Schlagwort: Trockeneis

Neu 2018 Experimenteller Foodfotografie Workshop

Küchenexperimente: Kreative Foodfotografie, Produktfotografie

Du möchtest lernen wie man kunstvoll eine Orange ins Wasser fallen läßt? Du möchtest wissen, wie Wassersplashes mit Erdbeeren im Glas entstehen? Du möchtest ausprobieren, wie eine Kiwi im Dunkeln leuchtet? Du möchtest gerne mit Trockeneis arbeiten und einen Kürbis Feuer spucken lassen? Du liebst es, geduldig im Fotostudio zu stehen und die Experimente immer wieder auszuprobieren? Du scheust dich auch nicht davor, nass zu werden und das Set zu putzen?

Dann freue ich mich, dich in meinem Experimentellen Food- und Produktfotografie Workshop begrüssen zu können. Denn hier geht es heiß her. Es wird nass, es wird sehr kalt und heiß, es wird schmutzig – aber wir haben ganz viel Spaß und Freude!!!

Experimente aus der Küche
– ein kreativer Food- und Produktworkshop

Bekannt aus c’t Digitale Fotografie

Termin 1: Fr. 15.06. – So. 17.06.2018
Termin 2: Fr. 16.11. – So. 18.11.2018

Workshop Küchenexperimente

Frisch erschienen: C’t Digitale Fotografie – Kreative Foodfotografie-Experimente

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Wieder geht ein Jahr meiner freiberuflichen Tätigkeit zu Ende und damit auch das verflixte 7. Jahr :-) Es geht mit einem für mich ganz persönlichen Highlight zu Ende, mit dem ich im Herbst, noch nicht gerechnet hätte:

Nämlich mit einem super tollen Artikel über meine Foodfotografie mit Trockeneis und Wassersplashes!

Kurz vor meinem Experimentellen Foodfotografie-Workshop im Oktober fragte mich die C’t-Redaktion, ob ich nicht einen Artikel über meinen Workshop schreiben möchte. Ich sagte unter Vorbehalt zu, weil ich mir unsicher war, wie die Ergebnisse werden würden. Im Vorfeld des Workshops lief so einiges schief, vor allem bekam ich nicht die Lebensmittel, die ich haben wollte. Mir war nicht bewusst, dass man manche Dinge, wie meine heiß geliebten Pilze, mindestens 2-3 Wochen im Voraus im Einzelhandel bestellen muss bzw. bestellte Lebensmittel einfach nicht geliefert werden.

Fast wäre ich auch an meinem Trockeneis gescheitert, weil ich dieses nicht an einem Samstag vor Ort kaufen konnte. So musste ich es online bestellen, wobei ich die Nacht vor dem Workshop dermaßen schlecht schlief, aus Sorge es würde niemals ankommen. Schließlich wurde mir das ja vom regionalen Trockeneislieferanten prophezeit.

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Glücklicherweise gehen Vorhersagen nicht immer in Erfüllung und ich bekam am Samstag eine frische Lieferung Trockeneis noch vor Beginn des Workshops direkt vor die Tür geliefert. Halljulia! Aber ich habe daraus gelernt, so einen aufwändigen Workshop mindestens 2-3 Wochen im Voraus zu organisieren.

Der Workshop selber lief bombastisch. Wir waren eine kleine kreative Gruppe und wir hatten bei unseren Experimenten richtig viel Spaß. Dabei durfte ich mich mal wieder in Canon-Kameras “verlieben”, die nicht das machen wie meine Nikon. Und wenn schon das Display völlig anders aussieht.

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Der Workshop fand an einem warmen Altweibersommer-Wochenende statt. Wir konnten draußen auf der Terrasse gemeinsam Mittagessen und es war ein komisches Gefühl, an so einem warmen Wochenende Weihnachtsmotive und Schnee zu fotografieren.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Petra und Thomas bedanken, ohne ihre tatkräftige Hilfe und Unterstützung wären bei diesem Workshop nicht so tolle Motive entstanden.

Wenige Tage später konnte ich meinen Artikel schreiben. Über die Materialiste, den Setaufbau und den technischen Besonderheiten ist ein großer 18-seitiger Artikel entstanden, der den Workshop in seinen Einzelheiten wiedergibt.

So gehe ich erstmalig auf meine neuen LED-Studiolampen ein, die an diesem Wochenende ihre Feuertaufe erhielten. Ich war und bin begeistert von den neuen Studiolampen. Kein Vergleich zu vorher, wenn es im Raum heiß und stickig wurde und es nach Verbrannten roch. Das gehört nun der Vergangenheit an und ich kann die LEDs jederzeit anfassen, drehen und transportieren, ohne Angst zu haben, mich zu verbrennen.

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Das ist für mich an sich schon eine großartige Sache, so meine Erfahrungen für andere schreiben zu dürfen.

Doch mein Redakteur Peter Nonhoff-Arps hatte eine besondere Weihnachtsüberraschung für mich: Zum ersten Mal landet eines meines Bilder auf dem Cover und im Editorial.

Ich war und bin ganz gerührt über so viel Ehre und ich freue mich so sehr darüber.

Wenn Du dich für den Artikel über experimentelle Foodfotografie interessierst, du kannst ihn online kaufen oder Du holst dir das Magazin an deinem Kiosk des Vertrauens (ab dem 22.12.). Hier findest du das Inhaltsverzeichnis


Alle meine bisher veröffentlichen Artikel in der c’t digitale Fotografie findest du hier

Meine Artikel in C’t digitale Fotografie


Hier habe ich noch ein paar Bilder für dich, die im und während des Foodfotografie-Workshop entstanden sind.

 

 

Du möchtest auch an meinem experimentellen Food-Fotografie-Workshop teilnehmen? Aktuell habe ich keine festen Termine für 2018 geplant, mache das aber gerne, wenn du dich meldest. Bedenke, das ich für den Workshop eine Vorlaufzeit von 4 Wochen brauche…

 

 

Kinderfotografie: Experimente im Chemielabor

Fotoshooting: Kinderfotografie im Chemielabor - Experimente mit Trockeneis

Anfang des Jahres erhielt ich den Auftrag für ein Kinderfotoshooting. Es sollten Fotos für eine Einladung zum Schulanfang entstehen. Für mich stellte sich die Frage, worauf haben die Kinder Lust und wie kann man das Thema kindgerecht umsetzten? Die Idee mit der Schultüte und dem Ranzen fand ich zu langweilig und eingefahren. Und dann kam mir die Idee, warum nicht etwas experimentelles, etwas was raucht, stinkt und krach macht? Dinge, von denen ich weiß, das ich Jungs mit viel Spaß und Kreativität abholen kann.
Meine Idee war eine Art Klassenzimmer nach dem Vorbild von Heinz Rühmanns Feuerzangenbowle. Was braucht man dazu? Eine alte Schulbank, einen Globus, eine große Kreidetafel, eine Wandkarte, ein altes Schulmikroskop… Dinge die ich im Haushalt, Freundeskreis und Ebay fand.
Schwieriger waren die Kolben und Gläser aus dem Chemielabor. Mithilfe einer örtlichen Apotheke und einem Labor bekam ich die Rundkolben, Erlenmeyerkolben, Meßzylinder und Bechergläser zusammen.
Am Ende fehlte noch der Rauch und ich entschied mich für Trockeneis (Kohlenstoffdioxid CO²). In Leipzig besteht die Möglichkeit, Trockeneis in kleinen Kilomengen zu kaufen und so fuhr ich am Tag des Fotoshootings mit einer Kühlbox dorthin. Wer ein Fotoshooting mit Trockeneis plant, muss bedenken, dass es nur wenige Stunden haltbar ist. Denn es muss bei mindestens −78,48 °C gelagert werden. In einem handelsüblichen Tiefkühlschrank mit -20 °C ist es nach wenigen Stunden verschwunden.
Und schon konnte es losgehen. Die farbigen Flüssigkeiten habe ich aus Ostereierfarben gemischt. Da Trockeneis starke Verbrennungen erzeugen kann, hatten die Kinder Handschuhe an und durften dabei helfen die Trockeneispellets in die Kolben zu füllen. Das war echt ein Gaudi, als es anfing zu nebeln und über die Kolbenränder lief.
Ein Fotoshooting der ganz besonderen Art. Die Jungs hatten wahnsinnig viel Spaß. Sie haben mit dem Mikroskop Zwiebelhäutchen und später Kekskrümmel untersucht.

Wenn du für deine Kinder und Familie ein besonderes Fotoshooting suchst, dann sprich mich an. Vieles ist möglich und ich liebe es, Dinge auszuprobieren und mit den Kindern einen tollen Tag zu verbringen….

Hier ein kleines Video, so sieht es aus, wenn Trockeneis sublimiert. Es blubbert und macht viel Rauch….