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5 Tipps zur Fotografie von Frühjahrsblühern mit einem Vintageobjektiv

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Endlich, endlich scheint der Frühling Einzug zu halten. Dieses Jahr schien es länger zu dauern, als all die Jahre zuvor. Obwohl ich im Januar dachte, es kommt gar kein richtiger Winter mehr und dann erwischte es uns im Februar und März in voller Härte.
Doch wenn wir Glück haben, kommt jetzt richtig der Frühling, die nächsten tage soll es über 20° C warm werden und die Frühjahrsblüher werden über Nacht erblühen. Heute am Ostermontag habe ich den freien Tag genutzt, um im Südfriedhof in Leipzig und im Botanischen Garten fotografieren zu gehen. Seit einigen Monaten besitze ich das Vintage-Objektiv Trioplan100 von Meyer Optik Görlitz. Das ist keine Linse, mit der man mal eben schnell Fotos machen kann. Aus diesem Grund habe ich ein paar Tipps für dich zusammen gestellt, wie du mit diesem Objektiv wunderbare Fotos von Frühjahrsblühern und Blüten in der Natur machen kannst

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#1 Eine Besonderheit des Objektives ist, dass du einen Mindestabstand von über einem Meter zum Motiv einhalten muss, um das Objekt scharf zu bekommen. Das ist nicht immer einfach, gerade bei kleinen Frühjahrsblühern wie Krokus oder Sternhyazinthe. Bevor ich mich auf Augenhöhe mit der Blume begebe und mich auf den Boden legen, schätze ich ca einen Meter Abstand. Dann positioniere ich mich so, dass ich noch ein paar Zentimeter vor oder zurückweichen kann. Das Objektiv selber habe ich fest auf den Mindestabstand von ca 1 Meter eingestellt.

#2 Bevor ich das Motiv fotografiere beobachte ich die Umgebung. Gerade Frühjahrsblüher werden auf einem Rasen gerne von altem Laub und Ästen umgeben. Diese werden später auf dem Bild stören, sodass ich vor Ort aufräume und störende Gegenstände entferne.

Blumen, Botanischer Garten, Frühjahrsblüher, Frühling, Krokus, Leipzig, Trioplan 100 f2.8, Vintage-Objektiv, Vintagelense, meyer-optik-goerlitz#3 Jetzt ist es wieder etwas länger hell. Die schönste Zeit zu fotografieren ist am späten Nachmittag. Trotzdem stehen im Frühjahr viele Blumen im Schatten, auch wenn die Bäume und Büsche noch kein Laub haben. Achte auf den fallenden Schatten und woher die Sonne kommt. Möchtest du berühmten Bokehs – die den Objektiv so Eigen sind – im Bild festhalten, dann fotografiere gegen die Sonne und öffne die Blende auf f2.8. Achte auf einen homogenen Hintergrund (z.B. Licht das durch immergrüne Büsche wie Rhododendron fällt), sodass die Bokehs sich nicht von einer Überbelichtung ausfressen lassen und sich gleichmäßig ausprägen.

#4 Versuche dich auf eine Blüte zu konzentrieren, vor allem wenn man einen ganzen Rasen voller Krokusse und Co hat. Gibt es eine Blüte, die dir besonders auffällt? Die Aufgrund ihrer Farbe oder Wuchsform positiv heraus sticht. Wenn du mit dem 100mm Trioplan arbeitest, besitzt es die Eigenschaft eines Teleobjektives, mit dem du bei einer geöffneten Blende von f2.8 die Blüte optisch freistellen kannst. Achte darauf, dass es im Hintergrund keine dunkle Horizontlinie gibt, die dein Foto optisch durchtrennt. Das macht dein Bild unruhig.

Blumen, Botanischer Garten, Frühjahrsblüher, Frühling, Krokus, Leipzig, Trioplan 100 f2.8, Vintage-Objektiv, Vintagelense, meyer-optik-goerlitz#5 Der Fokus ist bei dem Trioplan100 nicht einfach zu finden. Für mich hat sich bewährt, die Blende und die niedrigste Entfernung fest einzustellen und durch den Sucher die richtige Schärfe zu finden. Dabei bewege ich mich leicht nach vorn oder zurück. Anschließend kontrolliere ich im Display, ob die Schärfe dort sitzt, wo ich sie hinhaben möchte. Oft mache ich zur Sicherheit ein zweites Foto, um hinterher am großen Bildschirm die Schärfe neu bewerten zu können. Wenn du lieber mit Stativ arbeitest, kannst du die Schärfe auch direkt über Liveview einstellen.


Probier es mal aus, bei deiner nächsten Fototour. Wenn du direkt von mir lernen möchtest, dann freue ich mich auf deinen Anruf. Gerne biete ich dir einen individuellen Fotokurs in der Natur an.

Inspiration Winter-Musik

inspiration-winter-1Mein Winter Inspirationsboard wächst, nur lässt sich der Winter hier nicht blicken.

Mit meinem Smartphone versuche ich den Winter einzufangen. Gar nicht so einfach, wenn man nicht mit der Blende spielen kann. Dafür haben es mir verschiedene Apps angetan, wie die von VSCOcam. Kennt ihr das Grid von der VSCOCcam und die tollen Smartphone Presets, die man sich für kleines Geld kaufen kann?

Laß dich inspirieren und höre dabei das Künstler Radio Lana Del Ray bei Spotify. Zusammen ergeben Bilder und Musik einen schönen Einstieg ins Wochenende….

Pinterest “Winter” Inspirations Board

Inspiration-Winter-2

 

Inspiration Winter

Ich warte so sehr auf den Winter. Auf den richtigen Winter, mit viel Schnee, Frost, winterblauen Himmel und gleißenden Schneelicht. Während  in Nordamerika der strengste Winter seit Jahren herrscht, ist hier Frühling. Schneeschieber und Streusalz stehen massenhaft im Baumarkt herum und Primeln haben Hochkonjunktur. So kann es nicht weitergehen, aber nicht das der Winter wie 2013 auf die Idee kommt, noch im April aktiv zu werden. Bis dahin habe ich ein Winter Inspirations Moodboard zusammengestellt. Laß dich inspirieren….

Hast du einen Account bei Spotify? Dort gibt es sehr schöne Themen-Song-Zusammenstellungen. Passend zu den Bildern gehe zu “Musik stöbern -> Stimmung -> Verschiedenes -> “Sweet Winter Songs”. So macht gucken noch viel mehr Spaß!

PS: Wenn du mehr über Winterfotografie lesen möchtest, ich habe im letzten Monat einen schönen Artikel  in der Fotoespresso “Die Schönheit des Winters” S. 17 veröffentlicht.

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Inspiration: Morbides

Obwohl ich persönlich gerne quitschbunte Fotos mache, fühle ich mich als Betrachterin eher von grauen, morbiden Fotos angezogen. Ich liebe surreale Bildwerke, die auch gerne ins abstrakte, fantasievolle abdriften dürfen. Ich liebe die Wörter “mortality” und immortality”. Glücklicherweise bin ich mit meinen Gedanken nicht alleine, auch in der Musik und in der Literatur werden diese Themen gerne aufgegriffen.   Ich habe zur Inspiration das Buch “Stufen” von Hermann Hesse gelesen und mich in einige Gedichte spontan verliebt.

 

Im Nebel
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den anderen,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allem ihn trennt.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

Hermann Hesse

Nebel ist ein wunderbares gestalterisches Element in der Fotografie, morbides, vergängliches auszudrücken. Graue, monotone Nebelbilder sind sehr emotional. Jeder kennt das Gefühl, in einer nebligen Landschaft zu stehen, und ringsherum ist alles totenstill. Man hat das Gefühl, in Watte gepackt zu sein, als wenn für einen kurzen Moment die Zeit stehen bleibt. Ab und zu kräht ein Rabe im Hintergrund und ist nur Schemenhaft zu sehen. Diese inneren Bilder in Fotografien umzusetzen, ist meiner neuen Leidenschaft geworden. Inspirieren tun mich dabei unter anderem die Landschaftsbilder von Marta Orlowska. Fern der Realität, verwunschen und fantasievoll.

Flickr-Fotostream-von-marta-orlowska