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100% Hotter: Vintage-Linsen

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das Jahr fängt fotografisch richtig gut an. Kannst du dich erinnern, vor knapp einem Jahr, habe ich mit dem Trioplan100 angefangen zu experimentieren und auf meinen letzten Reisen fast ausschließlich mit dem Vintage-Objektiv fotografiert. Vor allem in der bergigen Nord-Toscana haben sich dadurch ganz andere Sichtweisen und Motive ergeben. Künstlerisch ist das Objektiv kaum zu toppen.

Vielleicht interessierst du dich ebenfalls für diese ausgefallenen Gläser? Oder hast du Lust es mal auszuprobieren? Dabei ist es egal, ob du mit den neuen Objektiven oder dem sogenannten „Altglas“ spielst. Mit dem Unterschied, dass letzteres oft die preisgünstigeren Alternativen sind, du aber meistens einen Adapter brauchst. Nichtsdestotrotz, ein Vintage-Objektiv ist auf jeden Fall etwas Besonderes.

Und aus diesem Grund möchte ich dir ein ganz besonderes Buchprojekt ans Herz legen.


Eisbokehs – Trioplan100, Nikon D750

Als ich meinen letzten Newsletter zum Thema „Naturfotografie mit dem Smartphone“ schrieb und meine Leser fragte, ob sie dieses Werk auch als gedrucktes Buch haben möchten, packte mich spontan die Idee, eine Crowdfunding für die Druckkosten einzurichten. Sozusagen als kleine Übung für mein großes Naturfotografiebuch „Gefühl und Verstand“, dass im Laufe des Jahres kommen soll (näheres dazu in der nächsten Atelierpost). Und so surfte ich bei Startnext und schaute, welche Projekte gerade online sind und welches ich gerne unterstützen würde.

 Von Fotografie, über Literatur bis hin zu ökologischen/sozialen Projekten finde ich dort immer wieder spannende Vorhaben. In den letzten Jahren habe ich dort schon viel unterstützt und fast alle Projekte sind erfolgreich finanziert wurden.

 Auf meiner Suche entdeckte ich das Buchprojekt „Vintage-Objektive an Digitalkameras und es stellte sich heraus, dass es mein Kollege von der c’t digitale Fotografie, Bernd Kieckhöfel zusammen mit dem Magazin DOCMA initiiert.

Leider sieht es mit der Unterstützung noch ein wenig mau aus und da ich das Projekt ganz wundervoll finde, möchte ich dich um deine Unterstützung bitten. Vielleicht magst du es auch deinen Fotofreunden weiterempfehlen, sodass die benötigten 100 Unterstützer zusammenkommen.

Eisgras – Trioplan100, Nikon D750

Sei versichert, wenn du das Projekt unterstützt und es wird nicht erfolgreich finanziert, dann bekommst du deine Investitionssumme komplett erstattet. Viele haben vielleicht an dieser Stelle bedenken und würden so ein Projekt deswegen nicht unterstützen. Crowdfunding, insbesondere bei Büchern oder Musik-CDs bedeutet nichts anderes, als dass man Geld für die Produktionskosten, in diesem Fall für die Druckkosten, einsammelt. Wichtig ist zu wissen, Crowdfunding hat nichts mit einer Spende zu tun. Im Gegenteil. Zudem muss man sich als Starter offiziell autorisieren und zum anderen muss man die Finanzierungssumme versteuern. So ist ein Betrug ausgeschlossen. Ich möchte in diesem Monat auch mein Buchprojekt „Naturfotografie mit dem Smartphone“ bei Startnext starten.

Bis dahin würden Bernd und ich mich freuen, wenn du sein Buchprojekt unterstützten würdest.

Vintage-Objektive sind weniger für den Massenmarkt gedacht und dementsprechend ist dies ein Buch für Objektivliebhaber der besonderen Art. Auch wenn du es an dieser Stelle noch nicht ausprobiert hast, habe ich die Hoffnung, dich mit meiner Begeisterung anstecken zu können. Vielleicht entdeckst du durch dieses Buch eine neue Leidenschaft?

 Zum Beispiel sind alle Fotos in diesem Artikel mit dem Trioplan100 gemacht. Ich verspreche dir, auch wenn du sowie ich am Autofokus hängst und all die Vorzüge eines modernen Objektives genießt, ist das Fotografieren mit einer Vintage-Linse ein besonderes Erlebnis.

So, nun möchte ich mich verabschieden. Es wird Zeit den schönen Winterabend zu genießen.

 Alles Liebe und eine wunderbare Woche,

Jana

 PS: Wenn Du Fragen hast, dann ruf mich an oder schicke mir eine E-Mail.

PS: Es gibt noch ein paar wenige Monatskalender  2019. Jetzt im Doppelpack sparen.

5 Tipps zur Fotografie von Frühjahrsblühern mit einem Vintageobjektiv

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Endlich, endlich scheint der Frühling Einzug zu halten. Dieses Jahr schien es länger zu dauern, als all die Jahre zuvor. Obwohl ich im Januar dachte, es kommt gar kein richtiger Winter mehr und dann erwischte es uns im Februar und März in voller Härte.
Doch wenn wir Glück haben, kommt jetzt richtig der Frühling, die nächsten tage soll es über 20° C warm werden und die Frühjahrsblüher werden über Nacht erblühen. Heute am Ostermontag habe ich den freien Tag genutzt, um im Südfriedhof in Leipzig und im Botanischen Garten fotografieren zu gehen. Seit einigen Monaten besitze ich das Vintage-Objektiv Trioplan100 von Meyer Optik Görlitz. Das ist keine Linse, mit der man mal eben schnell Fotos machen kann. Aus diesem Grund habe ich ein paar Tipps für dich zusammen gestellt, wie du mit diesem Objektiv wunderbare Fotos von Frühjahrsblühern und Blüten in der Natur machen kannst

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#1 Eine Besonderheit des Objektives ist, dass du einen Mindestabstand von über einem Meter zum Motiv einhalten muss, um das Objekt scharf zu bekommen. Das ist nicht immer einfach, gerade bei kleinen Frühjahrsblühern wie Krokus oder Sternhyazinthe. Bevor ich mich auf Augenhöhe mit der Blume begebe und mich auf den Boden legen, schätze ich ca einen Meter Abstand. Dann positioniere ich mich so, dass ich noch ein paar Zentimeter vor oder zurückweichen kann. Das Objektiv selber habe ich fest auf den Mindestabstand von ca 1 Meter eingestellt.

#2 Bevor ich das Motiv fotografiere beobachte ich die Umgebung. Gerade Frühjahrsblüher werden auf einem Rasen gerne von altem Laub und Ästen umgeben. Diese werden später auf dem Bild stören, sodass ich vor Ort aufräume und störende Gegenstände entferne.

Blumen, Botanischer Garten, Frühjahrsblüher, Frühling, Krokus, Leipzig, Trioplan 100 f2.8, Vintage-Objektiv, Vintagelense, meyer-optik-goerlitz#3 Jetzt ist es wieder etwas länger hell. Die schönste Zeit zu fotografieren ist am späten Nachmittag. Trotzdem stehen im Frühjahr viele Blumen im Schatten, auch wenn die Bäume und Büsche noch kein Laub haben. Achte auf den fallenden Schatten und woher die Sonne kommt. Möchtest du berühmten Bokehs – die den Objektiv so Eigen sind – im Bild festhalten, dann fotografiere gegen die Sonne und öffne die Blende auf f2.8. Achte auf einen homogenen Hintergrund (z.B. Licht das durch immergrüne Büsche wie Rhododendron fällt), sodass die Bokehs sich nicht von einer Überbelichtung ausfressen lassen und sich gleichmäßig ausprägen.

#4 Versuche dich auf eine Blüte zu konzentrieren, vor allem wenn man einen ganzen Rasen voller Krokusse und Co hat. Gibt es eine Blüte, die dir besonders auffällt? Die Aufgrund ihrer Farbe oder Wuchsform positiv heraus sticht. Wenn du mit dem 100mm Trioplan arbeitest, besitzt es die Eigenschaft eines Teleobjektives, mit dem du bei einer geöffneten Blende von f2.8 die Blüte optisch freistellen kannst. Achte darauf, dass es im Hintergrund keine dunkle Horizontlinie gibt, die dein Foto optisch durchtrennt. Das macht dein Bild unruhig.

Blumen, Botanischer Garten, Frühjahrsblüher, Frühling, Krokus, Leipzig, Trioplan 100 f2.8, Vintage-Objektiv, Vintagelense, meyer-optik-goerlitz#5 Der Fokus ist bei dem Trioplan100 nicht einfach zu finden. Für mich hat sich bewährt, die Blende und die niedrigste Entfernung fest einzustellen und durch den Sucher die richtige Schärfe zu finden. Dabei bewege ich mich leicht nach vorn oder zurück. Anschließend kontrolliere ich im Display, ob die Schärfe dort sitzt, wo ich sie hinhaben möchte. Oft mache ich zur Sicherheit ein zweites Foto, um hinterher am großen Bildschirm die Schärfe neu bewerten zu können. Wenn du lieber mit Stativ arbeitest, kannst du die Schärfe auch direkt über Liveview einstellen.


Probier es mal aus, bei deiner nächsten Fototour. Wenn du direkt von mir lernen möchtest, dann freue ich mich auf deinen Anruf. Gerne biete ich dir einen individuellen Fotokurs in der Natur an.