Schlagwort: Naturfotografie

Jetzt planen: Fotospaziergänge, Workshops & Fotoreisen 2018

Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Fotospaziergänge, Workshops & Fotoreisen

 

Februar 2018

Sa 10.2. 14:00 Uhr Fotospaziergang Muldental »Hier buchen«
So 18. – So 25.2.2018 7-tägige Fotoreise Rügen, eine Winterreise

März 2018

Fr. 9.3. – So.11.3. Vom Foto zum Gemälde Wochenend-Workshop, Grimma »Hier buchen«
Sa 17.3. Blütenträume Krokusblüte Husum 10:00 – 16:00 Uhr »Hier buchen«
Sa 24.3. Blütenträume Schloß Pillnitz, Dresden Kamelienblüte  10:00 – 16:00 Uhr »Hier buchen«
So 25.3. Blütenträume Schloß Nischwitz Lerchenspornblüte 10:00 – 15:00 Uhr »Hier buchen«

April 2018

21.4. Blütenträume Tulpenblüte wie in Holland, Magdeburg 10:00 – 16:00 Uhr »Hier buchen«
28.4. 16:00 Uhr Fotospaziergang Muldental »Hier buchen«

Mai 2018

19.5. Blütenträume  Jena Leutratal Orchideenwanderung 10:00 – 18:00 Uhr »Hier buchen«
26.5. Blütenträume Kromlauer Park/Fürst Pückler
Park Rhododendron /Azaleenblüte 10:00 – 18:00 Uhr »Hier buchen«

Juni 2018

Sa 16.6. Blütenträume  Größte Rosensammlung der Welt, Sangerhausen
10:00 – 18:00 Uhr »Hier buchen«
Sa 23.6. 17:00 Uhr Fotospaziergang Muldental »Hier buchen«
Sa 30.6. Blütenträume  Mohnblütenwanderung Germerode 12:00 – 20:00 Uhr »Hier buchen«

August 2018

Sa 18.8. 17:00 Uhr Fotospaziergang Muldental »Hier buchen«
Sa 25.8. Blütenträume Heideblüte Dahlener Heide 10:00 – 18:00 Uhr »Hier buchen«

September 2018

Sa 15.9. Blütenträume  Botanischer Garten (Schmetterlingshaus) + Südfriedhof Leipzig
10:00 – 18:00 Uhr »Hier buchen«

Oktober 2018

Sa 13.10. 14:30 Uhr Fotospaziergang Muldental »Hier buchen«
So 14.10. – So 21.10. 7-tägige Fotoreise: Rügen, eine Herbstreise »Hier buchen«
Fr. 26.10. – So 28.10. Naturfotografie-Wochenende in der Sächsischen Schweiz »Hier buchen«

November 2018

Fr. 9.11. – So 11.11. Vom Foto zum Gemälde Wochenend-Workshop, Grimma »Hier buchen«

Jippi! Das neue Jahr startet mit einer Rügen-Fotoreise im Oktober 2018

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Ich hoffe, Du bist gut ins neue Jahr gekommen. Ich wünsche dir einen guten Start und ganz viel Gesundheit in 2018.

Silvester wird bei uns in der Familie eher ruhig und besinnlich gefeiert. Zumal ich meine Hündin Stella immer wieder beruhigen muss, wenn es draußen allzusehr knallt. Wie sehr müssen Tiere an diesem Tag leiden. Ich wünschte so manches Jahr, wir würden in einem feuerwerksfreien Ort wohnen würden.

Die Zeit zwischen den Jahren verwende ich dazu, beruflich und privat neue Pläne zu schmieden. Da meine Winter-Rügenreise schon seit einiger Zeit ausgebucht ist und es immer wieder Nachfragen zu einer weiteren Fotoreise gibt, habe ich beschlossen, einen weiteren Naturfotografieworkshop  im Goldenen Herbst 2018 auf Rügen anzubieten.

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Der einwöchige Workshop findet vom So 14.10. – 21.10.2018 statt. Er kostet inkl. Übernachtung, Frühstück und Workshop 1190,- Eur (inkl. 19% Mwst). Zur Buchung musst Du nur 100 Eur anzahlen, die restliche Summe bis max 14 Tage vor Beginn der Reise. Du übernachtest in einer wunderbaren modernen Ferienwohung in einem Einzelzimmer. Möchtest du mit deinem Partner teilnehmen, steht auch eine separate kleine Ferienwohnung zur Verfügung. Mir ist es wichtig, das wir alle – Teilnehmer/in und Workshopleiterin – an einem Ort wohnen und zusammen den Tag mit einem guten Frühstück beginnen. Hier können wir gemeinsam den Tag besprechen und individuell nach Wetter entscheiden. Zusammen mit den Ferienwohnungs-Inhaber kann ich individuelle Wünsche von dir, soweit es möglich ist, umsetzen. Wichtig ist nur, dass Du mich jetzt im Frühjahr kontaktierst, da die Ferienwohnungen im Herbst schnell ausgebucht sind. Ruf mich an, wenn Du Fragen hast.

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Fotografisch möchte ich mit Dir die ganze Insel erkunden. Dabei bilden wir Fahrgemeinschaften, sodass wir nur mit 2-3 Autos unterwegs sind. Ich kenne wunderbare Orte, die zu jeder Jahreszeit ein Highlight sind. Von bekannten Motiven wie den Wissower Klinken, an denen Caspar David Friedrich eines seiner bekannten Gemälde gemalt hat – bis hin zu unscheinbaren Orten in den Naturschutzgebieten Rügens. Wir werden im Oktober, sofern uns das Wetter hold ist, einen wunderbaren goldenen Herbst erleben. Dabei werden wir alle Genres der Naturfotografie umsetzten: Makrofotografie, Weitwinkelfotografie, Tieraufnahmen, Nachtaufnahmen, Sonnenaufgang- und Untergang. Bringe max drei deiner Lieblingsobjektive mit. Ich persönlich arbeite am liebsten mit einem 20mm, 50mm und 100mm (Makro) Objektiv. Mehr ist nicht nötig – Du brauchst nur noch ein Stativ und wenn Du magst, Grauverlaufsfilter für Langzeitbelichtungen. Wir werden ebenso kreative Techniken üben und über Bildgestaltungen sprechen.

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Da es im Herbst schon früher Dunkel wird, haben wir ausreichend Zeit für die Bildbearbeitung. Bringe daher deinen Laptop und dein Bildbearbeitungsprogramm wie Lightroom oder Photoshop Elements mit, sodass wir die Bilder gemeinsam besprechen und bearbeiten können. Am Ende werden die besten drei Fotos ausgedruckt und auf Holz aufgezogen. So kannst Du eine wunderbare Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Du hast Lust auf den Workshop bekommen und bist ebenso gerade dabei, deinen Urlaub für 2018 zu planen? Dann schreib mir oder ruf mich an.

 

 

 

Wenn Fotos manipulieren. Was ist Realität?

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Ich hoffe, du hast ein ganz wunderbares besinnliches Weihnachtsfest im Kreis deiner Familie und Freunden. Ich denke oft an Menschen, die nicht das Glück haben, das Fest mit wirklichen Freunden und wunderbaren Menschen zu verbringen, die einsam und alleine sind.

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Schon vor vielen Jahren haben mein Partner und ich beschlossen, Weihnachten in aller Ruhe und ohne Kommerzstress zu verbringen. Daher verbringen wir oft die Feiertage ganz besinnlich im Berchtesgadener Land. In einer einfachen Ferienwohnung, dessen schlichter Christkindlschmuck aus Tannengrün und roten Kerzen besteht. Das Grün haben wir am Heiligenabend aus dem Wald geholt, sodass es ganz frisch nach Tanne duftet.

Wie es hier in der Region Tradition ist, weht ein orientalischer Weihrauchgeruch durch die Räume. Auf jedem Christkindlmarkt kann man ihn kaufen, wobei ich den traditionellen Weihrauch ohne Beigabe von künstlichen Duftstoffen liebe. Vor ein paar Jahren hatte ich mir aus Liebe zu diesem Duft in einer Sonderverkaufsausstellung im Botanischen Garten einen Miniatur-Weihrauchbaum gekauft. Nur leider mochte er wohl unser Klima nicht und steht seitdem als knorriger Minibaum zwischen meinen Sukkulenten.

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Seitdem wir Weihnachten im südlichsten Zipfel Deutschlands, direkt in den Alpen verbringen, hat sich ebenso unsere Tradition der Hiesigen angepasst. Am schönsten finde ich das traditionelle Christkindl-Schießen, mit der die Geister und die kalte Jahreszeit vertrieben werden sollen. Es ist wirklich ein wunderbares Spektakel, welches wir nicht mehr missen möchten. Zumal die Landschaft, der Schnee und die Gemeinschaft mit Stolle und Glühwein eine ganz besondere Atmosphäre schaffen, sodass besonders ich mich als „Preisn“ richtig wohl fühle.

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Dieses Jahr Weihnachten haben wir wettertechnisch sehr viel Glück. Es liegt Schnee und wir haben einen wunderbaren blauen Winterhimmel. Nachdem meine Kamera wochenlang schon fast Staub ansetzte (von meinen beruflichen Fotoaufträgen abgesehen) habe ich bei dieser Landschaft und Wetter wieder richtig viel Lust bekommen, fotografieren zu gehen. Einfach nur für mich unterwegs sein, abschalten und auf Motivsuche begeben. Ohne Zeit- und Erfolgsdruck – schon lange habe ich mich nicht mehr so wohl gefühlt. Natürlich gibt es immer noch Ausflugsziele im Berchtesgadener Land, die ich noch nicht gesehen habe. Da wir meistens nur ein paar Tage hier sind, bleibt noch viel zu sehen.

So hatte ich mir heute die Wallfahrtskirche Maria Gern auserkoren. Schon im Sommer hatte ich Bilder gesehen, die mich neugierig machten.

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Vor Ort angekommen, wusste ich sofort, dass ich darüber schreiben möchte. Nicht weil die Kirche so immens spektakulär ist oder weil ich dort etwas Besonderes erlebt habe. Es geht vielmehr um das Thema Realität. Um die reale Abbildung, um die Darstellung von Wirklichkeit. Maria Gern ist ein Beispiel, an der ich zeigen kann, dass nichts ist wie es scheint. Das die Fotografie nur einen ganz kleinen Ausschnitt der Wirklichkeit zeigt. Anhand der Fotos im Internet dachte ich, dass die Kirche frei in der Landschaft steht. Im Hintergrund das Watzmann-Massiv und ganz viel Natur.

Im ersten Moment hatte ich stattdessen erst einmal Orientierungsschwierigkeiten, von wo die bekannten Fotos aufgenommen wurden. Denn die Kirche steht keinesfalls in der „unberührten Natur“ und ist eher Zentrum eines kleinen Ortes. Den Bildausschnitt zu finden, der die enge Bebauung im Umkreis der Kirche ausblendet, war schwierig.

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Ich konnte es nicht wirklich umsetzten, da ich mich ansonsten strafbar gemacht und privaten Grund und Boden betreten hätten müssen. Die Eigentümer des beliebten Viewpoints werden wohl mit den Touristen ihre liebe Müh und Not haben, sodass das Gelände mit Eisenketten und Hinweisschildern umgeben ist. Doch scheinbar schreckt das viele nicht ab, wenn ich die Vielfalt der Fotos im Netz sehe. Die Absperrketten sind leicht zu überwinden und wer sportlich aktiv ist, kann auch über die Fahrbahn-Böschung das Gelände erklimmen.

Mit Blick auf die Kirche habe ich mir immer wieder ein Beispielbild auf meinem Smartphone angeschaut und meine Gedanken schweiften zu Gesprächen in meinen Kursen, in dem es um die reale Abbildung der Landschaft, der Natur ging. Selbst ein „unbearbeitetes“ Foto ist keine reale Abbildung, wenn es nur einen kleinen Ausschnitt zeigt. Es hat gar nichts mit der digitalen Nachbearbeitung zu tun, ob ein Foto die erlebte Wirklichkeit zeigt. Schon vor Ort manipulieren wir, indem wir einen Ausschnitt, eine Brennweite verändern und für uns störende Elemente ausblenden.

In meinem Naturfotografiebuch schrieb ich über die große Enttäuschung von meinen Aufenthalten an den Niagarafällen und den Pyramiden Ägyptens. Während die Niagarafälle wassertechnisch beschnitten und von Casinos und Hotels eng umgeben sind, grenzen Slums bis an die Pyramiden. Die Romantik, die ich an beiden Orten aufgrund bekannter Fotos erwartet hatte, wich der Realität und ich habe von beiden keine Fotos mitgebracht, die mehr als nur ein Erinnerungsfoto waren.

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Auch heute war ich ein wenig enttäuscht und mir wurde wieder bewusst, wie sehr Fotos manipulieren, vor allem dann, wenn mit diesen Fotos ein kommerzieller Erfolg erstrebt wird. In diesem Fall der örtliche Tourismus, der von diesen romantischen Landschaftsbildern lebt. Nun, verdenken kann ich es nicht, schließlich lebe ich als Naturfotografin auch von dieser Art Fotos. Man sollte sich aber von dem Gedanken verabschieden, realistische Fotos zu machen. Sie zeigen immer nur einen ganz kleinen Ausschnitt, der von der Person festgelegt wird, die das Foto macht. Jeder Mensch sieht anders, jeder hat andere Gründe, warum und wie er das Bild aufnimmt. Die Absicht die dahinter steht, verändert die Realität, die es nicht gibt. Es gibt keine einzige Realität und wir können mit den persönlichen Enttäuschungen vor Ort nur so damit umgehen, dass wir keine Erwartungen an etwas besonders Schönes oder Romantisches haben sollten.

Gehen wir unvoreingenommen und offen an die Orte, die wir gerne besichtigen möchten. Lassen wir uns nicht von Fotos anderer beeinflussen. Selbst wenn der Ort der Begierde so schön ist, wie er auf Fotos gezeigt wird, kann schlechtes Wetter die Aussicht vermiesen. Vielleicht haben wir aber auch an diesem Tag selber keine gute Laune, weil wir Ärger oder Sorgen haben. Schon zeigen die gemachten Fotos eine andere Realität, die von unseren Gedanken beeinflusst wurden.

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Ich persönlich habe den kurzen Weihnachts-Ausflug nach Maria Gern schnell abgehakt. Stattdessen bin ich mit meiner Familie in ein hiesiges Lokal gegangen und habe draußen im Schnee und in der Sonne eine gute Tasse Kaffee getrunken.
Anschließend waren wir im Nationalpark spazieren. Dort habe ich die Ruhe und die winterliche Landschaft einfach genossen. Hier konnte ich abschalten und den Weihnachtsfeiertag in vollen Zügen genießen. Oft braucht man nicht mehr, um glücklich zu sein.

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Ich wünsche dir ein wunderbares, gesundes neues Jahr. Ganz viel Kreativität und Freude an deiner Fotografie. Vielleicht lernen wir uns auf einen meiner Workshops oder Fotoreisen persönlich kennen!

Bastei im goldenen Herbst: Ein unvergesslicher wind-böiger Naturfotografie-Workshop

Naturfotografie und Landschaftsfotografie in der Sächischen Schweiz, Elbsandsteingebirge. Der Gamrig Vorlage und Motiv Caspar David Friedrich bekanntesten Werk: Der Wanderer über dem Nebelmeer. Bastei, Böhmische Schweiz, Elbsandsteingebirge, Herbst, Sächsische Schweiz, Tyssaer Wände

Ein aufregendes Wochenende liegt hinter mir. Ich bin nicht der Typ, der Wettervorhersagen viel Glauben schenkt, oft ist es ganz anders als vorhergesagt. Als ich letzten Freitag mich in die Sächsische Schweiz zu meinem Naturfotografie-Workshop aufmachte, war ich noch voller Hoffnung, ein wunderbares Herbstwochenende vor mir zu haben. Unterwegs schien die Sonne und das letzte Herbstlaub leuchtete in seiner vollen Pracht. Kaum an der Bastei angekommen, zog es sich zu und es fing an zu regnen. Einen echten Naturfotografen stört das nicht. Was gibt es schöneres als melancholische verregnete Herbstbilder? Unter diesem Motto fotografierten wir Samstag gemeinsam den nicht vorhandenen Sonnenaufgang auf der Bastei. Die blaue Stunde ging in die Graue über und verblieb auch dort den restlichen Tag. Trotz aller Trübnis leuchtete das Elbsandsteingebirge in seinen schönsten Farben. Mein Fotografenherz jubilierte, ich hatte das perfekte Herbstwochenende für meinen Workshop ausgesucht. Schöner konnte es nicht werden. Die warmen Rot, Gelb und Orange-Töne, die zwischen den dunklen Sandsteinfelsen hervorblitzen.

Naturfotografie und Landschaftsfotografie in der Sächischen Schweiz, Elbsandsteingebirge. Der Gamrig Vorlage und Motiv Caspar David Friedrich bekanntesten Werk: Der Wanderer über dem Nebelmeer.

Auf diesem Workshop ging ein langgehegter Traum von mir in Erfüllung: Statt ganz früh in Grimma aufzustehen und lange anzureisen, fielen wir früh morgens direkt vom Hotelbett auf die Aussichtsplattform der Bastei und konnten die blaue Stunde genießen. Nach dem Fotokurs ging es zu einem frisch angerichteten Frühstück. Die Mitarbeiter des Berghotels öffneten direkt für unsere Fotogruppe das Kaminzimmer, welches einen wunderbaren Blick auf die Felsen bietet. Kann ein Tag schöner beginnen? Normalerweise bin ich der spartanische Ferienwohnungstyp, einmal in einem guten Hotel verwöhnt zu werden, hat mir in der stressigen Zeit gut getan.

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Gegen Mittag fuhren wir in die weniger bekannte Böhmische Schweiz, die direkt an die Sächsische Schweiz anschließt und nur durch eine Landesgrenze geteilt wird. Wir besuchten die Tyssaer Wände, ein Naturschutzgebiet in seiner noch ursprünglichen erhaltenen Form. Während auf der deutschen Seite alles umzäunt und mit Millionen Schildern abgesichert und geschützt ist, findet man dort noch ein Stück unverfälschte Natur. Ein Traum für jeden Naturfotografen. Der nur knapp 4 km lange Rundwanderweg an den Tyssaer Wänden ist relativ leicht zu bewältigen und belohnt am Ende mit weiten Aussichten in die Ebene.

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Wie begeisterte Fotografen so sind, brauchten wir knapp 6 Stunden für den kurzen Weg. Dafür haben wir viel geübt und ausprobiert. Es war eine Freude. Jeder kam auf seine Kosten: Blenden- und Belichtungsübungen, Komposition – ob mit Macro, Tele oder Festbrennweite. Das Gebiet eignet sich dafür, alle technischen Spielarten der Naturfotografie auszuprobieren. Es war aber auch viel Zeit für Philosophische Gespräche über Zen, Wabi-Sabi und Haiku und das Suchen nach passenden Motiven, die diese Philosophien unterstreichen bzw. ausdrücken.

An dieser Stelle habe ich mich sehr über meine Teilnehmer/Innen gefreut, die über meine E-Books und Artikel zu dem Thema vertraut waren und wir darüber interessante Gespräche führen konnten. Leider ging die Zeit viel zu schnell rum, die Dunkelheit holte uns ein, sodass wir uns auf dem Heimweg auf die Bastei machten.

Naturfotografie und Landschaftsfotografie in der Sächischen Schweiz, Elbsandsteingebirge. Der Gamrig Vorlage und Motiv Caspar David Friedrich bekanntesten Werk: Der Wanderer über dem Nebelmeer.

Nach einem wunderbaren Abendessen im Panorama Restaurant auf der Bastei übten wir uns in der Bildbesprechung. In der Bar fanden wir mit den Laptops ein tolles Plätzchen mit Steckdose, Wein und Knabberzeugs. Bilder wurden besprochen und ein wenig bearbeitet. Ich zeigte in Lightroom, was man aus den Motiven herausholen kann und worauf man bei zukünftigen Fotos achten sollte.

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Der nächste Morgen sollte aufgrund der Zeitumstellung eine Stunde eher beginnen. Um 5 Uhr in der früh jagten schon die ersten Sturmböen über die Bastei, sodass der „Blaue Stunde Fotoausflug“ ausfallen musste. Bis dahin war ich noch guter Dinge, dass der Wind sich legen würde. Doch leider wurde Sturm Herbert noch aggressiver, sodass er nach dem Frühstück viele Bäume auf der Zufahrtsstrasse zur Bastei umstürzen ließ. Während die Feuerwehr die ersten Bäume beseitigte, waren zwei Stunden später wieder neue gefallen, sodass niemand in den Nationalpark raus und reinfahren konnte. In der Zwischenzeit wurden Touristen von der Aussichtsplattform evakuiert. An einen fröhlichen Fotoausflug war nun gar nicht mehr zu denken und ich befand mich innerlich in dem Zwiespalt, einen tollen Fotokurs zu geben und gleichzeitig die Sicherheit meiner Schüler zu gewährleisten.

An dieser Stelle muss ich den Mitarbeitern des Hotels meinen großen Dank aussprechen, die uns die ganze Zeit mit Informationen begleiteten und selbst der Geschäftsführer führte mit uns persönliche Gespräche zur Lage und empfahl uns, so schnell wie möglich, den Nationalpark und die umliegenden Wälder zu verlassen.

Ich entschloss mich für die Sicherheit und wir konnten später alle den Nationalpark sicher verlassen. Dabei war die Fahrt keineswegs lustig, da sich die Bäume bis teilweise auf die Strasse neigten.

Naturfotografie und Landschaftsfotografie in der Sächischen Schweiz, Elbsandsteingebirge. Der Gamrig Vorlage und Motiv Caspar David Friedrich bekanntesten Werk: Der Wanderer über dem Nebelmeer.

So wird mir mein Workshop zweifelsohne für lange Zeit in Erinnerung bleiben. Ich bin glücklich, dass alle meine Teilnehmer sicher nach Hause gekommen sind. Dank Herbert wurde er zu einem spannungsreichen Erlebnis.

Da ich mich von schlechtem Wetter nicht beeinflussen lassen möchte, habe ich im Hotel für 2018 wieder Zimmer für einen Workshop reserviert. Wenn Du, zu einem unvergesslichen Naturfotografie-Workshop im nächsten Oktober mit mir aufbrechen möchte, bist Du herzlich Willkommen.

Wenn du Fragen hast, ruf mich an. Ich freue mich auf dich!
Herzlichst deine Jana

PS: Im Workshop “Vom Foto zum Gemälde” ist im November noch ein Platz frei. Vielleicht magst Du dabei sein?

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Kannst du dir vorstellen, dass es einige Farben gar nicht gibt?

Onlinekurs: Im Einklang mit der Natur - Naturfotografie mal ganz anders

Hast du dir diese Frage schon einmal gestellt? Und wie wird sie beantwortet? In meinem neuen Onlinekurs “Im Einklang mit der Natur” erhältst du auf diese Frage und viele andere eine Antwort darauf….

 

Endlich Herbst. Hast Du ebenso wie ich, auf diese Jahreszeit gewartet? Die Laubfärbung hat endlich begonnen. Morgens der Nebel im Muldental. Es riecht modrig nach Laub und Pilzen. Eine wunderbare Jahreszeit. Ein bisschen melancholisch, ein bisschen wehmütig über den vergangenen Sommer. Aus der Sicht eines Fotografen ist der Herbst wahrscheinlich die schönste Jahreszeit. Die Farben, die sich vor dem langen kalten Winter noch mal aufbäumen und in der warmen Herbstsonne ein letztes Mal leuchten. Dabei leuchtet die Natur in vielen Rot, Gelb und Orange-Tönen.

Ich möchte Dich in dieser wunderbaren Herbststimmung zu meinem Onlinekurs „Im Einklang mit der Natur“ ganz herzlich einladen.

Für wen habe ich diesen Kurs gemacht?

Zum einen für begeisterte Naturliebhaber, die wieder neue Kreativität für sich entdecken möchten. Zum anderen für Hobbyfotografen, die weit mehr als nur Übungen zur Kameratechnik absolvieren möchten. Denn in diesem Kurs wird der Umgang mit der Fototechnik vorausgesetzt und nicht erklärt…

Onlinekurs: Im Einklang mit der Natur - Naturfotografie mal ganz anders

Vielleicht bist Du, noch etwas unsicher, weil Du dir nicht vorstellen kannst, was wir inhaltlich machen werden. Wie Du sicherlich schon aus meinem „Naturfotografie mal ganz anders“ Buch weißt, fängt Naturfotografie vor deiner Haustür an. Du brauchst keine hochwertige Fotoausrüstung. Wichtig ist, dass Du gerne fotografierst und dass Du die Natur liebst.

In der heutigen Zeit ist es gar nicht so einfach, in unserer urbanen Welt ein Stück Natur zu finden. Einen Ort, den wir ohne viel fahren zu müssen, einfach und unkompliziert erreichen können. Einen Platz, an dem wir ungestört die Natur beobachten können.

Ich möchte dir zeigen, wie Du diesen Ort in der Natur für dich findest und was das mit Märchen und Legenden, mit Mythen und Zauberwesen zu tun hat. Wann hast Du das letzte Mal eine Karte (nicht Google Map :-) in der Hand gehalten und geschaut, was Dir alte Flurnamen über die Geschichte deiner Region erzählen?

Onlinekurs: Im Einklang mit der Natur - Naturfotografie mal ganz anders

Und wie hast Du Sehen gelernt? Hast Du dich schon mal mit einem Tunnel- oder Weitwinkelblick beschäftigt? Wann gehst Du lieber fotografieren, als Lerche oder Nachteule? Im Übrigen, was hat die Sprache der Vögel mit Fotografie zu tun? Wie kannst Du deine Wahrnehmung in der Natur verändern und warum ist nicht alles so, wie wir es wahrnehmen? Kannst Du dir vorstellen, dass es bestimmte Farben wie die Farbe Blau gar nicht gibt?

Wenn ich Dich jetzt neugierig gemacht habe und Du gerne einen Onlinekurs besuchen möchtest, der sich nicht auf einfache technische Übungen reduziert und „mehr“ von dir möchte, dann bist Du bei mir richtig.

Komm mit mir nächste Woche Montag auf eine kreative 4-wöchige Fotoreise, die direkt vor Deiner Haustür beginnt.

Mit Texten und Übungen biete ich einen inspirierenden Online-Kurs, eine Einladung, die eigene Fotografie durch bewusstes Sehen und Achtsamkeit zu bereichern.

Wenn Du Fragen hast, ruf mich an. Ich freue mich auf Dich!
Herzlichst Deine Jana

Hier kannst Du deinen Onlinekurs buchen:

Onlinekurs 2017: Im Einklang mit der Natur – Naturfotografie mal ganz anders

 

Einladung Blütenträume 2018

16.6. Blütenträume 2018 Größte Rosensammlung der Welt, Sangerhausen 10:00 – 18:00 UhrRosen, über Rosen. Das Rosarium Sangerhausen gehört zu den größten Rosensammlungen auf dieser Welt. Dort wird deine Kamera keinen Moment still stehen. Dabei üben wir Makrofotos als auch Rosenfotos im Besonderen.

Ich möchte dich 2018 in das Jahr der Blütenträume entführen. Insgesamt biete ich 10 Blumenfotografie und Makrofotografie-Tagesworkshops an. Sie sind je nach Blüte über das Jahr verteilt. In den einzelnen Tagesworkshops werden wir Blumenfotografie und Makrofotografie üben.

Natur- und Blumenfotografie ist keine Frage der teuersten Fotoausrüstung und einer aufwendigen Fernreise. Viel wichtiger ist das Sehen und Wahrnehmen eines ganz besonderen Motivs. Das kann noch so klein und unscheinbar sein. Mit ein wenig Kreativität und der Anwendung von Komposition, Licht und Blende machst du aus einem langweiligen Bild ein ganz besonderes Foto. Ich möchte dir meine Herangehensweise zur Blumenfotografie gerne vermitteln. Dabei gehe ich ganz individuell auf deine fotografischen Vorkenntnisse ein und verrate bei einem gemeinsamen Fotospaziergang Übungen, kreative Bildgestaltung und persönliche Tipps. Dabei geht es nicht nur um die Kameratechnik, sondern auch um das Sehen, Wahrnehmen und die Inspiration, die du in der Natur in jeder Jahreszeit finden können. Ich werde dich nicht mit grauer Theorie langweilen, sondern vielmehr vor Ort auf deine Fragen eingehen. Individuell und persönlich. Komm mit mir auf einen besonderen Fotospaziergang unter dem Motto „Blütenträume 2018“

 

März 2018

17.3. Blütenträume 2018 Krokusblüte Husum 10:00 – 16:00 Uhr
Ein riesiger Blütrenteppich an Krokussen wird uns in Atem halten. Soviele Krokusse wie in Husum gibt es kein zweites Mal auf dieser Welt.

17.3. Blütenträume 2018 Krokusblüte Husum 10:00 – 16:00 Uhr
Ein riesiger Blütrenteppich an Krokussen wird uns in Atem halten. Soviele Krokusse wie in Husum gibt es kein zweites Mal auf dieser Welt.

24.3. Blütenträume 2018 Schloß Pillnitz Kamelienblüte 10:00 – 16:00 UhrDie Kamelie im Schloßpark Pillnitz gehört zu den ältesten in Deutschland. Sie ist ca 230 Jahre alt. Mittlerweile ist die Kamelie 8,60 Meter hoch und hat einen Durchmesser von fast 11 Metern. In der Blütezeit von Mitte Februar bis April schmücken sie zehntausende glockenförmige und karminrote Blüten. Besucher können dann die Kamelie auf den zwei Etagengängen entlang des Glashauses von allen Seiten besichtigen. Daneben bietet der Schloßpark zu allen Jahreszeiten tolle Fotomotive.

24.3. Blütenträume 2018 Schloß Pillnitz Kamelienblüte 10:00 – 16:00 Uhr
Die Kamelie im Schloßpark Pillnitz gehört zu den ältesten in Deutschland. Sie ist ca 230 Jahre alt. Mittlerweile ist die Kamelie 8,60 Meter hoch und hat einen Durchmesser von fast 11 Metern. In der Blütezeit von Mitte Februar bis April schmücken sie zehntausende glockenförmige und karminrote Blüten. Besucher können dann die Kamelie auf den zwei Etagengängen entlang des Glashauses von allen Seiten besichtigen. Daneben bietet der Schloßpark zu allen Jahreszeiten tolle Fotomotive.

25.3. Blütenträume 2018 Schloß Nischwitz Lerchenspornblüte 10:00 – 15:00 UhrIn Nischwitz, 20km östlich von Leipzig, blüht ein ganzer Schloßpark voller Lerchensporn. Doch nicht nur das, hier findet sich eine Vielzahl an Frühjahrsblühern, wie es sie in anderen Parks kaum noch gibt.

25.3. Blütenträume 2018 Schloß Nischwitz Lerchenspornblüte 10:00 – 15:00 Uhr
In Nischwitz, 20km östlich von Leipzig, blüht ein ganzer Schloßpark voller Lerchensporn. Doch nicht nur das, hier findet sich eine Vielzahl an Frühjahrsblühern (Buschwindröschen, Pestwurz, Leberblümchen, Veilchen uvm.) wie es sie in anderen Parks kaum noch gibt.

April 2018

21.4. Blütenträume 2018 Tulpenblüte wie in Holland, Magdeburg 10:00 – 16:00 UhrWusstet du, das es in Deutschland ebenso große Tulpenfelder wie in Holland gibt? Nein, dann komm mit mir nach Magdeburg und wir werden die Tulpenblüte ins rechte Licht rücken. Ob als Landschaftsbild oder als Makrofotografie, die Tulpe ist ein vielfältiges Modell.

21.4. Blütenträume 2018 Tulpenblüte wie in Holland, Magdeburg 10:00 – 16:00 Uhr
Wusstet du, dass es in Deutschland ebenso große Tulpenfelder wie in Holland gibt? Nein, dann komm mit mir nach Magdeburg und wir werden die Tulpenblüte ins rechte Licht rücken. Ob als Landschaftsbild oder als Makrofotografie, die Tulpe ist ein vielfältiges Modell.

Mai 2018

19.5. Blütenträume 2018 Jena Leutratal Orchideenwanderung 10:00 – 18:00 UhrSoviele Orchideenarten wie im Leutratal bei Jena gibt es wohl nirgendwo auf der Welt. Die Muschelkalkhänge an der Saale machen es möglich. Zusammen mit einem renommierten Orchideenführer machen wir uns auf den Weg, um die schönsten Orchideenarten mit der Kamera festzuhalten.

19.5. Blütenträume 2018 Jena Leutratal Orchideenwanderung 10:00 – 18:00 Uhr
So viele Orchideenarten wie im Leutratal bei Jena gibt es wohl nirgendwo auf der Welt. Die Muschelkalkhänge an der Saale machen es möglich. Zusammen mit einem renommierten Orchideenführer machen wir uns auf den Weg, um die schönsten Orchideenarten mit der Kamera festzuhalten.

26.5. Blütenträume 2018 Kromlauer Park/Fürst Pückler Park Rhododendron /Azaleenblüte 10:00 – 18:00 UhrFür alle die Rhododendron- und Azaleenblüten lieben, ist dieser Tagesworkshop ein Muß. Es erwartet dich aber nicht nur eine Vielzahl an blühenden Rhododendren und Azaleen, sondern auch die berühmte Rakotzbrücke.

26.5. Blütenträume 2018 Kromlauer Park/Fürst Pückler Park Rhododendron /Azaleenblüte 10:00 – 18:00 Uhr
Für alle die Rhododendron- und Azaleenblüten lieben, ist dieser Tagesworkshop ein Muß. Es erwartet dich aber nicht nur eine Vielzahl an blühenden Rhododendren und Azaleen, sondern auch die berühmte Rakotzbrücke.

Juni 2018

16.6. Blütenträume 2018 Größte Rosensammlung der Welt, Sangerhausen 10:00 – 18:00 UhrRosen, über Rosen. Das Rosarium Sangerhausen gehört zu den größten Rosensammlungen auf dieser Welt. Dort wird deine Kamera keinen Moment still stehen. Dabei üben wir Makrofotos als auch Rosenfotos im Besonderen.

16.6. Blütenträume 2018 Größte Rosensammlung der Welt, Sangerhausen 10:00 – 18:00 Uhr
Rosen, über Rosen. Ob Englische, Historische oder Wilde Rosen. Das Rosarium Sangerhausen besitzt die größte Rosensammlung auf dieser Welt. Dort wird deine Kamera keinen Moment still stehen. Dabei üben wir Makrofotos als auch Rosenfotos im Besonderen.

30.6. Blütenträume 2018 Mohnblütenwanderung Germerode 12:00 – 20:00 UhrKennst du Schlafmohn? Im Gegensatz zum wilden Mohn sind die Blüten riesig und leuchten auch in anderen Farben. Ein Mohnfeld für alle Sinne und ein bisschen Opium für unsere Kamera...

30.6. Blütenträume 2018 Mohnblütenwanderung Germerode 12:00 – 20:00 Uhr
Kennst du Schlafmohn? Im Gegensatz zum wilden Mohn sind die Blüten riesig und leuchten auch in anderen Farben. Ein Mohnfeld für alle Sinne und ein bisschen Opium für unsere Kamera…

August 2018

25.8. Blütenträume 2018 Heideblüte Dahlener Heide 10:00 – 18:00 UhrDie Heide in Niedersachsen kennt fast jeder. Aber wusstest du, das es in Sachsen ebenso wunderschöne Heidelandschaften gibt. Ich entführe dich in die Dahlener Heide.

25.8. Blütenträume 2018 Heideblüte Dahlener Heide 10:00 – 18:00 Uhr
Die Heide in Niedersachsen kennt fast jeder. Aber wusstest du, das es in Sachsen ebenso wunderschöne Heidelandschaften gibt? Ich entführe dich in die Dahlener Heide. Bringe neben deiner Fotoausrüstung auch eine Picknickdecke und Korb mit…

September 2018

15.9. Blütenträume 2018 Botanischer Garten (Schmetterlingshaus) + Südfriedhof Leipzig 10:00 – 18:00 UhrAuch in der Stadt werden Blütenträume war. Aus diesem Grund entführe ich dich in einen der schönsten Botanischen Gärten Deutschlands, nach Leipzig. Inklusive Schmetterlingshaus. Und damit nicht genug, der Südfriedhof von Leipzig ist ein Eldorado für alle Natur- und Blumenfotografen.

15.9. Blütenträume 2018 Botanischer Garten (Schmetterlingshaus) + Südfriedhof Leipzig 10:00 – 18:00 Uhr
Auch in der Stadt werden Blütenträume war. Aus diesem Grund entführe ich dich in einen der schönsten Botanischen Gärten Deutschlands, nach Leipzig. Inklusive Schmetterlingshaus. Und damit nicht genug, der Südfriedhof von Leipzig ist ein Eldorado für alle Natur- und Blumenfotografen.

Für wen: Anfänger und ambitionierte Hobbyfotografen.
Teilnehmer: Max. 6 Teilnehmer
Treffpunkt: Siehe Beschreibung der Tagesworkshops
Nicht im Preis enthalten: Anreise, Mahlzeiten, Eintrittspreise, Übernachtung

Mitzubringen sind:  Spiegelreflexkamera bzw. Systemkamera oder Bridgekamera, max. ein oder zwei deiner Lieblings-Objektive (+Makroobjektiv),  eventuell Stativ, gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung.

Hier kannst du dir die Tagesworkshops als PDF kostenlos herunterladen.

Du hast Fragen? Dann schreibe mir oder ruf mich an. Ich bin gerne für dich da.

Tagesworkshops: Blütenträume 2018

Wie ich im Frühjahr zur Sturmjägerin wurde

Eindrucksvolle Gewitter- und Unwetterfront über Sachsen in Deutschland

Heftige Sturmfronten und Gewitter sieht man meistens eigentlich nur im Fernsehen. Im Frühjahr hatte ich auf dem Weg nach Hause das Glück, mitten in eine aufziehende Sturmfront hinein zu fahren. Wie immer in diesen Momenten muss ich einfach anhalten und Fotos machen – auch wenn die Familie im Hintergrund Zeter und Mordio schreit. Einfach nur weiterfahren, dass wäre ein Frevel gewesen.

Eindrucksvolle Gewitter- und Unwetterfront über Sachsen in Deutschland

Besonders spannend waren für mich nicht nur die Wolkenformationen am Himmel sondern auch das durchbrechende Licht. Das hat der Landschaft etwas magisches gegeben. Die aufsteigenden Nebel stammten dabei aber nicht von der Sturmfront, sondern von den vielen Osterfeuern, die an diesem Samstagabend entzündet wurden.

Eindrucksvolle Gewitter- und Unwetterfront über Sachsen in Deutschland

Wie fotografiert man Sturmlandschaften mit Sonneneffekten?

Fotografiert habe ich die Landschaftsbilder mit einer weit geschlossenen Blende (f8-16) und meinem 50mm Objektiv. Ich wollte nicht nur eine hohe Tiefenschärfe erreichen, sondern auch die durchbrechenden Sonnenstrahlen als Sternchen fotografieren. Dadurch wurden die Bilder gleichzeitig sehr dunkel und mystisch, was zur Stimmung des Moments sehr gut passte. Um diesen Effekt zu betonen, habe ich noch eine ganze Blende unterbelichtet.

Wenn du ebenfalls mit einer weit geschlossenen Blende arbeiten willst, dann achte auf die Belichtungszeit. Ist sie zu lang, können die Bilder verwackeln. Das kannst du entweder mit einem Stativ oder einer höheren ISO verhindern.

Als ungefähre Faustregel gilt: Verschlußzeiten unter 1/80Sek sind kaum verwacklungsfrei zu halten. Besser ist eine kürzere Belichtungszeit.

Eindrucksvolle Gewitter- und Unwetterfront über Sachsen in Deutschland

Zwischen den einzelnen Motiven bin ich auf Landstrassen und der A14 entlang der Sturmfront gefahren. Sie zog sich vor mir her, sodass ich das Geschehen am Himmel aus der Ferne beobachten konnte. Das Licht änderte sich minütlich. Ein grandioses Naturschauspiel, was ich nicht oft in dieser Dramatik zu sehen bekomme…

Eindrucksvolle Gewitter- und Unwetterfront über Sachsen in Deutschland

Wenn du mit mir einen Workshop zur Natur- und Landschaftsfotografie machen möchtest, dann kannst du mich ganz persönlich buchen! Ich freue mich auf dich…

2-tägiger Workshop: Sinnliche, kreative Landschafts- und Naturfotografie

Vom Wandern über dem Nebelmeer und vom Glück des Alleinseins

Landschaftsfotografie, Naturfotografie im Elbsandsteingebirge, Nationalpark Sächsische Schweiz

Vor einigen Jahren, als ich mich noch nicht so intensiv mit der Fotografie beschäftigte, war mir nicht bewusst, wie kurz oft der Moment ist, um ein besonderes Foto aufzunehmen. In meiner Vorstellung war das sogar recht einfach, vor allem wenn die Wettervorhersage stimmte und die Sonne schien. Wie trügerisch dieser Gedanke war, merkte ich erst, als ich mich ganz intensiv mit der Landschaftsfotografie auseinander setzte.

Spätestens als ich das fünfte Mal in Folge morgens um 3 Uhr losfuhr, um pünktlich zur blauen Stunde auf der Bastei zu stehen und um einmal den Sonnenaufgang fotografisch festzuhalten, der mir vorschwebte. Doch so einfach ist das nicht, vor allem wenn man nicht mal eben um die Ecke wohnt und man spontan losfahren kann.
So braucht es eine große Portion Glück mit seiner Kamera zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Manchmal gelingt es nie und manchmal erlebt man dieses Glück ganz unverhofft.

Letztes Wochenende wurde ich vom Tourismusverband Sächsische Schweiz zu einem Fotografentreffen nach Bad Schandau eingeladen. Da die Sächsische Schweiz nicht mal eben um die Ecke liegt, bin ich das ganze Wochenende dort geblieben. Ich wollte mit meiner Familie ein bisschen wandern und ausspannen.

Da der August nicht unbedingt zu meinen fotografischen Lieblingsmonaten gehört (das Grün der Bäume und Wälder ist jetzt viel zu dunkel und schmutzig), hatte ich auch keine besonderen fotografischen Ambitionen. Ich mietete mich spontan mithilfe des Buchungsservices der Sächsischen Schweiz zwischen Bad Schandau und Rathen ein (eine große Auswahl gab es nicht, da fast alles belegt war) und da ich im Dunkeln nach meinem Termin anreiste, war ich mir der umliegenden Landschaft nicht wirklich bewusst.
Landschaftsfotografie, Naturfotografie im Elbsandsteingebirge, Nationalpark Sächsische Schweiz
Leider schlafe ich seit vielen Jahren an fremden Orten nicht besonders gut, sodass mich kurz nach Sonnenaufgang nichts mehr in den Federn hielt. Meine Hündin sah das genauso, sodass ich meine DSLR Nikon D750 mit dem leichten 50mm Objektiv schnappte und loszog. Die Unterkunft lag mitten in der Natur und als ich vor die Tür trat, sah ich wie der Nebel überall im Tag aufstieg und in der Morgensonne verdunstete.

Tage zuvor hatte es stark geregt und es war der erste Morgen, an dem die Sonne wieder schien. Wenige hundert Meter weiter sah ich den Felsen Gamrig zwischen den Nebelschwaden in der Landschaft leuchten. Er zog mich magisch an und ich spürte den Wunsch genau jetzt dort oben stehen zu wollen. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, welcher Felsen dort vor mir lag und welche kunstgeschichtliche Bedeutung er hat.
Landschaftsfotografie, Naturfotografie im Elbsandsteingebirge, Nationalpark Sächsische Schweiz
Spontan zog ich los und tatsächlich führte ein schmaler Wanderweg hoch auf das 253 Meter hohe Plateau. Der Waldboden war nach dem langen Regen matschig und rutschig. Im Wald war es noch dunkel und die Bäume schüttelten die letzten Regentropfen von ihren Blättern.

Landschaftsfotografie, Naturfotografie im Elbsandsteingebirge, Nationalpark Sächsische Schweiz

Um mich Drumherum war es absolut still. Kein Mensch war zu sehen, aber auch kein Vogelgesang war zu hören. Nur das schmatzen meiner Schuhe im Matsch und das hecheln meines Hundes. Gemeinsam bestiegen wir den Gamrig.

Landschaftsfotografie, Naturfotografie im Elbsandsteingebirge, Nationalpark Sächsische Schweiz

Zwischendurch nahm ich meine Hündin auf den Arm, weil die Treppen schmal und steil wie Himmelsleitern nach oben führten. Kaum traten wir aus dem Wald heraus, umfingen uns wieder die warmen morgendlichen Sonnenstrahlen.
Landschaftsfotografie, Naturfotografie im Elbsandsteingebirge, Nationalpark Sächsische Schweiz
Überall glitzerten im Sonnenlicht die letzten Regentropfen, während im Tal der Nebel aufstieg. Eine Szenerie, die, wenn man sie nicht selber erlebt hat, kaum vorstellbar ist. So stand ich ganz alleine auf dem Gipfel des Gamrig und war überwältigt. Überwältigt, weil ich dieses Naturschauspiel ganz alleine und nur für mich bestaunen durfte. Weil ich nicht reden musste, kein Geräusch mich ablenkte und ich ganz still für mich alleine in der Landschaft versinken durfte.
Landschaftsfotografie, Naturfotografie im Elbsandsteingebirge, Nationalpark Sächsische Schweiz
Welch ein Privileg, denn die ausgetretenen Pfade hoch zum Gamrig zeugen davon, dass dieses Felsmassiv oft bestiegen wird und bei diesem Wetter hätte ich eine Vielzahl von Fotografen erwartet. Ich setzte mich auf einen Felsenvorsprung und genoss die warmen Sonnenstrahlen in meinem Gesicht.
Landschaftsfotografie, Naturfotografie im Elbsandsteingebirge, Nationalpark Sächsische Schweiz
In diesem Moment wusste ich noch nicht, dass mein Lieblingsmaler Caspar David Friedrich, den Gamrig als ein Motiv in seinem bekannten Bild „Der Wanderer über dem Nebelmeer“ verwendete, doch ich spürte, dass dieser Berg etwas Einzigartiges ist.

Das ich dieses Nebelmeer nun mit eigenen Augen sehen konnte, hat mich mit großer Freude erfüllt.
Ich kann die Faszination Friedrichs verstehen, diese Naturgewalt so gemalt zu haben. Zumal diese Nebel in dieser Art nicht täglich sind. Wäre ich nur 10 Minuten später gekommen, hätte ich nichts davon wahrnehmen können.
Landschaftsfotografie, Naturfotografie im Elbsandsteingebirge, Nationalpark Sächsische Schweiz
Denn das Glück der aufsteigenden Nebel in der Morgensonne hielt nur einen gefühlten Wimpernschlag an. Nach wenigen Minuten zogen schnell und ganz unbemerkt dunkle Wolken auf, die mich den ganzen Tag weiter begleiteten. Schlagartig verzogen sich die Verdunstungsnebel und alles wirkte wieder trüb und grau. Die blühende Heide hörte auf zu glitzern und es wurde Zeit für den Abstieg.
Landschaftsfotografie, Naturfotografie im Elbsandsteingebirge, Nationalpark Sächsische Schweiz
Mein Erlebnis ist ein paar Tage her, doch ich spüre nach wie vor den Zauber in mir. Ein Erlebnis was mich in seiner Einfachheit überwältigt hat. Ich freue mich darüber, dass ich meine Furcht überwunden habe, dort alleine hochzuklettern. Aber gerade weil ich dort alleine war, keine weiteren Menschen den Zauber des Augenblickes störten, bin ich dankbar für diesen wunderbaren Moment. Er ist so selten geworden und er hat mich über den Tag gerettet, als ich mit vielen anderen Menschen zum Prebisch-Tor gewandert bin. Doch das ist eine andere Geschichte.


Mit meinem Handy habe ich vor Ort ein Mini-Video gedreht. So schön wie die Nebelschwaden in der Morgensonne aufsteigen…

Ein Wintertag im Zauberwald – Workshop Sinnliche Naturfotografie

Fotospaziergang im Zauberwald am Hintersee Natur- und Landschaftsfotografie Workshop Inhalt: Natur- und Landschaftsfotografie ist keine Frage der teuersten Fotoausrüstung und einer aufwendigen Fernreise. Viel wichtiger ist das Sehen und Wahrnehmen eines ganz besonderen Motivs. Das kann direkt vor Ihrer Haustür liegen und noch so klein und unscheinbar sein. Mit ein wenig Kreativität und der Anwendung von Komposition, Licht und Blende machst du aus einem langweiligen Bild ein ganz besonderes Foto. Ich möchte dir meine Herangehensweise zur Naturfotografie gerne vermitteln. Dabei gehe ich ganz individuell auf deine fotografischen Vorkenntnisse ein und verrate bei einem gemeinsamen Fotospaziergang Übungen, kreative Bildgestaltung und persönliche Tipps. Dabei geht es nicht nur um die Kameratechnik, sondern auch um das Sehen, Wahrnehmen und die Inspiration, die Sie in der Natur in jeder Jahreszeit finden können. Ich werde dich nicht mit grauer Theorie langweilen, sondern vielmehr vor Ort auf deine Fragen eingehen. Individuell und persönlich. Komm mit mir auf einen Naturfotografie Spaziergang an einem der schönsten Orte im Berchtesgadener Land: Der Zauberwald am Hintersee (Ramsau), laden zu jeder Jahreszeit zu einem Naturfotografie-Workshop ein.

Kennst du mein Buch „Naturfotografie mal ganz anders“? Wenn ja, weißt du sicherlich, dass ich leidenschaftlich gerne im Winter an der Ostsee als auch in den Alpen unterwegs bin. Gegensätzlicher können die Landschaften nicht sein, aber genau das liebe ich. Die raue winterliche See als auch die klaren kalten Tage in den Bergen.
Beide Gegenden haben im Winter eines gemeinsam: Jenseits der touristischen Gebiete kann man stundenlang alleine in der Natur sein. Es ist traumhaft schön, im Berchtesgadener Land durch den Schnee zu wandern, Tierspuren zu entdecken und dann nach einem langen Fotospaziergang sich in einer Hüte am Kamin mit einem Glas Jagertee aufzuwärmen.
Möchtest du mit mir genau so einen Fotospaziergang erleben? Dafür habe ich einen der schönste Orte im Nationalpark Berchtesgadener Land auserkoren: Den Zauberwald am Hintersee (Ramsau).

In den letzten Weihnachtsferien war ich dort und habe bei frühlingshaften Temperaturen auf den Schnee gewartet, der sich erst zögerlich durch Schneeregen ankündigte. Dabei sind wunderschöne Naturbilder entstanden.

Denn egal ob wir am 27.12.2017 Schnee haben werden oder nicht, der Rundwanderweg durch den Zauberwald ist traumhaft schön. Ich möchte dich herzlich dazu einladen.

Eine gute Gelegenheit, sich nach Weihnachten zu bewegen, neue Menschen kennen zu lernen und sich gemeinsam über unsere Leidenschaft der Fotografie auszutauschen. Der Spaziergang startet um 10 Uhr am Parkplatz Hintersee und dauert ca 6 Stunden und wer mag, kehren wir gemeinsam auf einen Jagertee und einer Brotzeit anschließend ein.

Wenn du nicht dabei sein kannst, vielleicht magst du meinen Fotospaziergang als Gutschein zum Fest verschenken? Für alle die im Großraum München-Salzburg wohnen, ist der Parkplatz im Nationalpark innerhalb von ein bis zwei Stunden erreichbar.

Hier geht es zur Buchung

PS: Kinder sind herzlich willkommen und können bis zum 12. Lebensjahr kostenlos dabei sein!

Erinnerungen: Ein Sommertag am Meer

Middelhagen, Mönchgut, Ostsee, Rügen

Sommerferien 2017 ade. Wie unglücklich waren wir am letzten Wochenende, als wir von Rügen durch einen kilometerlangen Stau nach Hause fuhren und wussten, dass die Sommerferien schon wieder vorbei sind und mein Sommertag am Meer nur noch Erinnerungen auf Papier sind.

Ich möchte dir gerne von Rügen erzählen. Anfangs hatte ich ein wenig Bedenken, mitten in der Hochsaison auf die Insel zu fahren. Zuletzt war ich in den 1990er Jahren im Sommer auf Rügen gewesen und die letzten Jahre kannte ich die Insel nur im Winter. Nun, was das Verkehrschaos im Sommer auf der Insel betrifft, hat es meine Vorstellungen noch übertroffen. Es ist unglaublich, welche Staus sich bilden. Wer noch nie auf Rügen war: Es gibt verkehrstechnisch so gut wie keine Ausweichmöglichkeiten, sodass sich alles auf wenigen Strassen bewegt.

An unserem Anreisetag war ich schon nachmittags auf der Insel und ich wurde mit einer grandiosen malerischen Gewitterlandschaft begrüßt. Die ersten Bilder sind entstanden und wie schrieb ich bei Instagram „Caspar David Friedrich hätte es nicht schöner malen können“. Die Farben haben mich einfach überwältigt. Ich fühlte mich sofort heimisch.

Wettertechnisch ging es die eine Woche durcheinander zu. Von reinstem Badewetter bis hin zum kalten Regentag war alles dabei.

Instagram
So war ich zufrieden, als am Tag meiner Ausstellungseröffnung es nicht besonders schön war und viele Besucher im Naturerbezentrum waren. Auch diesen Ort kenne ich nur im Winter und ich war geflasht, was dort im Sommer los ist. Nach vielen Stunden hingen meine Bilder und ich habe mich sehr über meine Besucher gefreut und das wir so tolle Gespräche vor Ort hatten.

Ostsee, Rügen, Sommer, Strand

In den Tagen zwischen Ausstellungseröffnung und Workshoptag verbrachten wir unsere Zeit am Strand, auf Wanderungen im Mönchgut und ich besuchte im Nationalpark Jasmund Sabine und Thomas, die im September die Sommerakademie ausrichten. Es war toll die beiden persönlich zu treffen und zu schauen, wie es vor Ort aussieht.

Die beiden wohnen direkt in der Nachbarschaft zum Nationalpark und haben einen ganz zauberhaften Ort mitten in der Natur geschaffen. Jetzt freue ich mich umso mehr, dass ich im September die Fotografiegruppe anleiten darf, schon alleine bei den beiden im Garten gibt es Millionen Fotomotive. Es gibt noch einen freien Platz in einer wunderbaren künstlerischen Gemeinschaft.

Wenn du dir spontan Urlaub nehmen kannst, dann komm mit. Informationen zum Rahmenprogramm findest du unter www.sommerakademie-ruegen.de

Leider ging die Woche schneller vorbei als ich schauen konnte und schon war der Workshoptag am Freitag angebrochen. Wir haben uns vormittags am ältesten Gasthofs Rügen getroffen und von dort ging zu Fuß in das Naturschutzgebiet Mönchgut. Das liegt ganz im Südosten Rügens, etwas abseits des Touristenstroms und einzigartig in seiner Flora und Fauna.

Als wir das Naturschutzgebiet betraten, stoppte ich die Gruppe und sagte „Ab hier beginnt das Paradies“. Tage zuvor hatte ich es schon bewandert und wusste, was uns erwartete: Alice im Wunderland hätte es nicht schön gedeihen lassen. Meterhoch wächst die wilde Möhre und bildet einen mystischen Miniwald. Über all blüht es: Blumenwiesen in allen Farben. Und alleine der Ausblick auf die wunderbare Ostsee, wenn sie in ihren blauen, grünen und türkisen Farben leuchtet.

Aufgrund des starken Windes konnten wir keine Seeadler beobachten. Ebenso waren die vielen Blumen und Blüten aufgrund des Windes schwierig zu fotografieren, sodass aus der Not eine Tugend gemacht wurde und verwischte Blumenwiesen aufgenommen wurden.

* Super Gadget Tipp für grelles Licht *
Dank Mirko, der als echter Insulaner meinen Workshop begleitete, hatten wir bei dem grellen Licht einen Viewfinder dabei. Ich kannte bisher dieses wirklich sinnvolle Gadget nicht. Wie oft habe ich meine Kamera unter meine Jacke gehalten, um bei grellem Licht etwas auf dem Display sehen zu können. Mit der Sucherlupe ist das nun Geschichte :-)

Die vielen Wassersportler auf dem Bodden waren begeistert. Es war eine Freude den Kitesurfern bei ihren meterhohen Sprüngen zuzuschauen und zum ersten Mal in meinem Leben dachte ich, dass ich das auch unbedingt mal machen möchte, so hoch über den Meer zu fliegen.
Nach der Wanderung im Mönchgut gab es die Gelegenheit für ein frisch gefangenes Fischbrötchen und einem richtig guten Kaffee und selbstgemachten Kuchen.

Middelhagen, Mönchgut, Ostsee, Rügen, Workshop

In der zweiten Hälfte des Workshops fuhren wir eine kurze Strecke nach „Klein Zicker“, das am südöstlichsten Ende Rügens liegt. Während der Vormittag sonnig und windig war (inkl. Sonnenbrand), zogen am späten Nachmittag Regenwolken auf, die sich mit Sonne und Wolken minütlich abwechselten. Eine grandiose Ostseekulisse erwartete uns bei diesen Lichtverhältnissen, sodass die Landschaftsfotografie nun richtig zum Einsatz kam. Wellengang, Gischt, Gegenlicht, dunkle Wolken – die Ostsee machte uns fotografisch glücklich.

Rot

Ich habe mich seit langem mal wieder glücklich und entspannt gefühlt, weil nicht nur das Wetter und die Landschaft meine Vorstellungen für den Workshoptag übertroffen waren, sondern auch weil ich so nette Workshopteilnehmer dabei hatte und wir viel Spaß zusammen hatten. Leider ging der Tag viel zu schnell vorbei und seitdem hat mich auch der Alltag wieder.

Geblieben sind viele, viele Fotos, die ich sichten und aussortieren muss. Um sehr mehr freue ich mich auf die Sommerakademie im September. Mein Programm für die 10 Tage steht und ich habe neue Fotoorte mit aufgenommen. Auch ich stelle immer wieder fest, dass ich nicht alles auf Rügen kenne und das immer wieder eine Überraschung auf mich wartet.