Schlagwort: Bildbearbeitung

Naturfotokurs mal ganz anders: Pinscher meets Jack-Russel

In den letzten zwei Jahren habe ich in meinen Kursen ganz besondere Menschen kennen gelernt. Da ich mich auf Einzelkurse spezialisiert habe, ist jeder Kurs intim und je nach Teilnehmer auch ganz unterschiedlich und spannend für mich. Jeder kommt mit anderen Wünschen und Themen und ich habe die Chance, auf meine Schüler besonders einzugehen und mit Ihnen zu reden.

Ich habe früher, in meiner Zeit als Redakteurin und Projektmanagerin, ganz andere Kurse geleitet und auch selber besucht. Dabei war ich nie wirklich glücklich, da ich nicht das Gefühl hatte, auf die persönlichen Fragen eingehen zu können. Ich mag sehr gerne den Menschen in seiner Persönlichkeit kennen lernen, mit seinen Meinungen, Vorstellungen und Eigenheiten. Und ich finde es so schön, wenn sich meine Schüler nach einer kurzen Aufwärmphase öffnen, darüber sprechen, was ihnen wichtig ist, was sie bewegt und berührt. Gerade in den letzten Monaten hatte ich diesbezüglich wunderbare Kurse: Fremde Menschen kommen und gehen wieder in Freundschaft.

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In der letzten Woche hatte ich einen ganz besonderen Kurs: Andrea von Newspinscher hat mich mit ihrer Hündin Linda besucht. Für mich war es das erste Mal, dass mich eine Fotoschülerin mit Hündin besucht hat. Am Anfang war ich natürlich neugierig, wie meine Hündin Stella reagiert. Ich weiß, das sie sehr eifersüchtig werden kann, vor allem wenn ich einen fremden Hund streichle.

Hundefotografie-naturfotografiekurs (5)Um so erfreuter war ich, wie nach einer kurzen Kennenlernenphase beide Hündinnen friedlich und ganz entspannt miteinander agierten. Stella hat wie gehabt die Kuscheldecke von Linda okkupiert, sodass Linda in Stellas Körbchen musste.

Wir haben zusammen lange Spaziergänge und dabei viele praktische Fotoübungen gemacht. Im Gegensatz zu meiner Hündin läßt sich Linda sehr gern fotografieren und hatte sehr viel Muße, sich in Position zu setzen.

DSC_9133Stella läßt sich dagegen gerne in ihrer Jack-Russel-Manier von ihrem Jagdtrieb leiten und nölt, wenn es ihr zu langsam und langweilig wird. Da wird auch mal vor Frust das Blümchen kaputt gebissen, welches ich gerade fotografieren wollte.

Wir hatten Glück, dass das Wetter wunderbar mitspielte und unsere Fotospaziergänge ganz entspannt und harmonisch verliefen. Linda fing sich unterwegs einen kleinen Maus-Snack während ich in meinen letzten Blogartikel über die Natur im Muldental nicht zu viel versprach und wir auf dem Rückweg einer meiner Lieblings-Blindschleichen “Guten Tag” sagen konnten.

Der Naturfotografie-Workshop verging wie im Fluge. Zwei Tage voll gepackt mit vielen Gesprächen, Übungen und Bildbearbeitungen am PC. Ich fand es toll, das Andrea den langen Weg von Karlsruhe ins Muldental auf sich genommen hat und wir zusammen einen tollen Workshop hatten.

Wenn du auch gerne zu mir kommen möchtest, dann melde dich einfach bei mir. Natürlich darfst du auch gerne mit deinem Hund kommen. Im Hotel “Kloster Nimbschen”, indem auch Andrea übernachtet hat, sind selbstverständlich Vierbeiner gerne gesehen. Und auch bei mir steht immer ein Körbchen und ein leckerer Keks für deinen besten Freund bereit. Und wenn du magst, üben wir zusammen Hundefotografie – mal ganz anders. Mit vielen wertvollen Gesprächen und in einer entspannten Atmosphäre. Ich freue mich auf euch!

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Lightroom und Probleme mit einem gesperrten Katalog

Letztens hatte ich ein sehr außergewöhnliches Problem mit Lightroom. Wie gehabt habe ich meinen Windows10 Rechner morgens gestartet. Leider kann ich mich nicht erinnern, das Windows10 am vorherigen Tag beim schließen ein Update gemacht hat, aber anders kann ich mir das folgende Problem nicht erklären.

Nach dem Start von Windows10 wollte ich Lightroom öffnen. Doch statt das sich das Programm öffnete, kam die Fehlermeldung das ich keine gültige Lizenz hätte. Das kam mir schon sehr komisch vor, denn meine Lightroom CS6 Lizenz ist nun mittlerweile 2 Jahre alt und ich hatte bisher noch keine Lizenz-Probleme gehabt.

Hinweis: Hast du trotz einer aktuellen Lizenz das Problem, dass Lightroom sagt, das du keine gültige hättest? Dieses Problem kommt dann vor, wenn du vor dem Kauf der Lizenz eine Lightroom-Testversion bei einem Anbieter wie Chip.de heruntergeladen hast. Adobe liefert an fremde Anbieter eine andere Version aus, als die, die man bei Adobe direkt bekommt. Wenn du jetzt bei Adobe eine Lizenz kaufst und diese in die Testversion von Chip.de o.ä. einträgst, kommt es nach Ablauf der 30-tägigen Testphase zu diesem Problem. Das kannst du beheben, indem du die Testversion deinstallierst, dir die aktuelle Version aus deinem Adobe-Account herunterlädst und neu installierst. Den Katalog von der Testversion kannst du selbstverständlich einladen, sodass deine Arbeit nicht verloren geht.

Aber gut, da ich meine Lizenzen sorgsam verwalte (an dieser Stelle mein Tipp, das du das auch unbedingt tun solltest, am besten in eine Textdatei abspeichern) hatte ich schnell Zugriff darauf und konnte sie neu eintragen. Es schien, als wäre nun wieder alles in Ordnung. Das Programm öffnete sich wie gehabt doch es kam eine neue Fehlermeldung.

“Der Lightroom-Katalog kann nicht geöffnet werden, da er bereits von einer anderen Anwendung geöffnet wurde.”

Mein Katalog ließ sich nicht öffnen. Es hieß von seitens der Software, dass dieser von einem anderen Nutzer geöffnet wäre. Nun, das konnte nicht sein, da ich alleinige Nutzerin des Katalog bin. Also schloss ich das Programm und startete Windows neu. Wieder versuchte ich Lightroom mit meinem Katalog zu starten und wieder kam die selbe Fehlermeldung. Mir brach so langsam der Schweiß aus, da ich die Tage zuvor ein wichtiges Projekt bearbeitet hatte und keine tagesaktuelle Katalogkopie besaß. Noch zweimal versuchte ich meinen Rechner neu zu starten, doch die Fehlermeldung ging nicht weg.

Der-Lightroom-Katalog-kann-nicht-geoeffnet-werden-da-er-bereits-von-einer-anderen-Anwendung-geoeffnet-wurdeIch versuchte ruhig zu bleiben und suchte im Internet nach einer Lösung, die ich dann auch recht bald fand. Lightroom hatte meinen Katalog geschützt und im selben Ordner, in dem die Katalogdatei liegt, eine .lock Datei angelegt.

Diese kann man einfach unbenennen bzw. später, wenn der Lightroom Katalog wieder geladen wird, löschen.  Lightroom legt laut Foren wohl diese Datei automatisch an, wenn das Betriebssystem abstürzt. Das war bei mir nicht der Fall, sodass es höchstwahrscheinlich an einem Update gelegen haben muss.

Nachdem der Katalog wieder lief und meine Anspannung abfiel, optimierte ich meinen vorhandenen Katalog und speicherte ihn als Kopie neu ab. In dem Moment habe ich mir auch vorgenommen, in Zukunft den Katalog nach Beendigung von wichtigen Projekten einmal mehr absichern. Sicher ist sicher!

Du brauchst Hilfe mit deinem Lightroom? Du weißt nicht worauf du in den Grundeinstellungen von Lightroom achten musst? Ich helfe dir gerne.

Die schöne neue Welt der 4K/5K-Monitore

Vor einiger Zeit hat sich mein alter 24-Zoll Monitor verabschiedet. Nun, das hat mich nicht so sehr getroffen, da ich schon seit längerem vor hatte mir einen größeren Bildschirm für meine Bildbearbeitung zuzulegen. Bisher hatte ich ausschließlich mit Dell Monitoren der Ultrasharp Serie gearbeitet und war, was die Farbtreue meiner Fotografien betraf, sehr zufrieden. Wenn ich größere Fotografien ausbelichten lassen musste, habe ich vorab einen Softprof (z.B. bietet Saal-Digital für Fotografen ICC Profile für einen Photoshop Prof zum Download an) gemacht, sodass das Bild auf dem Bildschirm identisch mit dem späteren Print war.

Leider hatte ich mit dem 24 Zoll andere kleinere Probleme. So sah ich aufgrund der Auflösung oft kleine Sensorflecken oder andere Störungen nicht. Richtig schwierig wurde es, als ich Fotos zum entwickeln schickte, die mit einer weißen Hintergrundwand gemacht wurden. Als die Bilder aus dem Labor wiederkamen, sah ich lauter graue Flecken auf der weißen Raumwand. Als ich die Fotografien vor den Monitor legte, sah ich die verschmutzen Stellen in Lightroom nicht. Erst als ich Kontraste veränderte, wurden sie leicht sichtbar. Ab diesem Zeitpunkt wusste ich, dass ich einen besseren Bildschirm brauche und am besten einen, den ich kalibrieren kann. Bisher war die Notwendigkeit nicht dagewesen, dass ich mich mit diesem Thema auseinandersetzen musste, doch mit steigenden Anforderungen an die Fotografie verändert sich das Qualitätsbewusstsein. Ich recherchierte, welche Bildschirme in Frage kommen würden und da ich mit der Marke Dell seit vielen Jahren sehr zufrieden bin, wollte ich auch dabei bleiben.

Ich fand einen 27-Zoll 4K-Monitor, der sich softwarekalibrieren ließ. Die Freude war groß, als er endlich eintraf. Doch die Ernüchterung folgte auf dem Fuß. Ich konnte ihn nicht anschließen und ich verstand es nicht. Mein PC ist ein halbes Jahr alt und der Monitor lässt sich nicht anschließen? Ich wollte ja auch selbst die Frau sein und habe den Monitor ohne Nachfrage an meinen hardwarebegeisterten Partner bestellt. Wie sollte es sein, kam natürlich der Spruch „hättest du mich mal gefragt, dann hätte ich dir sagen können, dass du an deiner Grafikkarte einen Minidisplay-Anschluß brauchst und den hast du nicht“.

Super, also brauchte ich doch seine Hilfe, weil er mir eine passende Grafikkarte bestellen musste, die auch von Lightroom unterstützt wird und für die Zukunft Anschlüsse für bis zu drei Monitoren hat (man weiß ja nie, wozu man das brauchen kann). Für die, die sich dafür interessieren, haben wir eine schmale (damit sie ins Gehäuse passt) EVGA GeForce GTX 950 Superclocked, 2048 MB GDDR5 gekauft und eingebaut.

Endlich konnte es losgehen und die Freude währte genau 10 Minuten. Das Bild war super scharf, die Farben einfach gigantisch, aber die Ernüchterung folgte, als ich das erste Mal Lightroom und Photoshop öffnete. In Photoshop waren die Menüs und die Schriften gefühlte 4-Punkt groß und nichts war zu erkennen. Ich recherchierte in den Foren, weil ich noch annahm, dass ich am Monitor eine falsche Einstellung hatte. Doch leider war dem nicht so. Stattdessen las ich vom Frust anderer, die ebenfalls mit den nicht einstellbaren Schriftgrößen in Photoshop zu kämpfen hatten. Nur die User, die die Cloud mit PS CC haben, die haben die Möglichkeit, sich die Menügrößen einzustellen. An dieser Stelle war mein Ärger auf Adobe riesig, schließlich hatte ich mir erst vor 1 ½ Jahren die komplette CS6 Suite gekauft (bzw. sie ist auch jetzt noch erhältlich) und bekomme kein Update dafür. Die Arroganz Adobes gegenüber seinen Kunden ist unermesslich.

Ich rief  Kollegen und einen Monitor-Experten an und von allen bekam ich dieselbe Auskunft: Ein 4K/5K Monitor ist für die Bildbearbeitung mit Photoshop und Lightroom nicht geeignet. Obwohl sich die Menüs in Lightroom anpassen (ab der 6er Version wurde es eingeführt, wer noch die 5er hat, hat das selbe Problem wie in PS), gab es hier ein anderes Problem: Die Geschwindigkeit der Anzeige von Bearbeitungen. Wenn ich mit der Maus z.B. Sensorflecken retuschiere, verzögert sich die Anzeige um einige Millisekunden. Das hat mich daran erinnert, als ich noch einen ganz alten PC mit nicht genügend Arbeitsspeicher hatte. Auch hier recherchierte ich und stellte fest, dass das ein typisches 4K/5K Monitorproblem ist. Das Arbeiten in Lightroom wird so zum Kampf und wenn ich mehrere hundert Bilder aus einem Fotoshooting bearbeiten muss, ist der Workflow eine gefühlte Katastrophe.

Es nutzte alles nichts, so schön wie der Monitor war, verpackte ich ihn fein säuberlich und schickte ihn zurück.

Nun war guter Rat teuer, was brauche ich für meine Bildbearbeitung, denn es sollte unbedingt ein 27-Zoll Monitor werden. Momentan habe ich eine Zwischenlösung. Ich habe mir zuerst meinen zukünftigen Zweitmonitor, einen 27-Zoll Dell Monitor Dell U2715H mit einer Auflösung von 2560×1440, zugelegt. Das Arbeiten in Photoshop und Lightroom läuft einwandfrei, die Menüs sind alle zu lesen bzw. in LR ist die Verzögerung verschwunden. Die Bildqualität ist ok, auch wenn ich mit dem typischen leichten Gelbstich, der den Ultra-HD Monitoren wohl eigen ist, trotz Softwarekalibrierung vorläufig leben muss.

Im Laufe des Jahres werde ich mir einen hardwarekallibrierten Monitor von Eizo zulegen, damit ich zukünftig keine Probleme mehr mit unsichtbaren grauen Flecken auf weißen Wänden und nichts sichtbaren Sensorflecken habe. Ein sehr teure, aber zukunftsorientierte Lösung, die sich sicherlich amortisieren wird.

Solltest du dir Gedanken darüber machen, einen neuen Bildschirm für deine Bildbearbeitung zuzulegen, dann hoffe ich, dir mit meinem Artikel weiter geholfen zu haben und du nicht auf die schöne neue Welt der 4K/5K-Monitore herein fallen wirst (auch wenn im Netz was anderes steht). Denn so wurde es mir von mehreren Seiten bestätigt und ich habe es selber erfahren müssen: Sie sind für die heutige Bildbearbeitung mit Photoshop und Lightroom nicht geeignet. Warten wir mal noch ein paar Jährchen ab, denn mal wieder bestätigt es sich, dass das Neuste nicht immer das Beste ist.

Behind the Scene: Kinderfotografien mit Lightroom und DeNoise Bilder perfekt entrauschen

Kinderfotografie ist seit der Geburt meines Sohnes eines meiner Lieblings-Genre in der Fotografie. Einmal im Jahr organisiere ich deshalb ein Kinderfotoshooting nach einem frei gewählten Thema. So sind in den letzten drei Jahren wunderbare Kinderfotos in der Natur entstanden.
In diesem Jahr habe ich mich an ein neues Thema herangewagt. Ein Teil des Fotoshooting entstand in einer großen, liebevoll eingerichteten Landhausküche zum Thema „Gesundes und ungesundes Frühstück“. Ein Traum für mich und meine Familie, soviel Platz und Licht, sodass ich mit meiner Hündin Stella, die farblich mit der Küche harmonierte, am liebsten eingezogen wäre.

Natürliche Hundefotografie in der Landschaft
Für meine Kamera allerdings waren die Lichtverhältnisse leider doch nicht ganz optimal. So musste ich als Fotografin abwägen, wie ich das Fotoshooting mit dem vorhandenen Tageslicht und künstlichem Licht gestalte. Aus Gestaltungs- und Postprocessing-Gründen entschied ich mich gegen zusätzliche Tageslichtlampen. Ich hätte im Raum mehrere Lampenstative aufstellen müssen und der Retuscheaufwand wäre immens gewesen, wenn nicht sogar unmöglich. Da Blitzen nicht meinem Geschmack entspricht (mal davon abgesehen, dass der zusätzliche Blitz die Kamera noch schwerer gemacht hätte), war auch dies keine Option für ein freies Kinderfotoshooting, bei dem es zudem sehr sehr schnell zugehen kann.
Familienfotografie Kinderfotografie by Jana Mänz, Grimma
Also blieb nur noch eine Variante: Die Iso zu erhöhen.
Wie immer habe ich mit meinen lichtstärksten 50mm 1.4 und 24-70mm 2.8 Objektiven fotografiert. Um viel Licht zu haben – gerade mit dem 50er Objektiv – habe ich überwiegend eine geöffnete Blende verwendet. Doch auch das reichte nicht, um mit meinen sonst üblichen 100-400er Iso Werten zu arbeiten. Ich musste in der Küche bis Iso 2500 gehen, um verwacklungsfreie Belichtungszeiten zu erhalten. Ein Spagat, der nicht einfach ist, da mit höheren Iso-Werten auch der Autofokus langsamer wird.
Mit meiner letzten Kamera, der Nikon D700, hätte ich diese hohen Iso-Werte niemals verwenden können, da das Bildrauschen nicht retuschierbar gewesen wäre. Mit der neuen D750 konnte ich soweit gehen, allerdings hatte ich leichte Bauchschmerzen dabei. Höher hätte ich nicht gehen können und das Postprozessing war nicht einfach. Ich merkte in der Lightroom-Nachbearbeitung, dass meine bisherigen Einstellungen zur „Rauschreduzierung“ in Kombination mit „Schärfen“ nicht den erwünschten Erfolg brachten.
Familienfotografie Kinderfotografie by Jana Mänz, Grimma
So tauchte ich noch einmal tiefer in die Thematik ein und stellte fest, dass ich in meinen Lightroom-Voreinstellungen ein wichtiges Häkchen vergessen hatte. Unter dem Menüpunkt „Vorgaben“ gibt es die Funktion „Standardeinstellungen an den Iso-Wert der Kamera ausrichten“. Ist dieser aktiviert, dann stellt sich die Rauschreduzierung schon beim Hochladen der Bilder automatisch ein (das heißt aber nicht, dass damit das Optimum der Entrauschung erfolgt ist).
Da ich zu diesem Zeitpunkt besagtes Häkchen nicht aktiviert hatte, musste ich die Rauschreduzierung manuell anpassen. Ich musste lange probieren, um die richtige Kombination mit der Schärfe zu finden (je weiter man das Rauschen reduziert, um so mehr verliert das Bild an Schärfe und kann bei Übertreibung auch sehr matschig werden). Wichtig ist, das Bild dabei mindestens auf 100% oder höher zu betrachten. Doch so gut Lightroom das Rauschen bei Bildern bis Iso 800 entfernt, bei Iso 2500 kommt es auch an seine Grenzen.
Familienfotografie Kinderfotografie by Jana Mänz, Grimma
Von meiner Bildagentur erhielt ich den Tipp, mit Topaz DeNoise weiter zuarbeiten, nachdem ich mit „DENOISE projects professional“ keine brauchbaren Ergebnisse erzielt habe. Topas DeNoise bewirbt zwar die Software mit einer Schnittstelle zu Lightroom, doch diese ist nicht wirklich komfortabel und kompatibel mit meinem Workflow. So habe ich alle Bilder mit DeNoise als Plugin in Photoshop entrauscht. Das tolle an dieser Software ist, dass sie die Exif-Daten des Bildes ausliest und Entrauschungs-Presets für verschiedene Kameraprofile anbietet. So konnte ich meine Fotografien mit einem Nikon D750-Preset automatisch mit einer eigens angelegten Photoshop-Aktion entrauschen. Dabei habe ich die Funktion aus Lightroom mit dem DeNoise Preset in Photoshop kombiniert. Das Entrauschen von Lightroom war nicht gut genug und die DeNoise-Variante alleine entsprach ebenso nicht meinen Vorstellungen. Erst die Kombination aus beiden war erfolgreich.
Falls du zukünftig auch einmal in die Verlegenheit kommst, mit hohen Iso-Werten arbeiten zu müssen, hoffe ich, dir einen Lösungsweg zur Reduzierung gezeigt zu haben.
Entrauschen mit Lightroom und DeNoise

Iso-Praxistipp:

Vergiss bitte nicht, an deiner Kamera die Funktion „Iso-Automatik“ zu deaktivieren, sodass bei ungünstigen Lichtverhältnissen die Kamera nicht auf zu hohe Iso-Werte umschwenkt. Stelle die Iso lieber per Hand ein.
Oft werde ich auf meinen Fotospaziergängen gefragt, nach welchen Kriterien man die Iso einstellen muss. Hast du sehr schönes Wetter, viel Licht, einen blauen Bilderbuchhimmel, dann reichen 50-200 Iso. Ist es dagegen sehr trübe, dichte Wolken oder du bist in Innenräumen mit wenig oder künstlichem Licht, dann gehe auf ca 400-800 Iso. Die Iso musst du immer dann höher einstellen, wenn bei deiner gewählten Blende die Belichtungszeit so lang werden würde, dass du nicht mehr freihändig fotografieren kannst ohne zu verwackeln (Faustregel: Die Belichtungszeit sollte kürzer als ein 1/80s oder 1/100s sein). Arbeite lieber mit einem Stativ, wenn du die Iso niedrig halten möchtest. Teste deine Kamera darauf, ab welchem Iso-Wert das Rauschen für dich unerträglich wird. Das ist bei jeder Kamera anders. Mache am besten eine Iso-Testreihe von der niedrigsten bis zur höchsten Iso und werte die Bilder anschließend bei 100% Zoom an deinem Bildschirm aus. Dann weißt du in Zukunft, wie weit du gehen kannst … .

Picasa stirbt zum 1. Mai 2016

Google ist immer gut für Hiobsbotschaften. War ich schon vor ein paar Jahren sehr unglücklich darüber, das der Google Reader geschlossen wurde. Jetzt darf das Bildbearbeitungsprogramm Picasa zum 1.5.2016 sterben.

Dabei dürfte mich Picasa gar nicht weiter tangieren, da ich ja meine Fotos ausschließlich mit Lightroom verwalte und bearbeite. Beides wichtige Funktionen, die mir in Picasa nie gefallen haben und einen professionellen Workflow nicht ermöglichen. Im Internet dagegen wird vor allem die Schließung der Picasa Cloud beweint, auch ein Punkt, der mich nicht weiter stört, da ich meine RAW-Dateien nicht in einer Cloud speichern würde. Dafür habe ich ein NAS und wenn dann verwende ich für Kundenprojekte eher die Drobpox oder andere Anbieter.

Trotzdem bin ich über die Schließung nicht sehr glücklich. Denn Picasa hat eine Funktion, die ich liebe und sehr oft verwende: Die Collagenfunktion: Sie geht einfach und schnell und ist unglaublich vielfältig. Sicherlich wird nach der Schließung die Desktop-Version ohne die Cloud weiter funktionieren. Aber für die Zukunft, vll. mit einem neuen Betriebssystem wird die Software wahrscheinlich nicht mehr funktionieren. Alternativen gibt es nicht so wirklich, da sie mich nicht überzeugen. Es gibt online Collagen-Programme wie Canva. Die sind zwar ganz nett, aber sehr langsam und unkomfortabel. Im Browser stürzt Canva gerne ab, sodass aus Spaß schnell zum Frust wird.. Zumal Canva neben dem PC ausschließlich eine iPad-App anbietet und Android-User vernachlässigt.

Natürlich gibt es diverse Collagen Apps. Aber es verlangsamt meinen Workflow, wenn ich meine Fotos zwischen dem PC und meinem Smartpone hin und her schieben muss und zum anderen brauche ich die Collagen in einer hohen Druckqualität. Momentan kann das kein Smartphone mit den derzeitigen Speicher- und Rechenressourcen leisten. Wie oft ist mir schon mein LG G3 abgestürzt, wenn ich mit einem hochauflösenden Jpg arbeiten wollte.

Ich werde Picasa auch deswegen vermissen, weil ich es gerne meinen Fotoschülern empfohlen habe, die nur eine einfache unkomplizierte Bildbearbeitungsmöglichkeit brauchen. RAW-Bilder einlesen, Fotos zuschneiden, fürs Web speichern, in s/w umwandeln oder mit einem Filter bearbeiten ist selbstverständlich möglich. Und wer die Fotografie als Hobby betreibt, braucht auch oft nicht mehr.

Jetzt stellt sich die Frage, was all die Nutzer machen, die mit blogger.com bloggen und Picasa als Bildbearbeitungs- und Verwaltungsprogramm damit verknüpft haben. Jahrelang haben blogger.com und Picasa gemeinsam Werbung für diese Verbindung gemacht und jetzt?

Im ersten Schritt habe ich mir als Sicherung die letzte Picasa-Version herunter geladen. Dabei habe ich festgestellt, das man jetzt schon nicht mehr auf den offiziellen Download kommt und auf Google Fotos umgeleitet wird. So habe ich mir die letzte Version bei der Computerbild herunter geladen….

Ja, was sind gute Alternativen? Ich weiß es nicht und auch in den gleichnamigen Foren und Blogs sind die vorgeschlagenen Lösungen für mich und meine Fotoschüler nicht wirklich eine. Aber warten wir mal ab, schließt sich eine Tür, öffnet sich eine neue. Bis dahin werde ich meine Desktop-Version einfach weiter verwenden. Ein Gutes hat es ja, jetzt kommen keine weiteren Updatefunktionen.

Warum ein Preset nicht auf jedes Foto angewendet werden kann

Warum ein Preset nicht auf jedes Foto angewendet werden kann

Letztens habe ich eine Nachricht bekommen, dass meine Presets nicht auf die Fotos passen würden. Die Aussage hat mich nachdenklich gestimmt, schon alleine deswegen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass es die Annahme gibt, das ein Preset jederzeit und allgemeingültig einsetzbar ist. Warum nicht?

Was ist überhaupt ein Preset?

Ein Preset speichert Voreinstellungen wie Helligkeit, Kontrast, Farbe, Schärfe, Körnung aber auch Vignettierung, Körnung und Profilkorrekturen. Ein Preset kann eine Auswahl dieser Voreinstellungen speichern oder alles.

Da es in Lightroom eine unglaubliche Vielzahl an Einstellungen zum Thema Farbe, Schatten, Lichter usw. gibt, die man wiederum unterschiedlich miteinander verknüpfen kann, kann ein Preset diese Einstellungen speichern. Weil es so differenzierte Einstellungen gibt, gibt es ebenso ganz unterschiedliche Presets. Die einen machen ein Foto heller, freundlicher. Die anderen zaubern ein Vintage 70er Jahre Stil, andere bilden nur einen Filmstil z.B. Kodak Gold ab, andere gehen ins Mystische und machen ein Bild dunkel. Für jeden Geschmack gibt es ein Preset.

Wichtig ist aber die Grundlage, also das Foto selber. Wie wurde das Bild fotografiert, mit geöffneter oder geschlossener Blende, wie hell ist das Foto, was ist zu sehen, ein Portrait, eine Landschaft?

Je nachdem was für ein Motiv dargestellt ist, sollte ein entsprechendes Preset verwendet werden, damit die Aussage des Bildes unterstrichen wird. Ein Preset soll bzw. kann auch nicht ein Foto per se schöner oder besser machen, sondern das hervorheben, was man vor Ort beim fotografieren empfunden hat. Presets können Bilder auch zerstören, vor allem wenn man es bei den Reglern wie z.B. beim Kontrast, Schärfe, Farbe usw. übertreibt.

Das schöne an den Presets ist, dass sie jederzeit angepasst werden können. Es gibt kaum Presets die ich 1:1 übernehme. An jedem Bild justiere ich nach, passe ich an. Dazu gehört, dass ich die Funktionen in Lightroom im Schlaf beherrsche, sodass ich mich hundertprozentig auf den kreativen Flow einlassen kann. Müsste ich erst nach gewissen Funktionen suchen, wäre der kreative Prozess unterbrochen. Presets helfen dir dabei, gewisse Grundstimmungen und Aussagen hervorzuheben und sie geben die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit einen Look auszuprobieren, sie erleichtern ungemein die Arbeit eines Fotografen. Doch die wahre Kunst besteht darin, das Preset dir nach deinen Wünschen und Vorstellungen anzupassen, etwas neues zu kreieren.

Und das tolle in Lightroom ist, dass du diese veränderten Einstellungen als neues Preset abspeichern kannst, sodass du Bilder aus der selben Reihe komfortabel anpassen kannst.

Hier eine kleine Auswahl von Landschaftsbildern, die mit ganz unterschiedlichen Presets von mir bearbeitet wurden.

 

 

10 Fakten was du über Lightroom wissen musst

10 Fakten was du über Lightroom wissen musst

Ich werde oft gefragt, was man in Lightroom machen kann und was nicht. Wer noch nicht mit dieser Bildbearbeitungssoftware gearbeitet hat, kann sich kaum vorstellen wie umfangreich Lightroom ist und wie es funktioniert. An manche Dinge muss man sich erst gewöhnen, aber wenn man das geschafft hat, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Ich habe die 10 wichtigsten Fakten über Lightroom zusammengestellt und vielleicht kann ich dich überzeugen, die Software mal auszuprobieren…

1. LR ändert niemals deine Original-Raw Datei!
2. In LR brauchst du nicht speichern, das passiert immer automatisch im Hintergrund.
3. In LR hast du jederzeit zugriff auf deine Original-Dateien, sie werden nicht in ominösen Bibliotheken versteckt!
4. Du kannst jederzeit alle Bearbeitungen zurücksetzen und verändern!
5. LR funktioniert gleich auf dem PC und Mac und du kaufst generell zwei Lizenzen (z.B. für Laptop und Rechner)
6. LR hilft dir dabei, deine Bilder effizient zu verwalten, sodass du schnell deine Bilder wieder findest.
7. In LR kannst du nicht mit Ebenen arbeiten oder Composings erstellen!
8. LR arbeitet nur im RGB Modus und kann Bilder nicht für den Druck in CYMK exportieren.
9. LR macht aus einem schlechten Foto kein gutes, aber es holt verdammt viel aus den Bildern heraus.
10. Lightroom macht sehr viel Spaß und unterstützt deine Kreativität!

PS: Lightroom arbeitet mit sogenannten Presets, mit denen du eine Vielzahl von Möglichkeiten hast, dein Bild zu entwickeln. In meinem Shop findest du verschiedene Presets zum Download.

Fünf einfache Möglichkeiten, mit der du eine Fotocollage erstellen kannst

1. Eine Bildercollage mit Picasa erstellen

Tipp 1 Picasa: Mit der kostenlosen Bildbearbeitungssoftware Picasa kannst du ganz einfach und schnell, vielfältige Collagen erstellen. Unter einem ganz unscheinbaren Icon versteckt sich die Collagenfunktion, die sehr vielfältig und einfach zu bedienen ist.Eine-Bildercollage-erstellen-Picasa1
Zum einen kannst du verschiedene Formate zum anderen Collagenarten auswählen. Du kannst Bilder in der Collage hinzufügen, aber auch wieder löschen, dann setzt sich die Collage jedesmal neu zusammen. Der einzige Nachteil ist, dass du nicht auch selber ein Collagendesign anlegen kannst.
Eine Collage mit Picasa erstellen

Hinweis: Picasa wird zum 1. Mai 2016 leider eingestellt.

2. Eine Bildercollage mit Lightroom erstellen

Tipp 2 Lightroom: Eigentlich denkt man ja, Lightroom bietet keine Collagen-Funktion an. Offiziell tut es das auch nicht, aber was wären wir, wenn wir nicht um die Ecke denken würden? Not macht bekanntlich erfinderisch. Es gibt die Buchfunktion. In der gibt es die Möglichkeit, eine Einzelseite ohne Buchcover anzulegen und dann dieser Seite zu sagen, wie viele Bilder man auf dieser anzeigen möchte. Das ist dann unsere fertige Collage und da es viele Seitenvorlagen gibt, es gibt es viele Möglichkeiten, eine Bildercollage zu erstellen. Später exportiere ich dann diese einzelne Buchseite als jpg und fertig ist die Bildercollage!
Eine Collage mit Lightroom erstellen

3. Eine Bildercollage mit Canva erstellen

Tipp 3 Canva: Canva ist eine Online-Plattform, auf der du die unterschiedlichsten Collagen, unterteilt nach Verwendungszweck z.B. Poster, Facebook-Banner, Instagram-Post etc., erstellen kannst. Log dich ein und lade deine Bilder hoch. Das schöne bei Canva ist, das die Collagen häufig noch mit schönen Schriftzügen veredelt werden. Wer kein Händchen für Schriften udn Designs hat, ist hier super aufgehoben, auch wenn manche Designs kostenpflichtig sind.
Eine Collage mit Picasa erstellen

4. Collage to go – Eine Bildercollage im Smartphone erstellen

Tipp 4 Smartphone App: Es gibt für jedes Smartphone, ob Android/IOs/Windows die unterschiedlichsten Collagen-Apps. Ein paar habe ich ausprobiert, doch da ich mein Smartphone nicht mit vielen Apps belasten möchte, habe ich es auf eine reduziert:  Photocollage (Android / IOs) Kinderleich zu bedienen, nimmt nicht viel Platz weg und läuft stabil.
Eine Collage mit der App Photocollage erstellen

5. Handmade with Love – Eine Bildercollage schneiden und kleben

Tipp 5 Eine Collage kleben: Du hast viele eigene Fotos ausgedruckt, du besitzt viele Zeitschriften oder andere Papiere, aus denen du eine Collage erstellen kannst? Dann nichts wie los, was gibt es schöneres, als mal wieder zu Schere und Kleber zu greifen und mit den Händen zu arbeiten. Eine Arbeit, in der du zur Ruhe kommst. Bilder sichten, ausschneiden, Kleber riechen, Papiere fühlen und legen, kreativ arbeiten. Eine Arbeit für alle Sinne und mit einem Ergebnis, das du gleich an die Wand hängen kannst :-)
Eine Collage ausschneiden und kleben

Tutorial: Was sind Mock-Ups?

Was ist ein Mock-Up und wozu werden Sie verwendet?

Als ich zum ersten Mal im angelsächsischen Raum von diesem Begriff Mock-Up las, konnte ich mir nicht viel darunter vorstellen. Die Beschreibung bei Wikipedia entsprach nicht dem, wozu es in meinem Bereich, nämlich in der Fotografie und Bildbearbeitung verwendet wird. Der Begriff Mock-Up wird auch im Webdesign verwendet, aber auch hier ist der Begriff nicht gleichzusetzen.

Daher versuche ich mal den Begriff Mock-Up für die Fotografie und Bildbearbeitung zu beschreiben. Im ersten Schritt wird eine Fotografie erstellt, in der ein kleiner Bildbereich ausgetauscht werden kann. Das kann der Bildschirm eines Laptops sein. Der Laptop selber steht auf einem Schreibtisch in einem Raum. Das kann ein Bilderrahmen sein, der an der Wand hängt. Das kann ein Plakat an einer Litfaßsäule in einer Strasse sein.

In einem weiteren Schritt wird in einem Bildbearbeitungsprogramm, in meinem Beispiel Photoshop, das Bild so bearbeitet, dass – bleiben wir beim Bespiel Laptop, der Bildschirm freigestellt wird. Dahinter wird eine veränderbare Smartobjektebene gelegt, die per Mausklick mit dem eigenen Bild ausgetauscht werden kann. So hat man die Möglichkeit, eigene Bilder in fremde Fotos so zu integrieren, dass dies echt wirkt, so als wenn man es schon so fotografiert hätte.

Der Vorteil dieser fertigen Mock-Up Bilder ist, dass man mit wenig Kenntnis über das Thema Freistellen unendlich viele Möglichkeiten hat, eigene Bilder bzw. Screenshots, zu integrieren.

Vintage-Camera-Mock-Ups-Photoshop (2)

Hier kannst du dir eine Anleitung kostenlos herunterladen, wie du dein eigenes Bild in ein Mock-Up integrieren kannst. Du brauchst für die Bearbeitung eine Bildbearbeitungssoftware wie Photoshop/Elements, die mit Ebenen arbeiten kann.

Meine Vintage Camera Mock-Ups kannst du für einen kleinen Obulus im Creative Market erwerben.

Du kannst mich jederzeit als persönlichen Coach zu den Themen: Bildbearbeitung mit Lightroom, Photoshop oder Picasa buchen. Gerne gehe ich mit dir auf einen persönlichen Fotokurs und erkläre dir deine Kamera oder technische Funktionen. Und wenn du Hilfe zu deiner WordPress Seite oder nicht weißt warum deine Seite im Internet nicht gefunden wird, helfe ich dir gerne weiter! Mehr bald dazu unter www.welovetosupport.de

Wie importiere ich ein Lightroom Preset?

Du verwendest Lightroom und du möchtest mit Presets arbeiten? Im Internet findest du eine Menge kostenloser und kostenpflichtige Presets. Lade dir ein Preset deiner Wahl herunter und meistens musst du diese als *zip Datei entpacken. Wenn du dir öfters Presets herunter lädst, ist es sinnvoll, wenn du dir einen eigenen Ordner auf deiner Festplatte anlegst, in dem du die *.lrtemplate Dateien speicherst. So hast du nach einem Update/Neuinstallation von LR alle Presets gebündelt in einem Ordner.

1. Schritt: Wenn du die Dateien entpackt hast, öffnest du Lightroom. Du gehst auf den Reiter oben rechts “Entwickeln”.
2. Schritt: Jetzt gehst du nach Links, auf das Fenster “Vorgaben”. Zuerst solltest du einen eigenen Ordner anlegen. Das machst du, indem du per Rechtsklick auf das Vorgaben Fenster klickst. Es erscheint ein Fenster “Neuer Ordner”.
Lightroom-Tutorial-Presets-importieren
3. Schritt: Gib dem Ordner einen Namen
Lightroom-Tutorial-Presets-importieren1
4. Schritt: Klicke nun wieder per Rechtsklick auf den neuen Ordner und wähle die Funktion “Importieren”.
Lightroom-Tutorial-Presets-importieren2
In einem Extra-Fenster kannst du nun dein *.lrtemplate auswählen und hinzufügen.
Vóila, und schon hast du ein neues Preset in dein Lightroom importiert.
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Hinweis: Im Internet findest du noch ältere Lightroom3/4 Presets. Diese kannst du natürlich auch importieren. Sie müssen aber auf deine aktuelle Lightroom Version angepasst werden. Klicke dazu im rechten Menü unter Histogramm auf den kleinen Pfeil. Dieser erscheint nur, wenn die Prozessversion des Presets veraltet ist.
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Mit einem Klick aktualisiert er das Bild, aber nicht das Preset. Achte darauf, durch die Aktualisierung können sich die Einstellungen komplett verändern. Unter Umständen musst diese nun per Hand wieder anpassen.
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Erst wenn du die Prozessversion aktualisiert hast, kannst du unter “Vorgaben” und Rechtsklick auf das Preset diese aktualisieren. Aktiviere mit einem Klick das Preset und klicke nun mit der rechten Maustaste darauf. Es erscheint die Funktion “Mit den aktuellen Einstellungen aktualisieren”. Jetzt liegt dein Preset in der aktuellen Lightroom Version vor.
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Im übrigen kannst du auf diese Art und Weise jedes Preset anpassen.
Wie du selber Presets anlegst und vieles mehr, erklären wir dir in unseren Lightroom Schulungen.

Tipp: Wenn du dich in unserem Newsletter anmeldest, erhältst du ein Preset Bundle “Dark Romance Landscape”