Schlagwort: Fotografie

Sommer – Ferien – Spaß und ganz viel kreative Freiheit

Sommerbilder – dein Onlinekurs für kreative Fotoideen Tipps und Ideen für den perfekten Fotosommer

Endlich, die Sommerferien stehen vor der Tür. In zwei Wochen beginnen in Sachsen schon die Schulferien. Das Schuljahr war lang und wir freuen uns alle darauf. Nach wie vor ist es aber für mich sehr ungewohnt, das die Ferien so früh beginnen und noch viel früher, nämlich in der 1. Augustwoche enden. Seit meiner Kindheit, in der wir den ganzen Juli und August Sommerferien hatten, stehen diese zwei Monate für mich als Sommer pur. Letztens habe ich eine spannende Reportage gesehen, in der erklärt wurde, warum wir welchen Monat mit dem Sommer verbinden. Und warum im Süden Deutschlands die Menschen einen anderen Monat haben, als die im Norden. Geprägt hat uns unsere Kindheit und natürlich, wann wir Ferien hatten. Ich wünschte, ich könnte meinem Sohn auch den ganzen Juli und August als Sommerferienzeit schenken und er müsste nicht wieder so früh in die Schule zurück. Glücklicherweise kennt er es nicht anders und damit ihm der Einstieg in die Schule nicht so schwer fällt, nehme ich ihn eine Woche auf meine Lieblingsinsel nach Rügen mit.

Vielleicht möchtest du auch mitkommen?
Am 1. August werde ich im Naturerbe-Zentrum Prora/Binz, direkt im Besucherzentrum am Baumwipfelpfad meine Fotoausstellung „Rügen, eine Winterreise eröffnen“ und wenn du magst, können wir uns dort verabreden.

Wenn du gerne mit mir fotografieren gehen möchtest, dann habe ich einen ganz besonderen Termin für dich:

Ein Tag am Meer Workshop Sinnliche Naturfotografie Ruegen

Am Freitag den 4.8.2017 werde ich einen ganztägigen Landschafts- und Naturfotografie Workshop organisieren und dir zeigen, wie meine Fotos mit dem 50mm Objektiv entstehen, wie ich Motive sehe und worauf ich achte.
Hast du Lust dabei zu sein? Wenn du magst, bring deine Familie mit. Kinder bis 12 Jahre dürfen kostenfrei dabei sein und ich werde für die Kinder, die Spaß an der Fotografie haben, kleine Aufgaben dabei haben.

Denkst du jetzt: „Schade, ich kann nicht dabei sein?“, entweder weil du arbeiten musst oder Rügen zu weit weg ist?

Ich kann das verstehen und darum habe ich mir gedacht, dass ich diesen Sommer gerne einen Kreativ-Sommer-Onlinekurs organisieren möchte. Unter dem Motto:

Bildersommer – dein Onlinekurs für kreative Fotoideen
Tipps und Ideen für den perfekten Fotosommer

Sommerbilder – dein Onlinekurs für kreative Fotoideen Tipps und Ideen für den perfekten Fotosommer

möchte ich dich 4 Wochen lang mit kreativen Anregungen und Aufgaben unterstützen.
Am Ende des Sommers hältst du eine Erinnerung in den Händen, die dich noch später an eine wunderbare Zeit erinnern wird. Und egal ob du im Urlaub bist oder arbeiten musst, du bekommst sie jeden morgen in deinen virtuellen Briefkasten geschickt. Du kannst die Ideen sowohl an deinem Urlaubsort als auch zu Hause umsetzten. Und wenn du diesen Sommer keinen Urlaub hast, dann ist dieser Kurs die perfekte kleine Auszeit nach deiner Arbeit.

Dieser Sommerkurs ist keine strenge Fotoschule sondern eine entspannte Kreativitätsschmiede. Es geht um deine Sommergeschichte, deine Erinnerungen und das du sie mit der Kamera aufnimmst. Der Onlinekurs ist auch kein reiner Landschafts- und Naturfotografiekurs sondern eine spannende Mischung aus Natur, Leben, Familie, Kinder, Reisen, Sommer und ganz viel Freude.

Wenn du magst, kannst du deine Erlebnisse und Bilder im geschützten Kreativraum posten und dich mit anderen Teilnehmer/Innen austauschen. Das Besondere an dem Onlinekurs ist, dass du mich als ganz persönlichen Coach dazu buchen kannst. Dann bin ich für dich und deine Fragen individuell da und kann dich unterstützten.

Der Onlinekurs  beinhaltet fakultativ einen  Workshop am 29.7.2017 bei mir in Grimma. An diesem Tag werde ich dir die schönsten Plätze im Muldental zeigen und dir mit Rat und Tat bei deiner Fotografie zur Seite stehen. Ich werde dir bei Fragen zu deiner Kamera helfen. Am Ende des Tages werden wir zusammen grillen und uns dabei über Fotografie austauschen können.

Was meinst du, möchtest du diesen Sommer dabei sein? Ob Online, per Skype oder direkt vor Ort in Grimma oder auf Rügen – ich bin gerne für dich da!

Oder möchtest du, dass ich im kommenden Jahr deine Region komme? Dann schreibe mir eine E-Mail mit deinen Wunschorten und Landschaften, an denen wir einen Kurs zusammen machen können.

Handwerk und Internet miteinander verbinden

Aufregende Wochen und Monate liegen hinter mir und ich kann es kaum glauben, dass ich eine neue Wohnung mit Atelier gefunden habe, dabei bin, die letzten Kartons auszupacken und es wieder vertraut und gemütlich zu gestalten.
Ich bin voller Hoffnung, dass die neue Wohnung für die nächsten Jahre unser Zuhause wird. Eigentlich wollte ich nicht in die Altstadt von Grimma ziehen, das letzte Hochwasser hat mich doch sehr beeindruckt. Andererseits habe ich hier alles gefunden, wonach ich viele Monate lang gesucht habe und es ist gleichzeitig traurig anzuschauen, wie sehr die Stadt seit dem letzten Hochwasser leidet.

Es fehlt vor allem an jungen Leuten, die der Stadt wieder Leben schenken. Schräg gegenüber von meinem Atelier gibt es eine alte Fahrradwerkstatt. Der Inhaber ist schon 76 Jahre alt und betreibt diese Werkstatt aus Passion. Zu ihm habe ich mein verstaubtes Fahrrad gebracht, um es wieder Frühjahrstauglich zu machen und habe mich lange mit ihm unterhalten. Wenn er aus gesundheitlichen Gründen seine Türen schließt, gibt es in der Altstadt von Grimma niemanden mehr, wohin ich mein Fahrrad zur Reparatur bringen könnte. Ebenso nebenan die alte Bäckerei. Der Bäckermeister hätte schon längst in den Ruhestand gehen können. Er gehört zu den letzten in der Stadt, die jeden Morgen per Hand und ohne fertige Backmischungen Brot, Brötchen und leckere Blechkuchen traditionell backen. Auch er hat keinen Nachfolger. Das Handwerk stirbt aus und nicht nur in Grimma. Wenn ich mich mit anderen darüber unterhalte, wird oft dem Internet die Schuld gegeben. Der Satz „Das Internet macht alles kaputt“ höre ich oft.

Fotospaziergang, Frühling, Höfgen, Mulde, Ulme, Ulmus, laubbaum, ulmenblüte

Aber ist das wirklich so? Ich denke nicht, Handwerk, Tradition und Internet kann man wunderbar miteinander verbinden. Vor kurzem habe ich gelesen, das jemand gesucht wurde, der das alte Handwerk des Kaschierens von Globen erlernen wollte. Ich habe mich dort gemeldet, da ich als Geographin handkaschierte Globen liebe und gleichzeitig es liebe, meine Bilder auf Holz aufzuziehen. Ich hatte dabei den Instagram Account von Bellerby & Co Globemakers in London im Kopf, den ich seit einiger Zeit abonniert habe, weil ich diese alte Handarbeit und die Art der Präsentation unglaublich faszinierend finde. Die Realität vor Ort sah aber ganz anders aus, es fehlte die Verbindung zwischen altem Handwerk und neuen Medien. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl mit meinen modernen Ideen dort so gar nicht hinzupassen.

Das altes Handwerk und das Internet zusammen gehören zeigt Franz Keilhofer auf eine ganz besondere Art. Franz seinen Instagram Account habe ich vor ein paar Jahren ganz zufällig gefunden und ich habe mich in seine Holzarbeiten verliebt. Sie sind unglaublich schlicht, einfach, modern und trotzdem strahlen sie ein feines Handwerk, etwas Bodenständiges aus.

Fotospaziergang, Frühling, Höfgen, Mulde

Als ich meinen Fotokurs im Berchtesgadener Land organisierte, verabredete ich mich mit Barbara in Berchtesgaden. Barbara und ich kennen uns virtuell schon seit gefühlten Ewigkeiten. Sie ist ebenso eine begeisterte Blümchenknippserin wie ich und wir haben uns vor vielen Jahren über unsere privaten Fotoblogs kennen gelernt. Vor Ort erzählte ich ihr von dem jungen Mann und seinen Holzschalen. Sie lachte daraufhin ganz herzlich und sagte: „du meinst aber nicht meinen Sohn Franz oder?“

Doch, natürlich und so lernte ich im Februar diesen Jahres auch Franz in seiner Werkstatt kennen. Er schenkte mir sein Buch „Mit Holz, Herz und Hand“ mit einer persönlichen Widmung, welches ich abends in unserer verschneiten Pension im Zauberwald im Nationalpark Berchtesgaden, sprichwörtlich verschlungen habe.

Es hat das Bild von Franz, wie er mir seine Werkstatt zeigt und wir über das Holz gesprochen haben, auf eine wunderbare Weise ergänzt. Er schreibt ganz offen über seine Zeit, als er ganz stark unter Depressionen litt und wie das Handwerk ihn aus dem Teufelskreis herausgeholt hat. Ein sehr sensibles Buch, das man – wenn man sich Franz mit seinem Holzfällerbart und Tattoos anschaut – nicht erwarten würde. Wie heißt es so schön, raue Schale, weicher Kern. Das Buch ist eine Mischung aus persönlicher Geschichte und gleichzeitig vermittelt er viel Wissen über die verschiedenen Holzarten, wie sie riechen, wie sie sich anfühlen und was man aus ihnen machen kann. In jeder Zeile des Buches spürt man seine Liebe zum Leben, zum Handwerk, zu seiner Familie und zur Natur. Die Lage seines Wohnhaus, ein über 400 Jahre altes Bauernhaus ist unglaublich. Der Watzmann liegt ihnen zu Füßen. Auch ich war vor Ort der Versuchung erlegen, ein Foto vom Watzmann zu machen – egal wie oft dieser schon fotografiert wurde.

Der Besuch bei Franz hat mir noch mal deutlich gezeigt, wie wichtig es ist, dass die Arbeit, die wir im Laufe unseres Lebens ausüben, uns ausfüllt. Es geht dabei gar nicht so sehr um glücklich zu sein. Es geht um Erfüllung, um Ausgeglichenheit, um das Gefühl mit beiden Beinen mitten im Leben zu stehen und etwas wunderbares mit den Händen zu schaffen.

Meine Leidenschaft ist die Fotografie, die Arbeit mit Bildern und Worten. Mir ist es aber auch wichtig, nicht nur digital zu arbeiten, sondern auch mit den Händen zu arbeiten. In meinem neuen Atelier habe ich mir die Möglichkeit erschaffen, Kurse zu geben, in denen wir nicht nur auf den Auslöser drücken, sondern dabei gemeinsam mit den Händen arbeiten. Mir ist wichtig, meinen Schülern und vielleicht auch dir liebe Jana diese Leidenschaft für meine Arbeit, mein Handwerk der Fotografie, näher zu bringen.

Workshop Küchenexperimente

In meinem Food- und Produktfotografie-Workshop „Experimente in der Küche“ werden wir all unsere Kreativität mit Wasser, Feuer und Trockeneis ausleben können. Wir arbeiten mit Bewegung, Langzeitbelichtung, dem sogenannten Einfrieren, gehen Gemeinsam in die Natur um die Dinge die wir brauchen, zu sammeln. Ein wunderbarer Workshop, wo wir mit allen Sinnen arbeiten: Riechen, Fühlen, Schmecken – mit dem Ergebnis von Fotografien die zeigen, das Food- und Produktfotografie nicht nur langweilige, statische weiße Freisteller sind.

Der Kurs findet statt von:
Termin 1: Fr. 9.06. – So. 11.06.2017
Termin 2: Fr. 13.10. – So. 15.10.2017

Workshop: Vom Foto zum Gemälde

Eine weitere Leidenschaft von mir ist das Bearbeiten von Fotos mit Texturen bzw. das digitale Arbeiten mit Composings. In diesem Wochenend-Workshop werden wir aber nicht nur vor dem PC sitzen. Wir werden vorab rausgehen und das Material für unsere Bilder selber fotografieren. Ebenso werden wir mit den Händen arbeiten, wenn die fertigen Bilder ausgedruckt und aufgezogen werden. Ein Workshop in dem wir uns bewegen und mit den Händen arbeiten. Holz und Fineart-Papiere spüren und sie zu einer Einheit verschmelzen lassen.

Der Kurs findet statt von:
Termin 1: Fr. 12.05. – 14.05.2017
Termin 2: Fr. 10.11. – 12.11.2017

Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Auf meinen Fotospaziergängen werde ich oft gefragt, wie ich es schaffe, das meine Fotos so leicht wirken. Das ist eine gute Frage und nicht so einfach zu beantworten. Denn wie interpretieren wir „leicht sein“ bzw. Leichtigkeit? Was macht das aus? Und empfindet nicht jeder Leichtigkeit anders?

Wenn ich in mich hinein schaue, dann habe ich das Gefühl, das ich schon mein ganzes Leben lang nach der Leichtigkeit suche. Viele Dinge die passieren und die ich nicht beeinflussen kann, fühlen sich unglaublich schwer an und ich brauche viel Kraft im Alltag, diese zu bewältigen. Sicherlich liegt die Schwere darin, dass ich über vieles zu sehr nachdenke und später feststelle, das sich auch viele Probleme von ganz alleine lösen. Aber es ist immer leichter gesagt als getan und es ist gar nicht so einfach, aus seiner Haut zu schlüpfen.
Das schöne an der Fotografie ist, dass sie für mich ein Mittel im Alltag geworden ist, diesen schweren Gedanken entfliehen zu können. Wenn ich mit meiner Kamera unterwegs bin, kann ich meine Sorgen vergessen und wenn ich wieder nach Hause komme, fühle ich mich freier und habe manchmal unterwegs einen Lösungsweg gefunden.
Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Diese Suche nach Leichtigkeit ist deswegen auch ein Thema in meiner Fotografie. Leichtigkeit hat etwas mit Loslassen, mit Reduzierung zu tun. Und ist ein Sinnbild für helles Licht, Transparenz und dem Leerraum. Gerade der Leerraum – dem sogenannten „negative Space“ – wird oft als vergeudet betrachtet. Dabei ist es genau umgekehrt, denn dieser lässt die positiven Elemente erst hervortreten. Während kein vorhandener Leerraum das Bild überladen wirken lässt und der Betrachter gar nicht weiß, was wichtig ist und wohin er gucken soll. Die Ästhetik des Bildes steigert sich, wenn man bewusst mit leeren Flächen arbeitet.

Soll die Fotografie leichter wirken, dann arbeite mit Leeräumen. Reduziere die Bildelemente und arbeite mit hellem Licht. Leerräume erzielst du, wenn du dein Element optisch freistellst. Das kann ein einfarbiger Hintergrund (z.B. weiße Wand, blauer Himmel etc.) sein. Sollte der nicht vorhanden sein, kannst du den Leerraum durch das Freistellen des Objektes mit einer geöffneten Blende bzw. mit der Verwendung eines Teleobjektives erreichen. Es gibt verschiedene Methoden, negativen Raum abzubilden. Manchmal muss man nur die Perspektive ändern, um eine optische Freistellung zu erreichen.
Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Habe keine Angst davor, wenig zu zeigen, zu reduzieren. Ein Anschnitt, Unschärfe oder das Spiel mit Seitenlicht bzw. Nebel sorgen dafür, dass der Betrachter träumen oder interpretieren kann. Das er sich selber etwas vorstellt. Es geht nicht immer darum, die Wirklichkeit zu zeigen.

Du möchtest mehr von mir lernen?
Komm mit mir eine Woche im Dezember nach Rügen oder besuche meinen Naturfotografie Onlinekurs im Oktober.
Ich freue mich auf dich!

Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Im Einklang mit der Natur

Fotografie Onlinekurs Im Einklang mit der Natur: Mit kreativen Motiven zu mehr Ruhe und mit friedvollen Bildern vom Alltag entspannen

Liebst du es genauso wie ich, draußen in der Natur zu sein? Für mich ist das vor allem am Morgen, wenn ich mit meiner Hündin die erste Waldrunde laufe. Dann ist alles still und man hört nur die Vögel singen. An manchen Tagen, wenn wir ganz leise sind, stehen Rehe auf dem Waldweg oder es kreuzt ein großer Feldhase. Füchse gibt es hier und, zu meinem Leidwesen, auch die eine oder andere Ringelnatter oder Kreuzotter, die sich auf dem Waldweg in der Sonne wärmt. Ich laufe diesen Waldweg fast jeden Tag und erlebe ganz hautnah alle Jahreszeiten mit. Das habe ich meiner Hündin zu verdanken, denn ich kann mich an Jahre erinnern, in denen die Jahreszeiten in meinem Büro an mir vorbei gegangen sind. Das der Winter auf einmal in den Sommer überging und ich dies nicht wahrgenommen habe.
Dabei tut es mir so gut, jeden Tag draußen zu sein. Manche Tage bin ich so in Gedanken versunken, ich kann über viele Dinge nachdenken und die meisten Ideen kommen mir auf meinen Spaziergängen. Es ist eine wunderbare Art abzuschalten, die Natur zu genießen und gleichzeitig wunderbar kreativ zu werden. Ich bin mir aber sicher, dass ich ohne meinen Hund nicht so oft rausgehen würde sondern mich zu sehr am Schreibtisch in meiner Arbeit oder, ganz profan, im Haushalt verlieren würde. Es gibt immer viel zu tun und es ist ja so einfach, die Pausen ausfallen zu lassen. Für sich etwas zu tun, eine Auszeit zu nehmen und diese auch noch ohne schlechtes Gewissen zu genießen, ist nicht selbstverständlich. Gerade in einer Zeit, in der sich alles über die Arbeit und das Einkommen definiert.

Fotografie Onlinekurs Im Einklang mit der Natur: Mit kreativen Motiven zu mehr Ruhe und mit friedvollen Bildern vom Alltag entspannen

Der Schriftsteller Erich Fromm hat schon in seinem Büchlein über „Die Kunst des Liebens“ geschrieben, dass der Mensch, der sich durch seine Arbeit pausenlos getrieben fühlt, kein aktiver sondern ein passiver Mensch ist. Vielmehr ist er ein Getriebener und nicht selbst aus sich heraus tätig. Im Gegensatz dazu werden Menschen, die sich der Kontemplation hingeben und dabei kein anderes Ziel verfolgen, als mit sich selbst und der Welt eins zu sein, von anderen als passiv bezeichnet werden, da sie ja nichts „tun“.
Dabei ist die Meditation das genaue Gegenteil, nämlich höchste Aktivität, „[…] eine Aktivität der Seele, deren nur der innerlich freie, unabhängige Mensch fähig ist.“ Die moderne Auffassung von Aktivität ist nämlich, dass wir zur Erreichung von äußeren Zielen Energie aufwenden müssen. Während sich eine andere Anschauung auf die Verwendung der dem Menschen innewohnenden Kräfte bezieht, egal ob man damit eine äußere Veränderung bewirkt oder nicht. So ist die Liebe eine Aktivität, die man in sich selbst entwickelt und deren Charakter es ist, dass sie in erster Linie gibt und nicht empfängt.

Fotografie Onlinekurs Im Einklang mit der Natur: Mit kreativen Motiven zu mehr Ruhe und mit friedvollen Bildern vom Alltag entspannen

So empfinde ich auch meine Liebe zur Natur, insbesondere zur Naturfotografie. Ich erlebe mich dabei voller Vitalität, lebendig und voller Freude. Naturfotografie ist für mich ein schöpferischer Akt, vor allem wenn ich mit der Natur eins werde, wenn ich mich auf sie einlasse und so nehme, wie ich sie vorfinde. Auf meinen Waldspaziergängen habe ich meistens mein Smartphone dabei, um ganz besondere Momente festzuhalten.

Es geht mir in diesen Augenblicken weniger darum, ein perfektes Foto zu erstellen, sondern diesen einzigartigen Moment, der voller Magie ist, festzuhalten. Immer öfter habe ich in letzter Zeit auch keine Kamera dabei und versuche dann, diese Lichtstimmungen tief in mir festzuhalten. Manchmal ärgere ich mich allerdings auch, wenn ich gerade an diesem Tag die Kamera zu Hause gelassen habe. Aber aus Frust entsteht dann auch oft Dankbarkeit, diesen Moment so erlebt haben zu dürfen. Auch weil ich weiß, dass viele Menschen diesen Augenblick nicht haben werden, weil sie krank sind oder einfach nicht die Möglichkeit haben, frei und selbstbestimmt ihr Leben zu gestalten.

Fotografie Onlinekurs Im Einklang mit der Natur: Mit kreativen Motiven zu mehr Ruhe und mit friedvollen Bildern vom Alltag entspannen

Spürst du auch diese Sehnsucht nach einer Auszeit in der Natur? Ich möchte dich ganz herzlich dazu einladen, 4 Wochen lang mit mir die kleinen Momente im Leben und in der Natur zu sehen und festzuhalten. Ich biete im Oktober 2016 einen neuen Onlinekurs an, in dem es um das Thema Natur, Wahrnehmung, und Kreativität geht. Ein Fotografiekurs, in dem die ästhetische Fotografie nicht außer Acht gelassen wird. Eine kreative Mischung aus Gestaltung, Fototipps, Übungen und begleitenden Texten sowie Fotospaziergängen.

Ich freue mich auf dich und natürlich gibt es bis Ende Juli einen Frühbucherrabatt für alle, die es nicht erwarten können.

Im Herbst 2016 startet ein neuer Onlinekurs

Fotografie Onlinekurs Im Einklang mit der Natur: Mit kreativen Motiven zu mehr Ruhe und mit friedvollen Bildern vom Alltag entspannen

Du hast schon auf einen neuen Onlinekurs von mir gewartet? Im Herbst 2016 ist es wieder soweit. Mit einem neuen Thema und für jeden geeignet, der gerne in der Natur ist. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener – du bist herzlich Willkommen.

Worum geht es in meinem neuen Onlinekurs?

Im Einklang mit der Natur – Mit kreativen Motiven zu mehr Ruhe und mit friedvollen Bildern vom Alltag entspannen

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es manchmal sehr sehr schwer ist, aus dem hektischen und überladenen Alltag herauszubrechen, die Kamera in die Hand zu nehmen und sich eine Auszeit in der Natur zu gönnen. Einfach nur auf einer Wiese sitzen, die Sonne im Gesicht spüren, den Insekten zuzuschauen und dabei zusehen, wie am Himmel die Wolken ziehen. Gefällt dir die Vorstellung? Einfach ausspannen und dabei wunderbare Motive entdecken. Motive, die dein Herz berühren, die dich glücklich machen und Motive, die fotografisch sehr schön sind. Gerade im Herbst, wenn die Blätter sich verfärben und wir wunderbare Altweibersommertage genießen können. Wenn die Tage kürzer werden und wir den Wehmut des vergangenen Sommers spüren. Eine wunderbare Zeit um fotografieren zu gehen.

Es geht aber nicht darum, einfach nur zu knippsen. Mein Anspruch ist es, mit dir fotografische Elemente zu lernen. Ich achte auf Ästhetik und werde auch unter dem Aspekt deine Ergebnisse – wenn du magst – besprechen.

Am Montag dem 17.10.2016  geht der Onlinekurs los und geht über 4 Wochen. Wenn du bis zum 31.7.2016 buchst, erhältst du den Kurs mit einem Frühbucherrabatt für 114,- € statt 129,- € (inkl. MwSt)

Der nächste Kurs startet im Oktober 2017!

Hier geht es zur Buchung, ich freue mich auf dich!

Kreativität – Das Kind der Freiheit

Kreativität - Das Kind der Freiheit

„widewidewitt ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt“.

am 1. Juni 2016, am internationalen Kindertag, musste ich an Pipi Langstrumpf denken, an ihre unkonventionelle, freche Art, die Welt zu betrachten. Wie frei, offen und ohne Vorurteile wäre doch die Welt, wenn wir Erwachsenen unsere kindliche Neugier und ungezwungene Kreativität im Laufe des Erwachsenenwerdens nicht verlieren würden.
Gerade für mich als Künstlerin, ist die Kreativität der Ursprung von alledem, was mich ausmacht. Ich versuche mich weiter zu entwickeln und das geht nicht ohne Kreativität. Ich habe versucht, dem Wesen der Kreativität auf den Grund zu gehen, herauszufinden, was mir daran manchmal so schwer fällt, mich im gleichen Augenblick aber wieder leicht und freudvoll werden lässt. Ich weiß immer noch nicht so richtig, wonach ich eigentlich genau gesucht habe, aber nach dem Lesen sämtlicher Literatur war ich irgendwie ernüchtert.

Das gerade erst neu erschienene Sonder-Magazin vom Spiegel „Kreativität“ war das berühmte Tüpfelchen auf dem „i“. In dem ganzen Heft ging es leider nur oberflächlich und ansatzweise um das Thema Kreativität, nämlich als einem Motor, der dazu dient, das neue Produkte entwickelt werden, die sich noch dann noch besser verkaufen sollen. Die Kreativität wird dazu missbraucht, um noch mehr zu verdienen, um noch mehr Gewinne zu erzielen.

Ich nehme mich hiervon, wenn ich ehrlich bin, nicht aus. Wann war ich eigentlich das letzte Mal kreativ, ohne abschließend eine Absicht im monetären Sinne zu verfolgen. Nur einfach so, um ein tolles Gefühl, welches Kreativität erzeugen kann, zu erleben. Einfach um ihrer Selbst willen. In meiner Kindheit? Ich kann mich nicht erinnern.

Aber ich weiß genau, wann ich anfing, Kreativität bewusst zu nutzen, um etwas zu erreichen. Da ging es im Studium um meine Diplomarbeit, spätere dann um kreative Bewerbungen in meinem Job als Produktmanagerin, als ich mir tagelang in meinem Büro die kreativsten Projekte ausgedacht habe. Immer werde ich unwahrscheinlich kreativ, wenn ich mir Arbeit ersparen will, wenn ich etwas schneller erreichen möchte. Seit fünf Jahren bin ich nun selbstständig und ich muss mich ständig neu erfinden. Immer der Zeit voraus, immer wieder der Versuch, vorhandene Dinge neu zu denken. Denn letztendlich, das weiß jeder von uns, gibt es nichts, was es nicht schon gibt. Die Frage ist, wie man es besser und anders machen kann.

Fotoreise - Fotografieworkshop - Rügen, eine WinterreiseSinnli

Ich habe an mir persönlich festgestellt, dass ich viel kreativer bin, wenn mich eine andere Person fragt, frei nach dem Motto „Jana, ich habe eine Idee, was meinst du dazu?“ Dann sprudle ich über, bin eine wahrhaftige Ideenmaschine.

Aber warum ist das so, warum fällt es mir für andere viel leichter, kreativ zu sein? Ich denke, es ist eigentlich ganz einfach. Nämlich weil ich dann vorbehaltlos, spontan und uneigennützig an die Sache gehe. Ich muss mit den Ideen nichts erzielen, ich bin frei in meinem Denken. Und nicht nur das, Kreativität lebt von der Seele. In allen Artikeln, die ich bisher gelesen habe, geht es in der Kreativität um Dinge, die materiell umgesetzt werden sollen. Aber das Essentielle, das, was die Kreativität so einzigartig und universell macht, das bleibt auf der Strecke. Das derjenige, der die Kreativität in sich spürt und sie dann nach außen umsetzt, von seiner Seele genährt wird. Die Kreativität sollte die liebevolle Hinwendung zu etwas sein. Kreativität ist ein Kind der Freiheit, des freien Fließen, das uns mit Energie auflädt und uns nährt.

Kreativität - Das Kind der Freiheit

Das habe ich begriffen, als ich einen Kurs zur intuitiven Malerei besucht habe. Egal, wie wir uns ausdrücken, ob mit der Kamera, mit Hammer und Meißel, mit dem Pinsel oder Bleistift – genährt werden wir von unserer Seele. So stand ich vor einem leeren Blatt Papier und habe angefangen, mit meiner linken ungebräuchlichen Hand Linien zu ziehen. Die rechte Hand lag still auf meinem Herzen. Während ich malte und viel Zeit mit mir selber hatte, fühlte ich tief in mich hinein. Auf einmal wurden mir Wege klar und deutlich, für die ich in letzter Zeit das Gefühl verloren hatte. Ich war unglaublich kreativ gewesen, mir Dinge zu überlegen, die ich beruflich machen könnte. Aber ich habe mich dabei zu sehr von anderen Dingen und Konventionen leiten lassen, als von denen, die meine Seele berühren. Ich spürte schon, dass sie sich nicht richtig anfühlten, aber ich war doch so kreativ gewesen, dass ich sie nicht loslassen wollte. Denn diese Kreativität hat mich viel Kraft, Zeit und Arbeit gekostet. Doch genau das sollte sie nicht. Kreativität darf nicht mühevoll und schwer sein. Sie muss von der Seele getragen werden. Das Mal-Wochenende hat mir sehr viel gezeigt und ich bin dankbar, dass ich wieder ein Stück zu mir gefunden habe und Dinge losgelassen habe, die mich nicht nähren. Gleichzeitig war es ungemein befreiend für mich, einmal wieder frei mit Farben zu malen, ohne dass es schöne Bilder werden mussten. Farbe an den Händen zu spüren und damit über das Papier zu streichen. Einfach nur fühlen ohne dabei zu denken. Es war unglaublich, was dieser einfache Prozess in mir ausgelöst hat.

Und das ist das, was ich dir heute weiter geben möchte. Nimm einfach einmal wieder ein paar Farben in die Hand, ein Blatt Papier und male wild drauf los. Ohne die Absicht, besonders kreativ sein zu müssen und ohne den Gedanken im Kopf „Ich kann doch gar nicht malen“. Es geht nicht darum, schön zu malen und der nächste van Gogh zu werden. Nein, lass los. Nimm dir die Zeit und lass die Gedanken fließen. Du wirst dann merken, wie wunderbar sich dieser Prozess auf deine Fotografie auswirkt und welche kreativen Ideen du entwickeln wirst, die deine Seele berühren. Das Bild dient als Tor zur Seele.

In diesem Sinn wünsche ich dir eine wunderbare Woche.

Frisch erschienen: C’t Fotografie Spezial Meisterklasse

fachartikel-ct-fotografie-spezial-meisterklasse-3

Ich freue mich so. Die neue C’t  Fotografie Spezial “Meisterklasse“ 2016  ist erschienen und ich bin mit zwei Artikeln dabei. Du findest von mir in diesem Heft einen Artikel zum Thema „Der eigene Look mit Texturen S. 152 und den Artikel „Zen – die Leichtigkeit der Fotografie“ S. 180.

Ein sehr schönes Heft, indem es mal nicht um Kameratechnik geht, sondern um Fotografie, Bildgestaltung und Kreativität.

PS: Wenn du das Heft vor Ort nicht kaufen kannst, es ist auch online als PDF bestellbar :-)

18 Tipps für bessere Naturfotos

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

Wie gehst du bei der Naturfotografie vor? Auf meinen Fotospaziergängen und Wanderungen in der Natur habe ich oft die Möglichkeit, Menschen beim fotografieren zu beobachten. Das ist oft ganz interessant, dabei zuzuschauen, wie Fotos entstehen. Meistens kann ich nur verwundert den Kopf schütteln, wenn ganz schnell der Apparat aus der Tasche gezogen wird, das Foto mit einer weit entfernten Armhaltung geschossen und weitergegangen wird. Dabei wird weder nach links und rechts geguckt – noch durch den Sucher, es wird keine Perspektive angeschaut und noch weniger wird sich körperlich bewegt – der Zoom wird es schließlich richten.

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

Auf meinen Fotospaziergängen an der Mulde werde ich deswegen auch oft gefragt, wie ich denn mit einer Festbrennweite überhaupt fotografieren könnte. Ich muss dann oft schmunzeln und sage „ich bewege mich viel“. Lege mich auf den Boden, klettere auf Mauern und vor allem schaue ich genau hin und nehme mir Zeit – spricht ich mache alles um vll. die Perspektive und das Motiv zu finden, das mir vorschwebt.

An dieser Stelle bemerke ich auch immer wieder einen Widerspruch in mir selber. Zum einen behaupte ich, das es egal ist, welche Ausrüstung man besitzt, auch mit einem einfachen Smartphone, einer einfachen Kompaktkamera kann man ein schönes Foto machen, wenn man auf das Motiv, Licht und Komposition achtet. Grundsätzlich ist das auch nicht verkehrt.

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

Aber spätestens dann, wenn ich Übungen zur Blende mache und meinen Teilnehmern die Blende als Gestaltungsmittel erkläre, spielt die Ausrüstung eine wichtige Rolle. Wenn ich an meiner Kamera keine Blende einstellen kann oder nur ganz rudimentär (z.B. Objektive, deren Blende nicht weit zu öffnen gehen), dann kann ich mein Bild nicht so gestalten wie ich es möchte. Dank günstiger Preise auf dem Fotomarkt, ist die Anschaffung einer besseren Technik aber nicht das Problem. Zum Problem werden die fehlenden Technikkenntnisse (und oft auch die Verweigerung sich damit auseinanderzusetzen) und was noch viel entscheidender ist, die innere Haltung zur Fotografie.

Mit 18 einfachen Schritten zum besseren Naturfoto

Ich habe die Tipps zusammen gefasst, die mir im Laufe der Jahre dabei geholfen haben, besser zu werden.

1. Habe deine Kamera, auch wenn die Kamera dein Smartphone ist, täglich dabei und mache ein Foto. Naturfotos kannst du auch mitten in der Stadt machen.

2. Gehe mit offenen Augen durch deine Umgebung, ob mitten in der Natur oder im urbanen Raum. Die schönsten Motive findest du im Verborgenen, im Kleinen, im Unscheinbaren. Schau genau hin.

3. Versuche das „Sehen“ zu lernen. Oft laufen wir durch unsere Umgebung und sehen nur das, was wir erwarten und nicht das was tatsächlich da ist. Schenke dem Motiv deine völlige Achtsamkeit. Verlass dich nicht auf deine Gedanken, die das Motiv bewerten und beurteilen. Lasse dich auf den Moment ein und schau dir das Motiv so an wie es ist.

4. Warte nicht darauf, die schönsten Fotos zu machen, wenn du erst eine neue Kamera hast oder der atemberaubende Urlaub in der Ferne anbricht. Mach heute ein Foto und warte nicht auf den besonderen Moment, der dann nämlich nie eintreten wird.

5. Gehe vor die Tür, auch wenn mieses Wetter ist. Das Wetter kann sich schnell ändern. Oder du arrangierst dich mit dem Nebel, dem Regen, dem Sturm und machst Fotos, die ganz anders sind.

6. Achte auf deine Gedanken beim fotografieren und beim durchsichten. Bewerte nicht und beschimpfe dich nicht selber, wie misslungen die Bilder mal wieder sind. Mache deine Fotos vor dir selber nicht schlecht und vor allem nicht, wenn du deine Bilder Freunden oder deiner Familie zeigst.

7. Vergleiche dich nicht ständig mit anderen. Andere machen Fotos so wie sie es können und du machst deine Fotos so, wie du es kannst.

8. Versuche nicht andere zu kopieren, außer zu Übungszwecken. Suche dir deine Motive und deine Art der Bildbearbeitung, versuche deine eigene Handschrift zu entwickeln.

9. Freue dich über deine Fotos. Freue dich darüber, dass du dir die Zeit für dein liebstes Hobby genommen hast. Genieße die Zeit mit dir.

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

10. Nimm dir Zeit für deine Fotografie. Mach es nicht mal eben schnell. Setz dich mit dem Motiv auseinander und überlege, warum du das Foto machen möchtest, was dir daran gefällt, was es dir persönlich bedeutet.

11. Mach kein Foto für andere oder weil es gerade Mode ist. Mach sie für dich persönlich. Wenn du anfängst, dich ausschließlich nach anderen zu richten, wirst du nie die Fotos machen, die dir etwas bedeuten.

12. Wenn du keine Lust hast zum fotografieren oder dir die Ideen fehlen, dann lege die Kamera in die Ecke. Lies ein Buch, zeichne, schaue einen schönen Film. Oder gehe in den Garten, jäte Unkraut oder genieße die Sonne. Entspann dich und du wirst merken, wie schnell du wieder Lust dazu bekommst Fotos zu machen.

13. Setzte dich mit der Technik deiner Kamera auseinander. Erst wenn man die Technik gut beherrscht, sind die Gedanken frei für die Kreativität. Wenn ich erst überlegen muss, wie ich die Blende einstellen muss, ist u.U. das Motiv schon wieder verschwunden. Wenn ich die Bedienung meiner Kamera im Schlaf beherrsche, kann ich auch schnell agieren und Momentaufnahmen einfangen.

14. Schaue dir jeden Tag Fotos an. Ob in Zeitschriften, auf Fotoplattformen, in Modekatalogen oder Tageszeitungen. Schaue dir wenn du magst Fotoausstellungen in Galerien oder Museen an. Wie sind die Bilder aufgebaut, woher kommt das Licht? Wie sieht die Komposition aus?

15. Beschäftige dich mit Kompositionsregeln, mit Farben und mit dem Licht. Kombiniere diese.

16. Wenn du keine Zeit hast, dann lass es mit dem fotografieren. Entweder du machst es mit Liebe und Muße oder gar nicht.

17. Wenn jemand dein Foto kritisiert, höre es dir an und überlege, was du davon für dich annimmst und was nicht. Kritik kann sehr weh tun, aber wenn sie ehrlich ist, kannst du viel daraus mitnehmen. Unterbrich denjenigen aber nicht, du weißt nicht, was er noch sagen will. Erkläre dich nicht und schon gar nicht dein Foto. Wenn du anfängst mit Begründungen, warum du dies oder jenes nicht gemacht hast und warum, davon wird es auch nicht besser. Speichere die Kritik für dich ab und denke bei der nächsten Umsetzung daran.

18. Gebe nicht auf. Mach weiter. Jeden Tag ein bisschen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen…

Erkennst du dich in manchen Punkten wieder? Wo siehst du deine Schwächen und Stärken? Woran möchtest du arbeiten?

Wenn du mehr über Naturfotografie lernen möchtest, empfehle ich dir mein Buch „Naturfotografie mal ganz anders“ oder ich freue mich, dich in meinem Workshop Naturfotografie oder in einem meiner monatlichen Fotospaziergänge im Muldental begrüßen zu können.

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

Kartoffelsalat!

Kreativer Landschafts- und Naturfotografie-Kurs [2 Tage] – Von der Inspiration zum fertigen Kunstwerk – Natur- und Landschaftsfotografie ist keine Frage der teuersten Fotoausrüstung und einer aufwendigen Fernreise. Viel wichtiger ist das Sehen und Wahrnehmen eines ganz besonderen Motivs. Das kann direkt vor deiner Haustür liegen und noch so klein und unscheinbar sein. Mit ein wenig Kreativität und der Anwendung von Komposition, Licht und Blende machst du aus einem langweiligen Bild ein ganz besonderes Foto. Wir möchten dir unsere Herangehensweise zur Naturfotografie vermitteln. Dabei gehen wir ganz individuell auf deine fotografischen Vorkenntnisse ein und verraten dir bei gemeinsamen Fotospaziergängen Übungen, kreative Bildgestaltung und persönliche Tipps. Dabei geht es nicht nur um die Kameratechnik, sondern auch um das Sehen, Wahrnehmen und die Inspiration, die du in der Natur in jeder Jahreszeit finden kannst. Wir werden dich nicht mit grauer Theorie langweilen, sondern vielmehr vor Ort auf deine Fragen eingehen. Individuell und persönlich. Der Kurs geht 2 Tage (2x8h) und kann ganz individuell von dir zu einem Zeitpunkt deiner Wahl gebucht werden. Der Kurs ist keine Gruppenveranstaltung, sondern wir sind ganz persönlich für dich da. Wir gehen auf deine Fragen sehr intensiv ein.

Letzten Sonntag habe ich mich bei der TV Sendung Kitchen Impossible  wunderbar amüsiert. Es war herrlich anzuschauen, wie Meta Hiltebrand Tim Mälzer „die Hosen runtergezogen hat“. Für denjenigen, der die Sendung nicht kennt, will ich sie ganz kurz beschreiben: Jede Woche kämpft Tim Mälzer in einem Kochduell gegen einen bekannten, meist sternedekorierten Koch. Meta ist bisher die einzige Frau in diesem Wettkampf gewesen. Jeder der Köche vergibt zwei Aufgaben, die darin bestehen, den Kontrahenten in ein fremdes europäisches Restaurant zu schicken und dort ein unbekanntes Gericht nachkochen zu lassen. Es wird Ihnen aber nicht gesagt, was gekocht wurde, sondern sie müssen das Gericht rein durch ihren Geruchs-, Tast- und Geschmackssinn analysieren. Danach wird einkaufen gegangen und nachgekocht. Tim dachte nun, er könnte Meta damit bezwingen, indem er ihr ein brutales Gericht als Aufgabe gab: Sie musste alle Bestandteile eines Lammkopfes verarbeiten. Ob Gehirn, Zunge oder Auge, alles wurde in verschiedenen Gerichten verarbeitet. Im ersten Augenblick erschien das ziemlich eklig und der Einkauf von Lammköpfen gehört sicherlich nicht zu den Shoppinghighlights einer Frau. Das Konzept des dänischen Restaurants in Kopenhagen, das diese Gerichte zubereitet, ist es aber, das komplette Tier zu verarbeiten und nichts davon wegzuwerfen. Eine Einstellung, die mir sehr gefällt. Während sich Meta wacker bei dem brachialen Zerhacken der Schädel hielt und für das Gericht eine gute Punktzahl der Jury (Stammgäste des jeweiligen Restaurants) einheimste, kam Tim im Gegenzug bei der Herstellung von ganz zarten süßen Pralinen in der Schweiz wesentlich schlechter davon und verlor in der zweiten Runde (zu meiner Freude) den Wettkampf.

Kreativer Landschafts- und Naturfotografie-Kurs [2 Tage] – Von der Inspiration zum fertigen Kunstwerk – Natur- und Landschaftsfotografie ist keine Frage der teuersten Fotoausrüstung und einer aufwendigen Fernreise. Viel wichtiger ist das Sehen und Wahrnehmen eines ganz besonderen Motivs. Das kann direkt vor deiner Haustür liegen und noch so klein und unscheinbar sein. Mit ein wenig Kreativität und der Anwendung von Komposition, Licht und Blende machst du aus einem langweiligen Bild ein ganz besonderes Foto. Wir möchten dir unsere Herangehensweise zur Naturfotografie vermitteln. Dabei gehen wir ganz individuell auf deine fotografischen Vorkenntnisse ein und verraten dir bei gemeinsamen Fotospaziergängen Übungen, kreative Bildgestaltung und persönliche Tipps. Dabei geht es nicht nur um die Kameratechnik, sondern auch um das Sehen, Wahrnehmen und die Inspiration, die du in der Natur in jeder Jahreszeit finden kannst. Wir werden dich nicht mit grauer Theorie langweilen, sondern vielmehr vor Ort auf deine Fragen eingehen. Individuell und persönlich.  Der Kurs geht 2 Tage (2x8h) und kann ganz individuell von dir zu einem Zeitpunkt deiner Wahl gebucht werden. Der Kurs ist keine Gruppenveranstaltung, sondern wir sind ganz persönlich für dich da. Wir gehen auf deine Fragen sehr intensiv ein.

Jetzt wirst du dich sicherlich fragen, was meine Kochgeschichte mit der Fotografie zu tun hat? Im ersten Augenblick natürlich gar nichts, denn es ging ja nicht um dieses Thema dabei. Doch die Sendung hat mich bis in den nächsten Tag hinein stark beschäftigt. Es ging nämlich unter anderem auch um den typischen Geschlechterkampf und dem damit zusammenhängenden beruflichen Erfolg. Immer wieder wurde in der Sendung die Geschlechterolle thematisiert. Meta wurde gefragt, warum es so wenige Küchenchefinnen und noch weniger „berühmte“ Köchinnen gibt. Sie wusste nicht wirklich eine Antwort darauf und vermutete, dass es wohl daran läge, dass wir Frauen irgendwann gerne Kinder möchten und uns dann zwischen Kinder und Beruf entscheiden müssten.
Tim wurde diese Frage ebenso gestellt und seine Antwort hat mir die Augen geöffnet. Wäre er ein Fotograf, ich glaube nicht, dass ich ihn besonders leiden könnte. Er ist schon sehr überzeugt von sich. Selbst wenn er verliert oder etwas nicht besonders gut gemacht hat, so ist er doch immer noch der Beste. Er antwortete sinngemäß auf die Frage so: Wenn Frauen einen einfachen Kartoffelsalat zubereiten, dann ist es nach ihrem Verständnis immer ein Kartoffelsalat. Auch wenn es noch so lecker ist, es bleibt ein Kartoffelsalat. Wenn er dagegen einen Kartoffelsalat zubereitet, dann ist das mehr. Dann ist das eine Offenbarung, ein Gedicht. Egal wie schlecht oder gut dieser gemacht wurde.

Kreativer Landschafts- und Naturfotografie-Kurs [2 Tage] – Von der Inspiration zum fertigen Kunstwerk – Natur- und Landschaftsfotografie ist keine Frage der teuersten Fotoausrüstung und einer aufwendigen Fernreise. Viel wichtiger ist das Sehen und Wahrnehmen eines ganz besonderen Motivs. Das kann direkt vor deiner Haustür liegen und noch so klein und unscheinbar sein. Mit ein wenig Kreativität und der Anwendung von Komposition, Licht und Blende machst du aus einem langweiligen Bild ein ganz besonderes Foto. Wir möchten dir unsere Herangehensweise zur Naturfotografie vermitteln. Dabei gehen wir ganz individuell auf deine fotografischen Vorkenntnisse ein und verraten dir bei gemeinsamen Fotospaziergängen Übungen, kreative Bildgestaltung und persönliche Tipps. Dabei geht es nicht nur um die Kameratechnik, sondern auch um das Sehen, Wahrnehmen und die Inspiration, die du in der Natur in jeder Jahreszeit finden kannst. Wir werden dich nicht mit grauer Theorie langweilen, sondern vielmehr vor Ort auf deine Fragen eingehen. Individuell und persönlich.  Der Kurs geht 2 Tage (2x8h) und kann ganz individuell von dir zu einem Zeitpunkt deiner Wahl gebucht werden. Der Kurs ist keine Gruppenveranstaltung, sondern wir sind ganz persönlich für dich da. Wir gehen auf deine Fragen sehr intensiv ein.

Eine Offenbarung – das saß bei mir. Bei mir ist ein Kartoffelsalat auch immer nur ein Kartoffelsalat. Und nicht nur das, ich frage mich dabei noch, ob er auch wirklich gut genug ist und was ich hätte wissen müssen, um ihn noch besser machen zu können. Ich denke, ich kann im übertragenen Sinn vielmehr, als nur einen Kartoffelsalat zu machen.
In meinen Strandspaziergängen grübelte ich, was eine Offenbarung ausmacht, woraus sie besteht. Dabei fiel mir ein Freund und Kollege ein, der im letzten Jahr leider verstarb. Mit ihm konnte ich wunderbare Gespräche über die Fotografie und Selbstständigkeit führen. Immer wieder bestätigte er mich in dem was ich machte. Aber er war auch ehrlich und kritisierte gerne. So sagte er einmal, dass das was ich mache viel zu lieb und nett (langweilig) wäre.
Ist Tim Mälzer lieb und nett? Nein, er ist sogar manchmal ein richtiges Arschloch. Trotzdem ist er für mich persönlich ein sympathisches Arschloch. Jemand der sagt was er denkt und sehr authentisch ist. Und dabei auch gerne mal übertreibt und aus einem schnöden Kartoffelsalat eine Offenbarung macht. Wir Frauen sollten zeigen was wir können und nicht so sehr daran zweifeln, ob wir auch wirklich gut genug sind. In diesem Sinn, lasst uns aus einem einfachen Kartoffelgericht eine Offenbarung machen. Was haben wir zu verlieren?

5 Tipps wie deine Fotos besser gefunden werden

Suchmaschinenoptimierung (SEO)* für deine Fotografie-Webseite ganz einfach

Du hast eine schöne Fotografie-Seite mit WordPress erstellt? Die Diashows sehen schön aus und du hast viel Mühe in den Slider deiner Startseite gesteckt, aber deine Fotos bzw. deine Seite wird nicht gefunden? Wusstest du, das die meisten Menschen über die Bildersuche gehen? Daher solltest du nicht vergessen, deine Fotos für Google auffindbar zu machen.

Fünf Tipps wie du mehr Besucher erhältst:

1. Schreibe in deinem Artikel eine Überschrift, die nicht nur interessant für deine Leser ist, sondern auch die Begriffe enthält, unter denen deine Bilder gefunden werden sollen. Das betrifft natürlich auch den Text deines Artikels

2. Lade keine Bilder hoch, die den Dateinamen 0815.jpg oder dsc_2412.png enthalten. Benenne deine Bilder mit den Worten, was auch auf den Bildern zu sehen ist. Zum Beispiel Landschaftsfotografie-Ostsee-Strand-Binz.jpg Eine Ortsangabe kann oft für den Suchenden hilfreich sein.

3. Trage die wichtigsten Begriffe in die Exif deiner Bilddatei ein. Wie das geht, erfährst du in meinen Bildbearbeitungs- oder WordPress Schulungen.

4. Trage beim Hochladen der Bilder einen Titel, Bildbeschreibung in die WordPress Bibliothek etc. ein. Denke immer daran, Begriffe zu verwenden, unter denen später deine Bilder gefunden werden sollen.

5. Vergiss nicht im WordPress Artikel eine Kategorie z.B. Landschaftsfotografie anzulegen und die Schlagwörter im Artikel anzulegen. Ein Seo Plugin (z.B. WP Seo) ist sehr nützlich.

Wenn du diese 5 Tipps beherzigst, werden deine Fotos schnell gefunden. Wichtig ist, diese Tipps nicht nur einmal umzusetzen, sondern immer. Bei jedem Post, bei jeder Seite, bei jedem Artikel, ob bei einem Foto oder bei einer Diashow. Suchmaschinenoptimierung für deine Fotografie Webseite ist nicht schwierig, aber Fleißarbeit!

Schulungen WordPress und Suchmaschinenoptimierung

* SEO heißt Search Engine Optimization, auf deutsch Suchmaschinenoptimierung oder besser gesagt, wie finden deine Leser deine Webseite und deine Bilder.