Kategorie: OnlineKurs Fotografie

Naturfotografie-Onlinekurs – ist das was für dich?

Immer wieder erreichen mich Anfragen, wie denn das genau mit meinem neuen Onlinekurs zum Thema Naturfotografie funktioniert. Die Vorstellungen darüber sind sehr vielfältig, sodass ich diese zum Anlass nehmen möchte, kurz zu erklären, wie meine Onlinekurse funktionieren.
Als mein Sohn noch ein Baby war, entdeckte ich die ersten Onlinekurse in Amerika und England. Für mich war das damals die Gelegenheit, mich von zu Hause aus und ohne Stress weiterzubilden. Ich besuchte einige Kurse und merkte schnell, was mir gefiel und was nicht. Aus diesen Erfahrungen heraus, habe ich das, was ich gut fand, miteinander kombiniert. Nun habe ich selber zwei Jahre Kurserfahrung hinter mir und ich habe aus den Kritiken der letzten Kurse sehr viel gelernt und versucht, die auch technisch umzusetzen.

Im Einklang mit der Natur: Mit kreativen Motiven zu mehr Ruhe un

Grundsätzlich gehen meine Kurse über einen festgelegten Zeitraum. Der nächste beginnt 17. Oktober und geht über vier Wochen. Zu Beginn des Kurses gibt es einen Login zu einem geschlossenen Klassenraum. In diesem Jahr habe ich – vor allem für meine Teilnehmer die in diesem Jahr wieder kommen – eine große Änderung. In den letzten Wochen habe ich mich in WordPress weitergebildet und ein eigenes Forum installiert, das ich auch selber technisch und inhaltlich betreuen kann und nicht auf einen Fremdanbieter angewiesen bin, für den meine Teilnehmer ein Extra-Login benötigen oder technische Schwierigkeiten eine Teilnahme verhindern. Ein System, das für alle einfach zu bedienen ist. Es wird es ein geschlossenes Forum geben, in dem jeder Teilnehmer selbstständig seine Bilder und Texte hochladen kann.
Es muss jetzt niemand mehr darauf warten, das ich das aus technischen Gründen Bilder und Texte hochladen muss oder wie im letzten Kurs einer Facebook-Gruppe beitreten. Die anderen Teilnehmer können jetzt jeden einzelnen Beitrag kommentieren und dazu auch wiederum Fotos hochladen. Das Forum ist selbstverständlich geschlossen, so dass wir unter uns sind.

Im Einklang mit der Natur: Mit kreativen Motiven zu mehr Ruhe un

Alle Inhalte liegen in dem Klassenraum zum Download bereit. Ich habe einfache PDFs erstellt, die auf jedem PC, Tablet, Smartphone oder ausgedruckt zu lesen sind.
Am Anfang jeder Kurswoche bekommt jeder Teilnehmer eine E-Mail zu den Inhalten. Im Laufe der Woche kann so jeder die Aufgaben nach seinem Tempo erledigen. Wenn in einer Woche keine Zeit ist (weil man im Urlaub ist oder auf der Arbeit viel zu tun ist), kann man die Aufgaben selbstverständlich auch zu einem anderen Zeitpunkt machen. Es müssen auch nicht alle Aufgaben erledigt werden, je nach dem worauf man Lust hat. Der Kurs soll Freude machen und es wäre schön, wenn meine Teilnehmer die Naturfotografie wieder für sich entdecken bzw. neue Impulse bekommen.

Im Einklang mit der Natur: Mit kreativen Motiven zu mehr Ruhe un

Die Aufgaben können – wenn man mag – in Form von Fotos und Texten im Forum für mich als Kursleiterin und für die anderen Teilnehmer veröffentlicht werden. Ich werde diese kommentieren. Ich gehe davon aus, wenn Teilnehmer meinen Kurs besuchen, dass sie an einer konstruktiven Kritik von mir und anderen Teilnehmern interessiert sind. Ich möchte gerne, dass jeder Teilnehmer in meinen Kursen etwas mitnimmt und sich weiterentwickelt. In meinen letzten Kursen sind ebenso kleine Freundschaften unter den Teilnehmern entstanden und ich habe mich sehr über den regen Austausch gefreut.

Wenn du dich angesprochen fühlst, dann freue ich mich, wenn du dich für meinen Kurs anmeldest. Egal ob du Anfänger oder Fortgeschrittener bist, mein Naturfotografie-Onlinekurs ist für jeden offen.

Im Einklang mit der Natur: Mit kreativen Motiven zu mehr Ruhe un

Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Auf meinen Fotospaziergängen werde ich oft gefragt, wie ich es schaffe, das meine Fotos so leicht wirken. Das ist eine gute Frage und nicht so einfach zu beantworten. Denn wie interpretieren wir „leicht sein“ bzw. Leichtigkeit? Was macht das aus? Und empfindet nicht jeder Leichtigkeit anders?

Wenn ich in mich hinein schaue, dann habe ich das Gefühl, das ich schon mein ganzes Leben lang nach der Leichtigkeit suche. Viele Dinge die passieren und die ich nicht beeinflussen kann, fühlen sich unglaublich schwer an und ich brauche viel Kraft im Alltag, diese zu bewältigen. Sicherlich liegt die Schwere darin, dass ich über vieles zu sehr nachdenke und später feststelle, das sich auch viele Probleme von ganz alleine lösen. Aber es ist immer leichter gesagt als getan und es ist gar nicht so einfach, aus seiner Haut zu schlüpfen.
Das schöne an der Fotografie ist, dass sie für mich ein Mittel im Alltag geworden ist, diesen schweren Gedanken entfliehen zu können. Wenn ich mit meiner Kamera unterwegs bin, kann ich meine Sorgen vergessen und wenn ich wieder nach Hause komme, fühle ich mich freier und habe manchmal unterwegs einen Lösungsweg gefunden.
Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Diese Suche nach Leichtigkeit ist deswegen auch ein Thema in meiner Fotografie. Leichtigkeit hat etwas mit Loslassen, mit Reduzierung zu tun. Und ist ein Sinnbild für helles Licht, Transparenz und dem Leerraum. Gerade der Leerraum – dem sogenannten „negative Space“ – wird oft als vergeudet betrachtet. Dabei ist es genau umgekehrt, denn dieser lässt die positiven Elemente erst hervortreten. Während kein vorhandener Leerraum das Bild überladen wirken lässt und der Betrachter gar nicht weiß, was wichtig ist und wohin er gucken soll. Die Ästhetik des Bildes steigert sich, wenn man bewusst mit leeren Flächen arbeitet.

Soll die Fotografie leichter wirken, dann arbeite mit Leeräumen. Reduziere die Bildelemente und arbeite mit hellem Licht. Leerräume erzielst du, wenn du dein Element optisch freistellst. Das kann ein einfarbiger Hintergrund (z.B. weiße Wand, blauer Himmel etc.) sein. Sollte der nicht vorhanden sein, kannst du den Leerraum durch das Freistellen des Objektes mit einer geöffneten Blende bzw. mit der Verwendung eines Teleobjektives erreichen. Es gibt verschiedene Methoden, negativen Raum abzubilden. Manchmal muss man nur die Perspektive ändern, um eine optische Freistellung zu erreichen.
Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Habe keine Angst davor, wenig zu zeigen, zu reduzieren. Ein Anschnitt, Unschärfe oder das Spiel mit Seitenlicht bzw. Nebel sorgen dafür, dass der Betrachter träumen oder interpretieren kann. Das er sich selber etwas vorstellt. Es geht nicht immer darum, die Wirklichkeit zu zeigen.

Du möchtest mehr von mir lernen?
Komm mit mir eine Woche im Dezember nach Rügen oder besuche meinen Naturfotografie Onlinekurs im Oktober.
Ich freue mich auf dich!

Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Im Einklang mit der Natur

Fotografie Onlinekurs Im Einklang mit der Natur: Mit kreativen Motiven zu mehr Ruhe und mit friedvollen Bildern vom Alltag entspannen

Liebst du es genauso wie ich, draußen in der Natur zu sein? Für mich ist das vor allem am Morgen, wenn ich mit meiner Hündin die erste Waldrunde laufe. Dann ist alles still und man hört nur die Vögel singen. An manchen Tagen, wenn wir ganz leise sind, stehen Rehe auf dem Waldweg oder es kreuzt ein großer Feldhase. Füchse gibt es hier und, zu meinem Leidwesen, auch die eine oder andere Ringelnatter oder Kreuzotter, die sich auf dem Waldweg in der Sonne wärmt. Ich laufe diesen Waldweg fast jeden Tag und erlebe ganz hautnah alle Jahreszeiten mit. Das habe ich meiner Hündin zu verdanken, denn ich kann mich an Jahre erinnern, in denen die Jahreszeiten in meinem Büro an mir vorbei gegangen sind. Das der Winter auf einmal in den Sommer überging und ich dies nicht wahrgenommen habe.
Dabei tut es mir so gut, jeden Tag draußen zu sein. Manche Tage bin ich so in Gedanken versunken, ich kann über viele Dinge nachdenken und die meisten Ideen kommen mir auf meinen Spaziergängen. Es ist eine wunderbare Art abzuschalten, die Natur zu genießen und gleichzeitig wunderbar kreativ zu werden. Ich bin mir aber sicher, dass ich ohne meinen Hund nicht so oft rausgehen würde sondern mich zu sehr am Schreibtisch in meiner Arbeit oder, ganz profan, im Haushalt verlieren würde. Es gibt immer viel zu tun und es ist ja so einfach, die Pausen ausfallen zu lassen. Für sich etwas zu tun, eine Auszeit zu nehmen und diese auch noch ohne schlechtes Gewissen zu genießen, ist nicht selbstverständlich. Gerade in einer Zeit, in der sich alles über die Arbeit und das Einkommen definiert.

Fotografie Onlinekurs Im Einklang mit der Natur: Mit kreativen Motiven zu mehr Ruhe und mit friedvollen Bildern vom Alltag entspannen

Der Schriftsteller Erich Fromm hat schon in seinem Büchlein über „Die Kunst des Liebens“ geschrieben, dass der Mensch, der sich durch seine Arbeit pausenlos getrieben fühlt, kein aktiver sondern ein passiver Mensch ist. Vielmehr ist er ein Getriebener und nicht selbst aus sich heraus tätig. Im Gegensatz dazu werden Menschen, die sich der Kontemplation hingeben und dabei kein anderes Ziel verfolgen, als mit sich selbst und der Welt eins zu sein, von anderen als passiv bezeichnet werden, da sie ja nichts „tun“.
Dabei ist die Meditation das genaue Gegenteil, nämlich höchste Aktivität, „[…] eine Aktivität der Seele, deren nur der innerlich freie, unabhängige Mensch fähig ist.“ Die moderne Auffassung von Aktivität ist nämlich, dass wir zur Erreichung von äußeren Zielen Energie aufwenden müssen. Während sich eine andere Anschauung auf die Verwendung der dem Menschen innewohnenden Kräfte bezieht, egal ob man damit eine äußere Veränderung bewirkt oder nicht. So ist die Liebe eine Aktivität, die man in sich selbst entwickelt und deren Charakter es ist, dass sie in erster Linie gibt und nicht empfängt.

Fotografie Onlinekurs Im Einklang mit der Natur: Mit kreativen Motiven zu mehr Ruhe und mit friedvollen Bildern vom Alltag entspannen

So empfinde ich auch meine Liebe zur Natur, insbesondere zur Naturfotografie. Ich erlebe mich dabei voller Vitalität, lebendig und voller Freude. Naturfotografie ist für mich ein schöpferischer Akt, vor allem wenn ich mit der Natur eins werde, wenn ich mich auf sie einlasse und so nehme, wie ich sie vorfinde. Auf meinen Waldspaziergängen habe ich meistens mein Smartphone dabei, um ganz besondere Momente festzuhalten.

Es geht mir in diesen Augenblicken weniger darum, ein perfektes Foto zu erstellen, sondern diesen einzigartigen Moment, der voller Magie ist, festzuhalten. Immer öfter habe ich in letzter Zeit auch keine Kamera dabei und versuche dann, diese Lichtstimmungen tief in mir festzuhalten. Manchmal ärgere ich mich allerdings auch, wenn ich gerade an diesem Tag die Kamera zu Hause gelassen habe. Aber aus Frust entsteht dann auch oft Dankbarkeit, diesen Moment so erlebt haben zu dürfen. Auch weil ich weiß, dass viele Menschen diesen Augenblick nicht haben werden, weil sie krank sind oder einfach nicht die Möglichkeit haben, frei und selbstbestimmt ihr Leben zu gestalten.

Fotografie Onlinekurs Im Einklang mit der Natur: Mit kreativen Motiven zu mehr Ruhe und mit friedvollen Bildern vom Alltag entspannen

Spürst du auch diese Sehnsucht nach einer Auszeit in der Natur? Ich möchte dich ganz herzlich dazu einladen, 4 Wochen lang mit mir die kleinen Momente im Leben und in der Natur zu sehen und festzuhalten. Ich biete im Oktober 2016 einen neuen Onlinekurs an, in dem es um das Thema Natur, Wahrnehmung, und Kreativität geht. Ein Fotografiekurs, in dem die ästhetische Fotografie nicht außer Acht gelassen wird. Eine kreative Mischung aus Gestaltung, Fototipps, Übungen und begleitenden Texten sowie Fotospaziergängen.

Ich freue mich auf dich und natürlich gibt es bis Ende Juli einen Frühbucherrabatt für alle, die es nicht erwarten können.

Im Herbst 2016 startet ein neuer Onlinekurs

Fotografie Onlinekurs Im Einklang mit der Natur: Mit kreativen Motiven zu mehr Ruhe und mit friedvollen Bildern vom Alltag entspannen

Du hast schon auf einen neuen Onlinekurs von mir gewartet? Im Herbst 2016 ist es wieder soweit. Mit einem neuen Thema und für jeden geeignet, der gerne in der Natur ist. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener – du bist herzlich Willkommen.

Worum geht es in meinem neuen Onlinekurs?

Im Einklang mit der Natur – Mit kreativen Motiven zu mehr Ruhe und mit friedvollen Bildern vom Alltag entspannen

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es manchmal sehr sehr schwer ist, aus dem hektischen und überladenen Alltag herauszubrechen, die Kamera in die Hand zu nehmen und sich eine Auszeit in der Natur zu gönnen. Einfach nur auf einer Wiese sitzen, die Sonne im Gesicht spüren, den Insekten zuzuschauen und dabei zusehen, wie am Himmel die Wolken ziehen. Gefällt dir die Vorstellung? Einfach ausspannen und dabei wunderbare Motive entdecken. Motive, die dein Herz berühren, die dich glücklich machen und Motive, die fotografisch sehr schön sind. Gerade im Herbst, wenn die Blätter sich verfärben und wir wunderbare Altweibersommertage genießen können. Wenn die Tage kürzer werden und wir den Wehmut des vergangenen Sommers spüren. Eine wunderbare Zeit um fotografieren zu gehen.

Es geht aber nicht darum, einfach nur zu knippsen. Mein Anspruch ist es, mit dir fotografische Elemente zu lernen. Ich achte auf Ästhetik und werde auch unter dem Aspekt deine Ergebnisse – wenn du magst – besprechen.

Am Montag dem 17.10.2016  geht der Onlinekurs los und geht über 4 Wochen. Wenn du bis zum 31.7.2016 buchst, erhältst du den Kurs mit einem Frühbucherrabatt für 114,- € statt 129,- € (inkl. MwSt)

Der nächste Kurs startet im Oktober 2017!

Hier geht es zur Buchung, ich freue mich auf dich!

Behind the Scene: Kinderfotografien mit Lightroom und DeNoise Bilder perfekt entrauschen

Kinderfotografie ist seit der Geburt meines Sohnes eines meiner Lieblings-Genre in der Fotografie. Einmal im Jahr organisiere ich deshalb ein Kinderfotoshooting nach einem frei gewählten Thema. So sind in den letzten drei Jahren wunderbare Kinderfotos in der Natur entstanden.
In diesem Jahr habe ich mich an ein neues Thema herangewagt. Ein Teil des Fotoshooting entstand in einer großen, liebevoll eingerichteten Landhausküche zum Thema „Gesundes und ungesundes Frühstück“. Ein Traum für mich und meine Familie, soviel Platz und Licht, sodass ich mit meiner Hündin Stella, die farblich mit der Küche harmonierte, am liebsten eingezogen wäre.

Natürliche Hundefotografie in der Landschaft
Für meine Kamera allerdings waren die Lichtverhältnisse leider doch nicht ganz optimal. So musste ich als Fotografin abwägen, wie ich das Fotoshooting mit dem vorhandenen Tageslicht und künstlichem Licht gestalte. Aus Gestaltungs- und Postprocessing-Gründen entschied ich mich gegen zusätzliche Tageslichtlampen. Ich hätte im Raum mehrere Lampenstative aufstellen müssen und der Retuscheaufwand wäre immens gewesen, wenn nicht sogar unmöglich. Da Blitzen nicht meinem Geschmack entspricht (mal davon abgesehen, dass der zusätzliche Blitz die Kamera noch schwerer gemacht hätte), war auch dies keine Option für ein freies Kinderfotoshooting, bei dem es zudem sehr sehr schnell zugehen kann.
Familienfotografie Kinderfotografie by Jana Mänz, Grimma
Also blieb nur noch eine Variante: Die Iso zu erhöhen.
Wie immer habe ich mit meinen lichtstärksten 50mm 1.4 und 24-70mm 2.8 Objektiven fotografiert. Um viel Licht zu haben – gerade mit dem 50er Objektiv – habe ich überwiegend eine geöffnete Blende verwendet. Doch auch das reichte nicht, um mit meinen sonst üblichen 100-400er Iso Werten zu arbeiten. Ich musste in der Küche bis Iso 2500 gehen, um verwacklungsfreie Belichtungszeiten zu erhalten. Ein Spagat, der nicht einfach ist, da mit höheren Iso-Werten auch der Autofokus langsamer wird.
Mit meiner letzten Kamera, der Nikon D700, hätte ich diese hohen Iso-Werte niemals verwenden können, da das Bildrauschen nicht retuschierbar gewesen wäre. Mit der neuen D750 konnte ich soweit gehen, allerdings hatte ich leichte Bauchschmerzen dabei. Höher hätte ich nicht gehen können und das Postprozessing war nicht einfach. Ich merkte in der Lightroom-Nachbearbeitung, dass meine bisherigen Einstellungen zur „Rauschreduzierung“ in Kombination mit „Schärfen“ nicht den erwünschten Erfolg brachten.
Familienfotografie Kinderfotografie by Jana Mänz, Grimma
So tauchte ich noch einmal tiefer in die Thematik ein und stellte fest, dass ich in meinen Lightroom-Voreinstellungen ein wichtiges Häkchen vergessen hatte. Unter dem Menüpunkt „Vorgaben“ gibt es die Funktion „Standardeinstellungen an den Iso-Wert der Kamera ausrichten“. Ist dieser aktiviert, dann stellt sich die Rauschreduzierung schon beim Hochladen der Bilder automatisch ein (das heißt aber nicht, dass damit das Optimum der Entrauschung erfolgt ist).
Da ich zu diesem Zeitpunkt besagtes Häkchen nicht aktiviert hatte, musste ich die Rauschreduzierung manuell anpassen. Ich musste lange probieren, um die richtige Kombination mit der Schärfe zu finden (je weiter man das Rauschen reduziert, um so mehr verliert das Bild an Schärfe und kann bei Übertreibung auch sehr matschig werden). Wichtig ist, das Bild dabei mindestens auf 100% oder höher zu betrachten. Doch so gut Lightroom das Rauschen bei Bildern bis Iso 800 entfernt, bei Iso 2500 kommt es auch an seine Grenzen.
Familienfotografie Kinderfotografie by Jana Mänz, Grimma
Von meiner Bildagentur erhielt ich den Tipp, mit Topaz DeNoise weiter zuarbeiten, nachdem ich mit „DENOISE projects professional“ keine brauchbaren Ergebnisse erzielt habe. Topas DeNoise bewirbt zwar die Software mit einer Schnittstelle zu Lightroom, doch diese ist nicht wirklich komfortabel und kompatibel mit meinem Workflow. So habe ich alle Bilder mit DeNoise als Plugin in Photoshop entrauscht. Das tolle an dieser Software ist, dass sie die Exif-Daten des Bildes ausliest und Entrauschungs-Presets für verschiedene Kameraprofile anbietet. So konnte ich meine Fotografien mit einem Nikon D750-Preset automatisch mit einer eigens angelegten Photoshop-Aktion entrauschen. Dabei habe ich die Funktion aus Lightroom mit dem DeNoise Preset in Photoshop kombiniert. Das Entrauschen von Lightroom war nicht gut genug und die DeNoise-Variante alleine entsprach ebenso nicht meinen Vorstellungen. Erst die Kombination aus beiden war erfolgreich.
Falls du zukünftig auch einmal in die Verlegenheit kommst, mit hohen Iso-Werten arbeiten zu müssen, hoffe ich, dir einen Lösungsweg zur Reduzierung gezeigt zu haben.
Entrauschen mit Lightroom und DeNoise

Iso-Praxistipp:

Vergiss bitte nicht, an deiner Kamera die Funktion „Iso-Automatik“ zu deaktivieren, sodass bei ungünstigen Lichtverhältnissen die Kamera nicht auf zu hohe Iso-Werte umschwenkt. Stelle die Iso lieber per Hand ein.
Oft werde ich auf meinen Fotospaziergängen gefragt, nach welchen Kriterien man die Iso einstellen muss. Hast du sehr schönes Wetter, viel Licht, einen blauen Bilderbuchhimmel, dann reichen 50-200 Iso. Ist es dagegen sehr trübe, dichte Wolken oder du bist in Innenräumen mit wenig oder künstlichem Licht, dann gehe auf ca 400-800 Iso. Die Iso musst du immer dann höher einstellen, wenn bei deiner gewählten Blende die Belichtungszeit so lang werden würde, dass du nicht mehr freihändig fotografieren kannst ohne zu verwackeln (Faustregel: Die Belichtungszeit sollte kürzer als ein 1/80s oder 1/100s sein). Arbeite lieber mit einem Stativ, wenn du die Iso niedrig halten möchtest. Teste deine Kamera darauf, ab welchem Iso-Wert das Rauschen für dich unerträglich wird. Das ist bei jeder Kamera anders. Mache am besten eine Iso-Testreihe von der niedrigsten bis zur höchsten Iso und werte die Bilder anschließend bei 100% Zoom an deinem Bildschirm aus. Dann weißt du in Zukunft, wie weit du gehen kannst … .

Einladung “Bilderzeit für mich”

Die Welt ist voller Bilder: schöne Bilder, traurige Bilder, Bilder die mir Freude bereiten und in mir Sehnsüchte hervorrufen und leider eine ganze Menge Bilder, die ich sofort wieder vergessen habe. Vor ein paar Tagen habe ich mein eigenes „Anschau“ Verhalten bei Instagram hinterfragt. Es ist ein netter Zeitvertreib kurz vor dem Aufstehen, zwischendurch beim Frühstück, während der Hunde-Runde, abends im Restaurant und kurz vor dem Schlafen gehen, noch mal schnell die Bilderliste bei Instagram durchzuscrollen. Bilder, die mir gefallen, bekommen ein Herzchen, ganz besondere Bilder auch mal einen Kommentar und alles andere wird einfach auf dem Display weggewischt.

Das Traurige daran ist, dass ich schon nach wenigen Stunden gar nicht mehr weiß, was ich mir angeschaut habe und mich, was noch schlimmer ist, nicht entsinnen kann, wer überhaupt das Bild gemacht hat. Obwohl ich „nur“ 200 Menschen bei Instagram folge, sind mir die Wenigsten als Name geläufig und erkenne anhand der Bildsprache, wer dahinter steckt. Mein Verhalten potenziert mit über 300 Millionen Nutzern und täglich über 55 Millionen hochgeladenen Bildern ist eine nicht besonders schöne Vorstellung. Alleine der Gedanke, dass ein Bild bei Instagram nur für vier Stunden von anderen Usern als „neu“ gesehen wird, nach 24 Stunden schon veraltet ist und aus den Stream ins Archiv verschoben wird, wirkt verstörend auf mich. Vor allem, wenn ich bedenke, dass die Entstehung eines Bildes für mich nicht nur ein kleiner kurzer Druck auf den Auslöser bedeutet, sondern eine Menge an Vorbereitungs-, Durchführungs- und Nachbereitungszeit beinhaltet. Auch sehe ich diese Qualität und Leidenschaft in Bildern anderer Fotografen und weiß, dass diese nicht mal eben entstanden sind.
Vielleicht geht es dir ähnlich, wenn du dein Bild in eines der sozialen Netzwerke hoch lädst. Sicherlich kennst du dann auch das Gefühl der Enttäuschung, dass dein Bild nicht wahrgenommen wird, und nur wenige Herzchen und Likes bekommt.

Ich habe mir persönlich die Frage gestellt, wie ich aus dieser Spirale, „immer mehr Fotos innerhalb kürzester Zeit zu produzieren“ und dem Druck, „gesehen“ zu werden wieder heraus komme? Ein Lösungsansatz ist für mich ist, dass ich nicht mehr als 1-2 Bilder pro Tag hochlade. Weniger ist bekanntlich mehr. Dazu kommt, dass ich diese Fotos bewusst auswähle und einen kurzen Text dazu schreibe. Gleichzeitig versuche ich meine Wertschätzung in Form von Kommentaren bei anderen Fotokünstlern zu zeigen. Zudem lasse ich mir für das Anschauen besonderer Fotos mehr Zeit und genieße die kleine Auszeit aus meinem Alltag.

Es ist schade, dass wir in die schönen Dinge im Leben oft so wenig Zeit investieren. Wie sagte letztens jemand so treffend:

Fünf Wochen für mehr Lebensfreude, Leichtigkeit und Inspiration durch geführte kontemplative PhotoZen-Spaziergänge mit Kamera oder Smartphone und vielen Kreativübungen für alle Sinne. Mit Audios, Texten und vielen schönen Fotografien bieten die Künstlerinnen Jana Mänz und Beatrix Rautenberg einen kontemplativen, inspirierenden Online-Kurs, eine Einladung, das eigene Leben durch bewusstes Sehen und kreatives Spiel zu bereichern. Auch ohne großes technisches Wissen können durch einfache Tipps und Tricks und vor allem durch sowohl bewusstes als auch intuitives Sehen Bilder für die Seele mit der eigenen Kamera (oder dem Smartphone) entstehen. Jede Woche ergänzt ein Sinn den grundsätzlich sehr visuellen Ansatz des PhotoZen-Kurses. Passend dazu gibt es einen thematischen PhotoZen-Spaziergang pro Woche (Zeitpunkt und Länge des Spaziergangs kann frei festgelegt werden). Außerdem gibt inspirierende Fotoslideshows, mit einfachen Mitteln zu gestaltende Foto- und Kreativübungen und einen Sinnesexkurs mit vielen Tipps und Ideen (z.B. herbstliche Kochrezepte für die Geschmacksknospen oder originelle Playlisten für die Ohren). Der kreative Umgang mit Fotografie und das kontemplative Sehen stehen im Vordergrund und werden durch die Verbindung zu den anderen Sinnen erweitert. Es gibt keine festen Regeln, kein Richtig oder Falsch, keine komplizierten Techniken zu erlernen. Es ist eine Einladung, die eigene Kreativität zu wecken und wie ein Kind mit neugierigem Blick die Welt um sich herum zu erleben. Der Kurs findet in einem geschlossenen virtuellen Klassenraum statt und beinhaltet die Begleitung der Teilnehmer durch den Austausch mit den Dozentinnen

PhotoZen – Bilder für die Seele Dein Online-Fotokurs für mehr Leichtigkeit und Freude Fünf Wochen für mehr Lebensfreude, Leichtigkeit und Inspiration durch geführte kontemplative PhotoZen-Spaziergänge mit Kamera oder Smartphone und vielen Kreativübungen für alle Sinne. Mit Audios, Texten und vielen schönen Fotografien bieten die Künstlerinnen Jana Mänz und Beatrix Rautenberg einen kontemplativen, inspirierenden Online-Kurs, eine Einladung, das eigene Leben durch bewusstes Sehen und kreatives Spiel zu bereichern. Auch ohne großes technisches Wissen können durch einfache Tipps und Tricks und vor allem durch sowohl bewusstes als auch intuitives Sehen Bilder für die Seele mit der eigenen Kamera (oder dem Smartphone) entstehen. Jede Woche ergänzt ein Sinn den grundsätzlich sehr visuellen Ansatz des PhotoZen-Kurses. Passend dazu gibt es einen thematischen PhotoZen-Spaziergang pro Woche (Zeitpunkt und Länge des Spaziergangs kann frei festgelegt werden). Außerdem gibt inspirierende Fotoslideshows, mit einfachen Mitteln zu gestaltende Foto- und Kreativübungen und einen Sinnesexkurs mit vielen Tipps und Ideen (z.B. herbstliche Kochrezepte für die Geschmacksknospen oder originelle Playlisten für die Ohren). Der kreative Umgang mit Fotografie und das kontemplative Sehen stehen im Vordergrund und werden durch die Verbindung zu den anderen Sinnen erweitert. Es gibt keine festen Regeln, kein Richtig oder Falsch, keine komplizierten Techniken zu erlernen. Es ist eine Einladung, die eigene Kreativität zu wecken und wie ein Kind mit neugierigem Blick die Welt um sich herum zu erleben. Der Kurs findet in einem geschlossenen virtuellen Klassenraum statt und beinhaltet die Begleitung der Teilnehmer durch den Austausch mit den Dozentinnen

Wir leben in einer komplexen Welt, die uns jeden Tag vor unzählige Entscheidungen stellt. Zusätzlich sind wir in unserer Gesellschaft von einem ständigen “Zuviel” an Informationen, Bildern und Produkten aller Art konfrontiert. Wir sehnen uns nach mehr Einfachheit, Leichtigkeit und Zufriedenheit. Wie schön wäre es, wenn uns unsere Leidenschaft, das Fotografieren, helfen könnte, diese Sehnsucht nach Einfachheit, Leichtigkeit und kreativer Freiheit zu stillen?