Schlagwort: Bloggen

Frühjahrsputz für deine WordPress Webseite

Bildquelle: Hand image created by Freepik

Endlich ist es Frühling geworden und es ist Zeit für deinen Webseiten-Frühjahrsputz. Besitzt Du so wie ich einen WordPress-Blog? Egal wie alt dieser Blog ist, einmal im Jahr solltest Du aufräumen und alte Daten löschen.

Doch wie geht man besten vor? Bevor Du überhaupt anfängst, mache bitte unbedingt eine Datensicherung deiner Datenbank. Bist Du so wie ich bei dem Provider All-Inkl, dann kannst Du mithilfe von Cronjobs nicht nur täglich deine Datenbank sichern, sondern auch per Link „http://www.ihreDomain.de/backup/db_backup.php“

Ansonsten brauchst Du ein Plugin wie BackUpWordPress. Wie man das einrichtet, hier findest Du weitere Infos.

Mein Tipp: Richte möglichst täglich ein Datenbackup ein. Nicht alle Provider halten Sicherungen vor, sodass Du im Notfall oft keine Datenbanksicherung einspielen kannst und deine mühevoll erstellten Inhalte leider verloren sind.

Hast Du deine Datenbank gesichert, kann es loslegen.


1. Räume deine Bilder auf!

Natürlich musst Du das nicht per Hand tun. Es geht vor allem darum, die Bilder zu finden, die keine Referenz mehr zu einem Artikel haben, weil der vor langer Zeit gelöscht wurde. Dafür brauchst Du das Plugin Image Cleanup Nicht mehr verwendete Bilddaten verbrauchen viel Speicherplatz auf deinem Server und stehen als Referenz in der Datenbank, die dadurch immer größer wird. Lösche aber nicht alle auf einmal. Schau ob nicht doch das ein oder andere Bild im Header genutzt wird und nach dem Löschen verschwunden sein könnte. Ein bisschen Handarbeit gehört leider dazu…

2. Aktualisiere deine Plugins!

Jetzt wird es Zeit, alle deine Plugins zu aktualisieren. Schau mal, welche zur Aktualisierung angezeigt werden. Im Übrigen solltest Du das regelmäßig tun, denn veraltete Plugins sind gerne ein Einfallstor für Viren und Trojaner. Vergiß auch nicht deine WordPress-Installation upzudaten!

Ein Hinweis: Aktualisiere nicht sofort nach Erscheinen, warte ein paar Tage bis andere die Fehler gemeldet haben. Manchmal sind Aktualisierungen fehlerbehaftet, sodass es zu Fehlermeldungen auf deiner Webseite kommt. Daher habe ich auf meiner Festplatte immer eine ältere Version liegen, sollte es zu diesem Problem kommen. Dann kann ich die Aktualisierung rückgängig machen. Ein anderes Problem ist, dass eine Plugin-Aktualisierung manchmal eine andere nach sich zieht. So habe ich unlängst mein Woocommerce-Shop-Plugin aktualisiert, woraufhin ich eine neue Version meines Themes benötigte. Daher ist es wichtig, ein Theme zu haben, das weiterhin vom Hersteller aktualisiert wird.

Wenn Du diese Hinweise berücksichtigst und Du eine aktuelle Datenbanksicherung hast, sollte dem Aktualisieren der Plugins nichts im Wege stehen!

3. Lösche Plugins bzw. deren Reste in der Datenbank!

Es kommt schnell vor, das man mal eben ein Plugin installiert, testet und wieder löscht. Manche Plugins kommen auch in die Jahre und werden dann gelöscht. Bei jeder Installation werden die Daten in die Datenbank gespeichert. Bei jedem Löschen bleiben Reste in der Datenbank bestehen. Diese gilt es nun zu löschen und die Datenbank zu bereinigen. Dafür gibt es das Plugin WP-Optimize sowie das Plugin WP-Sweep Ich habe bei meinem Aufräumen auch beide hintereinander verwendet, weil jedes Plugin noch andere Datenreste gefunden hat. Bevor Du aber bereinigst, hast Du deine Datenbank-Sicherung erstellt? Denn beim löschen können dir auch WP-Funktionen kaputt gehen. Sei vorsichtig und gehe immer in kleinen Schritten vor.

Der Vorteil dieser Plugins ist, dass sie nicht nur Pluginreste entfernen, sondern auch Spam-Kommentare und Artikel-Revisionen. Revisionen sind in WordPress die letzten Artikelversionen. Hast Du einen Artikel mehrfach überarbeitet, hat er auch mehrfache Revisionen. Diese vergrößern unnötig deine Datenbank und können gelöscht werden, sofern es nicht für dich wichtig ist, diese als „Beweismittel“ aufzuheben, vor allem wenn Du mit mehreren Redakteuren und Autoren arbeitest.

4. Lösche bzw. repariere Deadlinks!

Im Internet kommt es täglich vor, das Webseiten gelöscht und geändert werden. Hast Du darauf in einem Artikel gelinkt, dann kommt es zu Fehlermeldungen. Das ist nicht schön für deine Leser. daher solltest Du überprüfen welche Links noch gehen und welche nicht. Dabei hilft dir die Webseite http://validator.w3.org/checklink oder das Plugin Download Broken Link Checker Hier kannst Du tote Links aufstöbern und eventuell in deinen Artikel reparieren, wenn Du über Google herausfindest, ob die verlinkte Seite eventuell umgezogen ist.

5. Lösche alte ungenutze Themes!

Du kannst deine Datenbank noch weiter verschlanken, wenn Du ungenutzte WordPress-Themes löschst. Behalte nur dein Aktuelles.

Und wie geht es weiter?

Nach dem Aufräumen ist vor dem Aufräumen. Jetzt heißt es, die oben genannten und installierten Plugins wieder zu deaktivieren und eventuell zu löschen. Schreibe dir eine Info zum nächsten Jahr, welche Plugins Du beim nächsten Frühjahrsputz benötigst.

Wenn Du ein bisschen Zeit hast, dann kontrolliere ob deine Informationen über dich, deine Kontaktdaten etc. noch aktuell sind. Wie geht es deinem Impressum und deinem Datenschutz – alles aktuell?

Und wenn Du schon mal dabei bist, sind deine Artikel aktuell oder gibt es welche die Du überarbeiten oder löschen solltest?

Hast Du noch ein bisschen mehr Zeit? Überlege mal wo Du überall im Internet registriert bist und Du die Webseiten schon seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr besucht hast. Ich habe mich überall abgemeldet (z.B. Xing, LinkedIn etc.), was ich schon lange nicht mehr genutzt habe und nie gebraucht habe. Manchmal weiß ich schon gar nicht mehr, wo ich überall registriert bin. So kam es schon vor, das ich mich neu registrieren wollte und die Webseite vermeldete, dass es einen Nutzer mit meiner E-Mail schon gibt. Ehrlich? Ich konnte mich nicht daran erinnern…

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig mit deinem Frühjahrsputz helfen… und denke daran, nur eine gepflegte Seite mit aktuellen Inhalten wird gerne besucht und gelesen!

Bei Fragen rund um WordPress

… speziell wenn es sich um Updates, BackUps, Überarbeitungen, Schulungen, akute Probleme, laufende Betreuung oder ähnliches handelt, empfehle ich mich gerne bei dir… Ruf mich an oder schreibe mir eine E-Mail

Wie finde ich mein WordPress Theme?

Individuelle Schulungen: Ich holle dich dort ab, wo du zur Zeit

Nach welchen Kriterien sollte ich mein neues WordPress Theme auswählen?

Ich kenne das Problem aus leidvoller Erfahrung. Ich brauche ein neues WordPress Theme für ein komplett neue Seite oder ich möchte mein Theme nach einiger Zeit auf meinem Blog austauschen, weil ich gerne etwas Neues und Modernes hätte. Doch nach welchen Kriterien suche ich mein neues Theme aus? Es gibt tausende von Anbieter, eines bunter und schöner wie das andere. Doch die Gestaltung und Verwendung von schönen Fotos und Schriften sollten nicht unbedingt ausschlaggebend sein. In den ersten Jahren ist es mir ein paar Mal passiert, das ich ein Theme gekauft und installiert habe und es funktionierte so gar nicht, wie ich es mir vorgestellt hatte. Worauf achte ich heute? Was sind meine persönlichen Filter?

Das Alter
Schau wie alt ist das Theme? Wann wurde es veröffentlicht? Themes die älter als 2 Jahre sind, kommen für mich nicht mehr in die engere Wahl.

Die Pflege
Wie oft wurde ein Update von dem Theme veröffentlicht und wann wurde es zuletzt gewartet? Läuft es unter aktuellen WordPress Version? Gibt es ausführliche Dokumentationen oder eventuell kleine Videos, in denen erklärt wird, wie man das Theme einrichtet?

Der Programmierer
Wer ist der Programmierer des Themes? Antwortet er auf Fehlermeldungen? Gibt es einen Support? Gibt er Kontaktdaten an? Was schreiben die Käufer des Themes? Bei vielen Themes liest man immer wieder, dass der Programmierer auf E-Mails nicht anwortet und nicht erreichbar ist. Wenn ihr das lest, Hände weg, denn wir ihr ein Problem habt, bekommt ihr keine Hilfe!

Die Technik
Was kann das Theme? Ist es barrierfrei (responsive) und funktioniert es genauso gut auf dem Smartphone? Ist eine Diashow/Slider und Co integriert? Welche Funktionen kann ich deaktivieren? Kann ich Schriften austauschen? Lädt es schnell? Das ist der wichtigste aber auch der schwierigste Part. Jeder Theme-Hersteller bietet eine Life-Demo an und an dieser kann man schon einiges ablesen, aber nur die wenigsten veröffentlichen Dokumentationen, aus denen hervorgeht, was im Dashboard alles einzustellen geht. Am besten ist, das man vor dem Kauf anfragt, ob diese oder jene Funktion integriert ist. Bekommt ihr schnell und eine ausführliche Antwort, ist es wieder ein Pluspunkt für den Support.

Eine Theme kaufen ist wie das mieten einer Wohnung. Sie muss einem grundsätzlich gefallen und das was einem wichtig ist, enthalten. Aber man muss immer Abstriche machen. Es gibt kein perfektes Theme, was alles kann. Daher sollte man abwägen, was absolut notwendig ist und was „nice to have“ wäre. Orientiere dich aber nie an schönen Fotos und bunten Grafiken oder Schriften. Sicherlich kauft das Auge mit, aber versuch die mal auszublenden und dich auf die Funktionen zu konzentrieren. Wie sieht die Blogfunktion aus, kann man hier verschiedenen Layouts (2-spaltig, einspaltig etc.) einstellen. Was wird über und unter den Artikeln eingeblendet? Gefällt dir die Aufteilung des Themes? Wie funktioniert die Startseite? Gefällt sie dir so oder möchtest du sie grundlegend anders haben? Wenn ja, dann schau dir noch andere Themes an. Denn das umstricken eines Themes kann zum Desaster werden.

Ein weiteres Kriterium ist, für was du das Themes brauchst und wer später deine Leser oder Kunden sind. Brauchst du das Theme privat oder beruflich? Welche Zielgruppe möchtest du ansprechen? Und versuche dich ein wenig in die Lage deiner Zielgruppe zu versetzten, wird Sie mit der Theme-Navigation umgehen können? Was dir persönlich gefällt, muss deiner Zielgruppe noch lange nicht gefallen. Und ganz wichtig, prüfe das Theme vor dem Kauf auf allen gängigen Browsern auf den verschiedensten Endgeräten. Denke daran, die Navigation (muss!) passt sich der Größe des Endgerätes an und sollte überall gleich funktionieren.

Und wo kann man Themes kaufen?

Meine Auswahl ist natürlich subjektiv und  fotografisch geprägt. Das heißt, meine Favoriten stellen überwiegend sehr schöne Themes für Fotografen her und beinhalten große Bilder, Dia- und Slideshows, Galerien etc.. Alle Hersteller und vor allem ihre Supports kenne ich und war bisher sehr zufrieden damit. Bis auf Elmastudio sind alle Supports in englischer Sprache.

Meine vier Favoriten-Theme-Hersteller sind:

Premium-WordPress-Themes---Plugins-by-MyThemeShop   WordPress-Themes-for-Artists---WordPress-Portfolio-Themes---WordPress-Photography-Themes Elmastudio---Webdesign---WordPress  WordPress-Themes-Loved-By-Over-260k-Customers

Warum sind alle genannten Themes kostenpflichtig?
Als ich mit WordPress anfing, arbeitete ich nur mit kostenlosen Themes. Aber ich hatte nicht sehr viel Freude daran. Viele Funktionen gingen nicht und es waren viele Fehler enthalten. Ich hatte damals noch nicht so viel Ahnung und ich musste in Foren oder Freunde fragen, ob Sie mir helfen konnten. Manchmal ging es, aber vielmals auch nicht. Da kam mir der Spruch in den Sinn: „Wer billig kauft, kauft zweimal“ und „Was nichts kostet, ist auch nichts wert“. In diesem Zusammenhang bewahrheiteten sich diese Sprüche. Leider musste ich aber erfahren, dass auch ein gekauftes Theme nicht unbedingt gut sein muss und so habe ich Themes eingekauft (leider kann man die nach dem Kauf nicht zurückgeben), die ich nicht verwenden konnte. Um dir diese Erfahrungen zu ersparen, habe ich die Kriterien zum Kauf aufgeschrieben. Im übrigen ist der Preis selber nicht entscheidend. Und wenn du Fragen hast, wir sind für dich da und unterstützen dich mit deiner WordPress Seite gerne.