Kategorie: Lightroom

Warum ein Preset nicht auf jedes Foto angewendet werden kann

Warum ein Preset nicht auf jedes Foto angewendet werden kann

Letztens habe ich eine Nachricht bekommen, dass meine Presets nicht auf die Fotos passen würden. Die Aussage hat mich nachdenklich gestimmt, schon alleine deswegen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass es die Annahme gibt, das ein Preset jederzeit und allgemeingültig einsetzbar ist. Warum nicht?

Was ist überhaupt ein Preset?

Ein Preset speichert Voreinstellungen wie Helligkeit, Kontrast, Farbe, Schärfe, Körnung aber auch Vignettierung, Körnung und Profilkorrekturen. Ein Preset kann eine Auswahl dieser Voreinstellungen speichern oder alles.

Da es in Lightroom eine unglaubliche Vielzahl an Einstellungen zum Thema Farbe, Schatten, Lichter usw. gibt, die man wiederum unterschiedlich miteinander verknüpfen kann, kann ein Preset diese Einstellungen speichern. Weil es so differenzierte Einstellungen gibt, gibt es ebenso ganz unterschiedliche Presets. Die einen machen ein Foto heller, freundlicher. Die anderen zaubern ein Vintage 70er Jahre Stil, andere bilden nur einen Filmstil z.B. Kodak Gold ab, andere gehen ins Mystische und machen ein Bild dunkel. Für jeden Geschmack gibt es ein Preset.

Wichtig ist aber die Grundlage, also das Foto selber. Wie wurde das Bild fotografiert, mit geöffneter oder geschlossener Blende, wie hell ist das Foto, was ist zu sehen, ein Portrait, eine Landschaft?

Je nachdem was für ein Motiv dargestellt ist, sollte ein entsprechendes Preset verwendet werden, damit die Aussage des Bildes unterstrichen wird. Ein Preset soll bzw. kann auch nicht ein Foto per se schöner oder besser machen, sondern das hervorheben, was man vor Ort beim fotografieren empfunden hat. Presets können Bilder auch zerstören, vor allem wenn man es bei den Reglern wie z.B. beim Kontrast, Schärfe, Farbe usw. übertreibt.

Das schöne an den Presets ist, dass sie jederzeit angepasst werden können. Es gibt kaum Presets die ich 1:1 übernehme. An jedem Bild justiere ich nach, passe ich an. Dazu gehört, dass ich die Funktionen in Lightroom im Schlaf beherrsche, sodass ich mich hundertprozentig auf den kreativen Flow einlassen kann. Müsste ich erst nach gewissen Funktionen suchen, wäre der kreative Prozess unterbrochen. Presets helfen dir dabei, gewisse Grundstimmungen und Aussagen hervorzuheben und sie geben die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit einen Look auszuprobieren, sie erleichtern ungemein die Arbeit eines Fotografen. Doch die wahre Kunst besteht darin, das Preset dir nach deinen Wünschen und Vorstellungen anzupassen, etwas neues zu kreieren.

Und das tolle in Lightroom ist, dass du diese veränderten Einstellungen als neues Preset abspeichern kannst, sodass du Bilder aus der selben Reihe komfortabel anpassen kannst.

Hier eine kleine Auswahl von Landschaftsbildern, die mit ganz unterschiedlichen Presets von mir bearbeitet wurden.

 

 

10 Fakten was du über Lightroom wissen musst

10 Fakten was du über Lightroom wissen musst

Ich werde oft gefragt, was man in Lightroom machen kann und was nicht. Wer noch nicht mit dieser Bildbearbeitungssoftware gearbeitet hat, kann sich kaum vorstellen wie umfangreich Lightroom ist und wie es funktioniert. An manche Dinge muss man sich erst gewöhnen, aber wenn man das geschafft hat, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Ich habe die 10 wichtigsten Fakten über Lightroom zusammengestellt und vielleicht kann ich dich überzeugen, die Software mal auszuprobieren…

1. LR ändert niemals deine Original-Raw Datei!
2. In LR brauchst du nicht speichern, das passiert immer automatisch im Hintergrund.
3. In LR hast du jederzeit zugriff auf deine Original-Dateien, sie werden nicht in ominösen Bibliotheken versteckt!
4. Du kannst jederzeit alle Bearbeitungen zurücksetzen und verändern!
5. LR funktioniert gleich auf dem PC und Mac und du kaufst generell zwei Lizenzen (z.B. für Laptop und Rechner)
6. LR hilft dir dabei, deine Bilder effizient zu verwalten, sodass du schnell deine Bilder wieder findest.
7. In LR kannst du nicht mit Ebenen arbeiten oder Composings erstellen!
8. LR arbeitet nur im RGB Modus und kann Bilder nicht für den Druck in CYMK exportieren.
9. LR macht aus einem schlechten Foto kein gutes, aber es holt verdammt viel aus den Bildern heraus.
10. Lightroom macht sehr viel Spaß und unterstützt deine Kreativität!

PS: Lightroom arbeitet mit sogenannten Presets, mit denen du eine Vielzahl von Möglichkeiten hast, dein Bild zu entwickeln. In meinem Shop findest du verschiedene Presets zum Download.

Fünf einfache Möglichkeiten, mit der du eine Fotocollage erstellen kannst

1. Eine Bildercollage mit Picasa erstellen

Tipp 1 Picasa: Mit der kostenlosen Bildbearbeitungssoftware Picasa kannst du ganz einfach und schnell, vielfältige Collagen erstellen. Unter einem ganz unscheinbaren Icon versteckt sich die Collagenfunktion, die sehr vielfältig und einfach zu bedienen ist.Eine-Bildercollage-erstellen-Picasa1
Zum einen kannst du verschiedene Formate zum anderen Collagenarten auswählen. Du kannst Bilder in der Collage hinzufügen, aber auch wieder löschen, dann setzt sich die Collage jedesmal neu zusammen. Der einzige Nachteil ist, dass du nicht auch selber ein Collagendesign anlegen kannst.
Eine Collage mit Picasa erstellen

Hinweis: Picasa wird zum 1. Mai 2016 leider eingestellt.

2. Eine Bildercollage mit Lightroom erstellen

Tipp 2 Lightroom: Eigentlich denkt man ja, Lightroom bietet keine Collagen-Funktion an. Offiziell tut es das auch nicht, aber was wären wir, wenn wir nicht um die Ecke denken würden? Not macht bekanntlich erfinderisch. Es gibt die Buchfunktion. In der gibt es die Möglichkeit, eine Einzelseite ohne Buchcover anzulegen und dann dieser Seite zu sagen, wie viele Bilder man auf dieser anzeigen möchte. Das ist dann unsere fertige Collage und da es viele Seitenvorlagen gibt, es gibt es viele Möglichkeiten, eine Bildercollage zu erstellen. Später exportiere ich dann diese einzelne Buchseite als jpg und fertig ist die Bildercollage!
Eine Collage mit Lightroom erstellen

3. Eine Bildercollage mit Canva erstellen

Tipp 3 Canva: Canva ist eine Online-Plattform, auf der du die unterschiedlichsten Collagen, unterteilt nach Verwendungszweck z.B. Poster, Facebook-Banner, Instagram-Post etc., erstellen kannst. Log dich ein und lade deine Bilder hoch. Das schöne bei Canva ist, das die Collagen häufig noch mit schönen Schriftzügen veredelt werden. Wer kein Händchen für Schriften udn Designs hat, ist hier super aufgehoben, auch wenn manche Designs kostenpflichtig sind.
Eine Collage mit Picasa erstellen

4. Collage to go – Eine Bildercollage im Smartphone erstellen

Tipp 4 Smartphone App: Es gibt für jedes Smartphone, ob Android/IOs/Windows die unterschiedlichsten Collagen-Apps. Ein paar habe ich ausprobiert, doch da ich mein Smartphone nicht mit vielen Apps belasten möchte, habe ich es auf eine reduziert:  Photocollage (Android / IOs) Kinderleich zu bedienen, nimmt nicht viel Platz weg und läuft stabil.
Eine Collage mit der App Photocollage erstellen

5. Handmade with Love – Eine Bildercollage schneiden und kleben

Tipp 5 Eine Collage kleben: Du hast viele eigene Fotos ausgedruckt, du besitzt viele Zeitschriften oder andere Papiere, aus denen du eine Collage erstellen kannst? Dann nichts wie los, was gibt es schöneres, als mal wieder zu Schere und Kleber zu greifen und mit den Händen zu arbeiten. Eine Arbeit, in der du zur Ruhe kommst. Bilder sichten, ausschneiden, Kleber riechen, Papiere fühlen und legen, kreativ arbeiten. Eine Arbeit für alle Sinne und mit einem Ergebnis, das du gleich an die Wand hängen kannst :-)
Eine Collage ausschneiden und kleben

Lightroom 6: Die neue Pinselfunktion innerhalb des Verlaufsfilters

Vor einiger Zeit schrieb ich über die Neuerungen in Lightroom 6. Leider waren im Enwickeln Modul nur wenige Funktionen neu.

  1. Die Tier-Rote-Augen-Funktion
  2. HDR- und Panorama-Funktion
  3. und der Pinsel innerhalb des Verlaufsfilters.

Auf letzteres möchte ich eingehen, da diese Funktion durchaus ihre Vorteile hat. Bisher war es so, wenn ich den Verlaufsfilter verwendet habe, dann wurde die komplette Breite des Filters im Bild angepasst. Zum Beispiel wenn man einen blauen Himmel etwas kräftiger oder dunkle Seitenbereiche aufhellen wollte. Doch nicht immer sollte der Filter über die komplette Seite gehen. Ich habe mir in der LR5 Version so geholfen, indem ich anschließend mit dem Korrekturpinsel bestimmte Bereiche im Verlaufsfilter wieder aufgehellt oder abgedunkelt habe. Das muss ich seit LR6 nicht mehr tun. Ich habe nun innerhalb des Filters die Möglichkeit, mit einem Pinsel, Teile hinzuzufügen oder zu entfernen.

Ich zeige dir ein Beispiel. Ein Leuchtturm mit einem schönen Himmel. Ich möchte nun den Himmel abdunkeln. Das bedeutet aber auch, so war es bisher, das auch der Leuchtturm in der Mitte abgedunkelt wurde.

Persönliche Schulung, damit deine Fotos mit Lightroom und Photoshop besser aussehen. Schnelle Hilfe, damit deine Webseite, dein Blog mit WordPress perfekt funktioniert. Günstige Unterstützung bei deinen Druckdaten für eine Online Druckerei. Technische Unterstütung für eBooks. We love to support you!

 

Dieses Problem kann ich nun beheben, indem ich im Verlaufsfilter auf die Funktion „Pinsel“ klicke und dann mit der Taste „Alt“ und der Maus, den Bereich des Leuchtturmes wieder wegradiere.

Individuelle Lightroom Schulungen

Wie immer ist es wichtig, ganz sauber zu arbeiten. Am besten zoomt man in den Leuchtturm hinein und verkleinert den Pinsel und malt ganz ordentlich die Ränder aus, sodass man später keine Übergänge sieht.

Ein kleines, aber hilfreiches Tool. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig.

Probier es mal aus… und wenn du mehr über Lightroom wissen möchtest, dann buche einfach meine Lightroom-Schulungen. Ich helfe dir gerne weiter!

 

 

Fünf Tipps wie du deine Fotos besser sortierst & archivierst

Arbeitszimmer, Laptop, PC

Deine Festplatte platzt aus allen Nähten und dein Betriebssystem meldet immer wieder “Zu wenig Speicherplatz”?
Mittlerweile liegen deine Fotos auf diversen Speichermedien, Kamerachips, externe Festplatten, Laptop, Handy usw. Ob Mac oder Windows oder alles durcheinander…
Dabei ist das allerschlimmste: Du hast keine Lust mehr Fotos zu machen.

Der Fotomüll belastet und behindert dich, kreativ zu werden. Du weißt ja nicht, wohin du die neuen Fotos noch packen sollst. Und eine neue externe Festplatte kann auch nicht die Lösung sein oder? Dir ist alles zuviel und am liebsten würdest du alles auf einmal löschen wollen? Aber nein, das geht auch nicht, dein Herz hängt an jedem Bild und du weißt nicht wo du anfangen sollst aufzuräumen?

Ich kenne das Problem und manchmal befürchte ich, auch ein Foto-Messie zu sein. Doch wie räume ich auf, wie archiviere ich meine Bilder? Ich verrate dir meine Tipps:

1. Das fängt schon beim fotografieren an. Versuche weniger Fotos zu machen und konzentriere dich darauf, die wenigen Fotos richtig gut zu machen. Laß dir Zeit beim fotografieren und knips nicht alles. Überlege dir beim fotografieren, ob das Motiv wirklich spannend ist und was du damit später machen willst. Die meisten Bilder sind einfach überflüssig und werden NIE wieder angeschaut.

2. Du fotografierst im RAW und JPG Format? Was hältst du denn davon, nur noch im RAW zu fotografieren? Liegt es daran, das du dir bei der Entwicklung der Bilder noch unsicher bist und du gerne das entwickelte JPG als Sicherheit hast. Vertraue dir und übe. In kurzer Zeit wirst du das JPG gar nicht mehr vermissen und du wirst sehen, wie viel Spaß es macht, selber die Entwicklung deiner Bilder in die Hand zu nehmen.

3. Du fotografierst am meisten im Urlaub? Was hältst du denn davon, gleich abends mit einem Gläschen Wein deine Bilder auszusortieren. Ein Laptop hast du sicherlich mit, um die Daten vom Chip auf die Festplatte zu überspielen. Sortiere dabei gleich aus und du kommst mit weniger Ballast nach Hause.

4. Du weißt nicht, wie du aussortieren sollst. Im ersten Schritt lösche alles was unscharf ist. Es wird auf der Festplatte nicht schärfer werden. Im zweiten Schritt lösche alles, was einfach nur belanglos und schlecht ist und im dritten Schritt vergleiche die Fotos die sich ähnlich sind und lösche das, was du weniger schön findest. Und lösche es richtig von der Festplatte. Vergiss nicht den Papierkorb zu leeren!

5. Speichere deine Bilder in einem Fotoarchiv-Ordner ab, abgelegt nach Jahr / Monat / Datum. Lege diesen Ordner bei Windows NIEMALS unter dem Systemordner „Bilder“ oder „Benutzer“ ab, da bei einem Windows-Crash diese Ordner immer überschrieben werden und deine Bilder verschwunden sind. Am besten unterteilst du deine Festplatte in zwei Partitionen und speicherst deine Bilder unter „D“ ab, während dein Betriebssystem und die Software auf „C“ liegen. Möchtest du deine Bilder nach Thema trennen, empfehle ich immer die Sammlungen in Lightroom, da es öfters vorkommt, dass das eine Foto sowohl zu dem einen als auch zu einem anderen Thema passt. Damit du deine Fotos nicht doppelt abspeicherst, kannst du es virtuell verschiedenen Sammlungen in Lightroom zuweisen.

Ich hoffe, meine Tipps konnten dir helfen, wie du zukünftig mit deinen Fotos umgehen kannst. Wenn du Hilfe beim aufräumen, sortieren, löschen und archivieren brauchst, dann ruf mich an oder buche meinen Erste Hilfe Kurs: Fotos aufräumen, sortieren und verwalten

Lightroom 6 (CC) und jetzt?

Ich habe es nie bestritten oder verheimlicht: Ich liebe Lightroom. Es ist die Bildbearbeitungssoftware, die mir nicht nur einen guten Workflow für die professionelle Fotografie bietet (den Unken zum trotz, die das Gegenteil behaupten) und gleichzeitig mir den gestalterischen Spielraum für meine Kreativität gibt. Da ist es nicht zu verwundern, dass ich die letzten Wochen auf die neue Version Lightroom 6 gewartet habe. Als Gegenerin der Cloud hatte ich gehofft, das LR6 wieder als „normale“ einmalige Kaufversion angeboten wird und ich wurde auch nicht enttäuscht. Auch wenn das bedeutet, dass man dann wohl auf Updates (außer denen von Kamera- und Objektivprofilen) verzichten muss. Aber das hat mich bisher auch nicht gestört, da ich die Updatefunktion deaktiviert habe. Das ständige „nach Hause telefonieren“ finde ich im Berufsalltag mehr als störend und bin glücklich über eine stabile Software.

Nachdem das geklärt war, wollte ich nur noch wissen, welche Funktionen sind neu. Doch hier wurde ich bitter enttäuscht: HDR (Bonbonbilder, wie grausam), Gesichtserkennung (als Familienfotografin eine Tortour und war schon froh, das ich diese bei Picasa für meine Collagen deaktivieren konnte) und eine verbesserte Diashow. Die letzte Diashow habe ich 2004 erstellt, danach wollte ich niemanden mehr aus meinem Freundeskreis damit langweilen.

Und was noch? Einen Maskierungspinsel, mit dem sich ein Bild detaillierter bearbeiten lässt als mit dem Verlaufsfilter, das scheint interessanter zu sein. Eine Panorama-Funktion, die im Hintergrund ein neues RAW erstellt, während die Photoshop-Panorama-Funktion ein fertig entwickeltes Bild erstellt. Aber das es jetzt einen „Rote Augen Filter“ für  Haustiere gibt – nun wer es braucht, vor allem die, die alles anblitzen wer nicht bei Drei auf den Bäumen ist. Entschuldigt, aber das ist für Adobe echt peinlich.

Ich hätte mir ganz andere Funktionen gewünscht, vor allem für die Bildretusche. Denn nach wie vor muss ich das Foto von LR nach Photoshop exportieren, wenn ich ordentlich retuschieren muss. Ich hätte mir einen CMYK-Workflow gewünscht oder was mir sehr helfen würde, eine automatische, anpassbare Sensorfleckenkorrektur und nicht, das ich jeden Fleck minitiös per Hand anfassen muss. Eine verbesserte Funktion für Chromatische Abberationen, da die jetzige selten wirklich gut funktioniert. In der letzten Lightroom Schulung haben wir auch festgestellt, das RAW-Bilder, die in s/w oder sepia Modus fotografiert wurden, nur in Farbe eingelesen werden. Es wäre schön gewesen, wenn die Information s/w erkannt und zur Auswahl gestellt werden würden. Für die Bibliothek würde ich mir eine Absturzsichere Funktion „Abgelehnte Fotos löschen“, denn wenn man mehr als 50 Bilder auf einmal löschen will, stürzt LR regelmässig ab. Eine ebenso absturzichere Export- und Importfunktion von Katalogen, auch hier klemmt es an allen Ecken und Enden… Datensicherheit wäre ein großes Thema. Aber damit scheint man nicht wirklich werben zu können…

Wie geht es mit meinen Schulungen weiter? Die werden nach wie vor in LR5 passieren. Wer mit LR6 kommt, auf den werde ich mich gerne einstellen, aber die wichtigsten Funktionen sind in LR5 alle vorhanden. Wer jetzt eine preiswerte LR5 Version sieht, kann zuschlagen und warten auf CS7 und der Hoffnung, das vll. ein Entwickler von Adobe meinen Bericht liest. Es wäre schön, wenn Berufsfotografen gefragt werden würden, die tagtäglich mit der Software arbeiten….

Wie importiere ich ein Lightroom Preset?

Neu 2018: Für Lightroom CC gibt es ein neues Video bei Youtube, da sich einige Dinge geändert haben!

Du verwendest Lightroom und du möchtest mit Presets arbeiten? Im Internet findest du eine Menge kostenloser und kostenpflichtige Presets. Lade dir ein Preset deiner Wahl herunter und meistens musst du diese als *zip Datei entpacken. Wenn du dir öfters Presets herunter lädst, ist es sinnvoll, wenn du dir einen eigenen Ordner auf deiner Festplatte anlegst, in dem du die *.lrtemplate Dateien speicherst. So hast du nach einem Update/Neuinstallation von LR alle Presets gebündelt in einem Ordner.

1. Schritt: Wenn du die Dateien entpackt hast, öffnest du Lightroom. Du gehst auf den Reiter oben rechts „Entwickeln“.
2. Schritt: Jetzt gehst du nach Links, auf das Fenster „Vorgaben“. Zuerst solltest du einen eigenen Ordner anlegen. Das machst du, indem du per Rechtsklick auf das Vorgaben Fenster klickst. Es erscheint ein Fenster „Neuer Ordner“.
Lightroom-Tutorial-Presets-importieren
3. Schritt: Gib dem Ordner einen Namen
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4. Schritt: Klicke nun wieder per Rechtsklick auf den neuen Ordner und wähle die Funktion „Importieren“.
Lightroom-Tutorial-Presets-importieren2
In einem Extra-Fenster kannst du nun dein *.lrtemplate auswählen und hinzufügen.
Vóila, und schon hast du ein neues Preset in dein Lightroom importiert.
Lightroom-Tutorial-Presets-importieren3
Hinweis: Im Internet findest du noch ältere Lightroom3/4 Presets. Diese kannst du natürlich auch importieren. Sie müssen aber auf deine aktuelle Lightroom Version angepasst werden. Klicke dazu im rechten Menü unter Histogramm auf den kleinen Pfeil. Dieser erscheint nur, wenn die Prozessversion des Presets veraltet ist.
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Mit einem Klick aktualisiert er das Bild, aber nicht das Preset. Achte darauf, durch die Aktualisierung können sich die Einstellungen komplett verändern. Unter Umständen musst diese nun per Hand wieder anpassen.
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Erst wenn du die Prozessversion aktualisiert hast, kannst du unter „Vorgaben“ und Rechtsklick auf das Preset diese aktualisieren. Aktiviere mit einem Klick das Preset und klicke nun mit der rechten Maustaste darauf. Es erscheint die Funktion „Mit den aktuellen Einstellungen aktualisieren“. Jetzt liegt dein Preset in der aktuellen Lightroom Version vor.
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Im übrigen kannst du auf diese Art und Weise jedes Preset anpassen.
Wie du selber Presets anlegst und vieles mehr, erklären wir dir in unseren Lightroom Schulungen.

Tipp: Wenn du dich in unserem Newsletter anmeldest, erhältst du ein Preset Bundle „Dark Romance Landscape“

Workshop: Bildbearbeitung mit Lightroom – einfach & verständlich

Lightroom für Anfänger und Fortgeschrittene: Wie hole ich mehr aus meinen Fotos heraus?

Du suchst nach einen individuellen Lightroom Bildbearbeitungskurs, der genau auf deine Vorkenntnisse und Wünsche zugeschnitten ist? Dann bist du bei mir richtig. Ich kenne das Problem aus früheren Zeiten, wenn ich einen Kurs besuchen wollte. Der Kenntnisstand der Teilnehmer war sehr unterschiedlich: Während die einen sich gelangweilt haben, sind die anderen nicht hinter her gekommen. Der Dozent hatte bei der Anzahl der Teilnehmer keine Zeit auf jeden einzugehen und viele Fragen blieben unbeantwortet.

Damals dachte ich, es wäre schön, wenn es einen persönlichen Lehrer gebe, der genau auf mich eingeht. Ein Personal-Trainer für Fragen rund um die Bildbearbeitung. Und das kann ich für dich sein. Es gibt keine Bildbearbeitungssoftware wie Lightroom, die ich wie diese im Schlaf beherrsche. Profitiere von meiner jahrelangen praktischen Anwendungen und lerne von meinen Tipps und Tricks.

Es gibt zwei Möglichkeiten mit mir zu lernen:

  1. Online über Skype und Teamviewer. Der Vorteil, du kannst dir die Kurse nach deinem Zeitplan buchen und deiner Arbeits- und Familiensituation anpassen. Ob Vormittag oder Abends, ich versuche dir deinen Wunschtermin zu ermöglichen.

  2. Eine weitere Möglichkeit ist, dass du zu mir in mein Atelier kommst. Vor Ort kann ich dir alles persönlich erzählen. Der Vorteil ist, du lernst mich, meine Familie, meine Umgebung kennen. In den Pausen gehen wir gemeinsam mit meiner Hündin Stella spazieren und wir kochen gemeinsam. Meine Schulungen finden in einem sehr persönlichen Rahmen statt.

Meine Kurse sind individuell und komplett auf Dich zugeschnitten! Es gibt keine fertigen Schulungsabläufe und Inhalte. Du fragst, ich antworte! Du hast Probleme, ich helfe! 

Ich helfe dir bei folgenden Lightroom Fragen:

 Das Bibliotheks-Modul

  • Wie richte ich LR optimal ein?
  • Wo speichere ich die LR-Datenbank und wo meine Bilder?
  • Wie kann ich meine Bilder importieren?
  • Wie kann ich von Aperture nach Lightroom umziehen?
  • Wie strukture ich die Bilddatenbank?
  • Wie verschlagworte ich richtig?
  • Wie finde ich meine Fotos auf der Festplatte wieder?
  • Was sind Metadaten und wie richte ich die ein?
  • Wozu brauche ich xmp Daten?
  • Was sind Sammlungen und wie verwende ich die?
  • Wie sortiere ich Bilder aus und bewerte sie?
  • Wie kann ich mit Tethering fotografieren?
  • Wie arbeite ich mit zwei Bildschirmen?
  • Wie speichere ich Bilder Suchmaschinenoptimiert?

Das Entwicklungs-Modul

  • Wie navigiere ich richtig?
  • Wie kann ich meine Bilder optimal bearbeiten?
  • Was sind Presets und wie importiere ich diese?
  • Wie erstelle ich eigene Presets?
  • Wie entferne ich Sensorflecken?
  • Wie kann ich freistellen?
  • Wie entferne ich Chromatische Aberrationen?
  • Wie führe ich eine Objektiv-Korrektur durch?
  • Wie entferne ich stürzende Linien oder begradige den Horizont?
  • Wie entwickle ich Bilder in verschiedenen Farbstilen?
  • Wie entferne ich das Rauschen?
  • Wie schärfe ich perfekt nach?
  • Wie exportiere ich meine Bilder für den Druck oder für das Web?

Wie kann ich meine Bilder optimieren? Wie finde ich meinen eigenen Look?

Mein Lightroom Special:

Du bist Blogger/in und möchtest wissen, wie du deine Bilder perfekt für deinen Blog optimieren kannst?

Du bist Hersteller/in von ganz individuellen, wunderschönen Produkten, die du online bei Dawanda, Etsy und Co verkaufst und möchtest wissen, wie du deine Fotos besser bearbeiten kannst? Wie kannst du deine Produkte in Lightroom freistellen? Wie werden deine Produkte anhand deiner Bilder im Internet besser gefunden?

Du möchtest wissen, wie du deine Portraits besser retuschieren kannst? Wie du deine Kinder- und Familienfotos in bestimmten Looks, Sepia, 70er Jahre Stil, im Stil alter Filmkameras, entwickeln kannst?

Weitere Module:

  • Wozu brauche ich die Mapfunktion?
  • Wie arbeite ich mit GPS Daten?
  • Wie erstelle ich eine Diashow?
  • Wie erarbeite ich ein Fotobuch?

Du möchtest mit Lightroom starten und einen Überblick erhalten, dann empfehle ich dir mein 4-stündiges Einsteiger-Schulungspaket. 
Möchtest du alle Module im Lightroom kennen lernen und lernen wie du deine Bilder optimieren kannst, dann empfehle ich dir mein 8-stündiges Premium-Schulungspaket. Und für alle, die Lightroom ganz intensiv kennen lernen möchten, empfehle ich den Intensiv-Workshop. Der geht über 3 Tage und findet persönlich in meinem Atelier in Grimma statt.