Schlagwort: Workshop

Fotografieren wie Caspar David Friedrich?

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Elbsandsteingebirge Sachsen, Bastei im Sonnenaufgang

Nach einer längeren Blog-Pause möchte ich mich mit einer guten Nachricht zurückmelden. Besonders freue ich mich über die Nachricht, dass mein Fotografie-Workshop in der Sommerakademie auf Rügen im September 2017 ausgebucht ist. Aber es gibt noch Plätze in den anderen Kursen wie z.B. Bildhauerei, Malerei – vielleicht interessierst du dich oder deine Familie/Freunde für einen anderen Workshop, dann besuche die Sommerakademie Webseite und wir lernen uns persönlich auf einer Abendveranstaltung kennen.

Sabine und Thomas, die beiden Veranstalter, haben nämlich ein ganz besonderes Rahmenprogramm erarbeitet. Neben viel Musik wird es unter anderem eine Führung auf den Spuren Caspar David Friedrichs in den Nationalpark geben und einen ganz besonderen Vortrag über den berühmten Maler der Romantik. Darauf freue ich mich ganz besonders, da auch meine Fotografie bzw. meine Fotoausstellung, die zum gleichen Zeitpunkt auf Rügen gezeigt wird, unter dem Thema „Romantik und Freiheit“ steht. Ich freue mich, wenn wir gemeinsam zum Naturerbezentrum Prora fahren und uns die Ausstellung anschauen.

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Elbsandsteingebirge Sachsen, Bastei im Sonnenaufgang

Ich weiß, für viele meiner Leserinnen und Leser – und vielleicht auch für dich, ist der Weg nach Rügen sehr weit. Für all diejenigen, die gerne zu mir in einen Natur- und Landschaftsfotografiekurs kommen möchten, habe ich einen ganz besonderen Workshop im Herbst 2017 ausgeschrieben.

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Elbsandsteingebirge Sachsen, Bastei im Sonnenaufgang

Wir bleiben auf den Spuren Caspar David Friedrich und besuchen gemeinsam im goldenen Oktober die Sächsische Schweiz. Im Berghotel auf der Bastei habe ich für max. 6 Teilnehmer/innen bis zum 28.4.2017 Zimmer reserviert. In diesem Panoramahotel wollte ich schon immer mal übernachten. Es liegt direkt auf der Bastei und man kann in aller früh – wenn alle anderen noch schlafen – den Sonnenaufgang über dem Elbsandsteingebirge fotografieren. Vorausgesetzt der Wettergott spielt mit.

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Elbsandsteingebirge Sachsen, Bastei im Sonnenaufgang

Aber ich bin für die Wettervorhersagen positiv eingestellt, denn im Oktober gibt es diese wunderbaren Invasionswetterlagen, die dafür sorgen, das im Tal der Elbe die Nebel aufsteigen und darüber ein wunderbarer Sonnenaufgang zu sehen ist. Ich bin persönlich schon mehrfach frühmorgens um 3 Uhr aufgestanden, um pünktlich zwischen 5 und 6 Uhr auf der Bastei zur blauen Stunde zu stehen. Glücklicherweise gibt es grandiose Webseiten wie den Dämmerungsrechner, indem man sich exakt für jeden Ort auf der Welt den Sonnenuntergang und aufgang anzeigen lassen kann. Auf der Bastei kann man nur den Sonnenaufgang fotografieren, der aber in seiner landschaftlichen Einzigartigkeit jeden Morgen etwas ganz besonderes ist.

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Tyssaer Wände Böhmische Schweiz

Neben dem Sonnenaufgang auf der Bastei und dem Ort an dem Caspar David Friedrich eines seiner berühmtesten Bilder gemalt hat, habe ich zwei ganz besondere Fotowanderungen für meine Teilnehmer/Innen herausgesucht. Zum einen werden wir zu den Tyssaer Wänden in der Böhmischen Schweiz fahren und zum anderen in ein natürliches Elbsandstein-Labyrinth.

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Elbsandsteingebirge Sachsen, Labyrinth Langenhennersdorf

Letzteres hat seinen Namen ehrlich verdient: Erst am letzten Wochenende waren Freunde, meine Familie und ich zum wandern dort. Wir hatten unsere Kinder mit, die tatsächlich darin verloren gingen und wir Erwachsenen lange nach ihnen suchen mussten. Wir hatten zwischenzeitlich viele andere Besucher nach unseren Kindern befragt bis wir sie am Eingang des Labyrinthes spielend wieder fanden. Ein wunderbarer mystischer Ort, an dem man noch glauben mag, das es Zwerge, Trolle und Elfen gibt, die dort leben. Möchtest du dabei sein, dann schau hier nach…

Fotoworkshop Landschaftsfotografie Tyssaer Wände Böhmische Schweiz

In den letzten Winterwochen ist bei mir sehr viel passiert. Manche Tage dachte ich, dieser dunkle Winter geht nie zu Ende. In dieser Zeit habe ich dieses wunderbare Buch gelesen: „Vom Mann, der auszog, um den Frühling zu suchen: Eine Reise zur Leichtigkeit“. Es hat mich sehr beeindruckt und ich gebe es dir gerne als Lesetipp weiter. Doch jetzt wird es wirklichFrühling und es gibt weitere positive Nachrichten. In den nächsten Wochen wird bei mir sehr viel passieren und ich freue mich, wenn ich dir erzählen kann, was ich erlebe.

Frühlingshafte Grüße aus Grimma,
Herzlichst deine Jana

Einladung zur Sommerakademie 2017 auf Rügen

Die Ostsee ist für jeden Fotografen ein Highlight, vorausgesetzt, er mag den rauen Seewind und Sand in seinen Schuhen. Wir unternehmen gemeinsame Fotoausflüge in die Umgebung des Nationalparkes Jasmund. DIE FOTOGRAFIE STEHT DABEI IM MITTELPUNKT, ABER NICHT DIE FOTOAUSRÜSTUNG. Mit mir können Sie lernen, mit einer reduzierten Fotoausrüstung bessere Bilder zu machen. Ebenso möchte ich mit meinen Kursteilnehmern Collagen erstellen, Fotos bearbeiten, Finart Prints ausdrucken und aufziehen, Muscheln und Steine sammeln und gemeinsam über Bilder sprechen. NATURFOTOGRAFIE MIT ALLEN SINNEN.

Hinweis: Mein Fotografie Workshop in der Sommerakademie ist ausgebucht. Aber es gibt freie Plätze in den anderen Kursen!

Ich freue mich, in diesem Jahr, vom 11.-21. September 2017, als Dozentin für Natur- und Landschaftsfotografie an der Sommerakademie auf Rügen dabei zu sein.
Und ich freue mich, wenn du dich für meinen Fotografie Kurs anmeldest.  Die Sommerakademie wird organisiert von Sabine Korneli und Thomas K. Müller. Es gibt 7 verschiedene Dozenten und Kurse – über Fotografie, kreatives Schreiben, Bildhauerei, Malerei und Keramik.

DIE SOMMER-AKADEMIE-RÜGEN 2017
URLAUB MACHEN UND KREATIV SEIN.

Der Inspiration folgen, der Kunst Raum und Zeit geben. Wir bieten Ihnen ideale Rahmenbedingungen um sich unter professioneller Anleitung ausschließlich dem künstlerischen Arbeiten zu widmen. Bei spätsommerlichen Farbstimmungen DRAUSSEN MALEN UND ZEICHNEN, mit der Kamera in der Jasmunder Landschaft unterwegs sein, bei weitem Himmel die Konzentration am Stein finden oder keramisch oder literarisch oder grafisch Arbeiten. In kleinen Gruppen von ca. 6 Personen bekommen Sie Anleitung und Hilfe bei allen technischen und künstlerischen Fragen. Unsere Dozenten sind durchweg hauptberufliche, gestandene Künstler mit Erfahrung im Unterrichten. Die NORDRÜGENER LANDSCHAFT bietet Ihnen zwischen Himmel und Meer – raue Steilküsten und sanfte Hochwiesen, erhabene Buchenwälder und schroffe Kreidebrüche, kleine Häfen, beschauliche Dörfchen und vor allem die notwendige RUHE, um einerseits ENTSPANNUNG und anderseits KONZENTRATION zu finden. An den Abenden wird es ein Rahmenprogramm mit unterschiedlichen Veranstaltungen wie Lesungen, Musik und Vorträge geben.

Über meinen Natur- und Landschaftsfotografiekurs

Die Ostsee ist für jeden Fotografen ein Highlight, vorausgesetzt, er mag den rauen Seewind und Sand in seinen Schuhen. Wir unternehmen gemeinsame Fotoausflüge in die Umgebung des Nationalparkes Jasmund. DIE FOTOGRAFIE STEHT DABEI IM MITTELPUNKT, ABER NICHT DIE FOTOAUSRÜSTUNG.
Mit mir können Sie lernen, mit einer reduzierten Fotoausrüstung bessere Bilder zu machen. Ebenso möchte ich mit meinen Kursteilnehmern Collagen erstellen, Fotos bearbeiten, Finart Prints ausdrucken und aufziehen, Muscheln und Steine sammeln und gemeinsam über Bilder sprechen. NATURFOTOGRAFIE MIT ALLEN SINNEN.
Mitzubringen sind: Kamera (inkl. Bedienungsanleitung!), max. 2-3 Objektive, eventuell Stativ und Graufilter, Ersatzakku und Ladegerät, Übertragungskabel, Mehrfachsteckdose. Wetter-feste Kleidung und gute Wanderschuhe. Laptop mit Bildbearbeitungsprogramm wie Lightroom, Photoshop Elements etc.

ANREISE:mit dem Auto, der Bahn oder dem Fernbus möglich. Nach Absprache können Teilnehmer auch von Bus oder Bahn abgeholt werden.
ÜBERNACHTUNG:Ferienwohnungen, Zimmer sowie ein Natur Camping Platz sind fußläufig in Hagen und Umgebung vorhanden. Eine Quartierliste liegt den Anmeldeunterlagen bei.
Preis: 550 €*
Datum:11. – 21.September 2017
Wo: Hof Uhleck, Zur Uhleck 3, 18551 Lohme/Hagen

*Ermäßigt für 10 Tage 420 € pro Person (für Arbeitslose, Studenten, Azubis, Geringverdiener nach § 8 SGB IV)
Anreise, Unterkunft und Verpflegung sind im Kurspreis nicht enthalten.

Anmeldung hier:

SOMMERAKADEMIE RÜGEN
Campus Sommerakademie
Hof Uhleck
Zur Uhleck 3
18551 Lohme/Hagen

*Zur Anmeldung hier klicken*

KONTAKT:
Sabine Korneli und
Thomas K. Müller
Mobil: 0174 3206436
Tel: 038302 711334
Mail: sabinekorneli@gmx.de

Wenn du dich angemeldet hast, dann schreibe mir, sodass ich weiß, das du dabei bist!!!

Workshop Foodfotografie für Anfänger

Workshop Foodfotografie für Anfänger
Du möchtets mehr über Foodfotografie wissen? Schau in mein E-Book oder buche mich...

Du möchtets mehr über Foodfotografie wissen? Schau in mein E-Book oder buche mich…

In der letzten Woche hatte ich die Möglichkeit, ein Einzelcoaching zum Thema Foodfotografie zu geben. Michael Jahn kam mit dem ausgefallen Thema “Eisbecher” zu mir und es ging im Einzelnen darum, wie das Licht für Glasschalen aufgebaut wird. Wie Reflexionen verhindert bzw. bildgestalterisch genutzt werden können. Wie verschiedene Hintergründe wirken und wie Spiegelungen gestaltet werden können. Gleichzeitig ging es um Bildkomposition, Gestaltung. Michael kam mit einem sehr guten technischen Vorwissen zu mir, sodass wir konkret an den Themen arbeiten konnten. Wir haben selbstverständlich mit Lightroom, Tethering und Liveview am PC gearbeitet.

Michael schrieb mir anschließend:

Hallo liebe Jana, anbei ein paar RAW-Dateien vom Workshop, der mir wirklich viel gebracht hat. Ich musste an diesem Abend erst einmal alles sacken lassen. Inzwischen war ich in OBI einkaufen: Zangen, Untergründe aus Resten von Küchenplatten. Im Internet habe ich mir zunächst zwei Softboxen bestellt, etwas größer (50×70 cm) mit jeweils 4 Lampen a 70 W, so dass ich die Hälfte wegschalten kann. Zusammen 2800 W Lichtleistung. Vielen Dank für den schönen und intensiven Tag! Er wird mir lange in sehr guter Erinnerung bleiben. Viele Grüße Michael Jahn“

Hier ein paar Bilder, die im 8-stündigen Workshop entstanden sind. Wie man sieht, ist ein zweiter Tisch für Utensilien und genügend Kaffee ein wichtiger Bestandteil des Workshops und für dich zu Hause natürlich auch :-) Besonders schön fand ich, als am Nachmittag die Sonne heraus kam und ins Atelier schien. Zwar mussten wir ständig den Weißabgleich neu anpassen, aber ich fand, dass die Bilder neben der Beleuchtung von den Tageslichtlampen besonders charmant mit natürlichem Sonnenlicht wurden. Sie verloren ihre Sterilität. Mit Absicht habe ich die Fenster nicht verdunkelt. In den Bildern sieht man die Unterschiede zwischen nur Tageslichtlampen und Tageslichtlampen + Sonnenlicht. Viel Spaß beim anschauen…

PS: Mein Sohn hatte sehr viel Freude an dem vielen Eis und hat natürlich eine große Portion nach dem Workshop erhalten :-)

Du möchtest mich auch für ein Einzelcoaching zum Thema Foodfotografie, Produktfotografie oder Schmuckfotografie buchen? Ich freue mich auf dich!

Naturfotokurs mal ganz anders: Pinscher meets Jack-Russel

Hundefotografie-naturfotografiekurs (2)

In den letzten zwei Jahren habe ich in meinen Kursen ganz besondere Menschen kennen gelernt. Da ich mich auf Einzelkurse spezialisiert habe, ist jeder Kurs intim und je nach Teilnehmer auch ganz unterschiedlich und spannend für mich. Jeder kommt mit anderen Wünschen und Themen und ich habe die Chance, auf meine Schüler besonders einzugehen und mit Ihnen zu reden.

Ich habe früher, in meiner Zeit als Redakteurin und Projektmanagerin, ganz andere Kurse geleitet und auch selber besucht. Dabei war ich nie wirklich glücklich, da ich nicht das Gefühl hatte, auf die persönlichen Fragen eingehen zu können. Ich mag sehr gerne den Menschen in seiner Persönlichkeit kennen lernen, mit seinen Meinungen, Vorstellungen und Eigenheiten. Und ich finde es so schön, wenn sich meine Schüler nach einer kurzen Aufwärmphase öffnen, darüber sprechen, was ihnen wichtig ist, was sie bewegt und berührt. Gerade in den letzten Monaten hatte ich diesbezüglich wunderbare Kurse: Fremde Menschen kommen und gehen wieder in Freundschaft.

Hundefotografie-naturfotografiekurs (4)

In der letzten Woche hatte ich einen ganz besonderen Kurs: Andrea von Newspinscher hat mich mit ihrer Hündin Linda besucht. Für mich war es das erste Mal, dass mich eine Fotoschülerin mit Hündin besucht hat. Am Anfang war ich natürlich neugierig, wie meine Hündin Stella reagiert. Ich weiß, das sie sehr eifersüchtig werden kann, vor allem wenn ich einen fremden Hund streichle.

Hundefotografie-naturfotografiekurs (5)Um so erfreuter war ich, wie nach einer kurzen Kennenlernenphase beide Hündinnen friedlich und ganz entspannt miteinander agierten. Stella hat wie gehabt die Kuscheldecke von Linda okkupiert, sodass Linda in Stellas Körbchen musste.

Wir haben zusammen lange Spaziergänge und dabei viele praktische Fotoübungen gemacht. Im Gegensatz zu meiner Hündin läßt sich Linda sehr gern fotografieren und hatte sehr viel Muße, sich in Position zu setzen.

DSC_9133Stella läßt sich dagegen gerne in ihrer Jack-Russel-Manier von ihrem Jagdtrieb leiten und nölt, wenn es ihr zu langsam und langweilig wird. Da wird auch mal vor Frust das Blümchen kaputt gebissen, welches ich gerade fotografieren wollte.

Wir hatten Glück, dass das Wetter wunderbar mitspielte und unsere Fotospaziergänge ganz entspannt und harmonisch verliefen. Linda fing sich unterwegs einen kleinen Maus-Snack während ich in meinen letzten Blogartikel über die Natur im Muldental nicht zu viel versprach und wir auf dem Rückweg einer meiner Lieblings-Blindschleichen “Guten Tag” sagen konnten.

Der Naturfotografie-Workshop verging wie im Fluge. Zwei Tage voll gepackt mit vielen Gesprächen, Übungen und Bildbearbeitungen am PC. Ich fand es toll, das Andrea den langen Weg von Karlsruhe ins Muldental auf sich genommen hat und wir zusammen einen tollen Workshop hatten.

Wenn du auch gerne zu mir kommen möchtest, dann melde dich einfach bei mir. Natürlich darfst du auch gerne mit deinem Hund kommen. Im Hotel “Kloster Nimbschen”, indem auch Andrea übernachtet hat, sind selbstverständlich Vierbeiner gerne gesehen. Und auch bei mir steht immer ein Körbchen und ein leckerer Keks für deinen besten Freund bereit. Und wenn du magst, üben wir zusammen Hundefotografie – mal ganz anders. Mit vielen wertvollen Gesprächen und in einer entspannten Atmosphäre. Ich freue mich auf euch!

Hundefotografie-naturfotografiekurs (3)

 

Fotoworkshop auf Rügen: Sinnliche Naturfotografie im Winter

Rügen im Winter ist ein Traum. Vor ein paar Jahren habe ich mir diesen erfüllt, weil ich immer von einem Aufenthalt am Meer geträumt hatte. Ursprünglich dachte ich an die raue Ostsee ganz weit im Osten, doch ich fand keine geeignete Unterkunft für einen längeren Zeitraum, sodass es mich unverhofft nach Rügen verschlug. Ich kannte die Insel nur aus dem Sommer und aus meiner Kindheit in der DDR. Im Winter lernte ich sie nun auf eine völlig andere Art kennen und verliebte mich unsterblich. Seitdem war ich noch ein paar Mal im Winter auf meiner Lieblingsinsel und habe wunderschöne, einsame Orte kennen gelernt. Orte, die im Winter einen ganz speziellen Charme haben, eine Tierwelt die unglaublich ist und eine Natur, die nicht wilder, rauer und gleichzeitig lieblich sein kann. Die Ostsee im Winter ist für jeden Fotografen ein Highlight, vorausgesetzt, er mag Kälte und Einsamkeit. Über meinen Aufenthalt auf Rügen sind neben einem Buch auch verschiedene Fachartikel erschienen. Ich habe sehr viel positive Resonanz bekommen und gleichzeitig den Wunsch, das auch einmal zu erleben. Warum nicht als Fotoreise mit integriertem Foto- und Bildbearbeitungskurs? In einer kleinen Gruppe mit max. 8 Teilnehmern und einem gemeinsamen Ferienhaus, indem wir uns Abends am Kamin über Fotografie austauschen, Bilder besprechen und zusammen Abendessen. Mit gemeinsamen Fotoausflügen zu meinen Lieblingsplätzen auf Rügen, wobei niemand gezwungen wird an allem Teilzunehmen. Die Fotografie steht im Mittelpunkt, aber nicht die Fotoausrüstung. Daher wünsche ich mir, wenn sich die TeilnehmerInnen auf max 2 Objektive beschränken würden, sodass wir mit leichtem Gepäck unterwegs sind. Ich möchte mit meinen KursteilnehmerInnen ebenso kreativ werden: Collagen erstellen, Fotos bearbeiten, Muscheln und Steine sammeln, zusammen kochen. Eine winterliche Reise mit allen Sinnen.

Sieben Tage Naturfotografie pur auf einer der schönsten Inseln Deutschlands. Komm mit mir auf einen ganz besonderen Fotoworkshops, hinein in die Stille. Naturfotografie mal ganz anders!

Hinweis: Im Februar 2018 findet eine neue Fotoreise nach Rügen statt. Hier kannst du dich anmelden… 

Schon lange habe ich davon geträumt, einmal in meinem Leben einen einsamen Winter an der Ostsee zu verbringen. Ich stellte mir das sehr romantisch vor, ein Leben in einem allein stehenden Reetdach Häuschen direkt hinter den Dünen. Ein wärmendes knisterndes Feuer im Kamin und alleine mit dem Heulen des Winterwindes und dem tosenden Brechen der Meereswellen.
Vor einiger Zeit war es dann soweit und ich ließ meinen Traum Realität werden. Im Internet entdeckte ich ein Häuschen, bei dem, neben dem Kamin, sogar der heißbegehrte Internetanschluss vorhanden war. Und so packte ich meine Fotoausrüstung, meinen Laptop und viel dicke Winterkleidung ein und zog für zwei Monate auf die Insel Rügen.
Schon Anfang Dezember machte der Winter seinem Namen alle Ehre und die Insel war mit einer wunderschönen weißen Schneedecke bedeckt. Weite Gebiete des Boddens froren zu
und die Insel verfiel in einen Winterschlaf, der durch das Schreien der Wintervögel untermalt wurde. Und ich war mittendrin. Alleine mit meiner Kamera bin ich stundenlang durch knie tiefen Schnee gewandert, um all die Eindrücke festzuhalten. Dabei habe ich bewusst nicht die typischen touristischen Ziele der Insel besucht. Die Landschaft Rügens ist im Winter einmalig. Die Strände sind menschen leer und die Strandkörbe lagern in ihrem Winterquartier. Die Straßen in den Kurorten, die im Sommer laut und hektisch sind, liegen verwaist da. All die Türen und Fenster der Restaurants sind verschlossen. Es ist nur noch die Stimme der Natur zu hören, das Rauschen des Meeres und das Rufen der Salzwasserschwäne, die auf dem Bodden überwintern. Ein ganz besonderes Highlight sind die leuchtenden Sanddornbüsche, deren Früchte goldorange in der Wintersonne leuchten – besonders sehenswert im Kontrast zum weißen Schnee und dem grünblauen Wintermeer.

Fotoreise - Fotografieworkshop - Rügen, eine Winterreise Sinnli

Ich habe die schneebedeckten Kreidefelsen in der untergehenden Wintersonne gesehen. Das winterliche Naturschauspiel war unbeschreiblich. Und ein anderer Ort wird mir ganz besonders in Erinnerung bleiben: Der zugefrorene Bodden im Südosten der Insel: Kniehoher Schnee bedeckte alle Wege und so suchte ich mir einen Pfad über Wiesen hin bis zum Wasser. Dort angekommen verschlug es mir die Sprache: Tausende von Wasservögeln, die zum Überwintern nach Rügen gekommen waren, sangen eine wunderschöne Wintermelodie. Überall auf der Insel finden sich im Winter solche kleinen, magischen Orte, die zum spazieren und verweilen einladen. Man kann dort überall wunderbar Kraft tanken und sich einfach inspirieren lassen.

Exklusive Fotoreise mit Jana Mänz: Sinnliche Naturfotografie auf der Insel Rügen

In diesem Jahr möchte ich dich an meinen Erlebnissen auf Rügen teilhaben lassen. Möchtest du mit mir im Dezember auf eine Fotoreise und Fotoworkshop auf Rügen mitkommen? Mit einer kleinen Gruppe von max. 8 Teilnehmern möchte ich dir die Schönheit Rügens zeigen und fotografisch festhalten. Dabei geht es auf meiner Fotoreise in erster Linie nicht um die Fototechnik, sondern vielmehr auch um die Kreativität, um das “Sehen lernen”. Mit mir kannst du lernen, mit einer reduzierten Fotoausrüstung bessere Bilder zu machen. Wir werden Bilder besprechen. Du kannst von mir lernen, wie ich meine Bilder bearbeite. Wenn du magst, werden wir Abends gemeinsam kochen und uns dabei kennen lernen.

Du möchtest mehr wissen? Hier gelangst du zu meiner exklusiven Fotoreise “Sinnliche Naturfotografie auf der Insel Rügen”

Zeitraum: 5.12. – 11.12.2016

18 Tipps für bessere Naturfotos

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

Wie gehst du bei der Naturfotografie vor? Auf meinen Fotospaziergängen und Wanderungen in der Natur habe ich oft die Möglichkeit, Menschen beim fotografieren zu beobachten. Das ist oft ganz interessant, dabei zuzuschauen, wie Fotos entstehen. Meistens kann ich nur verwundert den Kopf schütteln, wenn ganz schnell der Apparat aus der Tasche gezogen wird, das Foto mit einer weit entfernten Armhaltung geschossen und weitergegangen wird. Dabei wird weder nach links und rechts geguckt – noch durch den Sucher, es wird keine Perspektive angeschaut und noch weniger wird sich körperlich bewegt – der Zoom wird es schließlich richten.

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

Auf meinen Fotospaziergängen an der Mulde werde ich deswegen auch oft gefragt, wie ich denn mit einer Festbrennweite überhaupt fotografieren könnte. Ich muss dann oft schmunzeln und sage „ich bewege mich viel“. Lege mich auf den Boden, klettere auf Mauern und vor allem schaue ich genau hin und nehme mir Zeit – spricht ich mache alles um vll. die Perspektive und das Motiv zu finden, das mir vorschwebt.

An dieser Stelle bemerke ich auch immer wieder einen Widerspruch in mir selber. Zum einen behaupte ich, das es egal ist, welche Ausrüstung man besitzt, auch mit einem einfachen Smartphone, einer einfachen Kompaktkamera kann man ein schönes Foto machen, wenn man auf das Motiv, Licht und Komposition achtet. Grundsätzlich ist das auch nicht verkehrt.

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

Aber spätestens dann, wenn ich Übungen zur Blende mache und meinen Teilnehmern die Blende als Gestaltungsmittel erkläre, spielt die Ausrüstung eine wichtige Rolle. Wenn ich an meiner Kamera keine Blende einstellen kann oder nur ganz rudimentär (z.B. Objektive, deren Blende nicht weit zu öffnen gehen), dann kann ich mein Bild nicht so gestalten wie ich es möchte. Dank günstiger Preise auf dem Fotomarkt, ist die Anschaffung einer besseren Technik aber nicht das Problem. Zum Problem werden die fehlenden Technikkenntnisse (und oft auch die Verweigerung sich damit auseinanderzusetzen) und was noch viel entscheidender ist, die innere Haltung zur Fotografie.

Mit 18 einfachen Schritten zum besseren Naturfoto

Ich habe die Tipps zusammen gefasst, die mir im Laufe der Jahre dabei geholfen haben, besser zu werden.

1. Habe deine Kamera, auch wenn die Kamera dein Smartphone ist, täglich dabei und mache ein Foto. Naturfotos kannst du auch mitten in der Stadt machen.

2. Gehe mit offenen Augen durch deine Umgebung, ob mitten in der Natur oder im urbanen Raum. Die schönsten Motive findest du im Verborgenen, im Kleinen, im Unscheinbaren. Schau genau hin.

3. Versuche das „Sehen“ zu lernen. Oft laufen wir durch unsere Umgebung und sehen nur das, was wir erwarten und nicht das was tatsächlich da ist. Schenke dem Motiv deine völlige Achtsamkeit. Verlass dich nicht auf deine Gedanken, die das Motiv bewerten und beurteilen. Lasse dich auf den Moment ein und schau dir das Motiv so an wie es ist.

4. Warte nicht darauf, die schönsten Fotos zu machen, wenn du erst eine neue Kamera hast oder der atemberaubende Urlaub in der Ferne anbricht. Mach heute ein Foto und warte nicht auf den besonderen Moment, der dann nämlich nie eintreten wird.

5. Gehe vor die Tür, auch wenn mieses Wetter ist. Das Wetter kann sich schnell ändern. Oder du arrangierst dich mit dem Nebel, dem Regen, dem Sturm und machst Fotos, die ganz anders sind.

6. Achte auf deine Gedanken beim fotografieren und beim durchsichten. Bewerte nicht und beschimpfe dich nicht selber, wie misslungen die Bilder mal wieder sind. Mache deine Fotos vor dir selber nicht schlecht und vor allem nicht, wenn du deine Bilder Freunden oder deiner Familie zeigst.

7. Vergleiche dich nicht ständig mit anderen. Andere machen Fotos so wie sie es können und du machst deine Fotos so, wie du es kannst.

8. Versuche nicht andere zu kopieren, außer zu Übungszwecken. Suche dir deine Motive und deine Art der Bildbearbeitung, versuche deine eigene Handschrift zu entwickeln.

9. Freue dich über deine Fotos. Freue dich darüber, dass du dir die Zeit für dein liebstes Hobby genommen hast. Genieße die Zeit mit dir.

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

10. Nimm dir Zeit für deine Fotografie. Mach es nicht mal eben schnell. Setz dich mit dem Motiv auseinander und überlege, warum du das Foto machen möchtest, was dir daran gefällt, was es dir persönlich bedeutet.

11. Mach kein Foto für andere oder weil es gerade Mode ist. Mach sie für dich persönlich. Wenn du anfängst, dich ausschließlich nach anderen zu richten, wirst du nie die Fotos machen, die dir etwas bedeuten.

12. Wenn du keine Lust hast zum fotografieren oder dir die Ideen fehlen, dann lege die Kamera in die Ecke. Lies ein Buch, zeichne, schaue einen schönen Film. Oder gehe in den Garten, jäte Unkraut oder genieße die Sonne. Entspann dich und du wirst merken, wie schnell du wieder Lust dazu bekommst Fotos zu machen.

13. Setzte dich mit der Technik deiner Kamera auseinander. Erst wenn man die Technik gut beherrscht, sind die Gedanken frei für die Kreativität. Wenn ich erst überlegen muss, wie ich die Blende einstellen muss, ist u.U. das Motiv schon wieder verschwunden. Wenn ich die Bedienung meiner Kamera im Schlaf beherrsche, kann ich auch schnell agieren und Momentaufnahmen einfangen.

14. Schaue dir jeden Tag Fotos an. Ob in Zeitschriften, auf Fotoplattformen, in Modekatalogen oder Tageszeitungen. Schaue dir wenn du magst Fotoausstellungen in Galerien oder Museen an. Wie sind die Bilder aufgebaut, woher kommt das Licht? Wie sieht die Komposition aus?

15. Beschäftige dich mit Kompositionsregeln, mit Farben und mit dem Licht. Kombiniere diese.

16. Wenn du keine Zeit hast, dann lass es mit dem fotografieren. Entweder du machst es mit Liebe und Muße oder gar nicht.

17. Wenn jemand dein Foto kritisiert, höre es dir an und überlege, was du davon für dich annimmst und was nicht. Kritik kann sehr weh tun, aber wenn sie ehrlich ist, kannst du viel daraus mitnehmen. Unterbrich denjenigen aber nicht, du weißt nicht, was er noch sagen will. Erkläre dich nicht und schon gar nicht dein Foto. Wenn du anfängst mit Begründungen, warum du dies oder jenes nicht gemacht hast und warum, davon wird es auch nicht besser. Speichere die Kritik für dich ab und denke bei der nächsten Umsetzung daran.

18. Gebe nicht auf. Mach weiter. Jeden Tag ein bisschen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen…

Erkennst du dich in manchen Punkten wieder? Wo siehst du deine Schwächen und Stärken? Woran möchtest du arbeiten?

Wenn du mehr über Naturfotografie lernen möchtest, empfehle ich dir mein Buch „Naturfotografie mal ganz anders“ oder ich freue mich, dich in meinem Workshop Naturfotografie oder in einem meiner monatlichen Fotospaziergänge im Muldental begrüßen zu können.

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

Einladung “Bilderzeit für mich”

Die Welt ist voller Bilder: schöne Bilder, traurige Bilder, Bilder die mir Freude bereiten und in mir Sehnsüchte hervorrufen und leider eine ganze Menge Bilder, die ich sofort wieder vergessen habe. Vor ein paar Tagen habe ich mein eigenes „Anschau“ Verhalten bei Instagram hinterfragt. Es ist ein netter Zeitvertreib kurz vor dem Aufstehen, zwischendurch beim Frühstück, während der Hunde-Runde, abends im Restaurant und kurz vor dem Schlafen gehen, noch mal schnell die Bilderliste bei Instagram durchzuscrollen. Bilder, die mir gefallen, bekommen ein Herzchen, ganz besondere Bilder auch mal einen Kommentar und alles andere wird einfach auf dem Display weggewischt.

Das Traurige daran ist, dass ich schon nach wenigen Stunden gar nicht mehr weiß, was ich mir angeschaut habe und mich, was noch schlimmer ist, nicht entsinnen kann, wer überhaupt das Bild gemacht hat. Obwohl ich „nur“ 200 Menschen bei Instagram folge, sind mir die Wenigsten als Name geläufig und erkenne anhand der Bildsprache, wer dahinter steckt. Mein Verhalten potenziert mit über 300 Millionen Nutzern und täglich über 55 Millionen hochgeladenen Bildern ist eine nicht besonders schöne Vorstellung. Alleine der Gedanke, dass ein Bild bei Instagram nur für vier Stunden von anderen Usern als „neu“ gesehen wird, nach 24 Stunden schon veraltet ist und aus den Stream ins Archiv verschoben wird, wirkt verstörend auf mich. Vor allem, wenn ich bedenke, dass die Entstehung eines Bildes für mich nicht nur ein kleiner kurzer Druck auf den Auslöser bedeutet, sondern eine Menge an Vorbereitungs-, Durchführungs- und Nachbereitungszeit beinhaltet. Auch sehe ich diese Qualität und Leidenschaft in Bildern anderer Fotografen und weiß, dass diese nicht mal eben entstanden sind.
Vielleicht geht es dir ähnlich, wenn du dein Bild in eines der sozialen Netzwerke hoch lädst. Sicherlich kennst du dann auch das Gefühl der Enttäuschung, dass dein Bild nicht wahrgenommen wird, und nur wenige Herzchen und Likes bekommt.

Ich habe mir persönlich die Frage gestellt, wie ich aus dieser Spirale, „immer mehr Fotos innerhalb kürzester Zeit zu produzieren“ und dem Druck, „gesehen“ zu werden wieder heraus komme? Ein Lösungsansatz ist für mich ist, dass ich nicht mehr als 1-2 Bilder pro Tag hochlade. Weniger ist bekanntlich mehr. Dazu kommt, dass ich diese Fotos bewusst auswähle und einen kurzen Text dazu schreibe. Gleichzeitig versuche ich meine Wertschätzung in Form von Kommentaren bei anderen Fotokünstlern zu zeigen. Zudem lasse ich mir für das Anschauen besonderer Fotos mehr Zeit und genieße die kleine Auszeit aus meinem Alltag.

Es ist schade, dass wir in die schönen Dinge im Leben oft so wenig Zeit investieren. Wie sagte letztens jemand so treffend:

Fünf Wochen für mehr Lebensfreude, Leichtigkeit und Inspiration durch geführte kontemplative PhotoZen-Spaziergänge mit Kamera oder Smartphone und vielen Kreativübungen für alle Sinne. Mit Audios, Texten und vielen schönen Fotografien bieten die Künstlerinnen Jana Mänz und Beatrix Rautenberg einen kontemplativen, inspirierenden Online-Kurs, eine Einladung, das eigene Leben durch bewusstes Sehen und kreatives Spiel zu bereichern. Auch ohne großes technisches Wissen können durch einfache Tipps und Tricks und vor allem durch sowohl bewusstes als auch intuitives Sehen Bilder für die Seele mit der eigenen Kamera (oder dem Smartphone) entstehen. Jede Woche ergänzt ein Sinn den grundsätzlich sehr visuellen Ansatz des PhotoZen-Kurses. Passend dazu gibt es einen thematischen PhotoZen-Spaziergang pro Woche (Zeitpunkt und Länge des Spaziergangs kann frei festgelegt werden). Außerdem gibt inspirierende Fotoslideshows, mit einfachen Mitteln zu gestaltende Foto- und Kreativübungen und einen Sinnesexkurs mit vielen Tipps und Ideen (z.B. herbstliche Kochrezepte für die Geschmacksknospen oder originelle Playlisten für die Ohren). Der kreative Umgang mit Fotografie und das kontemplative Sehen stehen im Vordergrund und werden durch die Verbindung zu den anderen Sinnen erweitert. Es gibt keine festen Regeln, kein Richtig oder Falsch, keine komplizierten Techniken zu erlernen. Es ist eine Einladung, die eigene Kreativität zu wecken und wie ein Kind mit neugierigem Blick die Welt um sich herum zu erleben. Der Kurs findet in einem geschlossenen virtuellen Klassenraum statt und beinhaltet die Begleitung der Teilnehmer durch den Austausch mit den Dozentinnen

PhotoZen – Bilder für die Seele Dein Online-Fotokurs für mehr Leichtigkeit und Freude Fünf Wochen für mehr Lebensfreude, Leichtigkeit und Inspiration durch geführte kontemplative PhotoZen-Spaziergänge mit Kamera oder Smartphone und vielen Kreativübungen für alle Sinne. Mit Audios, Texten und vielen schönen Fotografien bieten die Künstlerinnen Jana Mänz und Beatrix Rautenberg einen kontemplativen, inspirierenden Online-Kurs, eine Einladung, das eigene Leben durch bewusstes Sehen und kreatives Spiel zu bereichern. Auch ohne großes technisches Wissen können durch einfache Tipps und Tricks und vor allem durch sowohl bewusstes als auch intuitives Sehen Bilder für die Seele mit der eigenen Kamera (oder dem Smartphone) entstehen. Jede Woche ergänzt ein Sinn den grundsätzlich sehr visuellen Ansatz des PhotoZen-Kurses. Passend dazu gibt es einen thematischen PhotoZen-Spaziergang pro Woche (Zeitpunkt und Länge des Spaziergangs kann frei festgelegt werden). Außerdem gibt inspirierende Fotoslideshows, mit einfachen Mitteln zu gestaltende Foto- und Kreativübungen und einen Sinnesexkurs mit vielen Tipps und Ideen (z.B. herbstliche Kochrezepte für die Geschmacksknospen oder originelle Playlisten für die Ohren). Der kreative Umgang mit Fotografie und das kontemplative Sehen stehen im Vordergrund und werden durch die Verbindung zu den anderen Sinnen erweitert. Es gibt keine festen Regeln, kein Richtig oder Falsch, keine komplizierten Techniken zu erlernen. Es ist eine Einladung, die eigene Kreativität zu wecken und wie ein Kind mit neugierigem Blick die Welt um sich herum zu erleben. Der Kurs findet in einem geschlossenen virtuellen Klassenraum statt und beinhaltet die Begleitung der Teilnehmer durch den Austausch mit den Dozentinnen

Wir leben in einer komplexen Welt, die uns jeden Tag vor unzählige Entscheidungen stellt. Zusätzlich sind wir in unserer Gesellschaft von einem ständigen “Zuviel” an Informationen, Bildern und Produkten aller Art konfrontiert. Wir sehnen uns nach mehr Einfachheit, Leichtigkeit und Zufriedenheit. Wie schön wäre es, wenn uns unsere Leidenschaft, das Fotografieren, helfen könnte, diese Sehnsucht nach Einfachheit, Leichtigkeit und kreativer Freiheit zu stillen?

Romantischer Fotospaziergang im Zauberwald

Fotospaziergang im Zauberwald am Hintersee Natur- und Landschaftsfotografie Workshop Inhalt: Natur- und Landschaftsfotografie ist keine Frage der teuersten Fotoausrüstung und einer aufwendigen Fernreise. Viel wichtiger ist das Sehen und Wahrnehmen eines ganz besonderen Motivs. Das kann direkt vor Ihrer Haustür liegen und noch so klein und unscheinbar sein. Mit ein wenig Kreativität und der Anwendung von Komposition, Licht und Blende machst du aus einem langweiligen Bild ein ganz besonderes Foto. Ich möchte dir meine Herangehensweise zur Naturfotografie gerne vermitteln. Dabei gehe ich ganz individuell auf deine fotografischen Vorkenntnisse ein und verrate bei einem gemeinsamen Fotospaziergang Übungen, kreative Bildgestaltung und persönliche Tipps. Dabei geht es nicht nur um die Kameratechnik, sondern auch um das Sehen, Wahrnehmen und die Inspiration, die Sie in der Natur in jeder Jahreszeit finden können. Ich werde dich nicht mit grauer Theorie langweilen, sondern vielmehr vor Ort auf deine Fragen eingehen. Individuell und persönlich. Komm mit mir auf einen Naturfotografie Spaziergang an einem der schönsten Orte im Berchtesgadener Land: Der Zauberwald am Hintersee (Ramsau), laden zu jeder Jahreszeit zu einem Naturfotografie-Workshop ein.

Kennst du mein Buch „Naturfotografie mal ganz anders“? Wenn ja, weißt du sicherlich, dass ich leidenschaftlich gerne im Winter an der Ostsee als auch in den Alpen unterwegs bin. Gegensätzlicher können die Landschaften nicht sein, aber genau das liebe ich. Die raue winterliche See als auch die klaren kalten Tage in den Bergen.
Beide Gegenden haben im Winter eines gemeinsam: Jenseits der touristischen Gebiete kann man stundenlang alleine in der Natur sein. Es ist traumhaft schön, im Berchtesgadener Land durch den Schnee zu wandern, Tierspuren zu entdecken und dann nach einem langen Fotospaziergang sich in einer Hüte am Kamin mit einem Glas Jagertee aufzuwärmen.
Möchtest du mit mir genau so einen Fotospaziergang erleben? Dafür habe ich einen der schönste Orte im Nationalpark Berchtesgadener Land auserkoren: Den Zauberwald am Hintersee (Ramsau).

In den letzten Weihnachtsferien war ich dort und habe bei frühlingshaften Temperaturen auf den Schnee gewartet, der sich erst zögerlich durch Schneeregen ankündigte. Dabei sind wunderschöne Naturbilder entstanden.

Denn egal ob wir am 27.12.2015 Schnee haben werden oder nicht, der Rundwanderweg durch den Zauberwald ist traumhaft schön. Ich möchte dich herzlich dazu einladen, mich am Sonntag um 11 Uhr zu begrüßen.
Eine gute Gelegenheit, sich nach Weihnachten zu bewegen, neue Menschen kennen zu lernen und sich gemeinsam über unsere Leidenschaft der Fotografie auszutauschen. Der Spaziergang dauert zwischen 2-3 Stunden und wer mag, kehren wir gemeinsam auf einen Jagertee und einer Brotzeit anschließend ein.

Wenn du nicht dabei sein kannst, vielleicht magst du meinen Fotospaziergang als Gutschein zum Fest verschenken? Für alle die im Großraum München-Salzburg wohnen, ist der Parkplatz im Nationalpark innerhalb von ein bis zwei Stunden erreichbar.

Hier geht es zur Buchung

PS: Kinder sind herzlich willkommen und können bis zum 12. Lebensjahr kostenlos dabei sein!

Fotospaziergang im Dezember 2015

Fotospaziergang 27. Dezember 2015 Hintersee, Ramsau, Zauberwald,

Ich habe heute eine schlechte und eine gute Nachricht. Zuerst die Schlechte? Im Dezember wird es leider keinen Fotospaziergang im Muldental geben. Die Vorweihnachtszeit ist für viele eine stressige Zeit und da ich es lieber besinnlich mag, wird es erst wieder im Januar 2016 weitergehen.

Nun die gute Nachricht… ich hoffe ihr seid gespannt….

Fotospaziergang Dezember 2015

Im Dezember, genauer gesagt am Sonntag dem 27.12.2015 wird es einen Fotospaziergang Spezial geben, an einem der schönsten Orte die ich kenne. Nämlich im Zauberwald am Hintersee. Wir treffen uns um 11 Uhr am Parkplatz Hintersee, Ramsau und spazieren von dort aus einmal um den See.

Im letzten Jahr war ich am 1. Weihnachtsfeiertag dort. Es regnete, aber es war traumhaft schön. An diesem Tag sind wunderbare Fotos entstanden. Vielleicht habe ich in diesem Jahr Glück und es liegt Schnee? Ich laß mich überraschen und ich freue mich auf deine Teilnahme.

Den Spaziergang kannst du hier verbindlich buchen. Wie gehabt stehen 5 Plätze zur Verfügung.

Fünf Tipps für bessere Natur- und Landschaftsfotos

Du möchtest gerne schönere Landschaftsfotos machen und fragst dich, wie andere das machen? Was ist das Geheimnis und wie gehen sie vor? Ich verrate dir 5 Tipps und Tricks. Probiere Sie einfach mal aus…

1. Fotografierst du am liebsten im Urlaub und am allermeisten fremde, exotische Landschaften? Dagegen ist nichts zu sagen, aber fange an, auch vor deiner Haustür zu fotografieren. Vor Ort gibt es ganz sicher schöne Landschaften zu entdecken und wenn sie nicht offensichtlich sind, dann suche sie! Umso öfter du raus gehst, umso besser werden deine Fotos. Dein Auge wird geschult, du erkennst so interessante Landschaften viel besser. Warte nicht erst auf den nächsten Urlaub!

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2. Du gehst am liebsten bei schönem Wetter vor die Tür? Kauf dir ein paar wasserfeste Kleidungsstücke und gehe dann los, wenn du deinen Hund nicht vor die Tür lassen würdest. Gerade Landschaftsbilder mit düsteren Wolken, mit Regen oder Nebel, mit diffusen Lichtstimmungen machen eine Landschaftsfotografie erst spannend. Schön Wetter kann jeder, ist aber auf die Dauer langweilig…

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3. Analysiere Landschafts- und Naturfotos von anderen. Was gefällt dir? Wie sieht das Licht aus? Wie ist das Bild gestaltet? Was gefällt dir nicht? Schule deine Sehweise. Wenn du dann vor Ort bist, schau genau hin. Was stört in der Landschaft? Hilft es, wenn du die Kamera etwas schwenkst? Oder solltest du lieber die Blende öffnen und dein Motiv freistellen? Manchmal sind es Klitzekleine Kleinigkeiten, die aus einem langweiligen Bild ein ganz Besonderes machen. Schau genau hin!

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4. Beachtest du die Grundregeln? Ist dein Horizont gerade, vor allem bei Meeresbildern? Wenn nicht, versuch mal die Gitterlinien in deiner Kamera (sofern sie vorhanden sind) einzuschalten oder ziehe das Bild in der Bildbearbeitung gerade. Sind deine Bilder wirklich scharf? Versuche doch mal ein Festbrennweitenobjektiv, die haben eine unglaubliche Abbildungsleistung. Achte auf kleine hässliche Flecken, sogenannte Sensorflecken, die deinen schönen blauen Himmel verunstalten und retuschiere sie weg (wie man die sieht und wie man die entfernt, erkläre ich in meinen Bildbearbeitungskursen). Versuch nicht immer alles mittig zu fotografieren. Probiere den goldenen Schnitt oder die Drittel-Regel zu beherzigen. Ausnahmen bestätigen die Regel…

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5. Arbeite mit Farbakzenten oder mit Komplementärfarben. Oder gestalte dein Bilder in Pastellfarben, je nachdem wie dein Geschmack ist. Überfrachte deine Bilder nicht, weniger ist mehr. Versuche dich auf ein Detail zu konzentrieren. Mache das was dir gefällt und richte dich nicht nach anderen. Allen kannst du eh nicht gefallen. Versuche eine Richtung für dich zu finden und baue sie aus. Und übe viel, wie sagt man doch so schön “Übung macht den Meister”….

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