Kategorie: Lightroom

Digitales Fotozeitalter: Welche Fotos sollten für die Nachwelt erhalten bleiben?

Fotos aufräumen, löschen, sortieren-DIE BESTEN-BILDVERWALTUNGSPROGRAMME

Weiß du, wie viele Bilder du auf deinem Rechner hast? Oder wo deine Fotodateien liegen? Auf der internen Festplatte, auf dem Kameraspeicherchip, in der Cloud, auf einer mobilen Festplatte, auf dem USB-Stick oder brennst du sogar noch CDs mit Bilddaten?

Bei den meisten von uns herrscht ein heilloses Durcheinander, wenn es darum geht, digitale Bilder zu speichern und zu sichern. Ich nehme mich davon nicht aus, besser gesagt, ich versuche täglich gegen den inneren Schweinehund zu kämpfen, die Bilder mal eben schnell irgendwo auf die Festplatte zu speichern.

Für meine RAW-Daten und für die Bilder vom Smartphone habe ich mir einen festgelegten Workflow und einen festen Speicherplatz erarbeitet. Und ich übe mich in Disziplin, mich immer daran zu halten. Bisher klappt das auch ganz gut und dank meiner Bilddatenbank-Verwaltungssoftware, bekomme ich das auch ganz gut hin. Letztens fragte mich jemand, ob ich denn genau wüsste, wie viele Bilder ich gespeichert habe und ich konnte recht genau sagen, dass es 97.400 Bilddateien sind. Doch das sind nur meine digitalen Bilder, die ich seit 2003 nach Aufnahmejahr ablege. Leider liegen in meinem Atelier noch ganz viele Fotos-CDs aus den 90er Jahren rum und es gibt einen großen Karton mit Negativen. Selbstverständlich alles unsortiert, Hauptsache gut in den Schränken und vor meinen Blicken versteckt. So nach dem Motto: Aus dem Auge aus dem Sinn.

Was ist an dem Thema eigentlich so schwer?
Warum schafft man es nicht so einfach aufzuräumen, wie einen Bücher- oder Schuhschrank. In den letzen Monaten, kurz vor unserem Umzug habe ich Tage investiert, um in meinem Haushalt aufzuräumen, wegzuschmeißen und auszusortieren. Es hat mir richtig Freude bereitet und als ich dreimal hintereinander zum Sperrmüll fuhr, fühlte ich mich wie befreit. Aber warum kann ich meine vielen Bilder nicht einfach zum Sperrmüll fahren?

Fotos aufräumen, löschen, sortieren-DIE BESTEN-BILDVERWALTUNGSPROGRAMME

Warum eine Bildverwaltungssoftware nützlich ist

Doch bei meinen Fotodateien sieht das anders aus. Manchmal sitze ich gedankenschwer vor meiner Bilderbibliothek und denke, mehr als die Hälfte von den 97.400 Bilddateien könnten weg. Dabei bin ich die letzen drei Jahre sehr fleißig gewesen. Nach jedem Fotoshooting habe ich kräftig gelöscht. Erst letztens habe ich aus einem Tausend-Bilder Familienfotoshooting die Einhundert Besten herausgesucht und alles andere von der Festplatte entfernt. Doch alles was älter ist, fällt mir unglaublich schwer. Dabei verwende ich schon seit vielen Jahren Lightroom als Bildverwaltungssoftware. Löschen, sortieren usw. geht so einfach darin, dass ich mir gar nicht mehr vorstellen kann, ohne eine Verwaltungssoftware zu arbeiten.

Mittlerweile gibt es viele Programme auf dem Markt und mir ist klar, dass die Nachfrage nach einer guten Bibliothekssoftware mit steigenden Bilddateien immens sein muss. Manchmal werde ich gefragt, welche die Beste davon ist, welche ich empfehlen würde. Nun, da ich nur mit Lightroom arbeite, kann ich das nicht beurteilen. Ich habe mich gut in Lightroom eingearbeitet und kann mir persönlich keine andere Software vorstellen. Glücklicherweise gibt es unabhängige Plattformen, die verschiedene Bildverwaltungsprogramme getestet haben. Wie man sieht, liegen die Bewertungsnoten alle sehr dicht bei einander, sodass man die Qual der Wahl nicht bei den Funktionen sondern beim Handling haben wird.

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Unsere Psyche: Warum aufräumen mental schwierig ist

In meinen Lightroom-Schulungen steht überwiegend das Handling, das Erarbeiten des Workflows im Vordergrund. Die Funktionen an sich, sind schnell gelernt. Aber sich einen Workflow erarbeiten, wie man Bilder bewertet, aussortiert und löscht, das ist schwieriger. Löschen ist eine mental schwierige Aufgabe. Schnell ermüdet man dabei. Löschen schmerzt manchmal regelrecht, sodass man am liebsten alles in einem Ruck ohne hinzusehen entfernen möchte. Aber nicht nur das, man muss Entscheidungs- und Entschlussfreudig und ein gutes Bauchgefühl besitzen. Gerade wenn man ähnliche Bilder löschen muss. Oder Bilder, die einem viel bedeuten, aber fotografisch misslungen sind. Schnell verschiebt man das Löschen auf einen anderen Zeitpunkt und widmet sich anderen Dingen.

Wie du lesen kannst, ich schreibe aus eigenen Erfahrungen. Darum sind meine Bilder aus dem ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts immer noch nicht gesichtet und gelöscht. Es sind vor allem die Babybilder meines Sohnes. Bilder, die ich täglich wie im Serienbildrausch von ihm gemacht habe. Wo wirklich kein Bild fotografisch gut ist, ich sie aber trotzdem sehr liebe.

Dabei mache ich mir auch Gedanken, was mal passiert, sollte wie im Frühjahr mein NAS durch eine rausgeflogene Sicherung kaputt gehen und ich keine zusätzliche Datensicherung mehr haben.

Im Moment habe ich keine weitere Sicherung, weil wir es durch den Umzug immer noch nicht geschafft haben, das NAS zu reparieren. Und ich erwische mich manchmal dabei, mir lieber nicht vorzustellen, alle meine Fotos und Texte wären verschwunden (meine Buchhaltung dann auch, doch das wäre weniger schmerzlich :-) )

Und ich denke darüber hinaus. Mache mir Gedanken über unser digitales Zeitalter, in dem wir unsere Gedächtnisse auf Festplatten, Server und digitale Clouds auslagern. Wenn Morgen auf der Welt der Strom komplett ausfällt, was bleibt von unseren Errungenschaften, unseren Erkenntnissen, unserem Wissen übrig – und was bleibt von meinen Daten, von meinem bisherigen Lebenswerk, übrig? Nicht viel, eine Handvoll ausgedruckter Fotos, die alle nicht auf dem aktuellen Stand sind.

Ich denke, wir sollten den Gedanken ums aufräumen und löschen von Fotos umfassender betrachten und uns die Frage stellen, welche Fotos sind es wert ausgedruckt werden. Welche Fotos möchte ich zur Erinnerung in den Händen halten, welche Fotos sollten wir für Nachkommende Generationen erhalten, wenn kein PC der Welt mehr funktioniert.

Wir müssen aber wohl mit dem Wissen leben, dass nichts für die Ewigkeit ist. Keine Festplatte, keine Cloud, aber auch kein Foto. Sie unterliegen alle der Vergänglichkeit und meine Hoffnung steigt, das sich das Aufräumen irgendwann von alleine löst…

Bildbearbeitungsworkshop: Fotografien wie gemalt

Vom Foto zum GemäldeBildbearbeitungsworkshop mit TexturenWie finde ich meinen eigenen Look?

Oft werde ich gefragt: “Jana, wie geht das mit den Texturen, sodass die Fotos aussehen wie gemalt? Wie arbeitet man mit Ebenen und wie geht das in Photoshop (Elements)?”

Texturen Workshop: Vom Foto zum Gemälde

Auf meinen Fotoreisen ist nicht immer soviel Zeit, intensiv in den Bildbearbeitungsprozess einzutauchen. Aus diesem Grund habe ich mir überlegt, dass ich in diesem Jahr zwei Intensiv-Workshopwochenenden zum Thema “Bildbearbeitung mit Texturen in Photoshop (Elements)” anbieten möchte. Der erste Kurs findet im Mai, der zweite im November statt. In einer kleinen Gruppe von max. 3 Teilnehmern kann ich ganz individuell auf deine Vorkenntnisse eingehen und mit dir die verschiedenen Funktionen üben. Neben der Computer-Arbeit gehen wir auch raus und suchen nach Texturen und Motiven, die wir später verschmelzen lassen.

Acrylfarbe, Holz, Kreativübung, TransferdruckEbenso drucken wir die drei schönsten Fotos auf Büttenpapier aus und ich zeige dir, wie ein Fineart-Print gemacht wird. Anschließend ziehen wir die Fotos auf, sodass du eine wunderbare Erinnerung an unseren Workshop in Grimma mit nach Hause nehmen kannst.

Neben den vielen Gesprächen rund um die Fotografie und Bildbearbeitung essen wir gemeinsam zu Mittag. Kalte und warme Getränke stelle ich selbstverständlich zur Verfügung und sind ebenso wie das Mittagessen im Preis inbegriffen.

Was musst du mitbringen? Deine Kamera, deinen Laptop mit den Bildbearbeitungsprogrammen Lightroom, Photoshop (Elements). Die Version der Programme ist egal, du solltest aber schon ein paar wenige Grundkenntnisse mitbringen. Ebenso Maus oder Grafiktablet, Stromkabel und Übertragunskabel. W-LAN ist im Atelier vorhanden.

Hast du Lust auf ein kreatives Inspirationswochenende mit Gleichgesinnten, guter Musik, schmackhaften Essen und spannenden Gesprächen?

Ich freue mich auf dich! Weitere Infos findest du hier:

Workshop: Vom Foto zum Gemälde

 

Lightroom und Probleme mit einem gesperrten Katalog

Probleme mit dem Lightroom Katalog

Letztens hatte ich ein sehr außergewöhnliches Problem mit Lightroom. Wie gehabt habe ich meinen Windows10 Rechner morgens gestartet. Leider kann ich mich nicht erinnern, das Windows10 am vorherigen Tag beim schließen ein Update gemacht hat, aber anders kann ich mir das folgende Problem nicht erklären.

Nach dem Start von Windows10 wollte ich Lightroom öffnen. Doch statt das sich das Programm öffnete, kam die Fehlermeldung das ich keine gültige Lizenz hätte. Das kam mir schon sehr komisch vor, denn meine Lightroom CS6 Lizenz ist nun mittlerweile 2 Jahre alt und ich hatte bisher noch keine Lizenz-Probleme gehabt.

Hinweis: Hast du trotz einer aktuellen Lizenz das Problem, dass Lightroom sagt, das du keine gültige hättest? Dieses Problem kommt dann vor, wenn du vor dem Kauf der Lizenz eine Lightroom-Testversion bei einem Anbieter wie Chip.de heruntergeladen hast. Adobe liefert an fremde Anbieter eine andere Version aus, als die, die man bei Adobe direkt bekommt. Wenn du jetzt bei Adobe eine Lizenz kaufst und diese in die Testversion von Chip.de o.ä. einträgst, kommt es nach Ablauf der 30-tägigen Testphase zu diesem Problem. Das kannst du beheben, indem du die Testversion deinstallierst, dir die aktuelle Version aus deinem Adobe-Account herunterlädst und neu installierst. Den Katalog von der Testversion kannst du selbstverständlich einladen, sodass deine Arbeit nicht verloren geht.

Aber gut, da ich meine Lizenzen sorgsam verwalte (an dieser Stelle mein Tipp, das du das auch unbedingt tun solltest, am besten in eine Textdatei abspeichern) hatte ich schnell Zugriff darauf und konnte sie neu eintragen. Es schien, als wäre nun wieder alles in Ordnung. Das Programm öffnete sich wie gehabt doch es kam eine neue Fehlermeldung.

“Der Lightroom-Katalog kann nicht geöffnet werden, da er bereits von einer anderen Anwendung geöffnet wurde.”

Mein Katalog ließ sich nicht öffnen. Es hieß von seitens der Software, dass dieser von einem anderen Nutzer geöffnet wäre. Nun, das konnte nicht sein, da ich alleinige Nutzerin des Katalog bin. Also schloss ich das Programm und startete Windows neu. Wieder versuchte ich Lightroom mit meinem Katalog zu starten und wieder kam die selbe Fehlermeldung. Mir brach so langsam der Schweiß aus, da ich die Tage zuvor ein wichtiges Projekt bearbeitet hatte und keine tagesaktuelle Katalogkopie besaß. Noch zweimal versuchte ich meinen Rechner neu zu starten, doch die Fehlermeldung ging nicht weg.

Der-Lightroom-Katalog-kann-nicht-geoeffnet-werden-da-er-bereits-von-einer-anderen-Anwendung-geoeffnet-wurdeIch versuchte ruhig zu bleiben und suchte im Internet nach einer Lösung, die ich dann auch recht bald fand. Lightroom hatte meinen Katalog geschützt und im selben Ordner, in dem die Katalogdatei liegt, eine .lock Datei angelegt.

Diese kann man einfach unbenennen bzw. später, wenn der Lightroom Katalog wieder geladen wird, löschen.  Lightroom legt laut Foren wohl diese Datei automatisch an, wenn das Betriebssystem abstürzt. Das war bei mir nicht der Fall, sodass es höchstwahrscheinlich an einem Update gelegen haben muss.

Nachdem der Katalog wieder lief und meine Anspannung abfiel, optimierte ich meinen vorhandenen Katalog und speicherte ihn als Kopie neu ab. In dem Moment habe ich mir auch vorgenommen, in Zukunft den Katalog nach Beendigung von wichtigen Projekten einmal mehr absichern. Sicher ist sicher!

Du brauchst Hilfe mit deinem Lightroom? Du weißt nicht worauf du in den Grundeinstellungen von Lightroom achten musst? Ich helfe dir gerne.

Behind the Scene: Kinderfotografien mit Lightroom und DeNoise Bilder perfekt entrauschen

Familienfotografie Kinderfotografie by Jana Mänz, Grimma

Kinderfotografie ist seit der Geburt meines Sohnes eines meiner Lieblings-Genre in der Fotografie. Einmal im Jahr organisiere ich deshalb ein Kinderfotoshooting nach einem frei gewählten Thema. So sind in den letzten drei Jahren wunderbare Kinderfotos in der Natur entstanden.
In diesem Jahr habe ich mich an ein neues Thema herangewagt. Ein Teil des Fotoshooting entstand in einer großen, liebevoll eingerichteten Landhausküche zum Thema „Gesundes und ungesundes Frühstück“. Ein Traum für mich und meine Familie, soviel Platz und Licht, sodass ich mit meiner Hündin Stella, die farblich mit der Küche harmonierte, am liebsten eingezogen wäre.

Natürliche Hundefotografie in der Landschaft
Für meine Kamera allerdings waren die Lichtverhältnisse leider doch nicht ganz optimal. So musste ich als Fotografin abwägen, wie ich das Fotoshooting mit dem vorhandenen Tageslicht und künstlichem Licht gestalte. Aus Gestaltungs- und Postprocessing-Gründen entschied ich mich gegen zusätzliche Tageslichtlampen. Ich hätte im Raum mehrere Lampenstative aufstellen müssen und der Retuscheaufwand wäre immens gewesen, wenn nicht sogar unmöglich. Da Blitzen nicht meinem Geschmack entspricht (mal davon abgesehen, dass der zusätzliche Blitz die Kamera noch schwerer gemacht hätte), war auch dies keine Option für ein freies Kinderfotoshooting, bei dem es zudem sehr sehr schnell zugehen kann.
Familienfotografie Kinderfotografie by Jana Mänz, Grimma
Also blieb nur noch eine Variante: Die Iso zu erhöhen.
Wie immer habe ich mit meinen lichtstärksten 50mm 1.4 und 24-70mm 2.8 Objektiven fotografiert. Um viel Licht zu haben – gerade mit dem 50er Objektiv – habe ich überwiegend eine geöffnete Blende verwendet. Doch auch das reichte nicht, um mit meinen sonst üblichen 100-400er Iso Werten zu arbeiten. Ich musste in der Küche bis Iso 2500 gehen, um verwacklungsfreie Belichtungszeiten zu erhalten. Ein Spagat, der nicht einfach ist, da mit höheren Iso-Werten auch der Autofokus langsamer wird.
Mit meiner letzten Kamera, der Nikon D700, hätte ich diese hohen Iso-Werte niemals verwenden können, da das Bildrauschen nicht retuschierbar gewesen wäre. Mit der neuen D750 konnte ich soweit gehen, allerdings hatte ich leichte Bauchschmerzen dabei. Höher hätte ich nicht gehen können und das Postprozessing war nicht einfach. Ich merkte in der Lightroom-Nachbearbeitung, dass meine bisherigen Einstellungen zur „Rauschreduzierung“ in Kombination mit „Schärfen“ nicht den erwünschten Erfolg brachten.
Familienfotografie Kinderfotografie by Jana Mänz, Grimma
So tauchte ich noch einmal tiefer in die Thematik ein und stellte fest, dass ich in meinen Lightroom-Voreinstellungen ein wichtiges Häkchen vergessen hatte. Unter dem Menüpunkt „Vorgaben“ gibt es die Funktion „Standardeinstellungen an den Iso-Wert der Kamera ausrichten“. Ist dieser aktiviert, dann stellt sich die Rauschreduzierung schon beim Hochladen der Bilder automatisch ein (das heißt aber nicht, dass damit das Optimum der Entrauschung erfolgt ist).
Da ich zu diesem Zeitpunkt besagtes Häkchen nicht aktiviert hatte, musste ich die Rauschreduzierung manuell anpassen. Ich musste lange probieren, um die richtige Kombination mit der Schärfe zu finden (je weiter man das Rauschen reduziert, um so mehr verliert das Bild an Schärfe und kann bei Übertreibung auch sehr matschig werden). Wichtig ist, das Bild dabei mindestens auf 100% oder höher zu betrachten. Doch so gut Lightroom das Rauschen bei Bildern bis Iso 800 entfernt, bei Iso 2500 kommt es auch an seine Grenzen.
Familienfotografie Kinderfotografie by Jana Mänz, Grimma
Von meiner Bildagentur erhielt ich den Tipp, mit Topaz DeNoise weiter zuarbeiten, nachdem ich mit „DENOISE projects professional“ keine brauchbaren Ergebnisse erzielt habe. Topas DeNoise bewirbt zwar die Software mit einer Schnittstelle zu Lightroom, doch diese ist nicht wirklich komfortabel und kompatibel mit meinem Workflow. So habe ich alle Bilder mit DeNoise als Plugin in Photoshop entrauscht. Das tolle an dieser Software ist, dass sie die Exif-Daten des Bildes ausliest und Entrauschungs-Presets für verschiedene Kameraprofile anbietet. So konnte ich meine Fotografien mit einem Nikon D750-Preset automatisch mit einer eigens angelegten Photoshop-Aktion entrauschen. Dabei habe ich die Funktion aus Lightroom mit dem DeNoise Preset in Photoshop kombiniert. Das Entrauschen von Lightroom war nicht gut genug und die DeNoise-Variante alleine entsprach ebenso nicht meinen Vorstellungen. Erst die Kombination aus beiden war erfolgreich.
Falls du zukünftig auch einmal in die Verlegenheit kommst, mit hohen Iso-Werten arbeiten zu müssen, hoffe ich, dir einen Lösungsweg zur Reduzierung gezeigt zu haben.
Entrauschen mit Lightroom und DeNoise

Iso-Praxistipp:

Vergiss bitte nicht, an deiner Kamera die Funktion „Iso-Automatik“ zu deaktivieren, sodass bei ungünstigen Lichtverhältnissen die Kamera nicht auf zu hohe Iso-Werte umschwenkt. Stelle die Iso lieber per Hand ein.
Oft werde ich auf meinen Fotospaziergängen gefragt, nach welchen Kriterien man die Iso einstellen muss. Hast du sehr schönes Wetter, viel Licht, einen blauen Bilderbuchhimmel, dann reichen 50-200 Iso. Ist es dagegen sehr trübe, dichte Wolken oder du bist in Innenräumen mit wenig oder künstlichem Licht, dann gehe auf ca 400-800 Iso. Die Iso musst du immer dann höher einstellen, wenn bei deiner gewählten Blende die Belichtungszeit so lang werden würde, dass du nicht mehr freihändig fotografieren kannst ohne zu verwackeln (Faustregel: Die Belichtungszeit sollte kürzer als ein 1/80s oder 1/100s sein). Arbeite lieber mit einem Stativ, wenn du die Iso niedrig halten möchtest. Teste deine Kamera darauf, ab welchem Iso-Wert das Rauschen für dich unerträglich wird. Das ist bei jeder Kamera anders. Mache am besten eine Iso-Testreihe von der niedrigsten bis zur höchsten Iso und werte die Bilder anschließend bei 100% Zoom an deinem Bildschirm aus. Dann weißt du in Zukunft, wie weit du gehen kannst … .

Adobe Creative Cloud – sinnvoll oder nicht?

Ist eine Umstellung auf die Creative Cloud von Adobe sinnvoll?

Des öfteren werde ich um meine Meinung gebeten, wenn es um den Einsatz der Adobe Creative Cloud geht.

Im ersten Moment spricht vieles für die Cloud:

  • Geringe Kosten für den Einstieg, mit 12 Euro im Monat ist man schon dabei und kann Lightroom und Photoshop nutzen. Für Hobbyfotografen recht lukrativ.
  • Viel Speicherplatz, um Fotos mit anderen zu tauschen bzw. die Fotos auf den verschiedensten Geräten zu nutzen Desktop – Tablet – Smartphone.
  • Die neuste Version, ich kann die aktuellsten Feature benutzen und bin immer auf den neusten Stand.

Was spricht für mich aber dagegen, warum mag ich es nicht nutzen?

  • Ich brauche zum einen das teuerste Paket mit 60 Euro im Monat, weil ich mit Dreamweaver, InDesign, Acrobat Vollversion und Illustrator arbeite. Ich habe vor einigen Jahren dafür sehr viel Geld bezahlt und das muss sich erst amortisieren.
  • Ich brauche Arbeitssicherheit: Die Cloud macht zuviele Probleme mit dem ständigen “nach Hause telefonieren”. Ich muss auch ohne Internet arbeiten können, ohne das die Software abgleichen will, ob ich diesen Monat schon bezahlt habe.
  • Die ständigen Updates behindern meine Arbeit. Ich möchte selber bestimmen, wann und wo ich ein Update mache. Wenn ich ein perfekt laufendes System habe, verändere ich es nicht.
  • Die Apps auf dem Tablet/Smartphone sind Spielerei. Für mich als als Fotografin nicht arbeitstauglich.

Obwohl ich sehr gerne neue Dinge ausprobiere und ein sehr neugieriger Mensch bin, hat mich die Cloud für meine Arbeit nicht überzeugt. Ich würde mir auch wünschen, wenn die normalen Kaufversionen weiterhin erhältlich sind. Denn das muss ich immer wieder sagen, Lightroom und Photoshop sind geniale Werkzeuge, die ich nicht eintauschen möchte.

Warum ein Preset nicht auf jedes Foto angewendet werden kann

Warum ein Preset nicht auf jedes Foto angewendet werden kann

Letztens habe ich eine Nachricht bekommen, dass meine Presets nicht auf die Fotos passen würden. Die Aussage hat mich nachdenklich gestimmt, schon alleine deswegen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass es die Annahme gibt, das ein Preset jederzeit und allgemeingültig einsetzbar ist. Warum nicht?

Was ist überhaupt ein Preset?

Ein Preset speichert Voreinstellungen wie Helligkeit, Kontrast, Farbe, Schärfe, Körnung aber auch Vignettierung, Körnung und Profilkorrekturen. Ein Preset kann eine Auswahl dieser Voreinstellungen speichern oder alles.

Da es in Lightroom eine unglaubliche Vielzahl an Einstellungen zum Thema Farbe, Schatten, Lichter usw. gibt, die man wiederum unterschiedlich miteinander verknüpfen kann, kann ein Preset diese Einstellungen speichern. Weil es so differenzierte Einstellungen gibt, gibt es ebenso ganz unterschiedliche Presets. Die einen machen ein Foto heller, freundlicher. Die anderen zaubern ein Vintage 70er Jahre Stil, andere bilden nur einen Filmstil z.B. Kodak Gold ab, andere gehen ins Mystische und machen ein Bild dunkel. Für jeden Geschmack gibt es ein Preset.

Wichtig ist aber die Grundlage, also das Foto selber. Wie wurde das Bild fotografiert, mit geöffneter oder geschlossener Blende, wie hell ist das Foto, was ist zu sehen, ein Portrait, eine Landschaft?

Je nachdem was für ein Motiv dargestellt ist, sollte ein entsprechendes Preset verwendet werden, damit die Aussage des Bildes unterstrichen wird. Ein Preset soll bzw. kann auch nicht ein Foto per se schöner oder besser machen, sondern das hervorheben, was man vor Ort beim fotografieren empfunden hat. Presets können Bilder auch zerstören, vor allem wenn man es bei den Reglern wie z.B. beim Kontrast, Schärfe, Farbe usw. übertreibt.

Das schöne an den Presets ist, dass sie jederzeit angepasst werden können. Es gibt kaum Presets die ich 1:1 übernehme. An jedem Bild justiere ich nach, passe ich an. Dazu gehört, dass ich die Funktionen in Lightroom im Schlaf beherrsche, sodass ich mich hundertprozentig auf den kreativen Flow einlassen kann. Müsste ich erst nach gewissen Funktionen suchen, wäre der kreative Prozess unterbrochen. Presets helfen dir dabei, gewisse Grundstimmungen und Aussagen hervorzuheben und sie geben die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit einen Look auszuprobieren, sie erleichtern ungemein die Arbeit eines Fotografen. Doch die wahre Kunst besteht darin, das Preset dir nach deinen Wünschen und Vorstellungen anzupassen, etwas neues zu kreieren.

Und das tolle in Lightroom ist, dass du diese veränderten Einstellungen als neues Preset abspeichern kannst, sodass du Bilder aus der selben Reihe komfortabel anpassen kannst.

Hier eine kleine Auswahl von Landschaftsbildern, die mit ganz unterschiedlichen Presets von mir bearbeitet wurden.

 

 

10 Fakten was du über Lightroom wissen musst

10 Fakten was du über Lightroom wissen musst

Ich werde oft gefragt, was man in Lightroom machen kann und was nicht. Wer noch nicht mit dieser Bildbearbeitungssoftware gearbeitet hat, kann sich kaum vorstellen wie umfangreich Lightroom ist und wie es funktioniert. An manche Dinge muss man sich erst gewöhnen, aber wenn man das geschafft hat, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Ich habe die 10 wichtigsten Fakten über Lightroom zusammengestellt und vielleicht kann ich dich überzeugen, die Software mal auszuprobieren…

1. LR ändert niemals deine Original-Raw Datei!
2. In LR brauchst du nicht speichern, das passiert immer automatisch im Hintergrund.
3. In LR hast du jederzeit zugriff auf deine Original-Dateien, sie werden nicht in ominösen Bibliotheken versteckt!
4. Du kannst jederzeit alle Bearbeitungen zurücksetzen und verändern!
5. LR funktioniert gleich auf dem PC und Mac und du kaufst generell zwei Lizenzen (z.B. für Laptop und Rechner)
6. LR hilft dir dabei, deine Bilder effizient zu verwalten, sodass du schnell deine Bilder wieder findest.
7. In LR kannst du nicht mit Ebenen arbeiten oder Composings erstellen!
8. LR arbeitet nur im RGB Modus und kann Bilder nicht für den Druck in CYMK exportieren.
9. LR macht aus einem schlechten Foto kein gutes, aber es holt verdammt viel aus den Bildern heraus.
10. Lightroom macht sehr viel Spaß und unterstützt deine Kreativität!

PS: Lightroom arbeitet mit sogenannten Presets, mit denen du eine Vielzahl von Möglichkeiten hast, dein Bild zu entwickeln. In meinem Shop findest du verschiedene Presets zum Download.

Fünf einfache Möglichkeiten, mit der du eine Fotocollage erstellen kannst

1. Eine Bildercollage mit Picasa erstellen

Tipp 1 Picasa: Mit der kostenlosen Bildbearbeitungssoftware Picasa kannst du ganz einfach und schnell, vielfältige Collagen erstellen. Unter einem ganz unscheinbaren Icon versteckt sich die Collagenfunktion, die sehr vielfältig und einfach zu bedienen ist.Eine-Bildercollage-erstellen-Picasa1
Zum einen kannst du verschiedene Formate zum anderen Collagenarten auswählen. Du kannst Bilder in der Collage hinzufügen, aber auch wieder löschen, dann setzt sich die Collage jedesmal neu zusammen. Der einzige Nachteil ist, dass du nicht auch selber ein Collagendesign anlegen kannst.
Eine Collage mit Picasa erstellen

Hinweis: Picasa wird zum 1. Mai 2016 leider eingestellt.

2. Eine Bildercollage mit Lightroom erstellen

Tipp 2 Lightroom: Eigentlich denkt man ja, Lightroom bietet keine Collagen-Funktion an. Offiziell tut es das auch nicht, aber was wären wir, wenn wir nicht um die Ecke denken würden? Not macht bekanntlich erfinderisch. Es gibt die Buchfunktion. In der gibt es die Möglichkeit, eine Einzelseite ohne Buchcover anzulegen und dann dieser Seite zu sagen, wie viele Bilder man auf dieser anzeigen möchte. Das ist dann unsere fertige Collage und da es viele Seitenvorlagen gibt, es gibt es viele Möglichkeiten, eine Bildercollage zu erstellen. Später exportiere ich dann diese einzelne Buchseite als jpg und fertig ist die Bildercollage!
Eine Collage mit Lightroom erstellen

3. Eine Bildercollage mit Canva erstellen

Tipp 3 Canva: Canva ist eine Online-Plattform, auf der du die unterschiedlichsten Collagen, unterteilt nach Verwendungszweck z.B. Poster, Facebook-Banner, Instagram-Post etc., erstellen kannst. Log dich ein und lade deine Bilder hoch. Das schöne bei Canva ist, das die Collagen häufig noch mit schönen Schriftzügen veredelt werden. Wer kein Händchen für Schriften udn Designs hat, ist hier super aufgehoben, auch wenn manche Designs kostenpflichtig sind.
Eine Collage mit Picasa erstellen

4. Collage to go – Eine Bildercollage im Smartphone erstellen

Tipp 4 Smartphone App: Es gibt für jedes Smartphone, ob Android/IOs/Windows die unterschiedlichsten Collagen-Apps. Ein paar habe ich ausprobiert, doch da ich mein Smartphone nicht mit vielen Apps belasten möchte, habe ich es auf eine reduziert:  Photocollage (Android / IOs) Kinderleich zu bedienen, nimmt nicht viel Platz weg und läuft stabil.
Eine Collage mit der App Photocollage erstellen

5. Handmade with Love – Eine Bildercollage schneiden und kleben

Tipp 5 Eine Collage kleben: Du hast viele eigene Fotos ausgedruckt, du besitzt viele Zeitschriften oder andere Papiere, aus denen du eine Collage erstellen kannst? Dann nichts wie los, was gibt es schöneres, als mal wieder zu Schere und Kleber zu greifen und mit den Händen zu arbeiten. Eine Arbeit, in der du zur Ruhe kommst. Bilder sichten, ausschneiden, Kleber riechen, Papiere fühlen und legen, kreativ arbeiten. Eine Arbeit für alle Sinne und mit einem Ergebnis, das du gleich an die Wand hängen kannst :-)
Eine Collage ausschneiden und kleben

Lightroom 6: Die neue Pinselfunktion innerhalb des Verlaufsfilters

Vor einiger Zeit schrieb ich über die Neuerungen in Lightroom 6. Leider waren im Enwickeln Modul nur wenige Funktionen neu.

  1. Die Tier-Rote-Augen-Funktion
  2. HDR- und Panorama-Funktion
  3. und der Pinsel innerhalb des Verlaufsfilters.

Auf letzteres möchte ich eingehen, da diese Funktion durchaus ihre Vorteile hat. Bisher war es so, wenn ich den Verlaufsfilter verwendet habe, dann wurde die komplette Breite des Filters im Bild angepasst. Zum Beispiel wenn man einen blauen Himmel etwas kräftiger oder dunkle Seitenbereiche aufhellen wollte. Doch nicht immer sollte der Filter über die komplette Seite gehen. Ich habe mir in der LR5 Version so geholfen, indem ich anschließend mit dem Korrekturpinsel bestimmte Bereiche im Verlaufsfilter wieder aufgehellt oder abgedunkelt habe. Das muss ich seit LR6 nicht mehr tun. Ich habe nun innerhalb des Filters die Möglichkeit, mit einem Pinsel, Teile hinzuzufügen oder zu entfernen.

Ich zeige dir ein Beispiel. Ein Leuchtturm mit einem schönen Himmel. Ich möchte nun den Himmel abdunkeln. Das bedeutet aber auch, so war es bisher, das auch der Leuchtturm in der Mitte abgedunkelt wurde.

Persönliche Schulung, damit deine Fotos mit Lightroom und Photoshop besser aussehen. Schnelle Hilfe, damit deine Webseite, dein Blog mit WordPress perfekt funktioniert. Günstige Unterstützung bei deinen Druckdaten für eine Online Druckerei. Technische Unterstütung für eBooks. We love to support you!

 

Dieses Problem kann ich nun beheben, indem ich im Verlaufsfilter auf die Funktion “Pinsel” klicke und dann mit der Taste “Alt” und der Maus, den Bereich des Leuchtturmes wieder wegradiere.

Individuelle Lightroom Schulungen

Wie immer ist es wichtig, ganz sauber zu arbeiten. Am besten zoomt man in den Leuchtturm hinein und verkleinert den Pinsel und malt ganz ordentlich die Ränder aus, sodass man später keine Übergänge sieht.

Ein kleines, aber hilfreiches Tool. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig.

Probier es mal aus… und wenn du mehr über Lightroom wissen möchtest, dann buche einfach meine Lightroom-Schulungen. Ich helfe dir gerne weiter!

 

 

Fünf Tipps wie du deine Fotos besser sortierst & archivierst

Fotos aufräumen, löschen, sortieren-DIE BESTEN-BILDVERWALTUNGSPROGRAMME

Deine Festplatte platzt aus allen Nähten und dein Betriebssystem meldet immer wieder “Zu wenig Speicherplatz”?
Mittlerweile liegen deine Fotos auf diversen Speichermedien, Kamerachips, externe Festplatten, Laptop, Handy usw. Ob Mac oder Windows oder alles durcheinander…
Dabei ist das allerschlimmste: Du hast keine Lust mehr Fotos zu machen.

Der Fotomüll belastet und behindert dich, kreativ zu werden. Du weißt ja nicht, wohin du die neuen Fotos noch packen sollst. Und eine neue externe Festplatte kann auch nicht die Lösung sein oder? Dir ist alles zuviel und am liebsten würdest du alles auf einmal löschen wollen? Aber nein, das geht auch nicht, dein Herz hängt an jedem Bild und du weißt nicht wo du anfangen sollst aufzuräumen?

Ich kenne das Problem und manchmal befürchte ich, auch ein Foto-Messie zu sein. Doch wie räume ich auf, wie archiviere ich meine Bilder? Ich verrate dir meine Tipps:

1. Das fängt schon beim fotografieren an. Versuche weniger Fotos zu machen und konzentriere dich darauf, die wenigen Fotos richtig gut zu machen. Laß dir Zeit beim fotografieren und knips nicht alles. Überlege dir beim fotografieren, ob das Motiv wirklich spannend ist und was du damit später machen willst. Die meisten Bilder sind einfach überflüssig und werden NIE wieder angeschaut.

2. Du fotografierst im RAW und JPG Format? Was hältst du denn davon, nur noch im RAW zu fotografieren? Liegt es daran, das du dir bei der Entwicklung der Bilder noch unsicher bist und du gerne das entwickelte JPG als Sicherheit hast. Vertraue dir und übe. In kurzer Zeit wirst du das JPG gar nicht mehr vermissen und du wirst sehen, wie viel Spaß es macht, selber die Entwicklung deiner Bilder in die Hand zu nehmen.

3. Du fotografierst am meisten im Urlaub? Was hältst du denn davon, gleich abends mit einem Gläschen Wein deine Bilder auszusortieren. Ein Laptop hast du sicherlich mit, um die Daten vom Chip auf die Festplatte zu überspielen. Sortiere dabei gleich aus und du kommst mit weniger Ballast nach Hause.

4. Du weißt nicht, wie du aussortieren sollst. Im ersten Schritt lösche alles was unscharf ist. Es wird auf der Festplatte nicht schärfer werden. Im zweiten Schritt lösche alles, was einfach nur belanglos und schlecht ist und im dritten Schritt vergleiche die Fotos die sich ähnlich sind und lösche das, was du weniger schön findest. Und lösche es richtig von der Festplatte. Vergiss nicht den Papierkorb zu leeren!

5. Speichere deine Bilder in einem Fotoarchiv-Ordner ab, abgelegt nach Jahr / Monat / Datum. Lege diesen Ordner bei Windows NIEMALS unter dem Systemordner “Bilder” oder “Benutzer” ab, da bei einem Windows-Crash diese Ordner immer überschrieben werden und deine Bilder verschwunden sind. Am besten unterteilst du deine Festplatte in zwei Partitionen und speicherst deine Bilder unter “D” ab, während dein Betriebssystem und die Software auf “C” liegen. Möchtest du deine Bilder nach Thema trennen, empfehle ich immer die Sammlungen in Lightroom, da es öfters vorkommt, dass das eine Foto sowohl zu dem einen als auch zu einem anderen Thema passt. Damit du deine Fotos nicht doppelt abspeicherst, kannst du es virtuell verschiedenen Sammlungen in Lightroom zuweisen.

Ich hoffe, meine Tipps konnten dir helfen, wie du zukünftig mit deinen Fotos umgehen kannst. Wenn du Hilfe beim aufräumen, sortieren, löschen und archivieren brauchst, dann ruf mich an oder buche meinen Erste Hilfe Kurs: Fotos aufräumen, sortieren und verwalten