Kategorie: Workshops

Fotoworkshop auf Rügen: Sinnliche Naturfotografie im Winter

Rügen im Winter ist ein Traum. Vor ein paar Jahren habe ich mir diesen erfüllt, weil ich immer von einem Aufenthalt am Meer geträumt hatte. Ursprünglich dachte ich an die raue Ostsee ganz weit im Osten, doch ich fand keine geeignete Unterkunft für einen längeren Zeitraum, sodass es mich unverhofft nach Rügen verschlug. Ich kannte die Insel nur aus dem Sommer und aus meiner Kindheit in der DDR. Im Winter lernte ich sie nun auf eine völlig andere Art kennen und verliebte mich unsterblich. Seitdem war ich noch ein paar Mal im Winter auf meiner Lieblingsinsel und habe wunderschöne, einsame Orte kennen gelernt. Orte, die im Winter einen ganz speziellen Charme haben, eine Tierwelt die unglaublich ist und eine Natur, die nicht wilder, rauer und gleichzeitig lieblich sein kann. Die Ostsee im Winter ist für jeden Fotografen ein Highlight, vorausgesetzt, er mag Kälte und Einsamkeit. Über meinen Aufenthalt auf Rügen sind neben einem Buch auch verschiedene Fachartikel erschienen. Ich habe sehr viel positive Resonanz bekommen und gleichzeitig den Wunsch, das auch einmal zu erleben. Warum nicht als Fotoreise mit integriertem Foto- und Bildbearbeitungskurs? In einer kleinen Gruppe mit max. 8 Teilnehmern und einem gemeinsamen Ferienhaus, indem wir uns Abends am Kamin über Fotografie austauschen, Bilder besprechen und zusammen Abendessen. Mit gemeinsamen Fotoausflügen zu meinen Lieblingsplätzen auf Rügen, wobei niemand gezwungen wird an allem Teilzunehmen. Die Fotografie steht im Mittelpunkt, aber nicht die Fotoausrüstung. Daher wünsche ich mir, wenn sich die TeilnehmerInnen auf max 2 Objektive beschränken würden, sodass wir mit leichtem Gepäck unterwegs sind. Ich möchte mit meinen KursteilnehmerInnen ebenso kreativ werden: Collagen erstellen, Fotos bearbeiten, Muscheln und Steine sammeln, zusammen kochen. Eine winterliche Reise mit allen Sinnen.

Sieben Tage Naturfotografie pur auf einer der schönsten Inseln Deutschlands. Komm mit mir auf einen ganz besonderen Fotoworkshops, hinein in die Stille. Naturfotografie mal ganz anders!

Hinweis: Im Februar 2018 findet eine neue Fotoreise nach Rügen statt. Hier kannst du dich anmelden… 

Schon lange habe ich davon geträumt, einmal in meinem Leben einen einsamen Winter an der Ostsee zu verbringen. Ich stellte mir das sehr romantisch vor, ein Leben in einem allein stehenden Reetdach Häuschen direkt hinter den Dünen. Ein wärmendes knisterndes Feuer im Kamin und alleine mit dem Heulen des Winterwindes und dem tosenden Brechen der Meereswellen.
Vor einiger Zeit war es dann soweit und ich ließ meinen Traum Realität werden. Im Internet entdeckte ich ein Häuschen, bei dem, neben dem Kamin, sogar der heißbegehrte Internetanschluss vorhanden war. Und so packte ich meine Fotoausrüstung, meinen Laptop und viel dicke Winterkleidung ein und zog für zwei Monate auf die Insel Rügen.
Schon Anfang Dezember machte der Winter seinem Namen alle Ehre und die Insel war mit einer wunderschönen weißen Schneedecke bedeckt. Weite Gebiete des Boddens froren zu
und die Insel verfiel in einen Winterschlaf, der durch das Schreien der Wintervögel untermalt wurde. Und ich war mittendrin. Alleine mit meiner Kamera bin ich stundenlang durch knie tiefen Schnee gewandert, um all die Eindrücke festzuhalten. Dabei habe ich bewusst nicht die typischen touristischen Ziele der Insel besucht. Die Landschaft Rügens ist im Winter einmalig. Die Strände sind menschen leer und die Strandkörbe lagern in ihrem Winterquartier. Die Straßen in den Kurorten, die im Sommer laut und hektisch sind, liegen verwaist da. All die Türen und Fenster der Restaurants sind verschlossen. Es ist nur noch die Stimme der Natur zu hören, das Rauschen des Meeres und das Rufen der Salzwasserschwäne, die auf dem Bodden überwintern. Ein ganz besonderes Highlight sind die leuchtenden Sanddornbüsche, deren Früchte goldorange in der Wintersonne leuchten – besonders sehenswert im Kontrast zum weißen Schnee und dem grünblauen Wintermeer.

Fotoreise - Fotografieworkshop - Rügen, eine Winterreise Sinnli

Ich habe die schneebedeckten Kreidefelsen in der untergehenden Wintersonne gesehen. Das winterliche Naturschauspiel war unbeschreiblich. Und ein anderer Ort wird mir ganz besonders in Erinnerung bleiben: Der zugefrorene Bodden im Südosten der Insel: Kniehoher Schnee bedeckte alle Wege und so suchte ich mir einen Pfad über Wiesen hin bis zum Wasser. Dort angekommen verschlug es mir die Sprache: Tausende von Wasservögeln, die zum Überwintern nach Rügen gekommen waren, sangen eine wunderschöne Wintermelodie. Überall auf der Insel finden sich im Winter solche kleinen, magischen Orte, die zum spazieren und verweilen einladen. Man kann dort überall wunderbar Kraft tanken und sich einfach inspirieren lassen.

Exklusive Fotoreise mit Jana Mänz: Sinnliche Naturfotografie auf der Insel Rügen

In diesem Jahr möchte ich dich an meinen Erlebnissen auf Rügen teilhaben lassen. Möchtest du mit mir im Dezember auf eine Fotoreise und Fotoworkshop auf Rügen mitkommen? Mit einer kleinen Gruppe von max. 8 Teilnehmern möchte ich dir die Schönheit Rügens zeigen und fotografisch festhalten. Dabei geht es auf meiner Fotoreise in erster Linie nicht um die Fototechnik, sondern vielmehr auch um die Kreativität, um das “Sehen lernen”. Mit mir kannst du lernen, mit einer reduzierten Fotoausrüstung bessere Bilder zu machen. Wir werden Bilder besprechen. Du kannst von mir lernen, wie ich meine Bilder bearbeite. Wenn du magst, werden wir Abends gemeinsam kochen und uns dabei kennen lernen.

Du möchtest mehr wissen? Hier gelangst du zu meiner exklusiven Fotoreise “Sinnliche Naturfotografie auf der Insel Rügen”

Zeitraum: 5.12. – 11.12.2016

Behind the Scene: Kinderfotografien mit Lightroom und DeNoise Bilder perfekt entrauschen

Familienfotografie Kinderfotografie by Jana Mänz, Grimma

Kinderfotografie ist seit der Geburt meines Sohnes eines meiner Lieblings-Genre in der Fotografie. Einmal im Jahr organisiere ich deshalb ein Kinderfotoshooting nach einem frei gewählten Thema. So sind in den letzten drei Jahren wunderbare Kinderfotos in der Natur entstanden.
In diesem Jahr habe ich mich an ein neues Thema herangewagt. Ein Teil des Fotoshooting entstand in einer großen, liebevoll eingerichteten Landhausküche zum Thema „Gesundes und ungesundes Frühstück“. Ein Traum für mich und meine Familie, soviel Platz und Licht, sodass ich mit meiner Hündin Stella, die farblich mit der Küche harmonierte, am liebsten eingezogen wäre.

Natürliche Hundefotografie in der Landschaft
Für meine Kamera allerdings waren die Lichtverhältnisse leider doch nicht ganz optimal. So musste ich als Fotografin abwägen, wie ich das Fotoshooting mit dem vorhandenen Tageslicht und künstlichem Licht gestalte. Aus Gestaltungs- und Postprocessing-Gründen entschied ich mich gegen zusätzliche Tageslichtlampen. Ich hätte im Raum mehrere Lampenstative aufstellen müssen und der Retuscheaufwand wäre immens gewesen, wenn nicht sogar unmöglich. Da Blitzen nicht meinem Geschmack entspricht (mal davon abgesehen, dass der zusätzliche Blitz die Kamera noch schwerer gemacht hätte), war auch dies keine Option für ein freies Kinderfotoshooting, bei dem es zudem sehr sehr schnell zugehen kann.
Familienfotografie Kinderfotografie by Jana Mänz, Grimma
Also blieb nur noch eine Variante: Die Iso zu erhöhen.
Wie immer habe ich mit meinen lichtstärksten 50mm 1.4 und 24-70mm 2.8 Objektiven fotografiert. Um viel Licht zu haben – gerade mit dem 50er Objektiv – habe ich überwiegend eine geöffnete Blende verwendet. Doch auch das reichte nicht, um mit meinen sonst üblichen 100-400er Iso Werten zu arbeiten. Ich musste in der Küche bis Iso 2500 gehen, um verwacklungsfreie Belichtungszeiten zu erhalten. Ein Spagat, der nicht einfach ist, da mit höheren Iso-Werten auch der Autofokus langsamer wird.
Mit meiner letzten Kamera, der Nikon D700, hätte ich diese hohen Iso-Werte niemals verwenden können, da das Bildrauschen nicht retuschierbar gewesen wäre. Mit der neuen D750 konnte ich soweit gehen, allerdings hatte ich leichte Bauchschmerzen dabei. Höher hätte ich nicht gehen können und das Postprozessing war nicht einfach. Ich merkte in der Lightroom-Nachbearbeitung, dass meine bisherigen Einstellungen zur „Rauschreduzierung“ in Kombination mit „Schärfen“ nicht den erwünschten Erfolg brachten.
Familienfotografie Kinderfotografie by Jana Mänz, Grimma
So tauchte ich noch einmal tiefer in die Thematik ein und stellte fest, dass ich in meinen Lightroom-Voreinstellungen ein wichtiges Häkchen vergessen hatte. Unter dem Menüpunkt „Vorgaben“ gibt es die Funktion „Standardeinstellungen an den Iso-Wert der Kamera ausrichten“. Ist dieser aktiviert, dann stellt sich die Rauschreduzierung schon beim Hochladen der Bilder automatisch ein (das heißt aber nicht, dass damit das Optimum der Entrauschung erfolgt ist).
Da ich zu diesem Zeitpunkt besagtes Häkchen nicht aktiviert hatte, musste ich die Rauschreduzierung manuell anpassen. Ich musste lange probieren, um die richtige Kombination mit der Schärfe zu finden (je weiter man das Rauschen reduziert, um so mehr verliert das Bild an Schärfe und kann bei Übertreibung auch sehr matschig werden). Wichtig ist, das Bild dabei mindestens auf 100% oder höher zu betrachten. Doch so gut Lightroom das Rauschen bei Bildern bis Iso 800 entfernt, bei Iso 2500 kommt es auch an seine Grenzen.
Familienfotografie Kinderfotografie by Jana Mänz, Grimma
Von meiner Bildagentur erhielt ich den Tipp, mit Topaz DeNoise weiter zuarbeiten, nachdem ich mit „DENOISE projects professional“ keine brauchbaren Ergebnisse erzielt habe. Topas DeNoise bewirbt zwar die Software mit einer Schnittstelle zu Lightroom, doch diese ist nicht wirklich komfortabel und kompatibel mit meinem Workflow. So habe ich alle Bilder mit DeNoise als Plugin in Photoshop entrauscht. Das tolle an dieser Software ist, dass sie die Exif-Daten des Bildes ausliest und Entrauschungs-Presets für verschiedene Kameraprofile anbietet. So konnte ich meine Fotografien mit einem Nikon D750-Preset automatisch mit einer eigens angelegten Photoshop-Aktion entrauschen. Dabei habe ich die Funktion aus Lightroom mit dem DeNoise Preset in Photoshop kombiniert. Das Entrauschen von Lightroom war nicht gut genug und die DeNoise-Variante alleine entsprach ebenso nicht meinen Vorstellungen. Erst die Kombination aus beiden war erfolgreich.
Falls du zukünftig auch einmal in die Verlegenheit kommst, mit hohen Iso-Werten arbeiten zu müssen, hoffe ich, dir einen Lösungsweg zur Reduzierung gezeigt zu haben.
Entrauschen mit Lightroom und DeNoise

Iso-Praxistipp:

Vergiss bitte nicht, an deiner Kamera die Funktion „Iso-Automatik“ zu deaktivieren, sodass bei ungünstigen Lichtverhältnissen die Kamera nicht auf zu hohe Iso-Werte umschwenkt. Stelle die Iso lieber per Hand ein.
Oft werde ich auf meinen Fotospaziergängen gefragt, nach welchen Kriterien man die Iso einstellen muss. Hast du sehr schönes Wetter, viel Licht, einen blauen Bilderbuchhimmel, dann reichen 50-200 Iso. Ist es dagegen sehr trübe, dichte Wolken oder du bist in Innenräumen mit wenig oder künstlichem Licht, dann gehe auf ca 400-800 Iso. Die Iso musst du immer dann höher einstellen, wenn bei deiner gewählten Blende die Belichtungszeit so lang werden würde, dass du nicht mehr freihändig fotografieren kannst ohne zu verwackeln (Faustregel: Die Belichtungszeit sollte kürzer als ein 1/80s oder 1/100s sein). Arbeite lieber mit einem Stativ, wenn du die Iso niedrig halten möchtest. Teste deine Kamera darauf, ab welchem Iso-Wert das Rauschen für dich unerträglich wird. Das ist bei jeder Kamera anders. Mache am besten eine Iso-Testreihe von der niedrigsten bis zur höchsten Iso und werte die Bilder anschließend bei 100% Zoom an deinem Bildschirm aus. Dann weißt du in Zukunft, wie weit du gehen kannst … .

7 Tipps zur Hundefotografie

Familienfotografie Kinderfotografie by Jana Mänz, Grimma

Hundefotografie – das hört sich so einfach an. Doch das ist es meistens nicht, weil sich der Hund schnell bewegt und der Fotograf sich auf Augenhöhe begeben und ebenfalls schnell beweglich sein muss. Wichtig ist, nicht nur immer wieder zu üben, zu üben und zu üben sondern auch die Technik der Kamera zu beherrschen. Wenn man erst lang an der Blende herumfummeln muss und nicht weiß, wie man diese einstellt, dann ist die schöne Situation meist schon vorüber und das Motiv unwiderruflich verloren. Doch wenn man die Technik beherrscht, dann ist viel Platz für die Kreativität vorhanden und man kann mit dem Hund, dem Licht und der Umgebung spielen. In den nächsten Tagen habe ich dir acht Tipps zusammen gestellt, wie du bessere Hundfotos machen kannst.

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Der wichtigste Tipp gleich zuerst: Gehe mit deinem Liebling auf Augenhöhe. Ähnlich wie in der Kinderfotografie solltest du den Hund nicht von oben fotografieren. Auch wenn das heißt, das du dich ebenfalls in den Dreck legen musst und deine Hose schmutzig wird. Die Fotos die so entstehen, werden all deine Mühe belohnen.
Achte auf einen ruhigen Hintergrund und auf einen geraden Horizont. Am besten aktiviere die Gitterlininenfunktion in deinem Display. Versuche deinen Hund im goldenen Schnitt zu platzieren. Achte darauf wo der Hund hin schaut. Bei einem klassischen Portrait sollte er in die Kamera schauen, bei anderen Fotos kann es spannend sein, wenn der Hund aus dem Bild herausschaut und der Bildbetrachter diesem Blick folgt.

Natürliche Hundefotografie in der Landschaft

Welches Objektiv? Das häng davon ab, was du fotografieren möchtest. Möchtest du den Hund in einer Landschaft zeigen, ist ein Weitwinkel 35mm hilfreich. Für ein klassisches Hundeportrait empfiehlt sich ein 50mm oder auch ein 100mm Objektiv – je nachdem wie nah du den Hund fotografieren willst und wie der Hintergrund aussehen soll. Der Vorteil eines 100mm Objektives ist, dass du aufgrund der Entfernung das Portrait zum Hintergrund gut herausarbeiten kannst. Der Nachteil bei sogenannten Tele- bzw. Makroobjektiven ist, dass diese Bilder schnell unscharf werden, da sie mitunter nicht so schnell fokussieren können. Ein lichtstarkes 50mm Objektiv ist für sich schnell bewegende Tiere oft besser geeignet, vor allem wenn du den Hund in Action fotografieren möchtest.

Natürliche Hundefotografie in der Landschaft

Welche Blende? Möchtest du ein klassisches Hundeportrait mit einem unscharfen, ruhigen Hintergrund fotografieren, dann öffne die Blende je nach Objektiv auf 2.8 oder 3.5. Stelle am besten bei sich schnell bewegenden Hunde den Autofokus ein, sodass die Kamera die Schärfe nachstellst. Fokussiere bei Hundeportraits ähnlich wie bei Menschenportraits immer auf die Augen. Das schönste Hundeportrait ist versaut, wenn die Augen unscharf sind. Der Vorteil von geöffneten Blenden ist das schöne Bokeh im Hintergrund.
Möchtest du den Hund oder mehrere Hunde in ihrer Umgebung zeigen, solltest du die Blende auf Blende 8 – 10 schließen, sodass die Landschaft ebenfalls scharf ist. Beachte aber, dass weniger Licht bei einer geschlossenen Blende einfällt und die Bilder unscharf werden können, weil sich die Belichtungszeit verlängert hat. Hier hilft es dann, entweder die Iso von 100/200 auf 400 oder 800 zu erhöhen. Beachte, je nach Kameramodell ist das Bildrauschen ganz unterschiedlich, bei manchen Modellen verrauschen die Bilder schon ab Iso 800, bei meiner Kamera kann ich unbedenklich bis 2000 gehen. Oder du verwendest ein Stativ, was dann aber dazu führen kann, dass der Hund in seiner Bewegung unscharf wird und die unflexibel in der Bildgestaltung wirst, wenn der Hund durch die Landschaft flitzt. Hunde in der Landschaft würde ich daher möglichst bei guten oder äußergewöhnlichen Lichtverhältnissen fotografieren, während klassische Portraits mit einer geöffneten Blende auch bei Regenwetter oder in der untergehenden Sonne sehr schön zu fotografieren sind.

Familienfotografie Kinderfotografie by Jana Mänz, Grimma

Der zu fotografierende Hund ist nicht deiner? Dann mach dich mit dem Hund bekannt. Lass ihn zuerst an deiner Hand schnuppern oder lecken, streichle ihn liebevoll und wenn der Besitzer des Hundes damit einverstanden ist, dann bestich ihn mit ein paar leckeren Hundekeksen. Kein Hund der Welt kann widerstehen und wird dich dafür lieben. Plane genügend Zeit für das Hundeshooting ein. Zwei Stündchen solltest du mindestens Zeit haben, um den Hund aus diversen Perspektiven und Umgebungen fotografieren zu können. Auch solltest du Zeit für Pausen mit Fresschen, Wasser und einem kleinen Hundeschläfchen einplanen. Wusstest du, dass Hunde tagsüber gerne 10-20 Stunden schlafen bzw. dösen?
Arbeite immer mit dem Herrschen des Hundes zusammen: Er hört auf die Kommandos und weiß, was der Hund gerne spielt. Tolle Fotos kannst du so einfangen, wenn das Herrschen/Frauschen beim Fotoshooting mit seinem Hund arbeitet. Möchtest du die Bilder eines fremden Hundes später ins Netz stellen oder sogar verkaufen, dann brauchst du ein Property Release vom Hundebesitzer.

Natürliche Hundefotografie in der Landschaft

Styling: Nicht was du jetzt denkst, du sollst den Hund nicht schminken. Aber es könnte u.U. je nach Rasse hilfreich sein, den Hund vorweg zu bürsten oder die Füße, wenn der Hund zuvor im Dreck gewühlt hat, mit einem Lappen zu säubern. Achte darauf, bei Hunden die von Natur aus gerne sabbern, dass du den Speichel mit einem Lappen wegwischst – vorausgesetzt du möchtest nicht, dass diese Eigenschaft des Hundes portraitiert wird. Achte auf tränende Augen oder saubere Nasen und Ohren.
Verkleide deinen Hund nicht, aber manchmal kann es sehr schön aussehen, wenn der Hund ein farbiges, sauberes Hundegeschirr oder ein schmuckes Halsband trägt. Auch eine optisch schöne Leine kann das Bild sehr aufwerten.
Mache deinen Hund nicht mit Hüten, Brillen und anderen Accessoires lächerlich. Es ist schon erschreckend, welche Bilder von Haustieren ins Internet gestellt werden. Auch wenn das oft lustig aussieht, bezweifle ich, ob es dem Hund immer gefallen hat.

Natürliche Hundefotografie in der Landschaft

Bildmotive: Langweilst du dich auch, wenn du das einemillionste Hundebild in einem Fotografie-Forum siehst? Woran liegt das? Einfach, weil die meisten sich keine Mühe geben, den Hund aus einer außergewöhnlichen Perspektive, einer besonderen Bewegung oder mit einem interessanten Hintergrund und Licht zu fotografieren. Meistens wird von oben herab im Automatikmodus das Tier abgelichtet, oft werden die Tiere noch geblitzt. Was kannst du also besser machen? Überlege dir, wo kannst du den Hund mit einer fotogenen Umgebung ablichten? Möglichst ohne Strassen, Zäune, Pfähle, Autos etc. Wenn du ihn zu Hause ablichtest, achte auf die Umgebung. Was liegt im Zimmer alles herum? Was stört im Bild, wie z.B. ein Fernseher im Hintergrund, Essensreste oder leere Flaschen auf dem Wohnzimmertisch etc.pp? Stimmt das Umgebungslicht? Ist es im Zimmer hell genug? Fotografierst du den Hund draußen im Schatten oder steht der Hund in der prallen Sonne und das Fell wird überstrahlt?
Überlege dir besondere Situationen, die äußerst spannend sind, zum Beispiel wenn dein Hund spielt und dabei in die Luft springt. Wenn er gerade aus dem Wasser kommt und sein Fell ausschüttelt. Geh ganz nah ran und fotografiere nur seine Augen und die Schnauze. Mach ein Detailbild von seinen Füssen oder fotografiere ihn wenn er schläft. Werde kreativ. Was macht deinen Hund aus? Welche Geschichte möchtest du erzählen? Arbeite mit unterschiedlichen Formaten. Ein Hochformat kann in der Hundefotografie das Portrait besonders unterstreichen. Fotografiere im Gegenlicht, achte darauf, das der Hund nicht mittig im Bild sitzt oder die Füße angeschnitten sind.


 

Meine Hündin Stella mit dem Smartphone fotografiert. Meistens bearbeite ich die Fotos mit einem Instagram-Filter und lade die Fotos in der App hoch. Wenn du magst, folge mir dort…

Hunde-Fotografie mit dem Smartphone? Ja, das geht, warum nicht. Der Nachteil von der Smartphonekamera ist, dass du nicht mit der Blende spielen kannst und der Autofokus oft so langsam ist, dass die meisten Hundebilder unscharf werden. Ich mache daher mehrere Fotos hintereinander, ein oder zwei in der Serie werden scharf. Ansonsten musst du bei einem Smartphonebild auf die selben Tipps achten, die ich zuvor geschrieben haben: Besonderes Licht, besonderes Perspektive, besondere Bildidee, dann werden Smartphonebilder genauso gut wie mit einer anderen Kamera auch, nur das du Abstriche an der Bildqualität machen musst und leider nicht mit Unschärfen arbeiten kannst.
Ein Tipp: Arbeite bei einem Hundeporträt mit dem Makromodus und geh ganz dich ran an den Hund, auch dann ist es möglich, mit einem unscharfen Hintergrund zu arbeiten. Wichtig ist nur, dass der Hund stillhält. Werte deine Hundebilder mit einer Bildbearbeitungsapp auf. Ob Instagram, VSCOcam oder Hipstamatic (um nur einige zu nennen), mit den mitgelieferten Filtern (auch Presets genannt) kannst du bestimmte Stimmungen hervorheben.

Familienfotografie Kinderfotografie by Jana Mänz, Grimma

Mensch und Hund: Was gibt es schöneres, als den Hund mit seiner Familie zu portraitieren. Oder ein Hund-Kind Foto? Setze den Hund in eine Beziehung. Ob das Kind mit dem Hund spielt oder das Kind den Hund streichelt und lieb hat. Versuche die Beziehung herauszuarbeiten, das ist nicht immer einfach, aber die Mühe zu üben lohnt sich. Wichtig ist dabei, das sich der zu porträtierende Mensch wie der Fotograf auch, auf die Augenhöhe des Hundes begibt. Große Menschen können den Hund auf den Arm nehmen oder sich mit ihm auf die Wiese legen. Die schönsten Foto entstehen, wenn der Hund kleinere Leckerlis bekommt und immer wieder gelobt wird. Arbeite hier mit einer Blende die nicht ganz offen ist, z.B. 4 oder 5. Warum? Wenn Hund und Mensch nicht ganz auf einer Linie/Augenhöhe stehen, werden bei einer Blende von 2.8 oder 3.5 nicht alle Augen scharf. Beispiel: Der Hund sitzt auf dem Schoss seines Herrschen, dann ist der Hund weiter vorne. Wenn du dann auf die Augen des Herrschen fokussiert und die Blende ist ganz weit offen, dann werden die Augen des Hundes unscharf. Daher schließe ein wenig die Blende, auch wenn das bedeutet, das der Hintergrund nicht ganz so verschwimmt wie bei einer weiter geöffneten Blende. Wie weit du schließen musst, das hängt von der Entfernung zum Motiv und dem Objektiv ab. Das musst du vor Ort ausprobieren.

Ich hoffe, du konntest ein paar Tipps für dich und deinen Hund mitnehmen. Achte vor allem immer darauf, dass ihr alle – vor allem der Hund – Spaß an dem Fotoshooting hat. Wenn der Hund an dem Tag keine Lust hat, dann versuche es an einem anderen Tag. In der Kinderfotografie ist es ja ähnlich, auch Kinder kann man nicht zu einem Fotoshooting zwingen. Wenn es mal nicht klappt, schimpfe mit dem Hund nicht. Wie sagt unser Hundetrainer immer so schön “Loben, wenn der Hund alles richtig macht und ignorieren, wenn er etwas nicht gut macht”. Und vergiß das Leckerli nicht!

An dieser Stelle an dickes Dankeschön an meinen Sohn und dem Jack Russel Welpen Eddy und meine Jack-Russel-Mix Hündin Stella, für das tolle Fotoshooting.

Du möchtest mich für ein professionelles Hundefotoshooting buchen? Dann ruf mich  an, ich freue mich auf euch!

Einladung “Bilderzeit für mich”

Die Welt ist voller Bilder: schöne Bilder, traurige Bilder, Bilder die mir Freude bereiten und in mir Sehnsüchte hervorrufen und leider eine ganze Menge Bilder, die ich sofort wieder vergessen habe. Vor ein paar Tagen habe ich mein eigenes „Anschau“ Verhalten bei Instagram hinterfragt. Es ist ein netter Zeitvertreib kurz vor dem Aufstehen, zwischendurch beim Frühstück, während der Hunde-Runde, abends im Restaurant und kurz vor dem Schlafen gehen, noch mal schnell die Bilderliste bei Instagram durchzuscrollen. Bilder, die mir gefallen, bekommen ein Herzchen, ganz besondere Bilder auch mal einen Kommentar und alles andere wird einfach auf dem Display weggewischt.

Das Traurige daran ist, dass ich schon nach wenigen Stunden gar nicht mehr weiß, was ich mir angeschaut habe und mich, was noch schlimmer ist, nicht entsinnen kann, wer überhaupt das Bild gemacht hat. Obwohl ich „nur“ 200 Menschen bei Instagram folge, sind mir die Wenigsten als Name geläufig und erkenne anhand der Bildsprache, wer dahinter steckt. Mein Verhalten potenziert mit über 300 Millionen Nutzern und täglich über 55 Millionen hochgeladenen Bildern ist eine nicht besonders schöne Vorstellung. Alleine der Gedanke, dass ein Bild bei Instagram nur für vier Stunden von anderen Usern als „neu“ gesehen wird, nach 24 Stunden schon veraltet ist und aus den Stream ins Archiv verschoben wird, wirkt verstörend auf mich. Vor allem, wenn ich bedenke, dass die Entstehung eines Bildes für mich nicht nur ein kleiner kurzer Druck auf den Auslöser bedeutet, sondern eine Menge an Vorbereitungs-, Durchführungs- und Nachbereitungszeit beinhaltet. Auch sehe ich diese Qualität und Leidenschaft in Bildern anderer Fotografen und weiß, dass diese nicht mal eben entstanden sind.
Vielleicht geht es dir ähnlich, wenn du dein Bild in eines der sozialen Netzwerke hoch lädst. Sicherlich kennst du dann auch das Gefühl der Enttäuschung, dass dein Bild nicht wahrgenommen wird, und nur wenige Herzchen und Likes bekommt.

Ich habe mir persönlich die Frage gestellt, wie ich aus dieser Spirale, „immer mehr Fotos innerhalb kürzester Zeit zu produzieren“ und dem Druck, „gesehen“ zu werden wieder heraus komme? Ein Lösungsansatz ist für mich ist, dass ich nicht mehr als 1-2 Bilder pro Tag hochlade. Weniger ist bekanntlich mehr. Dazu kommt, dass ich diese Fotos bewusst auswähle und einen kurzen Text dazu schreibe. Gleichzeitig versuche ich meine Wertschätzung in Form von Kommentaren bei anderen Fotokünstlern zu zeigen. Zudem lasse ich mir für das Anschauen besonderer Fotos mehr Zeit und genieße die kleine Auszeit aus meinem Alltag.

Es ist schade, dass wir in die schönen Dinge im Leben oft so wenig Zeit investieren. Wie sagte letztens jemand so treffend:

Fünf Wochen für mehr Lebensfreude, Leichtigkeit und Inspiration durch geführte kontemplative PhotoZen-Spaziergänge mit Kamera oder Smartphone und vielen Kreativübungen für alle Sinne. Mit Audios, Texten und vielen schönen Fotografien bieten die Künstlerinnen Jana Mänz und Beatrix Rautenberg einen kontemplativen, inspirierenden Online-Kurs, eine Einladung, das eigene Leben durch bewusstes Sehen und kreatives Spiel zu bereichern. Auch ohne großes technisches Wissen können durch einfache Tipps und Tricks und vor allem durch sowohl bewusstes als auch intuitives Sehen Bilder für die Seele mit der eigenen Kamera (oder dem Smartphone) entstehen. Jede Woche ergänzt ein Sinn den grundsätzlich sehr visuellen Ansatz des PhotoZen-Kurses. Passend dazu gibt es einen thematischen PhotoZen-Spaziergang pro Woche (Zeitpunkt und Länge des Spaziergangs kann frei festgelegt werden). Außerdem gibt inspirierende Fotoslideshows, mit einfachen Mitteln zu gestaltende Foto- und Kreativübungen und einen Sinnesexkurs mit vielen Tipps und Ideen (z.B. herbstliche Kochrezepte für die Geschmacksknospen oder originelle Playlisten für die Ohren). Der kreative Umgang mit Fotografie und das kontemplative Sehen stehen im Vordergrund und werden durch die Verbindung zu den anderen Sinnen erweitert. Es gibt keine festen Regeln, kein Richtig oder Falsch, keine komplizierten Techniken zu erlernen. Es ist eine Einladung, die eigene Kreativität zu wecken und wie ein Kind mit neugierigem Blick die Welt um sich herum zu erleben. Der Kurs findet in einem geschlossenen virtuellen Klassenraum statt und beinhaltet die Begleitung der Teilnehmer durch den Austausch mit den Dozentinnen

PhotoZen – Bilder für die Seele Dein Online-Fotokurs für mehr Leichtigkeit und Freude Fünf Wochen für mehr Lebensfreude, Leichtigkeit und Inspiration durch geführte kontemplative PhotoZen-Spaziergänge mit Kamera oder Smartphone und vielen Kreativübungen für alle Sinne. Mit Audios, Texten und vielen schönen Fotografien bieten die Künstlerinnen Jana Mänz und Beatrix Rautenberg einen kontemplativen, inspirierenden Online-Kurs, eine Einladung, das eigene Leben durch bewusstes Sehen und kreatives Spiel zu bereichern. Auch ohne großes technisches Wissen können durch einfache Tipps und Tricks und vor allem durch sowohl bewusstes als auch intuitives Sehen Bilder für die Seele mit der eigenen Kamera (oder dem Smartphone) entstehen. Jede Woche ergänzt ein Sinn den grundsätzlich sehr visuellen Ansatz des PhotoZen-Kurses. Passend dazu gibt es einen thematischen PhotoZen-Spaziergang pro Woche (Zeitpunkt und Länge des Spaziergangs kann frei festgelegt werden). Außerdem gibt inspirierende Fotoslideshows, mit einfachen Mitteln zu gestaltende Foto- und Kreativübungen und einen Sinnesexkurs mit vielen Tipps und Ideen (z.B. herbstliche Kochrezepte für die Geschmacksknospen oder originelle Playlisten für die Ohren). Der kreative Umgang mit Fotografie und das kontemplative Sehen stehen im Vordergrund und werden durch die Verbindung zu den anderen Sinnen erweitert. Es gibt keine festen Regeln, kein Richtig oder Falsch, keine komplizierten Techniken zu erlernen. Es ist eine Einladung, die eigene Kreativität zu wecken und wie ein Kind mit neugierigem Blick die Welt um sich herum zu erleben. Der Kurs findet in einem geschlossenen virtuellen Klassenraum statt und beinhaltet die Begleitung der Teilnehmer durch den Austausch mit den Dozentinnen

Wir leben in einer komplexen Welt, die uns jeden Tag vor unzählige Entscheidungen stellt. Zusätzlich sind wir in unserer Gesellschaft von einem ständigen “Zuviel” an Informationen, Bildern und Produkten aller Art konfrontiert. Wir sehnen uns nach mehr Einfachheit, Leichtigkeit und Zufriedenheit. Wie schön wäre es, wenn uns unsere Leidenschaft, das Fotografieren, helfen könnte, diese Sehnsucht nach Einfachheit, Leichtigkeit und kreativer Freiheit zu stillen?

Neujahrsbrief 2016

Onlinekurs PhotoZen - Bilder für die Seele

Schon wieder ist ein Jahr vergangen, habe ich nicht erst einen Neujahrsbrief 2015 geschrieben? 2015 war ein Jahr, das mich durch viele Höhen und Tiefen geführt hat. Glücklicherweise vergesse ich schlechte Erlebnisse schneller, sodass ich auf die vielen schönen Erinnerungen zurückblicken kann.

Onlinekurs PhotoZen - Bilder für die Seele

Besonders habe ich mich über die vielen Begegnungen mit meinen Fotoschülern gefreut. Ganz außergewöhnliche Menschen haben mich in meinem Atelier besucht und wir haben wunderbare Gespräche geführt. Meine Schulungen sind sehr erfüllend für mich, da ich nicht nur viel Wissen weitergebe, sondern auch viele neue Eindrücke und Informationen bekomme. Jede einzelne Schulung ist einzigartig und wird durch die Persönlichkeiten meiner Schüler geprägt.

2015 war auch das erste Jahr, in dem ich einmal im Monat an der Mulde einen Fotospaziergang angeboten habe. Ich habe mich sehr darüber gefreut, wie gut dieser Naturfotokurs angenommen wurde. Dabei wurden die Spaziergänge durch außergewöhnliche Wetterphänomene geprägt – von eisiger Kälte, abgefrorene Hände, Sturm bis hin zu einem unglaublichen heißen Sommertag war alles dabei. Ich fand es wunderbar, denn wenn man Naturfotografie wirklich liebt, muss man bei jedem Wetter hinausgehen und schauen, welches Licht, welches Stimmung sich ergibt und einzigartige Fotos vielleicht ermöglicht. In 2016 werde ich mit meinen Fotospaziergängen weiter machen und ich freue mich schon sehr, viele unterschiedliche Menschen kennen zu lernen.

Am kommenden Samstag (17.1.) findet der erste Kurs im neuen Jahr statt. Ich freue mich, wenn du dabei bist!

Im Oktober 2015 ist mein drittes Fotobuch – dieses Mal zum Thema Produktfotografie –  erschienen. Eine wahnsinnige Arbeit und viel Herzblut stecken in ihnen und ich bin selber erstaunt, wohin mich der Weg in meiner Selbstständigkeit geführt hat.

Naturfotografie-Landschaftsfotografie-Kurse-Workshops-Schulungen-Fotografiekurse (3)

Neben den Büchern habe ich im letzten Jahr erstmalig als Autorin für die Fachzeitschrift C’t Digitale Fotografie und für das Magazin “Auszeit” gearbeitet. Aktuell ist in der Auszeit ein Artikel „Winter auf der Insel“ erschienen. Schau mal rein….

Naturfotografie-Landschaftsfotografie-Kurse-Workshops-Schulungen-Fotografiekurse (2)

Ich bin gespannt, was sich in 2016 für mich ergibt. Das schreiben und fotografieren für Zeitschriften und Magazine macht mir sehr viel Spaß, sodass ich mir viele neue Projekte wünsche.

Im letzten Sommer habe ich mir einen lang ersehnten Traum erfüllt: Eine Fotoreise durch die Bretagne. Über AirBnB hatte ich das Glück, ein privates Künstlerhaus mieten zu können, von dem aus ich jeden Tag in eine andere Richtung meine Fototouren starten konnte. Auch wenn das Wetter sehr durchwachsen und nicht sehr fotogen gewesen ist, hat mich die Bretagne sehr erfüllt. Die Natur, die Menschen und das Essen – es war sehr beeindruckend.
Und ich musste mich an meine eigenen Worte aus meinem Buch “Rügen eine Winterreise” erinnern, in dem ich schrieb, das wirklich gute Landschaftsfotos erst dann entstehen können wenn man viel Zeit investiert. 14 Tage waren einfach zu wenig, um die Schönheit der Bretagne in Fotografien zu erfassen, sodass ich mich mit einer Handvoll ausdrucksstarker Bilder zufrieden geben muss. Irgendwann in meinem Leben möchte ich dort gerne einmal eine längere Zeit verbringen und so richtig in dieses Land eintauchen.

Onlinekurs PhotoZen - Bilder für die Seele

Das schöne an meinen Kursen ist, dass sie auch mich persönlich weiter bringen. Gerade in 2015 habe ich viel an meinen Fotoarbeiten gezweifelt und mit mir als freiberufliche Künstlerin gehadert. In den letzten Monaten war ich sehr intensiv auf Instagram unterwegs und habe mir angeschaut, was Fotokünstler auf der ganzen Welt machen. Über Kontinente und Kulturen hinweg habe ich die unglaublichsten Arbeiten gesehen und war davon zutiefst beeindruckt. Gleichzeitig hat mich diese Masse an wunderbaren Fotografien verunsichert, ja teilweise erschlagen. Nicht nur einmal stellte ich mir die Frage, warum ich das mache, wo es doch schon soviele Fotografen auf dieser Welt gibt. Gleichzeitig musste ich schmunzeln, wenn ich Berichte anderer Künstler gelesen habe, denen es ähnlich geht. Von allen künstlerischen Richtungen gibt es unglaublich viele und trotzdem ist jeder für sich einzigartig. Dabei tat es mir gut zu erfahren, dass ich mit meinen Gedanken und Sorgen nicht alleine bin. Das wir alle unseren Platz finden müssen.

Ich erinnerte mich in den letzten Wochen an meine Zeit, als ich Abitur machte. Damals sang ich im Theaterchor, besuchte einen Mal- und Zeichenkurs für angehende Studenten der Burg Giebichenstein und bereitete mich auf die Prüfung für ein Kunststudium vor. Ich war Mitglied in einem Literaturzirkel und machte ein Praktikum bei einem Keramiker. Es interessierte mich alles und probierte mich aus.  Als ich durch die Prüfung für das Kunststudium fiel, schmiss ich alles hin und studierte Geographie – ein Fach das sehr naturwissenschaftlich ist und augenscheinlich wenig mit Kunst zu tun hatte.

Es brachte mich aber zur Fotografie und damals hätte ich mir bei vorstellen können, einmal künstlerisch selbstständig zu werden. Was im Laufe der Jahre verloren ging, war mein Drang, andere Handwerkstechniken auszuprobieren. Die letzten 15 Jahre habe ich mich ausschließlich auf die Fotografie fokussiert und gerade in der Zeit in der ich sehr an mir zweifelte, merkte ich, dass mir die anderen Dinge fehlen.

Und so habe ich mir für 2016 vorgenommen, wieder andere Techniken zu erlernen, mich mit anderen Künstlern zu treffen und selber Kurse zu belegen.

Mit diesem Ausblick auf das neue Jahr möchte ich meinen Neujahrsbrief beenden. Ich habe mir neue Ziele gesetzt, Ziele die erreichbar sind und mich sicherlich künstlerisch weiterbringen werden.
Vielleicht entsteht daraus irgendwann ein neues Buch oder eine andere Art der Fotografie. Ich weiß es nicht, aber ich freue mich auf die vielen neuen Möglichkeiten.

Ich wünsche dir ein wunderbares, gesundes neues Jahr 2016. Vielleicht könnte ich dich in wenig inspirieren, was du im neuen Jahr für dich tun kannst oder lerne ich dich in einem meiner Kurse kennen. Ich freue mich auf Post von dir und vielleicht schreibst du mir, was dich bewegt….

Herzliche Grüße
Jana Mänz

Du möchtest mit Ebenen in Photoshop arbeiten? Du brauchst einen Freisteller?

Du möchtest mit Ebenen in Photoshop arbeiten? Du brauchst einen Freisteller?
Wir zeigen dir in unserem Photoshop Kurs ganz individuell und persönlich wie es geht.

Ich helfe dir bei folgenden Photoshop Fragen:

  • Wie stelle ich richtig frei?
  • Wie arbeite ich mit Ebenen?
  • Was sind Masken?
  • Wie verwende ich Filter?
  • Wie setzte ich Texturen ein und bearbeite meine Bilder so, das sie wie alte Bilder aussehen?
  • Wie finde ich meinen eigenen Look?
  • Wie kann ich Bilder reparieren?
  • Wie arbeite ich mit Pfaden?
  • Was sind Smartobjects?
  • Wie erstelle ich ein Mock-Up?
  • Wie speichere ich ein Bild in CMYK?
  • Wie binde ich Farbprofile ein?
  • Wie speichere ich meine Datei als PDF?
  • Wie arbeite ich mit Schriften und woher bekomme ich diese?
  • Was sind Photoshop Actions und wie arbeite ich damit?
  • Wie erstelle ich ein animiertes Gif?
  • Wie speichere ich eine transparente png Datei?

Mein Photoshop Spezial

Du möchtest wissen, wie du aus einem Foto ein Gemälde mit Texturen erstellen kannst? Wie du deinem Foto einen mystischen Zauber, etwas besonderes geben kannst?

Du möchtest lernen, wie du aus mehreren Fotos eins machen kannst. Wie du ein Composing erstellen und mit mehreren Ebenen arbeiten kannst.
Du möchtest lernen, wie du deine Produktfotografie für einen Katalog oder Onlineshop perfekt freistellen kannst. Wie du mit Masken und Pfaden arbeiten kannst.
Du möchtest lernen, wie du ein Portrait von Hautunreinheiten befreien kannst. Wie du ein Foto retuschieren und Fehler entfernen kannst. Wie du mit Reparaturfunktion und Kopierstempel ein besseres Foto gestalten kannst.

Du möchtest mit Photoshop starten und einen Überblick erhalten, dann empfehle ich dir mein 4-stündiges Standard-Schulungspaket.
Möchtest du Composings, Freistellungen etc.  kennen lernen und lernen wie du deine Bilder optimieren kannst, dann empfehle ich dir meine 8-stündige Praxis-Workshop. Und für alle, die Photoshop ganz intensiv kennen lernen möchten, empfehle ich den Intensiv-Workshop. Der geht über 3 Tage und findet persönlich in meinem Atelier in Grimma statt.

Workshop: Bildbearbeitung mit Lightroom – einfach & verständlich

Lightroom für Anfänger und Fortgeschrittene: Wie hole ich mehr aus meinen Fotos heraus?

Du suchst nach einen individuellen Lightroom Bildbearbeitungskurs, der genau auf deine Vorkenntnisse und Wünsche zugeschnitten ist? Dann bist du bei mir richtig. Ich kenne das Problem aus früheren Zeiten, wenn ich einen Kurs besuchen wollte. Der Kenntnisstand der Teilnehmer war sehr unterschiedlich: Während die einen sich gelangweilt haben, sind die anderen nicht hinter her gekommen. Der Dozent hatte bei der Anzahl der Teilnehmer keine Zeit auf jeden einzugehen und viele Fragen blieben unbeantwortet.

Damals dachte ich, es wäre schön, wenn es einen persönlichen Lehrer gebe, der genau auf mich eingeht. Ein Personal-Trainer für Fragen rund um die Bildbearbeitung. Und das kann ich für dich sein. Es gibt keine Bildbearbeitungssoftware wie Lightroom, die ich wie diese im Schlaf beherrsche. Profitiere von meiner jahrelangen praktischen Anwendungen und lerne von meinen Tipps und Tricks.

Es gibt zwei Möglichkeiten mit mir zu lernen:

1. Online über Skype und Teamviewer. Der Vorteil, du kannst dir die Kurse nach deinem Zeitplan buchen und deiner Arbeits- und Familiensituation anpassen. Ob Vormittag oder Abends, ich versuche dir deinen Wunschtermin zu ermöglichen.

2. Eine weitere Möglichkeit ist, dass du zu mir in mein Atelier kommst. Vor Ort kann ich dir alles persönlich erzählen. Der Vorteil ist, du lernst mich, meine Familie, meine Umgebung kennen. In den Pausen gehen wir gemeinsam mit meiner Hündin Stella spazieren und wir kochen gemeinsam. Meine Schulungen finden in einem sehr persönlichen Rahmen statt.

Meine Kurse sind individuell und komplett auf Dich zugeschnitten! Es gibt keine fertigen Schulungsabläufe und Inhalte. Du fragst, ich antworte! Du hast Probleme, ich helfe! 

Ich helfe dir bei folgenden Lightroom Fragen:

Individuelle Lightroom Kurse Das Bibliotheks-Modul

  • Wie richte ich LR optimal ein?
  • Wo speichere ich die LR-Datenbank und wo meine Bilder?
  • Wie kann ich meine Bilder importieren?
  • Wie kann ich von Aperture nach Lightroom umziehen?
  • Wie strukture ich die Bilddatenbank?
  • Wie verschlagworte ich richtig?
  • Wie finde ich meine Fotos auf der Festplatte wieder?
  • Was sind Metadaten und wie richte ich die ein?
  • Wozu brauche ich xmp Daten?
  • Was sind Sammlungen und wie verwende ich die?
  • Wie sortiere ich Bilder aus und bewerte sie?
  • Wie kann ich mit Tethering fotografieren?
  • Wie arbeite ich mit zwei Bildschirmen?
  • Wie speichere ich Bilder Suchmaschinenoptimiert?

Individuelle Lightroom KurseDas Entwicklungs-Modul

  • Wie navigiere ich richtig?
  • Wie kann ich meine Bilder optimal bearbeiten?
  • Was sind Presets und wie importiere ich diese?
  • Wie erstelle ich eigene Presets?
  • Wie entferne ich Sensorflecken?
  • Wie kann ich freistellen?
  • Wie entferne ich Chromatische Aberrationen?
  • Wie führe ich eine Objektiv-Korrektur durch?
  • Wie entferne ich stürzende Linien oder begradige den Horizont?
  • Wie entwickle ich Bilder in verschiedenen Farbstilen?
  • Wie entferne ich das Rauschen?
  • Wie schärfe ich perfekt nach?
  • Wie exportiere ich meine Bilder für den Druck oder für das Web?

Wie kann ich meine Bilder optimieren? Wie finde ich meinen eigenen Look?

Mein Lightroom Special:

Du bist Blogger/in und möchtest wissen, wie du deine Bilder perfekt für deinen Blog optimieren kannst?

Du bist Hersteller/in von ganz individuellen, wunderschönen Produkten, die du online bei Dawanda, Etsy und Co verkaufst und möchtest wissen, wie du deine Fotos besser bearbeiten kannst? Wie kannst du deine Produkte in Lightroom freistellen? Wie werden deine Produkte anhand deiner Bilder im Internet besser gefunden?

Du möchtest wissen, wie du deine Portraits besser retuschieren kannst? Wie du deine Kinder- und Familienfotos in bestimmten Looks, Sepia, 70er Jahre Stil, im Stil alter Filmkameras, entwickeln kannst?

Weitere Module:

  • Wozu brauche ich die Mapfunktion?
  • Wie arbeite ich mit GPS Daten?
  • Wie erstelle ich eine Diashow?
  • Wie erarbeite ich ein Fotobuch?

Du möchtest mit Lightroom starten und einen Überblick erhalten, dann empfehle ich dir mein 4-stündiges Einsteiger-Schulungspaket. 
Möchtest du alle Module im Lightroom kennen lernen und lernen wie du deine Bilder optimieren kannst, dann empfehle ich dir mein 8-stündiges Premium-Schulungspaket. Und für alle, die Lightroom ganz intensiv kennen lernen möchten, empfehle ich den Intensiv-Workshop. Der geht über 3 Tage und findet persönlich in meinem Atelier in Grimma statt.

Hilfe, meine Festplatte ist voll! Ich helfe dir deine Fotos aufzuräumen, zu sortieren und zu verwalten

Erste Hilfekurs: Fotos aufräumen, sortieren und verwalten [2 Tage]

Deine Festplatte platz aus allen Nähten und dein Betriebssystem meldet immer wieder “Zu wenig Speicherplatz”?

Mittlerweile liegen deine Fotos auf diversen Speichermedien, Kamerachips, externe Festplatten, Laptop, Handy usw. Ob Mac oder Windows oder alles durcheinander….

Dabei ist das allerschlimmste: Du hast keine Lust mehr Fotos zu machen. Der Fotomüll belastet und behindert dich, kreativ zu werden. Du weißt ja nicht, wohin du die neuen Fotos noch packen sollst. Und eine vierte externe Festplatte kann auch nicht die Lösung sein oder?

Dein Problem ist sicherlich, dass du nicht mehr durchblickst? Dir ist alles zuviel und am liebsten würdest du alles auf einmal löschen wollen? Aber nein, das geht auch nicht, dein Herz hängt an jedem Bild und du weißt nicht wo du anfangen sollst aufzuräumen? Ich kenne das und ich kann dir helfen.
Ich helfe dir dabei, deine Bilder zu sortieren. Ich helfe dir dabei auszumisten und nach einem bestimmten System abzuspeichern und zu archivieren.

Wie geht das?

Komm einfach mit allem was du hast bei mir vorbei. In ruhiger entspannter Atmosphäre, in der Natur, unterbrochen von ein paar schönen Spaziergängen im anliegenden Wald, helfe ich dir dein System aufzuräumen. Ich kann dir zeigen, wie du mit Lightroom deine Bilder archivieren, verschlagworten und aussortieren kannst. Ich kann dir ebenso erklären, wie ein Umzug von Aperture nach Lightroom funktioniert und wenn du magst, machen wir das zusammen.

Das einzige was du brauchst ist Zeit. Auch wenn ich mir das wünschen würde, dass das Aufräumen in einer halben Stunde erledigt ist. Aber wie soll das gehen, wenn sich deine Daten über Jahre aufgebaut haben?

Zum Beispiel brauchen wir für das aussortieren von einer Fotosammlung die ca. ein Terrabite groß ist und auf zwei verschiedenen Rechnern liegt (zum Teil in Aperture Bibliotheken), einen kompletten Tag. Einen weiteren Tag um dir das archivieren, verschlagworten und aussortieren in Lightroom zu erklären und vor allem zu üben. Festgefahrene Wege müssen verlassen werden und ich gebe es zu, ich bin unerbittlich, wenn es darum geht, Fotos zu löschen oder sich an neue Workflows zu halten.

Immer mit dem Ziel vor den Augen: Wenn du nach Hause fährst, ist dein Rechner aufgeräumt. Du bist vom Ballast befreit und kannst ENDLICH wieder kreativ werden.

Du bist überzeugt, das du das Aufräumproblem jetzt angehen musst?

Der Kurs geht 2 Tage (2x8h) und kann ganz individuell von dir zu einem Zeitpunkt deiner Wahl gebucht werden. Der Kurs ist keine Gruppenveranstaltung, sondern wir sind ganz persönlich für dich da. Wir gehen auf deine Fragen sehr intensiv ein.

Mitzubringen sind: Alle deine Rechner, Festplatten, Chipkarten usw. auf denen deine Fotos verteilt sind. Eventuell eine ganz neue Externe Festplatte, doch das klären wir im Vorabgespräch

Wo: Der Kurs findet im Muldental bei Grimma statt. Die Anreise mit dem Auto wäre vorteilhaft, da wir hier abgeschieden auf dem Land arbeiten und übernachten werden. Möchtest du mit dem Zug anreisen, werden wir ein Alternativ-Programm erarbeiten.

Übernachten kannst du ganz in der Nähe vom Atelier: Entweder in der Schiffsmühle oder im Kloster Nimbschen