„Fotografie aus Leidenschaft“, das ist das Motto der 1976 in Halberstadt geborenen künstlerischen Fotografin und Buchautorin Jana Mänz. Als Natur- und Landschaftsfotografin zeigt sie uns die Welt auf ungesehene Weise. Die Abbildung der Wirklichkeit lässt sie dabei gerne hinter sich, um mit ganz eigener Handschrift Bilder zu schaffen, die im Gedächtnis bleiben. Gerne gibt Jana Mänz ihr Wissen weiter: Sie unterrichtet Fotografie und Bildbearbeitung. Lies mehr über...

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Oktoberferienkurs für Kinder: Smartphone-Fotokurs

Smartphone Fotospaziergang mit vielen Tipps & Tricks für besser

Smartphone-Fotokurs für Kids

Unser Motto: So bunt ist der Herbst

Wann: 9.10.2018 von 10 – 16 Uhr
Wo: Botanischer Garten Großpösna
Anzahl: max. 6 Kinder
Alter: 10 – 14 Jahre
Kursgebühr: 10,- Eur inkl. Mittagessen und Getränke

Du fotografierst gerne? Ob Urlaubsbild, deine Familie und Freunde, dein Haustier, Blumen oder dich selber? Ich zeige dir, worauf du beim fotografieren achten musst. Denn es kommt nicht auf die Technik an, sondern wie du siehst. Ich möchte dir beibringen, wie du interessante Bilder komponieren kannst.

In dem Workshop dreht sich fotografisch alles um das Thema Herbst. Keine Jahreszeit ist schöner zu fotografieren. Dabei gibt es keine langweilige Theorie!

Was wir machen:
1. Deine Smartphone-Kamera: Kamera-Einstellung, Foto-Apps, Haltung, Zoomen, Scharf & Unscharf
2. Licht: Wie viel Licht? Gegenlicht, Seitenlicht, Streiflicht, Schatten
3. Sehen lernen: Wir erkunden die Umgebung – Formen, Farben, Strukturen, Perspektive
4. Bildkritik: Was gefällt mir an dem Bild, was hätte ich besser machen können? Ist klar, was ich fotografieren wollte?

Am Ende des Workshops wird dein Lieblings-Bild ausgedruckt und du darfst es mit nach Hause nehmen.

Mitzubringen: Smartphone, Übertragungskabel bzw. das Smartphone sollte Internet haben, sodass die Bilder zum drucken verschickt werden können, Ladekabel, eventuell Powerbank
(Hinweis: Smartphone sollte komplett aufgeladen sein, denn das Fotografieren verbraucht viel Energie)
Bitte vorab kontrollieren, dass genügend Speicherplatz auf dem Smartphone ist, eventuell vorab Daten löschen.

Hinweis für die Eltern: In meinen Smartphonekursen gehe ich nicht nur auf die Fotografie und Bearbeitung mit Apps sein, sondern kläre über Risiken über die Veröffentlichung von Fotos in den sozialen Netzen auf.

Anmeldung

Bitte melde dich direkt im Kuhstall e.V. in Großpösna
unter 034297-14010 oder per email: info@kuhstall-ev.de

Weitere Infos unter: www.kuhstall-grosspoesna.de

Was für ein Sommer!

Italien

Ich fange manchmal gerne mit dem Wetter an, um sozusagen warm zu werden mit dem, was ich eigentlich schreiben möchte. Nun, dieses Mal ist mir nicht nur warm sondern bin regelrecht überhitzt. Ist das nicht ein Jahrhundertsommer? Ich habe überlegt, wann ich so einen Sommer das letzte Mal erlebt habe. Aber da muss ich wohl ein Reinkarnationsseminar besuchen, um herauszufinden, in welchem Jahrhundert das gewesen sein soll. Wobei die Wetterfrösche meinen, 2003 wäre es noch heißer gewesen, doch daran kann ich mich nicht erinnern. Höchstens an einer meiner Reisen nach Thailand, Marokko oder ins Death Valley, doch irgendwie hatte ich es da „anders heiß“ in Erinnerung. Dabei will ich auch gar nicht maulen, normalerweise friere ich immer und das ich zum letzten Mal vor sechs Wochen – oder ist es schon länger her? -, diesen Zustand erlebt habe, daran kann ich mich gar nicht mehr so richtig erinnern. Nur meine Heizkostenrechnung aus dem März mit vier Wochen -10 bis -20°C erzählt mir eine andere frostige Geschichte.

Italien

Was soll’s, im letzten Jahr haben wir uns um dieselbe Zeit über zu viel Regen beklagt und jetzt haben wir genau das Gegenteil davon. Mein Garten ist am vertrocknen, vor allem die Hortensien sind dahin geschmolzen und lassen ihre braunen Blüten fallen. Ein trauriger Anblick, wobei ich hoffe, dass sie im nächsten Jahr wieder erblühen. Den Rosen macht das Wetter eher Vergnügen, stolz schieben sie eine Blüte nach der anderen und auch mein Salbei sonnt seine samtig silbrigen Blätter und denkt sich: „das könnte jeden Sommer so sein“, während meine Tomaten auch in diesem Jahr nichts werden. Letztes Jahr sind sie weggefault, in diesem Jahr vertragen sie die Hitze nicht. Im Moment bin ich ratlos, was Tomaten eigentlich mögen, wie im letzten Jahr wollen sie mir einfach nicht antworten.

Trotzdem ist das Sommerwetter eher ein Glücksfall, hatte ich doch die Befürchtung, dass ich nach der Sonne Italiens in das trübe graue Deutschland zurückkehren müsste. So war die Rückfahrt klimatisch übergangslos vonstatten gegangen und das übliche Italienweh hat mich nicht so überrollt wie sonst. Dabei war ich zutiefst unglücklich, als wir mitten in der Nacht in Salzburg die Grenze überquerten und mich ein Déjà-vu vom November 1989 einholte. Eine stark beleuchtete Grenzanlage mitten auf der Autobahn wie zu DDR-Zeiten mit bewaffneten Kontrollen – wir mittendrin – Autos und Busse die auseinander genommen wurden und ich fragte mich, wo unser freies Europa geblieben ist. Die beklemmenden Gefühle waren dieselben wie vor knapp 30 Jahren. Dabei hatte ich gehofft, dass wir das hinter uns gelassen hätten.

Italien

Heute beim anschauen der Bilder ist doch so heimlich die eine oder andere Italienträne geflossen, wie sehr würde ich dort gerne leben wollen. Schon alleine der wohlige Geruch nach Pinien und Jasmin. Die Fiesta und die langen Abende die deutlich meinen Biorhythmus unterstützen. Mal vom leckeren Essen, dem Cafe und Wein abgesehen.
Doch wenn das Wetter so bleibt, werde ich in meinen Garten einen Olivenbaum und eine Zypresse anpflanzen. Dann werden auch ein paar Eidechsen, Geckos und Zikaden heimisch werden und mich beglücken.

Habe ich schon von unserem Haustier in der Toscana erzählt? Mitten in der Nacht freute sich mein Partner, mir unseren Besuch vorzuführen. Im Bad hatte er einen wunderschönen Skorpion in ein Gespräch verwickelt und ihn nach oben gebeten und ihn später in den angrenzenden Olivenhain nach Hause gebracht. Ich hatte mich sehr über den Besuch gefreut, man sieht einen wildlebenden Skorpion ja nicht alle Tage. Nur habe ich vergessen, ein Erinnerungsfoto zu machen. Die darauffolgenden Nächte bin ich dann aber doch lieber mit Hausschlappen ins Bad gegangen, aber er hat sich nicht mehr blicken lassen (nicht mein Mann, sondern der Skorpion). Ich bin ja immer ganz vernarrt in die kleinen flinken Eidechsen, die sich leider so ungern porträtieren lassen. Und während ich mit weniger Geduld versucht habe, sie fotografisch einzufangen, habe ich über eine E-Mail zu meinem neuen Naturfotografiebuch nachgedacht. Vor meiner Reise hatte ich auf meinen Blog eine Umfrage erstellt und gefragt, was meine Leser gerne von mir lesen würden.

Italien

Martin schrieb mir eine lange Nachricht, unter anderem mit der Frage zum Thema Vordergrund und Hintergrund. Er schreibt mir: „Manchmal habe ich den Eindruck, du suchst den Hintergrund / das Bokeh und “packst” das Motiv einfach so dazu“. Das hat mir viel zum Nachdenken gegeben und ich habe beim fotografieren darüber sinniert, wie ich das denn jetzt gerade mache. Das Problem ist nur, wenn man sich auf diese Fragestellung konzentriert, funktioniert der kreative, emotionale Moment nicht mehr. Der Prozess des Fotografierens ist ein anderer, technischer. Und so habe ich versucht, eine Antwort darauf zu finden, indem ich meine Bilder noch einmal genau angeschaut habe.

Aus meinen Fotoworkshops und der Besprechung am Display vor Ort weiß ich, dass ich oft den Hintergrund kritisiere und meinen Teilnehmer bitte, das Foto noch einmal anders zu machen. Meistens ist er mir zu unruhig, zu dominant. Ich kann im Hintergrund meistens keine Grenzlinien zwischen Hell und Dunkel leiden, die das Bild dann so unschön in zwei Hälften teilen, sodass ich beim fotografieren eine andere Perspektive suche. Ebenfalls reagiere ich auf optische Flecken, die vor allem dann entstehen, wenn die Blende weit geöffnet ist. Ich gebe zu, oft bin ich beim Hintergrund pingeliger als bei so manchem Motiv. Ich mag es entweder klar und schlicht oder je nach Thema auch gerne verspielt und romantisch.

Italien

Bokehs sind ja meine große Leidenschaft und seitdem ich mit dem Trioplan 100 fotografiere, hat der Hintergrund noch einmal einen anderen Stellenwert bekommen. Denn auch in Italien habe ich das Objektiv zum überwiegenden Teil benutzt. Das hatte den Hintergrund, dass die bergige Nordtoscana mit nicht so vielen spannenden Motiven aufwarten konnte und die üblichen Bilder à la „Zypressenalleen am einsamen Haus“ in der Südtoscana nicht das war, was ich gesucht habe. Also musste ich mal wieder umdenken und die Landschaft anders sehen lernen.

Auf den ersten Blick ist sie einfach nur grün und bergig. Soviel grün, manchmal mit dunstig graublauem Himmel, dazwischen ein paar rote Bergdörfer und sonst –neben unzähligen Strommasten, Funktürmen – nichts, s0dass ich froh war, wenn an so manchen Tagen die Apuanischen Alpen sich hinter riesigen Wolkentürmen versteckten und die Auffahrt in die wolkenverhangenden Berge wild romantisch wurde. Blauer Himmel und sonniges Wetter kann man in den Höhenlagen fotografisch nie gebrauchen, langweiliger geht es nicht mehr. Zwar haben diese Bilder einen wunderbaren blauen Landschaftshimmel und würden sich für Reiseprospekte wunderbar eignen, doch das ist nicht das, wofür mein Fotografenherz schneller schlägt.

Italien

Himmelblaue Hintergründe sind vor allem dann ausgezeichnet, wenn man ein Detail so abbilden will, das es leicht, fast transzendent wirkt. Dafür braucht es Leerräume und dann stören weiße oder graue Wolken nur. Grundsätzlich bin ich aber immer auf der Suche nach Gegen- oder Seitenlicht für den Hintergrund. Vor allem Seitenlicht hat es mir angetan, wodurch das Bild verspielt und leidenschaftlich wirkt oder mystisch, je nachdem ob das Seitenlicht von einer kräftigen Abendsonne oder von einem nebligen Morgenlicht stammt.

Ja ich denke, Martin hat nicht ganz unrecht, wenn er sagt, dass ich eher nach dem Hintergrund Ausschau halte. Oftmals ist das der Fall, vor allem wenn ich den Vordergrund bzw. die Bildaussage klar vor den Augen habe. Gerade bei Blumen oder anderen Pflanzenaufnahmen kann man so herrlich schummeln (selbstverständlich außerhalb von Naturschutzgebieten), dass ich das Motiv so lange mit mir herumtrage, bis ich den richtigen Hintergrund gefunden habe.

Daher war meine Orchideenwanderung im Naturschutzgebiet Leutratal fotografisch wenig erfolgreich, da die kleinen unscheinbaren Orchideenblüten oft im dunklen Unterholz wachsen und gerne von vielen anderen Pflanzen umgeben sind, sodass man kaum eine vernünftige Aufnahme machen kann ohne sie zu beschädigen. Hier kommen oft nur „Reportagefotos“ heraus, die zwar ganz nett sind, aber weit entfernt von dem sind, was ich mir vorstelle. Da aber Naturschutz vor Fotografenlust steht, muss man sich damit arrangieren und sich andere Motive suchen.

Italien

Wenn du das nächste Mal fotografieren gehst, dann schaue auch auf den Hintergrund. Versuche ihn so harmonisch wie möglich zu gestalten. Und wenn du magst, dann komme mit mir im Oktober eine Woche nach Rügen oder auf ein Wochenende in die Sächsische Schweiz und gemeinsam können wir dann über Vorder- und Hintergrund fachsimpeln.

Ich freue mich auf deine Teilnahme an meiner Umfrage und wünsche dir entspannte Ferien oder ein paar hitzefreie Tage.

Reisebericht: Unterwegs in den Apuanischen Alpen

Italien

„Wenn Sie es nicht vermeiden können, im Sommer auf dem Flughafen von Pisa zu landen, werden Sie sich Ihren Weg aus dem Terminalgebäude wahrscheinlich durch hereinströmende Horden sonnenverbrannter Tommys bahnen müssen, die sich zum Rattern der Koffer gegenseitig beharken. Sie sind zwanzig Minuten zu spät für ihren Ryanair-Billigrückflug nach Stansted. Von derlei unangefochten können Sie, sobald Sie glücklich im Freien sind, in aller Ruhe auf dem Langzeitparkplatz in Ihren Wagon steigen und die Autobahn Richtung Norden nehmen, immer den Schildern »Genova« nach. Schon nach zwanzig Minuten fahren Sie an der Ausfahrt Viareggio wieder herunter. Keine Panik: Ihr Ziel ist nicht der Strand, dessen windschiefe Sonnenschirmfelder den langweiligen Küstenstrich meilenweit wie giftgrelle Pilzkolonien überziehen. Nein. Ihr Weg führt Sie schnurstracks landeinwärts durch das Städtchen Camaiore. Abrupt steigt die Straße in die Apuanischen Alpen an: mächtige Felsen, dicht mit Kastanien bewaldete Hänge und Gipfel im Farbton verwitterten Marmor — woraus sie zum größten Teil auch bestehen. Nach mehreren scharfen Haarnadelkurven kommen Sie in des Dorf Casoli, dessen griesgrämige Ausstrahlung wahrscheinlich daher rührt, dass es alle paar Jahre erleben muss, wie seine Randlagen von winterlichen Erdrutschen ins Tal gerissen werden. Fahren Sie durch und weiter hinauf. Abermals Wald, in den Haarnadelkurven durchbrochen von spektakulären Ausblicken. Renovierte Steinhäuser mit alpenländischem Firlefanz außen dran (Fensterläden mit herzförmigen Löchern), davor BMWs mit bayerischen Kennzeichen. Fahren sie zu: die Welt hängt Ihnen noch an den Fersen, aber Sie sind im Begriff, sie abzuschütteln. Immer weiter hinauf, bis selbst die blauen Busse mit ihren kollernden Hupen kapitulieren und auf einer eigens asphaltierten Fläche wenden…“

so fängt meine Sommerlektüre 2018 in den Apuanischen Alpen an. Ich habe sie in der kleinen Bibliothek unseres Toskanischen Ferienhauses gefunden und mit viel Freude gelesen. Ein sehr skurriles Buch mit einem bösartigen Humor. Aber die Ausführungen des englischen Autors James Hamilton Paterson beschreiben die toskanische Gegend des Camaiore so treffend, das ich beim Lesen Tränen in den Augen hatte. Würde ich das Buch weiter schreiben, würde ich fortführen:
„ … und das am liebsten mit quietschenden Bremsen in den frühen Morgenstunden, kurz nachdem die Sonne hinter den Apuanischen Alpen ihr erstes Morgenrot zeigt. Wenige Minuten später parken an derselben Fläche Müllautos, die versuchen, den täglichen wachsenden Müllberg zu bergen. Aber das ist, als wenn sie gegen Windmühlen kämpfen würden, denn jener wächst kontinuierlich und unaufhaltsam. Denn kaum sind die ersten Müllautos und Busse hupender Weise den Berg hinabgerollt, fahren weitere Fahrzeuge vor, um neuen Müll abzuwerfen und sich dabei lautstark mit weiteren Müllabladern auszutauschen.
Italien

So langsam erscheint die Sonne hinter den Berggipfeln und ein heißer neuer Tag beginnt. Endlich kämpfen sich die ersten Radfahrer auf 1000 Meter Höhe und machen eine Rast an eben dieser Müllsammelstelle, weil genau gegenüber eine kühle Wasserquelle aus dem Berg entspringt. Während die ersten Katzen und Hunde den Müll nach Essbaren durchsuchen, treffen weitere Radfahrer ein. Ein lautstarkes Meeting zwischen den teuersten Rennrädern, Pulsmessern und Herzfrequenz-Apps beginnt.

Während dessen erscheint aus der Nebenstraße meine liebste Nachbarin auf ihrer Hunderunde. Da sie kein Kind von Traurigkeit ist, sucht sie sich die ersten Opfer, die sie laut lachend und palavernd beglücken kann. Wehe, wer nicht bei drei auf den Bäumen ist, der entkommt ihr nicht. Spätestens jetzt wird es Zeit für mich aufzustehen, denn mit der zunehmenden Helligkeit verabschiedet sich nicht nur das 10. Mückenbataillon und begrüßt ein Heer nervender Fliegen, sondern auch die Ruhe.

Es ist mittlerweile 6:30 Uhr in der Früh und am liebsten möchte ich der Nachbarin lautstark ein freundliches „Buongiorno“ zurufen. Doch sie ist mit ihrem Opfer anderweitig beschäftigt und ich versuche schlaftrunken die Bialetti auf den Herd zu stellen. Liebevoll decke ich den Tisch auf der Terrasse, während mein Sohn zum täglichen Dorfbäcker in das tiefer gelegene Pedona laufen darf….”
Italien

Denn hier wartet die nächste tägliche Überraschung, die James nicht besser formulieren konnte:

„Irgendetwas am toskanischen Brot ist von Grund auf verkehrt. Ehrlich gesagt, es ist eine Schande: der einzige Makel, der eine ansonsten klassische Küche verhunzt. Selbst Italiener aus anderen Landesteilen zerreißen sich darüber das Maul, zum Beispiel mit der Bemerkung, es sei das einzige Brot der Welt, das bereits altbacken aus dem Ofen kommt. Das ist nur geringfügig übertrieben. Toskanisches Brot macht nicht dick. Sobald es mehr als drei Stunden alt ist, weil die Energie, die man braucht, um sich eine Scheibe abzuschneiden. gleich dem Brennwert der Scheibe ist. Diese Eigenschaft sollte die italienische Schlankheitsindustrie viel mehr herausstellen“.

Nachdem ich dieses Brot nun mühevoll in Scheiben geschnitten habe, bin ich dabei zum ersten Mal an diesem Morgen so richtig ins schwitzen zu geraten. Habe ich schon erwähnt, dass es hier heiß ist? Während ich die erste harte Scheibe in meinen heißen, superstarken Cafe getunkt habe, beginnt ein neuer Ferientag unter der toskanischen Sonne. Während das Mittelmeer aus der Ferne nur so flimmert, weht hier oben auf „meinem“ Berg glücklicherweise ein laues Lüftchen, sodass ich an manchen Tagen die Fahrt ins Tal lieber meide.
Italien

Schon alleine die haarnadelscharfen Kurven ins Tal, bei denen man noch von hightech-bestückten pensionierten Fahrradfahrern im hautengen Dress aber ohne Helm überholt wird, um dann an der nächsten Kurve scharf zu bremsen, weil das entgegenkommende Auto lieber meine Fahrbahn benutzen möchte, geht es weiter ins Tal, wo sich der Verkehrshorror verdreifacht. Bis man dann endlich auf der Viareggio ist und feststellt, dass man in die falsche Richtung fährt. Einfach abfahren und wenden ist nicht möglich, also muss man weiter bis zum nächsten Telepass, dort seine Maut entrichten, in 5-fachen Wendeschleifen versuchen wieder in die richtige Richtung zu kommen um dann wieder ein Ticket in der Mautstelle zu ziehen. Wenn man soweit ist, möchte man am liebsten wieder auf dem Berg zurück und den Zikaden in den Zypressen abwechselnd mit den unendlichen Hup-Variationen italienischer kleiner Autos zu lauschen.

Habe ich schon erwähnt, dass ich Italien liebe? Urlaub kann so entspannend sein. Aber wenn man es endlich geschafft hat, über die Serpentinen und der Viareggio endlich an sein Ziel zu gelangen, erwarten einem unglaubliche Landschaften und wunderbare Eindrücke.

Heute habe ich den Ort San Pellegrino besucht. Ich kenne diesen Ort schon viele Jahre, schließlich bietet unser heimischer Dorfitaliener wunderbares Prickelwasser mit dem gleichnamigen Etikett an. Dabei habe ich mir beim Genuss nie Gedanken darüber gemacht, woher dieses Wasser entspringt, das unglaubliche 8 Euro pro Liter kostet.

Italien
Nachdem ich heute auf 1500 Metern und ebenso viele apuanische Serpentinen überlebt habe, stand ich unverhofft über den Wolken in dem Örtchen San Pellegrino. Nach dieser Fahrt war mir klar, warum das Wasser teurer als Wein ist.
Der Ort selber besteht aus einer handvoll Häusern, davon sind drei Restaurants bzw. typische italienische Tabacchi und ein Andenkenladen, indem es getrocknete Pilze für 90,- Eur das Kilo zu kaufen gab. Den Wasserpreis kann man also noch toppen.

Doch wenn man diese Touristenläden standhaft ignoriert (ok, Sohnemann hat sich eine Tüte italienische Bonbons erschmeichelt) und nebenan im Tabacchi versucht ganz freundlich und eher radebrechend auf italienisch »due panini with brosciutto und due café« zu bestellen, wird man wahrhaft freundlich bedient und bekommt das leckerste Sandwich mit dem allerbesten Espresso der Welt gezaubert. Während mein kluger und hübscher Sohn schon mal die doppelt Menge Gelatto abstaubt, weil Italiener Kinder einfach lieben, vor allem wenn sie mit Augenaufschlag »Prego« schüchtern hauchen. Was sind schon Sprachbarrieren?

So geht wieder ein Tag zu Ende und ich kann behaupten, das leckerste Panini auf über 1500 Meter gegessen, das weltweit bekannte Örtchen San Pellegrino kennengelernt und eine wunderbare Wanderung zu einem der höchst gelegenen Seen, dem Lago Santo, der Apuanischen Alpen gemacht zu haben.

Während ich das schreibe, fressen mich auf der Terrasse nicht nur die Mücken auf, sondern es umfliegen mich die Junikäfer, die wiederum, wenn sie nicht aufpassen, von den umherschwirrenden Fledermäusen geschnappt werden. Dabei blinkt fröhlich ein Glühwürmchen im angrenzenden Oleander vor sich hin, während ein blütenschwerer Sommerjasmin zu mir herüberweht.

Kann ein Tag mit einem Gläschen Fernet Branca nicht schöner enden …
Ich wünsche Dir wunderbare Ferienwochen.


PS: Gerald Sampers berühmtes Knoblauch-Fernet-Branca-Eis:
15 große Knoblauchzehen
150 g Kristallzucker
4 EL kalte Schlagsahne
150 g Fernet-Branca

Geben Sie die Knoblauchzehen und den Zucker in einen Mixer, und gießen Sie den Rest einer Flasche Fernet-Branca darüber. Vermischen Sie dies mit steifgeschlagener Sahne. Ein ansprechender heller Braunton entsteht, und die Knoblauchnote treibt Ihnen Tränen in die Augen. Hervorragend. Ach ja, und ein oben eingedrücktes Fenchelzweiglein macht sich optisch gut.

Buchtipp:

Kochen mit Fernet-Branca: Roman von James Hamilton-Paterson
Gebundene Ausgabe: 363 Seiten
Verlag: Klett-Cotta (1. Dezember 2005)
ISBN-10: 3608937609

Eines Tages wird Sampers Einsamkeit von einer neuen Nachbarin gestört. Die stattliche Marta ist in seinen Augen eine vulgäre Person aus einer dieser ehemaligen Sowjetrepubliken, in denen es nur so von Gangstern wimmelt. Aber, so behauptet sie, sie ist Komponistin von Filmmusik. Gerald glaubt kein Wort. Die gespannten nachbarlichen Beziehungen, wechselweise aus Martas und Geralds Sicht kommentiert, gründen von Anfang an auf Missverständnissen, eskalieren und nehmen immer groteskere Formen an. Schwarze Helikopter in der Nacht, sentimentale Musik aus Martas obskurer Heimat, und immer Fernet-Branca. Mit entsprechenden Folgen. Geralds Versuche, seine Einsamkeit zurückzuerlangen, scheitern. Im Gegenteil. Eine Katastrophe ist unvermeidlich …
Mit diesem spritzigen Unterhaltungsroman in der Tradition der großen komischen Autoren ist Hamilton-Paterson ein Meisterstück gelungen, witzig, aber nie seicht, beißend, aber nie gemein, prallvoll mit Einfällen und mit Rezepten. Ein kulinarischer Genuss.

Exklusive Hotelfotografie: Die Schiffsmühle in Grimma

Schiffsmühle Grimma

Ein ganzes Hotel fotografieren? Von Innen, von Außen, von den Kellerräumen bis aufs Dach hinaus… Besser kann man ein Hotel nicht kennen lernen und ich war begeistert.

Seit vielen Jahren nun treffe ich mich mit meinen Fotoschülern an der Schiffsmühle in Grimma. Dort ist mein Treff- und Ausgangspunkt für meinen Fotospaziergang. Anschließend gehe ich dort gerne etwas Essen und Trinken, denn ich mag die Küche dort sehr. Aber das Hotel, die Tagungsräume und die Eventlocation kannte ich nicht.

Hotelfotografie mal ganz anders!

Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich den Auftrag vom Erlebnishotel Schiffsmühle erhielt, für neue Marketingmaterialien die komplette Anlage zu fotografieren. Ein Projekt, bei dem ich insgesamt drei Tage vor Ort war. Wobei ich einen kalten Januar-Samstag als Langschläferin nie vergessen werde, weil ich schon kurz vor 5 Uhr das Frühstücksbuffet fotografiert habe. An diesem Morgen wollte einfach die Sonne nicht aufgehen und versteckte sich hinter grauen dunklen Wolken im Muldental.

Dabei kann es dort so schön sein, denn mein erster Arbeitstag fand an einem wunderschönen Sommertag im August statt. Von morgens bis abends konnte ich in einem wunderbaren Licht fotografieren. Vor allem war ich von den unterschiedlichen und sehr modernen Themenzimmern begeistert. Einige Zimmer habe so einen tollen Ausblick auf das Muldental, besser kann man keinen Urlaub verbringen. Mein Highlight war das Badezimmer mit Wannen-Ausblick – Wellness für die Seele. Ein gutes Buch, ein Glas Rotwein und der Ausblick. Schöner kann man nicht baden. Leider konnte ich dort nicht entspannen, denn die anderen Zimmer warteten schon darauf, fotografiert zu werden. Und so ging es weiter, bis hinauf aufs Dach, von wo man einen wunderbaren Ausblick auf das Muldental hat bis in den Keller, wo sich die Bowlingbahn in einer echten Natursteingrotte befindet.

Mein Angebot für Hotel- und Restaurant-Besitzer

Und wenn du ein Hotel oder Restaurant besitzt und du ebenso grandiose Hotelfotos bzw. professionelle Restaurantbilder von mir für deine Werbung haben möchtest, dann ruf mich an! Meine Fotos sind Einzigartig. Mit einem besonderen Blick fürs Detail bilde ich dein Hotel, dein Restaurant individuell ab. Gerne komme ich deine Location vorher besichtigen und wir besprechen, was an dem Fototag wichtig ist und worauf wir achten müssen.

Ein paar Punkte vorweg:

  • Sind Fenster und spiegelnde Flächen geputzt?
  • Sind die Blumen, das Obst etc. frisch?
  • Sind Tischdecken/Bettwäsche sauber und gebügelt?
  • Entferne Flaschen mit Etiketten, Werbebroschüren, Mülleimer, Plastikbecher, Kleiderbügel, alte Telefone, verstecke Kabel usw.

Jana Mänz ist eine sehr erfahrene, professionelle, kreative Hotelfotografin mit Sitz in Grimma, Leipzig, Muldental, Sachsen.

Du suchst eine außergewöhnliche Fotografin für dein Hotel? Kontaktiere mich für ein unverbindliches Angebot!

Umfrage zum neuen Fotografiebuch “Gefühl und Verstand”

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Seid ein paar Tagen ist es öffentlich: Ich schreibe ein neues Naturfotografiebuch. Ich habe viele Ideen und etliche Texte sind auch schon fertig. Bei meinem letzten Buch “Naturfotografie mal ganz anders” habe ich Kollegen gefragt, ob Sie mit ihren Themen, die ich fotografisch nicht mache, mein Buch bereichern möchten. Damals fand ich zehn ganz tolle und verschiedene Gastautoren.

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Das wird in meinem neuen Buch anders sein. Es wird 100% ich sein, mit all meinen Fotos und Themen, die mich ausmachen. Es ist mir aber wichtig, dass ich ein Buch schreibe, das die Themen, Fragen und Wünsche meiner Leser aufgreift. Jetzt hast du die Möglichkeit mir zu schreiben.

Mach mit bei meiner Umfrage!

Was bewegt dich? Was möchtest du im Buch inhaltlich haben?  Was berührt dich? Was möchtest du von mir lesen?

Du kannst mir auch Fragen zur Crowdfunding oder zur ökologischen Buchherstellung allgemein stellen. Vor allem wenn du mich im März 2019 bei Startnext unterstützen möchtest!

Startnext, Crowdfunding, Buchprojekt, Naturfotografie, Sachbuch, Sachbuch, Naturfoto, Landschaftsfotografie, Ökologisch, Umweltfreundlicher BuchdruckWichtig ist, mein neues Buch wird keine Fotoschule! Ich werde nicht auf Blende, Belichtungszeit und Hyperfokaldistanz eingehen – diese Themen werden sowohl in vielen Sachbüchern als auch im Internet viel besser erklärt, als ich es je könnte bzw. viele Themen sind in meinem ersten Buch von mir beschrieben. Meine Themen sind eher die weichen, die emotionalen: Es geht um Wahrnehmung, ums Sehen – aber auch Melancholie, Farben, Energie, Flow, Kreativität, Glück, Jahreszeiten, Sinne uvm.

Themen, die uns Mensch und (Hobby-)Fotograf ausmachen und die teilweise unbewusst in die Fotografie fließen. Vor allem dann, wenn wir die Technik beherrschen und nach Höherem streben.

Ich freue mich sehr auf deine Fragen, Wünsche und Vorschläge!

Schreib mir eine E-Mail…

Frisch Erschienen: Holunderelfe Sommerausgabe 2018

Komm mit! Wir lassen die Farben tanzen: Wir färben Wolle & Fasern mit Sauerampfer. Wir genießen die Farben-, Blüten- und Insektenpracht in der wilden Wiese. Es geht um selten gewordene Gemüsesorten, Nachhaltigkeit im Badezimmer und um märchenhafte Farbenpracht. Wir stellen Euch verschiedene Spindelarten vor, genauso ein fast vergessenes Heilkraut der Göttinnen – Beifuß – und dessen Ver- und Anwendungsmöglichkeiten. Es geht sehr bunt zu. Wir lassen nicht nur die Spindeln tanzen, sondern auch Dein Herz! Wie bunt traust Du Dich zu sein?

Kennst du schon die Zeitschrift Holunderelfe?

Seit dem letzten Jahr bin ich regelmäßig als Autorin dabei und versuche Naturfotografie ganz einfach zu erklären. Im aktuellen Sommerheft “Farbentanz” bin ich mit einem Artikel über Insektenfotografie dabei. In der letzten Ausgabe “Kopfsache” habe ich erklärt, wie du mit dem Smartphone bessere Naturbilder machen kannst. Jetzt gibt es beide Hefte bis Ende Juni im Angebot. Schau mal rein…

Buchprojekt Gefühl und Verstand: Satzspiegel mit goldenem Schnitt

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Den Goldenen Schnitt als Gestaltungsregel kennt in der Fotografie fast jeder. Ich bin eine Freundin dieser Gestaltungsregel, denn in den meisten Fällen gestaltet er das Foto sehr harmonisch (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Doch wusstest du, dass es den Goldenen Schnitt auch für die Gestaltung von Buchseiten gibt?

Als ich im letzten Jahr einen meiner Fotospaziergänge an der Mulde leitete, hatte ich eine sehr nette junge Frau dabei. Wir sind ins Gespräch gekommen und es stellte sich heraus, dass Christina Schriftsetzmeisterin ist. Ungewöhnlich, dass sich eine junge Frau für diesen Ausbildungsweg entschied. Ich dachte, dass dieser Beruf in der heutigen Zeit ausgestorben ist.

Wir fingen über mein Lieblingsthema “Schriften” an zu fachsimpeln und konnten gar nicht wieder aufhören. Neben meiner Fotosammelleidenschaft sammle ich nämlich gerne viele Fonts auf meinem Rechner, um für jedes Thema – ob von einer romantischen Schreibschrift bis hin zu einer modernen Serifenlosen Schrift eine große Auswahl zu haben.

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Der Satzspiegel

Wir blieben im Kontakt und als ich im Frühjahr mit meinem neuen Buch anfing, habe ich sie in mein Atelier eingeladen. Zusammen haben wir für mein neues Naturfotografiebuch “Gefühl und Verstand” einen klassischen Satzspiegel nach dem Goldenen Schnitt entworfen. Für mich war das Neuland, die Schnittlinien in InDesign anzulegen und danach den Satzspiegel auszurichten. Diese gemeinsame kreative Arbeit hat mir soviel Freude bereitet. Ich habe nicht nur unglaublich viel gelernt (trotz meiner Verlagsausbildung), sondern ich bin froh, dass es das Fachwissen noch gibt und ich damit mein Buchprojekt professionalisieren konnte.

Das Buchformat

Ich hatte mir lange im Vorfeld Gedanken über das Format des Buches gemacht und viele meiner Fotografie-Sachbücher miteinander verglichen. So habe ich mich für das Format 25H x 23B cm entschieden – ein sehr schönes Buchformat für große Bilder.

Wobei ich später auf eine Buchbindung mit Fadenheftung und einem geraden Rücken viel Wert lege, damit man das Buch schön aufklappen und kein Inhalt im Buchrücken schlecht lesbar verschwindet bzw. Bilder abgeschnitten werden. Viele Sachbücher mit Klebebindungen bzw. schlecht gemachte Fadenheftungen leiden darunter.

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Die Schriftenauswahl

Neben dem klassischen Satzspiegel haben wir ebenso die Schriften festgelegt. Glücklicherweise hat mich Christina dabei beraten, bei der riesigen Auswahl kann man schon den Überblick verlieren. Zumal an eine Schrift große Herausforderungen gestellt werden:

  • Besitzt sie verschiedene Schriftschnitte und stellt sie Umlaute und Sonderzeichen da (viele schöne Schriften können leider keine Umlaute darstellen)
  • Ist sie gut les- und druckbar?
  • Ist sie modern, passt sie zum Inhalt und zur Zielgruppe des Buches

Hier haben wir uns viele Gedanken gemacht und einige Entwürfe angefertigt. Am Ende haben wir uns für eine Serifenlose Überschrift und für eine Serifenschrift des Lesetextes entschieden.

Das Grundgerüst steht. In den nächsten Wochen und Monaten werde ich weiter am Inhalt arbeiten. Wenn du dich für mein Buchprojekt interessierst und es unterstützen willst, dann schau mal hier

Buchprojekt: Naturfotografie Gefühl und Verstand

 

Unterstütze mein neues Naturfotografie-Buchprojekt!

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Gefühl und Verstand – Naturfotografie

UNTERSTÜTZE MEIN ÖKOLOGISCHES & NACHHALTIGES NATURFOTOGRAFIE-BUCH

 *  Das Buchcover ist ein Entwurf und wird nach erfolgreicher Finanzierung fertiggestellt.

Als ich 2014 mein Sachbuch “Naturfotografie mal ganz anders” veröffentlichte, ahnte ich nichts von seinem Erfolg. Seitdem sind über dieses Buch viele Workshopteilnehmer zu mir gekommen und ich habe tolle Menschen kennen gelernt. Das ist nun über vier Jahre her und gerade in den letzten Monaten häuften sich die Anfragen, wann und ob ich einen 2. Teil veröffentlichen würde. Anfang des Jahres entschloss ich mich zu diesem Schritt. Doch ich wollte andere Wege gehen als bisher.

Das Thema Umweltschutz liegt mir sehr am Herzen. Doch während die meisten nur auf ökologische Kleidung und Nahrung achten, schaut niemand auf Bücher, Zeitschriften und andere Publikationen – die jeden Tag tonnenweise produziert und weggeworfen werden. Die wenigsten Bücher und Zeitschriften, die in der Papiertonne landen, können weder sortiert noch recycelt werden. Niemand schaut auf die unermessliche Papierproduktion, Abholzung der Wälder in Sibirien und deren Umweltfolgen. Niemand interessiert sich für giftige Buchveredlungen: Folienkaschierungen, Heißfolienprägungen, Sonderlackierungen. Lesebändchen aus Plastik usw. Gerade im Naturfotografiebereich muss alles Hochglanz sein.

Als ich im letzten Jahr ein Buchprojekt zum Thema Wildbienensterben bei Startnext unterstützte und sah, dass das Buch nicht ökologisch hergestellt wird und es als Dankeschöns hochgiftige Alu-Dibond-Bilder angeboten wurden, war ich nicht besonders begeistert. Wie kann man sich gegen das Wildbienensterben einsetzen und gleichzeitig dafür sorgen, dass die Umwelt weiter geschädigt wird? Warum verstehen die wenigsten Menschen die Zusammenhänge?

Zu diesem Zeitpunkt war mir klar: Wollte ich jemals ein neues Buch zum Thema Naturfotografie veröffentlichen, MUSS es ökologisch und nachhaltig produziert werden. Denn Naturfotografie bedeutet auch Umweltschutz!

Mir war aber auch bewusst, wollte ich diesen steinigen und unbequemen Weg gehen, wird das wohl kaum mit einem Verlag gehen. Wie viele Verlage gibt es in Deutschland, die ökologisch und nachhaltig  –  dass heißt plastikfreie, ungiftige – Bücher produzieren? Man kann sie an einer Hand abzählen. Und es ist traurig für die gesamte Buchbranche, dass das Thema keine Rolle spielt  – Hauptsache billig in China produziert mit hohem Gewinnmargen, koste es was wolle. Wobei diese kaum beim Buchhändler vor Ort oder beim Autor hängen bleiben. Aber das ist ein anderes Thema. Die Buchhandelskette Thalia hat sogar in einem Gespräch behauptet, dass ökologische Bücher vom Kunden nicht gewünscht seien. Als ich das hörte, war ich voller Unglauben und STINKSAUER über die Bevormundung.

Liebe Thalia: Ich würde gerne ökologisch hergestellte Bücher kaufen! Bücher, die gerne irgendwann rückstandslos verrotten dürfen. Bücher, die gerne unsere Kinder in den Mund nehmen dürfen, ohne sich zu vergiften.

Seitdem ich mich für mein Buchprojekt entschlossen habe, bin ich auf der Suche nach regionalen Partnern, die mir bei meiner Buchproduktion helfen. Ich möchte im März 2019 die ökologische und nachhaltige Buchproduktion über die Crowdfunding-Plattform, Startnext finanzieren lassen.  Dafür brauche ich deine Unterstützung. 

Un weil es bis März noch ein paar Monate hin ist (auch wenn die Zeit schneller vergeht, als wir denken), eine Zeit in der ich das Buch inhaltlich weiter schreiben möchte, habe ich eine Informationsseite erstellt, indem du dich in den Buch-Newsletter eintragen kannst.

In den nächsten Wochen werde ich weiter über mein Buchprojekt “Gefühl und Verstand” berichten. Wenn du Fragen hast, melde dich bei mir.

Weitere Infos zum Buch findest du hier:

http://naturfotografie.jana-maenz.de/

Über mich – Hochsensibilität und Hochsensitivität

About me – Normalerweise fängt man in unserer Kultur eine Vorstellung damit an, wann und wo man geboren ist, was man gelernt, studiert und gearbeitet hat und welche Interessen man hat – Das sollte alles über die Person aussagen.

Viele Jahre habe ich mich an dieses Schema gehalten, weil ich es so gelernt habe. Auszubrechen und es anders zu machen, habe ich mich nicht wirklich getraut, ich wollte es ja „richtig“ machen und nicht negativ auffallen. Wenn ich meine eigene Beschreibung lese, denke ich: „Bin ich das? Was sagt das über mich aus?”: 

Im Nachhinein bereue ich es, dass ich mir nicht länger Zeit bzw. richtige Auszeiten genommen habe. Das ich alles im Turboflug absolviert habe. Ein Scheitern gab und gibt es nicht, denn ich musste es ja allen meinen Kritikern und Zweiflern beweisen, dass ich es kann. Und davon gab es immer mehr als Unterstützer, wobei ich innerlich mein größter Kritiker bin.

Doch die Medaille hat immer zwei Seiten: Was niemand von außen sieht, ist, dass ich seit meiner Teenagerzeit mit Panik- und Angstzuständen lebe. Das sie mich überall hinbegleiten, ob privat oder beruflich. Nach der Geburt meines Sohnes ging gar nichts mehr und ich erinnere mich an meinen Therapeuten, der zu mir sagte: „Jana, wenn du endlich das machst, was du (beruflich) machen willst, werden auch deine Panikattacken weniger werden oder gehen ganz weg.

In den letzten 25 Jahren war ich immer auf der Suche nach den Ursachen für diese lähmende Angst. Ich wollte sie verstehen und wissen, warum sie kommt. Denn was am schlimmsten für mich war: immer wenn ich mir ein Herz fasste und versucht habe zu erklären, warum ich so komisch/anders bin, wollte mich keiner verstehen. Oft kamen dann so Sätze wie: „Hier ist doch nichts“, „Versuche es auszuhalten“, „Reiß dich mal zusammen“… doch diese machten alles nur noch schlimmer, sodass ich jahrelang niemanden davon erzählte.

Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Tatsächlich sind seit meiner Selbstständigkeit die Angstzustände weniger geworden. Sie sind nicht weg und es gibt Tage, wo sie unerwartet ausbrechen. Denn es sind nicht nur Angstgefühle, sondern gewaltige körperliche Schmerzen die mich beherrschen und nach denen ich anschließend mehrere Tage brauche, um wieder in Ordnung zu sein.
Aber ich habe die Möglichkeit gefunden, mit ihnen besser umzugehen, mir Freiräume zu schaffen und das zu machen, was ich kann und liebe: Bücher/Artikel zu schreiben, Bilder zu bearbeiten, Fotospaziergänge in der Natur, Einzelcoachings, Webseiten gestalten – das sind die Dinge, die mich zufrieden machen. Die meine Vielseitigkeit unterstützen.

Denn ich gehöre zu den Menschen, die an vielen Dingen interessiert sind, die viel ausprobieren. Dafür gibt es die Ausdrücke wie Multitalent oder Vielbegabte(r). 
So ist es mir immer schwer gefallen, nach außen zu kommunizieren, dass ich zum einen schreibe, romantische, melancholische Naturbilder mache und zum anderen Geoinformatik studiert habe und heute WordPress & SEO unterrichte. Oft wurde ich in der Art gefragt: „Jana, du bist doch Fotografin. Wieso kannst du WordPress?, Wieso kannst du Bücher auch gestalten?“

Einfach deswegen, weil ich mich dafür interessiere, weil mir die technische Seite genauso viel Spaß macht. Ich beschreibe mich gerne als einen Menschen mit einer weichen weiblichen und technischen männlichen Seite. Beide kämpfen oft innerlich gegeneinander. Was aber vielmehr daran liegt, dass man in der heutigen Gesellschaft wenig Akzeptanz findet, wenn man nicht nur auf eine Sache spezialisiert ist und darin auch noch ein Zertifikat vorweisen kann. Und, noch schlimmer: Weil man laut KSK, Finanz- bzw. Gewerbeamt bestimmte Sachen als Künstler nicht machen darf, da sie nicht zu den künstlerischen Tätigkeiten gehören usw.

Ich bin Autodidakt. Ich liebe es, mir Inhalte  selber beizubringen, zu tüfteln, auszuprobieren, zu lesen usw. – bis ich es kann. Manchmal breche ich ab und wende mich neuen Dingen zu. Aber sie haben alle eines gemeinsam: Sie ergänzen meine Arbeit als Künstlerin, sie bilden eine Einheit. Das eine geht nicht ohne das andere.

Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Am Anfang meiner Beschreibung fragte ich danach, woher meine Panikzustände kommen. Warum ich mich damit so bestraft fühlte, allein gelassen, einsam. Wenn andere Spaß auf einem großen Konzert hatten, wäre ich am liebsten schreiend davon gerannt bzw. bin erst gar nicht mitgegangen. Dinge, woran viele Menschen Freude und Spaß haben, sind für mich der Horror und wenn ich es gemacht habe, weil ich dabei sein wollte, weil ich genauso wie die anderen sein wollte, wurde ich von schlimmen Angstzuständen heimgesucht, die in früheren Jahren auch schon mal aus Unkenntnis anderer heraus in der Notaufnahme endeten. Aber sie behinderten mich vor allem beruflich: Immer wenn andere mir sagten, warum ich nicht das so wie meine Kollegen anbieten könnte. Oder ich Sachen absagen musste, weil sie immense Angstzustände in mir hervorgerufen haben. Oft waren es nur Gerüche, Stimmungen, Gedanken, die diese Gefühle ausgelöst haben.

Vor ein paar Jahren fand ich dann einen Namen: Hochsensibilität  und Hochsensitivität. Mit einem Schlag wurde mir klar, warum ich anders bin als andere, warum ich mich zurück ziehen muss, warum ich so viele Dinge so extrem wahrnehme, dass sie mir emotional als auch körperlich wehtun. Warum ich Dinge wahrnehme, über die ich gar nicht sprechen mag, weil sie von den meisten Menschen als „spinnert“ bezeichnen würden.

Warum schreibe ich öffentlich darüber?

Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich es tue oder nicht. Denn ich bin nicht besser oder schlechter als andere und ich will auch nicht in irgendeine Schublade gesteckt werden. Zumal ich seit meiner Entdeckung mit niemanden darüber reden konnte und gleichnamige Foren im Internet gemieden habe, weil ich mich dort nicht wohl fühle.
Mut hat mir der Film „Sensitive – The Untold Story“ mit Dr. Elaine Aron und Alanis Morissette gemacht (nur auf englisch mit deutschem Untertitel). Ich hatte Tränen in den Augen, als ich das Interview mit Alanis sah. Denn ich fühle und erlebe es genauso.

Auszug aus dem Interview in The Untold Story

Dr. Elaine Aron: Jetzt wo ich Alanis Morissette kenne, halte ich sie für ein gutes Beispiel. Sie schreibt Songs, seit sie neun Jahre alt ist. So wie sie als Songwriterin wuchs, wuchs auch die Reizüberflutung. So verkaufte sich ihr Album „Jagged Little Pill“ weltweit über 30 Millionen Mal. Sie wurde absolut vergöttert.

Alanis Morissette: Auf der einen Seite wurden meine Eigenschaften als positiv und als Segen angesehen, und als etwas, dass einige Menschen unbedingt ausnutzen wollten. Und dann, im selben Atemzug war es etwas wie ein Fluch meines Daseins und eine Herausforderung für die Leute.

Dr. Elaine Aron: Die Leute wollen also die positive Seite deiner Sensibilität und sie wollen gleichzeitig, dass du die negative Seite loswirst. Aber du wirst sie nicht los.

Alanis Morissette: Gott weiß, ich habe es versucht. Ich dachte: „Also gut, ihr mögt den empfindsamen Teil nicht, die intensiven Gefühle die ich habe? Okay. Ich bin der bedürfnislose Roboter den ihr gerne hättet.“ Aber es gab eine große Fehlwahrnehmung, was meinen Lebensstil anging… Ich war zu anspruchsvoll, zu emotional, von allem zu viel, zu anstrengend. Daher verbrachte ich den Großteil meines Lebens damit, zu denken, dass ich ein Problem für die Menschen bin. Gleichzeitig bekam ich das Gefühl, dass das, was meine Hochsensibilität hervorbrachte, genau das war, was die Menschen wollten. Sie wollten das Ergebnis und die Früchte meiner Sensibilität. Aber sie wollten die Sensibilität selber nicht. Das war eine interessante Mischung: zum einen dafür geliebt und zum anderen dafür abgelehnt zu werden.

Nach dem Film und einem wunderbaren E-Mail Austausch mit Sue, die Anfang des Jahres einen Newsletter über Hochsensibilität verschickt hatte, habe ich mich dazu entschlossen, mein Anderssein nicht mehr zu verheimlichen. Denn spätestens wenn man in meine Kurse kommt, spürt man, dass ich anders bin. Was nicht immer einfach ist.

Ich möchte meine Kurse verändern. Ich möchte nicht mehr Workshops anbieten, bei denen ich denke, dass man es so tun muss, weil der Mainstream es verlangt. Viele Menschen möchten von mir lernen wie ich fotografiere, wie ich meine Bilder bearbeite. Und ich möchte das so gerne weitergeben. Doch einige sind nicht an mir interessiert, sie wollen einen schnellen messbaren Erfolg. Sie sind der Technik verhaftet und oder kommen aus ihrem Verhalten wie man lernt, nicht heraus und verlangen manchmal unbewusst Dinge, die ich nicht geben kann oder wollen einfach nur unterhalten werden. Doch das bin nicht ich.

Vergänglichkeit, Schwermut, Melancholie, Stille, Natur, Kontemplation, Erinnerung, Sensibilität, Romantik

Wer meine dunklen Fotografien mag, muss auch meine dunkle, melancholische Seite verstehen. Denn aus diesen Stimmungen heraus, entstehen meine Bilder und nicht weil ich einfach nur ein paar Regler zu Helligkeit und Kontrast verschiebe. Oft entstehen diese Bilder schon auf meinen Spaziergängen, weil ich mich gedanklich  zwischen philosophischen und metaphysischen Themen bewege oder einen intensiven Traum hatte und aus diesen Gefühlen heraus Dinge anders wahrnehme und fotografiere. Doch wie soll ich das vermitteln, wenn man mit vielen Menschen nicht darüber reden kann. Wenn man immer an der technischen, seichten Oberfläche bleibt. Wenn man nicht offen mit seinem Gegenüber reden kann. Ich bin dann zutiefst unglücklich, weil ich das, was ich liebe, nicht weitergeben kann.

An dieser Stelle komme ich an meine Grenzen, weil alles, was ich mache, meiner Hochsensibilität und hochsensitiven Art entspringt. Wie kann ich das besser vermitteln? Vor allem, indem ich Menschen anspreche, die ebenso sensibel sind, es vielleicht noch nicht wissen, aber fühlen. Menschen, die mehr suchen als einen Fotokurs, die auch den zwischenmenschlichen Austausch wünschen.

In den nächsten Wochen und Monaten werde ich weiter daran arbeiten. Jetzt wo ich den ersten Schritt gegangen bin und mich nicht mehr verstecken will.

Ein erster Schritt in die Richtung ist ein neues Buchprojekt mit dem Titel „Gefühl und Verstand“ – Naturfotografie. Es steckt noch in den Anfängen und wenn ich meine Idee umsetzten will, dann brauche ich viele Unterstützer. Bist du dabei, ein außergewöhnliches Fotografie-Sachbuch zu unterstützen?

Ich freue mich sehr, wenn du mir schreibst. Gerne auch persönlich in einer E-Mail. Denn ich weiß, dass es nicht einfach ist, öffentlich darüber zu reden.

Deutschland wird Fußballweltmeister 2018…

Fußballspiel Fußballweltmeisterschaft Deutschland 2018

… oder nicht?

Wenn es nach meinem Jungen ginge, wird Deutschland gewinnen. Und wenn es nach meinen Fußballbildern ginge, muss ich dem zustimmen – jetzt können wir gar nicht mehr verlieren!

Aber ehrlich, ich habe mit Fußball so gar nichts im Sinn, doch mein Junge ist so ansteckend, dass ich mit ihm ein Fußball-Fotoshooting machen musste, nachdem er ein Fußball Fanpaket geschenkt bekommen hatte. Sein Rewe Sammelalbum ist ebenfalls voll und er war so mutig, fremde Menschen an der Kasse zu fragen, ob sie ihm die Fußballbilder abgeben würden. Er war so charmant dabei, dass er vor allem ältere Herren leicht um den Finger wickeln konnte und er viele Karten zusammen hatte – bis ihn die eine Kassiererin freundlich des Ladens verwies :-) . Den Rest hat er sich in der Schule ertauscht.

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Morgen ist Kindertag und zur Feier des Tages er bekommt von uns neue Fußballschuhe und einen nigelnagelneugen WM-Fußball. Beim letzten WM Ball ist doch ganz schön die Luft raus…. Als Dankeschön für die tollen Bilder, die er mit mir gemacht hat. Ich bin so unglaublich stolz auf ihn, dass er mit mir die verrückten Fotoshootings macht und wir alle zusammen viel Spaß dabei haben.

Ich habe hier eine kleine Auswahl meiner Lieblingsbilder zusammen gestellt. Weitere Bilder auf Anfrage bzw. sie können direkt in meiner Agentur bestellt werden.