Kategorie: Aktuelles

Gedanken zur neuen Nikon Z7/Z6

Die Photokina ist vorbei und die neusten Kameramodelle sind passend zum Weihnachtsgeschäft 2018 auf dem Markt. Dabei bin ich froh, wenn der ganze Photokina-Zirkus vorbei ist. Vor vielen Jahren war ich auf der Messe, habe mich dort aber als Frau nicht wirklich wohl gefühlt. Zwischen all den Männern, die mit riesigen Objektiv vorm Bauch alles knippsen –  mit Vorliebe spärliche bekleidete Damen, die sich an den Messeständen präsentieren.

Aktuelle Reportagen aus diesem Jahr haben das Bild leider nicht überschreiben können, auch wenn sich die Messe an sich sehr modern präsentiert hat. Befreundete Fotografen haben sich sehr lobend geäußert und ich bin immer sehr an Neuigkeiten interessiert.

Ab dem Frühsommer 2019 wiederholt sich der Zirkus nun jährlich und ich frage mich, was das für die Kamerahersteller bedeutet, die ja jetzt schon mehrfach im Jahr neue Modelle ankündigen. Für mich ist die Entwicklung so rasant, das ich viele Modellversionen kaum noch wahrnehme.

Dank meiner Workshops halte ich zwar immer die neusten Kameras diverser Hersteller in den Händen, aber es wird immer schwieriger für mich, sie kennen zu lernen und erklären zu können. Das Verfallsdatum einer Kamera ist im letzten Jahrzehnt immer kürzer geworden und zeigt ähnliche Parallelen zum Smartphone: Jedes Jahr ein neues Modell, das verspricht, jetzt noch bessere Fotos zu machen.

Dabei sieht die Realität so aus, dass die neusten Modelle nicht immer die technisch besseren sein müssen. Wenn ich an meine Nikon D700 und dem Nachfolger D750 denke, weiß ich heute, dass die D700 technisch die weitaus bessere Kamera war. Bis heute fühle ich mich von Nikon getäuscht. Aus diesem Grund war ich die letzten Jahre immer eher skeptisch. Ansatzweise hatte ich die letzten Monate mit der Nikon D850 geliebäugelt, doch sie konnte bei einem Test zu den manuellen Fokusmessfeldern meine Erwartungen nicht erfüllen. Der Preis-Leistungs-Vergleich ist einfach nicht stimmig, wenn ich z.B. die manuellen Fokusmessfelder nicht bis zum Rand schieben kann und nur Dreiviertel des Suchers abgedeckt wird. Bei meiner Art der Fotografie ist das eine der wichtigsten Funktionen und ich vermisse sie seit der D700.

Dabei komme ich mir im Moment wie ein Dinosaurier vor, weil ich über altertümliche DSLRs im Herbst 2018 schreibe und gleichzeitig die neuen spiegellosen Vollformatkameras Z6 und Z7 von Nikon erschienen sind. In den letzten Wochen wurde ich doch immer wieder angeschrieben, was ich von den neuen Modellen halte. Als begeisterte Nikon-Userin müsste ich eigentlich in Jubel ausbrechen und wie gwegner schreiben:

„Als erster Kamera Hersteller bisher hat Nikon es tatsächlich geschafft mein “brauch ich nicht” gegenüber spiegellosen Kameras ins Wanken zu bringen. Was sie allerdings darüber hinaus geschafft haben, ist bei mir ein ziemlich krasses “Will ich haben” Gefühl zu erzeugen!“ Quelle

Natürlich habe ich die Testberichte genau gelesen. Doch ich muss gestehen, dass sich das Gefühl „Will ich haben“ bisher nicht eingestellt hat. Im Gegenteil. Denn alleine das Gewicht und die Features sind kein wirklicher Kaufanreiz. Würde ich mir heute z.B. die Z7 zulegen wollen, müsste ich ca. 3990,- aufbringen. Doch das ist nur der Body. Ich bräuchte für 300 Eur einen Adapter, um meine Objektive weiter verwenden zu können (bzw. müsste damit leben, das einige Objektive fremder Hersteller nicht gehen) sowie neue Speicherkarten und Akkus. Von größeren Speichermedien und kostenpflichtigen Bildbearbeitungs-Updates ganz zu schweigen. Denn oft wird vergessen, dass ein Umstieg auf ein neues Kameramodell einen Rattenschwanz an weiteren Kosten nach sich zieht.

Dabei habe ich ungerne ein Modell, bei dem ich weiß, dass im nächsten Jahr ein Neues kommt und mir das Gefühl gibt, eine Kamera mit einem extremen Preisverfall zu besitzen. Ich möchte eine wertvolle und nachhaltige Fotoausrüstung. Spiegellose Kameras haben mir bisher immer das Gegenteil vermittelt.

Nikon habe ich immer geschätzt, weil man seit vielen Jahrzehnten dasselbe Bajonett verwendet hat. Nicht umsonst bin ich der Firma seit 22 Jahren treu. Ich mochte es, das die Kamera – egal ob Einsteigerkamera bis hin zum teuren Profimodell – immer den gleichen Aufbau hatte. Ich mag Beständigkeit, denn nur wenn ich die Kamera blind beherrsche, bin ich frei für die Fotografie.

Es ist mir bewusst, dass Nikon versucht, Marktanteile zurück zu erobern, die sie an Fuji, Sony, Olympus & Co als auch an die Smartphones verloren haben. Eine Entwicklung, die Marktkenner sicherlich vorhergesehen haben. Während mir persönlich nie eine Spiegellose Kamera im Nikon-Sortiment gefehlt hat, weil sie mich bei keinem Hersteller bisher überzeugen konnte. Dabei muss man sich immer wieder bewusst machen, dass es bei allen Kameraherstellern weniger um die Liebe zur Fotografie und technischen Raffinessen und vielmehr um Gewinnmaximierung geht.

Ebenso bin ich betrübt darüber, dass neben dem Massenmarkt, der auf viele Pixels, Touchdisplay, Wlan und Videos steht, die kleine Sparte der kreativen (Berufs-)fotografen vergessen wird, die den Technikwahnsinn nicht brauchen. Auch ich würde mich an einem neuen Modell erfreuen, doch einfach und abgespeckt: Ohne Video, ohne Touchdisplay, ohne akkufressenden digitalen Sucher. Leicht, robust, langlebig.

Ich gehöre doch zu den aussterbenden Fotografen-Dinosauriern, weil all das gegen die aktuelle Kameraverkaufsstrategie und dem Zeitgeist moderner Technik spricht. Gegen den Trend: immer mehr Funktionen, immer teurer, mit kurzer Verfallszeit.

Kurz zur Infos, wie die Kamera-Einführungspreise (nur Body) mit jedem neuen Vollformatmodell gestiegen sind:

2008 Nikon D700 ca. 2800,- Eur
2012 Nikon D800 ca. 2900,- Eur
2014 Nikon D810 ca. 3300,- Eur
2018 Nikon D850 ca. 4000,- Eur
… 2022 Nikon D900 ca. 5900,- Eur?

Wobei die Themen wie Umweltschutz, Klimaschutz bisher keine Erwähnung finden. Niemand spricht darüber, was stromfressende Akkus für den Klimaschutz bedeuten, niemand macht sich darüber Gedanken wie die Massen an Kameras hergestellt werden.

Für mein neues Naturfotografiebuch habe ich die Biographie von Karl Blossfeldt gelesen. Dabei hat mich eines beeindruckt, dass er 30 Jahre lang mit ein und der selben (Platten-)Kamera gearbeitet und damalige Kameratrends unbeachtet ließ.

Kannst du dir vorstellen, 30 Jahre lang mit einer Kamera zu arbeiten? Das würde heute nur sehr schwierig gehen. Nach wenigen Jahren erkennt der Computer die Kamera nicht mehr, weil die Anschlüsse veraltet sind. Zubehör kann man nach einiger Zeit nicht mehr kaufen und die digitalen Dateiformate sind veraltet und von aktueller Software höchstwahrscheinlich nicht lesbar. Der Rhythmus wo man immer mit muss – will man nicht stehen bleiben.

Die Frage ist nur, was kann man mitmachen und wo sind eigene Wege besser?

Die Woche habe ich von einem Fotodienstleister die Anfrage bekommen, ob ich schon in meinem Portfolio Videographie und Drohnenfotografie anbieten würde. Beides habe ich verneint, aber nicht weil es mich nicht interessiert, sondern weil meine Stärken woanders liegen. Wäre ich Hochzeits- oder Immobilienfotografin würde ich durchaus die Notwendigkeit sehen, das ich mich damit auseinander setze – vorausgesetzt es gibt eine hohe Nachfrage, die die Investition rechtfertigt.

Gleichzeitig spricht dagegen, dass es Kollegen gibt, die sich darauf spezialisiert haben und die man als Fotograf mit ins Team holen kann. So habe ich eine Kollegin, die sich auf Hochzeitsvideos spezialisiert hat und neben dem Filmen fit in Videoschnitt und Vertonung ist und auch die entsprechende Software mit Ausbildung besitzt. Sie macht wunderbare Videofilme, die einen ganz eigenen Charakter haben. Ich persönlich denke, dass man nicht gleichzeitig fotografieren und filmen kann, wenn man auf Qualität wert legt. Und jedes Sujet seine eigene spezielle Ausrüstung und Ausbildung braucht. Doch heute wird erwartet, dass man das alles kann. Schließlich verspricht die Kamera es ja in ihrer Werbung: Filmen und fotografieren ist ja kinderleicht, macht die Kamera von ganz alleine :-)

Und mein Fazit?

Nun, für technikverliebte Nikonjaner wird die neue spiegellose Vollformatkamera sicherlich ein Highlight des Jahres sein. Wer neu ins Vollformat einsteigen möchte und zwischen DSLR und DSLM entscheiden muss, ist das sicherlich ein guter Zeitpunkt. Im Kostenvergleich nehmen sich die Bodys der Z7 und D850 nichts, nur die neuen Objektive für die DSLM sind um ein vielfaches teurer (50mm Nikkor 1.4D ca. 180,- € versus Nikkor Z 50mm 1.8 für ca. 679,- € :: ein Vergleich zum Thema Bokeh und Blendensternchen würde mich brennend interessieren, wer mag mit mir testen?).

Für mich würde sich technisch nichts verbessern, die Fotos würden nicht großartiger oder besser verkäuflich werden. Das Glücksgefühl eine superneue Kamera zu haben, schnell verfliegen. Stattdessen würden hohe Umstiegskosten entstehen, die sich nicht beruflich amortisieren würden. Daher gehe ich wie immer rational mit dem Thema um. Bei all der Begeisterung fürs Neue warte ich ein paar weitere Jahre ab. Irgendwann wird auch für mich ein Modell kommen…

Hallo Nikon, wie wäre es mit einem umweltbewussten Kamerasystem? Nachhaltig, einfach, und clean, aber für Künstler/Berufsfotografen bezahlbar!

 

Neu: “Wasser” – Holunderelfe 08/2018

Holunderelfe, Zeitschrift, magazin

Ich freue mich, dass die neue Ausgabe der Holunderelfe erschienen ist. In der aktuellen Ausgabe dreht sich alles um das Thema Wasser. Auf Seite 6 findest du meinen Artikel zum Thema “Wald und Flur – Fotografieren mit allen Sinnen”. 

Aber was hat der Wald mit dem Thema Wasser zu tun? Und was verbindet  “Shinrin Yoku” mit Naturfotografie?

Holunderelfe, Zeitschrift, magazin

Wie immer kannst du das Heft online hier kaufen bzw. du findest das Magazin in allen Bahnhofsbuchhandlungen.

Frisch erschienen! Monatskalender 2019: Naturfotografie mit dem Smartphone

Es ist endlich wieder soweit! Ab sofort kannst du meinen Monatskalender 2019 vorbestellen. Ab Anfang/Mitte Oktober wird er dann lieferbar sein.

2019 dreht es sich inhaltlich um das Thema Naturfotografie mit dem Smartphone. Oft werde ich gefragt: “Wie kannst du mit deinem Smartphone diese Bilder machen? Das geht doch gar nicht!”

Natürlich hat ein Smartphone fototechnisch so seine Macken und Fehler und trotz massiver Werbung diverser Smartphonehersteller, ist noch lange nicht technisch auf dem Stand einer DSLR/Spiegellosen-Kamera. Schone alleine das fehlende “hochwertige” Objektiv und das man die Blende dementsprechend auch nicht wirklich einstellen kann, lässt das Smartphone zu einer “Schönwetterkamera” mutieren. Das heißt aber nicht, das man mit dem Smartphone keine interessanten Naturfotos machen kann. In diesem Kalender verrate ich dir meine Tipps & Tricks wie du die offensichtlichen Schwächen des Smartphones für dich verwenden kannst. Wie kannst du längere Belichtungszeiten kreativ einsetzen, die normalerweise nur “unscharfe” Fotos produzieren? Kann man Bokehs mit einem Smartphone zaubern? Und wie gehe ich mit Gegenlicht um? Wie fange ich sinnvoll Seitenlicht ein und was macht der magische Fokus? Wie können Texturen einen eigenen Look geben?  Wie kann ich Belichtungsprobleme umschiffen? Wie fotografiere ich am besten Nebel mit dem Smartphone?

Bist du neugierig geworden? Ich freue mich auf deine Bestellung!

Kalender 2019 Jana Mänz Thema: Naturfotografie mit dem Smartphone Das Smartphone als Kamera ist immer wieder umstritten. Ich nöchte dir anhand vieler Beispiele zeigen, wie du mit Schwächen der Smartphonekamera umgehen kannst und gefühlvolle Fotos entstehen können. © Jana Mänz

Der A5 Fotografie-Monatsplaner ist Kalender, Planer und Notizbuch in einem. Er ist ideal für unterwegs, er passt in jede Handtasche oder Fototasche. Er enthält praktische Monatsübersichten, 12 Monate, 56 Seiten und ausgewählte Zitate.
Das Papier besteht zu 100% Recyclingpapier. Er ist auf einem ungestrichenen Papier gedruckt, sodass der Kalender gut beschreibbar ist.

Format: Hochformat A5 (148×210 mm), 56 Seiten
Bindungsart: Klammerheftung
Material: Papier, 100 g/qm Recycling Offset weiß
Umschlag: 250 g/qm Recycling Offset weiß
Erhältlich: Herbst 2018

Gutscheinaktion bis zum 3. Oktober 2018:  Du kannst zwei Kalender für 24,80 statt 29,80 Eur bestellen. Trage den Gutscheincode im Warenkorb ein. 

Versandkostenfrei innerhalb Deutschland. Ins europäische Ausland Versand 3,50 Eur

Gutscheincode:  Kalender2019

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Auf den Spuren der Genius Loci

Workshop Naturfotografie Sächsische Schweiz 2018

Die letzten Tage habe ich damit verbracht, für die c’t digitale Fotografie einen neuen Artikel zum Thema Naturfotografie im Herbst zu schreiben (erscheint Ende Oktober 2018). In den Texten habe ich versucht, viele Facetten der Naturfotografie aufzugreifen. Ich mag die romantische Naturfotografie aber ich hinterfrage auch kritische Themen zum Umwelt- und Naturschutz. Wir übersehen oft, dass immer der Mensch und nicht die Technik im Vordergrund steht. Sie ist nur das Handwerkszeug, die Fotografie entsteht vor allem durch Wahrnehmung und Sehen. Auch dürfen wir in unserem Perfektionismus nicht vergessen, dass wir Menschen keine Maschinen sind. Wir werden durch Emotionen, Gedanken, Erlebnisse aber auch durch unsere Gesundheit geleitet, sodass die Ergebnisse der Fotografie, die Aufnahmen an keinem Tag gleich sind. Inspiration kommt nicht von alleine, Kreativität kann man nicht erzwingen und Motivation nicht durch eine neue Fototechnik erkaufen (zumindest nicht langfristig).
So geht es in einem Kapitel um das Thema Vorbilder in der Landschaftsfotografie. Es gibt viele Fotografen/innen, die ich sehr bewundere: Die isländisch/kanadische Fotografin Eydís S. Luna Einarsdóttir, der deutsche Landschaftsfotograf Bernd Ritschel oder dem brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado.

Doch wenn es um Vorbilder geht, komme ich nicht umhin, in die Malerei zu schauen. Es ist kein Geheimnis, dass ich die Gemälde von Caspar D. Friedrich liebe. Zumal er im Osten, in der Sächsischen Schweiz und auf Rügen, seine Spuren hinterlassen hat. In seinen Werken spricht mich immer wieder seine Melancholie und Romantik an, sodass ich versuche, diese auch in meinen Bildern darzustellen. Es geht mir aber nicht in erste Linie darum, ein Natur- und Landschaftsbild in seinem Duktus zu machen, sondern die geistige Atmosphäre eines Ortes, den Genios loci, zu erfühlen und in die Fotografie einzubinden. Die Liebe zur Heimat ist in seinen Werken bis heute spürbar und für mich fotografisch eine große Inspirationsquelle. Umso schöner ist es, sich auf seine Spuren auf Rügen oder in der Sächsischen Schweiz zu begeben und die Welt mit seinen Augen zu sehen. Auch wenn viele seiner Landschaftswerke aus zusammengesetzten als auch erfundenen Orten bestehen, so ist heute noch möglich, einzelne Plätze aufzusuchen.

Vielleicht möchtest du mit mir im goldenen Oktober auf eine einwöchige Fotoreise nach Rügen oder auf ein Wochenende in die Sächsische Schweiz mitkommen? Ruf mich doch einfach zu einem Kennenlernen-Gespräch an. Für beide Kurse gibt es jeweils noch zwei freie Plätze.

Landschaftsfotografie, Naturfotografie im Elbsandsteingebirge, Nationalpark Sächsische Schweiz

Was unterscheidet meine Workshops von anderen
und warum könnten genau die zu Dir passen?
Mein Geheimnis?

Ich schenke Dir und der Fotografie ganz viel Zeit und Aufmerksamkeit. Meine Art der Workshops und Fotospaziergänge bestehen NICHT darin, von Hotspot zu Hotspot zu hetzen, dir die Kamera einzustellen, dann Schuss und weiter zu stürmen. Ich möchte dir fotografieren vermitteln. Ich möchte, dass Du Fotografie erlebst, verstehst und woraus das „Gute Bild“ hervorgeht. Es geht nicht darum, als Erster im Ziel zu sein sondern glücklich ins Ziel zu kommen. Mit viel Muße und unter Wahrnehmung der Schönheit der Natur führe ich dich an wunderbare Orte in der Natur. Ich zeige dir, wie man genau hinschaut und die wunderbarsten Motive sehen lernt.

„Nichts Süßeres gibt es, als der Sonne Licht zu schauen“

Friedrich Schiller

Ich möchte mit Dir im Gespräch Motive mental erarbeiten. Dazu gehört es, auch mal eine Weile an einem Ort zu bleiben, ihn zu beobachten und zu genießen, die Sonne im Gesicht zu spüren, den Alltag hinter sich zu lassen und zu entschleunigen. Je nach Standort und Motiv werden in das Gespräch auch technische Tipps und Tricks fließen – je nach deinem Vorwissen –, doch sie werden nicht nach Stundenplan abgehandelt. Es gibt keine Aufgaben und keine theoretischen Abhandlungen, keine PowerPoint-Folien.

Workshop Fotokurs Naturfotografie Landschaftsfotografie Sächsische Schweiz 2018

Fragen wie „Und was machen wir jetzt, was ist der Plan…“ solltest Du dir und anderen nicht stellen, denn es gibt an jedem Ort eine Fülle an Motiven und Möglichkeiten. Du musst dich nur darauf einlassen können.

Mir ist es wichtig, dass wir eine entspannte Zeit miteinander verbringen. Das wir uns gemeinsam dem schönsten Hobby der Welt widmen, darüber Gespräche führen und uns kennen lernen. Erst dann wirst Du verstehen, warum ich wie fotografiere und wie ich meine Motive sehe. Stelle viele Fragen und hinterfrage deine Gewohnheiten. Versuche dich darauf einzulassen, neues auszuprobieren, zu spielen, kreativ zu werden. Warum fotografieren alle mit einer Sonnenblende? Muss das Motiv scharf sein? Sind Abbildungsfehler erlaubt?

Blicke aus neuer Perspektive auf Alltägliches. Lass dich vom Licht und Motiv inspirieren und probiere neue Techniken mit deiner Kamera aus. Ich bin dabei immer für dich da. Keine Frage ist zu dumm, um sie nicht zu stellen. Diskutiere mit mir und anderen, bleibe wach und offen. Finde die Balance zwischen der persönlichen Freiheit alleine zu fotografieren und dem gemeinsamen Austausch mit der Gruppe. Beides ist wichtig, wenn Du dich weiterentwickeln möchtest. Bleibe ebenso offen für eine Bildkritik, nimm das an, was dich weiterbringt. Versuche vor dem Kurs zu ergründen, was Du lernen möchtest, warum Du denkst, dass ich die Richtige für dich bin. Was ist Deine Erwartungshaltung von dir selber und zum Workshop?

Workshop Naturfotografie Sächsische Schweiz 2018

Ich biete nicht an:
– 10 Foto-Hotspots an einem Tag
– Stress, Hektik, Zeitdruck
– Schulunterricht und Hausaufgaben

Dafür bekommst Du:
– Viel Zeit geschenkt
– Entschleunigung
– Kreativität
– Tipps & Tricks zur Fotografie
– Intensive Gespräche, Austausch

Naturfotografie Workshop: Du hast Lust, mit mir im Oktober 2018 nach Rügen zu fahren, wenn die Buchenwälder sich in allen Farben präsentieren? Oder in die mystische Sächsische und Böhmische Schweiz?

Verkaufe Fotostudiozubehör, Fotografiebücher

Ich habe in meinem Fotoatelier aufgeräumt und würde gerne ein paar gebrauchte Sachen verkaufen

  • 4 Fotobücher Paketpreis (19,- Eur)
  • Nikon D700 + Zubehör (399,- Eur)
  • 2 Tisch Fotolampen (20,- Eur)
  • Fototasche Domke inkl. Wax (79,- Eur)
  • Mobiles Teleskophintergrundsystem (ohne Papierrolle) (20,- Eur)
  • 3 Tageslicht-Fotostudiolampen inkl. Stative inkl. Leuchtmittel (25,- Eur)

 

Bitte einfach anrufen 03437-7071314 . Bis auf das Mobile Hintergrundsystem und die großen Studiolampen inkl. Stative  kann ich alles versichert verschicken (zzgl. 6,90 € Versand mit DHL)

Exklusive Hotelfotografie: Die Schiffsmühle in Grimma

Schiffsmühle Grimma

Ein ganzes Hotel fotografieren? Von Innen, von Außen, von den Kellerräumen bis aufs Dach hinaus… Besser kann man ein Hotel nicht kennen lernen und ich war begeistert.

Seit vielen Jahren nun treffe ich mich mit meinen Fotoschülern an der Schiffsmühle in Grimma. Dort ist mein Treff- und Ausgangspunkt für meinen Fotospaziergang. Anschließend gehe ich dort gerne etwas Essen und Trinken, denn ich mag die Küche dort sehr. Aber das Hotel, die Tagungsräume und die Eventlocation kannte ich nicht.

Hotelfotografie mal ganz anders!

Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich den Auftrag vom Erlebnishotel Schiffsmühle erhielt, für neue Marketingmaterialien die komplette Anlage zu fotografieren. Ein Projekt, bei dem ich insgesamt drei Tage vor Ort war. Wobei ich einen kalten Januar-Samstag als Langschläferin nie vergessen werde, weil ich schon kurz vor 5 Uhr das Frühstücksbuffet fotografiert habe. An diesem Morgen wollte einfach die Sonne nicht aufgehen und versteckte sich hinter grauen dunklen Wolken im Muldental.

Dabei kann es dort so schön sein, denn mein erster Arbeitstag fand an einem wunderschönen Sommertag im August statt. Von morgens bis abends konnte ich in einem wunderbaren Licht fotografieren. Vor allem war ich von den unterschiedlichen und sehr modernen Themenzimmern begeistert. Einige Zimmer habe so einen tollen Ausblick auf das Muldental, besser kann man keinen Urlaub verbringen. Mein Highlight war das Badezimmer mit Wannen-Ausblick – Wellness für die Seele. Ein gutes Buch, ein Glas Rotwein und der Ausblick. Schöner kann man nicht baden. Leider konnte ich dort nicht entspannen, denn die anderen Zimmer warteten schon darauf, fotografiert zu werden. Und so ging es weiter, bis hinauf aufs Dach, von wo man einen wunderbaren Ausblick auf das Muldental hat bis in den Keller, wo sich die Bowlingbahn in einer echten Natursteingrotte befindet.

Mein Angebot für Hotel- und Restaurant-Besitzer

Und wenn du ein Hotel oder Restaurant besitzt und du ebenso grandiose Hotelfotos bzw. professionelle Restaurantbilder von mir für deine Werbung haben möchtest, dann ruf mich an! Meine Fotos sind Einzigartig. Mit einem besonderen Blick fürs Detail bilde ich dein Hotel, dein Restaurant individuell ab. Gerne komme ich deine Location vorher besichtigen und wir besprechen, was an dem Fototag wichtig ist und worauf wir achten müssen.

Ein paar Punkte vorweg:

  • Sind Fenster und spiegelnde Flächen geputzt?
  • Sind die Blumen, das Obst etc. frisch?
  • Sind Tischdecken/Bettwäsche sauber und gebügelt?
  • Entferne Flaschen mit Etiketten, Werbebroschüren, Mülleimer, Plastikbecher, Kleiderbügel, alte Telefone, verstecke Kabel usw.

Jana Mänz ist eine sehr erfahrene, professionelle, kreative Hotelfotografin mit Sitz in Grimma, Leipzig, Muldental, Sachsen.

Du suchst eine außergewöhnliche Fotografin für dein Hotel? Kontaktiere mich für ein unverbindliches Angebot!

Umfrage zum neuen Fotografiebuch “Gefühl und Verstand”

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Seid ein paar Tagen ist es öffentlich: Ich schreibe ein neues Naturfotografiebuch. Ich habe viele Ideen und etliche Texte sind auch schon fertig. Bei meinem letzten Buch “Naturfotografie mal ganz anders” habe ich Kollegen gefragt, ob Sie mit ihren Themen, die ich fotografisch nicht mache, mein Buch bereichern möchten. Damals fand ich zehn ganz tolle und verschiedene Gastautoren.

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Das wird in meinem neuen Buch anders sein. Es wird 100% ich sein, mit all meinen Fotos und Themen, die mich ausmachen. Es ist mir aber wichtig, dass ich ein Buch schreibe, das die Themen, Fragen und Wünsche meiner Leser aufgreift. Jetzt hast du die Möglichkeit mir zu schreiben.

Mach mit bei meiner Umfrage!

Was bewegt dich? Was möchtest du im Buch inhaltlich haben?  Was berührt dich? Was möchtest du von mir lesen?

Du kannst mir auch Fragen zur Crowdfunding oder zur ökologischen Buchherstellung allgemein stellen. Vor allem wenn du mich im März 2019 bei Startnext unterstützen möchtest!

Startnext, Crowdfunding, Buchprojekt, Naturfotografie, Sachbuch, Sachbuch, Naturfoto, Landschaftsfotografie, Ökologisch, Umweltfreundlicher BuchdruckWichtig ist, mein neues Buch wird keine Fotoschule! Ich werde nicht auf Blende, Belichtungszeit und Hyperfokaldistanz eingehen – diese Themen werden sowohl in vielen Sachbüchern als auch im Internet viel besser erklärt, als ich es je könnte bzw. viele Themen sind in meinem ersten Buch von mir beschrieben. Meine Themen sind eher die weichen, die emotionalen: Es geht um Wahrnehmung, ums Sehen – aber auch Melancholie, Farben, Energie, Flow, Kreativität, Glück, Jahreszeiten, Sinne uvm.

Themen, die uns Mensch und (Hobby-)Fotograf ausmachen und die teilweise unbewusst in die Fotografie fließen. Vor allem dann, wenn wir die Technik beherrschen und nach Höherem streben.

Ich freue mich sehr auf deine Fragen, Wünsche und Vorschläge!

Schreib mir eine E-Mail…

Frisch Erschienen: Holunderelfe Sommerausgabe 2018

Komm mit! Wir lassen die Farben tanzen: Wir färben Wolle & Fasern mit Sauerampfer. Wir genießen die Farben-, Blüten- und Insektenpracht in der wilden Wiese. Es geht um selten gewordene Gemüsesorten, Nachhaltigkeit im Badezimmer und um märchenhafte Farbenpracht. Wir stellen Euch verschiedene Spindelarten vor, genauso ein fast vergessenes Heilkraut der Göttinnen – Beifuß – und dessen Ver- und Anwendungsmöglichkeiten. Es geht sehr bunt zu. Wir lassen nicht nur die Spindeln tanzen, sondern auch Dein Herz! Wie bunt traust Du Dich zu sein?

Kennst du schon die Zeitschrift Holunderelfe?

Seit dem letzten Jahr bin ich regelmäßig als Autorin dabei und versuche Naturfotografie ganz einfach zu erklären. Im aktuellen Sommerheft “Farbentanz” bin ich mit einem Artikel über Insektenfotografie dabei. In der letzten Ausgabe “Kopfsache” habe ich erklärt, wie du mit dem Smartphone bessere Naturbilder machen kannst. Jetzt gibt es beide Hefte bis Ende Juni im Angebot. Schau mal rein…

Buchprojekt Gefühl und Verstand: Satzspiegel mit goldenem Schnitt

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Den Goldenen Schnitt als Gestaltungsregel kennt in der Fotografie fast jeder. Ich bin eine Freundin dieser Gestaltungsregel, denn in den meisten Fällen gestaltet er das Foto sehr harmonisch (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Doch wusstest du, dass es den Goldenen Schnitt auch für die Gestaltung von Buchseiten gibt?

Als ich im letzten Jahr einen meiner Fotospaziergänge an der Mulde leitete, hatte ich eine sehr nette junge Frau dabei. Wir sind ins Gespräch gekommen und es stellte sich heraus, dass Christina Schriftsetzmeisterin ist. Ungewöhnlich, dass sich eine junge Frau für diesen Ausbildungsweg entschied. Ich dachte, dass dieser Beruf in der heutigen Zeit ausgestorben ist.

Wir fingen über mein Lieblingsthema “Schriften” an zu fachsimpeln und konnten gar nicht wieder aufhören. Neben meiner Fotosammelleidenschaft sammle ich nämlich gerne viele Fonts auf meinem Rechner, um für jedes Thema – ob von einer romantischen Schreibschrift bis hin zu einer modernen Serifenlosen Schrift eine große Auswahl zu haben.

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Der Satzspiegel

Wir blieben im Kontakt und als ich im Frühjahr mit meinem neuen Buch anfing, habe ich sie in mein Atelier eingeladen. Zusammen haben wir für mein neues Naturfotografiebuch “Gefühl und Verstand” einen klassischen Satzspiegel nach dem Goldenen Schnitt entworfen. Für mich war das Neuland, die Schnittlinien in InDesign anzulegen und danach den Satzspiegel auszurichten. Diese gemeinsame kreative Arbeit hat mir soviel Freude bereitet. Ich habe nicht nur unglaublich viel gelernt (trotz meiner Verlagsausbildung), sondern ich bin froh, dass es das Fachwissen noch gibt und ich damit mein Buchprojekt professionalisieren konnte.

Das Buchformat

Ich hatte mir lange im Vorfeld Gedanken über das Format des Buches gemacht und viele meiner Fotografie-Sachbücher miteinander verglichen. So habe ich mich für das Format 25H x 23B cm entschieden – ein sehr schönes Buchformat für große Bilder.

Wobei ich später auf eine Buchbindung mit Fadenheftung und einem geraden Rücken viel Wert lege, damit man das Buch schön aufklappen und kein Inhalt im Buchrücken schlecht lesbar verschwindet bzw. Bilder abgeschnitten werden. Viele Sachbücher mit Klebebindungen bzw. schlecht gemachte Fadenheftungen leiden darunter.

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Die Schriftenauswahl

Neben dem klassischen Satzspiegel haben wir ebenso die Schriften festgelegt. Glücklicherweise hat mich Christina dabei beraten, bei der riesigen Auswahl kann man schon den Überblick verlieren. Zumal an eine Schrift große Herausforderungen gestellt werden:

  • Besitzt sie verschiedene Schriftschnitte und stellt sie Umlaute und Sonderzeichen da (viele schöne Schriften können leider keine Umlaute darstellen)
  • Ist sie gut les- und druckbar?
  • Ist sie modern, passt sie zum Inhalt und zur Zielgruppe des Buches

Hier haben wir uns viele Gedanken gemacht und einige Entwürfe angefertigt. Am Ende haben wir uns für eine Serifenlose Überschrift und für eine Serifenschrift des Lesetextes entschieden.

Das Grundgerüst steht. In den nächsten Wochen und Monaten werde ich weiter am Inhalt arbeiten. Wenn du dich für mein Buchprojekt interessierst und es unterstützen willst, dann schau mal hier

Buchprojekt: Naturfotografie Gefühl und Verstand

 

Unterstütze mein neues Naturfotografie-Buchprojekt!

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Gefühl und Verstand – Naturfotografie

UNTERSTÜTZE MEIN ÖKOLOGISCHES & NACHHALTIGES NATURFOTOGRAFIE-BUCH

 *  Das Buchcover ist ein Entwurf und wird nach erfolgreicher Finanzierung fertiggestellt.

Als ich 2014 mein Sachbuch “Naturfotografie mal ganz anders” veröffentlichte, ahnte ich nichts von seinem Erfolg. Seitdem sind über dieses Buch viele Workshopteilnehmer zu mir gekommen und ich habe tolle Menschen kennen gelernt. Das ist nun über vier Jahre her und gerade in den letzten Monaten häuften sich die Anfragen, wann und ob ich einen 2. Teil veröffentlichen würde. Anfang des Jahres entschloss ich mich zu diesem Schritt. Doch ich wollte andere Wege gehen als bisher.

Das Thema Umweltschutz liegt mir sehr am Herzen. Doch während die meisten nur auf ökologische Kleidung und Nahrung achten, schaut niemand auf Bücher, Zeitschriften und andere Publikationen – die jeden Tag tonnenweise produziert und weggeworfen werden. Die wenigsten Bücher und Zeitschriften, die in der Papiertonne landen, können weder sortiert noch recycelt werden. Niemand schaut auf die unermessliche Papierproduktion, Abholzung der Wälder in Sibirien und deren Umweltfolgen. Niemand interessiert sich für giftige Buchveredlungen: Folienkaschierungen, Heißfolienprägungen, Sonderlackierungen. Lesebändchen aus Plastik usw. Gerade im Naturfotografiebereich muss alles Hochglanz sein.

Als ich im letzten Jahr ein Buchprojekt zum Thema Wildbienensterben bei Startnext unterstützte und sah, dass das Buch nicht ökologisch hergestellt wird und es als Dankeschöns hochgiftige Alu-Dibond-Bilder angeboten wurden, war ich nicht besonders begeistert. Wie kann man sich gegen das Wildbienensterben einsetzen und gleichzeitig dafür sorgen, dass die Umwelt weiter geschädigt wird? Warum verstehen die wenigsten Menschen die Zusammenhänge?

Zu diesem Zeitpunkt war mir klar: Wollte ich jemals ein neues Buch zum Thema Naturfotografie veröffentlichen, MUSS es ökologisch und nachhaltig produziert werden. Denn Naturfotografie bedeutet auch Umweltschutz!

Mir war aber auch bewusst, wollte ich diesen steinigen und unbequemen Weg gehen, wird das wohl kaum mit einem Verlag gehen. Wie viele Verlage gibt es in Deutschland, die ökologisch und nachhaltig  –  dass heißt plastikfreie, ungiftige – Bücher produzieren? Man kann sie an einer Hand abzählen. Und es ist traurig für die gesamte Buchbranche, dass das Thema keine Rolle spielt  – Hauptsache billig in China produziert mit hohem Gewinnmargen, koste es was wolle. Wobei diese kaum beim Buchhändler vor Ort oder beim Autor hängen bleiben. Aber das ist ein anderes Thema. Die Buchhandelskette Thalia hat sogar in einem Gespräch behauptet, dass ökologische Bücher vom Kunden nicht gewünscht seien. Als ich das hörte, war ich voller Unglauben und STINKSAUER über die Bevormundung.

Liebe Thalia: Ich würde gerne ökologisch hergestellte Bücher kaufen! Bücher, die gerne irgendwann rückstandslos verrotten dürfen. Bücher, die gerne unsere Kinder in den Mund nehmen dürfen, ohne sich zu vergiften.

Seitdem ich mich für mein Buchprojekt entschlossen habe, bin ich auf der Suche nach regionalen Partnern, die mir bei meiner Buchproduktion helfen. Ich möchte im März 2019 die ökologische und nachhaltige Buchproduktion über die Crowdfunding-Plattform, Startnext finanzieren lassen.  Dafür brauche ich deine Unterstützung. 

Un weil es bis März noch ein paar Monate hin ist (auch wenn die Zeit schneller vergeht, als wir denken), eine Zeit in der ich das Buch inhaltlich weiter schreiben möchte, habe ich eine Informationsseite erstellt, indem du dich in den Buch-Newsletter eintragen kannst.

In den nächsten Wochen werde ich weiter über mein Buchprojekt “Gefühl und Verstand” berichten. Wenn du Fragen hast, melde dich bei mir.

Weitere Infos zum Buch findest du hier:

http://naturfotografie.jana-maenz.de/