Schlagwort: Smartphone Fotografie

Makrofotografie mit dem LG G8s Thinq Smartphone

Makrofotografie mit dem LG G8s Thinq Smartphone

Makrofotografie mit dem Smartphone ist gar nicht so trivial, wie man annehmen möchte. Einfach nur draufhalten und die Kamera fokussiert automatisch – leider ist dem nicht so, vor allem wenn man im Makromodus arbeitet. Die größte Schwierigkeit ist vor allem das exakte Fokussieren. Häufig verschiebt sich der Fokus entweder auf den Hintergrund oder auf ein anderes Objekt im Motiv – und meistens dann, wenn man gerade auf den Auslöser drückt. Das heißt, das verschieben geht so schnell, dass man als Fotograf*in nicht mehr gegenwirken kann. Das einzige was hier hilft, ist Geduld und Spucke und das mehrfache wiederholen der Aufnahme. Auch wenn das Smartphone-Display groß ist, kann man oft bei Makroaufnahmen die Schärfe im Detail nicht wirklich beurteilen, sodass ich die Bilder am großen Bildschirm begutachte und dann die Fehlaufnahmen lösche.

Makrofotografie mit dem LG G8s Thinq Smartphone
Das Buschwindrösschen habe ich im Makromodus im Schatten fotografiert,
sodass die weißen Blüten nicht „ausgefressen“ dargestellt werden

Fotografische Probleme mit Wind und Wetter

Makrofotografie mit dem Handy unterliegt auch den selben Tücken der Makrofotografie mit einer DSLR und einem Makroobjektiv: Dem Wind. Auch hier werden die Fotos bei Windbewegungen ganz schnell unscharf. Daher muss man auch hier auf ruhige, windstille Momente warten und das Smartphone so ruhig wie möglich halten. Damit sich der Fokus nicht in diesem Moment noch verstellt, arbeite ich gerne mit Sprachauslöser.

Neben dem Wind spielt natürlich auch die Sonne bzw. die Lichtverhältnisse eine große Rolle. Gerade weiße Blüten werden schnell überstrahlt dargestellt, wenn sie direkt in der Sonne fotografiert werden. Während ich in RAW-Dateien meiner DSLR noch ein bisschen korrigieren könnte, ist das bei Smartphonefotos kaum noch möglich. Hier hat man das unschöne grelle, weiße Flecken, die das Bild zerstören.

Großes Windröschen, Leutratal

Die Makrofunktion im LG G8s Thinq

Neben dem Sprachauslöser hilft mir beim LG G8s Thinq auch die manuelle Makrofunktion. Diese versteckt sich ein bisschen. Gehe dazu in dein Kameramenü auf den Punkt „Automatisch“ oder auf „Kamera manuell“.

Drücke im Modus „Automatisch“ etwas länger auf den Bildschirm. Jetzt öffnet sich ein Regler, mit dem du die Helligkeit des Bildes bestimmen kannst. Links neben dem Regler befindet sich ein Icon „MF“ (Makrofokus). Aktiviere diesen und du kannst nunden Regler so verschieben, dass dein gewünschtes Detail scharf wird.

Im Modus „Kamera manuell“ findest du in der unteren Menüleiste den Punkt „Fokus“ und den kannst du von AF (Autofokus) auf MF (Manueller Fokus) umstellen.

Die Makrofunktion funktioniert aber auch nicht ganz kompromisslos, denn je nach Abstand zum Objekt stellt diese nicht scharf. So muss man mit dem Abstand immer ein bisschen spielen und herausfinden, wann der Fokus wieder greift und wo die Naheinstellungsgrenze liegt. In meinen persönlichen Tests mit dem LG G8s Thinq hat sich herausgestellt, das ich ungefähr einen Abstand von 5-6 Zentimeter zum Objekt einhalten muss, damit die Kamera scharf stellt.

Orchideen Knabenkraut Leutratal Jena
Makrofotografie Orchideen im Leutratal Jena

Bildgestaltung

Schau bei deiner Bildgestaltung vor allem auf einen ruhigen Hintergrund. Hier muss man eigentlich noch viel sorgfältiger arbeiten, da man nicht so gut die Blende öffnen und den Hintergrund verschwimmen lassen kann, wie bei einem Makroobjektiv mit großer Blendenöffnung. Wenn es geht, räume ein bisschen den Hintergrund auf und entferne störende Äste oder ähnliches. Zerstöre dabei aber keine Pflanzen!!!!

Ein weiterer wichtiger Punkt ist: Achte auf deinen eigenen Schatten. Gerade wenn du die Sonne im Rücken hast, wirfst du ganz schnell einen dunklen Schatten auf dein Motiv. Das sieht vor allem dann unschön aus, wenn du damit das Bild in einen dunklen und hellen Bereich optisch unterteilst.

Fazit

Makrofotografie mit dem Smartphone funktioniert gut, aber man braucht auch hier viel Geduld. Die Qualität der Fotos, sprich die Schärfe, ist für ein Handyfoto ausgezeichnet und auch das Bokeh, die Unschärfe im Hintergrund hat eine schöne Ausprägung. Trotzdem ist das eigene Sehen das wichtigste Kriterium, auch wenn das Smartphone heute mit künstlicher Intelligenz fotografiert und die Hersteller suggerieren, dass die Kamera das Foto quasi von alleine macht . Und ganz wichtig…

… Das Smartphone und seine Makrofunktion ist kein wirklicher Ersatz für ein echtes Makroobjektiv. Das Handy setzte ich dann ein, wenn ich auf meiner täglichen Hunderunde bin und die große Kamera zu Hause bleibt und ich eher ein paar Fotos für mich alleine machen möchte. Wenn ich aber gezielt zum fotografieren in die Natur gehe, ist meine DSLR mit dem Makroobjektiv meine erste Wahl. Nicht nur wegen der Abbildungsleistung, sondern auch, weil ich künstlerisch ganz anders mit einem Makroobjektiv arbeiten kann.

Du möchtest mehr lernen über Naturfotografie mit dem Smartphone? Dann schau mal in mein neues Buch…

Siehe auch…

Das LG G8S ThinQ – ein persönlicher Kamera-Test

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Hinweis: Das ist ein persönlicher, nicht gesponserter Erfahrungsbericht

Seit über einem Jahr war ich auf der Suche nach einem neuen Smartphone. Mein 6 Jahre altes LG G3 war nun in die Jahre gekommen, hatte Akku- und Hitze-Probleme (trotz mehrfachen Tausches) und da das Android-Betriebssystem schon seit 3 Jahren nicht mehr gewartet wurde, kam es immer wieder zu abstürzen, vor allem beim fotografieren. Doch da ich aufgrund meiner Workshops die Vor- und Nachteile anderer Smartphone-Hersteller kannte, konnte ich mich lange nicht für ein neues Modell entscheiden. Denn, das mag blöd klingen, ich habe das Smartphone wohl kaum gekauft, weil ich damit telefonieren möchte sondern weil es meine „Immer-Dabei-Kamera“ ist. Ich schwankte zuerst zwischen dem Huawei P30 oder iPhone11 Pro, doch beide Marken sind nicht wirklich meine Welt und zudem sehr kostenintensiv.

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Sonnenuntergang mit der Weitwinkelkamera –
Sogar der Mond hat noch seine Form, der früher nur ein Punkt gewesen wäre

Dann wollte ich ein nachhaltig produziertes Smartphone haben. In Deutschland gibt es das Fairphone oder das Shiftphone. Eigentlich hätte ich das gut gefunden, doch – auch nach Anfrage beim Hersteller – habe ich keine aussagekräftigen Informationen zur Kamera bekommen. Die, die frei auf der Herstellerwebseite stehen, sind mehr als dürftig. Da man sie auch nicht testen kann (Shiftphone war diesbezüglich auch gar nicht bereit dazu), habe ich mich dagegen entschieden. Schade.

So war ich weiter auf der Suche und dann fragte ich mich: Warum bleibe ich nicht bei LG?: Ich komme gut damit klar, ich mag die Nutzerführung und die Qualität der Fotos beim LG G3 war schon gut, das kann ja nur besser werden. So kam es, dass ich mich für das neue LG G8S ThinQ* mit 3 verschiedenen Objektiven entschieden habe. Bei der Triple-Kamera hat LG eine 12 Megapixel Hauptkamera, ein 13 Megapixel Superweitwinkel-Objektiv und eine 12 Megapixel Telelinse verbaut. Die Selfie-Kamera bekommt ein 8 Megapixel Objektiv und einen Time of Flight Sensor, außerdem gibt es an der Front einen Blitz für Aufnahmen im Dunkeln – den man aber nicht wirklich braucht.


Seit Anfang des Jahres bin ich nun am fotografieren und bin begeistert. Andere Testberichte haben die Qualität von Kamera und Fotos für nicht so gut befunden und raten teilweise sogar von dem Smartphone ab, doch dem kann ich bisher nicht zustimmen. Ich meine und das darf man bei seiner Erwartungshaltung nicht vergessen – das Smartphone ist keine Spiegelreflexkamera mit Highend-Objektiven. Ich habe auch nicht herausgefunden, worauf sich diese Testergebnisse beziehen. Die Bilder werden nicht nur schön scharf sondern man kann endlich (das hatte ich bei meinem LG G3 vermisst) mit einer digitalen Blende spielen. Ich habe eine paar Beispielaufnahmen gemacht, die zeigen, was alles geht.

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„Nacht-Modus“

Natürlich haben mich Nachtaufnahmen interessiert. Die ersten Aufnahmen im Automatik-Modus waren wirklich nicht gut, teilweise sehr unscharf. Aber als ich auf das Spezialmenü „Nacht“ umgestellt hatte, sind der Ergebnisse sehr gut geworden.

Kameratest, LG G8s Test, Smartphone-Fotografie
Das Teleobjektiv mit Zoom bei künstlichen Licht und langer Belichtungszeit – ich war von der Qualität positiv überrascht.

Wie alle neuen Smartphones bietet LG auch RAW-Daten im DNG Format an. Doch leider nur im Manuellen Modus, den man gezielt einstellen muss. Das finde ich äußerst unglücklich, mir wäre es recht gewesen, dass in allen Menüs ein DNG-Format gespeichert wird. Das DNG-Format selber ist in Ordnung, die Bildbearbeitung mit der Lightroom App macht Spaß und mit dem Qualcomm Snapdragon 855 Prozessor ist die Bildbearbeitung auch sehr flüssig und die App stürzt nicht ab.

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Schöne Bokehs im Gegenlicht

Glücklich war ich, dass man das Smartphone mit einer zweiten Micro SD Karte bis 2 TB (die leider mit über 500 Euro unbezahlbar sind) erweitern kann. Ich habe eine 128 GB Karte für 25 Euro gekauft, die völlig für Fotos im jpg/dng Format ausreichend ist.

Kameratest, LG G8s Test, Smartphone-Fotografie
Ich bin von den Farben begeistert. Samsung und Huawei haben oft zu übersättigte Farbfotos,
LG hält sich hier zurück

Fazit: Die negativen Kritiken bezüglich der LG Kamera kann ich nicht bestätigen. Im Gegenteil, meine Erwartungen wurden teilweise übertroffen. Es ist schon erstaunlich, was sich aus diesen kleinen Geräten herausholen lässt. Und – auch wenn ich mich an dieser Stelle schon hundertmal wiederholt habe – wir Menschen machen das Fotos. Wir müssen das Motiv sehen und die Stimmung erfassen. Was nutzt die beste Technik, wenn wir den Moment nicht wahrnehmen.

Für 350,- Eur (

Die technischen Daten im Überblick

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Die Mulde in der Abendsonne
  • Sim -Karte: Dualsim
  • Software: Android 9.0 Pie
  • Material: Aluminiumrahmen mit gehärtetem Glas-Körper (Gorilla Glass 6), Seitenverhältnis 18,9:9
  • Größe: 155.3 x 76.6 x 7.99 mm
  • Gewicht: 181g
  • Display: OLED
  • Displaygröße: 6,21″
  • Auflösung: FHD+ (2248 x 1080)

Kamera: Triple Kamera

  • Kamera 1: 12 MP Standard-Hauptkamera (F1.8 / 1.4μm / 78°)
  • Kamera 2: 13 MP Superweitwinkel-Hauptkamera (F2.4 / 1.0μm / 136°)
  • Kamera 3: 12MP Hauptkamera mit Tele-Zoom (F2.6 / 1.0μm / 48°, 2X Optischer Zoom)
  • Front-Kamera: 8MP (F1.9 / 1.12μm / 80°)
  • Front Kamera: ToF Sensor
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 855
  • Taktrate: Octa-Core 2.84GHz
  • Anzahl Kerne: 8
  • Bluetooth: 5.0 BLE
  • Anschlüsse: USB-C 3.1 kompatibel, 3,5 mm Klinkenanschluss, Hybrid microSD Speicher-Slot, USB OTG
  • NFC: Ja
  • Sensoren: 3D ToF Sensor, Fingerabdrucksensor, Beschleunigungssensor, Näherungssensor, Umgebungslichtsensor, Gyrosensor, Digitaler Kompass, Barometer
  • Audio: DTS-X 3D Surround, Stereo Lautsprecher
  • Akku: 3,550mAh, Kabellos laden, Quick Charge 3.0
  • Speicher: Interner Speicher 128GB
  • Speicher erweiterbar: microSD Speicher-Slot für bis zu 2 TB
  • Wasserdicht: IP68
  • MIL-STD 810G (14 Tests bestanden)

Besonderheiten:

  • Z-Kamera
  • Air Motion
  • Multi-ID : Hand ID und Face Unlock
  • Triple-Hauptkamera
  • Extra helles 6,21“ OLED FullVision Display

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Erste Buchrezension „Naturfotografie mit dem Smartphone ist erschienen

Dass das Smartphone als Kamera die Fotografenwelt spaltet, ist bereits ein alter Hut. Für die einen ist die Immer-dabei-Kamera das Mittel für kreative Fotografie schlechthin, für die anderen ist schon allein die erzielbare Qualität indiskutabel. Ich habe mich für die kreative Seite entschieden und zeige, wie du dein Smartphone für Natur- und Landschaftsfotografie einsetzen kannst. Die Frage ist, wie kannst du mit den Schwächen der Smartphone-Kamera kreativ umgehen? Trotz der Einschränkungen macht das Fotografieren mit dem Handy viel Spaß. Es ist fast immer zur Hand und dabei leicht und handlich zu bedienen. Das Buchbesteht aus 98 Kapiteln, die du quer lesen kannst. Anhand vieler Naturbilder gebe ich dir zahlreiche praktische Tipps und Tricks an die Hand.© Jana Mänz ISBN-13 978-3-00-061166-7

Ich freue mich, in der aktuellen Ausgabe 05/2019 der c’t digitale Fotografie ist die erste Rezension zu meinem Sachbuch „Naturfotografie mit dem Smartphone“ erschienen.

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Buchrezension Naturfotografie mit dem Smartphone

Ab sofort erhältlich: Taschenbuch Naturfotografie mit dem Smartphone

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Ich freue mich, dass mein Sachbuch „Naturfotografie mit dem Smartphone“ diese Woche als gedrucktes Taschenbuch (Softcover) erschienen ist.

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Innerhalb Deutschlands verschicke ich es versandkostenfrei. Nach Österreich kostet der Versand als Warensendung 7,-€. Möchtest du das Buch in die Schweiz geschickt bekommen, dann schreibe mir bitte eine E-Mail.

Lesermeinungen

Ich habe das Buch mit in den Urlaub nach Südengland genommen und dort auch direkt ein paar Anregungen umgesetzt. Das hat großen Spaß gemacht und nun sehe ich meine Handykamera mit anderen Augen.

Alexa Kampmann

Hallo Jana,
das Buch ist bei mir angekommen. Es gefällt mir. Ich habe es schon fast durch und Deine Tipps sind verständlich geschrieben. Solche Anleitungen müssten den Smartphones beiliegen. Du zeigst das machbare auf und welche Grenzen der kleine Sensor hat. Was mir besonders gefällt ist die Sprache, Du schreibst ansprechend, man befindet sich fast in einen Dialog mit Dir. Nur Antworten geht nicht, aber diese findet man dann in den weiterführenden Text. Also kurz: Dieses Buch gefällt mir genau so gut wie das Wabi Sabi, welches ich auch habe.
Danke dafür.

Reiner Tuzer

Ein tolles Buch, dass ganz stark meine kreative Seite angesprochen hat und mir wieder richtig Lust gemacht hat, neue Dinge auszuprobieren

Stephanie Mund

Neben einer knackigen technischen Einführung liefert das Buch im Kern 90 Fotoideen, die sich allesamt mit dem Smartphone umsetzen lassen. Es macht Lust, sofort loszuziehen. Danke mal wieder an Jana Mänz für diese Bereicherung!

Matthias Haltenhof
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Mit dem Smartphone unterwegs im Duvenstedter Brook

Duvenstedter Broock, Hamburg, Landschaft, Moor, Naturschutzgebiet, Schleswig-Holstein, Smartphonefotografie

Am Wochenende waren wir seit langem mal wieder in Hamburg. Die Familie meines Partners wohnt nördlich von Hamburg, direkt am Duvenstedter Brook. Für viele Hamburger ist das Naturschutzgebiet ein beliebtes Ausflugsziel. Dank Hafengeburtstag war aber nicht viel los im Brook, sodass wir ganz entspannt eine große Rundwanderung machen konnten. Das Wetter war perfekt: viel Sonne, blauer Himmel und ein erfrischender Seewind.

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Rundwanderweg im Duvenstedter Brook, Start Parkplatz Bültenkrug

Wir sind den großen Wanderweg von knapp 9km gelaufen. Der ist leicht zu gehen, doch da ich zum fotografieren und genießen immer mal wieder anhalte, ist daraus eine dreistündige Wanderung geworden. Vor allem habe ich mich gefreut, meine Schreihälse, die Kraniche sehen zu können. Mitten im Brook gibt es eine große Kranichgruppe, deren Rufe bis ins Haus zu hören sind. Wenn man Abends im Bett liegt eine wunderbare Einschlafmusik. Sie erinnert mich an meine Auszeit auf Rügen, als ich dort zum Einschlafen den Singschwänen im Winter lauschte. Fotos konnte ich leider nicht machen. Um die Kraniche gut fotografieren zu können, braucht man schon ein 600er Tele, am besten mit einer Cropkamera um noch mehr Brennweite zu haben.

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Einer der Aussichtspunkte im Brook

Ich hatte aber nur mein Smartphone dabei, weil ich zusammen mit meinem Partner die Wanderung genießen wollte. Es wird für mich – vor allem als Berufsfotografin – immer wichtiger, mir Auszeiten zu nehmen und ohne große Fotoausrüstung die Natur zu genießen. Zumal es am frühen Nachmittag im Frühling wenig bringt, im Moor Tiere oder eine mystische Landschaft fotografieren zu wollen. Ich komme dann lieber im Herbst wieder, wenn der Nebel aus den Wiesen stiegt und die Brunftzeit beginnt.

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Für meinen Partner ist es immer wieder etwas Besonderes, im Brook unterwegs zu sein. In seiner Kindheit hat er viele Sommerferien bei seinem Opa im Brook verlebt, der dort Revierförster gewesen ist und in der alten Försterei gelebt hat. So haben wir uns auf seine Spuren begeben, auch wenn heute vieles anders aussieht, als noch in den 1970er Jahren.

Im Brook gibt es an vielen Stellen Aussichtspunkte, für alle die gerne mit Fernglas oder Kamera die Natur beobachten möchten. Ich konnte aus der Ferne die Kraniche beobachten, aber auch auch echte Feldhasen und Eidechsen, die sich in der Sonne gesonnt haben. Im Moor leben auch Kreuzotter und Ringelnatter, doch zu meinem Glück haben sie sich dieses Mal nicht blicken lassen (hier im Muldental begegne ich ihnen leider öfter als mir lieb ist). Bald fangen auch die Orchideen an zu blühen, doch jetzt Anfang Mai blühen noch nicht so viele Pflanzen. Wunderschön ist das zarte Maigrün der Bäume, vor allem wenn man auf dem alten Grenzwall wandert.

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35 coole Foto- und Bildbearbeitungs-Apps für dein Android Smartphone und Tablet

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In meinem neuen Buch „Naturfotografie mit dem Smartphone“ habe ich auf die Vorstellung von Kamera- und Bildbearbeitungs-Apps verzichtet. Das hatte mehrere Gründe, der wichtigste aber ist, dass Apps auch mal schnell veralten und vom Hersteller nicht mehr aktualisiert werden. Die Aktualisierung bzw. Vorstellung von Apps ist auf einer Webseite sehr viel einfacher und daher habe ich verschiedene Aps zum Thema Bildbearbeitung und Co zusammen gestellt.

Die meisten Apps habe ich selber ausprobiert und bin nach wie vor ein Fan von CameraMX, VSCO, Afterlight. Da ich selber ein Android Smartphone benutze, stelle ich in diesem Artikel Android Apps vor (für ios Apps schreibe ich einen gesonderten Artikel).

Viele meiner vorgestellten Apps sind kostenpflichtig, wenn auch oft nur für ein paar Euro. Ich persönlich habe schon verschiedene Apps gekauft, weil die nicht nur besser programmiert sind sondern auch keine nervige Werbung enthalten. Ich denke, die viele Arbeit der Programmierer sollte mit einem kleinen Obulus honoriert werden – wir alle Künstler*innen und Selbstständige möchten fair für unsere Arbeit bezahlt werden.

Kamera & Bildbearbeitung – Apps

Kunst, Texte und Collagen

Sonstiges – Exif, Karten usw.

Wenn in der Aufzählung deiner Meinung nach eine wichtige App für die Naturfotografie fehlt, dann schreib mir einen Kommentar.

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Du interessierst dich für Tipps und Tricks zur Naturfotografie mit dem Smartphone?

Hier kannst du mein neues Buch bzw. E-Book bestellen.

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Hast du in den letzten Tage so eine Art Erdbeben unter deinen Füßen verspürt? Das war ich, als ich vor Freude über soviel Unterstützung für meine Crowdfindung Kampagne bei Startnext durch die Küche gehüpft bin.
So darf das gerne weiter gehen. Denn ich brauche noch viel Unterstützung…

Heute habe ich auch mächtig Unterstützung von Tobias Mochel bekommen, der einen Podcast betreibt. Es war bzw. ist ein sehr schönes Gespräch über Fotografie, Gott und die Welt und natürlich mein Buchprojekt geworden. Hört mal rein… (im Übrigen mein allererster Podcast)

https://soundcloud.com/ohokay-321019180/mehr-telefonieren-buchautorin-und-fotografin-jana-manz-und-naturlich-richtig-gute-themen-0152019

Bitte unterstütze mein neues Buchprojekt bei Startnext

Naturfotografie mit dem Smartphone 98 kreative Tipps und Tricks für passionierte Hobbyfotografen


Naturfotografie mit dem Smartphone: 98 kreative Tipps und Tricks für passionierte Hobbyfotografen


Meine lieben Blogleser,

mein neues Naturfotografie-Buch fängt mit dem Satz an:

Dass das Smartphone als Kamera die Fotografenwelt spaltet, ist bereits ein alter Hut. Für die einen ist die Immer-dabei-Kamera das Mittel für kreative Fotografie schlechthin, für die anderen ist schon allein die erzielbare Qualität indiskutabel. Ich habe mich für die kreative Seite entschieden und zeige, wie du dein Smartphone für Natur- und Landschaftsfotografie einsetzen kannst.

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Ich möchte eine Lanze für die Smartphone-Fotografie, vor allem der Naturfotografie mit dem Smartphone brechen. Immer wieder wird mir gesagt „das ist ja keine richtige Kamera“. Ich bin manchmal erstaunt darüber, wie heftig darum gestritten wird. Denn ist das so? Was ist richtig oder falsch. Dabei wissen wir alle, dass es nicht wirklich auf die Technik oder die Marke ankommt. Es ist immer der Fotograf, der das Bild macht. Die Frage ist, wie kannst du mit den Schwächen der Smartphone-Kamera kreativ umgehen? Trotz der Einschränkungen macht das Fotografieren mit dem Handy viel Spaß. Es ist fast immer zur Hand und dabei leicht und handlich zu bedienen.

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In meinem neuen Sachbuch möchte ich meinen Lesern zeigen, welche Möglichkeiten eine Handykamera bietet. Wie man das Weitwinkelobjektiv und den Makromodus in der Naturfotografie optimal einsetzen kann. Dabei ist das Buch keine reine Fotoschule: Es geht mir auch um die weichen Themen wie Abschalten vom Alltag, Leichtigkeit in der Fotografie und mache mir Gedanken um unseren Umgang mit Fotos in der Social-Media-Welt.

Wie auch schon in „Naturfotografie mal ganz anders“ geht es nicht nur um die Fotografie alleine. Und das macht sie so spannend und vielfältig.

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In diesem Sinn, schau mal rein in die Vorschau und unterstütze mein Buchprojekt bei Startnext. Mithilfe der Crowdfunding Kampagne kann ich mit den Vorbestellungen die Druckkosten bezahlen. Kommt mehr Geld zusammen, dann kann ich auch die Auflage erhöhen und ein weiteres Lektorat in Auftrag geben.

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Ich habe für jeden Geldbeutel ganz unterschiedliche Dankeschöns zusammengestellt und bin für jede, noch so kleine Unterstützung, total dankbar.

Vom „Guten Karma“ (5,-€), über das gedruckte Buch (22,-€) bis hin zu einem ganz persönlichen Naturfotografie-Einzelworkshops (390,-€) ist für jeden etwas dabei.

Und wenn du das Buch selber nicht brauchst, es ist auch ein wunderbares Geschenk zum Geburtstag. Weihnachten kommt bestimmt auch bald wieder. Es wäre auch ganz toll, wenn du von meiner Crowd im Familien- und Freundeskreis erzählst. Wenn du magst, teile meine Kampagne auf deiner Webseite oder im Social-Media.

Du kannst auch gerne mein Video teilen…

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Kennst du schon meinen Monatskalender? Mittlerweile erscheint er im 4. Jahr.

2019 dreht es sich inhaltlich um das Thema Naturfotografie mit dem Smartphone.

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Ja, den will ich haben

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Es ist endlich wieder soweit! Ab sofort kannst du meinen Monatskalender 2019 vorbestellen. Ab Anfang/Mitte Oktober wird er dann lieferbar sein.

2019 dreht es sich inhaltlich um das Thema Naturfotografie mit dem Smartphone. Oft werde ich gefragt: „Wie kannst du mit deinem Smartphone diese Bilder machen? Das geht doch gar nicht!“

Natürlich hat ein Smartphone fototechnisch so seine Macken und Fehler und trotz massiver Werbung diverser Smartphonehersteller, ist noch lange nicht technisch auf dem Stand einer DSLR/Spiegellosen-Kamera. Schone alleine das fehlende „hochwertige“ Objektiv und das man die Blende dementsprechend auch nicht wirklich einstellen kann, lässt das Smartphone zu einer „Schönwetterkamera“ mutieren. Das heißt aber nicht, das man mit dem Smartphone keine interessanten Naturfotos machen kann. In diesem Kalender verrate ich dir meine Tipps & Tricks wie du die offensichtlichen Schwächen des Smartphones für dich verwenden kannst. Wie kannst du längere Belichtungszeiten kreativ einsetzen, die normalerweise nur „unscharfe“ Fotos produzieren? Kann man Bokehs mit einem Smartphone zaubern? Und wie gehe ich mit Gegenlicht um? Wie fange ich sinnvoll Seitenlicht ein und was macht der magische Fokus? Wie können Texturen einen eigenen Look geben?  Wie kann ich Belichtungsprobleme umschiffen? Wie fotografiere ich am besten Nebel mit dem Smartphone?

Bist du neugierig geworden? Ich freue mich auf deine Bestellung!

Kalender 2019 Jana Mänz Thema: Naturfotografie mit dem Smartphone Das Smartphone als Kamera ist immer wieder umstritten. Ich nöchte dir anhand vieler Beispiele zeigen, wie du mit Schwächen der Smartphonekamera umgehen kannst und gefühlvolle Fotos entstehen können. © Jana Mänz

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