Monat: Juni 2019

Von der Schwangerschaft, über die Geburt bis zum ersten Geburtstag

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Ich habe das Glück, eine sehr nette Familie aus dem Muldental über einen längeren Zeitraum fotografisch begleiten zu dürfen. Zum ersten Mal haben wir uns zur Babybauch-Fotografie kennen gelernt. Wenige Wochen später trafen wir uns zur Neugeborenen-Fotografie wieder. Ein Jahr später habe ich mich sehr gefreut, als ich zum Kinderfotoshooting am ersten Geburtstag eingeladen wurde. In dieser Zeit sind viele wunderbare Erinnerungsbilder entstanden, die sehr familiär und auch intim sind. Um so mehr freue ich mich, das ich die Erlaubnis bekommen habe, ein paar Familienbilder auf meinem Blog präsentieren zu dürfen

Neugeborenen-Fotografie: Wenige Tage alt

Kinderfotografie: Juchu, ich bin schon ein Jahr alt!

Babybauch-, Neugeborenen- oder Kinderfotografie – das hört sich für viele ganz einfach an. Doch das ist es nicht. Daher nehme ich mir für jedes einzelne Fotoshooting zwischen zwei und drei Stunden Zeit. Die schönsten Bilder entstehen erst, wenn alle Familienmitglieder Vertrauen zu mir aufgebaut haben. In der ersten halbe Stunde mache ich meistens keine Bilder und die Kamera bleibt in der Tasche. Ich möchte meine Familien kennen lernen, welche Bilder sie sich wünschen. Auch ist die Umgebung wichtig, vor allem wenn ich bei der Familie vor Ort bin. Wie sieht sie aus, woher kommt das Licht, wo finde ich einen schönen Hintergrund. Das braucht Zeit und um so entspannter meine Familien sind, umso authentische Bilder kann ich machen.

Natürliche und moderne Familienfotos in Grimma, Leipzig und Umgebung, fotografiert von mobilder Fotografin Jana Mänz. Natürliche Familien-Fotografie! Kinder- und Familienotografin zu sein, gehört für mich zu den schönsten Berufen überhaupt - darum bin ich aus ganzem Herzen dabei. Den einen Moment festzuhalten, wenn das Baby zum ersten Mal lächelt, wenn die Schulanfänger stolz mit ihren Zahnlücken zeigen „Seht her, ich werde groß“, bis hin zu dem Moment, wenn aus Kindern Jugendliche werden und die Pubertät in den Gesichtern für alle zu erkennen ist. Dafür ist mir wichtig, ihre Kinder bzw. die Familie vor die Kamera zu zwingen und zu sagen: „Schau in die Kamera. Bleib stehen! Lächle doch mal!“. Es geht vielmehr darum, den einen unbeobachteten Moment zu erfassen, indem die Kinder uns sie als Familien ganz sie selbst sind. Dafür braucht es aufseiten des Fotografen viel Zeit und Geduld, vor allem, wenn man ausschließlich mit natürlichem Licht arbeitet. Diese Herangehensweise ist jedoch vielen Menschen noch nicht geläufig und muss vielfach erklärt werden. Kinder- und Familien-Fotografie ohne Studio und aufwendige Blitzanlage? Nein, das ist kein Mythos … Ich liebe es, in der Natur zu sein, ich liebe es, mir Zeit zu nehmen und mit Menschen einen einzigartigen Tag zu verbringen. Weit weg von Hektik und Stress, in einer anderen, stimmungsvollen Umgebung. Die Natur gibt uns alles dafür: Wunderschöne Farben und ein einmaliges Licht. Kinder- und Familienfotografie im Studio kann auch schön sein, aber es ist nicht vergleichbar mit Aufnahmen in der Natur. Ich kann als Fotografin mit dem Licht, mit der Landschaft spielen. So enstehen natürliche Familienbilder, die nicht gestellt und gewzungen sind. Sie als Familie können sich entspannen und den Tag genießen. Sie müssen nicht ständig in die Kamera gucken oder still stehen. Die Bilder entstehen aus dem Spiel heraus, bei einem gemeinsamen Spaziergang. Warum finden die Fotoshootings sin der

Wenn Du mehr über meine Familienfotografie und Kinderfotografie wissen möchtest, dann lade dir meine Broschüre herunter. Ich freue mich auch auf deinen Anruf!

Ein Sommernachtstraum – Mohnblütenfeld im Muldental

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In den letzten zwei Wochen habe ich im Muldental und im Leutratal verzweifelt nach Mohn- und Kornblumenfeldern gesucht. Aber es waren bis auf ein paar vereinzelte Blüten an den Feldrainen nichts zu sehen. Die Kulturlandschaft ist in vielen Teilen Sachsens und Thüringen einfach nur grün – bunte Ackerwildkräuter scheinen völlig ausgerottet. Vielerorts fehlen Feldraine oder Windschutzhecken.
Vor Pfingsten kam mein Partner von der Arbeit und erzählte er mir von einem riesigen Mohnblumenfeld. Ich machte mich noch darüber lustig und fragte ihn, wie viele Blüten er gezählt hätte.

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Nachdem ich in den letzten Jahren im Muldental nur winzige Mohnblumenflächen gesehen hatte, konnte ich ihm kaum glauben. Und so fuhren wir bei einem wunderschönen Mittsommernachts-Abendlicht los. Wenige Kilometer vorher konnte ich mich fotografisch schon kaum von einem blauen Kornblumenfeld lösen und mein Partner drängelte: „Komm, du musst es dir anschauen„. Und dann kam es, wie aus dem nichts leuchtete das rote Feld kilometerweit in der Abendsonne. Das größte Mohnblumenfeld, dass ich je in meinem Leben gesehen habe. Nicht einmal im Norden Deutschlands.

Dabei wunderte ich mich: Wieso ist die Umgebung grün, warum keine einzige Mohnblüte? Und dann entdeckte ich ein kleines Schild am Feldrain. Das Gerstenfeld ist eine Bioland-Ackerfläche.

Vor Ort habe ich fotografisch einen Fotoherzkasper bekommen. Das perfekte Abendlicht, die Farben des Mohns. Selten habe ich mich von der Schönheit so ergriffen gefühlt. Es war kaum Straßenverkehr zu hören, stattdessen zwitscherten hunderte von Vögeln im angrenzenden Wald. Ein kleines Weg führt mitten auf das Feld, sodass ich keine Blume zertreten musste. Und dann stand ich mittendrin: Überall summte und brummte es. Für einen kurzen Moment schloss ich die Augen und versuchte mir den Moment mit all meinen Sinnen aufzusaugen.

Fotografisch fühlte ich mich fast zerrissen: 20mm für ein Landschaftsfoto, das 50mm für den kleineren aber superscharfen Ausschnitt und das Makro für die Details. Und zu guter Letzt, mein Vintage-Objektiv Trioplan100. Selten habe ich alle vier Objektive eingesetzt, aber ich wollte die Schönheit des Mohnfeldes in all seinen Facetten festhalten.

Fotografisch habe ich wie immer so pur und schlicht wie möglich gearbeitet. Ich habe weder Stativ, noch Pol- oder Grauverlaufsfilter verwendet. Da die Belichtung im Gegenlicht schwierig ist, belichte ich generell gegen den Himmel und speichere den Wert mit der AEL/AFL Taste (* Taste Canon). Den unterbelichteten Vordergrund kann ich in Lightroom wieder hervorholen, während ein überbelichteter Himmel ohne Struktur auch im RAW-Format nicht heilbar ist.

Daher mein Tipp: Belichte immer auf den Himmel und belichte damit unter als wenn du den Himmel überbelichtest. Später in der Bildbearbeitung kannst du eine Unterbelichtung immer reparieren. Eine andere Variante ist ein HDR aus 3-5 Aufnahmen oder die Verwendung eines Grauverlaufsfilters mit Stativ.

Wenn du wissen möchtest, wie ich fotografieren oder wie ich meine Bilder bearbeite, dann kannst du mich für einen individuellen Workshop/Einzelcoaching jederzeit buchen. Ich freue mich auf deine Anfrage!