Xmas special: Style, Light, Shoot!

Style Light Shoot Fotografie Buch - Professionelle Fotos für wenig Geld mit genialem DIY Fotografie Hacks!

In diesem Jahr habe ich ein besonderes Weihnachtsgeschenk für mein Leser…
Schau mal in mein neues Video rein…

Ich freue mich über ein Like und wenn du meinem neuen Youtubekanal folgst…

Weitere Infos unter www.christinakey.com
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Wie importiere ich ein Preset in Lightroom CC?

Wie importiere ich ein Preset in Lightroom CC?

Das importieren von Presets in Lightroom hat sich seit CS6 komplett verändert. Zum einen sind die Preset-Dateien heute xml-Dateien und nicht mehr lrtemplates und zum anderen liegen sie heute in einer ganz anderen Ordner-Struktur.

In dem Video erkläre ich dir, wie du viele Presets auf einmal importieren kannst und worauf du achten musst.

Aus diesem Grund habe ich meine Presets für die Version CC überarbeitet. Du erhältst in dem kostenpflichtigen Preset Download nun Presets für CS4-SC6 und einen neuen Ordner mit Presets für CC.

Wenn du Fragen hast, dann schreibe mir. Du kannst mich aber auch gerne per Skype und Teamviewer für eine ganz persönliche Schulung buchen.

NEW! Mein Youtube-Kanal ist online

Lightroom, Tutorial, Winterlandschaft, Naturfotografie, Landschaftsfotografie, Weißabgleich, Schnee, Winter

Ich habe heute mein erstes Lightroom Tutorial bei Youtube hochgeladen. Für mich absolutes Neuland und ich bin gespannt, wie sich mein Kanal entwickeln wird. Ich weiß, ich bin noch ein wenig leise, das werde ich bei meinen nächsten Videos ändern. Viel Spaß beim anschauen und ich freue mich auf einen Kommentar…

Über Gerechtigkeit und Gleichberechtigung

Deutschland, Herbst, Laubfärbung, Mecklenburg Vorpommern, Nationalpark Jasmund, Ostsee, Rügen, Sonnenaufgang, Wissower Klinken

Die aktuelle Themenwoche in der ARD zum Thema Gerechtigkeit beschäftigt mich seit langem sehr. Vielleicht geht es dir ähnlich, denn ich vermute, dass jeder von uns in seinem Leben aufgrund seines Geschlechtes, seiner sozialen Herkunft usw. ungleich behandelt wurde.

Gestern Abend wurde ein Spielfilm ausgestrahlt, der auf einer wahren Geschichte beruht. In ersten Moment hatte mich der Film interessiert, weil gezeigt wurde, wie früher in großen Fotofachlaboren Bilder wie am Fließband entwickelt wurden.

Die Geschichte basiert auf Beate Bergner und 29 weiteren Arbeiterinnen (Heinze Frauen) des Gelsenkirchener Fotofachlabor-Unternehmens Heinze, die 1981 vor dem Bundesarbeitsgericht die gleiche Bezahlung wie ihre männlichen Kollegen erfolgreich erstritten. Im Anschluss an den Film wurde bei Maischberger unter dem Thema: „Kaum Chefinnen, weniger Geld: Werden Frauen immer noch benachteiligt?“ diskutiert. Es hat mich erschüttert, dass es Männer gibt, die in der heutigen Zeit im Fernsehen phrasieren:

“Wohl kaum jemand würde sich von einer Ärztin operieren lassen, die ihren Job der Frauenförderung verdankt.”

Ich musste in diesem Moment an eines meiner ersten Vorstellungsgespräche nach meinem Studium denken, in der die Personalleiterin im Gespräch zu mir sagte, dass ich eh nicht für den Job in Frage komme, weil ich wegen zukünftiger Kinder ausfallen würde. Schon damals ist mir die Wut  im Nacken hochgekrochen. Ich wollte arbeiten, Berufserfahrung sammeln – eine Karriere als Hausfrau hatte ich weniger im Sinn. Doch viel schlimmer fand ich es, dass die Diskriminierung von einer Frau gekommen war. Auch wenn ich persönlich nicht für eine Frauenquote bin (was nützt sie, wenn man gegen alle Widerstände den Job erhält und dann aus denselben Gründen wieder rausgemobbt wird), hätte sie es mir vll. damals ermöglicht, den Job aufgrund meiner Qualifikation zu bekommen und nicht weil ich eventuell Kinder haben könnte.

Ostsee, Rügen

Jahre später, als ich als Projektmanagerin arbeitete, erlebte ich die nächste Benachteiligung. Für meine Projekte hatte ich ein Team mit verschiedenen Spezialisten. Mit einem Kollegen aus dem Team verband mich eine gute Freundschaft. Er arbeitete mir zu. Eines Tages, bei einem Glas Rotwein, sprachen wir über unsere Gehälter. Eigentlich ein absolutes No go und ein großes Wagnis, das war mir bewusst. So stellte es sich heraus, dass er – obwohl er keine Projektverantwortung hatte – das doppelte wie ich verdiente. Von dem Tag an fühlte ich mich von meinem Arbeitgeber getäuscht und ausgenutzt. Es waren nicht nur 21%, die statistisch gesehen Frauen in Deutschland weniger als Männer verdienen.

Dabei kommt die Ungleichbehandlung nicht nur durch Männer, sondern genauso durch Frauen. So führte ich eine Diskussion zum Thema Urheberrecht mit einer Kundin. Ich habe mich als Berufsfotografin immer wieder mit dem Thema beschäftigen müssen und habe mit Anwälten, die sich auf das Thema Urheberrecht spezialisiert haben, verschiedene Seminare moderiert. In dem Gespräch kam es zu einer Diskussion, die damit endete, das zu mir gesagt wurde: „Wem glaubt man mehr, einem Anwalt oder dir als Frau?“ Bis heute sitzt der Satz tief, aber im Laufe meiner Berufstätigkeit musste ich immer wieder erleben, dass Frauen Sachverstand, Expertise nicht zugetraut, ja sogar negiert werden.

Ostsee, Rügen

So machte ich vor ein paar Jahren bei einem SEO-Wettbewerb mit. Es ging darum, Inhalte für eine Webseite zu optimieren, mit dem Ziel innerhalb weniger Wochen bei Google auf Seite eins mit diesem Inhalt platziert zu werden. Ich war die einzige Frau, die bei diesem IT-Contest mitmachte und freute mich sehr, als ich diesen Contest gewann. Ich hatte dabei Algorithmen herausgefunden, die bis heute Grundlage meiner Suchmaschinenoptimierung (SEO) sind und die damals umstritten waren. Meine Erfahrungen veröffentlichte ich in einem Artikel in der c’t. Im dazugehörigen Forum las ich später von einem Herren: „Ein toller Artikel, bei dem er viel gelernt hätte. Aber wenn er SEO für seine Firma bräuchte, würde er nur mit einer renommierten Agentur zusammen arbeiten.“ Wieder ein Punkt, an dem meine Arbeit als Frau nicht gleichwertig behandelt wurde. Was würde eine Agentur besser machen? Zumal ich von meinen Wettbewerbs-Kollegen nach meinem Gewinn beschimpft und beleidigt wurde. Nach dem Motto: „Wie konnte den eine Frau gewinnen?“.

Mir ist bewusst, dass Gleichberechtigung – egal ob Mann, Frau, Ost- oder Westdeutscher, Arbeiter oder Akademiker, Christlich oder Muslimisch, Deutscher oder Ausländer wichtig ist für ein soziales Miteinander.  Artikel 3 des Grundgesetzes garantiert die Gleichheit vor dem Gesetz, die Gleichberechtigung der Geschlechter und verbietet Diskriminierung und Bevorzugung aufgrund bestimmter Eigenschaften. Doch die Realität sieht leider anders aus und ich habe das Gefühl, das wir in Bezug auf Gleichberechtigung rückwärts gerichtet sind.

Ostsee, Rügen

Wir haben leider vergessen, wie viele Frauen und Männer in den letzten Jahrhunderten für Gleichberechtigung gekämpft haben. Vor 100 Jahren hätte ich noch nicht einmal wählen gehen können. Der Film gestern Abend hat gezeigt, mit welchen Konsequenzen Frauen leben mussten, die für ihre Ideale und Werte einstanden.

Ich bin von meiner Familie in der DDR tolerant und weltoffen erzogen wurden. Meine Großeltern und Eltern haben gleichberechtigte Partnerschaften geführt. Niemand wäre auf die Idee gekommen, neben Kinder und Haushalt nicht arbeiten zu gehen. Noch weniger, das die Frauen meiner Familie jemals ihren Mann haben fragen müssen, ob sie arbeiten gehen dürfen. Etwas, was es nicht gab und für mich unvorstellbar ist. Im Gegenteil, ich wurde von meinem Vater immer dazu ermutigt, um die Dinge zu kämpfen, die ich gerne machen wollte – und das ist bis heute so geblieben. Es wird nicht einfacher als Frau, nur weil man Älter wird.  Um so schlimmer, das es heute immer noch viele Paare gibt, bei denen die Frau finanziell vom Mann abhängig ist und dementsprechend ungerecht behandelt werden.

Heute ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein Drahtseilakt, den die meisten Frauen verlieren. Auch ich habe ihn verloren, als ich mein Kind geboren habe. Dank meiner Selbstständigkeit kann ich beides vereinbaren, auch wenn ich dadurch meine finanzielle Sicherheit verloren habe. Mir ist es wichtig, dass mein Sohn, als zukünftiger Vater, Ehepartner mit einem Verständnis für Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und Toleranz aufwächst. Auch unter dem Aspekt, dass Mobbing aus den vielfältigsten Gründen ein tägliches Thema in der Schule ist. Gleichberechtigung ist nicht nur ein Problem zwischen Männer und Frauen. Es betrifft alle Geschlechter, Religionen, Nationalitäten und es wichtig, dafür zu streiten und zu kämpfen.

Es gibt auch heute sehr mutige Menschen, wie Seyran Ates, die unter dem Einsatz ihres Lebens vor einem Jahr die liberale Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin eröffnete, in der Frauen und Männer gleichberechtigt nebeneinander beten dürfen, in der eine Frau auch Imam sein darf und die Moschee offen für Homosexuelle ist. In der Paare unterschiedlicher Religionen getraut werden können. Werte, die vielerorts auch in unseren Kirchen nicht selbstverständlich sind.

Es lohnt sich, für diese Werte zu kämpfen.

Juchu, Geiz ist Geil! Fotos waren noch so billig zu haben!

Was ist dir ein Foto wert? Was bist du bereit für ein Foto zu bezahlen? Was möchtest du gerne pro Foto verdienen? Und was bist du bereit für eine Kamera + Zubehör zu bezahlen?

Letztens schrieb ich über die Kamerapreise, die von Jahr zu Jahr gestiegen sind und das man sich als Künstler und Berufsfotograf die Kameras kaum noch leisten kann, weil sie sich nicht amortisieren.
Ich stelle mir gerade vor, ich wäre eine Fotografin, die ausschließlich für Bildagenturen arbeiten würde. Eine Vorstellung, die dir auch gefallen würde? Den ganzen Tag nur Bilder zu machen und davon leben zu können? Nun die Realität sieht leider anders aus.

Zu einem kleinen Prozentsatz arbeite ich für Bildagenturen. In meinem Bildagentur-Portfolio stehen seit 2013 rund 2.345 Bilder zum Verkauf. Zum einen Teil habe ich die Bilder exklusiv für die Agentur entwickelt, zum anderen Teil sind die Fotos neben meiner anderen Arbeit entstanden.

Dabei hatte ich mich am Anfang meiner Arbeit extra für eine Makrostockagentur und gegen eine Mikrostockagentur entschieden, weil ich wusste, dass ich keine Fotografin für die Masse bin. Im Schnitt biete ich der Agentur keine tausend Bilder im Jahr an. Davon geht ungefähr die Hälfte in den Verkauf. Auch wenn die hohe Ablehnungs-Quote im ersten Moment weh tut, umso mehr wirkt sie sich positiv auf die Qualität des Gesamtportfolios aus. Seit 2013 bin ich nun dabei und die letzten Jahre stiegen die Umsätze.

Doch die positiven Trends meiner Anfangsjahre sind seit 2017 für mich nicht mehr wahrnehmbar. Bis vor einigen Tagen dachte ich noch, dass ich in diesem Jahr viel weniger Bilder als die letzten Jahre verkauft hätte. Statistisch gesehen ist dem nicht so, im Gegenteil. Die verkauften Einzellizenzen nähern sich schon dem Vorjahr bzw. liegen über den Vorjahren.

Doch eines hat sich signifikant verändert zu den letzten Jahren: Der Verkaufspreis eines Bildes. Mittlerweile erhalte ich immer öfter einen Erlös von nur 0,04 Euro pro verkaufter Lizenz! 2014 lag der niedrigste Umsatz bei 12,- Cent pro Bild.

Bilder wurden noch nie für so niedrige Preise verkauft wie heute. Doch was bedeutet das für die Künstler?

Wie soll man als Berufsfotograf davon leben? Wie soll man davon eine neue Kameraausrüstung finanzieren?
Die Tage wird in den Medien vielfach über die Erhöhung des Mindestlohnes auf 12,- Euro diskutiert. Ich finde das bei den steigenden Lebenshaltungskosten gerechtfertigt. Leider kann ich diesen als Freiberuflerin nicht einfordern.

Mindestlohn für Fotos!

Aber ich kann einen Mindestanteil pro verkauftem Bild fordern, der mir als Fotograf/in ausgezahlt wird. Der sollte mindestens bei einem Euro pro Bild liegen – egal in welchem Land der Fotograf lebt und arbeitet. Oder anders gesagt, statt nur 20-40% sollte der Künstler mindestens 70% aus den Einnahmen erhalten. Vielfach wird nicht bedacht, dass der Bildverkauf nicht direkt zwischen Kunde, Agentur und Fotograf verläuft, sondern das sich in der Kette zwei oder mehrere Agenturen befinden, die alle ihren Anteil von 80-60% einbehalten, sodass am Ende eben nur noch 4 Cent für den Künstler übrig bleiben.

Der wiederum nicht nur die Kosten der Freiberuflichkeit wie Miete, Krankenversicherung, Steuerberater usw. zu tragen hat, sondern auch Arbeitszeit und Investitionskosten des Fotoshootings einberechnen muss. Vom künstlerischen einmaligen Prozess ganz abgesehen, der eh unbezahlbar ist :-)

Gerade bei Fotos, bei denen ich vorweg viel Geld investiert habe und sich dieses dann nur für vier Cent verkauft (ohne das ich Einfluss darauf habe), weiß ich, dass sich der Einsatz auch in 10 Jahren nicht rechnen wird.

Kosten für Naturfotos
Auch die Erstellung von Naturfotos kostet Geld!
Fahrtkosten, Übernachtungskosten, Eintrittsgelder oder Tourismusabgabe, Verpflegung, Abnutzung Fotoausrüstung. Hier kommen schnell mehrere hundert Euro zusammen.

Denn es kommt die Verfallszeit eines Fotos hinzu. Nach ungefähr drei Jahren sind Fotos veraltet und verkaufen sich nur noch marginal. Egal wie gut das Foto ist. Das ist insbesondere bei Landschaftsaufnahmen und Naturfotos ärgerlich, da sie nicht an Aktualität verloren haben. Doch das spielt keine Rolle. Eines meiner Landschaftsbilder, das in den ersten Jahren zu meinen Bestsellern gehörte, ist seit dem letzten Jahr kaum noch in den Verkaufsstatistiken zu finden. Ein Bild, das ich heute nicht besser machen würde.

Wie wird sich der Markt weiter entwickeln?

Das Problem ist, dass ich als deutsche Fotografin mit hohen Lebenshaltungskosten mit Fotografen auf der ganzen Welt konkurriere. Wir alle produzieren für globale Agenturen wie iStock/getty images, bei denen es egal ist, woher die Bilder kommen und wie sie produziert werden. Ich kann weder in Masse produzieren noch so preiswert wie Kollegen in anderen Ländern dieser Welt.

Mein Credo “Klasse statt Masse” funktioniert so nicht mehr für mich. Zumal ich bei Kollegen erleben musste, wie Bildideen geklaut und in Masse billig im Ausland kopiert wurden. Wenn ich die Verkaufsstatistiken der letzten 5 Jahre auswerte, sehe ich, dass die Bildpreise immer mehr fallen und gleichzeitig die Beteilung der Künstler an den Umsätzen reduziert werden.

Gibt es eine Möglichkeit, diesen Preisverfall zu stoppen? Wie können wir Fotografen gemeinsam dagegen wirken? Nicht nur Berufsfotografen, sondern auch die vielen Hobbyfotografen, die sich mit Stockfotografie ein Taschengeld verdienen, um sich neue Technik kaufen zu können.

Eine neue Fotoausrüstung, die von den Agenturen technisch vorausgesetzt wird, kostet ca. 4.000 – 6.000,– Euro. Wie viele Bilder muss man verkaufen, um sich diese leisten zu können? Und wie viele Bilder muss man verkaufen, um als Stockfotograf von seiner Arbeit leben zu können?

Ich weiß im Moment keinen Rat. Keine Bilder mehr in Agenturen zu verkaufen, kann keine Lösung sein. Aber noch preiswerter kann man nicht produzieren.

Am Ende komme ich doch wieder auf das Thema Werte und Nachhaltigkeit zurück. Das die Arbeit als Fotograf und die Fotografien Wert haben. Das Fotos im Sinne der Nachhaltigkeit keinem generellem Verfallsdatum unterliegen dürfen. Und das wir die Arbeit jedes einzelnen Menschen gleichermaßen wert schätzen – egal ob Agenturinhaber, Arzt, Anwalt, Landwirt, Pfleger, Verkäufer oder Fotograf – und gleichwertig honorieren.

Gedanken zur neuen Nikon Z7/Z6

Die Photokina ist vorbei und die neusten Kameramodelle sind passend zum Weihnachtsgeschäft 2018 auf dem Markt. Dabei bin ich froh, wenn der ganze Photokina-Zirkus vorbei ist. Vor vielen Jahren war ich auf der Messe, habe mich dort aber als Frau nicht wirklich wohl gefühlt. Zwischen all den Männern, die mit riesigen Objektiv vorm Bauch alles knippsen –  mit Vorliebe spärliche bekleidete Damen, die sich an den Messeständen präsentieren.

Aktuelle Reportagen aus diesem Jahr haben das Bild leider nicht überschreiben können, auch wenn sich die Messe an sich sehr modern präsentiert hat. Befreundete Fotografen haben sich sehr lobend geäußert und ich bin immer sehr an Neuigkeiten interessiert.

Ab dem Frühsommer 2019 wiederholt sich der Zirkus nun jährlich und ich frage mich, was das für die Kamerahersteller bedeutet, die ja jetzt schon mehrfach im Jahr neue Modelle ankündigen. Für mich ist die Entwicklung so rasant, das ich viele Modellversionen kaum noch wahrnehme.

Dank meiner Workshops halte ich zwar immer die neusten Kameras diverser Hersteller in den Händen, aber es wird immer schwieriger für mich, sie kennen zu lernen und erklären zu können. Das Verfallsdatum einer Kamera ist im letzten Jahrzehnt immer kürzer geworden und zeigt ähnliche Parallelen zum Smartphone: Jedes Jahr ein neues Modell, das verspricht, jetzt noch bessere Fotos zu machen.

Dabei sieht die Realität so aus, dass die neusten Modelle nicht immer die technisch besseren sein müssen. Wenn ich an meine Nikon D700 und dem Nachfolger D750 denke, weiß ich heute, dass die D700 technisch die weitaus bessere Kamera war. Bis heute fühle ich mich von Nikon getäuscht. Aus diesem Grund war ich die letzten Jahre immer eher skeptisch. Ansatzweise hatte ich die letzten Monate mit der Nikon D850 geliebäugelt, doch sie konnte bei einem Test zu den manuellen Fokusmessfeldern meine Erwartungen nicht erfüllen. Der Preis-Leistungs-Vergleich ist einfach nicht stimmig, wenn ich z.B. die manuellen Fokusmessfelder nicht bis zum Rand schieben kann und nur Dreiviertel des Suchers abgedeckt wird. Bei meiner Art der Fotografie ist das eine der wichtigsten Funktionen und ich vermisse sie seit der D700.

Dabei komme ich mir im Moment wie ein Dinosaurier vor, weil ich über altertümliche DSLRs im Herbst 2018 schreibe und gleichzeitig die neuen spiegellosen Vollformatkameras Z6 und Z7 von Nikon erschienen sind. In den letzten Wochen wurde ich doch immer wieder angeschrieben, was ich von den neuen Modellen halte. Als begeisterte Nikon-Userin müsste ich eigentlich in Jubel ausbrechen und wie gwegner schreiben:

„Als erster Kamera Hersteller bisher hat Nikon es tatsächlich geschafft mein “brauch ich nicht” gegenüber spiegellosen Kameras ins Wanken zu bringen. Was sie allerdings darüber hinaus geschafft haben, ist bei mir ein ziemlich krasses “Will ich haben” Gefühl zu erzeugen!“ Quelle

Natürlich habe ich die Testberichte genau gelesen. Doch ich muss gestehen, dass sich das Gefühl „Will ich haben“ bisher nicht eingestellt hat. Im Gegenteil. Denn alleine das Gewicht und die Features sind kein wirklicher Kaufanreiz. Würde ich mir heute z.B. die Z7 zulegen wollen, müsste ich ca. 3990,- aufbringen. Doch das ist nur der Body. Ich bräuchte für 300 Eur einen Adapter, um meine Objektive weiter verwenden zu können (bzw. müsste damit leben, das einige Objektive fremder Hersteller nicht gehen) sowie neue Speicherkarten und Akkus. Von größeren Speichermedien und kostenpflichtigen Bildbearbeitungs-Updates ganz zu schweigen. Denn oft wird vergessen, dass ein Umstieg auf ein neues Kameramodell einen Rattenschwanz an weiteren Kosten nach sich zieht.

Dabei habe ich ungerne ein Modell, bei dem ich weiß, dass im nächsten Jahr ein Neues kommt und mir das Gefühl gibt, eine Kamera mit einem extremen Preisverfall zu besitzen. Ich möchte eine wertvolle und nachhaltige Fotoausrüstung. Spiegellose Kameras haben mir bisher immer das Gegenteil vermittelt.

Nikon habe ich immer geschätzt, weil man seit vielen Jahrzehnten dasselbe Bajonett verwendet hat. Nicht umsonst bin ich der Firma seit 22 Jahren treu. Ich mochte es, das die Kamera – egal ob Einsteigerkamera bis hin zum teuren Profimodell – immer den gleichen Aufbau hatte. Ich mag Beständigkeit, denn nur wenn ich die Kamera blind beherrsche, bin ich frei für die Fotografie.

Es ist mir bewusst, dass Nikon versucht, Marktanteile zurück zu erobern, die sie an Fuji, Sony, Olympus & Co als auch an die Smartphones verloren haben. Eine Entwicklung, die Marktkenner sicherlich vorhergesehen haben. Während mir persönlich nie eine Spiegellose Kamera im Nikon-Sortiment gefehlt hat, weil sie mich bei keinem Hersteller bisher überzeugen konnte. Dabei muss man sich immer wieder bewusst machen, dass es bei allen Kameraherstellern weniger um die Liebe zur Fotografie und technischen Raffinessen und vielmehr um Gewinnmaximierung geht.

Ebenso bin ich betrübt darüber, dass neben dem Massenmarkt, der auf viele Pixels, Touchdisplay, Wlan und Videos steht, die kleine Sparte der kreativen (Berufs-)fotografen vergessen wird, die den Technikwahnsinn nicht brauchen. Auch ich würde mich an einem neuen Modell erfreuen, doch einfach und abgespeckt: Ohne Video, ohne Touchdisplay, ohne akkufressenden digitalen Sucher. Leicht, robust, langlebig.

Ich gehöre doch zu den aussterbenden Fotografen-Dinosauriern, weil all das gegen die aktuelle Kameraverkaufsstrategie und dem Zeitgeist moderner Technik spricht. Gegen den Trend: immer mehr Funktionen, immer teurer, mit kurzer Verfallszeit.

Kurz zur Infos, wie die Kamera-Einführungspreise (nur Body) mit jedem neuen Vollformatmodell gestiegen sind:

2008 Nikon D700 ca. 2800,- Eur
2012 Nikon D800 ca. 2900,- Eur
2014 Nikon D810 ca. 3300,- Eur
2018 Nikon D850 ca. 4000,- Eur
… 2022 Nikon D900 ca. 5900,- Eur?

Wobei die Themen wie Umweltschutz, Klimaschutz bisher keine Erwähnung finden. Niemand spricht darüber, was stromfressende Akkus für den Klimaschutz bedeuten, niemand macht sich darüber Gedanken wie die Massen an Kameras hergestellt werden.

Für mein neues Naturfotografiebuch habe ich die Biographie von Karl Blossfeldt gelesen. Dabei hat mich eines beeindruckt, dass er 30 Jahre lang mit ein und der selben (Platten-)Kamera gearbeitet und damalige Kameratrends unbeachtet ließ.

Kannst du dir vorstellen, 30 Jahre lang mit einer Kamera zu arbeiten? Das würde heute nur sehr schwierig gehen. Nach wenigen Jahren erkennt der Computer die Kamera nicht mehr, weil die Anschlüsse veraltet sind. Zubehör kann man nach einiger Zeit nicht mehr kaufen und die digitalen Dateiformate sind veraltet und von aktueller Software höchstwahrscheinlich nicht lesbar. Der Rhythmus wo man immer mit muss – will man nicht stehen bleiben.

Die Frage ist nur, was kann man mitmachen und wo sind eigene Wege besser?

Die Woche habe ich von einem Fotodienstleister die Anfrage bekommen, ob ich schon in meinem Portfolio Videographie und Drohnenfotografie anbieten würde. Beides habe ich verneint, aber nicht weil es mich nicht interessiert, sondern weil meine Stärken woanders liegen. Wäre ich Hochzeits- oder Immobilienfotografin würde ich durchaus die Notwendigkeit sehen, das ich mich damit auseinander setze – vorausgesetzt es gibt eine hohe Nachfrage, die die Investition rechtfertigt.

Gleichzeitig spricht dagegen, dass es Kollegen gibt, die sich darauf spezialisiert haben und die man als Fotograf mit ins Team holen kann. So habe ich eine Kollegin, die sich auf Hochzeitsvideos spezialisiert hat und neben dem Filmen fit in Videoschnitt und Vertonung ist und auch die entsprechende Software mit Ausbildung besitzt. Sie macht wunderbare Videofilme, die einen ganz eigenen Charakter haben. Ich persönlich denke, dass man nicht gleichzeitig fotografieren und filmen kann, wenn man auf Qualität wert legt. Und jedes Sujet seine eigene spezielle Ausrüstung und Ausbildung braucht. Doch heute wird erwartet, dass man das alles kann. Schließlich verspricht die Kamera es ja in ihrer Werbung: Filmen und fotografieren ist ja kinderleicht, macht die Kamera von ganz alleine :-)

Und mein Fazit?

Nun, für technikverliebte Nikonjaner wird die neue spiegellose Vollformatkamera sicherlich ein Highlight des Jahres sein. Wer neu ins Vollformat einsteigen möchte und zwischen DSLR und DSLM entscheiden muss, ist das sicherlich ein guter Zeitpunkt. Im Kostenvergleich nehmen sich die Bodys der Z7 und D850 nichts, nur die neuen Objektive für die DSLM sind um ein vielfaches teurer (50mm Nikkor 1.4D ca. 180,- € versus Nikkor Z 50mm 1.8 für ca. 679,- € :: ein Vergleich zum Thema Bokeh und Blendensternchen würde mich brennend interessieren, wer mag mit mir testen?).

Für mich würde sich technisch nichts verbessern, die Fotos würden nicht großartiger oder besser verkäuflich werden. Das Glücksgefühl eine superneue Kamera zu haben, schnell verfliegen. Stattdessen würden hohe Umstiegskosten entstehen, die sich nicht beruflich amortisieren würden. Daher gehe ich wie immer rational mit dem Thema um. Bei all der Begeisterung fürs Neue warte ich ein paar weitere Jahre ab. Irgendwann wird auch für mich ein Modell kommen…

Hallo Nikon, wie wäre es mit einem umweltbewussten Kamerasystem? Nachhaltig, einfach, und clean, aber für Künstler/Berufsfotografen bezahlbar!

 

Neu: “Wasser” – Holunderelfe 08/2018

Holunderelfe, Zeitschrift, magazin

Ich freue mich, dass die neue Ausgabe der Holunderelfe erschienen ist. In der aktuellen Ausgabe dreht sich alles um das Thema Wasser. Auf Seite 6 findest du meinen Artikel zum Thema “Wald und Flur – Fotografieren mit allen Sinnen”. 

Aber was hat der Wald mit dem Thema Wasser zu tun? Und was verbindet  “Shinrin Yoku” mit Naturfotografie?

Holunderelfe, Zeitschrift, magazin

Wie immer kannst du das Heft online hier kaufen bzw. du findest das Magazin in allen Bahnhofsbuchhandlungen.

Frisch erschienen! Monatskalender 2019: Naturfotografie mit dem Smartphone

Es ist endlich wieder soweit! Ab sofort kannst du meinen Monatskalender 2019 vorbestellen. Ab Anfang/Mitte Oktober wird er dann lieferbar sein.

2019 dreht es sich inhaltlich um das Thema Naturfotografie mit dem Smartphone. Oft werde ich gefragt: “Wie kannst du mit deinem Smartphone diese Bilder machen? Das geht doch gar nicht!”

Natürlich hat ein Smartphone fototechnisch so seine Macken und Fehler und trotz massiver Werbung diverser Smartphonehersteller, ist noch lange nicht technisch auf dem Stand einer DSLR/Spiegellosen-Kamera. Schone alleine das fehlende “hochwertige” Objektiv und das man die Blende dementsprechend auch nicht wirklich einstellen kann, lässt das Smartphone zu einer “Schönwetterkamera” mutieren. Das heißt aber nicht, das man mit dem Smartphone keine interessanten Naturfotos machen kann. In diesem Kalender verrate ich dir meine Tipps & Tricks wie du die offensichtlichen Schwächen des Smartphones für dich verwenden kannst. Wie kannst du längere Belichtungszeiten kreativ einsetzen, die normalerweise nur “unscharfe” Fotos produzieren? Kann man Bokehs mit einem Smartphone zaubern? Und wie gehe ich mit Gegenlicht um? Wie fange ich sinnvoll Seitenlicht ein und was macht der magische Fokus? Wie können Texturen einen eigenen Look geben?  Wie kann ich Belichtungsprobleme umschiffen? Wie fotografiere ich am besten Nebel mit dem Smartphone?

Bist du neugierig geworden? Ich freue mich auf deine Bestellung!

Kalender 2019 Jana Mänz Thema: Naturfotografie mit dem Smartphone Das Smartphone als Kamera ist immer wieder umstritten. Ich nöchte dir anhand vieler Beispiele zeigen, wie du mit Schwächen der Smartphonekamera umgehen kannst und gefühlvolle Fotos entstehen können. © Jana Mänz

Der A5 Fotografie-Monatsplaner ist Kalender, Planer und Notizbuch in einem. Er ist ideal für unterwegs, er passt in jede Handtasche oder Fototasche. Er enthält praktische Monatsübersichten, 12 Monate, 56 Seiten und ausgewählte Zitate.
Das Papier besteht zu 100% Recyclingpapier. Er ist auf einem ungestrichenen Papier gedruckt, sodass der Kalender gut beschreibbar ist.

Format: Hochformat A5 (148×210 mm), 56 Seiten
Bindungsart: Klammerheftung
Material: Papier, 100 g/qm Recycling Offset weiß
Umschlag: 250 g/qm Recycling Offset weiß
Erhältlich: Herbst 2018

Gutscheinaktion bis zum 3. Oktober 2018:  Du kannst zwei Kalender für 24,80 statt 29,80 Eur bestellen. Trage den Gutscheincode im Warenkorb ein. 

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Auf den Spuren der Genius Loci

Workshop Naturfotografie Sächsische Schweiz 2018

Die letzten Tage habe ich damit verbracht, für die c’t digitale Fotografie einen neuen Artikel zum Thema Naturfotografie im Herbst zu schreiben (erscheint Ende Oktober 2018). In den Texten habe ich versucht, viele Facetten der Naturfotografie aufzugreifen. Ich mag die romantische Naturfotografie aber ich hinterfrage auch kritische Themen zum Umwelt- und Naturschutz. Wir übersehen oft, dass immer der Mensch und nicht die Technik im Vordergrund steht. Sie ist nur das Handwerkszeug, die Fotografie entsteht vor allem durch Wahrnehmung und Sehen. Auch dürfen wir in unserem Perfektionismus nicht vergessen, dass wir Menschen keine Maschinen sind. Wir werden durch Emotionen, Gedanken, Erlebnisse aber auch durch unsere Gesundheit geleitet, sodass die Ergebnisse der Fotografie, die Aufnahmen an keinem Tag gleich sind. Inspiration kommt nicht von alleine, Kreativität kann man nicht erzwingen und Motivation nicht durch eine neue Fototechnik erkaufen (zumindest nicht langfristig).
So geht es in einem Kapitel um das Thema Vorbilder in der Landschaftsfotografie. Es gibt viele Fotografen/innen, die ich sehr bewundere: Die isländisch/kanadische Fotografin Eydís S. Luna Einarsdóttir, der deutsche Landschaftsfotograf Bernd Ritschel oder dem brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado.

Doch wenn es um Vorbilder geht, komme ich nicht umhin, in die Malerei zu schauen. Es ist kein Geheimnis, dass ich die Gemälde von Caspar D. Friedrich liebe. Zumal er im Osten, in der Sächsischen Schweiz und auf Rügen, seine Spuren hinterlassen hat. In seinen Werken spricht mich immer wieder seine Melancholie und Romantik an, sodass ich versuche, diese auch in meinen Bildern darzustellen. Es geht mir aber nicht in erste Linie darum, ein Natur- und Landschaftsbild in seinem Duktus zu machen, sondern die geistige Atmosphäre eines Ortes, den Genios loci, zu erfühlen und in die Fotografie einzubinden. Die Liebe zur Heimat ist in seinen Werken bis heute spürbar und für mich fotografisch eine große Inspirationsquelle. Umso schöner ist es, sich auf seine Spuren auf Rügen oder in der Sächsischen Schweiz zu begeben und die Welt mit seinen Augen zu sehen. Auch wenn viele seiner Landschaftswerke aus zusammengesetzten als auch erfundenen Orten bestehen, so ist heute noch möglich, einzelne Plätze aufzusuchen.

Vielleicht möchtest du mit mir im goldenen Oktober auf eine einwöchige Fotoreise nach Rügen oder auf ein Wochenende in die Sächsische Schweiz mitkommen? Ruf mich doch einfach zu einem Kennenlernen-Gespräch an. Für beide Kurse gibt es jeweils noch zwei freie Plätze.

Landschaftsfotografie, Naturfotografie im Elbsandsteingebirge, Nationalpark Sächsische Schweiz

Was unterscheidet meine Workshops von anderen
und warum könnten genau die zu Dir passen?
Mein Geheimnis?

Ich schenke Dir und der Fotografie ganz viel Zeit und Aufmerksamkeit. Meine Art der Workshops und Fotospaziergänge bestehen NICHT darin, von Hotspot zu Hotspot zu hetzen, dir die Kamera einzustellen, dann Schuss und weiter zu stürmen. Ich möchte dir fotografieren vermitteln. Ich möchte, dass Du Fotografie erlebst, verstehst und woraus das „Gute Bild“ hervorgeht. Es geht nicht darum, als Erster im Ziel zu sein sondern glücklich ins Ziel zu kommen. Mit viel Muße und unter Wahrnehmung der Schönheit der Natur führe ich dich an wunderbare Orte in der Natur. Ich zeige dir, wie man genau hinschaut und die wunderbarsten Motive sehen lernt.

„Nichts Süßeres gibt es, als der Sonne Licht zu schauen“

Friedrich Schiller

Ich möchte mit Dir im Gespräch Motive mental erarbeiten. Dazu gehört es, auch mal eine Weile an einem Ort zu bleiben, ihn zu beobachten und zu genießen, die Sonne im Gesicht zu spüren, den Alltag hinter sich zu lassen und zu entschleunigen. Je nach Standort und Motiv werden in das Gespräch auch technische Tipps und Tricks fließen – je nach deinem Vorwissen –, doch sie werden nicht nach Stundenplan abgehandelt. Es gibt keine Aufgaben und keine theoretischen Abhandlungen, keine PowerPoint-Folien.

Workshop Fotokurs Naturfotografie Landschaftsfotografie Sächsische Schweiz 2018

Fragen wie „Und was machen wir jetzt, was ist der Plan…“ solltest Du dir und anderen nicht stellen, denn es gibt an jedem Ort eine Fülle an Motiven und Möglichkeiten. Du musst dich nur darauf einlassen können.

Mir ist es wichtig, dass wir eine entspannte Zeit miteinander verbringen. Das wir uns gemeinsam dem schönsten Hobby der Welt widmen, darüber Gespräche führen und uns kennen lernen. Erst dann wirst Du verstehen, warum ich wie fotografiere und wie ich meine Motive sehe. Stelle viele Fragen und hinterfrage deine Gewohnheiten. Versuche dich darauf einzulassen, neues auszuprobieren, zu spielen, kreativ zu werden. Warum fotografieren alle mit einer Sonnenblende? Muss das Motiv scharf sein? Sind Abbildungsfehler erlaubt?

Blicke aus neuer Perspektive auf Alltägliches. Lass dich vom Licht und Motiv inspirieren und probiere neue Techniken mit deiner Kamera aus. Ich bin dabei immer für dich da. Keine Frage ist zu dumm, um sie nicht zu stellen. Diskutiere mit mir und anderen, bleibe wach und offen. Finde die Balance zwischen der persönlichen Freiheit alleine zu fotografieren und dem gemeinsamen Austausch mit der Gruppe. Beides ist wichtig, wenn Du dich weiterentwickeln möchtest. Bleibe ebenso offen für eine Bildkritik, nimm das an, was dich weiterbringt. Versuche vor dem Kurs zu ergründen, was Du lernen möchtest, warum Du denkst, dass ich die Richtige für dich bin. Was ist Deine Erwartungshaltung von dir selber und zum Workshop?

Workshop Naturfotografie Sächsische Schweiz 2018

Ich biete nicht an:
– 10 Foto-Hotspots an einem Tag
– Stress, Hektik, Zeitdruck
– Schulunterricht und Hausaufgaben

Dafür bekommst Du:
– Viel Zeit geschenkt
– Entschleunigung
– Kreativität
– Tipps & Tricks zur Fotografie
– Intensive Gespräche, Austausch

Naturfotografie Workshop: Du hast Lust, mit mir im Oktober 2018 nach Rügen zu fahren, wenn die Buchenwälder sich in allen Farben präsentieren? Oder in die mystische Sächsische und Böhmische Schweiz?