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Upgrade Lightroom Classic CC – Hilfe, meine Punktkurven sind verschwunden!?

Walking in the winter wonderlandFotospaziergang im ZauberwaldKennst du mein Buch „Naturfotografie mal ganz anders“? Wenn ja, weißt du sicherlich, dass ich leidenschaftlich gerne im Winter an der Ostsee als auch in den Alpen unterwegs bin. Gegensätzlicher können die Landschaften nicht sein, aber genau das liebe ich. Die raue winterliche See als auch die klaren kalten Tage in den Bergen. Beide Gegenden haben im Winter eines gemeinsam: Jenseits der touristischen Gebiete kann man stundenlang alleine in der Natur sein. Es ist traumhaft schön, im Berchtesgadener Land durch den Schnee zu wandern, Tierspuren zu entdecken und dann nach einem langen Fotospaziergang sich in einer Hüte am Kamin mit einem Glas Jagertee aufzuwärmen.Möchtest du mit mir genau so einen Fotospaziergang erleben? Dafür habe ich einen der schönste Orte im Nationalpark Berchtesgadener Land auserkoren: Den Zauberwald am Hintersee (Ramsau). In den letzten Weihnachtsferien war ich dort und habe bei frühlingshaften Temperaturen auf den Schnee gewartet, der sich erst zögerlich durch Schneeregen ankündigte. Dabei sind wunderschöne Naturbilder entstanden. Denn egal ob wir am 27.12.2015 Schnee haben werden oder nicht, der Rundwanderweg durch den Zauberwald ist traumhaft schön. Ich möchte dich herzlich dazu einladen, mich am Sonntag um 11 Uhr zu begrüßen. Eine gute Gelegenheit, sich nach Weihnachten zu bewegen, neue Menschen kennen zu lernen und sich gemeinsam über unsere Leidenschaft der Fotografie auszutauschen. Der Spaziergang dauert zwischen 2-3 Stunden und wer mag, kehren wir gemeinsam auf einen Jagertee und einer Brotzeit anschließend ein.Wenn du nicht dabei sein kannst, vielleicht magst du meinen Fotospaziergang als Gutschein zum Fest verschenken? Für alle die im Großraum München-Salzburg wohnen, ist der Parkplatz im Nationalpark innerhalb von ein bis zwei Stunden erreichbar.

Wer von Lightroom CS6/CS5 auf Lightroom Classic CC umsteigt, wird wahrscheinlich in seinen Presets (Vorgaben) die gespeicherten Gradationskurven bzw. Punktkurven vermissen. Statt dem gespeicherten Namen steht dort auf einmal nur noch “Eigene”. Die in der Vorgängerversion gespeicherten Punktkurven, die in den Presets integriert waren, sind  verschwunden.

Ich habe mich auf die Suche nach der Problemlösung unter Windows10 gemacht und folgende Änderungen festgestellt.

Punktkurven werden  bei Windows in dem Ordner

“C:\Users\DeinName\AppData\Roaming\Adobe\CameraRaw\Curves”

(Tipp: Wird der AppData Ordner nicht angezeigt, dann gehört er zu den versteckten Ordner in Windows, den du im Explorer unter “Ansicht – Ausgeblendete Elemente” einblenden kannst.)

gespeichert. Der war nach der Neuinstallation leer. Jetzt ist guter Rat teuer. Am besten ist, das du diesen Ordner vor dem Upgrade sicherheitshalber an einem anderen Ort speicherst.

Du musst nun entscheiden, hast du

1. gekaufte Presets mit integrierten Punktkurven oder

2. selbst erstellte Punktkurven in eigenen Presets.

In Version 1 musst du schauen, ob es Updates der Presets für Lightroom Classic gibt, dann solltest du die neu installieren und die Punktkurven werden automatisch in den Ordner Curves abgelegt. Gibt es keine Updates musst du Variante 2 wählen…

In Variante 2 brauchst du ein bisschen Geduld und Zeit, da du nun in Handarbeit deine Punktkurven neu abspeichern musst. Dazu gehst du auf eine RAW-Datei deiner Wahl und klickst auf ein Preset, von dem du weißt, das du hier Punktkurven in der früheren Version integriert hast. Jetzt wird die im Preset abgelegte Punktkurve als “Eigene” angezeigt, die du im nächsten Schritt unter einen eigenen Namen abspeichern musst.

Im Ordner “Curves” findest du die Punktkurve als *.xmp Datei. Arbeitest du auf mehreren Rechnern, kannst du dir nach beendeter Arbeit die XMP-Dateien kopieren und auf andere Lightroom Installationen übertragen. Kopiere dazu die Dateien in das gleichnamige Verzeichnis unter C:\User…

Walking in the winter wonderlandFotospaziergang im ZauberwaldKennst du mein Buch „Naturfotografie mal ganz anders“? Wenn ja, weißt du sicherlich, dass ich leidenschaftlich gerne im Winter an der Ostsee als auch in den Alpen unterwegs bin. Gegensätzlicher können die Landschaften nicht sein, aber genau das liebe ich. Die raue winterliche See als auch die klaren kalten Tage in den Bergen. Beide Gegenden haben im Winter eines gemeinsam: Jenseits der touristischen Gebiete kann man stundenlang alleine in der Natur sein. Es ist traumhaft schön, im Berchtesgadener Land durch den Schnee zu wandern, Tierspuren zu entdecken und dann nach einem langen Fotospaziergang sich in einer Hüte am Kamin mit einem Glas Jagertee aufzuwärmen.Möchtest du mit mir genau so einen Fotospaziergang erleben? Dafür habe ich einen der schönste Orte im Nationalpark Berchtesgadener Land auserkoren: Den Zauberwald am Hintersee (Ramsau). In den letzten Weihnachtsferien war ich dort und habe bei frühlingshaften Temperaturen auf den Schnee gewartet, der sich erst zögerlich durch Schneeregen ankündigte. Dabei sind wunderschöne Naturbilder entstanden. Denn egal ob wir am 27.12.2015 Schnee haben werden oder nicht, der Rundwanderweg durch den Zauberwald ist traumhaft schön. Ich möchte dich herzlich dazu einladen, mich am Sonntag um 11 Uhr zu begrüßen. Eine gute Gelegenheit, sich nach Weihnachten zu bewegen, neue Menschen kennen zu lernen und sich gemeinsam über unsere Leidenschaft der Fotografie auszutauschen. Der Spaziergang dauert zwischen 2-3 Stunden und wer mag, kehren wir gemeinsam auf einen Jagertee und einer Brotzeit anschließend ein.Wenn du nicht dabei sein kannst, vielleicht magst du meinen Fotospaziergang als Gutschein zum Fest verschenken? Für alle die im Großraum München-Salzburg wohnen, ist der Parkplatz im Nationalpark innerhalb von ein bis zwei Stunden erreichbar.

Wofür sind Punktkurven wichtig?

Hast du noch nie mit Gradationskurven bzw. Punktkurven gearbeitet, wirst du dich sicherlich fragen, warum die so wichtig sind bzw. was man mit ihnen machen kann.

Ich zeige dir ein Beispiel. Sicherlich hast du schon einmal von dem Moody-Effekt gehört. Der bewirkt, dass das Schwarz in den Bildern sehr matt wirkt. Die Farben sind stark entsättigt und zeigen überwiegend grün und blau Töne. Bekannt ist dieser Effekt von Dylan Furst oder Max Muench geworden.

(PS: Hier kannst du dir ein Lightroom Tutorial anschauen, wie man diesen Effekt in Lightroom erzielen kann. Achte aber darauf, dass du Fotos hast, die diesen Effekt unterstreichen. Neblige, mystische dunkle Landschafts- und Naturbilder sind besonders gut geeignet.)

Das matte Schwarz (Tiefen) und die hellen Bereiche (Lichter) werden mit der Gradationskurve beeinflusst. Die Tiefen zieht man dafür ins negative, die Lichter in Positive. Und da das ziehen der Punktkurve für mich immer sehr mühsam und zeitaufwändig ist, habe ich mir extra dafür Punktkurven erstellt und gespeichert. Dabei sind sie entweder im Preset integriert oder ich wähle sie extra an.

Wenn du magst, kann du dir hier meine Moody-Gradationskurve herunterladen. Schließe Lightroom und entpacke die Datei unter das Verzeichnis

“C:\Users\DeinName\AppData\Roaming\Adobe\CameraRaw\Curves”

Öffne Lightroom und gehe in den Entwickeln Modus. Unter Gradationskurve kannst du dir nun die Moody-Kurve anzeigen lassen.

Du hast mehr Fragen zu Lightroom? Ich bin gerne für dich in persönlichen Schulungen da…

Warum ein Preset nicht auf jedes Foto angewendet werden kann

Warum ein Preset nicht auf jedes Foto angewendet werden kann

Letztens habe ich eine Nachricht bekommen, dass meine Presets nicht auf die Fotos passen würden. Die Aussage hat mich nachdenklich gestimmt, schon alleine deswegen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass es die Annahme gibt, das ein Preset jederzeit und allgemeingültig einsetzbar ist. Warum nicht?

Was ist überhaupt ein Preset?

Ein Preset speichert Voreinstellungen wie Helligkeit, Kontrast, Farbe, Schärfe, Körnung aber auch Vignettierung, Körnung und Profilkorrekturen. Ein Preset kann eine Auswahl dieser Voreinstellungen speichern oder alles.

Da es in Lightroom eine unglaubliche Vielzahl an Einstellungen zum Thema Farbe, Schatten, Lichter usw. gibt, die man wiederum unterschiedlich miteinander verknüpfen kann, kann ein Preset diese Einstellungen speichern. Weil es so differenzierte Einstellungen gibt, gibt es ebenso ganz unterschiedliche Presets. Die einen machen ein Foto heller, freundlicher. Die anderen zaubern ein Vintage 70er Jahre Stil, andere bilden nur einen Filmstil z.B. Kodak Gold ab, andere gehen ins Mystische und machen ein Bild dunkel. Für jeden Geschmack gibt es ein Preset.

Wichtig ist aber die Grundlage, also das Foto selber. Wie wurde das Bild fotografiert, mit geöffneter oder geschlossener Blende, wie hell ist das Foto, was ist zu sehen, ein Portrait, eine Landschaft?

Je nachdem was für ein Motiv dargestellt ist, sollte ein entsprechendes Preset verwendet werden, damit die Aussage des Bildes unterstrichen wird. Ein Preset soll bzw. kann auch nicht ein Foto per se schöner oder besser machen, sondern das hervorheben, was man vor Ort beim fotografieren empfunden hat. Presets können Bilder auch zerstören, vor allem wenn man es bei den Reglern wie z.B. beim Kontrast, Schärfe, Farbe usw. übertreibt.

Das schöne an den Presets ist, dass sie jederzeit angepasst werden können. Es gibt kaum Presets die ich 1:1 übernehme. An jedem Bild justiere ich nach, passe ich an. Dazu gehört, dass ich die Funktionen in Lightroom im Schlaf beherrsche, sodass ich mich hundertprozentig auf den kreativen Flow einlassen kann. Müsste ich erst nach gewissen Funktionen suchen, wäre der kreative Prozess unterbrochen. Presets helfen dir dabei, gewisse Grundstimmungen und Aussagen hervorzuheben und sie geben die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit einen Look auszuprobieren, sie erleichtern ungemein die Arbeit eines Fotografen. Doch die wahre Kunst besteht darin, das Preset dir nach deinen Wünschen und Vorstellungen anzupassen, etwas neues zu kreieren.

Und das tolle in Lightroom ist, dass du diese veränderten Einstellungen als neues Preset abspeichern kannst, sodass du Bilder aus der selben Reihe komfortabel anpassen kannst.

Hier eine kleine Auswahl von Landschaftsbildern, die mit ganz unterschiedlichen Presets von mir bearbeitet wurden.

 

 

10 Fakten was du über Lightroom wissen musst

10 Fakten was du über Lightroom wissen musst

Ich werde oft gefragt, was man in Lightroom machen kann und was nicht. Wer noch nicht mit dieser Bildbearbeitungssoftware gearbeitet hat, kann sich kaum vorstellen wie umfangreich Lightroom ist und wie es funktioniert. An manche Dinge muss man sich erst gewöhnen, aber wenn man das geschafft hat, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Ich habe die 10 wichtigsten Fakten über Lightroom zusammengestellt und vielleicht kann ich dich überzeugen, die Software mal auszuprobieren…

1. LR ändert niemals deine Original-Raw Datei!
2. In LR brauchst du nicht speichern, das passiert immer automatisch im Hintergrund.
3. In LR hast du jederzeit zugriff auf deine Original-Dateien, sie werden nicht in ominösen Bibliotheken versteckt!
4. Du kannst jederzeit alle Bearbeitungen zurücksetzen und verändern!
5. LR funktioniert gleich auf dem PC und Mac und du kaufst generell zwei Lizenzen (z.B. für Laptop und Rechner)
6. LR hilft dir dabei, deine Bilder effizient zu verwalten, sodass du schnell deine Bilder wieder findest.
7. In LR kannst du nicht mit Ebenen arbeiten oder Composings erstellen!
8. LR arbeitet nur im RGB Modus und kann Bilder nicht für den Druck in CYMK exportieren.
9. LR macht aus einem schlechten Foto kein gutes, aber es holt verdammt viel aus den Bildern heraus.
10. Lightroom macht sehr viel Spaß und unterstützt deine Kreativität!

PS: Lightroom arbeitet mit sogenannten Presets, mit denen du eine Vielzahl von Möglichkeiten hast, dein Bild zu entwickeln. In meinem Shop findest du verschiedene Presets zum Download.

Neue Landschafts- und Natur-Lightroom-Presets im Creative-Market

Für meine Natur- und Landschaftsfotografie benutzte ich immer wieder die selben Presets. Im Laufe der Zeit habe ich mir die erarbeitet. Seit diesem Monat biete ich sie für einen kleinen Obulus  auf der Plattform Creative Market an. Schaut mal rein, wenn ihr neue Presets für eure Natur- und Landschaftsfotografie benötigt.

lightroom-presets-creative-market

Wie importiere ich ein Lightroom Preset?

Du verwendest Lightroom und du möchtest mit Presets arbeiten? Im Internet findest du eine Menge kostenloser und kostenpflichtige Presets. Lade dir ein Preset deiner Wahl herunter und meistens musst du diese als *zip Datei entpacken. Wenn du dir öfters Presets herunter lädst, ist es sinnvoll, wenn du dir einen eigenen Ordner auf deiner Festplatte anlegst, in dem du die *.lrtemplate Dateien speicherst. So hast du nach einem Update/Neuinstallation von LR alle Presets gebündelt in einem Ordner.

1. Schritt: Wenn du die Dateien entpackt hast, öffnest du Lightroom. Du gehst auf den Reiter oben rechts “Entwickeln”.
2. Schritt: Jetzt gehst du nach Links, auf das Fenster “Vorgaben”. Zuerst solltest du einen eigenen Ordner anlegen. Das machst du, indem du per Rechtsklick auf das Vorgaben Fenster klickst. Es erscheint ein Fenster “Neuer Ordner”.
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3. Schritt: Gib dem Ordner einen Namen
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4. Schritt: Klicke nun wieder per Rechtsklick auf den neuen Ordner und wähle die Funktion “Importieren”.
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In einem Extra-Fenster kannst du nun dein *.lrtemplate auswählen und hinzufügen.
Vóila, und schon hast du ein neues Preset in dein Lightroom importiert.
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Hinweis: Im Internet findest du noch ältere Lightroom3/4 Presets. Diese kannst du natürlich auch importieren. Sie müssen aber auf deine aktuelle Lightroom Version angepasst werden. Klicke dazu im rechten Menü unter Histogramm auf den kleinen Pfeil. Dieser erscheint nur, wenn die Prozessversion des Presets veraltet ist.
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Mit einem Klick aktualisiert er das Bild, aber nicht das Preset. Achte darauf, durch die Aktualisierung können sich die Einstellungen komplett verändern. Unter Umständen musst diese nun per Hand wieder anpassen.
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Erst wenn du die Prozessversion aktualisiert hast, kannst du unter “Vorgaben” und Rechtsklick auf das Preset diese aktualisieren. Aktiviere mit einem Klick das Preset und klicke nun mit der rechten Maustaste darauf. Es erscheint die Funktion “Mit den aktuellen Einstellungen aktualisieren”. Jetzt liegt dein Preset in der aktuellen Lightroom Version vor.
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Im übrigen kannst du auf diese Art und Weise jedes Preset anpassen.
Wie du selber Presets anlegst und vieles mehr, erklären wir dir in unseren Lightroom Schulungen.

Tipp: Wenn du dich in unserem Newsletter anmeldest, erhältst du ein Preset Bundle “Dark Romance Landscape”

Wie erstelle ich ein Foto wie aus Großmutters Zeiten?

Fotos-mit-Buettenschnitt

Im April 2013 haben wir ein  Tutorial im Commag zum Thema “Wie erstelle ich mithilfe von Lightroom und Photoshop Bilder, die aussehen wie vor 100 Jahren” veröffentlicht. Die oben gezeigten Aufnahmen, einmal in schwarz-weiß und einmal Sepia stammen aus meinem Familien-Nachlass und sind schon richtig alt. Sie wurden beide um 1932 aufgenommen. Sie zeigen meine Ahnen, die ich nie kennen gelernt habe und trotzdem ein Teil meiner Familiengeschichte sind. Leider gibt es diese Art der Fotos heute nicht mehr und ich fand es schön, diesen alten Look digital nachzuempfinden. Das nächste mal drucke ich sie mir aus und nehme eine Büttenschnittschere (die gibt es in Bastelläden zu kaufen, mit denen schneidet man eigentlich Glückwunschkarten) und schneide mir einen alten Rand.

Schau doch mal ins Commag, dort erklären wir, wie man mithilfe von Lightroom Presets einen alten Farbton auf die Bilder anwenden kann und wie man einen virtuellen Büttenschnitt erstellt. Das dort angewendete Preset im Magazin kannst du bei uns kostenlos herunterladen.

Hier eine kleine Vorschau, was dich im Commag Magazin erwartet:

Buettenschnitt-Bilder-aus-Grossmutters-zeiten