Schlagwort: Naturfotografie

Ein Sommernachtstraum – Mohnblütenfeld im Muldental

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In den letzten zwei Wochen habe ich im Muldental und im Leutratal verzweifelt nach Mohn- und Kornblumenfeldern gesucht. Aber es waren bis auf ein paar vereinzelte Blüten an den Feldrainen nichts zu sehen. Die Kulturlandschaft ist in vielen Teilen Sachsens und Thüringen einfach nur grün – bunte Ackerwildkräuter scheinen völlig ausgerottet. Vielerorts fehlen Feldraine oder Windschutzhecken.
Vor Pfingsten kam mein Partner von der Arbeit und erzählte er mir von einem riesigen Mohnblumenfeld. Ich machte mich noch darüber lustig und fragte ihn, wie viele Blüten er gezählt hätte.

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Nachdem ich in den letzten Jahren im Muldental nur winzige Mohnblumenflächen gesehen hatte, konnte ich ihm kaum glauben. Und so fuhren wir bei einem wunderschönen Mittsommernachts-Abendlicht los. Wenige Kilometer vorher konnte ich mich fotografisch schon kaum von einem blauen Kornblumenfeld lösen und mein Partner drängelte: „Komm, du musst es dir anschauen„. Und dann kam es, wie aus dem nichts leuchtete das rote Feld kilometerweit in der Abendsonne. Das größte Mohnblumenfeld, dass ich je in meinem Leben gesehen habe. Nicht einmal im Norden Deutschlands.

Dabei wunderte ich mich: Wieso ist die Umgebung grün, warum keine einzige Mohnblüte? Und dann entdeckte ich ein kleines Schild am Feldrain. Das Gerstenfeld ist eine Bioland-Ackerfläche.

Vor Ort habe ich fotografisch einen Fotoherzkasper bekommen. Das perfekte Abendlicht, die Farben des Mohns. Selten habe ich mich von der Schönheit so ergriffen gefühlt. Es war kaum Straßenverkehr zu hören, stattdessen zwitscherten hunderte von Vögeln im angrenzenden Wald. Ein kleines Weg führt mitten auf das Feld, sodass ich keine Blume zertreten musste. Und dann stand ich mittendrin: Überall summte und brummte es. Für einen kurzen Moment schloss ich die Augen und versuchte mir den Moment mit all meinen Sinnen aufzusaugen.

Fotografisch fühlte ich mich fast zerrissen: 20mm für ein Landschaftsfoto, das 50mm für den kleineren aber superscharfen Ausschnitt und das Makro für die Details. Und zu guter Letzt, mein Vintage-Objektiv Trioplan100. Selten habe ich alle vier Objektive eingesetzt, aber ich wollte die Schönheit des Mohnfeldes in all seinen Facetten festhalten.

Fotografisch habe ich wie immer so pur und schlicht wie möglich gearbeitet. Ich habe weder Stativ, noch Pol- oder Grauverlaufsfilter verwendet. Da die Belichtung im Gegenlicht schwierig ist, belichte ich generell gegen den Himmel und speichere den Wert mit der AEL/AFL Taste (* Taste Canon). Den unterbelichteten Vordergrund kann ich in Lightroom wieder hervorholen, während ein überbelichteter Himmel ohne Struktur auch im RAW-Format nicht heilbar ist.

Daher mein Tipp: Belichte immer auf den Himmel und belichte damit unter als wenn du den Himmel überbelichtest. Später in der Bildbearbeitung kannst du eine Unterbelichtung immer reparieren. Eine andere Variante ist ein HDR aus 3-5 Aufnahmen oder die Verwendung eines Grauverlaufsfilters mit Stativ.

Wenn du wissen möchtest, wie ich fotografieren oder wie ich meine Bilder bearbeite, dann kannst du mich für einen individuellen Workshop/Einzelcoaching jederzeit buchen. Ich freue mich auf deine Anfrage!

Ab sofort erhältlich: Taschenbuch Naturfotografie mit dem Smartphone

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Ich freue mich, dass mein Sachbuch „Naturfotografie mit dem Smartphone“ diese Woche als gedrucktes Taschenbuch (Softcover) erschienen ist.

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Innerhalb Deutschlands verschicke ich es versandkostenfrei. Nach Österreich kostet der Versand als Warensendung 7,-€. Möchtest du das Buch in die Schweiz geschickt bekommen, dann schreibe mir bitte eine E-Mail.

Lesermeinungen

Ich habe das Buch mit in den Urlaub nach Südengland genommen und dort auch direkt ein paar Anregungen umgesetzt. Das hat großen Spaß gemacht und nun sehe ich meine Handykamera mit anderen Augen.

Alexa Kampmann

Hallo Jana,
das Buch ist bei mir angekommen. Es gefällt mir. Ich habe es schon fast durch und Deine Tipps sind verständlich geschrieben. Solche Anleitungen müssten den Smartphones beiliegen. Du zeigst das machbare auf und welche Grenzen der kleine Sensor hat. Was mir besonders gefällt ist die Sprache, Du schreibst ansprechend, man befindet sich fast in einen Dialog mit Dir. Nur Antworten geht nicht, aber diese findet man dann in den weiterführenden Text. Also kurz: Dieses Buch gefällt mir genau so gut wie das Wabi Sabi, welches ich auch habe.
Danke dafür.

Reiner Tuzer

Ein tolles Buch, dass ganz stark meine kreative Seite angesprochen hat und mir wieder richtig Lust gemacht hat, neue Dinge auszuprobieren

Stephanie Mund

Neben einer knackigen technischen Einführung liefert das Buch im Kern 90 Fotoideen, die sich allesamt mit dem Smartphone umsetzen lassen. Es macht Lust, sofort loszuziehen. Danke mal wieder an Jana Mänz für diese Bereicherung!

Matthias Haltenhof
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Mit dem Smartphone unterwegs im Duvenstedter Brook

Duvenstedter Broock, Hamburg, Landschaft, Moor, Naturschutzgebiet, Schleswig-Holstein, Smartphonefotografie

Am Wochenende waren wir seit langem mal wieder in Hamburg. Die Familie meines Partners wohnt nördlich von Hamburg, direkt am Duvenstedter Brook. Für viele Hamburger ist das Naturschutzgebiet ein beliebtes Ausflugsziel. Dank Hafengeburtstag war aber nicht viel los im Brook, sodass wir ganz entspannt eine große Rundwanderung machen konnten. Das Wetter war perfekt: viel Sonne, blauer Himmel und ein erfrischender Seewind.

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Rundwanderweg im Duvenstedter Brook, Start Parkplatz Bültenkrug

Wir sind den großen Wanderweg von knapp 9km gelaufen. Der ist leicht zu gehen, doch da ich zum fotografieren und genießen immer mal wieder anhalte, ist daraus eine dreistündige Wanderung geworden. Vor allem habe ich mich gefreut, meine Schreihälse, die Kraniche sehen zu können. Mitten im Brook gibt es eine große Kranichgruppe, deren Rufe bis ins Haus zu hören sind. Wenn man Abends im Bett liegt eine wunderbare Einschlafmusik. Sie erinnert mich an meine Auszeit auf Rügen, als ich dort zum Einschlafen den Singschwänen im Winter lauschte. Fotos konnte ich leider nicht machen. Um die Kraniche gut fotografieren zu können, braucht man schon ein 600er Tele, am besten mit einer Cropkamera um noch mehr Brennweite zu haben.

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Einer der Aussichtspunkte im Brook

Ich hatte aber nur mein Smartphone dabei, weil ich zusammen mit meinem Partner die Wanderung genießen wollte. Es wird für mich – vor allem als Berufsfotografin – immer wichtiger, mir Auszeiten zu nehmen und ohne große Fotoausrüstung die Natur zu genießen. Zumal es am frühen Nachmittag im Frühling wenig bringt, im Moor Tiere oder eine mystische Landschaft fotografieren zu wollen. Ich komme dann lieber im Herbst wieder, wenn der Nebel aus den Wiesen stiegt und die Brunftzeit beginnt.

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Für meinen Partner ist es immer wieder etwas Besonderes, im Brook unterwegs zu sein. In seiner Kindheit hat er viele Sommerferien bei seinem Opa im Brook verlebt, der dort Revierförster gewesen ist und in der alten Försterei gelebt hat. So haben wir uns auf seine Spuren begeben, auch wenn heute vieles anders aussieht, als noch in den 1970er Jahren.

Im Brook gibt es an vielen Stellen Aussichtspunkte, für alle die gerne mit Fernglas oder Kamera die Natur beobachten möchten. Ich konnte aus der Ferne die Kraniche beobachten, aber auch auch echte Feldhasen und Eidechsen, die sich in der Sonne gesonnt haben. Im Moor leben auch Kreuzotter und Ringelnatter, doch zu meinem Glück haben sie sich dieses Mal nicht blicken lassen (hier im Muldental begegne ich ihnen leider öfter als mir lieb ist). Bald fangen auch die Orchideen an zu blühen, doch jetzt Anfang Mai blühen noch nicht so viele Pflanzen. Wunderschön ist das zarte Maigrün der Bäume, vor allem wenn man auf dem alten Grenzwall wandert.

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Vintage Objektiv meets Kreative Foto-App

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Endlich Wonnemonat Mai und alles steht in voller Blüte (den Schneefall von gestern vergessen wir mal schnell…). Für jeden Natur- insbesondere Blümchenfotografen das Eldorado des Jahres. Jetzt ist noch alles frisch und so lebendig und man spürt wie die Natur zum Leben erwacht. Ich denke, egal wie alt man im Leben wird – den Frühling im jeden Jahr neu erleben zu dürfen ist etwas ganz Besonderes.  Und es gibt Fotograf*innen, die dieses Erlebnis auf eine einzigartige Art und Weise in ihren Bildern festhalten können. Ich muss gestehen, dass ich – fotografisch gesehen – dank Internet schon fast alles gesehen habe. Vieles kann mich nicht mehr überraschen oder begeistern. Dabei weiß ich, wie viel Zeit und Mühe in vielen Bildern steckt und trotzdem berühren sie mich nicht mehr. Das war vor vielen Jahren noch ganz anders, doch jetzt hat mich die Bilderflut so sehr gesättigt, dass ich selber an meinen eigenen Bildern verzweifeln möchte bzw. immer öfter keine Lust mehr habe, fotografieren zu gehen. Dabei gibt es auch heute noch, die Möglichkeit, zu überraschen. Es anders zu machen.

Aus diesem Grund möchte ich dir eine Fotografin vorstellen, die ich schon vor einiger Zeit über den Hashtag Vintageobjektive kennen gelernt habe. Ihre Blumenfotografie hat mich begeistert, aber auch zum grübeln veranlasst: Sind sie so fotografiert? Kann das analoge Pentacon 50mm oder das Minolta Rokkor 50mm diese Art von Bilder machen? In einem war ich mir sicher: Mein Trioplan100 kann es leider nicht. Ich recherchierte weiter. Kam auf ähnliche Effekte, bei denen die hintere mit der vorderen Linse im Objektiv getauscht werden. Aber da technisches Basteln nicht zu meinen Vorlieben gehört, legte ich diese wunderbare Idee wieder zu meinen unrealisierbaren Akten.

 Wochenlang grübelte ich, schaute mir die Fotos genau an, versuchte herauszufinden, was diese Bilder so anders machen. Mein Neugierde war geweckt und ich weiß noch, vor ein paar Nächten kurz vorm Einschlafen passierte es: Bei einem Bild hatte ein Merkmal gesehen, dass ich von einem meiner „Little Planet“ Fotos kannte. Und das brachte mich auf die Idee, in Photoshop rumzuspielen und zu schauen, ob ich mit einem Filter einen ähnlichen Effekt erzeugen konnte. Aber ich war nicht zufrieden und löschte missmutig alle Ergebnisse.

Das ich der Wahrheit schon ganz nah dran war, erfuhr ich, als ich mit Katja Kontakt aufnahm: Eine einfache Smartphone-App.

Und ich dachte: „Wie genial ist das denn: analoges Vintageobjektiv trifft eine kreative Bildbearbeitungs-App“. Nun wollte ich wissen, wie Katja ihre Fotografie sieht, was ihre Philosophie ist, wie sie auf die Idee gekommen ist, diese App für ihre kreative Fotografie anderweitig zu verwenden und herausgekommen ist ein ganz persönliches Interview: 

© Katja Huchel https://fotografie-augenblick.jimdo.com/ | https://www.instagram.com/katjas.fotogalerie/ 

Liebe Katja, wie würdest du die Philosophie deiner Naturfotografie beschreiben?

Fotografie ist für mich absoluter Seelenbalsam. Es bringt Ruhe in meine Gedanken und in meinen Alltag und hinterlässt ein Gefühl der inneren Zufriedenheit in mir. Ich verschmelze mit meiner direkten Umgebung, gebe mich dem Augenblick des Tuns völlig hin und in mir entsteht fast automatisch ein Gefühl von Freiheit. Vermeintlich banale Momente/Motive/Situationen lerne ich als kleine Wunder der Natur schätzen und ich lerne Achtsamkeit mit mir und der Natur.

Was bedeutet Fotografie für dich persönlich?

Fotografie ist für mich ein kreatives Ausdrucksmittel, bei der ich versuche meine Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Vor allem dann, wenn ich Momente sehe, spüre und fühle, die ich nicht mit Worten ausdrücken kann und will. Ich entdecke Dinge, die andere nicht sehen und wahrnehmen und kann so auf sie aufmerksam machen, da sie in unserer Schnelllebigkeit und Hektik des Alltags viel zu oft unter gehen. Beim Fotografieren kann ich mich meinen Gedanken hingeben, ich erwarte nichts und möchte einfach nur in diesem Moment sein, um zu spüren, was meine Augen sehen und mein Herz fühlt.

© Katja Huchel https://fotografie-augenblick.jimdo.com/ | https://www.instagram.com/katjas.fotogalerie

Was fasziniert dich an der Fotografie mit den Vintage-Objektiven, was macht für dich den Reiz aus?

Jedes alte Objektiv hat seinen ganz eigenen speziellen Charakter. Es sind Objektive mit Charme, nicht perfekt und was früher als Abbildungsfehler galt, wird heute als Stilmittel und künstlerische Freiheit angesehen. Weit ab vom Mainstream heben sich alte Objektive vom Einheitsbrei moderner Objektive ab. Heute scheint die ganze Welt zu fotografieren und viele Fotos haben mehr oder weniger den gleichen Look. Das war mit ein Grund, warum ich unbedingt analoge Objektive an meiner digitalen Kamera ausprobieren wollte. Ich wollte zurück zur eigentlichen Fotografie, nicht mehr einfach nur drauf los knipsen, sondern ich wollte Zeit. Zeit die Situation zu erfassen, Zeit die richtigen Einstellungen an der Kamera und am Objektiv vorzunehmen, um bewusster und überlegter zu fotografieren. Ich hatte einfach das Bedürfnis mich mit meinen Fotos von der breiten Masse abzuheben.

Wie bist du darauf gekommen, Fotos die mit Vintage- Objektiven aufgenommen wurden mit einer Smartphone-App zu bearbeiten?

Ein Fotofreund zeigte in einer Werkschau Fotos die mit einer Smartphone-App bearbeitet wurden. Ein einziges Landschaftsfoto diente ihm als Basis. Von diesem Foto präsentierte er insgesamt sieben verschiedene Versionen seiner Bearbeitung mit der Smartphone-App „Little Planet“. Ich war von dieser Bearbeitungsidee sofort begeistert. Da ich aber in meinem Archiv nur sehr wenige Landschaftsfotos hatte, die sich dafür eigneten, dachte ich mir, warum nicht mit floralen Motiven ausprobieren? Meine ganz persönliche Idee war geboren. Denn ich liebe es Bilder zu kreieren, bei denen die Grenze zwischen Realität und Fantasie verschwimmt.

„In der Natur erschafft das Licht die Farben.
Auf Bildern erschaffen die Farben das Licht.“

Hans Hoffmann
© Katja Huchel https://fotografie-augenblick.jimdo.com/ | https://www.instagram.com/katjas.fotogalerie

Was machst du, wenn du ein kreatives Loch hast?

Die Antwort fällt mir mittlerweile leicht. Nicht viel! Ich versuche entspannt zu bleiben. Zumindest heute kann ich es so einfach beantworten. Früher hätte mich so ein „kreatives Loch“ schlicht nervös gemacht. Aber im Laufe der Zeit habe ich gelernt, dass so eine, nennen wir es mal „kreative Pause“, absolut notwendig ist. Für mich ist dies ein positiver und natürlicher Prozess, denn es ist gut und hilfreich seinen eigenen Gedanken, Wünschen und vor allem Erwartungen an sich selbst mal ruhen zu lassen. Wie alles in der Natur braucht es die Balance zwischen kreativem Hoch und absolutem Nichtstun. Da ich von der Fotografie nicht leben muss, sehe ich solche Pausen als reinen Luxus. In solchen Phasen versuche ich nicht an Fotografie zu denken, lasse den Alltag einfach geschehen,  gebe der „Langeweile“ Raum, hören Musik und lasse mich von meinem Mitmenschen und der Natur um mich herum inspirieren. Sich ohne Druck Zeit lassen im Denken und Handeln, ist im Nachhinein gesehen ein sehr kreativer Prozess und lässt auf wundersame Weise neue Ideen entstehen. 


Jetzt, wo ich weiß, mit welcher App die Bilder bearbeitet werden, bin ich unglücklich darüber, dass ich „Circular“ nicht auf meinem Android-Smartphone ausprobieren kann.
Eine ähnliche App habe ich für Android noch nicht gefunden, aber die Suche danach, hat mich viele andere wundervolle Apps finden lassen, die ich in einem aktuellen Artikel veröffentlicht habe (hier für Android und ios).
Aber vielleicht ist das auch gut so, denn so muss ich meinen Weg auf einer anderen Art und Weise weitergehen und werde weiterhin Katjas Bilder bewundern. Vielleicht magst du ihr bei Instagram folgen und dich von ihren Fotos inspirieren lassen.

Ich wünsche dir eine wunderbare, kreative Woche!

11 beliebte Kamera- und Bildbearbeitungs Apps für dein iPhone und iPad 2019

Ich habe meine Foto-Kolleginnen und Kollegen gefragt, welche Apps sie selber verwenden und mir empfehlen würden. Viele meiner Apps, die ich in meinem Artikel über Bildbearbeitungsapps für Android veröffentlicht habe, sind auch auf dem iPhone/iPad installierbar. Leider ist es genau umgekehrt, nämlich dass es mehr kreative Foto- und Bldbearbeitungs-Apps für Apple gibt. Ich würde mir wünschen, dass die Hersteller für alle Betriebssysteme ihre Apps entwickeln.

Ich habe vor allem die Apps genannt, die vor allem für die Natur- und Landschaftsfotografie am Besten geeignet sind.

Wenn in der Aufzählung deiner Meinung nach eine wichtige App für die Naturfotografie fehlt, dann schreib mir einen Kommentar.

Landschaftsfotografie, Smartphonefotografie, Handyfotografie, Smartphone, Naturfotografie, Kreativität, Bokehs, Intuition, Makrofotografie, Naturfotos, Instagram

Du interessierst dich für Tipps und Tricks zur Naturfotografie mit dem Smartphone?

Hier kannst du mein neues Buch bzw. E-Book bestellen.

35 coole Foto- und Bildbearbeitungs-Apps für dein Android Smartphone und Tablet

Fotografie, Naturfotografie, Sachbuch, Smartphone, Taschenbuch

In meinem neuen Buch „Naturfotografie mit dem Smartphone“ habe ich auf die Vorstellung von Kamera- und Bildbearbeitungs-Apps verzichtet. Das hatte mehrere Gründe, der wichtigste aber ist, dass Apps auch mal schnell veralten und vom Hersteller nicht mehr aktualisiert werden. Die Aktualisierung bzw. Vorstellung von Apps ist auf einer Webseite sehr viel einfacher und daher habe ich verschiedene Aps zum Thema Bildbearbeitung und Co zusammen gestellt.

Die meisten Apps habe ich selber ausprobiert und bin nach wie vor ein Fan von CameraMX, VSCO, Afterlight. Da ich selber ein Android Smartphone benutze, stelle ich in diesem Artikel Android Apps vor (für ios Apps schreibe ich einen gesonderten Artikel).

Viele meiner vorgestellten Apps sind kostenpflichtig, wenn auch oft nur für ein paar Euro. Ich persönlich habe schon verschiedene Apps gekauft, weil die nicht nur besser programmiert sind sondern auch keine nervige Werbung enthalten. Ich denke, die viele Arbeit der Programmierer sollte mit einem kleinen Obulus honoriert werden – wir alle Künstler*innen und Selbstständige möchten fair für unsere Arbeit bezahlt werden.

Kamera & Bildbearbeitung – Apps

Kunst, Texte und Collagen

Sonstiges – Exif, Karten usw.

Wenn in der Aufzählung deiner Meinung nach eine wichtige App für die Naturfotografie fehlt, dann schreib mir einen Kommentar.

Landschaftsfotografie, Smartphonefotografie, Handyfotografie, Smartphone, Naturfotografie, Kreativität, Bokehs, Intuition, Makrofotografie, Naturfotos, Instagram

Du interessierst dich für Tipps und Tricks zur Naturfotografie mit dem Smartphone?

Hier kannst du mein neues Buch bzw. E-Book bestellen.

Auf in den Endspurt

Dass das Smartphone als Kamera die Fotografenwelt spaltet, ist bereits ein alter Hut. Für die einen ist die Immer-dabei-Kamera das Mittel für kreative Fotografie schlechthin, für die anderen ist schon allein die erzielbare Qualität indiskutabel. Ich habe mich für die kreative Seite entschieden und zeige, wie du dein Smartphone für Natur- und Landschaftsfotografie einsetzen kannst. Die Frage ist, wie kannst du mit den Schwächen der Smartphone-Kamera kreativ umgehen? Trotz der Einschränkungen macht das Fotografieren mit dem Handy viel Spaß. Es ist fast immer zur Hand und dabei leicht und handlich zu bedienen. Das Buchbesteht aus 98 Kapiteln, die du quer lesen kannst. Anhand vieler Naturbilder gebe ich dir zahlreiche praktische Tipps und Tricks an die Hand.© Jana Mänz

einen wunderschönen Sonntagmorgen. Den 3.3.2019 habe ich seit Wochen herbeigesehnt und jetzt sind es nur noch wenige Stunden bis zum Ende meine Crowdfunding-Kampagne. Spannende Wochen liegen hinter mir und wenn mich jemand fragen würde, ob ich es noch mal machen würde, würde ich sicherlich antworten „Ja, aber bitte nicht im nächsten halben Jahr!“.

Jetzt möchte ich das Buchprojekt gut zu Ende bringen. Das Manuskript ist schon im Lektorat, aber das wird bis Ende März dauern, bis alle Korrekturen umgesetzt sind. Im April geht das Buch in die Druckerei und wenn alles reibungslos klappt, ist das Buch Anfang Mai erhältlich.

Ich bin vor allem auf die Korrekturvorschläge meiner Lektorin gespannt. Sie hatte vor ein paar Wochen ein Probelektorat übernommen und ich war begeistert, mit welchen Anregungen und Vorschlägen sie gekommen ist. Gerade an diesem Part wird oft in Verlagen gespart und es war einer der Punkte, die mir sehr wichtig sind. Glücklicherweise ist für diesen Part genügend Geld zusammen gekommen, sodass ich das Lektorat schon in Auftrag gegeben habe.

Die Papierfrage ist leider noch nicht endgültig geklärt. Meine Wünsche sind nicht wirklich preiswert und es hängt heute vom Endspurt ab, ob ich mein absolutes Lieblings-Wunschpapier realisieren kann.

Daher würde ich mich sehr freuen, wenn du mich heute in der letzten heißen Phase noch unterstützen würdest.

www.startnext.com/naturfotografie-smartphone

Die Kampagne ist heute am 3.3.2019 noch bis 23:59 Uhr geöffnet! 

Einen wunderbaren Sonntag und einen guten Start in die Woche!

Helau & Alaaf
Deine Jana

Bitte unterstütze mein neues Buchprojekt bei Startnext

Naturfotografie mit dem Smartphone 98 kreative Tipps und Tricks für passionierte Hobbyfotografen


Naturfotografie mit dem Smartphone: 98 kreative Tipps und Tricks für passionierte Hobbyfotografen


Meine lieben Blogleser,

mein neues Naturfotografie-Buch fängt mit dem Satz an:

Dass das Smartphone als Kamera die Fotografenwelt spaltet, ist bereits ein alter Hut. Für die einen ist die Immer-dabei-Kamera das Mittel für kreative Fotografie schlechthin, für die anderen ist schon allein die erzielbare Qualität indiskutabel. Ich habe mich für die kreative Seite entschieden und zeige, wie du dein Smartphone für Natur- und Landschaftsfotografie einsetzen kannst.

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Ich möchte eine Lanze für die Smartphone-Fotografie, vor allem der Naturfotografie mit dem Smartphone brechen. Immer wieder wird mir gesagt „das ist ja keine richtige Kamera“. Ich bin manchmal erstaunt darüber, wie heftig darum gestritten wird. Denn ist das so? Was ist richtig oder falsch. Dabei wissen wir alle, dass es nicht wirklich auf die Technik oder die Marke ankommt. Es ist immer der Fotograf, der das Bild macht. Die Frage ist, wie kannst du mit den Schwächen der Smartphone-Kamera kreativ umgehen? Trotz der Einschränkungen macht das Fotografieren mit dem Handy viel Spaß. Es ist fast immer zur Hand und dabei leicht und handlich zu bedienen.

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In meinem neuen Sachbuch möchte ich meinen Lesern zeigen, welche Möglichkeiten eine Handykamera bietet. Wie man das Weitwinkelobjektiv und den Makromodus in der Naturfotografie optimal einsetzen kann. Dabei ist das Buch keine reine Fotoschule: Es geht mir auch um die weichen Themen wie Abschalten vom Alltag, Leichtigkeit in der Fotografie und mache mir Gedanken um unseren Umgang mit Fotos in der Social-Media-Welt.

Wie auch schon in „Naturfotografie mal ganz anders“ geht es nicht nur um die Fotografie alleine. Und das macht sie so spannend und vielfältig.

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In diesem Sinn, schau mal rein in die Vorschau und unterstütze mein Buchprojekt bei Startnext. Mithilfe der Crowdfunding Kampagne kann ich mit den Vorbestellungen die Druckkosten bezahlen. Kommt mehr Geld zusammen, dann kann ich auch die Auflage erhöhen und ein weiteres Lektorat in Auftrag geben.

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Hier geht es zu deiner Unterstützung

Ich habe für jeden Geldbeutel ganz unterschiedliche Dankeschöns zusammengestellt und bin für jede, noch so kleine Unterstützung, total dankbar.

Vom „Guten Karma“ (5,-€), über das gedruckte Buch (22,-€) bis hin zu einem ganz persönlichen Naturfotografie-Einzelworkshops (390,-€) ist für jeden etwas dabei.

Und wenn du das Buch selber nicht brauchst, es ist auch ein wunderbares Geschenk zum Geburtstag. Weihnachten kommt bestimmt auch bald wieder. Es wäre auch ganz toll, wenn du von meiner Crowd im Familien- und Freundeskreis erzählst. Wenn du magst, teile meine Kampagne auf deiner Webseite oder im Social-Media.

Du kannst auch gerne mein Video teilen…

NEW! Mein Youtube-Kanal ist online

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Ich habe heute mein erstes Lightroom Tutorial bei Youtube hochgeladen. Für mich absolutes Neuland und ich bin gespannt, wie sich mein Kanal entwickeln wird. Ich weiß, ich bin noch ein wenig leise, das werde ich bei meinen nächsten Videos ändern. Viel Spaß beim anschauen und ich freue mich auf einen Kommentar…

Neu: „Wasser“ – Holunderelfe 08/2018

Holunderelfe, Zeitschrift, magazin

Ich freue mich, dass die neue Ausgabe der Holunderelfe erschienen ist. In der aktuellen Ausgabe dreht sich alles um das Thema Wasser. Auf Seite 6 findest du meinen Artikel zum Thema „Wald und Flur – Fotografieren mit allen Sinnen“. 

Aber was hat der Wald mit dem Thema Wasser zu tun? Und was verbindet  „Shinrin Yoku“ mit Naturfotografie?

Holunderelfe, Zeitschrift, magazin

Wie immer kannst du das Heft online hier kaufen bzw. du findest das Magazin in allen Bahnhofsbuchhandlungen.