Vom Unheimlichen, Numinösen und Geheimnisvollen – Die Eibe

Naturfotografie Vom Unheimlichen, Numinösen und Geheimnisvollen – Die Eibe

In unserer Gesellschaft sind wir immer auf das Suche nach dem Besonderen, dem Neuen, dem Außergewöhnlichen. Das führt dazu, dass wir oft Traditionelles und Althergebrachtes als langweilig einstufen und es wenig oder gar nicht mehr beachten. Ich kann verstehen, dass gerade das Fremdartige einen unwiderstehlichen Reiz auf uns ausübt. Unser Auge nimmt dann Dinge war, die es zuvor noch nie gesehen hat. Neue Empfindungen in Formen von Gerüchen, Farben, Formen usw. strömen auf uns ein. Doch wie so soft langweilt uns das Neue auch sehr schnell wieder und man wendet sich anderen Dingen zu. So habe ich mir u.a. mit dem Besuch der Niagara Fälle in Canada oder den Pyramiden in Ägypten langgehegte Träume erfüllt.

Diese Reisen sind schon einige Jahre her, damals gab es noch kein Social Media und ich habe noch analog auf Film fotografiert. Ich kannte auch nur wenige Fotografien von diesen Orten, die eine unheimliche Sehnsucht in mir ausgelöst hatten. Doch schon damals holte mich vor Ort die Realität schneller ein als ich glauben wollte: Zäune, laute Menschenmassen, hässliche Bauten bzw. Slums, Müll & Gestank, usw. Die Liste der negativen Eindrücke ist lang. Und heute? Ich möchte nicht wissen, wie sehr sich diese Orte in Zeiten des Instagramtourismus weiter verändert haben.

Darum meide ich „berühmte“ Orte, auch in Deutschland. Die Ostsee, insbesondere Rügen, Darß und Usedom, die Sächsische Schweiz, der Harz – Orte meiner Kindheit, meiner Sehnsucht haben sich an vielen Stellen zum Nachteil entwickelt. Sie sind nicht nur außerhalb der Saison überlaufen, sondern sie haben sich auch durch Ausweitung von Infrastruktur und Ferienhaussiedlungen landschaftlich sehr zum negativen verändert.

Doch was beschwere ich mich? Ich gehöre auch zu denjenigen, die gerne „die Anderen“ als Massentouristen bezeichnen. Doch am Ende gehöre auch ich zu denjenigen, die ihren Beitrag zur Umweltzerstörung leisten. Auch wenn ich das bewusst nicht machen möchte. Aus diesem Grund versuche ich die wunderschöne Landschaft meiner Region neu wert zuschätzen und in der Nähe meines Wohnortes die Natur zu fotografieren. Viele Orte erreiche ich zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Oft sind es nur ganz kleine Flächen, die außergewöhnlich sind. Darum werden sie übersehen oder erst gar nicht wahrgenommen.

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Rotfrüchtige Säulenflechten

Ein alter verfaulter Baumstamm, auf dem winzige rotfrüchtige Säulenflechten wachsen. Man nimmt sie erst wahr, wenn man sich auf den Baumstamm setzt und die Natur im Kleinen betrachtet. Es gibt in meiner Umgebung alte Bauernfriedhöfe, wo im Frühjahr wilder Lerchensporn oder Pechnelken in dichten Blumenteppichen wachsen. Man muss nur die Augen offen halten, vor allem wenn man die Strassen und Orte kennt und denkt, hier ist doch nichts Besonderes.

In den vergangenen Wochen gab es im Muldental dichte Schneeglöckchenteppiche, die ich so in ihrer Fülle auch noch nie gesehen habe. Vielleicht liegt es an dem viel zu warmen Winter ohne Schnee, dass die Frühjahrsblüher in diesem Jahr so üppig geblüht haben. Doch mein Augenmerk liegt nicht nur auf Pflanzen und Blumen. Mir haben es besonders Bäume angetan.

Im Muldental gibt es viele alte Schlösser und Burgen mit sehr alten Parkanlagen. Bäume, die vor zweihundert, dreihundert Jahren gepflanzt wurden und eine außergewöhnliche Vielfalt besitzen. Wenn heute Flächen oder Alleen neu aufgeforstet werden, dann häufig nur mit einer Baumart, die scheinbar nur nach Kostensichtspunkten ausgesucht wurden. Es ist so traurig, wie sehr unsere Kulturlandschaft verarmt. Es ist ein Trauerspiel und umso glücklicher bin ich, wenn ich alte, intakte Baumbestände finde.

Naturfotografie Vom Unheimlichen, Numinösen und Geheimnisvollen – Die Eibe

»Die Eibe hat eine dunkle Aura, das kann uns unheimlich vorkommen. Sie durchbricht den Kreislauf des lichten Lebenskreises. Sie gewährt uns einen Blick in die dunkle Seite des Seins – bis hin zum Licht, das im Dunkelsten geboren wird. Hier tut sich die Ewigkeit auf. Das ist eine Ebene jenseits von Raum und Zeit, es ist die göttliche Gegenwart. Die Eibe hilft uns, das vollständige Sein in unserem Wesen zu erfahren. Sie ist der Schwellenbaum und zeigt uns den Schlüssel aus den endlosen Kreisläufen heraus. Wir gehören zum Sein, wir sind geborgen im Urgrund, wir sind Teil des Göttlichen. Wir sind das Göttliche. Die Eibe fördert diese heilende, erlösende Erfahrung von Ganzheit.«

Wolf-Dieter Storl

Ich liebe alte Eibenbäume. Wenn ich es erwähne, wird sofort ungnädig auf die Giftigkeit hingewiesen. Das stimmt, aber wie so alles in unserer Natur sind gerade diese Bäume wichtig und nützlich. An der Eibe ist bis auf das rote Fruchtfleisch alles giftig. Vor allem die Samen, Zweige bis hin zur Rinde. Sie enthalten das Gift Taxin. Wildtiere wie Eichhörnchen, Siebenschläfer, Hasen, Rehe und Rothirsche vertragen dieses, während schon eine geringe Menge des Giftes beim Menschen zu Atemlähmung und Herzversagen führt.

Naturfotografie Vom Unheimlichen, Numinösen und Geheimnisvollen – Die Eibe

Vielleicht war es der Respekt vor der Giftigkeit der Pflanze oder ihr etwas düsteres Erscheinungsbild, das sie schon in der Antike als Baum des Todes und der Unterwelt galt. Der Weg in den Hades, das Reich der Toten, ist in der griechischen Mythologie von Eiben gesäumt. Der griechische Arzt Dioscurides warnte angeblich davor, unter dem Schatten einer Eibe zu sitzen.

Die Kelten verehrten den Baum als heilig. Pfeile mit Eibengift wurden seit jeher verwendet und angeblich trug auch „Ötzi“, der vor 3000 Jahren in den Alpen verunglückte, einen Pfeil aus Eibenholz bei sich.

Den Germanen signalisierten Eiben Tod, ewiges Leben und Wiedergeburt. Auch heute noch sind die immergrünen Nadelbäume auf unseren Friedhöfen und Parkanlagen vertreten. Denn sie ist die älteste und schattenverträglichste Baumart Europas und erreicht selten Höhen über 20 m. Eiben wachsen sehr, sehr langsam und können weit über tausend Jahre alt werden. Die älteste Eibe Deutschlands steht im Allgäu. Sie wird auf ca. 2.000 Jahre geschätzt und hat einen Stammdurchmesser von etwa einem Meter.

Heute stehen Eiben aufgrund jahrhundertelanger Übernutzung auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. In meiner Region habe ich auf einem Spaziergang in einem alten Park, der vor ca. 300 Jahren angelegt wurde, alte verknöchterte Eibenbäume gefunden. Ihre mythologische Bedeutung habe ich wohl vor Ort erahnt, denn diese Bäume haben einen ganz besonderen Zauber.

Auf den ersten Blick sehen sie unspektakulär aus, doch sie sind ein schönes Beispiel dafür, dass man sich die Zeit nehmen sollte, sie näher zu betrachten. Die Nadelzweige sehen mit ihren roten kleinen weiblichen Samenfrüchten wie Miniatur-Weihnachtsbäume aus.

Naturfotografie Vom Unheimlichen, Numinösen und Geheimnisvollen – Die Eibe

Doch noch viel aufregender ist die giftige Rinde am Stamm. Die Natur hat es so eingerichtet, dass Farben eine Signalwirkung haben. Beim Eibenstamm hat sie sich besonders viel Mühe gegeben.  So eine Farbenpracht, die sich wohl im Laufe der Jahrhunderte erst bildet. Denn bei jungen Eibenpflanzen habe ich diese Farbvielfalt noch nicht gesehen und wie in Pflanzenlexikas beschrieben, haben sie eine bräunliche Farbe. Besonders deutlich bilden sich die Farben heraus, wenn es vorab geregnet hat.

 Eiben fotografisch in Szene zu setzen ist nicht ganz so einfach. Vor allem wenn man die Farben des Stammes und der Früchte optisch herausarbeiten möchte. Viel warmes Licht und die Konzentration auf die Details sind der Schlüssel zum Erfolg. Schau mal in den kommenden Wochen, ob du nicht auch in deiner Region alte Eibenbäume findest.

Dir eine wunderbare Woche

Neu in der Bilddatenbank: Homeschooling

Deutschland, Homeschooling, Sachsen, Schule, e-Learning, lernen

Ich habe in den letzten Tagen eine Fotostrecke zum Thema „homeschooling“ zusammengestellt, bei Interesse schreibt mir eine Nachricht. Die Bilder kann man direkt bei mir beziehen oder in den nächsten Tagen bei meiner Bildagentur Westend61 (inkl. Model-Release und Property-Release).

Wie geht es dir, gerade jetzt wo wir  zu Hause bleiben müssen? Wie hat sich dein Alltag verändert? Da ich schon seit fast 10 Jahren mit Beginn meiner Freiberuflichkeit von zu Hause arbeite hat sich – bis auf meine Auftragslage – für mich diesbezüglich nicht viel verändert, nur das ich jetzt tagtäglich meine Lieben um mich habe und mich mit so schönen Themen wie „Homeschooling“ befassen darf.

Jetzt habe ich unfreiwillig Zeit dafür, aber andererseits, wann hatte ich schon mal die Chance meinem Kind so nah zu sein, zu verstehen, was die Kinder da eigentlich in der Schule so alles machen? Das ist ein spannender Nebeneffekt einer verrückten Zeit. In diesem Moment begreife ich es als Chance, meinem Sohn auf eine ganz andere Art und Weise zu helfen, auch wenn er das von seiner Mama manchmal ganz schön ätzend findet.

Seine Emotionen konnte ich ganz wunderbar in einem Fotoshooting zum Thema Homeschooling für meine Bildagentur einfangen. Ich musste ihn nur nach seinen Mathe-Aufgaben fragen und schon war das Bild im Kasten :-)

Homeschooling – Spaß oder Frust?

Filmdrehorte: Auf den Spuren großer Gefühle

Drehort Teufelsmauer im Harz

Corona ist das umfassende, tagesfüllende Thema, was mich natürlich auch sehr sehr beschäftigt. Als Künstlerin lebe ich in Sachsen, dem einzigen Bundesland in Deutschland, indem der Ministerpräsident sich bisher weigert, ein Corona-Sofortgeld ohne Bedingungen an Freiberufler, Künstler und Selbstständige auszuzahlen. Ich fühle mich gegen diese Ungleichbehandlung machtlos und versuche mit meinen bescheidenen Mitteln für den Gleichbehandlungsgrundsatz zu kämpfen. Neben all den Schwierigkeiten ist es umso wichtiger, sich gute, positive Gedanken zu machen.

Vielleicht geht es dir ähnlich, jemehr mehr ich zu Hause sind, umso mehr bekomme ich Fernweh und träume vom reisen. Wie gerne wäre ich jetzt an der See, mir den kühlen Meereswind um die Nase wehen zu lassen und zu überlegen wie es nach Corona weiter gehen soll. Ich glaube nicht daran, das es im April, Mai einfach so weitergehen wird. Viele Branchen, ich denke da vor allem an die Gastronomie, die kleinen regionalen Geschäfte (Initiative kaufnebenan.de) wie auch meine Künstlergemeinschaft – stehen vor großen Problemen.

Jetzt wo wir eingeschränkt sind, merken wir erstmalig, wie privilegiert wir all die Jahrzehnte gelebt haben, oder? Vielleicht lernen wir es jetzt auf eine andere Art neu wertzuschätzen. Ich würde mir wünschen, wenn wir aus der Krise heraus wieder mehr zusammen stehen würden, uns gegenseitig unterstützen. Könnten wir alle nicht viel einfacher und reduzierter Leben? Muss es immer schneller, weiter und vor allem mehr sein?

Das Gemeine an Corona ist, das wir jetzt viel mehr Zeit miteinander verbringen könnten. Das wir uns auf die Gemeinschaft, auf Freundschaften besinnen könnten – doch genau das könnte im Moment unter Umständen lebensgefährlich werden.

Lila

Bestimmt freust du dich wieder auf die Zeit, wenn wir wieder rausgehen können. In der letzten Woche habe ich mich mit der neuen Serie Carnival Row abgelenkt. Eine sehr sozialkritische Serie die im Zeitalter des „Neoviktorianischen Steampunk“ spielt. Ein Teil wurde in den Sandsteinfelsen der Böhmischen Schweiz gedreht, während die Stadtansichten  aus Prag stammen.

Filmdrehorte aufspüren und fotografieren
Viele Filme, ob Abenteuer, Fantasie, Krimi oder Märchen, wirken erst durch die Schauplätze, an denen sie gedreht wurden. Jana Mänz hat sich auf die Suche begeben und ist auf spannende Locations gestoßen, teils ganz in ihrer Nähe. . Ab Seite 142..

In der neuen Sonderausgabe der c’t Fotografie „Frische Fotoideen 2020“, die letzte Woche erschienen ist,  gehe ich auf das Thema „Filmdrehorte“ ein. Die sächsische und böhmische Schweiz wurden im letzten Jahrzehnt von Hollywood entdeckt und viele bekannte Filme (z.B. Grand Budapest Hotel, Cloud Atlas, Die Chroniken von Narnia) wurden hier gedreht.
Ich finde es immer wieder spannend, wie Filmszenen vor Ort immer ganz anders aussehen bzw. welche Blickwinkel Regisseure einfangen. Aus Filmen und Naturreportagen können wir ganz viel über Perspektiven und Blendenspielereien lernen. Schau mal rein ins neue Heft, meine Kollegen haben noch andere spannende Themen, vor allem für zu Hause, aufbereitet.

Einladung „Bilder für die Seele“

Einladung Fotograuppe "Bilder für die Seele" Naturfotografie

Ich war heute nach einer schönen frühlingshaften Wanderung im Wald auch kurz in der Stadt unterwegs, um ein bisschen frisches Gemüse zu kaufen. Der Wald mit all seinen Frühjahrsblühern, die über Nacht erblüht sind, haben mir richtig viel Kraft gegeben. Ich traue mich die Tage schon gar nicht den Fernseher anzuschalten, überall gibt es nur ein Thema.

Als ich dann in der Stadt bei meinem Gemüsehändler frisches Grün kaufte, kam ich ins Gespräch mit einer weiteren Kundin. Sie erzählte mir, dass sie seit drei Tagen alle Supermärkte in der Region nach Toilettenpapier aufgesucht hätte und alles – sogar Küchenpapier, Taschentücher, Hygiene-Artikel für Frauen komplett ausverkauft seien. Oh welche Hysterie. Ich habe das nicht mitbekommen, da ich möglichst Orte mit vielen Menschen meiden möchte und die Unvernunft vieler Menschen nicht verstehe. Auch wenn vieles bestimmt aus Unwissenheit oder Langeweile passiert. Gegen letzteres können wir etwas tun: Alleine in der Natur spazieren gehen, solange wir nicht in Quarantäne sein müssen oder eine Ausgangssperre kommen wird. Aus diesem Grund habe ich eine Online Fotogruppe gegründet. Ich habe die Tage gegrübelt und vieles ausprobiert (z.B. Teams von Microsoft), wie ich die technisch möglichst barrierefrei umsetzte, doch egal was ich ausprobiert habe: Die Facebook Gruppe ist die, die immer noch technisch am einfachsten für alle Teilnehmer ist. Und so habe ich mich nach jahrelanger Abstinenz spontan angemeldet und eine Fotogruppe unter dem Namen „Bilder für die Seele“ erstellt. Alle 3 bis 4 Tage werde ich dort zusätzlich eine kreative Fotoaufgabe posten. Mir geht es in der ersten Linie darum, auf andere, positive Gedanken zu kommen und das wir uns mit dem beschäftigen, was wir lieben: Die Fotografie und im besonderen die Naturfotografie. Wenn du magst, lade Fotofreunde ein. Poste dort deine Lieblingsbilder, schöne Gedanken und Gefühle – Kommentare zu Politik, Virus usw. sollten draußen bleiben, davon gibt es im Moment schon mehr als genug.

Alles weitere steht in den Gruppenregeln und in der Begrüßung. Meine liebe Kollegin Petra aus Berchtesgaden wird die Gruppe mit moderieren. Wenn du Fragen oder Probleme in der Gruppe hast, dann kannst du dich an Petra oder mich wenden.

Das erste kreative Thema habe ich heute schon gepostet, am Sonntag kommt ein neues Thema. Es wäre schön, wenn du für die Aufgaben neue Bilder machen würdest.

Dann freue ich mich auf dich und deine Fotos.

Ungewöhnliche Zeiten…

Was sind das nur für verrückte Zeiten? Darum ist dies ist ein ungewöhnlicher Post von mir – denn die Zeiten erfordern manchmal ungewöhnliche Schritte. Was im Januar noch weit entfernt schien, ist nun auch ins sächsische Grimma gekommen. Aber das war auch nur eine Frage der Zeit in unserer globalisierten Welt.

Die Nachrichten aus meinem geliebten Italien sind grauenvoll: „Ärzt*innen und Pflegekräfte können nicht mehr allen Erkrankten helfen, sondern müssen abwägen, wer behandelt wird. Die Kapazitäten genügen nicht, um alte oder schwerkranke Menschen zu betreuen. Besonders lebensrettende Beatmungsgeräte fehlen. „Diese Personen haben statistisch gesehen keine Chancen, das kritische Stadium der Infektion zu überleben. Diese Personen werden bereits als tot angesehen“, so drastisch beschreibt es ein italienischer Intensivmediziner. (Tagesspiegel, 12. März 2020)

Während am letzten Wochenende die ersten Virus-Erkrankten im Grimmaer Krankenhaus behandelt wurden, haben wir gestern die Nachricht bekommen, dass die sächsischen Schulen bis Ostern geschlossen werden. Ich habe diesen Entschluss begrüßt, auch wenn es meine Arbeit maßgeblich beeinflusst:  abgesagte Schulungen und Fotospaziergänge. Nach einem harten Winter sieht meine berufliche Zukunft nicht rosig aus.

Viele Künstlerinnen und Künstler (Sänger*innen, Instrumentalist*innen, Veranstaltungs- und Bühnentechniker, Fotograf*innen, Filmkünstler*innen, freie Autorinnen und Autoren und Journalisten*innen etc.) sind von den Absagen kultureller Veranstaltungen betroffen. Vielleicht magst du die Petition vom Countertenor David Erler aus Leipzig (Notiz am Rande: Die meisten finden Countertenöre sehr speziell, aber ich liebe die Musik von Armin Graber oder Florin Cezar) mit unterschreiben.

In seiner Petition schreibt er:

»Aufgrund dieser Freiberuflichkeit leben viele dieser Künstlerinnen und Künstler ohnehin am Rand des Existenzminimums, aber durch die derzeitige massenhafte Absage von Veranstaltungen drohen sie über diesen Rand gestoßen zu werden. Dabei greifen auch nicht die gesetzlichen Regelungen für den Verdienstausfall. Diese treffen nur zu, wenn man selbst in Quarantäne muss. Wie bei allen anderen Menschen laufen aber Rechnungen und Verbindlichkeiten uneingeschränkt weiter, muss Miete, Strom, Lebensunterhalt und vieles mehr gezahlt werden, hängen oftmals auch ganze Familien an diesem nun wegfallenden Einkommen.

Ich fordere daher von der Bundes- und den Landesregierungen, sich bei den angedachten Finanzhilfen und Unterstützungen nicht nur auf Unternehmen und Firmen sowie deren Angestellte, also v.a. abhängig Beschäftigte zu konzentrieren, sondern vor allem auch die mitunter wesentlich prekärere Lage der o.g. Freiberufler/Kunstschaffenden zu berücksichtigen, die Finanzhilfen mithin ausdrücklich auch auf diese auszuweiten, und dies so unbürokratisch wie möglich, also möglichst ohne Kopplung an Bonität, eventuelle Sicherheiten o.ä.

Viele meiner Kolleginnen und Kollegen sind nicht in der Lage, ohne weiteres einen oder zwei Monate ohne Einnahmen zu überbrücken, wie dies in der gegenwärtigen Lage jedoch vonnöten sein könnte. Die Gesellschaft mag für einige Zeit auf kulturelles Leben verzichten können, aber tut sie es zu lang, könnte am Ende niemand mehr da sein, der es wieder aufleben lassen könnte.

Deshalb: vergesst die Künstler nicht!«

David Erler

Daher möchte ich dich bitten, dich der Petition anzuschließen und an Familie und Freunde weiterzuleiten.

Es gibt auch noch eine weitere Petition von der Modedesignerin Tonia Merz, die statt Hilfskredite ein zeitlich begrenztes Grundeinkommen für alle fordert. Wenn du dich dafür interessierst, schau mal bei change.org rein.

Blüte, Kirschblüte, Leisnig, Sachsen, Sakura, Trioplan, Trioplan 100 f2.8, Vintage-Objektiv, Vintagelens, Zierkirsche, meyer-optik-goerlitz

Wie geht es weiter? Für mich steht die Gesundheit an der ersten Stelle und wir sollten alle dafür sorgen, dass wir den COVID19-Virus und den aktuell grassierenden Grippevirus (der momentan in den Medien kaum erwähnt) nicht weiter verbreiten. Daher werde ich auch bis Ostern keine Veranstaltungen anbieten und hoffen, dass wir die Ansteckungsrate minimieren können. Ich würde es mir sehr wünschen.

Bis dahin möchte ich gerne Online-Workshops anbieten. Du kannst mich ganz individuell zu folgenden Themen buchen:

Perspektivwechsel: Was kann ich bei meinen Fotos besser machen? Filmlook: Wie kann ich meine Bilder in Lightroom einen anderen Look geben? Konmari Frühjahrsputz: Wie kann ich meine digitalen Daten aufräumen und ausmisten Natürlich schön: Portrait-Retusche in Lightroom Dark Romance: Moody-Look in Landschafts- und Naturfotografien Wabi-Sabi: Wie setzte ich die japanische Ästhetik in meinen Bildern um?

Umfang & Preise

Die Online-Workshops kannst du in zwei Stunden Paketen kaufen.

  • 2 Stunden 99,- Eur
  • 4 Stunden 199,- Eur
  • 8 Stunden 349,- Eur

Rabatt & Gutschein

Wenn du eine zweite Person mitbringst, die wir per Teamviewer dazuschalten können, bekommt jeder 20% Rabatt. Natürlich kannst du auch einen Gutschein bei mir kaufen.

Wann

Für alle, die wie ich aufgrund der Kinder zu Hause sind, können die Kurse Vormittags stattfinden, aber natürlich kannst du mich auch am Nachmittag oder Abends buchen.

Was brauchst du?

Teamviewer oder Skype, Kopfhörer mit Mikrofon (ich versuche es technisch immer so einfach wie möglich zu halten)

Anderes Thema

Du hast ein anderes Thema? Du brauchst eine Beratung für eine neue Kamera oder ein Objektiv? Du möchtest ein Buch mit Indesign oder einen Flyer mit Photoshop gestalten? Du brauchst Hilfe bei deiner WordPress Homepage (Antivirus, SEO etc.)? Du hast Fragen rund um die Freiberuflichkeit?

Sprich mich einfach an, ich bin gerne für dich da!

Lasst uns in den nächsten Wochen gemeinsam handeln und uns unterstützen um alles tun, die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Denken wir vor allem an unsere Lieben, die krank und schwach sind.

Bleib Gesund!

Sinnesrausch: Wenn man Gerüche hören und Klänge riechen kann

Synästhesie - Sinnesrausch Wenn man Gerüche hören und Klänge riechen kann

Die letzten Winterwochen habe ich dazu genutzt, weiter an meinem Manuskript „Gefühl und Verstand“ zu arbeiten. Mir hatten zuvor zwei Kollegen ein Feedback gegeben und ich habe mir ihre Kritiken sehr zu Herzen genommen, sodass ich dabei bin, einige Kapitel noch mal komplett zu überarbeiten. Je länger ich an den Themen arbeite, umso mehr finde ich weiterführende Artikel im Netz oder neue Bücher. Das fliegt mir teilweise von alleine zu und dann habe ich das Gefühl, dass meine Buchkapitel noch nicht vollständig sind und das noch dieser oder jener Aspekt aufgegriffen werden muss.

Synästhesie - Sinnesrausch Wenn man Gerüche hören und Klänge riechen kann

So bin ich bei meiner Recherche über den Begriff Synästhesie gestolpert. Irgendwie klang das zwar etwas esoterisch, aber ich wurde sehr neugierig als ich erfuhr, dass viele Künstler (Kandinsky, Goethe, List oder der Filmmusik-Komponist Hans Zimmer) mit ihrer eigenen Synästhesie künstlerisch arbeiten. Je mehr ich darüber las, umso mehr stellte ich fest, das ich auch zwei Formen der Synästhesie habe und meine synästhetischen Formen schon länger künstlerisch verarbeite.

 Ich dachte bzw. hatte mir nie Gedanken darüber gemacht, das nicht jeder so denkt – es wäre völlig normal, Zeiteinheiten wie z.B. Wochentage, Monate, das Jahr räumlich vor dem inneren Auge anzuordnen (Sequenz-Raum-Synästhesie). Doch als ich mit meinen Partner darüber sprach, stellte sich heraus, dass er das nicht tut bzw. es auch für mich schwierig war zu erklären, wie ich mir „Zeit“ vorstelle.

Synästhesie - Sinnesrausch Wenn man Gerüche hören und Klänge riechen kann

Andere typische Beispiele für synästhetische Wahrnehmungen sind das farbiges Hören, also das Visualisieren von Tönen in Farbe oder auch das Zuordnen von Farben zu bestimmten Zeichen wie Zahlen oder Buchstaben. Bei anderen Menschen können Wörter nach etwas schmecken oder ein Geruch kann eine Farbwahrnehmung hervorrufen usw. Du musst dir vorstellen, dass sämtliche Verknüpfungen zwischen den Sinnen denkbar sind. Vielleicht hörst du heute auch zum ersten Mal davon und spürst, dass du vielleicht auch eine Form der Synästhesie hast.  

Du kannst mir gerne dazu schreiben.

Linktipp: Spannender BR2 Radio Podcast
Synästhesie – Gerüche hören und Klänge riechen

Fotospaziergang im Muldental

Natur- und Landschaftsfotografie ist keine Frage der teuersten Fotoausrüstung und einer aufwendigen Fernreise. Viel wichtiger ist das Sehen und Wahrnehmen eines ganz besonderen Motivs. Das kann direkt vor deiner Haustür liegen und noch so klein und unscheinbar sein. Mit ein wenig Kreativität und der Anwendung von Komposition, Licht und Blende machst du aus einem langweiligen Bild ein ganz besonderes Foto. Ich möchte dir meine Herangehensweise zur Naturfotografie gerne vermitteln. Dabei gehe ich ganz individuell auf deine fotografischen Vorkenntnisse ein und verrate bei einem gemeinsamen Fotospaziergang Übungen, kreative Bildgestaltung und persönliche Tipps. Dabei geht es nicht nur um die Kameratechnik, sondern auch um das Sehen, Wahrnehmen und die Inspiration, die du in der Natur zu jeder Jahreszeit finden kannst. Ich werde dich nicht mit grauer Theorie langweilen, sondern vielmehr vor Ort auf deine  Fragen eingehen. Individuell und persönlich. Komm mit mir auf einen Naturfotografie-Spaziergang an einem der schönsten Orte im Muldental: Die Mulde bei Grimma, der romantische Jutapark und das Fachwerkdorf Höfgen laden zu jeder Jahreszeit zu einem Naturfotografie-Workshop ein.

Neue Termine 2020

Samstag 28.3.2020 14:00 Uhr Ausfall wegen Corona-Virus
Samstag 23.5.2020 17:00 Uhr

Kuhschellenblüte im Muldental

Achtung Sondertermin Samstag 25.4.2020 15:00 Uhr – 17:00 Uhr Kuhschellenblüte im Muldental 40,- Euro pP.
Der Kurs findet in Wurzen und nicht in Grimma statt!
Bitte anmelden unter post@janamaenz.photography
Kurs findet nur statt, wenn 6 Teilnehmer zusammen kommen.

Für alle Fotointeressierte Naturlieber*Innen. Für Anfänger, für Fotolaien, mit Spiegelreflexkamera oder Smartphone

Infos und Anmeldung unter https://janamaenz.photography/fotokurs-naturfotografie-im-muldental/

Das LG G8S ThinQ – ein persönlicher Kamera-Test

Kameratest, LG G8s Test, Smartphone-Fotografie

Hinweis: Das ist ein persönlicher, nicht gesponserter Erfahrungsbericht

Seit über einem Jahr war ich auf der Suche nach einem neuen Smartphone. Mein 6 Jahre altes LG G3 war nun in die Jahre gekommen, hatte Akku- und Hitze-Probleme (trotz mehrfachen Tausches) und da das Android-Betriebssystem schon seit 3 Jahren nicht mehr gewartet wurde, kam es immer wieder zu abstürzen, vor allem beim fotografieren. Doch da ich aufgrund meiner Workshops die Vor- und Nachteile anderer Smartphone-Hersteller kannte, konnte ich mich lange nicht für ein neues Modell entscheiden. Denn, das mag blöd klingen, ich habe das Smartphone wohl kaum gekauft, weil ich damit telefonieren möchte sondern weil es meine „Immer-Dabei-Kamera“ ist. Ich schwankte zuerst zwischen dem Huawei P30 oder iPhone11 Pro, doch beide Marken sind nicht wirklich meine Welt und zudem sehr kostenintensiv.

Kameratest, LG G8s Test, Smartphone-Fotografie
Sonnenuntergang mit der Weitwinkelkamera –
Sogar der Mond hat noch seine Form, der früher nur ein Punkt gewesen wäre

Dann wollte ich ein nachhaltig produziertes Smartphone haben. In Deutschland gibt es das Fairphone oder das Shiftphone. Eigentlich hätte ich das gut gefunden, doch – auch nach Anfrage beim Hersteller – habe ich keine aussagekräftigen Informationen zur Kamera bekommen. Die, die frei auf der Herstellerwebseite stehen, sind mehr als dürftig. Da man sie auch nicht testen kann (Shiftphone war diesbezüglich auch gar nicht bereit dazu), habe ich mich dagegen entschieden. Schade.

So war ich weiter auf der Suche und dann fragte ich mich: Warum bleibe ich nicht bei LG?: Ich komme gut damit klar, ich mag die Nutzerführung und die Qualität der Fotos beim LG G3 war schon gut, das kann ja nur besser werden. So kam es, dass ich mich für das neue LG G8S ThinQ* mit 3 verschiedenen Objektiven entschieden habe. Bei der Triple-Kamera hat LG eine 12 Megapixel Hauptkamera, ein 13 Megapixel Superweitwinkel-Objektiv und eine 12 Megapixel Telelinse verbaut. Die Selfie-Kamera bekommt ein 8 Megapixel Objektiv und einen Time of Flight Sensor, außerdem gibt es an der Front einen Blitz für Aufnahmen im Dunkeln – den man aber nicht wirklich braucht.


Seit Anfang des Jahres bin ich nun am fotografieren und bin begeistert. Andere Testberichte haben die Qualität von Kamera und Fotos für nicht so gut befunden und raten teilweise sogar von dem Smartphone ab, doch dem kann ich bisher nicht zustimmen. Ich meine und das darf man bei seiner Erwartungshaltung nicht vergessen – das Smartphone ist keine Spiegelreflexkamera mit Highend-Objektiven. Ich habe auch nicht herausgefunden, worauf sich diese Testergebnisse beziehen. Die Bilder werden nicht nur schön scharf sondern man kann endlich (das hatte ich bei meinem LG G3 vermisst) mit einer digitalen Blende spielen. Ich habe eine paar Beispielaufnahmen gemacht, die zeigen, was alles geht.

Kameratest, LG G8s Test, Smartphone-Fotografie
„Nacht-Modus“

Natürlich haben mich Nachtaufnahmen interessiert. Die ersten Aufnahmen im Automatik-Modus waren wirklich nicht gut, teilweise sehr unscharf. Aber als ich auf das Spezialmenü „Nacht“ umgestellt hatte, sind der Ergebnisse sehr gut geworden.

Kameratest, LG G8s Test, Smartphone-Fotografie
Das Teleobjektiv mit Zoom bei künstlichen Licht und langer Belichtungszeit – ich war von der Qualität positiv überrascht.

Wie alle neuen Smartphones bietet LG auch RAW-Daten im DNG Format an. Doch leider nur im Manuellen Modus, den man gezielt einstellen muss. Das finde ich äußerst unglücklich, mir wäre es recht gewesen, dass in allen Menüs ein DNG-Format gespeichert wird. Das DNG-Format selber ist in Ordnung, die Bildbearbeitung mit der Lightroom App macht Spaß und mit dem Qualcomm Snapdragon 855 Prozessor ist die Bildbearbeitung auch sehr flüssig und die App stürzt nicht ab.

Kameratest, LG G8s Test, Smartphone-Fotografie
Schöne Bokehs im Gegenlicht

Glücklich war ich, dass man das Smartphone mit einer zweiten Micro SD Karte bis 2 TB (die leider mit über 500 Euro unbezahlbar sind) erweitern kann. Ich habe eine 128 GB Karte für 25 Euro gekauft, die völlig für Fotos im jpg/dng Format ausreichend ist.

Kameratest, LG G8s Test, Smartphone-Fotografie
Ich bin von den Farben begeistert. Samsung und Huawei haben oft zu übersättigte Farbfotos,
LG hält sich hier zurück

Fazit: Die negativen Kritiken bezüglich der LG Kamera kann ich nicht bestätigen. Im Gegenteil, meine Erwartungen wurden teilweise übertroffen. Es ist schon erstaunlich, was sich aus diesen kleinen Geräten herausholen lässt. Und – auch wenn ich mich an dieser Stelle schon hundertmal wiederholt habe – wir Menschen machen das Fotos. Wir müssen das Motiv sehen und die Stimmung erfassen. Was nutzt die beste Technik, wenn wir den Moment nicht wahrnehmen.

Für 350,- Eur (-> Preisvergleich) ist das LG G8S ThinQ gegenüber der Konkurrenz wirklich bezahlbar und braucht sich nicht hinter dem iPhone11 oder HuaweiP30 verstecken – im Gegenteil. Hier bekommt man ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Und mir macht Smartphone-Fotografie endlich wieder Spaß…


Die technischen Daten im Überblick

Kameratest, LG G8s Test, Smartphone-Fotografie
Die Mulde in der Abendsonne
  • Sim -Karte: Dualsim
  • Software: Android 9.0 Pie
  • Material: Aluminiumrahmen mit gehärtetem Glas-Körper (Gorilla Glass 6), Seitenverhältnis 18,9:9
  • Größe: 155.3 x 76.6 x 7.99 mm
  • Gewicht: 181g
  • Display: OLED
  • Displaygröße: 6,21″
  • Auflösung: FHD+ (2248 x 1080)

Kamera: Triple Kamera

  • Kamera 1: 12 MP Standard-Hauptkamera (F1.8 / 1.4μm / 78°)
  • Kamera 2: 13 MP Superweitwinkel-Hauptkamera (F2.4 / 1.0μm / 136°)
  • Kamera 3: 12MP Hauptkamera mit Tele-Zoom (F2.6 / 1.0μm / 48°, 2X Optischer Zoom)
  • Front-Kamera: 8MP (F1.9 / 1.12μm / 80°)
  • Front Kamera: ToF Sensor
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 855
  • Taktrate: Octa-Core 2.84GHz
  • Anzahl Kerne: 8
  • Bluetooth: 5.0 BLE
  • Anschlüsse: USB-C 3.1 kompatibel, 3,5 mm Klinkenanschluss, Hybrid microSD Speicher-Slot, USB OTG
  • NFC: Ja
  • Sensoren: 3D ToF Sensor, Fingerabdrucksensor, Beschleunigungssensor, Näherungssensor, Umgebungslichtsensor, Gyrosensor, Digitaler Kompass, Barometer
  • Audio: DTS-X 3D Surround, Stereo Lautsprecher
  • Akku: 3,550mAh, Kabellos laden, Quick Charge 3.0
  • Speicher: Interner Speicher 128GB
  • Speicher erweiterbar: microSD Speicher-Slot für bis zu 2 TB
  • Wasserdicht: IP68
  • MIL-STD 810G (14 Tests bestanden)

Besonderheiten:

  • Z-Kamera
  • Air Motion
  • Multi-ID : Hand ID und Face Unlock
  • Triple-Hauptkamera
  • Extra helles 6,21“ OLED FullVision Display

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Buchprojekt Gefühl und Verstand – Update Februar 2020

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Im Laufe des letzten Frühjahres 2019 habe ich beschlossen, den Druck aus meinem Buchprojekt rauszunehmen und mir die Zeit zu lassen, die das Buch einfach braucht. Die Inhalte sind nicht so einfach und ich muss sie vielfach überdenken, die Bildauswahl eine innere Qual für mich als Künstlerin, die ökologische Produktion des Buches nach meinen Vorstellungen trotz der großen Klima- und Umweltprobleme nicht so einfach zu realisieren. Aber ich bin weiter gekommen …

Hier ein kleiner Abriss:

  • Die Texte sind im inhaltlichen Lektorat und ich habe schon viele Ideen und Anregungen meines Lektors umgesetzt
  • Die Struktur des Buches steht, die Reihenfolge der Kapitel ist festgelegt
  • Ich habe einen Hersteller für plastikfreie Lesebändchen aus Bio-Baumwolle gefunden und die Muster sind wirklich schön
  • Mein ursprünglicher Graspapier-Hersteller ist insolvent, nun muss ich Probedrucke mit einem neuen Hersteller organisieren und habe neue Graspapiermuster bekommen
  • Führe Gespräche mit einer kleinen Buchbinderei Manufaktur in Leipzig, die meinen Ansatz einer plastikfreien Buchproduktion unterstützen würde.
  • Ich habe für eines meiner Lieblingskapitel, welches mit einem längeren Zitat aus einem der wichtigsten Bücher der letzten Jahre beginnt, die Abdruckgenehmigung des Verlages bekommen. Ich dachte, ich kann es mir nicht leisten, doch jetzt bin ich glücklich, das ich den Text verwenden darf.
  • Die Fotografien sind nach den neuen Druckprofilen Fogra52 in Photoshop bearbeitet. Da Graspapier ein ungestrichenes, leicht grünliches Papier mit hoher Saugkraft (Tonwertzunahme) ist, müssen die Farbsättigung und die Schärfe deutlich erhöht werden. Während schwarze Farbanteile reduziert werden müssen. Das sieht zwar am Bildschirm nicht schön aus (ich musste mich sehr überwinden, die Fotos anzupassen) aber es wird später einen Andruck geben, bei dem ich daneben stehen werden 🙂 Aber zwischen Bildschirm-Ansicht und Offsetdruck liegen Welten…

Vielfach werde ich nach einem Inhaltsverzeichnis gefragt. Auch wenn die Kapitel stehen brauche ich noch Überarbeitungszeit. Wenn alles steht, dann werde ich mich melden.

Ein wichtiger Hinweis: Es kommen schon direkte Bestellungen. Aber das Buch ist noch nicht fertig und ich werde wie bei meinem letzten Buchprojekt ein Crowdfunding Kampagne zur Finanzierung der Produktionskosten initiieren.

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Wenn du an meinem Buch interessiert bist und es vorbestellen möchtest, dann trage dich in meine Buchliste ein. Unter dem Link findest du auch weitere Informationen und das Anmeldeformular.

https://naturfotografie.jana-maenz.de/