Schlagwort: Landschaftsfotografie

Fotografieren wie Caspar David Friedrich?

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Elbsandsteingebirge Sachsen, Bastei im Sonnenaufgang

Nach einer längeren Blog-Pause möchte ich mich mit einer guten Nachricht zurückmelden. Besonders freue ich mich über die Nachricht, dass mein Fotografie-Workshop in der Sommerakademie auf Rügen im September 2017 ausgebucht ist. Aber es gibt noch Plätze in den anderen Kursen wie z.B. Bildhauerei, Malerei – vielleicht interessierst du dich oder deine Familie/Freunde für einen anderen Workshop, dann besuche die Sommerakademie Webseite und wir lernen uns persönlich auf einer Abendveranstaltung kennen.

Sabine und Thomas, die beiden Veranstalter, haben nämlich ein ganz besonderes Rahmenprogramm erarbeitet. Neben viel Musik wird es unter anderem eine Führung auf den Spuren Caspar David Friedrichs in den Nationalpark geben und einen ganz besonderen Vortrag über den berühmten Maler der Romantik. Darauf freue ich mich ganz besonders, da auch meine Fotografie bzw. meine Fotoausstellung, die zum gleichen Zeitpunkt auf Rügen gezeigt wird, unter dem Thema „Romantik und Freiheit“ steht. Ich freue mich, wenn wir gemeinsam zum Naturerbezentrum Prora fahren und uns die Ausstellung anschauen.

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Elbsandsteingebirge Sachsen, Bastei im Sonnenaufgang

Ich weiß, für viele meiner Leserinnen und Leser – und vielleicht auch für dich, ist der Weg nach Rügen sehr weit. Für all diejenigen, die gerne zu mir in einen Natur- und Landschaftsfotografiekurs kommen möchten, habe ich einen ganz besonderen Workshop im Herbst 2017 ausgeschrieben.

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Elbsandsteingebirge Sachsen, Bastei im Sonnenaufgang

Wir bleiben auf den Spuren Caspar David Friedrich und besuchen gemeinsam im goldenen Oktober die Sächsische Schweiz. Im Berghotel auf der Bastei habe ich für max. 6 Teilnehmer/innen bis zum 28.4.2017 Zimmer reserviert. In diesem Panoramahotel wollte ich schon immer mal übernachten. Es liegt direkt auf der Bastei und man kann in aller früh – wenn alle anderen noch schlafen – den Sonnenaufgang über dem Elbsandsteingebirge fotografieren. Vorausgesetzt der Wettergott spielt mit.

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Elbsandsteingebirge Sachsen, Bastei im Sonnenaufgang

Aber ich bin für die Wettervorhersagen positiv eingestellt, denn im Oktober gibt es diese wunderbaren Invasionswetterlagen, die dafür sorgen, das im Tal der Elbe die Nebel aufsteigen und darüber ein wunderbarer Sonnenaufgang zu sehen ist. Ich bin persönlich schon mehrfach frühmorgens um 3 Uhr aufgestanden, um pünktlich zwischen 5 und 6 Uhr auf der Bastei zur blauen Stunde zu stehen. Glücklicherweise gibt es grandiose Webseiten wie den Dämmerungsrechner, indem man sich exakt für jeden Ort auf der Welt den Sonnenuntergang und aufgang anzeigen lassen kann. Auf der Bastei kann man nur den Sonnenaufgang fotografieren, der aber in seiner landschaftlichen Einzigartigkeit jeden Morgen etwas ganz besonderes ist.

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Tyssaer Wände Böhmische Schweiz

Neben dem Sonnenaufgang auf der Bastei und dem Ort an dem Caspar David Friedrich eines seiner berühmtesten Bilder gemalt hat, habe ich zwei ganz besondere Fotowanderungen für meine Teilnehmer/Innen herausgesucht. Zum einen werden wir zu den Tyssaer Wänden in der Böhmischen Schweiz fahren und zum anderen in ein natürliches Elbsandstein-Labyrinth.

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Elbsandsteingebirge Sachsen, Labyrinth Langenhennersdorf

Letzteres hat seinen Namen ehrlich verdient: Erst am letzten Wochenende waren Freunde, meine Familie und ich zum wandern dort. Wir hatten unsere Kinder mit, die tatsächlich darin verloren gingen und wir Erwachsenen lange nach ihnen suchen mussten. Wir hatten zwischenzeitlich viele andere Besucher nach unseren Kindern befragt bis wir sie am Eingang des Labyrinthes spielend wieder fanden. Ein wunderbarer mystischer Ort, an dem man noch glauben mag, das es Zwerge, Trolle und Elfen gibt, die dort leben. Möchtest du dabei sein, dann schau hier nach…

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Tyssaer Wände Böhmische Schweiz

In den letzten Winterwochen ist bei mir sehr viel passiert. Manche Tage dachte ich, dieser dunkle Winter geht nie zu Ende. In dieser Zeit habe ich dieses wunderbare Buch gelesen: „Vom Mann, der auszog, um den Frühling zu suchen: Eine Reise zur Leichtigkeit“. Es hat mich sehr beeindruckt und ich gebe es dir gerne als Lesetipp weiter. Doch jetzt wird es wirklichFrühling und es gibt weitere positive Nachrichten. In den nächsten Wochen wird bei mir sehr viel passieren und ich freue mich, wenn ich dir erzählen kann, was ich erlebe.

Frühlingshafte Grüße aus Grimma,
Herzlichst deine Jana

Einladung zur Sommerakademie 2017 auf Rügen

Die Ostsee ist für jeden Fotografen ein Highlight, vorausgesetzt, er mag den rauen Seewind und Sand in seinen Schuhen. Wir unternehmen gemeinsame Fotoausflüge in die Umgebung des Nationalparkes Jasmund. DIE FOTOGRAFIE STEHT DABEI IM MITTELPUNKT, ABER NICHT DIE FOTOAUSRÜSTUNG. Mit mir können Sie lernen, mit einer reduzierten Fotoausrüstung bessere Bilder zu machen. Ebenso möchte ich mit meinen Kursteilnehmern Collagen erstellen, Fotos bearbeiten, Finart Prints ausdrucken und aufziehen, Muscheln und Steine sammeln und gemeinsam über Bilder sprechen. NATURFOTOGRAFIE MIT ALLEN SINNEN.

Hinweis: Mein Fotografie Workshop in der Sommerakademie ist ausgebucht. Aber es gibt freie Plätze in den anderen Kursen!

Ich freue mich, in diesem Jahr, vom 11.-21. September 2017, als Dozentin für Natur- und Landschaftsfotografie an der Sommerakademie auf Rügen dabei zu sein.
Und ich freue mich, wenn du dich für meinen Fotografie Kurs anmeldest.  Die Sommerakademie wird organisiert von Sabine Korneli und Thomas K. Müller. Es gibt 7 verschiedene Dozenten und Kurse – über Fotografie, kreatives Schreiben, Bildhauerei, Malerei und Keramik.

DIE SOMMER-AKADEMIE-RÜGEN 2017
URLAUB MACHEN UND KREATIV SEIN.

Der Inspiration folgen, der Kunst Raum und Zeit geben. Wir bieten Ihnen ideale Rahmenbedingungen um sich unter professioneller Anleitung ausschließlich dem künstlerischen Arbeiten zu widmen. Bei spätsommerlichen Farbstimmungen DRAUSSEN MALEN UND ZEICHNEN, mit der Kamera in der Jasmunder Landschaft unterwegs sein, bei weitem Himmel die Konzentration am Stein finden oder keramisch oder literarisch oder grafisch Arbeiten. In kleinen Gruppen von ca. 6 Personen bekommen Sie Anleitung und Hilfe bei allen technischen und künstlerischen Fragen. Unsere Dozenten sind durchweg hauptberufliche, gestandene Künstler mit Erfahrung im Unterrichten. Die NORDRÜGENER LANDSCHAFT bietet Ihnen zwischen Himmel und Meer – raue Steilküsten und sanfte Hochwiesen, erhabene Buchenwälder und schroffe Kreidebrüche, kleine Häfen, beschauliche Dörfchen und vor allem die notwendige RUHE, um einerseits ENTSPANNUNG und anderseits KONZENTRATION zu finden. An den Abenden wird es ein Rahmenprogramm mit unterschiedlichen Veranstaltungen wie Lesungen, Musik und Vorträge geben.

Über meinen Natur- und Landschaftsfotografiekurs

Die Ostsee ist für jeden Fotografen ein Highlight, vorausgesetzt, er mag den rauen Seewind und Sand in seinen Schuhen. Wir unternehmen gemeinsame Fotoausflüge in die Umgebung des Nationalparkes Jasmund. DIE FOTOGRAFIE STEHT DABEI IM MITTELPUNKT, ABER NICHT DIE FOTOAUSRÜSTUNG.
Mit mir können Sie lernen, mit einer reduzierten Fotoausrüstung bessere Bilder zu machen. Ebenso möchte ich mit meinen Kursteilnehmern Collagen erstellen, Fotos bearbeiten, Finart Prints ausdrucken und aufziehen, Muscheln und Steine sammeln und gemeinsam über Bilder sprechen. NATURFOTOGRAFIE MIT ALLEN SINNEN.
Mitzubringen sind: Kamera (inkl. Bedienungsanleitung!), max. 2-3 Objektive, eventuell Stativ und Graufilter, Ersatzakku und Ladegerät, Übertragungskabel, Mehrfachsteckdose. Wetter-feste Kleidung und gute Wanderschuhe. Laptop mit Bildbearbeitungsprogramm wie Lightroom, Photoshop Elements etc.

ANREISE:mit dem Auto, der Bahn oder dem Fernbus möglich. Nach Absprache können Teilnehmer auch von Bus oder Bahn abgeholt werden.
ÜBERNACHTUNG:Ferienwohnungen, Zimmer sowie ein Natur Camping Platz sind fußläufig in Hagen und Umgebung vorhanden. Eine Quartierliste liegt den Anmeldeunterlagen bei.
Preis: 550 €*
Datum:11. – 21.September 2017
Wo: Hof Uhleck, Zur Uhleck 3, 18551 Lohme/Hagen

*Ermäßigt für 10 Tage 420 € pro Person (für Arbeitslose, Studenten, Azubis, Geringverdiener nach § 8 SGB IV)
Anreise, Unterkunft und Verpflegung sind im Kurspreis nicht enthalten.

Anmeldung hier:

SOMMERAKADEMIE RÜGEN
Campus Sommerakademie
Hof Uhleck
Zur Uhleck 3
18551 Lohme/Hagen

*Zur Anmeldung hier klicken*

KONTAKT:
Sabine Korneli und
Thomas K. Müller
Mobil: 0174 3206436
Tel: 038302 711334
Mail: sabinekorneli@gmx.de

Wenn du dich angemeldet hast, dann schreibe mir, sodass ich weiß, das du dabei bist!!!

Sehnsucht Meer – Neue Wandkalender 2017

In der Zusammenarbeit mit Calvendo sind neue Fotokalender für 2017 von mir erschienen.

Sehnsucht Meer – Poesie der Stille” -> Zur Bestellung


Traum vom Fliegen – Poesie des Meeres -> Zur Bestellung


Eine magische Begegnung am Meer -> Zur Bestellung

Fotokalender2017-eine-magische-Begenung-am-Meer Eine magische Begegnung am Meer


Die Schönheit der Natur – Naturfotografie-Kalender mit Foto- und Kreativübungen -> Zur Bestellung

Die Schönheit der Natur – Naturfotografie-Kalender mit Foto- und Kreativübungen von Jana Mänz Gute Tipps und Übungen für Fotografiefreunde: Neben wunderschönen Fotografien erhalten Sie jeden Monat einen Fotografie- oder Kreativtipp, den Sie direkt umsetzen können
Dieser Kalender hat den 3. Platz im Calvendo-Fotokalender Wettbewerb 2016 belegt.

Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Auf meinen Fotospaziergängen werde ich oft gefragt, wie ich es schaffe, das meine Fotos so leicht wirken. Das ist eine gute Frage und nicht so einfach zu beantworten. Denn wie interpretieren wir „leicht sein“ bzw. Leichtigkeit? Was macht das aus? Und empfindet nicht jeder Leichtigkeit anders?

Wenn ich in mich hinein schaue, dann habe ich das Gefühl, das ich schon mein ganzes Leben lang nach der Leichtigkeit suche. Viele Dinge die passieren und die ich nicht beeinflussen kann, fühlen sich unglaublich schwer an und ich brauche viel Kraft im Alltag, diese zu bewältigen. Sicherlich liegt die Schwere darin, dass ich über vieles zu sehr nachdenke und später feststelle, das sich auch viele Probleme von ganz alleine lösen. Aber es ist immer leichter gesagt als getan und es ist gar nicht so einfach, aus seiner Haut zu schlüpfen.
Das schöne an der Fotografie ist, dass sie für mich ein Mittel im Alltag geworden ist, diesen schweren Gedanken entfliehen zu können. Wenn ich mit meiner Kamera unterwegs bin, kann ich meine Sorgen vergessen und wenn ich wieder nach Hause komme, fühle ich mich freier und habe manchmal unterwegs einen Lösungsweg gefunden.
Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Diese Suche nach Leichtigkeit ist deswegen auch ein Thema in meiner Fotografie. Leichtigkeit hat etwas mit Loslassen, mit Reduzierung zu tun. Und ist ein Sinnbild für helles Licht, Transparenz und dem Leerraum. Gerade der Leerraum – dem sogenannten „negative Space“ – wird oft als vergeudet betrachtet. Dabei ist es genau umgekehrt, denn dieser lässt die positiven Elemente erst hervortreten. Während kein vorhandener Leerraum das Bild überladen wirken lässt und der Betrachter gar nicht weiß, was wichtig ist und wohin er gucken soll. Die Ästhetik des Bildes steigert sich, wenn man bewusst mit leeren Flächen arbeitet.

Soll die Fotografie leichter wirken, dann arbeite mit Leeräumen. Reduziere die Bildelemente und arbeite mit hellem Licht. Leerräume erzielst du, wenn du dein Element optisch freistellst. Das kann ein einfarbiger Hintergrund (z.B. weiße Wand, blauer Himmel etc.) sein. Sollte der nicht vorhanden sein, kannst du den Leerraum durch das Freistellen des Objektes mit einer geöffneten Blende bzw. mit der Verwendung eines Teleobjektives erreichen. Es gibt verschiedene Methoden, negativen Raum abzubilden. Manchmal muss man nur die Perspektive ändern, um eine optische Freistellung zu erreichen.
Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Habe keine Angst davor, wenig zu zeigen, zu reduzieren. Ein Anschnitt, Unschärfe oder das Spiel mit Seitenlicht bzw. Nebel sorgen dafür, dass der Betrachter träumen oder interpretieren kann. Das er sich selber etwas vorstellt. Es geht nicht immer darum, die Wirklichkeit zu zeigen.

Du möchtest mehr von mir lernen?
Komm mit mir eine Woche im Dezember nach Rügen oder besuche meinen Naturfotografie Onlinekurs im Oktober.
Ich freue mich auf dich!

Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Im Herbst 2016 startet ein neuer Onlinekurs

Fotografie Onlinekurs Im Einklang mit der Natur: Mit kreativen Motiven zu mehr Ruhe und mit friedvollen Bildern vom Alltag entspannen

Du hast schon auf einen neuen Onlinekurs von mir gewartet? Im Herbst 2016 ist es wieder soweit. Mit einem neuen Thema und für jeden geeignet, der gerne in der Natur ist. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener – du bist herzlich Willkommen.

Worum geht es in meinem neuen Onlinekurs?

Im Einklang mit der Natur – Mit kreativen Motiven zu mehr Ruhe und mit friedvollen Bildern vom Alltag entspannen

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es manchmal sehr sehr schwer ist, aus dem hektischen und überladenen Alltag herauszubrechen, die Kamera in die Hand zu nehmen und sich eine Auszeit in der Natur zu gönnen. Einfach nur auf einer Wiese sitzen, die Sonne im Gesicht spüren, den Insekten zuzuschauen und dabei zusehen, wie am Himmel die Wolken ziehen. Gefällt dir die Vorstellung? Einfach ausspannen und dabei wunderbare Motive entdecken. Motive, die dein Herz berühren, die dich glücklich machen und Motive, die fotografisch sehr schön sind. Gerade im Herbst, wenn die Blätter sich verfärben und wir wunderbare Altweibersommertage genießen können. Wenn die Tage kürzer werden und wir den Wehmut des vergangenen Sommers spüren. Eine wunderbare Zeit um fotografieren zu gehen.

Es geht aber nicht darum, einfach nur zu knippsen. Mein Anspruch ist es, mit dir fotografische Elemente zu lernen. Ich achte auf Ästhetik und werde auch unter dem Aspekt deine Ergebnisse – wenn du magst – besprechen.

Am Montag dem 17.10.2016  geht der Onlinekurs los und geht über 4 Wochen. Wenn du bis zum 31.7.2016 buchst, erhältst du den Kurs mit einem Frühbucherrabatt für 114,- € statt 129,- € (inkl. MwSt)

Der nächste Kurs startet im Oktober 2017!

Hier geht es zur Buchung, ich freue mich auf dich!

Fotoworkshop auf Rügen: Sinnliche Naturfotografie im Winter

Rügen im Winter ist ein Traum. Vor ein paar Jahren habe ich mir diesen erfüllt, weil ich immer von einem Aufenthalt am Meer geträumt hatte. Ursprünglich dachte ich an die raue Ostsee ganz weit im Osten, doch ich fand keine geeignete Unterkunft für einen längeren Zeitraum, sodass es mich unverhofft nach Rügen verschlug. Ich kannte die Insel nur aus dem Sommer und aus meiner Kindheit in der DDR. Im Winter lernte ich sie nun auf eine völlig andere Art kennen und verliebte mich unsterblich. Seitdem war ich noch ein paar Mal im Winter auf meiner Lieblingsinsel und habe wunderschöne, einsame Orte kennen gelernt. Orte, die im Winter einen ganz speziellen Charme haben, eine Tierwelt die unglaublich ist und eine Natur, die nicht wilder, rauer und gleichzeitig lieblich sein kann. Die Ostsee im Winter ist für jeden Fotografen ein Highlight, vorausgesetzt, er mag Kälte und Einsamkeit. Über meinen Aufenthalt auf Rügen sind neben einem Buch auch verschiedene Fachartikel erschienen. Ich habe sehr viel positive Resonanz bekommen und gleichzeitig den Wunsch, das auch einmal zu erleben. Warum nicht als Fotoreise mit integriertem Foto- und Bildbearbeitungskurs? In einer kleinen Gruppe mit max. 8 Teilnehmern und einem gemeinsamen Ferienhaus, indem wir uns Abends am Kamin über Fotografie austauschen, Bilder besprechen und zusammen Abendessen. Mit gemeinsamen Fotoausflügen zu meinen Lieblingsplätzen auf Rügen, wobei niemand gezwungen wird an allem Teilzunehmen. Die Fotografie steht im Mittelpunkt, aber nicht die Fotoausrüstung. Daher wünsche ich mir, wenn sich die TeilnehmerInnen auf max 2 Objektive beschränken würden, sodass wir mit leichtem Gepäck unterwegs sind. Ich möchte mit meinen KursteilnehmerInnen ebenso kreativ werden: Collagen erstellen, Fotos bearbeiten, Muscheln und Steine sammeln, zusammen kochen. Eine winterliche Reise mit allen Sinnen.

Sieben Tage Naturfotografie pur auf einer der schönsten Inseln Deutschlands. Komm mit mir auf einen ganz besonderen Fotoworkshops, hinein in die Stille. Naturfotografie mal ganz anders!

Hinweis: Im Februar 2018 findet eine neue Fotoreise nach Rügen statt. Hier kannst du dich anmelden… 

Schon lange habe ich davon geträumt, einmal in meinem Leben einen einsamen Winter an der Ostsee zu verbringen. Ich stellte mir das sehr romantisch vor, ein Leben in einem allein stehenden Reetdach Häuschen direkt hinter den Dünen. Ein wärmendes knisterndes Feuer im Kamin und alleine mit dem Heulen des Winterwindes und dem tosenden Brechen der Meereswellen.
Vor einiger Zeit war es dann soweit und ich ließ meinen Traum Realität werden. Im Internet entdeckte ich ein Häuschen, bei dem, neben dem Kamin, sogar der heißbegehrte Internetanschluss vorhanden war. Und so packte ich meine Fotoausrüstung, meinen Laptop und viel dicke Winterkleidung ein und zog für zwei Monate auf die Insel Rügen.
Schon Anfang Dezember machte der Winter seinem Namen alle Ehre und die Insel war mit einer wunderschönen weißen Schneedecke bedeckt. Weite Gebiete des Boddens froren zu
und die Insel verfiel in einen Winterschlaf, der durch das Schreien der Wintervögel untermalt wurde. Und ich war mittendrin. Alleine mit meiner Kamera bin ich stundenlang durch knie tiefen Schnee gewandert, um all die Eindrücke festzuhalten. Dabei habe ich bewusst nicht die typischen touristischen Ziele der Insel besucht. Die Landschaft Rügens ist im Winter einmalig. Die Strände sind menschen leer und die Strandkörbe lagern in ihrem Winterquartier. Die Straßen in den Kurorten, die im Sommer laut und hektisch sind, liegen verwaist da. All die Türen und Fenster der Restaurants sind verschlossen. Es ist nur noch die Stimme der Natur zu hören, das Rauschen des Meeres und das Rufen der Salzwasserschwäne, die auf dem Bodden überwintern. Ein ganz besonderes Highlight sind die leuchtenden Sanddornbüsche, deren Früchte goldorange in der Wintersonne leuchten – besonders sehenswert im Kontrast zum weißen Schnee und dem grünblauen Wintermeer.

Fotoreise - Fotografieworkshop - Rügen, eine Winterreise Sinnli

Ich habe die schneebedeckten Kreidefelsen in der untergehenden Wintersonne gesehen. Das winterliche Naturschauspiel war unbeschreiblich. Und ein anderer Ort wird mir ganz besonders in Erinnerung bleiben: Der zugefrorene Bodden im Südosten der Insel: Kniehoher Schnee bedeckte alle Wege und so suchte ich mir einen Pfad über Wiesen hin bis zum Wasser. Dort angekommen verschlug es mir die Sprache: Tausende von Wasservögeln, die zum Überwintern nach Rügen gekommen waren, sangen eine wunderschöne Wintermelodie. Überall auf der Insel finden sich im Winter solche kleinen, magischen Orte, die zum spazieren und verweilen einladen. Man kann dort überall wunderbar Kraft tanken und sich einfach inspirieren lassen.

Exklusive Fotoreise mit Jana Mänz: Sinnliche Naturfotografie auf der Insel Rügen

In diesem Jahr möchte ich dich an meinen Erlebnissen auf Rügen teilhaben lassen. Möchtest du mit mir im Dezember auf eine Fotoreise und Fotoworkshop auf Rügen mitkommen? Mit einer kleinen Gruppe von max. 8 Teilnehmern möchte ich dir die Schönheit Rügens zeigen und fotografisch festhalten. Dabei geht es auf meiner Fotoreise in erster Linie nicht um die Fototechnik, sondern vielmehr auch um die Kreativität, um das “Sehen lernen”. Mit mir kannst du lernen, mit einer reduzierten Fotoausrüstung bessere Bilder zu machen. Wir werden Bilder besprechen. Du kannst von mir lernen, wie ich meine Bilder bearbeite. Wenn du magst, werden wir Abends gemeinsam kochen und uns dabei kennen lernen.

Du möchtest mehr wissen? Hier gelangst du zu meiner exklusiven Fotoreise “Sinnliche Naturfotografie auf der Insel Rügen”

Zeitraum: 5.12. – 11.12.2016

Monatskalender 2017

Der Monatskalender 2017 widmet sich dem Thema Sinnliche Naturfotografie an der Ostsee. Er enthält wunderschöne Natur- und Landschaftsfotografieaufnahmen von meiner Lieblingsinsel Rügen. Als Schmankerl veröffentliche ich im 2. Teil des Kalenders meinen Artikel "Sinnliche Landschaftsfotografie - Rügen eine Winterreise". Der A5 Fotografie-Monatsplaner ist Kalender, Planer und Notizbuch in einem. Er ist ideal für unterwegs, er passt in jede Handtasche oder Fototasche. Er enthält praktische Monatsübersichten, 12 Monate, 56 Seiten, ausgewählte Foto-Zitate und besondere Fotoübungen. Das Papier besteht zu 100% Recyclingpapier, ausgezeichnet mit blauem Umweltengel. Wir verwenden ungestrichene Papiere, sodass der Kalender gut beschreibbar ist.

Endlich ist es wieder soweit: Mein Monatskalender 2017 ist ab sofort vorbestellbar. In diesem Jahr bin ich schon ein wenig früher dran, im letzten Jahr war es doch ein wenig zu spät. Dafür ist der Kalender für 2017 auch umfangreicher. Statt nur 44 Seiten enthält er 56 Seiten. Zum einen gibt es mehr Zwischenseiten für Notizen und ich habe zusätzlich meinen Artikel “Sinnliche Naturfotografie – Rügen eine Winterreise” (18 Seiten) mit vielen schönen Ostsee-Fotografien eingefügt. Natürlich sind auch wieder Fotoübungen sowie alle Feiertage und Schulferien enthalten.

Format: Hochformat A5 (148×210 mm), 56 Seiten
Bindungsart: Klammerheftung
Material: Papier, 100 g/qm Recycling Offset weiß
Umschlag: 250 g/qm Recycling Offset weiß
Erhältlich: Ende Mai 2016

Er ist innerhalb Deutschlands versandkostenfrei. International 3,- Eur

2018 ist ab sofort erhältlich!

Monatskalender 2018: Wabi-Sabi – Die unvollkommene Schönheit der Fotografie

18 Tipps für bessere Naturfotos

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

Wie gehst du bei der Naturfotografie vor? Auf meinen Fotospaziergängen und Wanderungen in der Natur habe ich oft die Möglichkeit, Menschen beim fotografieren zu beobachten. Das ist oft ganz interessant, dabei zuzuschauen, wie Fotos entstehen. Meistens kann ich nur verwundert den Kopf schütteln, wenn ganz schnell der Apparat aus der Tasche gezogen wird, das Foto mit einer weit entfernten Armhaltung geschossen und weitergegangen wird. Dabei wird weder nach links und rechts geguckt – noch durch den Sucher, es wird keine Perspektive angeschaut und noch weniger wird sich körperlich bewegt – der Zoom wird es schließlich richten.

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

Auf meinen Fotospaziergängen an der Mulde werde ich deswegen auch oft gefragt, wie ich denn mit einer Festbrennweite überhaupt fotografieren könnte. Ich muss dann oft schmunzeln und sage „ich bewege mich viel“. Lege mich auf den Boden, klettere auf Mauern und vor allem schaue ich genau hin und nehme mir Zeit – spricht ich mache alles um vll. die Perspektive und das Motiv zu finden, das mir vorschwebt.

An dieser Stelle bemerke ich auch immer wieder einen Widerspruch in mir selber. Zum einen behaupte ich, das es egal ist, welche Ausrüstung man besitzt, auch mit einem einfachen Smartphone, einer einfachen Kompaktkamera kann man ein schönes Foto machen, wenn man auf das Motiv, Licht und Komposition achtet. Grundsätzlich ist das auch nicht verkehrt.

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

Aber spätestens dann, wenn ich Übungen zur Blende mache und meinen Teilnehmern die Blende als Gestaltungsmittel erkläre, spielt die Ausrüstung eine wichtige Rolle. Wenn ich an meiner Kamera keine Blende einstellen kann oder nur ganz rudimentär (z.B. Objektive, deren Blende nicht weit zu öffnen gehen), dann kann ich mein Bild nicht so gestalten wie ich es möchte. Dank günstiger Preise auf dem Fotomarkt, ist die Anschaffung einer besseren Technik aber nicht das Problem. Zum Problem werden die fehlenden Technikkenntnisse (und oft auch die Verweigerung sich damit auseinanderzusetzen) und was noch viel entscheidender ist, die innere Haltung zur Fotografie.

Mit 18 einfachen Schritten zum besseren Naturfoto

Ich habe die Tipps zusammen gefasst, die mir im Laufe der Jahre dabei geholfen haben, besser zu werden.

1. Habe deine Kamera, auch wenn die Kamera dein Smartphone ist, täglich dabei und mache ein Foto. Naturfotos kannst du auch mitten in der Stadt machen.

2. Gehe mit offenen Augen durch deine Umgebung, ob mitten in der Natur oder im urbanen Raum. Die schönsten Motive findest du im Verborgenen, im Kleinen, im Unscheinbaren. Schau genau hin.

3. Versuche das „Sehen“ zu lernen. Oft laufen wir durch unsere Umgebung und sehen nur das, was wir erwarten und nicht das was tatsächlich da ist. Schenke dem Motiv deine völlige Achtsamkeit. Verlass dich nicht auf deine Gedanken, die das Motiv bewerten und beurteilen. Lasse dich auf den Moment ein und schau dir das Motiv so an wie es ist.

4. Warte nicht darauf, die schönsten Fotos zu machen, wenn du erst eine neue Kamera hast oder der atemberaubende Urlaub in der Ferne anbricht. Mach heute ein Foto und warte nicht auf den besonderen Moment, der dann nämlich nie eintreten wird.

5. Gehe vor die Tür, auch wenn mieses Wetter ist. Das Wetter kann sich schnell ändern. Oder du arrangierst dich mit dem Nebel, dem Regen, dem Sturm und machst Fotos, die ganz anders sind.

6. Achte auf deine Gedanken beim fotografieren und beim durchsichten. Bewerte nicht und beschimpfe dich nicht selber, wie misslungen die Bilder mal wieder sind. Mache deine Fotos vor dir selber nicht schlecht und vor allem nicht, wenn du deine Bilder Freunden oder deiner Familie zeigst.

7. Vergleiche dich nicht ständig mit anderen. Andere machen Fotos so wie sie es können und du machst deine Fotos so, wie du es kannst.

8. Versuche nicht andere zu kopieren, außer zu Übungszwecken. Suche dir deine Motive und deine Art der Bildbearbeitung, versuche deine eigene Handschrift zu entwickeln.

9. Freue dich über deine Fotos. Freue dich darüber, dass du dir die Zeit für dein liebstes Hobby genommen hast. Genieße die Zeit mit dir.

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

10. Nimm dir Zeit für deine Fotografie. Mach es nicht mal eben schnell. Setz dich mit dem Motiv auseinander und überlege, warum du das Foto machen möchtest, was dir daran gefällt, was es dir persönlich bedeutet.

11. Mach kein Foto für andere oder weil es gerade Mode ist. Mach sie für dich persönlich. Wenn du anfängst, dich ausschließlich nach anderen zu richten, wirst du nie die Fotos machen, die dir etwas bedeuten.

12. Wenn du keine Lust hast zum fotografieren oder dir die Ideen fehlen, dann lege die Kamera in die Ecke. Lies ein Buch, zeichne, schaue einen schönen Film. Oder gehe in den Garten, jäte Unkraut oder genieße die Sonne. Entspann dich und du wirst merken, wie schnell du wieder Lust dazu bekommst Fotos zu machen.

13. Setzte dich mit der Technik deiner Kamera auseinander. Erst wenn man die Technik gut beherrscht, sind die Gedanken frei für die Kreativität. Wenn ich erst überlegen muss, wie ich die Blende einstellen muss, ist u.U. das Motiv schon wieder verschwunden. Wenn ich die Bedienung meiner Kamera im Schlaf beherrsche, kann ich auch schnell agieren und Momentaufnahmen einfangen.

14. Schaue dir jeden Tag Fotos an. Ob in Zeitschriften, auf Fotoplattformen, in Modekatalogen oder Tageszeitungen. Schaue dir wenn du magst Fotoausstellungen in Galerien oder Museen an. Wie sind die Bilder aufgebaut, woher kommt das Licht? Wie sieht die Komposition aus?

15. Beschäftige dich mit Kompositionsregeln, mit Farben und mit dem Licht. Kombiniere diese.

16. Wenn du keine Zeit hast, dann lass es mit dem fotografieren. Entweder du machst es mit Liebe und Muße oder gar nicht.

17. Wenn jemand dein Foto kritisiert, höre es dir an und überlege, was du davon für dich annimmst und was nicht. Kritik kann sehr weh tun, aber wenn sie ehrlich ist, kannst du viel daraus mitnehmen. Unterbrich denjenigen aber nicht, du weißt nicht, was er noch sagen will. Erkläre dich nicht und schon gar nicht dein Foto. Wenn du anfängst mit Begründungen, warum du dies oder jenes nicht gemacht hast und warum, davon wird es auch nicht besser. Speichere die Kritik für dich ab und denke bei der nächsten Umsetzung daran.

18. Gebe nicht auf. Mach weiter. Jeden Tag ein bisschen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen…

Erkennst du dich in manchen Punkten wieder? Wo siehst du deine Schwächen und Stärken? Woran möchtest du arbeiten?

Wenn du mehr über Naturfotografie lernen möchtest, empfehle ich dir mein Buch „Naturfotografie mal ganz anders“ oder ich freue mich, dich in meinem Workshop Naturfotografie oder in einem meiner monatlichen Fotospaziergänge im Muldental begrüßen zu können.

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

Kartoffelsalat!

Kreativer Landschafts- und Naturfotografie-Kurs [2 Tage] – Von der Inspiration zum fertigen Kunstwerk – Natur- und Landschaftsfotografie ist keine Frage der teuersten Fotoausrüstung und einer aufwendigen Fernreise. Viel wichtiger ist das Sehen und Wahrnehmen eines ganz besonderen Motivs. Das kann direkt vor deiner Haustür liegen und noch so klein und unscheinbar sein. Mit ein wenig Kreativität und der Anwendung von Komposition, Licht und Blende machst du aus einem langweiligen Bild ein ganz besonderes Foto. Wir möchten dir unsere Herangehensweise zur Naturfotografie vermitteln. Dabei gehen wir ganz individuell auf deine fotografischen Vorkenntnisse ein und verraten dir bei gemeinsamen Fotospaziergängen Übungen, kreative Bildgestaltung und persönliche Tipps. Dabei geht es nicht nur um die Kameratechnik, sondern auch um das Sehen, Wahrnehmen und die Inspiration, die du in der Natur in jeder Jahreszeit finden kannst. Wir werden dich nicht mit grauer Theorie langweilen, sondern vielmehr vor Ort auf deine Fragen eingehen. Individuell und persönlich. Der Kurs geht 2 Tage (2x8h) und kann ganz individuell von dir zu einem Zeitpunkt deiner Wahl gebucht werden. Der Kurs ist keine Gruppenveranstaltung, sondern wir sind ganz persönlich für dich da. Wir gehen auf deine Fragen sehr intensiv ein.

Letzten Sonntag habe ich mich bei der TV Sendung Kitchen Impossible  wunderbar amüsiert. Es war herrlich anzuschauen, wie Meta Hiltebrand Tim Mälzer „die Hosen runtergezogen hat“. Für denjenigen, der die Sendung nicht kennt, will ich sie ganz kurz beschreiben: Jede Woche kämpft Tim Mälzer in einem Kochduell gegen einen bekannten, meist sternedekorierten Koch. Meta ist bisher die einzige Frau in diesem Wettkampf gewesen. Jeder der Köche vergibt zwei Aufgaben, die darin bestehen, den Kontrahenten in ein fremdes europäisches Restaurant zu schicken und dort ein unbekanntes Gericht nachkochen zu lassen. Es wird Ihnen aber nicht gesagt, was gekocht wurde, sondern sie müssen das Gericht rein durch ihren Geruchs-, Tast- und Geschmackssinn analysieren. Danach wird einkaufen gegangen und nachgekocht. Tim dachte nun, er könnte Meta damit bezwingen, indem er ihr ein brutales Gericht als Aufgabe gab: Sie musste alle Bestandteile eines Lammkopfes verarbeiten. Ob Gehirn, Zunge oder Auge, alles wurde in verschiedenen Gerichten verarbeitet. Im ersten Augenblick erschien das ziemlich eklig und der Einkauf von Lammköpfen gehört sicherlich nicht zu den Shoppinghighlights einer Frau. Das Konzept des dänischen Restaurants in Kopenhagen, das diese Gerichte zubereitet, ist es aber, das komplette Tier zu verarbeiten und nichts davon wegzuwerfen. Eine Einstellung, die mir sehr gefällt. Während sich Meta wacker bei dem brachialen Zerhacken der Schädel hielt und für das Gericht eine gute Punktzahl der Jury (Stammgäste des jeweiligen Restaurants) einheimste, kam Tim im Gegenzug bei der Herstellung von ganz zarten süßen Pralinen in der Schweiz wesentlich schlechter davon und verlor in der zweiten Runde (zu meiner Freude) den Wettkampf.

Kreativer Landschafts- und Naturfotografie-Kurs [2 Tage] – Von der Inspiration zum fertigen Kunstwerk – Natur- und Landschaftsfotografie ist keine Frage der teuersten Fotoausrüstung und einer aufwendigen Fernreise. Viel wichtiger ist das Sehen und Wahrnehmen eines ganz besonderen Motivs. Das kann direkt vor deiner Haustür liegen und noch so klein und unscheinbar sein. Mit ein wenig Kreativität und der Anwendung von Komposition, Licht und Blende machst du aus einem langweiligen Bild ein ganz besonderes Foto. Wir möchten dir unsere Herangehensweise zur Naturfotografie vermitteln. Dabei gehen wir ganz individuell auf deine fotografischen Vorkenntnisse ein und verraten dir bei gemeinsamen Fotospaziergängen Übungen, kreative Bildgestaltung und persönliche Tipps. Dabei geht es nicht nur um die Kameratechnik, sondern auch um das Sehen, Wahrnehmen und die Inspiration, die du in der Natur in jeder Jahreszeit finden kannst. Wir werden dich nicht mit grauer Theorie langweilen, sondern vielmehr vor Ort auf deine Fragen eingehen. Individuell und persönlich.  Der Kurs geht 2 Tage (2x8h) und kann ganz individuell von dir zu einem Zeitpunkt deiner Wahl gebucht werden. Der Kurs ist keine Gruppenveranstaltung, sondern wir sind ganz persönlich für dich da. Wir gehen auf deine Fragen sehr intensiv ein.

Jetzt wirst du dich sicherlich fragen, was meine Kochgeschichte mit der Fotografie zu tun hat? Im ersten Augenblick natürlich gar nichts, denn es ging ja nicht um dieses Thema dabei. Doch die Sendung hat mich bis in den nächsten Tag hinein stark beschäftigt. Es ging nämlich unter anderem auch um den typischen Geschlechterkampf und dem damit zusammenhängenden beruflichen Erfolg. Immer wieder wurde in der Sendung die Geschlechterolle thematisiert. Meta wurde gefragt, warum es so wenige Küchenchefinnen und noch weniger „berühmte“ Köchinnen gibt. Sie wusste nicht wirklich eine Antwort darauf und vermutete, dass es wohl daran läge, dass wir Frauen irgendwann gerne Kinder möchten und uns dann zwischen Kinder und Beruf entscheiden müssten.
Tim wurde diese Frage ebenso gestellt und seine Antwort hat mir die Augen geöffnet. Wäre er ein Fotograf, ich glaube nicht, dass ich ihn besonders leiden könnte. Er ist schon sehr überzeugt von sich. Selbst wenn er verliert oder etwas nicht besonders gut gemacht hat, so ist er doch immer noch der Beste. Er antwortete sinngemäß auf die Frage so: Wenn Frauen einen einfachen Kartoffelsalat zubereiten, dann ist es nach ihrem Verständnis immer ein Kartoffelsalat. Auch wenn es noch so lecker ist, es bleibt ein Kartoffelsalat. Wenn er dagegen einen Kartoffelsalat zubereitet, dann ist das mehr. Dann ist das eine Offenbarung, ein Gedicht. Egal wie schlecht oder gut dieser gemacht wurde.

Kreativer Landschafts- und Naturfotografie-Kurs [2 Tage] – Von der Inspiration zum fertigen Kunstwerk – Natur- und Landschaftsfotografie ist keine Frage der teuersten Fotoausrüstung und einer aufwendigen Fernreise. Viel wichtiger ist das Sehen und Wahrnehmen eines ganz besonderen Motivs. Das kann direkt vor deiner Haustür liegen und noch so klein und unscheinbar sein. Mit ein wenig Kreativität und der Anwendung von Komposition, Licht und Blende machst du aus einem langweiligen Bild ein ganz besonderes Foto. Wir möchten dir unsere Herangehensweise zur Naturfotografie vermitteln. Dabei gehen wir ganz individuell auf deine fotografischen Vorkenntnisse ein und verraten dir bei gemeinsamen Fotospaziergängen Übungen, kreative Bildgestaltung und persönliche Tipps. Dabei geht es nicht nur um die Kameratechnik, sondern auch um das Sehen, Wahrnehmen und die Inspiration, die du in der Natur in jeder Jahreszeit finden kannst. Wir werden dich nicht mit grauer Theorie langweilen, sondern vielmehr vor Ort auf deine Fragen eingehen. Individuell und persönlich.  Der Kurs geht 2 Tage (2x8h) und kann ganz individuell von dir zu einem Zeitpunkt deiner Wahl gebucht werden. Der Kurs ist keine Gruppenveranstaltung, sondern wir sind ganz persönlich für dich da. Wir gehen auf deine Fragen sehr intensiv ein.

Eine Offenbarung – das saß bei mir. Bei mir ist ein Kartoffelsalat auch immer nur ein Kartoffelsalat. Und nicht nur das, ich frage mich dabei noch, ob er auch wirklich gut genug ist und was ich hätte wissen müssen, um ihn noch besser machen zu können. Ich denke, ich kann im übertragenen Sinn vielmehr, als nur einen Kartoffelsalat zu machen.
In meinen Strandspaziergängen grübelte ich, was eine Offenbarung ausmacht, woraus sie besteht. Dabei fiel mir ein Freund und Kollege ein, der im letzten Jahr leider verstarb. Mit ihm konnte ich wunderbare Gespräche über die Fotografie und Selbstständigkeit führen. Immer wieder bestätigte er mich in dem was ich machte. Aber er war auch ehrlich und kritisierte gerne. So sagte er einmal, dass das was ich mache viel zu lieb und nett (langweilig) wäre.
Ist Tim Mälzer lieb und nett? Nein, er ist sogar manchmal ein richtiges Arschloch. Trotzdem ist er für mich persönlich ein sympathisches Arschloch. Jemand der sagt was er denkt und sehr authentisch ist. Und dabei auch gerne mal übertreibt und aus einem schnöden Kartoffelsalat eine Offenbarung macht. Wir Frauen sollten zeigen was wir können und nicht so sehr daran zweifeln, ob wir auch wirklich gut genug sind. In diesem Sinn, lasst uns aus einem einfachen Kartoffelgericht eine Offenbarung machen. Was haben wir zu verlieren?

Einsamer Strandspaziergang in Nordjütland

Kreativer Landschafts- und Naturfotografie-Kurs [2 Tage] – Von der Inspiration zum fertigen Kunstwerk – Natur- und Landschaftsfotografie ist keine Frage der teuersten Fotoausrüstung und einer aufwendigen Fernreise. Viel wichtiger ist das Sehen und Wahrnehmen eines ganz besonderen Motivs. Das kann direkt vor deiner Haustür liegen und noch so klein und unscheinbar sein. Mit ein wenig Kreativität und der Anwendung von Komposition, Licht und Blende machst du aus einem langweiligen Bild ein ganz besonderes Foto. Wir möchten dir unsere Herangehensweise zur Naturfotografie vermitteln. Dabei gehen wir ganz individuell auf deine fotografischen Vorkenntnisse ein und verraten dir bei gemeinsamen Fotospaziergängen Übungen, kreative Bildgestaltung und persönliche Tipps. Dabei geht es nicht nur um die Kameratechnik, sondern auch um das Sehen, Wahrnehmen und die Inspiration, die du in der Natur in jeder Jahreszeit finden kannst. Wir werden dich nicht mit grauer Theorie langweilen, sondern vielmehr vor Ort auf deine Fragen eingehen. Individuell und persönlich. Der Kurs geht 2 Tage (2x8h) und kann ganz individuell von dir zu einem Zeitpunkt deiner Wahl gebucht werden. Der Kurs ist keine Gruppenveranstaltung, sondern wir sind ganz persönlich für dich da. Wir gehen auf deine Fragen sehr intensiv ein.

Die Winterferien haben begonnen und wir dürfen uns in Sachsen auf zwei wunderschöne Februarwochen freuen. Als ich ein Kind war, da dauerten die Winterferien noch drei Wochen. Wir fuhren in dieser Zeit nie weg und ich erinnere mich an eine langsam vergehende Zeit, in der ich mit den wenigen Kindern, die in meiner Nachbarschaft wohnten, auf der festgefrorenen Straße Gleitschuh lief oder einen Schneemann baute.
Heute ist das beinahe unvorstellbar, denn wenn einmal Schnee fällt, dann ist die Straße schon nach wenigen Stunden matschig grau und kein Kind könnte aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens darauf spielen. Wenn ich an meine Kindheit denke, dann kommt mir dagegen alles ganz langsam und ruhig vor. Wir hatten endlos Zeit – so schien es mir. Sicherlich ist die Wahrnehmung als Kind immer anders, trotzdem bin ich immer wieder auf der Suche nach dieser Ruhe und Langsamkeit.
Gerade in den letzten Wochen hat mich die Schnelllebigkeit unserer Zeit eingeholt. Anfang des Jahres habe ich von meinem Verlag die Nachricht bekommen, ob ich nicht an einem neuen Buch zur Natur- und Landschaftsfotografie interessiert sei. Es ging nicht darum, mein zwei Jahre altes Buch zu überarbeiten sondern ein komplett neues Buch zu schreiben. Aber wie kann es sein, das ein Buch nach zwei Jahren veraltet ist, in dem es nicht um Themen geht, die einem Alterungsprozess unterliegen, wie zum Beispiel Technik, sondern um Grundlagen? Ich würde meinen Titel heute nicht anders schreiben und neue Erkenntnisse sind mir auch nicht gekommen.

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Die Erfindung des Buchdruckes galt 200 Jahre lang als eine völlig neue Technologie, Feiningers Standardwerk zur Fotografie wird seit den 1960er Jahren unverändert veröffentlicht. Verlangen heute die Leser innerhalb weniger Monate andere Erkenntnisse zur Landschafts- und Naturfotografie? Natürlich könnte ich, wie es mir bei so manchen meiner Kollegen erscheint, agieren, und ein und demselben Inhalt in verschiedenen Buchtiteln publizieren. Ich möchte aber meine Leser nicht enttäuschen. Gleichzeitig muss ich mit den Ärgernissen kämpfen, dass anscheinend immer wieder Inhalte aus meinen Büchern in anderen Werken auftauchen. Unlängst habe ich ein ganzes Kapitel aus meinem Wabi-Sabi-Buch entdeckt, natürlich, so versteht es sich, ohne eine Zitatangabe.
Aus diesem Grund war ich froh, mir eine zwei-wöchige Auszeit zu gönnen. Wie immer habe ich mir ein einsames Ferienhaus gesucht, dessen Gegend, so hoffte ich, jetzt im Winter völlig menschenleer ist. Ich befinde mich derzeit im hohen Norden Dänemarks in Skagen. Obwohl das Häuschen in einer Ferienhaussiedlung liegt, bin ich völlig alleine. Alle umliegenden Wohnungen sind verwaist. Die Temperaturen sind frühlingshaft mild und nach den letzten stürmischen Tagen liegt die Ostsee wie ein Spiegel vor mir. Ich war stundenlang am Strand spazieren, mit dabei meine Hündin und meine Kamera. Während ich zu Hause immer Angst habe, sie alleine laufen zu lassen, ist es hier ein Traum, mit ihr am Strand spazieren zu gehen. Es ist wunderbar anzuschauen, wie viel Freude sie am Strand hat. Möwen nachzujagen und sich in betagten Fischresten zu parfümieren, muss wohl ein Hundetraum höchster Güte sein. Im Moment in dem ich hier schreibe, liegt sie völlig fertig in ihrem Körbchen und träumt mit leisem Schnarchen vor sich hin.

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Während sie am Strand ihren Aktivitäten nach ging, konnte ich mir ganz bewusst Zeit nehmen, den Spaziergang zu genießen. Kein Mensch war zu sehen und ich war völlig mit mir alleine. Am Anfang machte mir das immer ein bisschen Angst, weil es so ungewohnt ist, Niemanden zu sehen und zu hören. Doch nun gehe ich darin auf. Heute war es frühlingshaft mild, die Wellen rauschten langsam vor sich hin und ich konnte neben den Fotografieren meiner zweiten Lieblingsbeschäftigung nachgehen: Muscheln suchen. Dabei habe ich mich auf eine einzige Muschel- bzw. Schneckenart fokussiert. Zwischen den tausenden von Muscheln habe ich nur eine einzige Art gesucht. Das ist sehr beruhigend und die Gedanken kommen zur Ruhe. Es schärft das Sehen, die Wahrnehmung. Alles kommt in einem Fluss. Und dabei den frischen Seewind und die Sonne genießen. Nichts stört, kein menschliches Geräusch, außer der eigene Atem und das Knirschen, wenn eine Muschel unter den Schuhen zerbricht, ist zu hören. Das sind die Momente, in denen ich instinktiv Motive sehe und kreativ werden kann. Es ist kein Müssen da und niemand der bewertet oder drängelt.
Jetzt liegen die Bilder auf der Kamera. Einige wenige habe ich schon gelöscht, der Rest wird zu Hause am großen Bildschirm ausgewertet. Jetzt werde ich mich vor den Kamin setzten, lesen, die Ruhe genießen und dem Holz beim Verbrennen zuschauen. Dabei werde ich ein schönes Glas Rotwein genießen.
Was gibt es Schöneres?