Schlagwort: Landschaftsfotografie

Vom Unheimlichen, Numinosen und Geheimnisvollen – Die Eibe

Naturfotografie Vom Unheimlichen, Numinösen und Geheimnisvollen – Die Eibe

In unserer Gesellschaft sind wir immer auf das Suche nach dem Besonderen, dem Neuen, dem Außergewöhnlichen. Das führt dazu, dass wir oft Traditionelles und Althergebrachtes als langweilig einstufen und es wenig oder gar nicht mehr beachten. Ich kann verstehen, dass gerade das Fremdartige einen unwiderstehlichen Reiz auf uns ausübt. Unser Auge nimmt dann Dinge war, die es zuvor noch nie gesehen hat. Neue Empfindungen in Formen von Gerüchen, Farben, Formen usw. strömen auf uns ein. Doch wie so soft langweilt uns das Neue auch sehr schnell wieder und man wendet sich anderen Dingen zu. So habe ich mir u.a. mit dem Besuch der Niagara Fälle in Canada oder den Pyramiden in Ägypten langgehegte Träume erfüllt.

Diese Reisen sind schon einige Jahre her, damals gab es noch kein Social Media und ich habe noch analog auf Film fotografiert. Ich kannte auch nur wenige Fotografien von diesen Orten, die eine unheimliche Sehnsucht in mir ausgelöst hatten. Doch schon damals holte mich vor Ort die Realität schneller ein als ich glauben wollte: Zäune, laute Menschenmassen, hässliche Bauten bzw. Slums, Müll & Gestank, usw. Die Liste der negativen Eindrücke ist lang. Und heute? Ich möchte nicht wissen, wie sehr sich diese Orte in Zeiten des Instagramtourismus weiter verändert haben.

Darum meide ich „berühmte“ Orte, auch in Deutschland. Die Ostsee, insbesondere Rügen, Darß und Usedom, die Sächsische Schweiz, der Harz – Orte meiner Kindheit, meiner Sehnsucht haben sich an vielen Stellen zum Nachteil entwickelt. Sie sind nicht nur außerhalb der Saison überlaufen, sondern sie haben sich auch durch Ausweitung von Infrastruktur und Ferienhaussiedlungen landschaftlich sehr zum negativen verändert.

Doch was beschwere ich mich? Ich gehöre auch zu denjenigen, die gerne „die Anderen“ als Massentouristen bezeichnen. Doch am Ende gehöre auch ich zu denjenigen, die ihren Beitrag zur Umweltzerstörung leisten. Auch wenn ich das bewusst nicht machen möchte. Aus diesem Grund versuche ich die wunderschöne Landschaft meiner Region neu wert zuschätzen und in der Nähe meines Wohnortes die Natur zu fotografieren. Viele Orte erreiche ich zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Oft sind es nur ganz kleine Flächen, die außergewöhnlich sind. Darum werden sie übersehen oder erst gar nicht wahrgenommen.

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Rotfrüchtige Säulenflechten

Ein alter verfaulter Baumstamm, auf dem winzige rotfrüchtige Säulenflechten wachsen. Man nimmt sie erst wahr, wenn man sich auf den Baumstamm setzt und die Natur im Kleinen betrachtet. Es gibt in meiner Umgebung alte Bauernfriedhöfe, wo im Frühjahr wilder Lerchensporn oder Pechnelken in dichten Blumenteppichen wachsen. Man muss nur die Augen offen halten, vor allem wenn man die Strassen und Orte kennt und denkt, hier ist doch nichts Besonderes.

In den vergangenen Wochen gab es im Muldental dichte Schneeglöckchenteppiche, die ich so in ihrer Fülle auch noch nie gesehen habe. Vielleicht liegt es an dem viel zu warmen Winter ohne Schnee, dass die Frühjahrsblüher in diesem Jahr so üppig geblüht haben. Doch mein Augenmerk liegt nicht nur auf Pflanzen und Blumen. Mir haben es besonders Bäume angetan.

Im Muldental gibt es viele alte Schlösser und Burgen mit sehr alten Parkanlagen. Bäume, die vor zweihundert, dreihundert Jahren gepflanzt wurden und eine außergewöhnliche Vielfalt besitzen. Wenn heute Flächen oder Alleen neu aufgeforstet werden, dann häufig nur mit einer Baumart, die scheinbar nur nach Kostensichtspunkten ausgesucht wurden. Es ist so traurig, wie sehr unsere Kulturlandschaft verarmt. Es ist ein Trauerspiel und umso glücklicher bin ich, wenn ich alte, intakte Baumbestände finde.

Naturfotografie Vom Unheimlichen, Numinösen und Geheimnisvollen – Die Eibe

»Die Eibe hat eine dunkle Aura, das kann uns unheimlich vorkommen. Sie durchbricht den Kreislauf des lichten Lebenskreises. Sie gewährt uns einen Blick in die dunkle Seite des Seins – bis hin zum Licht, das im Dunkelsten geboren wird. Hier tut sich die Ewigkeit auf. Das ist eine Ebene jenseits von Raum und Zeit, es ist die göttliche Gegenwart. Die Eibe hilft uns, das vollständige Sein in unserem Wesen zu erfahren. Sie ist der Schwellenbaum und zeigt uns den Schlüssel aus den endlosen Kreisläufen heraus. Wir gehören zum Sein, wir sind geborgen im Urgrund, wir sind Teil des Göttlichen. Wir sind das Göttliche. Die Eibe fördert diese heilende, erlösende Erfahrung von Ganzheit.«

Wolf-Dieter Storl

Ich liebe alte Eibenbäume. Wenn ich es erwähne, wird sofort ungnädig auf die Giftigkeit hingewiesen. Das stimmt, aber wie so alles in unserer Natur sind gerade diese Bäume wichtig und nützlich. An der Eibe ist bis auf das rote Fruchtfleisch alles giftig. Vor allem die Samen, Zweige bis hin zur Rinde. Sie enthalten das Gift Taxin. Wildtiere wie Eichhörnchen, Siebenschläfer, Hasen, Rehe und Rothirsche vertragen dieses, während schon eine geringe Menge des Giftes beim Menschen zu Atemlähmung und Herzversagen führt.

Naturfotografie Vom Unheimlichen, Numinösen und Geheimnisvollen – Die Eibe

Vielleicht war es der Respekt vor der Giftigkeit der Pflanze oder ihr etwas düsteres Erscheinungsbild, das sie schon in der Antike als Baum des Todes und der Unterwelt galt. Der Weg in den Hades, das Reich der Toten, ist in der griechischen Mythologie von Eiben gesäumt. Der griechische Arzt Dioscurides warnte angeblich davor, unter dem Schatten einer Eibe zu sitzen.

Die Kelten verehrten den Baum als heilig. Pfeile mit Eibengift wurden seit jeher verwendet und angeblich trug auch „Ötzi“, der vor 3000 Jahren in den Alpen verunglückte, einen Pfeil aus Eibenholz bei sich.

Den Germanen signalisierten Eiben Tod, ewiges Leben und Wiedergeburt. Auch heute noch sind die immergrünen Nadelbäume auf unseren Friedhöfen und Parkanlagen vertreten. Denn sie ist die älteste und schattenverträglichste Baumart Europas und erreicht selten Höhen über 20 m. Eiben wachsen sehr, sehr langsam und können weit über tausend Jahre alt werden. Die älteste Eibe Deutschlands steht im Allgäu. Sie wird auf ca. 2.000 Jahre geschätzt und hat einen Stammdurchmesser von etwa einem Meter.

Heute stehen Eiben aufgrund jahrhundertelanger Übernutzung auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. In meiner Region habe ich auf einem Spaziergang in einem alten Park, der vor ca. 300 Jahren angelegt wurde, alte verknöchterte Eibenbäume gefunden. Ihre mythologische Bedeutung habe ich wohl vor Ort erahnt, denn diese Bäume haben einen ganz besonderen Zauber.

Auf den ersten Blick sehen sie unspektakulär aus, doch sie sind ein schönes Beispiel dafür, dass man sich die Zeit nehmen sollte, sie näher zu betrachten. Die Nadelzweige sehen mit ihren roten kleinen weiblichen Samenfrüchten wie Miniatur-Weihnachtsbäume aus.

Naturfotografie Vom Unheimlichen, Numinösen und Geheimnisvollen – Die Eibe

Doch noch viel aufregender ist die giftige Rinde am Stamm. Die Natur hat es so eingerichtet, dass Farben eine Signalwirkung haben. Beim Eibenstamm hat sie sich besonders viel Mühe gegeben.  So eine Farbenpracht, die sich wohl im Laufe der Jahrhunderte erst bildet. Denn bei jungen Eibenpflanzen habe ich diese Farbvielfalt noch nicht gesehen und wie in Pflanzenlexikas beschrieben, haben sie eine bräunliche Farbe. Besonders deutlich bilden sich die Farben heraus, wenn es vorab geregnet hat.

 Eiben fotografisch in Szene zu setzen ist nicht ganz so einfach. Vor allem wenn man die Farben des Stammes und der Früchte optisch herausarbeiten möchte. Viel warmes Licht und die Konzentration auf die Details sind der Schlüssel zum Erfolg. Schau mal in den kommenden Wochen, ob du nicht auch in deiner Region alte Eibenbäume findest.

Dir eine wunderbare Woche

Filmdrehorte: Auf den Spuren großer Gefühle

Drehort Teufelsmauer im Harz

Corona ist das umfassende, tagesfüllende Thema, was mich natürlich auch sehr sehr beschäftigt. Als Künstlerin lebe ich in Sachsen, dem einzigen Bundesland in Deutschland, indem der Ministerpräsident sich bisher weigert, ein Corona-Sofortgeld ohne Bedingungen an Freiberufler, Künstler und Selbstständige auszuzahlen. Ich fühle mich gegen diese Ungleichbehandlung machtlos und versuche mit meinen bescheidenen Mitteln für den Gleichbehandlungsgrundsatz zu kämpfen. Neben all den Schwierigkeiten ist es umso wichtiger, sich gute, positive Gedanken zu machen.

Vielleicht geht es dir ähnlich, jemehr mehr ich zu Hause sind, umso mehr bekomme ich Fernweh und träume vom reisen. Wie gerne wäre ich jetzt an der See, mir den kühlen Meereswind um die Nase wehen zu lassen und zu überlegen wie es nach Corona weiter gehen soll. Ich glaube nicht daran, das es im April, Mai einfach so weitergehen wird. Viele Branchen, ich denke da vor allem an die Gastronomie, die kleinen regionalen Geschäfte (Initiative kaufnebenan.de) wie auch meine Künstlergemeinschaft – stehen vor großen Problemen.

Jetzt wo wir eingeschränkt sind, merken wir erstmalig, wie privilegiert wir all die Jahrzehnte gelebt haben, oder? Vielleicht lernen wir es jetzt auf eine andere Art neu wertzuschätzen. Ich würde mir wünschen, wenn wir aus der Krise heraus wieder mehr zusammen stehen würden, uns gegenseitig unterstützen. Könnten wir alle nicht viel einfacher und reduzierter Leben? Muss es immer schneller, weiter und vor allem mehr sein?

Das Gemeine an Corona ist, das wir jetzt viel mehr Zeit miteinander verbringen könnten. Das wir uns auf die Gemeinschaft, auf Freundschaften besinnen könnten – doch genau das könnte im Moment unter Umständen lebensgefährlich werden.

Lila

Bestimmt freust du dich wieder auf die Zeit, wenn wir wieder rausgehen können. In der letzten Woche habe ich mich mit der neuen Serie Carnival Row abgelenkt. Eine sehr sozialkritische Serie die im Zeitalter des „Neoviktorianischen Steampunk“ spielt. Ein Teil wurde in den Sandsteinfelsen der Böhmischen Schweiz gedreht, während die Stadtansichten  aus Prag stammen.

Filmdrehorte aufspüren und fotografieren
Viele Filme, ob Abenteuer, Fantasie, Krimi oder Märchen, wirken erst durch die Schauplätze, an denen sie gedreht wurden. Jana Mänz hat sich auf die Suche begeben und ist auf spannende Locations gestoßen, teils ganz in ihrer Nähe. . Ab Seite 142..

In der neuen Sonderausgabe der c’t Fotografie „Frische Fotoideen 2020“, die letzte Woche erschienen ist,  gehe ich auf das Thema „Filmdrehorte“ ein. Die sächsische und böhmische Schweiz wurden im letzten Jahrzehnt von Hollywood entdeckt und viele bekannte Filme (z.B. Grand Budapest Hotel, Cloud Atlas, Die Chroniken von Narnia) wurden hier gedreht.
Ich finde es immer wieder spannend, wie Filmszenen vor Ort immer ganz anders aussehen bzw. welche Blickwinkel Regisseure einfangen. Aus Filmen und Naturreportagen können wir ganz viel über Perspektiven und Blendenspielereien lernen. Schau mal rein ins neue Heft, meine Kollegen haben noch andere spannende Themen, vor allem für zu Hause, aufbereitet.

Erste Buchrezension „Naturfotografie mit dem Smartphone ist erschienen

Dass das Smartphone als Kamera die Fotografenwelt spaltet, ist bereits ein alter Hut. Für die einen ist die Immer-dabei-Kamera das Mittel für kreative Fotografie schlechthin, für die anderen ist schon allein die erzielbare Qualität indiskutabel. Ich habe mich für die kreative Seite entschieden und zeige, wie du dein Smartphone für Natur- und Landschaftsfotografie einsetzen kannst. Die Frage ist, wie kannst du mit den Schwächen der Smartphone-Kamera kreativ umgehen? Trotz der Einschränkungen macht das Fotografieren mit dem Handy viel Spaß. Es ist fast immer zur Hand und dabei leicht und handlich zu bedienen. Das Buchbesteht aus 98 Kapiteln, die du quer lesen kannst. Anhand vieler Naturbilder gebe ich dir zahlreiche praktische Tipps und Tricks an die Hand.© Jana Mänz ISBN-13 978-3-00-061166-7

Ich freue mich, in der aktuellen Ausgabe 05/2019 der c’t digitale Fotografie ist die erste Rezension zu meinem Sachbuch „Naturfotografie mit dem Smartphone“ erschienen.

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Buchrezension Naturfotografie mit dem Smartphone

Ab sofort erhältlich: Taschenbuch Naturfotografie mit dem Smartphone

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Ich freue mich, dass mein Sachbuch „Naturfotografie mit dem Smartphone“ diese Woche als gedrucktes Taschenbuch (Softcover) erschienen ist.

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Innerhalb Deutschlands verschicke ich es versandkostenfrei. Nach Österreich kostet der Versand als Warensendung 7,-€. Möchtest du das Buch in die Schweiz geschickt bekommen, dann schreibe mir bitte eine E-Mail.

Lesermeinungen

Ich habe das Buch mit in den Urlaub nach Südengland genommen und dort auch direkt ein paar Anregungen umgesetzt. Das hat großen Spaß gemacht und nun sehe ich meine Handykamera mit anderen Augen.

Alexa Kampmann

Hallo Jana,
das Buch ist bei mir angekommen. Es gefällt mir. Ich habe es schon fast durch und Deine Tipps sind verständlich geschrieben. Solche Anleitungen müssten den Smartphones beiliegen. Du zeigst das machbare auf und welche Grenzen der kleine Sensor hat. Was mir besonders gefällt ist die Sprache, Du schreibst ansprechend, man befindet sich fast in einen Dialog mit Dir. Nur Antworten geht nicht, aber diese findet man dann in den weiterführenden Text. Also kurz: Dieses Buch gefällt mir genau so gut wie das Wabi Sabi, welches ich auch habe.
Danke dafür.

Reiner Tuzer

Ein tolles Buch, dass ganz stark meine kreative Seite angesprochen hat und mir wieder richtig Lust gemacht hat, neue Dinge auszuprobieren

Stephanie Mund

Neben einer knackigen technischen Einführung liefert das Buch im Kern 90 Fotoideen, die sich allesamt mit dem Smartphone umsetzen lassen. Es macht Lust, sofort loszuziehen. Danke mal wieder an Jana Mänz für diese Bereicherung!

Matthias Haltenhof
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11 beliebte Kamera- und Bildbearbeitungs Apps für dein iPhone und iPad 2019

Ich habe meine Foto-Kolleginnen und Kollegen gefragt, welche Apps sie selber verwenden und mir empfehlen würden. Viele meiner Apps, die ich in meinem Artikel über Bildbearbeitungsapps für Android veröffentlicht habe, sind auch auf dem iPhone/iPad installierbar. Leider ist es genau umgekehrt, nämlich dass es mehr kreative Foto- und Bldbearbeitungs-Apps für Apple gibt. Ich würde mir wünschen, dass die Hersteller für alle Betriebssysteme ihre Apps entwickeln.

Ich habe vor allem die Apps genannt, die vor allem für die Natur- und Landschaftsfotografie am Besten geeignet sind.

Wenn in der Aufzählung deiner Meinung nach eine wichtige App für die Naturfotografie fehlt, dann schreib mir einen Kommentar.

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Du interessierst dich für Tipps und Tricks zur Naturfotografie mit dem Smartphone?

Hier kannst du mein neues Buch bzw. E-Book bestellen.

Auf in den Endspurt

Dass das Smartphone als Kamera die Fotografenwelt spaltet, ist bereits ein alter Hut. Für die einen ist die Immer-dabei-Kamera das Mittel für kreative Fotografie schlechthin, für die anderen ist schon allein die erzielbare Qualität indiskutabel. Ich habe mich für die kreative Seite entschieden und zeige, wie du dein Smartphone für Natur- und Landschaftsfotografie einsetzen kannst. Die Frage ist, wie kannst du mit den Schwächen der Smartphone-Kamera kreativ umgehen? Trotz der Einschränkungen macht das Fotografieren mit dem Handy viel Spaß. Es ist fast immer zur Hand und dabei leicht und handlich zu bedienen. Das Buchbesteht aus 98 Kapiteln, die du quer lesen kannst. Anhand vieler Naturbilder gebe ich dir zahlreiche praktische Tipps und Tricks an die Hand.© Jana Mänz

einen wunderschönen Sonntagmorgen. Den 3.3.2019 habe ich seit Wochen herbeigesehnt und jetzt sind es nur noch wenige Stunden bis zum Ende meine Crowdfunding-Kampagne. Spannende Wochen liegen hinter mir und wenn mich jemand fragen würde, ob ich es noch mal machen würde, würde ich sicherlich antworten „Ja, aber bitte nicht im nächsten halben Jahr!“.

Jetzt möchte ich das Buchprojekt gut zu Ende bringen. Das Manuskript ist schon im Lektorat, aber das wird bis Ende März dauern, bis alle Korrekturen umgesetzt sind. Im April geht das Buch in die Druckerei und wenn alles reibungslos klappt, ist das Buch Anfang Mai erhältlich.

Ich bin vor allem auf die Korrekturvorschläge meiner Lektorin gespannt. Sie hatte vor ein paar Wochen ein Probelektorat übernommen und ich war begeistert, mit welchen Anregungen und Vorschlägen sie gekommen ist. Gerade an diesem Part wird oft in Verlagen gespart und es war einer der Punkte, die mir sehr wichtig sind. Glücklicherweise ist für diesen Part genügend Geld zusammen gekommen, sodass ich das Lektorat schon in Auftrag gegeben habe.

Die Papierfrage ist leider noch nicht endgültig geklärt. Meine Wünsche sind nicht wirklich preiswert und es hängt heute vom Endspurt ab, ob ich mein absolutes Lieblings-Wunschpapier realisieren kann.

Daher würde ich mich sehr freuen, wenn du mich heute in der letzten heißen Phase noch unterstützen würdest.

www.startnext.com/naturfotografie-smartphone

Die Kampagne ist heute am 3.3.2019 noch bis 23:59 Uhr geöffnet! 

Einen wunderbaren Sonntag und einen guten Start in die Woche!

Helau & Alaaf
Deine Jana

Bitte unterstütze mein neues Buchprojekt bei Startnext

Naturfotografie mit dem Smartphone 98 kreative Tipps und Tricks für passionierte Hobbyfotografen


Naturfotografie mit dem Smartphone: 98 kreative Tipps und Tricks für passionierte Hobbyfotografen


Meine lieben Blogleser,

mein neues Naturfotografie-Buch fängt mit dem Satz an:

Dass das Smartphone als Kamera die Fotografenwelt spaltet, ist bereits ein alter Hut. Für die einen ist die Immer-dabei-Kamera das Mittel für kreative Fotografie schlechthin, für die anderen ist schon allein die erzielbare Qualität indiskutabel. Ich habe mich für die kreative Seite entschieden und zeige, wie du dein Smartphone für Natur- und Landschaftsfotografie einsetzen kannst.

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Ich möchte eine Lanze für die Smartphone-Fotografie, vor allem der Naturfotografie mit dem Smartphone brechen. Immer wieder wird mir gesagt „das ist ja keine richtige Kamera“. Ich bin manchmal erstaunt darüber, wie heftig darum gestritten wird. Denn ist das so? Was ist richtig oder falsch. Dabei wissen wir alle, dass es nicht wirklich auf die Technik oder die Marke ankommt. Es ist immer der Fotograf, der das Bild macht. Die Frage ist, wie kannst du mit den Schwächen der Smartphone-Kamera kreativ umgehen? Trotz der Einschränkungen macht das Fotografieren mit dem Handy viel Spaß. Es ist fast immer zur Hand und dabei leicht und handlich zu bedienen.

Fotografie, Naturfotografie, Sachbuch, Smartphone, Taschenbuch

In meinem neuen Sachbuch möchte ich meinen Lesern zeigen, welche Möglichkeiten eine Handykamera bietet. Wie man das Weitwinkelobjektiv und den Makromodus in der Naturfotografie optimal einsetzen kann. Dabei ist das Buch keine reine Fotoschule: Es geht mir auch um die weichen Themen wie Abschalten vom Alltag, Leichtigkeit in der Fotografie und mache mir Gedanken um unseren Umgang mit Fotos in der Social-Media-Welt.

Wie auch schon in „Naturfotografie mal ganz anders“ geht es nicht nur um die Fotografie alleine. Und das macht sie so spannend und vielfältig.

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In diesem Sinn, schau mal rein in die Vorschau und unterstütze mein Buchprojekt bei Startnext. Mithilfe der Crowdfunding Kampagne kann ich mit den Vorbestellungen die Druckkosten bezahlen. Kommt mehr Geld zusammen, dann kann ich auch die Auflage erhöhen und ein weiteres Lektorat in Auftrag geben.

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Hier geht es zu deiner Unterstützung

Ich habe für jeden Geldbeutel ganz unterschiedliche Dankeschöns zusammengestellt und bin für jede, noch so kleine Unterstützung, total dankbar.

Vom „Guten Karma“ (5,-€), über das gedruckte Buch (22,-€) bis hin zu einem ganz persönlichen Naturfotografie-Einzelworkshops (390,-€) ist für jeden etwas dabei.

Und wenn du das Buch selber nicht brauchst, es ist auch ein wunderbares Geschenk zum Geburtstag. Weihnachten kommt bestimmt auch bald wieder. Es wäre auch ganz toll, wenn du von meiner Crowd im Familien- und Freundeskreis erzählst. Wenn du magst, teile meine Kampagne auf deiner Webseite oder im Social-Media.

Du kannst auch gerne mein Video teilen…

NEW! Mein Youtube-Kanal ist online

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Ich habe heute mein erstes Lightroom Tutorial bei Youtube hochgeladen. Für mich absolutes Neuland und ich bin gespannt, wie sich mein Kanal entwickeln wird. Ich weiß, ich bin noch ein wenig leise, das werde ich bei meinen nächsten Videos ändern. Viel Spaß beim anschauen und ich freue mich auf einen Kommentar…

Auf den Spuren der Genius Loci

Workshop Naturfotografie Sächsische Schweiz 2018

Die letzten Tage habe ich damit verbracht, für die c’t digitale Fotografie einen neuen Artikel zum Thema Naturfotografie im Herbst zu schreiben (erscheint Ende Oktober 2018). In den Texten habe ich versucht, viele Facetten der Naturfotografie aufzugreifen. Ich mag die romantische Naturfotografie aber ich hinterfrage auch kritische Themen zum Umwelt- und Naturschutz. Wir übersehen oft, dass immer der Mensch und nicht die Technik im Vordergrund steht. Sie ist nur das Handwerkszeug, die Fotografie entsteht vor allem durch Wahrnehmung und Sehen. Auch dürfen wir in unserem Perfektionismus nicht vergessen, dass wir Menschen keine Maschinen sind. Wir werden durch Emotionen, Gedanken, Erlebnisse aber auch durch unsere Gesundheit geleitet, sodass die Ergebnisse der Fotografie, die Aufnahmen an keinem Tag gleich sind. Inspiration kommt nicht von alleine, Kreativität kann man nicht erzwingen und Motivation nicht durch eine neue Fototechnik erkaufen (zumindest nicht langfristig).
So geht es in einem Kapitel um das Thema Vorbilder in der Landschaftsfotografie. Es gibt viele Fotografen/innen, die ich sehr bewundere: Die isländisch/kanadische Fotografin Eydís S. Luna Einarsdóttir, der deutsche Landschaftsfotograf Bernd Ritschel oder dem brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado.

Doch wenn es um Vorbilder geht, komme ich nicht umhin, in die Malerei zu schauen. Es ist kein Geheimnis, dass ich die Gemälde von Caspar D. Friedrich liebe. Zumal er im Osten, in der Sächsischen Schweiz und auf Rügen, seine Spuren hinterlassen hat. In seinen Werken spricht mich immer wieder seine Melancholie und Romantik an, sodass ich versuche, diese auch in meinen Bildern darzustellen. Es geht mir aber nicht in erste Linie darum, ein Natur- und Landschaftsbild in seinem Duktus zu machen, sondern die geistige Atmosphäre eines Ortes, den Genios loci, zu erfühlen und in die Fotografie einzubinden. Die Liebe zur Heimat ist in seinen Werken bis heute spürbar und für mich fotografisch eine große Inspirationsquelle. Umso schöner ist es, sich auf seine Spuren auf Rügen oder in der Sächsischen Schweiz zu begeben und die Welt mit seinen Augen zu sehen. Auch wenn viele seiner Landschaftswerke aus zusammengesetzten als auch erfundenen Orten bestehen, so ist heute noch möglich, einzelne Plätze aufzusuchen.

Vielleicht möchtest du mit mir im goldenen Oktober auf eine einwöchige Fotoreise nach Rügen oder auf ein Wochenende in die Sächsische Schweiz mitkommen? Ruf mich doch einfach zu einem Kennenlernen-Gespräch an. Für beide Kurse gibt es jeweils noch zwei freie Plätze.

Landschaftsfotografie, Naturfotografie im Elbsandsteingebirge, Nationalpark Sächsische Schweiz

Was unterscheidet meine Workshops von anderen
und warum könnten genau die zu Dir passen?
Mein Geheimnis?

Ich schenke Dir und der Fotografie ganz viel Zeit und Aufmerksamkeit. Meine Art der Workshops und Fotospaziergänge bestehen NICHT darin, von Hotspot zu Hotspot zu hetzen, dir die Kamera einzustellen, dann Schuss und weiter zu stürmen. Ich möchte dir fotografieren vermitteln. Ich möchte, dass Du Fotografie erlebst, verstehst und woraus das „Gute Bild“ hervorgeht. Es geht nicht darum, als Erster im Ziel zu sein sondern glücklich ins Ziel zu kommen. Mit viel Muße und unter Wahrnehmung der Schönheit der Natur führe ich dich an wunderbare Orte in der Natur. Ich zeige dir, wie man genau hinschaut und die wunderbarsten Motive sehen lernt.

„Nichts Süßeres gibt es, als der Sonne Licht zu schauen“

Friedrich Schiller

Ich möchte mit Dir im Gespräch Motive mental erarbeiten. Dazu gehört es, auch mal eine Weile an einem Ort zu bleiben, ihn zu beobachten und zu genießen, die Sonne im Gesicht zu spüren, den Alltag hinter sich zu lassen und zu entschleunigen. Je nach Standort und Motiv werden in das Gespräch auch technische Tipps und Tricks fließen – je nach deinem Vorwissen –, doch sie werden nicht nach Stundenplan abgehandelt. Es gibt keine Aufgaben und keine theoretischen Abhandlungen, keine PowerPoint-Folien.

Workshop Fotokurs Naturfotografie Landschaftsfotografie Sächsische Schweiz 2018

Fragen wie „Und was machen wir jetzt, was ist der Plan…“ solltest Du dir und anderen nicht stellen, denn es gibt an jedem Ort eine Fülle an Motiven und Möglichkeiten. Du musst dich nur darauf einlassen können.

Mir ist es wichtig, dass wir eine entspannte Zeit miteinander verbringen. Das wir uns gemeinsam dem schönsten Hobby der Welt widmen, darüber Gespräche führen und uns kennen lernen. Erst dann wirst Du verstehen, warum ich wie fotografiere und wie ich meine Motive sehe. Stelle viele Fragen und hinterfrage deine Gewohnheiten. Versuche dich darauf einzulassen, neues auszuprobieren, zu spielen, kreativ zu werden. Warum fotografieren alle mit einer Sonnenblende? Muss das Motiv scharf sein? Sind Abbildungsfehler erlaubt?

Blicke aus neuer Perspektive auf Alltägliches. Lass dich vom Licht und Motiv inspirieren und probiere neue Techniken mit deiner Kamera aus. Ich bin dabei immer für dich da. Keine Frage ist zu dumm, um sie nicht zu stellen. Diskutiere mit mir und anderen, bleibe wach und offen. Finde die Balance zwischen der persönlichen Freiheit alleine zu fotografieren und dem gemeinsamen Austausch mit der Gruppe. Beides ist wichtig, wenn Du dich weiterentwickeln möchtest. Bleibe ebenso offen für eine Bildkritik, nimm das an, was dich weiterbringt. Versuche vor dem Kurs zu ergründen, was Du lernen möchtest, warum Du denkst, dass ich die Richtige für dich bin. Was ist Deine Erwartungshaltung von dir selber und zum Workshop?

Workshop Naturfotografie Sächsische Schweiz 2018

Ich biete nicht an:
– 10 Foto-Hotspots an einem Tag
– Stress, Hektik, Zeitdruck
– Schulunterricht und Hausaufgaben

Dafür bekommst Du:
– Viel Zeit geschenkt
– Entschleunigung
– Kreativität
– Tipps & Tricks zur Fotografie
– Intensive Gespräche, Austausch

Naturfotografie Workshop: Du hast Lust, mit mir im Oktober 2018 nach Rügen zu fahren, wenn die Buchenwälder sich in allen Farben präsentieren? Oder in die mystische Sächsische und Böhmische Schweiz?

Jippi! Das neue Jahr startet mit einer Rügen-Fotoreise im Oktober 2018

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Ich hoffe, Du bist gut ins neue Jahr gekommen. Ich wünsche dir einen guten Start und ganz viel Gesundheit in 2018.

Silvester wird bei uns in der Familie eher ruhig und besinnlich gefeiert. Zumal ich meine Hündin Stella immer wieder beruhigen muss, wenn es draußen allzusehr knallt. Wie sehr müssen Tiere an diesem Tag leiden. Ich wünschte so manches Jahr, wir würden in einem feuerwerksfreien Ort wohnen würden.

Die Zeit zwischen den Jahren verwende ich dazu, beruflich und privat neue Pläne zu schmieden. Da meine Winter-Rügenreise schon seit einiger Zeit ausgebucht ist und es immer wieder Nachfragen zu einer weiteren Fotoreise gibt, habe ich beschlossen, einen weiteren Naturfotografieworkshop  im Goldenen Herbst 2018 auf Rügen anzubieten.

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Der einwöchige Workshop findet vom So 14.10. – 21.10.2018 statt. Er kostet inkl. Übernachtung, Frühstück und Workshop 1190,- Eur (inkl. 19% Mwst). Zur Buchung musst Du nur 100 Eur anzahlen, die restliche Summe bis max 14 Tage vor Beginn der Reise. Du übernachtest in einer wunderbaren modernen Ferienwohung in einem Einzelzimmer. Möchtest du mit deinem Partner teilnehmen, steht auch eine separate kleine Ferienwohnung zur Verfügung. Mir ist es wichtig, das wir alle – Teilnehmer/in und Workshopleiterin – an einem Ort wohnen und zusammen den Tag mit einem guten Frühstück beginnen. Hier können wir gemeinsam den Tag besprechen und individuell nach Wetter entscheiden. Zusammen mit den Ferienwohnungs-Inhaber kann ich individuelle Wünsche von dir, soweit es möglich ist, umsetzen. Wichtig ist nur, dass Du mich jetzt im Frühjahr kontaktierst, da die Ferienwohnungen im Herbst schnell ausgebucht sind. Ruf mich an, wenn Du Fragen hast.

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Fotografisch möchte ich mit Dir die ganze Insel erkunden. Dabei bilden wir Fahrgemeinschaften, sodass wir nur mit 2-3 Autos unterwegs sind. Ich kenne wunderbare Orte, die zu jeder Jahreszeit ein Highlight sind. Von bekannten Motiven wie den Wissower Klinken, an denen Caspar David Friedrich eines seiner bekannten Gemälde gemalt hat – bis hin zu unscheinbaren Orten in den Naturschutzgebieten Rügens. Wir werden im Oktober, sofern uns das Wetter hold ist, einen wunderbaren goldenen Herbst erleben. Dabei werden wir alle Genres der Naturfotografie umsetzten: Makrofotografie, Weitwinkelfotografie, Tieraufnahmen, Nachtaufnahmen, Sonnenaufgang- und Untergang. Bringe max drei deiner Lieblingsobjektive mit. Ich persönlich arbeite am liebsten mit einem 20mm, 50mm und 100mm (Makro) Objektiv. Mehr ist nicht nötig – Du brauchst nur noch ein Stativ und wenn Du magst, Grauverlaufsfilter für Langzeitbelichtungen. Wir werden ebenso kreative Techniken üben und über Bildgestaltungen sprechen.

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Da es im Herbst schon früher Dunkel wird, haben wir ausreichend Zeit für die Bildbearbeitung. Bringe daher deinen Laptop und dein Bildbearbeitungsprogramm wie Lightroom oder Photoshop Elements mit, sodass wir die Bilder gemeinsam besprechen und bearbeiten können. Am Ende werden die besten drei Fotos ausgedruckt und auf Holz aufgezogen. So kannst Du eine wunderbare Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Du hast Lust auf den Workshop bekommen und bist ebenso gerade dabei, deinen Urlaub für 2018 zu planen? Dann schreib mir oder ruf mich an.