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Frühjahrsputz für deine WordPress Webseite

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Endlich ist es Frühling geworden und es ist Zeit für deinen Webseiten-Frühjahrsputz. Besitzt Du so wie ich einen WordPress-Blog? Egal wie alt dieser Blog ist, einmal im Jahr solltest Du aufräumen und alte Daten löschen.

Doch wie geht man besten vor? Bevor Du überhaupt anfängst, mache bitte unbedingt eine Datensicherung deiner Datenbank. Bist Du so wie ich bei dem Provider All-Inkl, dann kannst Du mithilfe von Cronjobs nicht nur täglich deine Datenbank sichern, sondern auch per Link “http://www.ihreDomain.de/backup/db_backup.php”

Ansonsten brauchst Du ein Plugin wie BackUpWordPress. Wie man das einrichtet, hier findest Du weitere Infos.

Mein Tipp: Richte möglichst täglich ein Datenbackup ein. Nicht alle Provider halten Sicherungen vor, sodass Du im Notfall oft keine Datenbanksicherung einspielen kannst und deine mühevoll erstellten Inhalte leider verloren sind.

Hast Du deine Datenbank gesichert, kann es loslegen.


1. Räume deine Bilder auf!

Natürlich musst Du das nicht per Hand tun. Es geht vor allem darum, die Bilder zu finden, die keine Referenz mehr zu einem Artikel haben, weil der vor langer Zeit gelöscht wurde. Dafür brauchst Du das Plugin Image Cleanup Nicht mehr verwendete Bilddaten verbrauchen viel Speicherplatz auf deinem Server und stehen als Referenz in der Datenbank, die dadurch immer größer wird. Lösche aber nicht alle auf einmal. Schau ob nicht doch das ein oder andere Bild im Header genutzt wird und nach dem Löschen verschwunden sein könnte. Ein bisschen Handarbeit gehört leider dazu…

2. Aktualisiere deine Plugins!

Jetzt wird es Zeit, alle deine Plugins zu aktualisieren. Schau mal, welche zur Aktualisierung angezeigt werden. Im Übrigen solltest Du das regelmäßig tun, denn veraltete Plugins sind gerne ein Einfallstor für Viren und Trojaner. Vergiß auch nicht deine WordPress-Installation upzudaten!

Ein Hinweis: Aktualisiere nicht sofort nach Erscheinen, warte ein paar Tage bis andere die Fehler gemeldet haben. Manchmal sind Aktualisierungen fehlerbehaftet, sodass es zu Fehlermeldungen auf deiner Webseite kommt. Daher habe ich auf meiner Festplatte immer eine ältere Version liegen, sollte es zu diesem Problem kommen. Dann kann ich die Aktualisierung rückgängig machen. Ein anderes Problem ist, dass eine Plugin-Aktualisierung manchmal eine andere nach sich zieht. So habe ich unlängst mein Woocommerce-Shop-Plugin aktualisiert, woraufhin ich eine neue Version meines Themes benötigte. Daher ist es wichtig, ein Theme zu haben, das weiterhin vom Hersteller aktualisiert wird.

Wenn Du diese Hinweise berücksichtigst und Du eine aktuelle Datenbanksicherung hast, sollte dem Aktualisieren der Plugins nichts im Wege stehen!

3. Lösche Plugins bzw. deren Reste in der Datenbank!

Es kommt schnell vor, das man mal eben ein Plugin installiert, testet und wieder löscht. Manche Plugins kommen auch in die Jahre und werden dann gelöscht. Bei jeder Installation werden die Daten in die Datenbank gespeichert. Bei jedem Löschen bleiben Reste in der Datenbank bestehen. Diese gilt es nun zu löschen und die Datenbank zu bereinigen. Dafür gibt es das Plugin WP-Optimize sowie das Plugin WP-Sweep Ich habe bei meinem Aufräumen auch beide hintereinander verwendet, weil jedes Plugin noch andere Datenreste gefunden hat. Bevor Du aber bereinigst, hast Du deine Datenbank-Sicherung erstellt? Denn beim löschen können dir auch WP-Funktionen kaputt gehen. Sei vorsichtig und gehe immer in kleinen Schritten vor.

Der Vorteil dieser Plugins ist, dass sie nicht nur Pluginreste entfernen, sondern auch Spam-Kommentare und Artikel-Revisionen. Revisionen sind in WordPress die letzten Artikelversionen. Hast Du einen Artikel mehrfach überarbeitet, hat er auch mehrfache Revisionen. Diese vergrößern unnötig deine Datenbank und können gelöscht werden, sofern es nicht für dich wichtig ist, diese als “Beweismittel” aufzuheben, vor allem wenn Du mit mehreren Redakteuren und Autoren arbeitest.

4. Lösche bzw. repariere Deadlinks!

Im Internet kommt es täglich vor, das Webseiten gelöscht und geändert werden. Hast Du darauf in einem Artikel gelinkt, dann kommt es zu Fehlermeldungen. Das ist nicht schön für deine Leser. daher solltest Du überprüfen welche Links noch gehen und welche nicht. Dabei hilft dir die Webseite http://validator.w3.org/checklink oder das Plugin Download Broken Link Checker Hier kannst Du tote Links aufstöbern und eventuell in deinen Artikel reparieren, wenn Du über Google herausfindest, ob die verlinkte Seite eventuell umgezogen ist.

5. Lösche alte ungenutze Themes!

Du kannst deine Datenbank noch weiter verschlanken, wenn Du ungenutzte WordPress-Themes löschst. Behalte nur dein Aktuelles.

Und wie geht es weiter?

Nach dem Aufräumen ist vor dem Aufräumen. Jetzt heißt es, die oben genannten und installierten Plugins wieder zu deaktivieren und eventuell zu löschen. Schreibe dir eine Info zum nächsten Jahr, welche Plugins Du beim nächsten Frühjahrsputz benötigst.

Wenn Du ein bisschen Zeit hast, dann kontrolliere ob deine Informationen über dich, deine Kontaktdaten etc. noch aktuell sind. Wie geht es deinem Impressum und deinem Datenschutz – alles aktuell?

Und wenn Du schon mal dabei bist, sind deine Artikel aktuell oder gibt es welche die Du überarbeiten oder löschen solltest?

Hast Du noch ein bisschen mehr Zeit? Überlege mal wo Du überall im Internet registriert bist und Du die Webseiten schon seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr besucht hast. Ich habe mich überall abgemeldet (z.B. Xing, LinkedIn etc.), was ich schon lange nicht mehr genutzt habe und nie gebraucht habe. Manchmal weiß ich schon gar nicht mehr, wo ich überall registriert bin. So kam es schon vor, das ich mich neu registrieren wollte und die Webseite vermeldete, dass es einen Nutzer mit meiner E-Mail schon gibt. Ehrlich? Ich konnte mich nicht daran erinnern…

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig mit deinem Frühjahrsputz helfen… und denke daran, nur eine gepflegte Seite mit aktuellen Inhalten wird gerne besucht und gelesen!

Bei Fragen rund um WordPress

… speziell wenn es sich um Updates, BackUps, Überarbeitungen, Schulungen, akute Probleme, laufende Betreuung oder ähnliches handelt, empfehle ich mich gerne bei dir… Ruf mich an oder schreibe mir eine E-Mail

Von skurrilen Urheber-Rechtsprechungen & neuen Datenschutzerklärungen

Fotos aufräumen, löschen, sortieren-DIE BESTEN-BILDVERWALTUNGSPROGRAMME

Bist Du gut ins neue Jahr gekommen? Bei mir ging es gleich holprig zu, kurz nach Silvester hat mich eine fiese Erkältung erwischt, an der ich noch immer knabbere. Aber so langsam wird es besser und ich nutze die Stunden auf der Couch mich um Themen zu kümmern, die ich das Jahr über meistens ganz nach hinten schiebe. So habe ich neben meiner Buchhaltung für 2017 mich mal wieder um die Aktualisierung meiner Webseite gekümmert.

Ich vermute mal, dass es Dir nicht besser geht, wenn Du eine Webseite dein Eigen nennst und Du gerne die Themen wie Impressum, Datenschutz, Datenbank-Backup und Co ignorierst. Wenn wir eine Webseite erstellen, dann stehen die Themen ganz weit oben auf der To Do Liste. Im Laufe der Jahre geraten Sie in Vergessenheit.

Aufgerüttelt werden wir meistens erst, wenn eine Abmahnung ins Haus flattert oder die Webseite gehackt und ein Daten-Backup nicht vorliegt. Alles Themen die sehr leidig sind. Doch wenn man sich nicht darum kümmert, kann das Böse enden.

Gerade zwischen den Jahren wurden wieder viele Webseiten und ganze Server gehackt. Betroffen hat es einen Fotofreund, dem ich schon vor ein paar Jahren nach einem Hackerangriff geholfen und die Webseite gesichert hatte. Es stellte sich heraus, dass meine Sicherheitsmaßnahmen nicht von den Hackern durchbrochen, sondern der ganze Server des Providers und dementsprechend viele Webseiten gehackt wurden. Dann helfen auch meine Vorkehrungen nicht mehr.

Leider stellte sich heraus, dass der Provider keine aktuellen Backups angelegt hatte. Meine Erfahrung in all den Jahren ist, dass man sich auf vollmundige Versprechen der Provider nicht verlassen darf, wenn Sie bei Vertragsabschluß tägliche aktuelle Backups versprechen. Die Realität sieht anders aus. Glücklicherweise gab auf unserer Seite eine Datensicherung, sodass diese wieder eingespielt werden konnte. Daher kann ich Dir nur ans Herz legen, regelmäßig ein Daten-Backup deiner Webseite anzulegen.

Daten-Backups mithilfe von Cronjobs

Auf meiner Webseite löse ich das über sogenannte Cronjobs meines Providers All-Inkl, die im gleichen Turnus Sicherungen von der Datenbank als auch vom Server (inkl. Bilder, Plugins WordPress-Dateien, etc.) anlegen. Diese spiele ich händisch alle paar Wochen und Monate per FTP auf mein heimisches NAS-System. Auch hier geht die Datensicherung nicht auf die Festplatte des PCs, sondern auf ein Speichersystem, welches sich jede Nacht abgleicht und spiegelt. Da meine Webseite auch schon gehackt wurde und weiß, was das vor allem emotional bedeutet, wenn die jahrelange Arbeit zerstört ist, sind doppelte Absicherungen für mich ein Muss.

Wichtig ist, dass Du deine Webseite mit all ihren Funktionen immer aktuell hältst. Veröffentlicht Du wie ich deine Fotos und Texte mit WordPress, dann aktualisiere die Version auf 4.9 und denke dabei auch an die Plugins. Oft sind veraltete Plugins ein beliebtes Einfallstor für ungebetene Gäste.
Falls Du dich dafür interessiert, welche Plugins ich zum Schutz meiner Webseite installiert habe, kann ich Dir empfehlen: Akismet Anti-Spam, AntiVirus, Hide My WP, Really Simple CAPTCHA. So kannst Du dich besser vor Hackern schützen, auch wenn es einen 100%igen Schutz nicht gibt.

Ändere ebenso Deine Passwörter und mache sie mit Sonderzeichen, Zahlen, Groß- und Kleinschreibung komplizierter. Im Laufe des Jahres wird WordPress 5.0 mit dem Gutenberg Editor erscheinen. Hier wird sich Grundlegendes verändern (Elmastudio, das auch mein WordPress-Theme hergestellt hat, hat daher schon ein ganz neues zukunftsweisendes Theme Ende 2017 veröffentlicht) und es ist wichtig, dass es für dein Theme ein Update gibt. Daher stelle nicht gleich um, sondern schaue, ob es Aktualisierungen gibt, nicht das es zu Problemen in der Darstellung kommt. Wenn Du an dieser Stelle eine Beratung oder Hilfe benötigst, kannst Du dich gerne an mich wenden.

Ist deine Datenschutzerklärung aktuell? Bis Mai 2018 solltest Du umgestellt haben!

Neben dem Thema der Datensicherung gibt es noch das große Thema Datenschutz. Vor drei Jahren hatte ich meine Webseite komplett neu gemacht. Seitdem hatte ich nicht mehr aktualisiert. Gefühlstechnisch war ich der Meinung, es ist doch alles neu und aktuell. In der Zwischenzeit ist aber viel passiert und die Texte mussten dringend aktualisiert werden.
Endlich gibt es einen Hinweis zu den Cookies, auch wenn die Einbindung im deutschen Recht keine direkte Einbindung fordert.

Wusstest Du, dass Du auf deiner Webseite bis zum 25.Mai 2018 deine Datenschutz-Grundverordnung umgestellt haben musst? Auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft für Datenschutz findest Du weitere Informationen und einen Generator, mit dem Du für deine Webseite eine individuelle Datenschutzerklärung erstellen kannst.

Wenn Du Hilfe beim einbinden brauchst, dann melde dich bei mir. Ansonsten musst Du nur den generierten Text kopieren und entweder in deine Datenschutzseite oder im Impressum einfügen.

Ist dein Impressum aktuell?

Apropos Impressum: Hier hat sich im letzten Jahr auch viel getan, sodass ich heute mein Impressum ebenfalls aktualisiert habe.
Hier empfiehlt sich wie gehabt der https://www.e-recht24.de/impressum-generator.html auch wenn hier einige Funktionen kostenpflichtig geworden sind, aber die meisten brauchen wir davon nicht.

Mit diesen Aktualisierungen kann es ins neue Jahr gehen. Es fühlt sich gut an, wenn man sich die Mühe gemacht hat, also schieb es nicht so lange auf.

Neues vom Urheberrecht

Abschließen möchte ich meinen Artikel mit einem kurzen Hinweis zum Urheberrecht für Fotografen. Sei vorsichtig, wenn Du Presse- und Agenturbilder auf deiner Webseite veröffentlicht. Es reicht nicht, dass Du dich beim Hersteller rückversicherst, wenn du z.B. ein Bild einer Kamera von einem Hersteller auf deiner Seite zeigst. Laut der neusten Rechtsprechung musst Du dir direkt beim Fotografen/Urheber der Bilder eine schriftliche Bestätigung geben lassen.

Noch krasser ist ein Urteil vom europäischen Gerichtshof, das fordert, dass Du beim Setzen eines Linkes auf eine fremde Webseite prüfen musst, ob es dort zu Urheberrechtsverletzungen in Form von Bildern, Texten und Grafiken kommt. Das schlägt dem Fass den Boden aus, ist das doch kaum machbar und zerstört jedwede Interaktion zwischen Webseitenbetreibern.

Wenn Du es genauer nachlesen möchtest, dann empfehle ich dir die neue C’t digitale Fotografie 1/2018. Ab Seite 146 findest Du vom Justiziar Joerg Heidrich von Heise Medien einen ausführlichen Bericht, der meinen Blutdruck mal wieder auf 180 gebracht hat. Die Welt wird immer verrückter. In diesem Sinn ein schönes neues Jahr und eine wunderbare Woche.

 

Heute mache ich Buchhaltung…

Ich sage ja gerne, das ich Künstlerin bin. Das klingt so wie “ich bin Blond und kann das nicht” nur viel charmanter. Obwohl ich in vielen Dingen fit bin – WordPress, Photoshop oder Excel  – stehe ich mit allem, was mit meiner Buchhaltung, dem Steuerberater und Finanzamt zusammenhängt, auf Kriegsfuß. Ich werde das in diesem Leben nicht mehr verstehen und daher bin ich um jede Hilfe froh. Aus diesem Grund habe ich auch einen Steuerberater und mache es nicht selbst. Leider komme ich aber um meine Buchhaltung nicht drumherum, wer soll sie machen außer ich selbst?

Bis 2014 habe ich mich auch ganz old school mit vielen analogen Ordnern und Ablagen herumgequält und mich einmal im Jahr für eine Woche eingeschlossen und alles sortiert und für den Steuerberater abgeheftet. Das ging damals noch so, da ich freiberufliche Künstlerin keine Umsatzsteuer abführen musste. Doch seit diesem Jahr sind diese bequemen Zeiten leider vorbei und ich muss monatlich meine Umsatzsteuervoranmeldung machen. Ein Horror, der regelmäßig wieder kommt – wer selbstständig ist, weiß was ich meine :-)

Ein Vorteil hatte aber diese Umstellung: Ich musste mich nach 5 Jahren Selbstständigkeit noch einmal gründlich mit dem Thema auseinandersetzen und überlegen, wie ich einen für mich angenehmen und einfachen Workflow finden kann.

Kontoführung und Überweisungen mit Starmoney

Schon Anfang letzten Jahres 2014 hatte ich angefangen, meine Konten und Überweisungen über Starmoney zu verwalten. Das war schon einmal ein riesiger Fortschritt, da nun meine Kontodaten nicht, wie beim Onlinebanking direkt, nach drei Monaten gelöscht werden und ich nicht auf papierene Kontoauszüge zurückgreifen muss, wenn ich was suche. Und ich musste mich nicht mehr über einen Browser einwählen, sondern kann nun ganz bequem und ohne Zeitdruck mit mobilen Tans überweisen.

Erst diese Woche hatte ich ein Gespräch mit meinem GLS-Bankberater, weil mir ältere Daten aus 2014 fehlten.  Für eine Steuererklärung hätte ich sie digital gebraucht. So fragte ich mich, warum diese bei den Banken nicht langfristig gespeichert werden, wo doch sonst alles gespeichert wird in diesem Land und woanders… Eine erklärende Antwort habe ich nicht erhalten, außer das es nach wie vor nicht geht. Umso wichtiger, dass ich seit letztem Jahr eine digitale Speicherlösung für meine Kontoumsätze habe.

Geschäftskonto bei einer fairen Bank

Wichtig war für mich am Anfang meiner Selbstständigkeit, wo ich als Künstlerin mein Geschäftskonto haben möchte. Mir war eine faire Bank, die sich nicht wie meine vorherige an Lebensmittelspekulationen und anderen dubiosen Finanzgeschäften auf der Welt beteiligt, sehr wichtig, sodass ich mich für die GLS-Bank entschieden habe. Bisher habe ich die Entscheidung nicht bereut, zu einer Bank gegangen zu sein, die leider keine Filiale bei mir vor Ort hat. Dafür waren die Mitarbeiter sehr behilflich, als es darum ging, in meinen Shop eine Bezahl-Lösung für Kreditkarte und Bankeinzug (Sepa) einzubinden und direkt mit dem Bankdienstleister Paymill eine Lösung auszuhandeln. Das Aushandeln hat zwar schlappe drei Monate gedauert, aber am Ende ging es, wenn auch Sepa leider nur für deutsche Kunden…

Einfache Buchhaltung für Künstler

Doch leider ist ein bequemes Onlinebanking mit Starmoney nur die halbe Miete. In Starmoney konnte ich  keine saubere Buchhaltung machen (bzw. so richtig kann ich mich mit der starren Software nicht anfreunden), sodass ich eine andere Lösung brauchte. So kam ich über eine Empfehlung zu Debitoor. Eine Buchhaltungssoftware, die extra für Kleinunternehmer, Selbstständige Künstler gedacht ist. Die Einarbeitung war nicht ganz einfach und mit vielen Hürden behaftet. Heute habe ich einen funktionierenden Workflow, den ich gerne meinen selbstständigen Kollegen und Lesern weitergeben möchte, weil er richtig effizient ist.

PS: Auch wenn das so klingt, nein ich werde nicht von Debitoor für meinen Artikel bezahlt. Ich schreibe diesen Artikel, weil es mich wirklich überzeugt hat und ich anderen Künstlern einen einfachen Buchführungsweg zeigen möchte.

Die Cloud-basierte Software kann nämlich nicht nur Rechnung schreiben, verwalten, mahnen usw. sondern ist gleichzeitig mit den Bankkonten, Kreditkarten und Paypal (über Figo) verbunden.  In der Software kann ich die bezahlte Bestellung mit der Rechnung versehen bzw. eingegangene Rechnungen, die ich bezahlt habe, verbuchen. Er verrechnet gleichzeitig Bankgebühren und Umsatzsteuer. Der Nachteil: Ich mache das alles online und der Upload von Dokumenten z.B. abfotografierte Rechnungen führt manchmal zur Serverproblemen. Auch kann ich leider nicht direkt aus der Software heraus, Rechnungen überweisen, sodass ich hier wieder Starmoney oder meine direkte Bank-App verwenden muss.

Hinweis: Die Einbindung von Paypal in Figo ist noch sehr kompliziert. Du brauchst dafür eine API Verbindung, die du bekommst, wenn du dein Paypal als Geschäftskonto einrichtest. Die Daten findest du unter “Mein Profil” (oben rechts) -> Profil & Einstellungen -> Verkäufer & Händler -> API Zugriff -> API Signatur anzeigen. Hier findest du deinen Benutzername, Passwort und Unterschrift. Alle drei sehr langen Codes musst du bei Figo eintragen, achte darauf, dass bei Figo das Passwort und die Unterschrift in der Reihenfolge vertauscht sind und es dann zu Fehlermeldungen kommt, die der Support nicht lösen kann :-)

WordPress-Kundenbestellungen und Buchführung

Das alleine ist schon richtig genial. Aber es kommt noch besser. Ich habe auf meiner Webseite einen kleinen Onlineshop, den ich mit Woocommerce und dem deutschen Zusatzplugin Marketpress aufgesetzt habe.

Die Frage war: Wie bekomme ich automatisch meine Online-Bestellungen nach Debitoor? Diese sehr wichtige Frage führte mich über Umwege und viele viele Stunden Arbeit und Ärgernissen  (Debitoor empfiehlt IEX, aber der Support ist sehr schlecht) zu einem kleinen Unternehmen nach Wiesbaden, mit einem sehr netten Support (auf meinen Hinweis hin, wird das Plugin weiterentwickelt :-) ).

Mit dem WordPress Plugin WooRechnung wird nicht nur eine Rechnung als PDF erstellt und automatisch an die Email des Kunden verschickt, sondern die ganze Transaktion zeitgleich nach Debitoor übertragen. Dort muss ich nur noch händisch die Rechnung mit der Bezahlung in einem der Konten (z.B. wenn der Kunde mit Paypal bezahlt) verknüpfen und fertig ist die Buchhaltung.
Meinen Steuerberater kann ich ganz unkompliziert einbinden und wenn ich Hilfe brauche, darf ich Kollegen und Partner zum bearbeiten anmelden. So darf mir mein Mann mit meiner Buchführung helfen, schlau nicht?

Die EU-Mehrwertsteuer für digitale Produkte

Mit diesem neuen Workflow musste ich auch noch mal Verbesserungen an meinem Shop vornehmen. Da ich mittlerweile auch international meine eBooks und Presets verkaufe, brauchte ich zusätzlich ein Plugin für die EU-Regelung zur Mehrwertsteuer. Das betrifft vor allem digitale Produkte wie meine E-Books. WooCommerce EU-Mehrwertsteuer schaltet sich nämlich bei Verkäufen von digitalen (herunterladbaren) Produkten ins EU-Ausland in den Bestellvorgang ein. Es berechnet die in den Endpreisen für Verbraucher enthaltene Mehrwertsteuer dynamisch neu, sobald eine Rechnungsadresse angegeben wird, und weist die enthaltene Mehrwertsteuer anschließend nach dem Steuersatz des Empfängerlandes aus. Aber auch hier musste ich manuell nacharbeiten.

Woocommerce liefert zwar fertige Steuersätze für digitale Produkte mit, aber nicht für Standardprodukte wie meine Schulungen. So musste ich tatsächlich die Steuersätze für die EU händisch eintragen, glücklicherweise gibt es Tabellen von der EU, wo man die MwSt der jeweiligen Länder nachlesen kann.

Seitdem möchte ich in Luxemburg mit 17% MwSt wohnen, zumal eine Flasche Wein hier nur mit 13% MwSt besteuert wird.  Ungarn hat stattdessen mit 27% MwSt den Spitzensteuersatz und ist zusammen mit einem gewissen Victor Orban nicht besonders attraktiv für Europa.

Auch wenn ich wieder dazu gelernt habe, finde ich es nicht kundenfreundlich, dass die Steuersätze manuell eingetragen werden müssen. Denn das darf ich nicht vergessen, natürlich ist das ganze nicht kostenlos und da sollte der Service stimmen.

Was kostet der Spaß?

  • Debitoor 12,- € im Monat
  • WooRechnung 5,- € im Monat
  • Plugin Woocommerce EU-Mwst ca 6,- € im Monat
  • Plugin Woocommerce ca 8,- € im Monat
  • Plugin Landingpages ca 7,- € im Monat
  • Mailchimp Newsletter ca 15,- € im Monat

Das sind ca 50 Eur Kosten im Monat zum reinen technischen Unterhalt der WordPress-Webseite und der angeschlossenen Buchhaltung und Kundenkommunikation (ohne Kosten Provider, Internetanschuß, Steuerberater etc.). Ein Betrag, den ich gerne zahle, wenn es mir viel viel Arbeit abnimmt und für meine Kunden und Leser vorteilhaft ist.

Ganz funkelnagelneu ist mein Chat-Support von Livezilla. Seit ein paar Tagen ist dieser unten rechts auf meiner Webseite online. Die Frage die sich für mich stellt ist, ob er von meinen Lesern zukünftig angenommen wird.  Ich bin gespannt, was die Zeit bringen wird…

Fazit

Dieser Artikel ist ganz schön lang geworden. Wenn du jetzt bis zum Ende gelesen hast, Glückwunsch. Wenn du nicht alles verstanden hast, dann ist das normal. Diese Erfahrungen habe ich die letzten 3 Jahre gesammelt. Ich musste mir den Workflow Schritt für Schritt aufbauen. Hätte ich alle Funktionen, Dienstleister und Abläufe innerhalb eines Jahres machen müssen, wäre ich grandios gescheitert. Manche Monate, z.B. die Geschichte mit meiner Hausbank und Paymill, haben mich schier zur Verzweiflung gebracht, weil nichts ging und mir auch die Hände gebunden waren. Hier brauchte ich viel Geduld und Spucke und eine große Portion Beharrlichkeit. Mal eben so einen Webshop und eine funktionierende digitale Buchhaltung aufbauen ist kein Zuckerschlecken. Ich musste sehr viel telefonieren, um Abläufe zu verstehen und Hilfe konkret anzufragen. Wäre ich technisch mit WordPress und Co nicht so sehr versiert, hätte mich die technische Realisierung viele Euro gekostet. So hat mich die Realisierung nur viel Zeit gekostet.

Wenn du von meinen Erfahrungen profitieren möchtest, dann ruf mich einfach an. Ich helfe gerne mit meinen persönlichen Schulungen weiter…

Browser Chrome Probleme

Seite kurzem arbeite ich mit Windows 10 und Chrome. Viele Dinge sind wirklich super, aber es gibt auch ein paar Probleme.

1. Fix Chrome’s ERR_SPDY_PROTOCOL_ERROR

Zum Beispiel habe ich es in den letzten Wochen ganz oft gehabt, wenn ich Seiten wie Facebook oder Wikipedia aufmachen wollte, dass dann die Fehlerseite kam:

ERR_SPDY_PROTOCOL_ERROR

Das war nicht wirklich schön. F5 hat nicht geholfen, Browser schließen und öffnen auch nicht, manchmal musste ich einfach 10 Minuten oder länger warten, bis die Seiten wieder gingen. Wie konnte ich das Problem lösen?

Ganz einfach. Gib in einem neuen Tab in deiner Browserzeile den Code chrome://net-internals/#events&q=type:SPDY_SESSION%20is:active ein.

Fix-Chromes-ERR_SPDY_PROTOCOL_ERROR

Es erscheint eine Tabelle mit einer roten Kommandozeile. Ganz rechts befindet sich ein kleiner schwarzer Pfeil, auf den klickst du. Es geht ein kleines Menü auf und dort klickst du auf den Befehl ‘Flush Sockets’. Überprüfe nun die Seite, die immer den Fehler gebracht hat, sie sollte jetzt gehen. Bei mir hat das wunderbar funktioniert.

2. Chrome und WordPress Admin Sidebar Anzeigeproblem

Ein zweites, sehr nerviges Problem war das Zusammenspiel zwischen WordPress und Chrome. Ich hatte im WordPress-Dashboard das Problem, das im linken Admin-Menü, wenn ich mit der Maus über die Funktionen gegangen bin, diese weggesprungen sind. So habe ich dann nicht das Menü “Design” angeklickt, sondern “Plugins” oder “Formulare”. Das arbeiten war so sehr zeitaufwendig und nervig, den richtigen Menüpunkt zu treffen schien einem Spiel “Mal sehen ob du mich triffst” gleich. Aber auch hier habe ich eine Lösung gefunden.

Öffne einen neuen Tab. Trage in die Browserzeile chrome://flags/#disable-slimming-paint ein. Deaktiviere die “Disable slimming paint” Funktion. Starte Chrome neu. Jetzt sollte dein WordPress Dashboard wieder ordentlich funktionieren.

Enable-the-Disable-slimming-paint-option

Nervig, dass unter den Chrome-Einstellungen so gut wie alles wegadministriert ist und man sich nur über diese Befehle helfen kann und schade, das alles so kompliziert geworden ist.

Ich hoffe, ich konnte dir mit meinen zwei Lösungen helfen.

PS: Du brauchst Hilfe mit WordPress? Ich helfe dir gerne weiter…

 

5 Tipps wie deine Fotos besser gefunden werden

Suchmaschinenoptimierung (SEO)* für deine Fotografie-Webseite ganz einfach

Du hast eine schöne Fotografie-Seite mit WordPress erstellt? Die Diashows sehen schön aus und du hast viel Mühe in den Slider deiner Startseite gesteckt, aber deine Fotos bzw. deine Seite wird nicht gefunden? Wusstest du, das die meisten Menschen über die Bildersuche gehen? Daher solltest du nicht vergessen, deine Fotos für Google auffindbar zu machen.

Fünf Tipps wie du mehr Besucher erhältst:

1. Schreibe in deinem Artikel eine Überschrift, die nicht nur interessant für deine Leser ist, sondern auch die Begriffe enthält, unter denen deine Bilder gefunden werden sollen. Das betrifft natürlich auch den Text deines Artikels

2. Lade keine Bilder hoch, die den Dateinamen 0815.jpg oder dsc_2412.png enthalten. Benenne deine Bilder mit den Worten, was auch auf den Bildern zu sehen ist. Zum Beispiel Landschaftsfotografie-Ostsee-Strand-Binz.jpg Eine Ortsangabe kann oft für den Suchenden hilfreich sein.

3. Trage die wichtigsten Begriffe in die Exif deiner Bilddatei ein. Wie das geht, erfährst du in meinen Bildbearbeitungs- oder WordPress Schulungen.

4. Trage beim Hochladen der Bilder einen Titel, Bildbeschreibung in die WordPress Bibliothek etc. ein. Denke immer daran, Begriffe zu verwenden, unter denen später deine Bilder gefunden werden sollen.

5. Vergiss nicht im WordPress Artikel eine Kategorie z.B. Landschaftsfotografie anzulegen und die Schlagwörter im Artikel anzulegen. Ein Seo Plugin (z.B. WP Seo) ist sehr nützlich.

Wenn du diese 5 Tipps beherzigst, werden deine Fotos schnell gefunden. Wichtig ist, diese Tipps nicht nur einmal umzusetzen, sondern immer. Bei jedem Post, bei jeder Seite, bei jedem Artikel, ob bei einem Foto oder bei einer Diashow. Suchmaschinenoptimierung für deine Fotografie Webseite ist nicht schwierig, aber Fleißarbeit!

Schulungen WordPress und Suchmaschinenoptimierung

* SEO heißt Search Engine Optimization, auf deutsch Suchmaschinenoptimierung oder besser gesagt, wie finden deine Leser deine Webseite und deine Bilder.

 

Ist meine Seite “mobile friendly”?

Individuelle Schulungen: Ich holle dich dort ab, wo du zur Zeit

Ist meine Seite “mobile friendly”?  ist eine wichtige Frage. Nicht nur, weil es heute schon so ist, dass die Mehrheit der Leser über Smartphones und Tablets im Internet surfen, sondern auch weil die Suchmaschine Google zum 21.4.2015 ein Update veröffentlichen wird, dass sich auf das Ranking von Webseiten beziehen wird, die auf Mobilen Endgeräten in der Suche angezeigt werden. Das heißt einfach übersetzt, ist deine Internetseite nicht “mobile friendly”, wird sie in der Mobilen Suche weiter hinten angezeigt. Die Reihenfolge am PC soll laut Google aber nicht betroffen sein.

Die Frage ist nun, wie finde ich heraus, ob meine WordPress Seite “mobile friendly” ist?
Ganz einfach, gehe dazu auf die Google Webmaster Tool Seite “mobile-friendly” und trage deine Webseite ein. Google wird diese Seite analysieren.

Individuelle Schulungen: Ich holle dich dort ab, wo du zur ZeitUnd was passiert, wenn meine WordPress Seite nicht barrierefrei ist und eine Responsive Layout hat?
Zum einen prüfe, ob es für dein WordPress-Theme ein Update gibt. Jeder Theme Hersteller bietet eine Demo an, die wiederum anzeigt, wie die Seite auf den verschiedensten Endgeräten aussieht. Eine weitere Möglichkeit wäre, die Demo sich auf dem eigenen Smartphone/Tablet anzuschauen. Wenn du keines dieser Geräte hast, kannst du das auch über deinen Browser prüfen, indem du das Browserfenster auf die Größe eines Smartphones verkleinerst. Neben dem WordPress-Theme Update, solltest du zusätzlich auch WordPress und alle Plugins aktualisieren.

Leider kommt es immer wieder vor, das Themes von den Entwicklern nicht aktualisiert werden und somit auch nicht barrierefrei sind. Hier müsstet du, wenn du weißt das deine Zielgruppe überwiegend mit dem Smartphone/Tablet surft, ein aktuelles Theme einrichten. Achte aber beim Download/Kauf darauf, das es mobile friendly ist. Suche bei WordPress.org nach dem Stichwort “Responsive Layout“.

Eine andere Möglichkeit wäre, vor allem wenn du ein Theme hast, dass extra für dich designt wurde, ein entsprechenden Plugin zu installieren. Das Plugin Jetpack bietet Website-Betreibern Funktionen für Mobilgeräte für selbst gehostete Websites. WPTouch ist eine Plug-in-Lösung, mit der sich eine eigenständige, für Mobilgeräte optimierte Version deiner WordPress Seite erstellen lässt. Dein Desktop-Theme wird dabei nicht geändert. Mobilen Besuchern wird die Website mit einem anderen Theme angezeigt.

Wenn du Fragen zu der Aktualisierung hast oder Hilfe brauchst, wir sind gerne für dich da!

 

Wie finde ich mein WordPress Theme?

Individuelle Schulungen: Ich holle dich dort ab, wo du zur Zeit

Nach welchen Kriterien sollte ich mein neues WordPress Theme auswählen?

Ich kenne das Problem aus leidvoller Erfahrung. Ich brauche ein neues WordPress Theme für ein komplett neue Seite oder ich möchte mein Theme nach einiger Zeit auf meinem Blog austauschen, weil ich gerne etwas Neues und Modernes hätte. Doch nach welchen Kriterien suche ich mein neues Theme aus? Es gibt tausende von Anbieter, eines bunter und schöner wie das andere. Doch die Gestaltung und Verwendung von schönen Fotos und Schriften sollten nicht unbedingt ausschlaggebend sein. In den ersten Jahren ist es mir ein paar Mal passiert, das ich ein Theme gekauft und installiert habe und es funktionierte so gar nicht, wie ich es mir vorgestellt hatte. Worauf achte ich heute? Was sind meine persönlichen Filter?

Das Alter
Schau wie alt ist das Theme? Wann wurde es veröffentlicht? Themes die älter als 2 Jahre sind, kommen für mich nicht mehr in die engere Wahl.

Die Pflege
Wie oft wurde ein Update von dem Theme veröffentlicht und wann wurde es zuletzt gewartet? Läuft es unter aktuellen WordPress Version? Gibt es ausführliche Dokumentationen oder eventuell kleine Videos, in denen erklärt wird, wie man das Theme einrichtet?

Der Programmierer
Wer ist der Programmierer des Themes? Antwortet er auf Fehlermeldungen? Gibt es einen Support? Gibt er Kontaktdaten an? Was schreiben die Käufer des Themes? Bei vielen Themes liest man immer wieder, dass der Programmierer auf E-Mails nicht anwortet und nicht erreichbar ist. Wenn ihr das lest, Hände weg, denn wir ihr ein Problem habt, bekommt ihr keine Hilfe!

Die Technik
Was kann das Theme? Ist es barrierfrei (responsive) und funktioniert es genauso gut auf dem Smartphone? Ist eine Diashow/Slider und Co integriert? Welche Funktionen kann ich deaktivieren? Kann ich Schriften austauschen? Lädt es schnell? Das ist der wichtigste aber auch der schwierigste Part. Jeder Theme-Hersteller bietet eine Life-Demo an und an dieser kann man schon einiges ablesen, aber nur die wenigsten veröffentlichen Dokumentationen, aus denen hervorgeht, was im Dashboard alles einzustellen geht. Am besten ist, das man vor dem Kauf anfragt, ob diese oder jene Funktion integriert ist. Bekommt ihr schnell und eine ausführliche Antwort, ist es wieder ein Pluspunkt für den Support.

Eine Theme kaufen ist wie das mieten einer Wohnung. Sie muss einem grundsätzlich gefallen und das was einem wichtig ist, enthalten. Aber man muss immer Abstriche machen. Es gibt kein perfektes Theme, was alles kann. Daher sollte man abwägen, was absolut notwendig ist und was “nice to have” wäre. Orientiere dich aber nie an schönen Fotos und bunten Grafiken oder Schriften. Sicherlich kauft das Auge mit, aber versuch die mal auszublenden und dich auf die Funktionen zu konzentrieren. Wie sieht die Blogfunktion aus, kann man hier verschiedenen Layouts (2-spaltig, einspaltig etc.) einstellen. Was wird über und unter den Artikeln eingeblendet? Gefällt dir die Aufteilung des Themes? Wie funktioniert die Startseite? Gefällt sie dir so oder möchtest du sie grundlegend anders haben? Wenn ja, dann schau dir noch andere Themes an. Denn das umstricken eines Themes kann zum Desaster werden.

Ein weiteres Kriterium ist, für was du das Themes brauchst und wer später deine Leser oder Kunden sind. Brauchst du das Theme privat oder beruflich? Welche Zielgruppe möchtest du ansprechen? Und versuche dich ein wenig in die Lage deiner Zielgruppe zu versetzten, wird Sie mit der Theme-Navigation umgehen können? Was dir persönlich gefällt, muss deiner Zielgruppe noch lange nicht gefallen. Und ganz wichtig, prüfe das Theme vor dem Kauf auf allen gängigen Browsern auf den verschiedensten Endgeräten. Denke daran, die Navigation (muss!) passt sich der Größe des Endgerätes an und sollte überall gleich funktionieren.

Und wo kann man Themes kaufen?

Meine Auswahl ist natürlich subjektiv und  fotografisch geprägt. Das heißt, meine Favoriten stellen überwiegend sehr schöne Themes für Fotografen her und beinhalten große Bilder, Dia- und Slideshows, Galerien etc.. Alle Hersteller und vor allem ihre Supports kenne ich und war bisher sehr zufrieden damit. Bis auf Elmastudio sind alle Supports in englischer Sprache.

Meine vier Favoriten-Theme-Hersteller sind:

Premium-WordPress-Themes---Plugins-by-MyThemeShop   WordPress-Themes-for-Artists---WordPress-Portfolio-Themes---WordPress-Photography-Themes Elmastudio---Webdesign---WordPress  WordPress-Themes-Loved-By-Over-260k-Customers

Warum sind alle genannten Themes kostenpflichtig?
Als ich mit WordPress anfing, arbeitete ich nur mit kostenlosen Themes. Aber ich hatte nicht sehr viel Freude daran. Viele Funktionen gingen nicht und es waren viele Fehler enthalten. Ich hatte damals noch nicht so viel Ahnung und ich musste in Foren oder Freunde fragen, ob Sie mir helfen konnten. Manchmal ging es, aber vielmals auch nicht. Da kam mir der Spruch in den Sinn: “Wer billig kauft, kauft zweimal” und “Was nichts kostet, ist auch nichts wert”. In diesem Zusammenhang bewahrheiteten sich diese Sprüche. Leider musste ich aber erfahren, dass auch ein gekauftes Theme nicht unbedingt gut sein muss und so habe ich Themes eingekauft (leider kann man die nach dem Kauf nicht zurückgeben), die ich nicht verwenden konnte. Um dir diese Erfahrungen zu ersparen, habe ich die Kriterien zum Kauf aufgeschrieben. Im übrigen ist der Preis selber nicht entscheidend. Und wenn du Fragen hast, wir sind für dich da und unterstützen dich mit deiner WordPress Seite gerne.