Monat: März 2018

Wie sieht Erfolg aus?

Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Wenn man selbstständig ist, dann weiß man, dass es Zeiten gibt, die schlecht laufen und andere, die gut sind. Wie lange welche Phase dauert ist genauso wenig vorherbestimmbar wie sie beeinflussbar ist. So habe ich in guten Zeiten immer Angst, dass sie vorbei sein könnte, ohne genug Geld beiseite gelegt zu haben, das man die finanzielle Eiszeit im Warmen gut übersteht. Im Moment befinden wir uns wieder in einer Eiszeit. Dass ich da nicht alleine drin feststecke, haben mir Gespräche mit Kollegen gezeigt. In Zeiten der Not hilft es zu wissen, dass es anderen nicht besser geht. Dann versucht man wenigstens nicht ständig sich dafür die Schuld zu geben, nicht genügend dafür getan zu haben, das es anders aussieht. Dabei sieht nach Außen hin alles ganz toll aus. Immer wieder bekomme ich gesagt, dass meine Homepage aussieht, als wenn ich ganz viel Erfolg hätte.

Woran macht man das fest, was ist überhaupt Erfolg? Wie misst man es, an schönen Bildern und Texten? Wenn man nach der Definition Erfolg sucht, erfährt man folgendes:

„Erfolg ist das Erreichen von Zielen, die man vorher definiert hat oder welche allgemein erstrebenswert sind.“

Mein Ziel meiner Selbstständigkeit war und ist, meiner Familie und mir ein würdevolles Leben zu schaffen. Meinem Kind eine gute Schulausbildung, Hobby etc. zu ermöglichen. Das ich von meiner Arbeit leben, meine Kosten decken und mir ab zu eine Kleinigkeit leisten kann. Meine Wünsche sind diesbezüglich nicht allzu groß, bin ich doch schon als Kind bescheiden aufgewachsen. Denn mir ist bewusst, das Erfolg nicht bedeutet, automatisch glücklich zu sein. Doch zum Thema Glück sollte ich mal einen eigenen Artikel schreiben…

Wenn ich mir meine Ziele anschaue, weiß ich, dass ich sie bisher nicht erreicht habe. Im Gegenteil, ich war schon des Öfteren kurz davor alles aufzugeben, weil es finanziell nicht reicht. Absicherung für die Altersvorsorge, Pflegeversicherung? Mal eben eine neue Kamera für meine Selbstständigkeit oder einen Zahnersatz finanzieren? Alles ist nicht möglich, es reicht für die laufenden Kosten wie KSK, Miete, Versicherungen, Steuerberater und Finanzamt. Ist das aber Erfolg?

Wenn ich mit Menschen rede, die eine Festanstellung haben, haben sie so meisten gar keine Vorstellung davon, welche Kosten ich jeden Monat als Selbstständige habe, und die ich in meinen Kursgebühren/Preisen abdecken muss und die abzüglich der Mehrwertsteuer abgeführt werden müssen.

Letztens hatte ich diesbezüglich eine spannende Diskussion im Freundeskreis. Ich schenkte einer Freundin eine Fotomappe (ähnlich wie im Kindergarten) ihres Kindes. Sie wollte mir die Materialkosten der Mappe bezahlen und ich sagte, sie soll sie stecken lassen, die Kosten der Mappe liegen bei rund 2 Eur.

Kaum sagte ich das, fing sie an zu schimpfen, warum denn der Kindergartenfotograf 25 Eur für eine Mappe nimmt. Ich sagte „Stopp“,  denn so darf man nicht rechnen. 25 Eur abzüglich 19% Mwst, abzüglich 2 Eur Materialkosten, abzüglich Zeit und Fahrtkosten (Zeit vor Ort die Bilder zu machen, Bilder bearbeiten, entwickeln lassen, Rechnung schreiben, Buchhaltung), abzüglich Abnutzung und Kauf von Fotoausrüstung, Versicherung, KK, RV etc.

Was bleibt bei 25 Eur übrig? Keine 3 Eur. Den Stundenlohn habe ich wohlweislich nicht ausgerechnet, der liegt weit untern einem Euro. Kaum schlüsselte ich es auf, guckte sie mich an und sagte: „Jana, das musst du unbedingt auf deiner Webseite veröffentlichen. Das war mir nicht bewusst!“

Dabei weiß ich, dass 25 Eur für eine Familie mit mehreren Kindern und Jobs mit Mindestlohn teuer ist. Würde diese Familie normal verdienen, hätte ich auch kein Problem die Mappe zu verkaufen.

Ich verstehe ebenfalls, dass es nicht mehr viele Menschen in unserem Land gibt, die sich Weiterbildungen leisten können. Auch ich würde gerne einen Kurs für mich besuchen. Alle reden von Wirtschaftswachstum und Vollbeschäftigung – doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Die Diskussion um die Essener Tafel hat das Dilemma endlich in die Öffentlichkeit getragen.

„Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind.“

Mir ist bewusst, dass ich mit meiner Dienstleistung am Ende der Schlange stehe und ein „Nice -“ statt „Must to have“ Angebot habe. Wie oft habe ich in den letzten Jahren ganze Nächte wach gelegen und überlegt, was ich anders machen kann.

Das die vielen gutgemeinten E-Mails aufhören, die meistens damit anfangen „Jana, du machst so tolle Fotos und ich würde so gerne einen Kurs bei dir besuchen aber du bist ja soooo weit weg.“

Dass das „soweitweg“ nur eine Floskel ist, merke ich daran, dass auch Kurse in der Nähe dieser Menschen nicht angenommen werden. Denn wenn man etwas wirklich will, dann würde man hinfahren oder man würde ehrlich schreiben, dass man sich die Kursgebühr nicht leisten kann oder will.

Doch ich mag diese E-Mails nicht mehr lesen, denn sie bezahlen meine Rechnungen nicht. Und ich frage mich, warum mir diese E-Mails überhaupt geschickt werden. Welche Gründe es dafür gibt. Ich würde bei anderen nie auf die Idee kommen, mich diesbezüglich so zu äußern, dass der andere sich ärgern muss.

„Im Leben geht es immer darum zu wachsen und sich zu verändern.“

In den letzten Tagen habe ich viele persönliche Gespräche geführt. Ich war traurig, dass ich meinen Kurs in Husum mangels Teilnehmer absagen musste. Ich hätte mich sehr gefreut. Aber ich habe heute auch versprochen, dass ich nicht aufgeben werde. Das ich diese Zeit überbrücken und für mein neues Fotoprojekt, welches im Herbst starten soll, nutze. Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine Neue.

Und ich hoffe, dass – solltest Du auch selbstständig sein und diesen Bericht lesen und es dir ähnlich gehen – du merkst, dass du nicht alleine bist, das wir alle ähnliche Sorgen, Nöte und Wünsche haben.

Das hinter einer professionellen guten Webseite nicht automatisch Erfolg steht, auch wenn ich es mir so sehr wünsche. Doch es ist mir wichtig, nach Außen mithilfe meiner Webseite zu zeigen wer ich bin und wie ich anderen mit meinen Kenntnissen helfen kann.

Vielleicht ist es an der Zeit, dass wir wieder mehr zusammen arbeiten und uns gegenseitig unterstützen.

Meine neue Liebe: Vintage Objektiv Trioplan100

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Wer mich kennen gelernt hat, weiß, dass ich wirklich nicht zu den Objektiv-Sammlerinnen und Objektiv-Pixelzählerinnen gehöre. Viele Jahre habe ich ausschließlich mit 50mm fotografiert und irgendwann kamen ein 20mm und ein 100mm hinzu, meistens dann wenn ich einen entsprechenden Fotoauftrag hatte und die Investition nötig war. Alle drei Objektive haben sich im Laufe der Zeit fest in mein Repertoire eingefügt und ich benutze sie jederzeit sehr gerne. Eigentlich hatte ich kein Bedürfnis nach einem weiteren Objektiv, bis ich für mein neues Fotoprojekt Anfang des Jahres auf das Vintage-Objektiv Trioplan100 von Meyer Optik Görlitz stieß. Vor ein paar Jahren wurde es mithilfe einer Crowdfunding neu aufgelegt. Ich hatte viele Fragen zu dem Objektiv, denn ganz besonders habe ich mich für die Bokehs interessiert. Ich bin ja ein Fan von besonders schönen und ausgefallenen Bokehs und kann mich dafür sehr begeistern. Von Seifenblasenbokehs hatte ich bis dahin noch nie etwas gehört und war vom ersten Moment an angetan. Gleichzeitig hatte ich auch ein wenig Angst vor dem Objektiv: Kein Autofokus. Ich hatte ja schon in einem früheren Artikel über das Problem von Unschärfen geschrieben und nun sollte ich als Brillenträgerin ganz ohne Autofokus arbeiten?

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Ich konnte mir das überhaupt nicht vorstellen. Kurz vor meiner Rügenreise hielt ich es zum ersten Mal in den Händen und ich beschloss, eine Woche lang auf meinem Workshop kein anderes Objektiv zu verwenden. Ich wollte mich der Aufgabe stellen, ganz analog wie früher zu fotografieren. Denn an der Kamera kann ich nur die Belichtungszeit einstellen, während Blende und Entfernung (Fokus) am Objektiv manuell eingestellt werden müssen. Das Objektiv kam mit einem Nikon-Anschluß, sodass ich an meiner Nikon D750 keinen Adapter brauche.

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Und da ich unbedingt Seifenblasenbokehs erzeugen wollte, fotografierte ich überwiegend mit einer geöffneten Blende von f2.8. Das Objektiv ist bei dieser Blendeneinstellung so lichtstark, dass meine minimalste Verschlußzeit von 1/4000s oft kaum ausreichte und ich mir wünschte, eine Kamera mit einer kürzeren Verschlußzeit zu haben (mit ein, zwei Augen schaue ich schon seit einigen Monaten auf die Nikon D850 mit 1/8000s und 153 Meßfeldern). Dank RAW und Lightroom konnte ich aber die Überbelichtung händeln, wobei es an einigen Stellen im Foto von mir auch gewünscht war. Überbelichtung heißt ja nicht, dass ein Foto kaputt oder nicht richtig ist. Über- als auch Unterbelichtung sind für mich Stilmittel um mich auszudrücken, die Welt so zu zeigen, wie ich sie gesehen habe.

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Was für mich anfänglich schwierig/anders war, war der Mindestabstand zum Motiv von über einem Meter. Normalerweise bin ich 30cm gewöhnt und nun mussten es mehr als ein Meter sein, um überhaupt scharf stellen zu können. Da die Kamera auch unter der Mindestentfernung auslöst, war es für mich nicht so einfach, ob die Schärfe wirklich an den Stellen saß, wo ich sie hin haben wollte. Hier musste ich komplett umdenken und anders agieren. Doch am Ende hat es meinen Blick verändert. Ich bin heute dem Objektiv dankbar, dass ich persönlich aus meiner festgefahrenen Blickrichtung herausgezwungen wurde.

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Zehn Jahre 50mm haben mich doch sehr geprägt und der innere Widerstand aus meiner Komfortzone herauszukommen war groß. Der Autofokus saß die letzten Jahre perfekt, ich wusste den Sucher/das Display zu beurteilen und alles war mir in Fleisch und Blut übergegangen.

An meinem ersten Workshoptag auf Rügen war alles anders. In der ersten Stunde fühlte ich mich in meine Anfängerjahre zurückversetzt, mit dem Unterschied, dass ich heute weiß, was ich einstellen muss. Aber das Gefühl mit dem Objektiv zu arbeiten, ist völlig anders. Die Bedienung, die Beurteilung der Schärfe im Sucher und anschließender Begutachtung im Display haben das Arbeiten völlig verändert.Ich wusste vom Hersteller, dass das Objektiv – und es heißt nicht umsonst Vintagelense – zu „spontaner Unschärfe“ neigt – im Laufe der Woche wurde dies zu unserem geflügelten Workshopslogan.

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Die Fotografien sind nicht perfekt scharf, aber sie haben etwas Besonderes. Etwas was man nicht in Photoshop simulieren kann. Und das macht das Arbeiten so intensiv, so spannend. Man weiß nicht, was wirklich dabei herauskommt. Man sieht ein Motiv, beurteilt das Licht und dann entstehen Fotos, die man vorher komplett anders eingeschätzt hat. Das macht das Objektiv so liebenswert, so andersartig. Am Ende waren die Seifenblasenbokehs zweitrangig. Es war für mich nicht mehr wichtig, ob ich sie einfangen kann oder nicht.

Hast Du Fragen zum Objektiv oder hast Du Lust zusammen bei mir einen Naturfotografie-Workshop zum Trioplan100 zu besuchen, dann schreib mir oder ruf mich an.

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Zu Besuch bei Alice im Wunderland

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Heute möchte ich dich in ein ganz besonderes Land entführen, in das Reich von Alice. Auf dem ersten Blick sieht alles aus wie immer. Die Winter-Landschaft ist noch trist und grau, im Hintergrund rauschen die Autos auf der Autobahn vorbei. Doch wenn wir genau hinschauen, entdecken wir eine kleine Tür, die ins Wunderland von Alice führt. Ganz unscheinbar und man muss ganz nah herantreten, um die Geschöpfe des Wunderlandes überhaupt sehen zu können. Nimm eine Sehhilfe mit, wie die Makrofunktion vom Smartphone oder ein richtiges Makroobjektiv. Und dann setze dich und beobachte ganz still und leise. Verhalte dich unauffällig, genieße das Sonnenlicht und tauche immer weiter in die Landschaften von Alices Wunderlandes. Siehst du sie, die kleinen Geschöpfe. Wie sie ihre Häupter im Wind wiegen?Das sind Rotfrüchtige Säulenflechten (Cladonia) und tatsächlich ist der rote Kopf ein Fruchtkörper.

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Wie fotografiert man diese 3-5mm großen Flechten?

Vor Ort hatte ich mein 100mm Makro 2.8 von Tokina dabei. Da die Sonne schien, hatte ich auch mit Iso 100 eine kurze Belichtungszeit, sodass ich die Flechten alle Freihand fotografieren konnte. Die Blende habe ich auf 2.8-3.2 geöffnet, sodass ich eine geringe Tiefenschärfe habe. Dabei habe ich manuell fokussiert. Normalerweise nutze ich gerne den Autofokus, doch bei diesen kleinen Pflanzen hat er Probleme richtig zu fokussieren, zudem kann ich dann nicht richtig komponieren, da ich oft außerhalb des Fokusbereiches im Sucher scharf stellen möchte.

Ein anderer Grund war die Kälte: Der Akku verliert nicht nur schnell an Energie durch das Fokussieren am Makroobjektiv, sondern auch durch die niedrigen Temperaturen. Darum habe ich ihn deaktiviert. damit die Flechten auch scharf werden, muss man bei einer DSLR und dem Makro mindestens 30cm Abstand zum Motiv gewährleisten. Geht man zu nah ran, kann es passieren, das die Kamera trotz Unschärfe auslöst.

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Nachdem die Kamera technisch eingestellt war, ging ich auf die Suche nach Details. Der Baumstamm war groß und an vielen Stellen mit den unterschiedlichsten Flechten überwuchert, sodass ich ihn mehrfach mit der Kamera umrundete. Dabei habe ich auch immer auf die Sonne geachtet, die manchmal von Wolken verdeckt wurde und das Licht sich minütlich änderte. Glücklicherweise war es in Bodennähe windstill, sodass ich hier nicht mit Verwacklungen rechnen musste.Dabei konzentriere ich mich zusätzlich bei der Bildkomposition auf den Hintergrund. Harte Horizontlinien versuche ich zu vermeiden und arbeite lieber mit weichen Verläufen. Dabei muss man oft die Kamera in der Perspektive ein wenig verändern, um ungewünschte Artefakte im Hintergrund zu vermeiden. Einmal hatte ich im Hintergrund meine Kameratasche als dunklen Fleck eingefangen, sodass ich sie erst einmal wegräumen musste.

Wenn ich fotografiere, verfliegt die Zeit wie im Flug. Vor Ort habe ich über eine Stunde fotografiert. Dabei habe ich mich immer wieder hingesetzt und den Baumstamm in all seinen Details beobachtet. Am Ende war ich vom nassen, eisigen Boden völlig durchgefroren, aber glücklich.

 

Über meine Art der Workshops

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Was unterscheidet meine Workshops von anderen und warum könnten genau die zu Dir passen? Mein Geheimnis?

Ich schenke Dir und der Fotografie ganz viel Zeit und Aufmerksamkeit. Meine Art der Workshops und Fotospaziergänge bestehen NICHT darin, von Hotspot zu Hotspot zu hetzen, dir die Kamera einzustellen, dann Schuss und weiter zu stürmen. Ich möchte dir fotografieren vermitteln. Ich möchte, dass Du Fotografie erlebst, verstehst und woraus das „Gute Bild“ hervorgeht. Es geht nicht darum, als Erster im Ziel zu sein sondern glücklich ins Ziel zu kommen. Mit viel Muße und unter Wahrnehmung der Schönheit der Natur führe ich dich an wunderbare Orte in der Natur. Ich zeige dir, wie man genau hinschaut und die wunderbarsten Motive sehen lernt.

„Nichts Süßeres gibt es, als der Sonne Licht zu schauen“

Friedrich Schiller

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Ich möchte mit Dir im Gespräch Motive mental erarbeiten. Dazu gehört es, auch mal eine Weile an einem Ort zu bleiben, ihn zu beobachten und zu genießen, die Sonne im Gesicht zu spüren, den Alltag hinter sich zu lassen und zu entschleunigen. Je nach Standort und Motiv werden in das Gespräch auch technische Tipps und Tricks fließen – je nach deinem Vorwissen –, doch sie werden nicht nach Stundenplan abgehandelt. Es gibt keine Aufgaben und keine theoretischen Abhandlungen, keine PowerPoint-Folien.

Fragen wie „Und was machen wir jetzt, was ist der Plan…“ solltest Du dir und anderen nicht stellen, denn es gibt an jedem Ort eine Fülle an Motiven und Möglichkeiten. Du musst dich nur darauf einlassen können.

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Mir ist es wichtig, dass wir eine entspannte Zeit miteinander verbringen. Das wir uns gemeinsam dem schönsten Hobby der Welt widmen, darüber Gespräche führen und uns kennen lernen. Erst dann wirst Du verstehen, warum ich wie fotografiere und wie ich meine Motive sehe. Stelle viele Fragen und hinterfrage deine Gewohnheiten. Versuche dich darauf einzulassen, neues auszuprobieren, zu spielen, kreativ zu werden. Warum fotografieren alle mit einer Sonnenblende? Muss das Motiv scharf sein? Sind Abbildungsfehler erlaubt?

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Blicke aus neuer Perspektive auf Alltägliches. Lass dich vom Licht und Motiv inspirieren und probiere neue Techniken mit deiner Kamera aus. Ich bin dabei immer für dich da. Keine Frage ist zu dumm, um sie nicht zu stellen. Diskutiere mit mir und anderen, bleibe wach und offen. Finde die Balance zwischen der persönlichen Freiheit alleine zu fotografieren und dem gemeinsamen Austausch mit der Gruppe. Beides ist wichtig, wenn Du dich weiterentwickeln möchtest. Bleibe ebenso offen für eine Bildkritik, nimm das an, was dich weiterbringt. Versuche vor dem Kurs zu ergründen, was Du lernen möchtest, warum Du denkst, dass ich die Richtige für dich bin. Was ist Deine Erwartungshaltung von dir selber und zum Workshop?

Ich biete nicht an:
– 10 Foto-Hotspots an einem Tag
– Stress, Hektik, Zeitdruck
– Schulunterricht und Hausaufgaben

Dafür bekommst Du:
– Viel Zeit geschenkt
– Entschleunigung
– Kreativität
– Tipps & Tricks zur Fotografie
– Intensive Gespräche, Austausch

Naturfotografie Workshop: Du hast Lust, mit mir im Oktober 2018 nach Rügen zu fahren, wenn die Buchenwälder sich in allen Farben präsentieren? Dann ruf mich zu einem Kennenlernen-Gespräch an.

Produktfotografie: Die neue Saatbox Kollektion von Wald & Co

Wald & Co Samenboxen - Seed boxes

Für das junge Startup “Wald & Co” von Sonja Kalkschmidt habe ich die gesamte neue Saatbox-Kollektion für 2018 in Szene gesetzt. Ein Auftrag, der mir persönlich sehr gefallen hat, da das Saatgut aus gentechnikfreien Anbau kommt. Die Idee hinter den Saatgutboxen ist, heimische Wild-Pflanzen wieder in unsere Gärten zu bringen und so die Welt ein bisschen grüner zu gestalten. Im kommenden April werde ich auch in meinem Innenhofpatio ein paar Samen streuen und hoffen, dass mein kleiner Garten bunter wird.

Storytelling: Wie funktionieren die Saatboxen?

In wenigen Bildern zeige ich dir die Anwendung. Ein Bild sagt mehr als 1000 WorteWald & Co Samenboxen - Seed boxes

Wald & Co Samenboxen - Seed boxes

Wald & Co Samenboxen - Seed boxes

Eine kleine Produktfotogalerie

Du möchtest mich für dein Unternehmen als Fotografin buchen? Es gibt zwei Möglichkeiten: Du buchst bei mir einen individuellen Workshop zur Produktfotografie oder ich erstelle in deinem Auftrag die Bilder.

Wie du möchtest… Ich freue mich auf deine Anfrage

PS: Wenn Du die Saatboxen kaufen möchtest, schau mal auf die Webseite von Wald & Co, dort gibt es auf der Startseite eine Google Map mit allen Verkaufsstandorten…