Schlagwort: Rügen

Auf den Spuren der Genius Loci

Workshop Naturfotografie Sächsische Schweiz 2018

Die letzten Tage habe ich damit verbracht, für die c’t digitale Fotografie einen neuen Artikel zum Thema Naturfotografie im Herbst zu schreiben (erscheint Ende Oktober 2018). In den Texten habe ich versucht, viele Facetten der Naturfotografie aufzugreifen. Ich mag die romantische Naturfotografie aber ich hinterfrage auch kritische Themen zum Umwelt- und Naturschutz. Wir übersehen oft, dass immer der Mensch und nicht die Technik im Vordergrund steht. Sie ist nur das Handwerkszeug, die Fotografie entsteht vor allem durch Wahrnehmung und Sehen. Auch dürfen wir in unserem Perfektionismus nicht vergessen, dass wir Menschen keine Maschinen sind. Wir werden durch Emotionen, Gedanken, Erlebnisse aber auch durch unsere Gesundheit geleitet, sodass die Ergebnisse der Fotografie, die Aufnahmen an keinem Tag gleich sind. Inspiration kommt nicht von alleine, Kreativität kann man nicht erzwingen und Motivation nicht durch eine neue Fototechnik erkaufen (zumindest nicht langfristig).
So geht es in einem Kapitel um das Thema Vorbilder in der Landschaftsfotografie. Es gibt viele Fotografen/innen, die ich sehr bewundere: Die isländisch/kanadische Fotografin Eydís S. Luna Einarsdóttir, der deutsche Landschaftsfotograf Bernd Ritschel oder dem brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado.

Doch wenn es um Vorbilder geht, komme ich nicht umhin, in die Malerei zu schauen. Es ist kein Geheimnis, dass ich die Gemälde von Caspar D. Friedrich liebe. Zumal er im Osten, in der Sächsischen Schweiz und auf Rügen, seine Spuren hinterlassen hat. In seinen Werken spricht mich immer wieder seine Melancholie und Romantik an, sodass ich versuche, diese auch in meinen Bildern darzustellen. Es geht mir aber nicht in erste Linie darum, ein Natur- und Landschaftsbild in seinem Duktus zu machen, sondern die geistige Atmosphäre eines Ortes, den Genios loci, zu erfühlen und in die Fotografie einzubinden. Die Liebe zur Heimat ist in seinen Werken bis heute spürbar und für mich fotografisch eine große Inspirationsquelle. Umso schöner ist es, sich auf seine Spuren auf Rügen oder in der Sächsischen Schweiz zu begeben und die Welt mit seinen Augen zu sehen. Auch wenn viele seiner Landschaftswerke aus zusammengesetzten als auch erfundenen Orten bestehen, so ist heute noch möglich, einzelne Plätze aufzusuchen.

Vielleicht möchtest du mit mir im goldenen Oktober auf eine einwöchige Fotoreise nach Rügen oder auf ein Wochenende in die Sächsische Schweiz mitkommen? Ruf mich doch einfach zu einem Kennenlernen-Gespräch an. Für beide Kurse gibt es jeweils noch zwei freie Plätze.

Landschaftsfotografie, Naturfotografie im Elbsandsteingebirge, Nationalpark Sächsische Schweiz

Was unterscheidet meine Workshops von anderen
und warum könnten genau die zu Dir passen?
Mein Geheimnis?

Ich schenke Dir und der Fotografie ganz viel Zeit und Aufmerksamkeit. Meine Art der Workshops und Fotospaziergänge bestehen NICHT darin, von Hotspot zu Hotspot zu hetzen, dir die Kamera einzustellen, dann Schuss und weiter zu stürmen. Ich möchte dir fotografieren vermitteln. Ich möchte, dass Du Fotografie erlebst, verstehst und woraus das „Gute Bild“ hervorgeht. Es geht nicht darum, als Erster im Ziel zu sein sondern glücklich ins Ziel zu kommen. Mit viel Muße und unter Wahrnehmung der Schönheit der Natur führe ich dich an wunderbare Orte in der Natur. Ich zeige dir, wie man genau hinschaut und die wunderbarsten Motive sehen lernt.

„Nichts Süßeres gibt es, als der Sonne Licht zu schauen“

Friedrich Schiller

Ich möchte mit Dir im Gespräch Motive mental erarbeiten. Dazu gehört es, auch mal eine Weile an einem Ort zu bleiben, ihn zu beobachten und zu genießen, die Sonne im Gesicht zu spüren, den Alltag hinter sich zu lassen und zu entschleunigen. Je nach Standort und Motiv werden in das Gespräch auch technische Tipps und Tricks fließen – je nach deinem Vorwissen –, doch sie werden nicht nach Stundenplan abgehandelt. Es gibt keine Aufgaben und keine theoretischen Abhandlungen, keine PowerPoint-Folien.

Workshop Fotokurs Naturfotografie Landschaftsfotografie Sächsische Schweiz 2018

Fragen wie „Und was machen wir jetzt, was ist der Plan…“ solltest Du dir und anderen nicht stellen, denn es gibt an jedem Ort eine Fülle an Motiven und Möglichkeiten. Du musst dich nur darauf einlassen können.

Mir ist es wichtig, dass wir eine entspannte Zeit miteinander verbringen. Das wir uns gemeinsam dem schönsten Hobby der Welt widmen, darüber Gespräche führen und uns kennen lernen. Erst dann wirst Du verstehen, warum ich wie fotografiere und wie ich meine Motive sehe. Stelle viele Fragen und hinterfrage deine Gewohnheiten. Versuche dich darauf einzulassen, neues auszuprobieren, zu spielen, kreativ zu werden. Warum fotografieren alle mit einer Sonnenblende? Muss das Motiv scharf sein? Sind Abbildungsfehler erlaubt?

Blicke aus neuer Perspektive auf Alltägliches. Lass dich vom Licht und Motiv inspirieren und probiere neue Techniken mit deiner Kamera aus. Ich bin dabei immer für dich da. Keine Frage ist zu dumm, um sie nicht zu stellen. Diskutiere mit mir und anderen, bleibe wach und offen. Finde die Balance zwischen der persönlichen Freiheit alleine zu fotografieren und dem gemeinsamen Austausch mit der Gruppe. Beides ist wichtig, wenn Du dich weiterentwickeln möchtest. Bleibe ebenso offen für eine Bildkritik, nimm das an, was dich weiterbringt. Versuche vor dem Kurs zu ergründen, was Du lernen möchtest, warum Du denkst, dass ich die Richtige für dich bin. Was ist Deine Erwartungshaltung von dir selber und zum Workshop?

Workshop Naturfotografie Sächsische Schweiz 2018

Ich biete nicht an:
– 10 Foto-Hotspots an einem Tag
– Stress, Hektik, Zeitdruck
– Schulunterricht und Hausaufgaben

Dafür bekommst Du:
– Viel Zeit geschenkt
– Entschleunigung
– Kreativität
– Tipps & Tricks zur Fotografie
– Intensive Gespräche, Austausch

Naturfotografie Workshop: Du hast Lust, mit mir im Oktober 2018 nach Rügen zu fahren, wenn die Buchenwälder sich in allen Farben präsentieren? Oder in die mystische Sächsische und Böhmische Schweiz?

Meine neue Liebe: Vintage Objektiv Trioplan100

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Wer mich kennen gelernt hat, weiß, dass ich wirklich nicht zu den Objektiv-Sammlerinnen und Objektiv-Pixelzählerinnen gehöre. Viele Jahre habe ich ausschließlich mit 50mm fotografiert und irgendwann kamen ein 20mm und ein 100mm hinzu, meistens dann wenn ich einen entsprechenden Fotoauftrag hatte und die Investition nötig war. Alle drei Objektive haben sich im Laufe der Zeit fest in mein Repertoire eingefügt und ich benutze sie jederzeit sehr gerne. Eigentlich hatte ich kein Bedürfnis nach einem weiteren Objektiv, bis ich für mein neues Fotoprojekt Anfang des Jahres auf das Vintage-Objektiv Trioplan100 von Meyer Optik Görlitz stieß. Vor ein paar Jahren wurde es mithilfe einer Crowdfunding neu aufgelegt. Ich hatte viele Fragen zu dem Objektiv, denn ganz besonders habe ich mich für die Bokehs interessiert. Ich bin ja ein Fan von besonders schönen und ausgefallenen Bokehs und kann mich dafür sehr begeistern. Von Seifenblasenbokehs hatte ich bis dahin noch nie etwas gehört und war vom ersten Moment an angetan. Gleichzeitig hatte ich auch ein wenig Angst vor dem Objektiv: Kein Autofokus. Ich hatte ja schon in einem früheren Artikel über das Problem von Unschärfen geschrieben und nun sollte ich als Brillenträgerin ganz ohne Autofokus arbeiten?

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Ich konnte mir das überhaupt nicht vorstellen. Kurz vor meiner Rügenreise hielt ich es zum ersten Mal in den Händen und ich beschloss, eine Woche lang auf meinem Workshop kein anderes Objektiv zu verwenden. Ich wollte mich der Aufgabe stellen, ganz analog wie früher zu fotografieren. Denn an der Kamera kann ich nur die Belichtungszeit einstellen, während Blende und Entfernung (Fokus) am Objektiv manuell eingestellt werden müssen. Das Objektiv kam mit einem Nikon-Anschluß, sodass ich an meiner Nikon D750 keinen Adapter brauche.

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Und da ich unbedingt Seifenblasenbokehs erzeugen wollte, fotografierte ich überwiegend mit einer geöffneten Blende von f2.8. Das Objektiv ist bei dieser Blendeneinstellung so lichtstark, dass meine minimalste Verschlußzeit von 1/4000s oft kaum ausreichte und ich mir wünschte, eine Kamera mit einer kürzeren Verschlußzeit zu haben (mit ein, zwei Augen schaue ich schon seit einigen Monaten auf die Nikon D850 mit 1/8000s und 153 Meßfeldern). Dank RAW und Lightroom konnte ich aber die Überbelichtung händeln, wobei es an einigen Stellen im Foto von mir auch gewünscht war. Überbelichtung heißt ja nicht, dass ein Foto kaputt oder nicht richtig ist. Über- als auch Unterbelichtung sind für mich Stilmittel um mich auszudrücken, die Welt so zu zeigen, wie ich sie gesehen habe.

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Was für mich anfänglich schwierig/anders war, war der Mindestabstand zum Motiv von über einem Meter. Normalerweise bin ich 30cm gewöhnt und nun mussten es mehr als ein Meter sein, um überhaupt scharf stellen zu können. Da die Kamera auch unter der Mindestentfernung auslöst, war es für mich nicht so einfach, ob die Schärfe wirklich an den Stellen saß, wo ich sie hin haben wollte. Hier musste ich komplett umdenken und anders agieren. Doch am Ende hat es meinen Blick verändert. Ich bin heute dem Objektiv dankbar, dass ich persönlich aus meiner festgefahrenen Blickrichtung herausgezwungen wurde.

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Zehn Jahre 50mm haben mich doch sehr geprägt und der innere Widerstand aus meiner Komfortzone herauszukommen war groß. Der Autofokus saß die letzten Jahre perfekt, ich wusste den Sucher/das Display zu beurteilen und alles war mir in Fleisch und Blut übergegangen.

An meinem ersten Workshoptag auf Rügen war alles anders. In der ersten Stunde fühlte ich mich in meine Anfängerjahre zurückversetzt, mit dem Unterschied, dass ich heute weiß, was ich einstellen muss. Aber das Gefühl mit dem Objektiv zu arbeiten, ist völlig anders. Die Bedienung, die Beurteilung der Schärfe im Sucher und anschließender Begutachtung im Display haben das Arbeiten völlig verändert.Ich wusste vom Hersteller, dass das Objektiv – und es heißt nicht umsonst Vintagelense – zu „spontaner Unschärfe“ neigt – im Laufe der Woche wurde dies zu unserem geflügelten Workshopslogan.

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Die Fotografien sind nicht perfekt scharf, aber sie haben etwas Besonderes. Etwas was man nicht in Photoshop simulieren kann. Und das macht das Arbeiten so intensiv, so spannend. Man weiß nicht, was wirklich dabei herauskommt. Man sieht ein Motiv, beurteilt das Licht und dann entstehen Fotos, die man vorher komplett anders eingeschätzt hat. Das macht das Objektiv so liebenswert, so andersartig. Am Ende waren die Seifenblasenbokehs zweitrangig. Es war für mich nicht mehr wichtig, ob ich sie einfangen kann oder nicht.

Hast Du Fragen zum Objektiv oder hast Du Lust zusammen bei mir einen Naturfotografie-Workshop zum Trioplan100 zu besuchen, dann schreib mir oder ruf mich an.

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Über meine Art der Workshops

Rügen, Ostsee, Naturfotografie, Workshop, Fotoreise, Insel, Naturfoto

Was unterscheidet meine Workshops von anderen und warum könnten genau die zu Dir passen? Mein Geheimnis?

Ich schenke Dir und der Fotografie ganz viel Zeit und Aufmerksamkeit. Meine Art der Workshops und Fotospaziergänge bestehen NICHT darin, von Hotspot zu Hotspot zu hetzen, dir die Kamera einzustellen, dann Schuss und weiter zu stürmen. Ich möchte dir fotografieren vermitteln. Ich möchte, dass Du Fotografie erlebst, verstehst und woraus das „Gute Bild“ hervorgeht. Es geht nicht darum, als Erster im Ziel zu sein sondern glücklich ins Ziel zu kommen. Mit viel Muße und unter Wahrnehmung der Schönheit der Natur führe ich dich an wunderbare Orte in der Natur. Ich zeige dir, wie man genau hinschaut und die wunderbarsten Motive sehen lernt.

„Nichts Süßeres gibt es, als der Sonne Licht zu schauen“

Friedrich Schiller

Rügen, Ostsee, Naturfotografie, Workshop, Fotoreise, Insel, Naturfoto

Ich möchte mit Dir im Gespräch Motive mental erarbeiten. Dazu gehört es, auch mal eine Weile an einem Ort zu bleiben, ihn zu beobachten und zu genießen, die Sonne im Gesicht zu spüren, den Alltag hinter sich zu lassen und zu entschleunigen. Je nach Standort und Motiv werden in das Gespräch auch technische Tipps und Tricks fließen – je nach deinem Vorwissen –, doch sie werden nicht nach Stundenplan abgehandelt. Es gibt keine Aufgaben und keine theoretischen Abhandlungen, keine PowerPoint-Folien.

Fragen wie „Und was machen wir jetzt, was ist der Plan…“ solltest Du dir und anderen nicht stellen, denn es gibt an jedem Ort eine Fülle an Motiven und Möglichkeiten. Du musst dich nur darauf einlassen können.

Rügen, Ostsee, Naturfotografie, Workshop, Fotoreise, Insel, Naturfoto

Mir ist es wichtig, dass wir eine entspannte Zeit miteinander verbringen. Das wir uns gemeinsam dem schönsten Hobby der Welt widmen, darüber Gespräche führen und uns kennen lernen. Erst dann wirst Du verstehen, warum ich wie fotografiere und wie ich meine Motive sehe. Stelle viele Fragen und hinterfrage deine Gewohnheiten. Versuche dich darauf einzulassen, neues auszuprobieren, zu spielen, kreativ zu werden. Warum fotografieren alle mit einer Sonnenblende? Muss das Motiv scharf sein? Sind Abbildungsfehler erlaubt?

Rügen, Ostsee, Naturfotografie, Workshop, Fotoreise, Insel, Naturfoto

Blicke aus neuer Perspektive auf Alltägliches. Lass dich vom Licht und Motiv inspirieren und probiere neue Techniken mit deiner Kamera aus. Ich bin dabei immer für dich da. Keine Frage ist zu dumm, um sie nicht zu stellen. Diskutiere mit mir und anderen, bleibe wach und offen. Finde die Balance zwischen der persönlichen Freiheit alleine zu fotografieren und dem gemeinsamen Austausch mit der Gruppe. Beides ist wichtig, wenn Du dich weiterentwickeln möchtest. Bleibe ebenso offen für eine Bildkritik, nimm das an, was dich weiterbringt. Versuche vor dem Kurs zu ergründen, was Du lernen möchtest, warum Du denkst, dass ich die Richtige für dich bin. Was ist Deine Erwartungshaltung von dir selber und zum Workshop?

Ich biete nicht an:
– 10 Foto-Hotspots an einem Tag
– Stress, Hektik, Zeitdruck
– Schulunterricht und Hausaufgaben

Dafür bekommst Du:
– Viel Zeit geschenkt
– Entschleunigung
– Kreativität
– Tipps & Tricks zur Fotografie
– Intensive Gespräche, Austausch

Naturfotografie Workshop: Du hast Lust, mit mir im Oktober 2018 nach Rügen zu fahren, wenn die Buchenwälder sich in allen Farben präsentieren? Dann ruf mich zu einem Kennenlernen-Gespräch an.

Jetzt planen: Fotospaziergänge, Workshops & Fotoreisen 2018

Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Fotospaziergänge, Workshops & Fotoreisen

 

April 2018

28.4. 16:00 Uhr Fotospaziergang Muldental »Hier buchen«

Juni 2018

Sa 23.6. 17:00 Uhr Fotospaziergang Muldental »Hier buchen«

August 2018

Sa 18.8. 17:00 Uhr Fotospaziergang Muldental »Hier buchen«

Oktober 2018

Sa 13.10. 14:30 Uhr Fotospaziergang Muldental »Hier buchen«
So 14.10. – So 21.10. 7-tägige Fotoreise: Rügen, eine Herbstreise »Hier buchen«
Fr. 26.10. – So 28.10. Naturfotografie-Wochenende in der Sächsischen Schweiz »Hier buchen«

November 2018

Fr. 9.11. – So 11.11. Vom Foto zum Gemälde Wochenend-Workshop, Grimma »Hier buchen«

Jippi! Das neue Jahr startet mit einer Rügen-Fotoreise im Oktober 2018

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Ich hoffe, Du bist gut ins neue Jahr gekommen. Ich wünsche dir einen guten Start und ganz viel Gesundheit in 2018.

Silvester wird bei uns in der Familie eher ruhig und besinnlich gefeiert. Zumal ich meine Hündin Stella immer wieder beruhigen muss, wenn es draußen allzusehr knallt. Wie sehr müssen Tiere an diesem Tag leiden. Ich wünschte so manches Jahr, wir würden in einem feuerwerksfreien Ort wohnen würden.

Die Zeit zwischen den Jahren verwende ich dazu, beruflich und privat neue Pläne zu schmieden. Da meine Winter-Rügenreise schon seit einiger Zeit ausgebucht ist und es immer wieder Nachfragen zu einer weiteren Fotoreise gibt, habe ich beschlossen, einen weiteren Naturfotografieworkshop  im Goldenen Herbst 2018 auf Rügen anzubieten.

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Der einwöchige Workshop findet vom So 14.10. – 21.10.2018 statt. Er kostet inkl. Übernachtung, Frühstück und Workshop 1190,- Eur (inkl. 19% Mwst). Zur Buchung musst Du nur 100 Eur anzahlen, die restliche Summe bis max 14 Tage vor Beginn der Reise. Du übernachtest in einer wunderbaren modernen Ferienwohung in einem Einzelzimmer. Möchtest du mit deinem Partner teilnehmen, steht auch eine separate kleine Ferienwohnung zur Verfügung. Mir ist es wichtig, das wir alle – Teilnehmer/in und Workshopleiterin – an einem Ort wohnen und zusammen den Tag mit einem guten Frühstück beginnen. Hier können wir gemeinsam den Tag besprechen und individuell nach Wetter entscheiden. Zusammen mit den Ferienwohnungs-Inhaber kann ich individuelle Wünsche von dir, soweit es möglich ist, umsetzen. Wichtig ist nur, dass Du mich jetzt im Frühjahr kontaktierst, da die Ferienwohnungen im Herbst schnell ausgebucht sind. Ruf mich an, wenn Du Fragen hast.

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Fotografisch möchte ich mit Dir die ganze Insel erkunden. Dabei bilden wir Fahrgemeinschaften, sodass wir nur mit 2-3 Autos unterwegs sind. Ich kenne wunderbare Orte, die zu jeder Jahreszeit ein Highlight sind. Von bekannten Motiven wie den Wissower Klinken, an denen Caspar David Friedrich eines seiner bekannten Gemälde gemalt hat – bis hin zu unscheinbaren Orten in den Naturschutzgebieten Rügens. Wir werden im Oktober, sofern uns das Wetter hold ist, einen wunderbaren goldenen Herbst erleben. Dabei werden wir alle Genres der Naturfotografie umsetzten: Makrofotografie, Weitwinkelfotografie, Tieraufnahmen, Nachtaufnahmen, Sonnenaufgang- und Untergang. Bringe max drei deiner Lieblingsobjektive mit. Ich persönlich arbeite am liebsten mit einem 20mm, 50mm und 100mm (Makro) Objektiv. Mehr ist nicht nötig – Du brauchst nur noch ein Stativ und wenn Du magst, Grauverlaufsfilter für Langzeitbelichtungen. Wir werden ebenso kreative Techniken üben und über Bildgestaltungen sprechen.

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Da es im Herbst schon früher Dunkel wird, haben wir ausreichend Zeit für die Bildbearbeitung. Bringe daher deinen Laptop und dein Bildbearbeitungsprogramm wie Lightroom oder Photoshop Elements mit, sodass wir die Bilder gemeinsam besprechen und bearbeiten können. Am Ende werden die besten drei Fotos ausgedruckt und auf Holz aufgezogen. So kannst Du eine wunderbare Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Du hast Lust auf den Workshop bekommen und bist ebenso gerade dabei, deinen Urlaub für 2018 zu planen? Dann schreib mir oder ruf mich an.

 

 

 

Erinnerungen: Ein Sommertag am Meer

Middelhagen, Mönchgut, Ostsee, Rügen

Sommerferien 2017 ade. Wie unglücklich waren wir am letzten Wochenende, als wir von Rügen durch einen kilometerlangen Stau nach Hause fuhren und wussten, dass die Sommerferien schon wieder vorbei sind und mein Sommertag am Meer nur noch Erinnerungen auf Papier sind.

Ich möchte dir gerne von Rügen erzählen. Anfangs hatte ich ein wenig Bedenken, mitten in der Hochsaison auf die Insel zu fahren. Zuletzt war ich in den 1990er Jahren im Sommer auf Rügen gewesen und die letzten Jahre kannte ich die Insel nur im Winter. Nun, was das Verkehrschaos im Sommer auf der Insel betrifft, hat es meine Vorstellungen noch übertroffen. Es ist unglaublich, welche Staus sich bilden. Wer noch nie auf Rügen war: Es gibt verkehrstechnisch so gut wie keine Ausweichmöglichkeiten, sodass sich alles auf wenigen Strassen bewegt.

An unserem Anreisetag war ich schon nachmittags auf der Insel und ich wurde mit einer grandiosen malerischen Gewitterlandschaft begrüßt. Die ersten Bilder sind entstanden und wie schrieb ich bei Instagram „Caspar David Friedrich hätte es nicht schöner malen können“. Die Farben haben mich einfach überwältigt. Ich fühlte mich sofort heimisch.

Wettertechnisch ging es die eine Woche durcheinander zu. Von reinstem Badewetter bis hin zum kalten Regentag war alles dabei.

Instagram
So war ich zufrieden, als am Tag meiner Ausstellungseröffnung es nicht besonders schön war und viele Besucher im Naturerbezentrum waren. Auch diesen Ort kenne ich nur im Winter und ich war geflasht, was dort im Sommer los ist. Nach vielen Stunden hingen meine Bilder und ich habe mich sehr über meine Besucher gefreut und das wir so tolle Gespräche vor Ort hatten.

Ostsee, Rügen, Sommer, Strand

In den Tagen zwischen Ausstellungseröffnung und Workshoptag verbrachten wir unsere Zeit am Strand, auf Wanderungen im Mönchgut und ich besuchte im Nationalpark Jasmund Sabine und Thomas, die im September die Sommerakademie ausrichten. Es war toll die beiden persönlich zu treffen und zu schauen, wie es vor Ort aussieht.

Die beiden wohnen direkt in der Nachbarschaft zum Nationalpark und haben einen ganz zauberhaften Ort mitten in der Natur geschaffen. Jetzt freue ich mich umso mehr, dass ich im September die Fotografiegruppe anleiten darf, schon alleine bei den beiden im Garten gibt es Millionen Fotomotive. Es gibt noch einen freien Platz in einer wunderbaren künstlerischen Gemeinschaft.

Wenn du dir spontan Urlaub nehmen kannst, dann komm mit. Informationen zum Rahmenprogramm findest du unter www.sommerakademie-ruegen.de

Leider ging die Woche schneller vorbei als ich schauen konnte und schon war der Workshoptag am Freitag angebrochen. Wir haben uns vormittags am ältesten Gasthofs Rügen getroffen und von dort ging zu Fuß in das Naturschutzgebiet Mönchgut. Das liegt ganz im Südosten Rügens, etwas abseits des Touristenstroms und einzigartig in seiner Flora und Fauna.

Als wir das Naturschutzgebiet betraten, stoppte ich die Gruppe und sagte „Ab hier beginnt das Paradies“. Tage zuvor hatte ich es schon bewandert und wusste, was uns erwartete: Alice im Wunderland hätte es nicht schön gedeihen lassen. Meterhoch wächst die wilde Möhre und bildet einen mystischen Miniwald. Über all blüht es: Blumenwiesen in allen Farben. Und alleine der Ausblick auf die wunderbare Ostsee, wenn sie in ihren blauen, grünen und türkisen Farben leuchtet.

Aufgrund des starken Windes konnten wir keine Seeadler beobachten. Ebenso waren die vielen Blumen und Blüten aufgrund des Windes schwierig zu fotografieren, sodass aus der Not eine Tugend gemacht wurde und verwischte Blumenwiesen aufgenommen wurden.

* Super Gadget Tipp für grelles Licht *
Dank Mirko, der als echter Insulaner meinen Workshop begleitete, hatten wir bei dem grellen Licht einen Viewfinder dabei. Ich kannte bisher dieses wirklich sinnvolle Gadget nicht. Wie oft habe ich meine Kamera unter meine Jacke gehalten, um bei grellem Licht etwas auf dem Display sehen zu können. Mit der Sucherlupe ist das nun Geschichte :-)

Die vielen Wassersportler auf dem Bodden waren begeistert. Es war eine Freude den Kitesurfern bei ihren meterhohen Sprüngen zuzuschauen und zum ersten Mal in meinem Leben dachte ich, dass ich das auch unbedingt mal machen möchte, so hoch über den Meer zu fliegen.
Nach der Wanderung im Mönchgut gab es die Gelegenheit für ein frisch gefangenes Fischbrötchen und einem richtig guten Kaffee und selbstgemachten Kuchen.

Middelhagen, Mönchgut, Ostsee, Rügen, Workshop

In der zweiten Hälfte des Workshops fuhren wir eine kurze Strecke nach „Klein Zicker“, das am südöstlichsten Ende Rügens liegt. Während der Vormittag sonnig und windig war (inkl. Sonnenbrand), zogen am späten Nachmittag Regenwolken auf, die sich mit Sonne und Wolken minütlich abwechselten. Eine grandiose Ostseekulisse erwartete uns bei diesen Lichtverhältnissen, sodass die Landschaftsfotografie nun richtig zum Einsatz kam. Wellengang, Gischt, Gegenlicht, dunkle Wolken – die Ostsee machte uns fotografisch glücklich.

Rot

Ich habe mich seit langem mal wieder glücklich und entspannt gefühlt, weil nicht nur das Wetter und die Landschaft meine Vorstellungen für den Workshoptag übertroffen waren, sondern auch weil ich so nette Workshopteilnehmer dabei hatte und wir viel Spaß zusammen hatten. Leider ging der Tag viel zu schnell vorbei und seitdem hat mich auch der Alltag wieder.

Geblieben sind viele, viele Fotos, die ich sichten und aussortieren muss. Um sehr mehr freue ich mich auf die Sommerakademie im September. Mein Programm für die 10 Tage steht und ich habe neue Fotoorte mit aufgenommen. Auch ich stelle immer wieder fest, dass ich nicht alles auf Rügen kenne und das immer wieder eine Überraschung auf mich wartet.

Sommer – Ferien – Spaß und ganz viel kreative Freiheit

Sommerbilder – dein Onlinekurs für kreative Fotoideen Tipps und Ideen für den perfekten Fotosommer

Endlich, die Sommerferien stehen vor der Tür. In zwei Wochen beginnen in Sachsen schon die Schulferien. Das Schuljahr war lang und wir freuen uns alle darauf. Nach wie vor ist es aber für mich sehr ungewohnt, das die Ferien so früh beginnen und noch viel früher, nämlich in der 1. Augustwoche enden. Seit meiner Kindheit, in der wir den ganzen Juli und August Sommerferien hatten, stehen diese zwei Monate für mich als Sommer pur. Letztens habe ich eine spannende Reportage gesehen, in der erklärt wurde, warum wir welchen Monat mit dem Sommer verbinden. Und warum im Süden Deutschlands die Menschen einen anderen Monat haben, als die im Norden. Geprägt hat uns unsere Kindheit und natürlich, wann wir Ferien hatten. Ich wünschte, ich könnte meinem Sohn auch den ganzen Juli und August als Sommerferienzeit schenken und er müsste nicht wieder so früh in die Schule zurück. Glücklicherweise kennt er es nicht anders und damit ihm der Einstieg in die Schule nicht so schwer fällt, nehme ich ihn eine Woche auf meine Lieblingsinsel nach Rügen mit.

Vielleicht möchtest du auch mitkommen?
Am 1. August werde ich im Naturerbe-Zentrum Prora/Binz, direkt im Besucherzentrum am Baumwipfelpfad meine Fotoausstellung „Rügen, eine Winterreise eröffnen“ und wenn du magst, können wir uns dort verabreden.

Wenn du gerne mit mir fotografieren gehen möchtest, dann habe ich einen ganz besonderen Termin für dich:

Ein Tag am Meer Workshop Sinnliche Naturfotografie Ruegen

Am Freitag den 4.8.2017 werde ich einen ganztägigen Landschafts- und Naturfotografie Workshop organisieren und dir zeigen, wie meine Fotos mit dem 50mm Objektiv entstehen, wie ich Motive sehe und worauf ich achte.
Hast du Lust dabei zu sein? Wenn du magst, bring deine Familie mit. Kinder bis 12 Jahre dürfen kostenfrei dabei sein und ich werde für die Kinder, die Spaß an der Fotografie haben, kleine Aufgaben dabei haben.

Denkst du jetzt: „Schade, ich kann nicht dabei sein?“, entweder weil du arbeiten musst oder Rügen zu weit weg ist?

Ich kann das verstehen und darum habe ich mir gedacht, dass ich diesen Sommer gerne einen Kreativ-Sommer-Onlinekurs organisieren möchte. Unter dem Motto:

Bildersommer – dein Onlinekurs für kreative Fotoideen
Tipps und Ideen für den perfekten Fotosommer

Sommerbilder – dein Onlinekurs für kreative Fotoideen Tipps und Ideen für den perfekten Fotosommer

möchte ich dich 4 Wochen lang mit kreativen Anregungen und Aufgaben unterstützen.
Am Ende des Sommers hältst du eine Erinnerung in den Händen, die dich noch später an eine wunderbare Zeit erinnern wird. Und egal ob du im Urlaub bist oder arbeiten musst, du bekommst sie jeden morgen in deinen virtuellen Briefkasten geschickt. Du kannst die Ideen sowohl an deinem Urlaubsort als auch zu Hause umsetzten. Und wenn du diesen Sommer keinen Urlaub hast, dann ist dieser Kurs die perfekte kleine Auszeit nach deiner Arbeit.

Dieser Sommerkurs ist keine strenge Fotoschule sondern eine entspannte Kreativitätsschmiede. Es geht um deine Sommergeschichte, deine Erinnerungen und das du sie mit der Kamera aufnimmst. Der Onlinekurs ist auch kein reiner Landschafts- und Naturfotografiekurs sondern eine spannende Mischung aus Natur, Leben, Familie, Kinder, Reisen, Sommer und ganz viel Freude.

Wenn du magst, kannst du deine Erlebnisse und Bilder im geschützten Kreativraum posten und dich mit anderen Teilnehmer/Innen austauschen. Das Besondere an dem Onlinekurs ist, dass du mich als ganz persönlichen Coach dazu buchen kannst. Dann bin ich für dich und deine Fragen individuell da und kann dich unterstützten.

Der Onlinekurs  beinhaltet fakultativ einen  Workshop am 29.7.2017 bei mir in Grimma. An diesem Tag werde ich dir die schönsten Plätze im Muldental zeigen und dir mit Rat und Tat bei deiner Fotografie zur Seite stehen. Ich werde dir bei Fragen zu deiner Kamera helfen. Am Ende des Tages werden wir zusammen grillen und uns dabei über Fotografie austauschen können.

Was meinst du, möchtest du diesen Sommer dabei sein? Ob Online, per Skype oder direkt vor Ort in Grimma oder auf Rügen – ich bin gerne für dich da!

Oder möchtest du, dass ich im kommenden Jahr deine Region komme? Dann schreibe mir eine E-Mail mit deinen Wunschorten und Landschaften, an denen wir einen Kurs zusammen machen können.

Ein Tag am Meer – Workshop Sinnliche Naturfotografie Rügen

Ein Tag am Meer - Workshop Sinnliche Naturfotografie Rügen

Im 1. August 2017 werde ich im Naturerbezentrum Binz/Prora, im Besucherzentrum am Baumwipfelpfad meine Fotoausstellung “Rügen, eine Winterreise” eröffnen.

Bei uns im Sachsen beginnt in der ersten Augustwoche die letzte Ferienwoche und daher werde ich mit meiner Familie ein paar Tage an der See genießen. Ich freue mich schon darauf, eine Sommerwoche an der Ostsee zu verbringen und viele neue Motive mit nach Hause zu bringen. Die letzten Jahre war ich immer nur im Winter dort. Ich kenne die Insel gut und vielleicht hast du Lust und Zeit am Freitag den 4. August 2017 , mit mir einen Fototag am Meer zu verbringen?

Ein Tag am Meer Workshop Sinnliche Naturfotografie Ruegen

Gemeinsam werden wir uns mit Natur- und Landschaftsfotografie beschäftigen. Ich möchte dir zeigen, wie meine Fotos entstehen, worauf ich achte. Bildgestaltung und Licht sind dabei meine wichtigsten Kriterien. Die Fotografie steht dabei im Mittelpunkt, aber nicht die Fotoausrüstung. Daher wäre es sinnvoll, dass du dich auf max. 2 Objektive beschränkst, sodass du mit leichtem Gepäck unterwegs bist.

Ein Tag am Meer - Workshop Sinnliche Naturfotografie Rügen

Der Workshop geht den ganzen Tag. Unterwegs werden wir Mittags eine Kleinigkeit wie ein Fischbrötchen, Kaffee etc. kaufen. Bitte bringe Getränke und eine kleine Wegzehrung mit. Den Workshop können wir gemeinsam bei einem Abendessen nach 19:00 Uhr ausklingen lassen.

Selbstverständlich sind Kinder  gerne willkommen und können bis 12 Jahre kostenlos am Workshop teilnehmen. Für Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren kostet er nur 49,- Eur und ich werde gerne  kindgerechte Foto-Aufgaben für einfache digitale Kameras/Smartphones mitbringen.

http://janamaenz.photography/produkt/ein-tag-am-meer-workshop-sinnliche-naturfotografie-ruegen/

Fotoworkshop auf Rügen: Sinnliche Naturfotografie im Winter

Rügen im Winter ist ein Traum. Vor ein paar Jahren habe ich mir diesen erfüllt, weil ich immer von einem Aufenthalt am Meer geträumt hatte. Ursprünglich dachte ich an die raue Ostsee ganz weit im Osten, doch ich fand keine geeignete Unterkunft für einen längeren Zeitraum, sodass es mich unverhofft nach Rügen verschlug. Ich kannte die Insel nur aus dem Sommer und aus meiner Kindheit in der DDR. Im Winter lernte ich sie nun auf eine völlig andere Art kennen und verliebte mich unsterblich. Seitdem war ich noch ein paar Mal im Winter auf meiner Lieblingsinsel und habe wunderschöne, einsame Orte kennen gelernt. Orte, die im Winter einen ganz speziellen Charme haben, eine Tierwelt die unglaublich ist und eine Natur, die nicht wilder, rauer und gleichzeitig lieblich sein kann. Die Ostsee im Winter ist für jeden Fotografen ein Highlight, vorausgesetzt, er mag Kälte und Einsamkeit. Über meinen Aufenthalt auf Rügen sind neben einem Buch auch verschiedene Fachartikel erschienen. Ich habe sehr viel positive Resonanz bekommen und gleichzeitig den Wunsch, das auch einmal zu erleben. Warum nicht als Fotoreise mit integriertem Foto- und Bildbearbeitungskurs? In einer kleinen Gruppe mit max. 8 Teilnehmern und einem gemeinsamen Ferienhaus, indem wir uns Abends am Kamin über Fotografie austauschen, Bilder besprechen und zusammen Abendessen. Mit gemeinsamen Fotoausflügen zu meinen Lieblingsplätzen auf Rügen, wobei niemand gezwungen wird an allem Teilzunehmen. Die Fotografie steht im Mittelpunkt, aber nicht die Fotoausrüstung. Daher wünsche ich mir, wenn sich die TeilnehmerInnen auf max 2 Objektive beschränken würden, sodass wir mit leichtem Gepäck unterwegs sind. Ich möchte mit meinen KursteilnehmerInnen ebenso kreativ werden: Collagen erstellen, Fotos bearbeiten, Muscheln und Steine sammeln, zusammen kochen. Eine winterliche Reise mit allen Sinnen.

Sieben Tage Naturfotografie pur auf einer der schönsten Inseln Deutschlands. Komm mit mir auf einen ganz besonderen Fotoworkshops, hinein in die Stille. Naturfotografie mal ganz anders!

Hinweis: Im Februar 2018 findet eine neue Fotoreise nach Rügen statt. Hier kannst du dich anmelden… 

Schon lange habe ich davon geträumt, einmal in meinem Leben einen einsamen Winter an der Ostsee zu verbringen. Ich stellte mir das sehr romantisch vor, ein Leben in einem allein stehenden Reetdach Häuschen direkt hinter den Dünen. Ein wärmendes knisterndes Feuer im Kamin und alleine mit dem Heulen des Winterwindes und dem tosenden Brechen der Meereswellen.
Vor einiger Zeit war es dann soweit und ich ließ meinen Traum Realität werden. Im Internet entdeckte ich ein Häuschen, bei dem, neben dem Kamin, sogar der heißbegehrte Internetanschluss vorhanden war. Und so packte ich meine Fotoausrüstung, meinen Laptop und viel dicke Winterkleidung ein und zog für zwei Monate auf die Insel Rügen.
Schon Anfang Dezember machte der Winter seinem Namen alle Ehre und die Insel war mit einer wunderschönen weißen Schneedecke bedeckt. Weite Gebiete des Boddens froren zu
und die Insel verfiel in einen Winterschlaf, der durch das Schreien der Wintervögel untermalt wurde. Und ich war mittendrin. Alleine mit meiner Kamera bin ich stundenlang durch knie tiefen Schnee gewandert, um all die Eindrücke festzuhalten. Dabei habe ich bewusst nicht die typischen touristischen Ziele der Insel besucht. Die Landschaft Rügens ist im Winter einmalig. Die Strände sind menschen leer und die Strandkörbe lagern in ihrem Winterquartier. Die Straßen in den Kurorten, die im Sommer laut und hektisch sind, liegen verwaist da. All die Türen und Fenster der Restaurants sind verschlossen. Es ist nur noch die Stimme der Natur zu hören, das Rauschen des Meeres und das Rufen der Salzwasserschwäne, die auf dem Bodden überwintern. Ein ganz besonderes Highlight sind die leuchtenden Sanddornbüsche, deren Früchte goldorange in der Wintersonne leuchten – besonders sehenswert im Kontrast zum weißen Schnee und dem grünblauen Wintermeer.

Fotoreise - Fotografieworkshop - Rügen, eine Winterreise Sinnli

Ich habe die schneebedeckten Kreidefelsen in der untergehenden Wintersonne gesehen. Das winterliche Naturschauspiel war unbeschreiblich. Und ein anderer Ort wird mir ganz besonders in Erinnerung bleiben: Der zugefrorene Bodden im Südosten der Insel: Kniehoher Schnee bedeckte alle Wege und so suchte ich mir einen Pfad über Wiesen hin bis zum Wasser. Dort angekommen verschlug es mir die Sprache: Tausende von Wasservögeln, die zum Überwintern nach Rügen gekommen waren, sangen eine wunderschöne Wintermelodie. Überall auf der Insel finden sich im Winter solche kleinen, magischen Orte, die zum spazieren und verweilen einladen. Man kann dort überall wunderbar Kraft tanken und sich einfach inspirieren lassen.

Exklusive Fotoreise mit Jana Mänz: Sinnliche Naturfotografie auf der Insel Rügen

In diesem Jahr möchte ich dich an meinen Erlebnissen auf Rügen teilhaben lassen. Möchtest du mit mir im Dezember auf eine Fotoreise und Fotoworkshop auf Rügen mitkommen? Mit einer kleinen Gruppe von max. 8 Teilnehmern möchte ich dir die Schönheit Rügens zeigen und fotografisch festhalten. Dabei geht es auf meiner Fotoreise in erster Linie nicht um die Fototechnik, sondern vielmehr auch um die Kreativität, um das “Sehen lernen”. Mit mir kannst du lernen, mit einer reduzierten Fotoausrüstung bessere Bilder zu machen. Wir werden Bilder besprechen. Du kannst von mir lernen, wie ich meine Bilder bearbeite. Wenn du magst, werden wir Abends gemeinsam kochen und uns dabei kennen lernen.

Du möchtest mehr wissen? Hier gelangst du zu meiner exklusiven Fotoreise “Sinnliche Naturfotografie auf der Insel Rügen”

Zeitraum: 5.12. – 11.12.2016

Frisch aus der Druckerei: Monatsplaner 2017

Monatskalender 2017 mit Fotoübungen - Sinnliche Naturfotografie

Heute sind meine Kalender für 2017 aus der Druckerei gekommen. In diesem Jahr habe ich ein anderes Papier gewählt, sodass die Farben matt und beruhigend wirken. Ein ganz schlichter, feiner Monatsplaner für 2017, mit Zwischenseiten für deine Notizen. Im zweiten Teil des Kalenders kannst du meinen Artikel “Sinnliche Naturfotografie – Rügen eine Winterreise” nachlesen. Natürlich sind diese Seiten mit den schönsten Rügen-Fotos illustriert.

Mein Rügen-Planer 2017, für alle die die Ostsee und Rügen lieben und gerne in der Natur fotografieren. Fotoübungen sind natürlich auch enthalten.

Der Kalender ist komplett von mir gestaltet und ich habe eine kleine Auflage mit umweltschonenden Papier drucken lassen.