Kategorie: Tutorial

10 Tipps für wunderbare Weihnachtsbilder

Beucha, Deutschland, Sachsen, Tannenbaum, Weihnachten, Weihnachtsbaum, Weihnachtsbaumplantage

Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Familie. In diesem Fotografie-Tipp erfährst du, wie du an Weihnachten wunderschöne romantische Weihnachtsbilder fotografierst.

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1. Nimm dir Zeit

Weihnachten ist das Fest der Liebe und Besinnlichkeit. Wenn du gute Fotos machen möchtest, sind das genau die richtigen Zutaten. Wenn du Weihnachtsfotos nur unter Stress und Druck machst, wird das nichts. Nimm dir die Zeit und habe Freude an dem, was du tust. Es kommt nicht auf die Quantität, sondern auf die Qualität an.

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2. Fang Stimmungen ein

Was ist Weihnachten für dich? Vielleicht denkst du dabei an Weihnachtsdüfte wie Weihrauch oder Mandeln. Oder die romantischen Lichter von Kerzen, Schwibbögen oder Herrnhuter Sterne? Freust du dich auf deine Familie, auf Freunde, auf das Weihnachtsessen? Jedes Weihnachtsfest hat seine eigene Stimmung. Damit deine Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen wie Kerzenlicht auch scharf werden, öffne weit die Blende (f2.8 ist meine Lieblingsblende) und erhöhe den Iso-Wert. Achten immer auf Licht und Spitzlichter, sie verleihen deinen Bildern eine wunderbare Stimmung.

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3. Romantischer Weihnachtslook

Einen romantischen Weihnachtslook erreichst du mit viel Unschärfe, so genannten Bokehs. Bleibe bei der geöffneten Blende und je nach Objektiv entstehen runde oder eckige Bokehs, also Lichtkreise, in deinen Bildern. Fotografierst du mit dem Smartphone, dann wechsle in den Makromodus. Dann entstehen auch kleine Bokehs im Hintergrund ihres Bildes.

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4. Details, Details, Details

Weihnachtsmotive bestechen durch ihre Details. Gehe ganz nah ran und blende alles Störende aus. Konzentriere dich auf ein Motiv, weniger ist mehr. Wenn du die Blende öffnest, kannst du das Motiv wunderbar freistellen. Der Hintergrund verschwimmt und der Fokus richtet sich auf dein weihnachtliches Motiv.

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5. Familienbilder unterm Weihnachtsbaum

Familienbilder unterm Weihnachtsbaum ist der Klassiker zum Weihnachtsfest. Aber warte nicht bis es Dunkel wird. So romantisch es auch ist, nur die Weihnachtsbaumbeleuchtung als Lichtquelle zu nutzen, ist das für deine Kamera zu wenig Licht. Mache die Weihnachtsbilder noch bei Tageslicht. Stelle die Kamera auf ein Stativ und nutze den Selbstauslöser oder eine Fernbedienung. Verzichte möglichst auf einen Blitz. Damit vermeidest du erschrockene Gesichter oder rote Augen. Mach mehrere Fotos, vielleicht mit der Serienbildfunktion. Denn bei mehreren Personen hat immer einer die Augen geschlossen und die Wahrscheinlichkeit ist höher, das alle ins Bild schauen, wenn du ein paar Bilder in Serie aufnimmst.

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6. Leuchtende Kinderaugen

Fotografiere deine Kinder aus der Situation heraus. Verzichte auf „Guck mal her, stell dich mal hier hin“. Das funktioniert bei Kindern nicht, dann verweigern sie entweder das Foto oder zeigen Ihnen Grimassen. Kinder müssen auch nicht immer in die Kamera schauen, oft sind Fotos in der sie spielen viel schöner. Damit die Fotos auch scharf werden, benutze den Autofokus und versuche diesen möglichst immer auf die Augen zu legen, vor allem wenn du die Blende weit öffnest. Fotografiere mit der Belichtungsautomatik „A“, denn wenn du dich mit dem Kind in der Bewegung mitdrehst, können sich die Lichtverhältnisse schnell ändern. Und begebe dich auf Augenhöhe mit deinem Kind und fotografiere es nicht von oben herab.

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7. Spielerische Effekte

Wenn du Spaß am Experimentieren hast, dann fotografiere deine Weihnachtsmotive durch eine altmodische CD hindurch. Hier entstehen wunderbare kreative Effekte. Aber achte auf den Fokus, dass der sich nicht beim fokussieren vom Motiv auf die CD verschiebt. Im Übrigen funktioniert dieser Effekt auch wunderbar mit dem Smartphone. Einfach die CD ganz dicht vor das Objektiv halten.

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8. Weihnachtsmotive in Stadt und Land

Motive findest überall – ob in der Großstadt oder mitten in der Natur. Halte die Augen offen, manchmal finden sich unerwartet Motive. Nicht selten findet man einen mit Lichtern bestückten Baum mitten in der Natur. Manchmal sind Häuser ganz wunderbar geschmückt. Diese Motive eignen sich später als Hintergründe in deinem Familienalbum, wenn du ein Fotobuch gestaltest.

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9. Schneezauber

Wer träumt nicht von Weihnachten im Schnee? Manche Jahre haben wir Glück und wenn es soweit sein sollte, dann nichts wie raus mit der Kamera und den Schnee einfangen. Besonders schön ist es, Lichter und Schnee einzufangen. Doch bedenke bei Schnee den Weißabgleich. Schnell bekommt die weiße Winterlandschaft einen Gelb- oder Blaustich. Den solltest du möglichst vermeiden. Da die Kamera mit den Weißabgleichsmodi auch manchmal spinnt, ist es manchmal besser, den Weißabgleich auf „Automatik“ zu stellen und diesen später im Bildbearbeitungsprogramm zu korrigieren. Möchtest du, dass es vor Ort perfekt wird, dann arbeite am besten mit einer Graukarte. Dann wird dein Schnee auch wirklich schön weiß.

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10. Weihnachten in Motion

Binde für authentische Weihnachtsbilder unbedingt Bewegungen ein oder zeige das Motiv in Benutzung. Da kann auch eine Hand oder ein Arm zu sehen sein. Zeige Lichtreflexe, Spiegelungen usw. Sei kreativ. Weihnachten ist nicht umsonst das schönste Fest im Jahr. Und es kommt nicht auf die Menge der Geschenke an oder wie viel es gekostet hat. Wenn du aus allen Weihnachtsbildern ein schönes Fotoalbum erstellst und es handschriftlich beschriftest – ein schöneres Geschenk kannst du deinen Liebsten nicht machen.

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🎄 Gutschein als Weihnachtsgeschenk 🎄

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PS: Wenn du noch vor Weihnachten unbedingt ein schönes Familienbild haben möchtest, dann ruf mich schnell an. Ich freue mich auf dich und deine Familie. Oder vielleicht magst du einen Gutschein verschenken? Entweder für ein Fotoshooting oder einen Fotografie-Kurs. Melde dich bei mir.
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Konmari – Wie räume ich meine digitalen Fotos auf?

Arbeitszimmer, Laptop, PC

Kennst du das Szenario für deine Fotos: Sie liegen auf deinen Rechnern in verschiedenen Ordnern. Diese Ordner liegen auf verschiedenen Partitionen oder sogar auf verschiedenen Festplatten. Manchmal liegen auch Bilder in der Cloud und vielleicht sogar in verschiedenen Cloud-Systemen wie Dropbox, Adobe, Google Drive, Microsoft Onedrive, Amazon Drive, Strato, Magenta Cloud oder Web und GMX Cloud. Oder liegen Sie bei dir auf verschiedenen Speichermedien wie SD-Cards, USB-Festplatten, USB-Sticks, NAS oder deinem Smartphone usw.

Ich weiß aus meinen Schulungen, dass auch alles in Kombination möglich ist und hier den Überblick zu behalten, ist schier unmöglich. Doch wie macht man aus dem Wirrwarr ein einheitliches System, wo du auf Knopfdruck alle deine Fotos wiederfindest? Ich möchte dir eine Anleitung an die Hand geben. Doch bedenke, die technische Umsetzung ist nicht schwer, sie braucht aber viel Zeit und Muße.

1. Du brauchst erst einmal eine große Festplatte. Am besten eignet sich, vor allem wenn du mehrere Endgeräte benutzt, eine externe SSD Festplatte mit USB und Wlan/Netzwerk Anschluss. Z.B. von Western Digital 4TB/8TB SSD Festplatte Sie hat auch den Vorteil, das sie wie ein NAS deine Daten als Sicherung spiegelt.

2. Lege auf dieser Festplatte einen Ordner an, den du z.B. „Fotoarchiv“ nennst.

3. Hier speicherst du alle Fotos als Kopie, die du auf deinen diversen Speichermedien/Ordnern findest. Am einfachsten ist es, wenn du nicht weißt, wo deine Fotos überall liegen, dass du im Explorer/Finder nach den Bildern bzw. deren Dateiformat *.jpg/*.tif/*.png/*.raw/*.dng usw. in der Suche suchst. Das musst du pro Dateiformat machen, wenn du zum Beispiel Handyfotos im jpg-Format hast und RAW-Dateien von deiner DSLR/SLR Kamera.


Markiere alle Fotos und kopiere sie in den neuen Ordner.
Hast du deine Fotos in verschiedenen Ordnern abgelegt, kannst du natürlich auch die verschiedenen Ordner kopieren und in den neuen Ordner „Fotoarchiv“ als Kopie ablegen.

4. Im 4. Schritt wäre es wichtig, wenn du mit einer Bildverwaltungssoftware wie Lightroom arbeiten würdest. Natürlich kannst du auch mit dem Explorer/Finder arbeiten, aber bei vielen tausenden Fotos ist es kaum möglich, per Hand doppelt und dreifach abgelegte Fotos zu filtern und auszusortieren. Eine Fotobibliothek wie Lightroom hilft dir dabei, doppelte Bilddateien zu finden und zu löschen und die Dateien nach Datum in Jahres-Ordnern neu abzulegen.

Möchtest du dir ein Bildarchiv mit Lightroom aufbauen, dann biete ich dir meinen individuellen Workshop an.

Importiere nun den neuen Fotoarchiv-Ordner in deine Bildverwaltungssoftware.

5. Im nächsten Schritt solltest du kräftig aufräumen und Bilder löschen. Lösche alles was unscharf, verwackelt ist. Solltest du dich fotografisch und in deiner Bildsprache verändert haben, dann habe den Mut alte Bilder von z.B. Tulpenbilder von 2014 oder Zooaufnahmen aus dem Jahr 2009 gnadenlos zu löschen. Hebe nur die alten Bilder auf, die dir persönlich etwas bedeuten. Zoo- oder Tulpenbilder würdest du heute sicherlich ganz anders fotografieren als vor 5 oder 10 Jahren. Da in Lightroom die Bilder immer nach Jahren ablegt werden, kannst du dir die Jahresordner einzeln zum löschen vornehmen.

Alle Bilder die du behältst, solltest du verschlagworten und in thematisch sortieren Sammlungen ablegen. Das gute an einer Bildverwaltungssoftware ist, dass die Bilder nicht mehr physisch doppelt und dreifach abgelegt werden, sondern nur Referenzen. So kannst du ein Blumenbild, das du auf einer Reise fotografierst hast, in die Sammlung Reise als auch Blume ablegen und du musst es nicht wie früher physisch in zwei verschiedenen Ordnern abspeichern.


Für meine fünf Schritte wirst du je nach Umfang deiner Bildersammlung mehrere Tage oder Wochen brauchen. Das hängt davon ab, wie viel Zeit und Muße du hast. Vor zwei Jahren, als ich um diese Zeit krank war, habe ich innerhalb einer Woche aus meinem Bildarchiv, das mehr als 100.000 Fotos umfasst hat, eine Sammlung von 25.000 gemacht. Das war harte Arbeit, aber danach konnte ich wieder befreit fotografieren gehen.

Wenn ich heute von einem Fotoshooting, einer Fotoreise wieder komme und meine Fotos in mein Bildarchiv ablegen, dann lösche ich zeitnah. Sodass sich nicht wieder tausende von schlechten Fotos in meinem Archiv ansammeln. Jetzt fällt es mir auch viel leichter, gleich zu löschen.

Wenn du Panik vor deinem Archiv hast oder du dich scheust, das Thema alleine anzugehen, dann wäre es mir eine Freude dir zu helfen. Komm gerne zu mir (oder online per Skype und Teamviewer) und in 2-3 Tagen machen wir aus deiner Fotomessisammlung ein ansehnliches, gut sortiertes Archiv. Stelle dir vor, mit welcher Freude und Leichtigkeit du danach wieder fotografieren gehen magst. Dafür lohnt sich all die Mühe.

Und – ich weiß der Gedanke ist nicht so schön und tut weh – was soll mit deinen Fotos mal passieren, wenn du nicht mehr bist? Was wäre, wenn man seinen Lieblingsmenschen ein Archiv mit Fotos hinterlässt, das für die Familie wichtig ist? Wie schnell gehen Fotos unwiderruflich verloren und das wäre doch schade oder?

Ich freue mich auf dich!

Wie lade ich Bilder & Videos vom PC in Instagram hoch

Heute zeige ich Dir Hacks, wie du auf Instagram vom PC aus Fotos hochladen kannst? Das geht! In diesem Video zeige ich Dir einen einfachen Weg, wie Du bequem und kostenlos mit verschiedene Windows Apps Deine Fotos, Videos und Stories hochladen kannst, ohne Dein Smartphone nutzen zu müssen. Wie das geht, zeige ich dir in meinem neuen Video.

Instagram App Windows 10 dowloaden

https://www.microsoft.com/de-de/p/instagram/9nblggh5l9xt?activetab=pivot:overviewtab

Google Chrome Erweiterung zur Umstellung auf Mobile

https://chrome.google.com/webstore/detail/mobile-view-switcher/bmhfelbhbkeoldaiphchjibggnoodpcj

Stories vom PC posten

https://app.storrito.com

Wie importiere ich ein Preset in Lightroom CC?

Wie importiere ich ein Preset in Lightroom CC?

Das importieren von Presets in Lightroom hat sich seit CS6 komplett verändert. Zum einen sind die Preset-Dateien heute xml-Dateien und nicht mehr lrtemplates und zum anderen liegen sie heute in einer ganz anderen Ordner-Struktur.

In dem Video erkläre ich dir, wie du viele Presets auf einmal importieren kannst und worauf du achten musst.

Aus diesem Grund habe ich meine Presets für die Version CC überarbeitet. Du erhältst in dem kostenpflichtigen Preset Download nun Presets für CS4-SC6 und einen neuen Ordner mit Presets für CC.

Wenn du Fragen hast, dann schreibe mir. Du kannst mich aber auch gerne per Skype und Teamviewer für eine ganz persönliche Schulung buchen.

Außerirdisch schön: Bizarre Unterwasserwelt

Aquariumfotografie: Fantastische Unterwasserwelt im Aquarium

Aquariumfotografie ist meine heimliche Leidenschaft. Fische und andere Unterwasserbewohner haben eine magische Wirkung auf mich. Vielleicht liegt es daran, das ich selber im Sternzeichen der Fische geboren bin und selber gerne im See oder Meer schwimmen gehe. Nur mit dem Tauchen will es nicht so klappen und eine Unterwasserkamera kann ich auch nicht mein Eigen nennen.

Aquariumfotografie: Fantastische Unterwasserwelt im Aquarium

Fische zu fotografieren, hat etwas Meditatives, sehr beruhigendes. Man kann in deren Welt versinken und sich einfach an den Farben und Formen erfreuen.  Für mich ist dieses Thema der Fotografie ein wunderbarer Ausgleich zu meinem Beruf als Fotografin. Ich muss mit diesen Bildern kein Geld verdienen, ich muss keinen Kunden glücklich machen – ich mache sie einfach für mich.

Aquariumfotografie: Fantastische Unterwasserwelt im Aquarium

Daher ist die Aquariumfotografie eine tolle Alternative für mich. 2013 hatte ich schon einmal Fotoaquarianertipps veröffentlicht, die ich nach wie vor beherzige. In diesem Sommer habe ich es etwas anders gemacht.

Aquariumfotografie: Fantastische Unterwasserwelt im Aquarium

Ich habe die Blende und Belichtungszeit fest auf 1/125sek, f2.8, ISO 200 eingestellt. Fotografiert ohne Blitz und Stativ, aber mit sehr viel Ruhe und einer Fokussierung auf das Geschehen im Wasser.

Aquariumfotografie: Fantastische Unterwasserwelt im Aquarium

Im Display waren die Bilder zwar komplett unterbelichtet, teilweise fast schwarz (je nach Beleuchtung des Aquariums), aber ich wusste, das ich im RAW die Farben wieder herausholen kann. Mein Plan ist aufgegangen, der Autofokus hat meine Motive scharf gestellt.

Aquariumfotografie: Fantastische Unterwasserwelt im Aquarium

Schade das es an diesem Tag in den Aquarien des Zoos Leipzig sehr sehr voll war. Besonders angetan war ich von den neu angelegten Aquarien im Gondwanaland, die ich bisher noch nicht kannte. Wenn du noch nicht dort warst, kann ich  dir das Gondwanaland sehr empfehlen.

Beherzige dabei den Tipp: Gehe nicht gleich Morgens am Anfang dorthin, sondern drehe gegen den Uhrzeigersinn deine Runde durch den Zoo und besuche das Gondwanaland erst am Nachmittag. Dann wirst du dort fast alleine sein :-) Genieße die fahrt auf dem Boot und entdecke dann den Jungle…

Aquariumfotografie: Fantastische Unterwasserwelt im Aquarium

Windows Live Mail & Hotmail-Email Probleme

Hinweis: Ich kann leider keine Support Anfragen beantworten, da ich keine Windows-Mitarbeiterin bin. Wenn meine Anleitung auch nach genauem lesen und anwenden bei dir nicht funktioniert, kann es andere Gründe haben. Bitte habe Verständnis dafür und wende dich an das Windows Forum.

Seit ein paar Tagen funktioniert meine Hotmail Email in Windows Live Mail nicht mehr.
Es kommt die Fehlermeldung:
Es konnten keine Nachrichten für das Konto Hotmail gesendet oder empfangen werden.

Serverfehler: 3219
Server: ‚https://mail.services.live.com/DeltaSync_v2.0.0/Sync.aspx‘
Windows Live Mail-Fehlernummer: 0x8DE00005

Daraufhin habe ich gegoogelt und bin auf das Forum von Microsoft Outlook gestoßen, bei dem viele User dieselbe Fehlermeldung gepostet haben. Am Anfang hieß es noch, das man seine E-Mail im Forum posten könnte und der Support würde sich um das Problem kümmern.

Bei diesem Fehlercode bitte ich Sie, uns Ihr betroffenes Microsoft-Konto anzugeben, sodass wir eine Aktualisierung vornehmen können. Dies können Sie hier ins Forum schreiben. Es wird nur für Sie, solange Sie angemeldet sind, und Moderatoren angezeigt werden.

Nachdem viele weitere Menschen die gleiche Fehlermeldung in den letzten Tagen gepostet haben, hieß es, das es sich um E-Mailkonten handelt, die auf einen neuen Server migriert wurden. Man könnte das daran erkennen,  wenn die Version der Windows Live Mail auf 0918 endet (war bei mir nicht der Fall). Bei anderen hieß es, dass das angegebene Konto auf das neue Outlook.com Mail Preview umgestiegen ist.
Ich blickte nicht mehr durch, denn keine der Varianten passten zu meinem Hotmailkonto. Ich wollte diese E-Mailkonto aber nicht verlieren, da ich es schon seit 1997 verwende. Für mich ist dieses Konto  ein Relikt aus Jenaer Studienzeiten und schon nostalgisch.

Vor zwei Tagen postete dann der Support die Nachricht:

Es kann hier, um das Problem zu lösen, von unserer Seite nichts mehr umgestellt werden. Diese Art von E-Mail-Konten werden schlicht und einfach von Windows Live Mail nicht mehr unterstützt. Mehr Informationen finden Sie in diesem Beitrag: Windows Live Mail 2012-Synchronisierung mit Outlook.com: Häufig gestellte Fragen (FAQ).

Meine Lösung wie Hotmail wieder in Windows Live Mail funktioniert (Windows Live Mail 2012 und Windows 10)

Nun war guter Rat teuer, da ich das Hotmail-Konto nach wie vor fleißig verwende. Die erste Lösung war, das ich bei Hotmail selber eine E-Mail Weiterleitung einrichte, sodass ich die E-Mails wieder in Live Mail sehe. Aber so richtig wollte mir das nicht gefallen. Dann fiel mir ein, das mein jetziges Hotmail-Konto automatisch über einen HTTP-Server https://mail.services.live.com/DeltaSync_v2.0.0/sync.aspx in Windows Live Mail eingebunden wird.

In den Eigenschaften unter Hotmail steht, dass auch Pop3 und IMAP funktionieren.
Da musste ich Windows Live Mail ein wenig austricksen.
imap-einstellungen-hotmail
Wenn man nämlich unter „Neues Konto“ direkt die Hotmail-Adresse eingibt, wird man automatisch auf das HTTP-Server Emailkonto weitergeleitet.
neues-hotmailkonto-windows-livemail
An dieser Stelle habe ich einfach „jana@hotmaus.de“ eingetragen und anschließend die Daten manuell geändert.
einstellungen-hotmail-windows-livemail-imap (1) einstellungen-hotmail-windows-livemail-imap (2)

Hinweis: Achte auf die Häkchen bei Klartextauthentifizierung und auf die geänderten Port-Nummern bei den Posteingangs- und Ausgangsservern!

Und siehe da, schon läuft mein Hotmail-Konto wieder in Windows Live Mail. Und soviel zum Support von Windows, die wissen auch nicht, was sie machen können….

PS: Bevor du das nachmachst, lösche nicht dein altes Hotmail-Konto in Windows Live Mail. Du wirst es noch brauchen, wenn du E-Mails archivieren willst. So übernimmt er z.B. nicht gesendete E-Mails in das neue IMAP Konto. Die musst du per Drag und Drop vom alten Hotmail Konto „Versendet“ in den neuen gleichnamigen Ordner verschieben.

Lightroom und Probleme mit einem gesperrten Katalog

Probleme mit dem Lightroom Katalog

Letztens hatte ich ein sehr außergewöhnliches Problem mit Lightroom. Wie gehabt habe ich meinen Windows10 Rechner morgens gestartet. Leider kann ich mich nicht erinnern, das Windows10 am vorherigen Tag beim schließen ein Update gemacht hat, aber anders kann ich mir das folgende Problem nicht erklären.

Nach dem Start von Windows10 wollte ich Lightroom öffnen. Doch statt das sich das Programm öffnete, kam die Fehlermeldung das ich keine gültige Lizenz hätte. Das kam mir schon sehr komisch vor, denn meine Lightroom CS6 Lizenz ist nun mittlerweile 2 Jahre alt und ich hatte bisher noch keine Lizenz-Probleme gehabt.

Hinweis: Hast du trotz einer aktuellen Lizenz das Problem, dass Lightroom sagt, das du keine gültige hättest? Dieses Problem kommt dann vor, wenn du vor dem Kauf der Lizenz eine Lightroom-Testversion bei einem Anbieter wie Chip.de heruntergeladen hast. Adobe liefert an fremde Anbieter eine andere Version aus, als die, die man bei Adobe direkt bekommt. Wenn du jetzt bei Adobe eine Lizenz kaufst und diese in die Testversion von Chip.de o.ä. einträgst, kommt es nach Ablauf der 30-tägigen Testphase zu diesem Problem. Das kannst du beheben, indem du die Testversion deinstallierst, dir die aktuelle Version aus deinem Adobe-Account herunterlädst und neu installierst. Den Katalog von der Testversion kannst du selbstverständlich einladen, sodass deine Arbeit nicht verloren geht.

Aber gut, da ich meine Lizenzen sorgsam verwalte (an dieser Stelle mein Tipp, das du das auch unbedingt tun solltest, am besten in eine Textdatei abspeichern) hatte ich schnell Zugriff darauf und konnte sie neu eintragen. Es schien, als wäre nun wieder alles in Ordnung. Das Programm öffnete sich wie gehabt doch es kam eine neue Fehlermeldung.

„Der Lightroom-Katalog kann nicht geöffnet werden, da er bereits von einer anderen Anwendung geöffnet wurde.“

Mein Katalog ließ sich nicht öffnen. Es hieß von seitens der Software, dass dieser von einem anderen Nutzer geöffnet wäre. Nun, das konnte nicht sein, da ich alleinige Nutzerin des Katalog bin. Also schloss ich das Programm und startete Windows neu. Wieder versuchte ich Lightroom mit meinem Katalog zu starten und wieder kam die selbe Fehlermeldung. Mir brach so langsam der Schweiß aus, da ich die Tage zuvor ein wichtiges Projekt bearbeitet hatte und keine tagesaktuelle Katalogkopie besaß. Noch zweimal versuchte ich meinen Rechner neu zu starten, doch die Fehlermeldung ging nicht weg.

Der-Lightroom-Katalog-kann-nicht-geoeffnet-werden-da-er-bereits-von-einer-anderen-Anwendung-geoeffnet-wurdeIch versuchte ruhig zu bleiben und suchte im Internet nach einer Lösung, die ich dann auch recht bald fand. Lightroom hatte meinen Katalog geschützt und im selben Ordner, in dem die Katalogdatei liegt, eine .lock Datei angelegt.

Diese kann man einfach unbenennen bzw. später, wenn der Lightroom Katalog wieder geladen wird, löschen.  Lightroom legt laut Foren wohl diese Datei automatisch an, wenn das Betriebssystem abstürzt. Das war bei mir nicht der Fall, sodass es höchstwahrscheinlich an einem Update gelegen haben muss.

Nachdem der Katalog wieder lief und meine Anspannung abfiel, optimierte ich meinen vorhandenen Katalog und speicherte ihn als Kopie neu ab. In dem Moment habe ich mir auch vorgenommen, in Zukunft den Katalog nach Beendigung von wichtigen Projekten einmal mehr absichern. Sicher ist sicher!

Du brauchst Hilfe mit deinem Lightroom? Du weißt nicht worauf du in den Grundeinstellungen von Lightroom achten musst? Ich helfe dir gerne.

Behind the Scene: Kinderfotografien mit Lightroom und DeNoise Bilder perfekt entrauschen

Familienfotografie Kinderfotografie by Jana Mänz, Grimma

Kinderfotografie ist seit der Geburt meines Sohnes eines meiner Lieblings-Genre in der Fotografie. Einmal im Jahr organisiere ich deshalb ein Kinderfotoshooting nach einem frei gewählten Thema. So sind in den letzten drei Jahren wunderbare Kinderfotos in der Natur entstanden.
In diesem Jahr habe ich mich an ein neues Thema herangewagt. Ein Teil des Fotoshooting entstand in einer großen, liebevoll eingerichteten Landhausküche zum Thema „Gesundes und ungesundes Frühstück“. Ein Traum für mich und meine Familie, soviel Platz und Licht, sodass ich mit meiner Hündin Stella, die farblich mit der Küche harmonierte, am liebsten eingezogen wäre.

Natürliche Hundefotografie in der Landschaft
Für meine Kamera allerdings waren die Lichtverhältnisse leider doch nicht ganz optimal. So musste ich als Fotografin abwägen, wie ich das Fotoshooting mit dem vorhandenen Tageslicht und künstlichem Licht gestalte. Aus Gestaltungs- und Postprocessing-Gründen entschied ich mich gegen zusätzliche Tageslichtlampen. Ich hätte im Raum mehrere Lampenstative aufstellen müssen und der Retuscheaufwand wäre immens gewesen, wenn nicht sogar unmöglich. Da Blitzen nicht meinem Geschmack entspricht (mal davon abgesehen, dass der zusätzliche Blitz die Kamera noch schwerer gemacht hätte), war auch dies keine Option für ein freies Kinderfotoshooting, bei dem es zudem sehr sehr schnell zugehen kann.
Familienfotografie Kinderfotografie by Jana Mänz, Grimma
Also blieb nur noch eine Variante: Die Iso zu erhöhen.
Wie immer habe ich mit meinen lichtstärksten 50mm 1.4 und 24-70mm 2.8 Objektiven fotografiert. Um viel Licht zu haben – gerade mit dem 50er Objektiv – habe ich überwiegend eine geöffnete Blende verwendet. Doch auch das reichte nicht, um mit meinen sonst üblichen 100-400er Iso Werten zu arbeiten. Ich musste in der Küche bis Iso 2500 gehen, um verwacklungsfreie Belichtungszeiten zu erhalten. Ein Spagat, der nicht einfach ist, da mit höheren Iso-Werten auch der Autofokus langsamer wird.
Mit meiner letzten Kamera, der Nikon D700, hätte ich diese hohen Iso-Werte niemals verwenden können, da das Bildrauschen nicht retuschierbar gewesen wäre. Mit der neuen D750 konnte ich soweit gehen, allerdings hatte ich leichte Bauchschmerzen dabei. Höher hätte ich nicht gehen können und das Postprozessing war nicht einfach. Ich merkte in der Lightroom-Nachbearbeitung, dass meine bisherigen Einstellungen zur „Rauschreduzierung“ in Kombination mit „Schärfen“ nicht den erwünschten Erfolg brachten.
Familienfotografie Kinderfotografie by Jana Mänz, Grimma
So tauchte ich noch einmal tiefer in die Thematik ein und stellte fest, dass ich in meinen Lightroom-Voreinstellungen ein wichtiges Häkchen vergessen hatte. Unter dem Menüpunkt „Vorgaben“ gibt es die Funktion „Standardeinstellungen an den Iso-Wert der Kamera ausrichten“. Ist dieser aktiviert, dann stellt sich die Rauschreduzierung schon beim Hochladen der Bilder automatisch ein (das heißt aber nicht, dass damit das Optimum der Entrauschung erfolgt ist).
Da ich zu diesem Zeitpunkt besagtes Häkchen nicht aktiviert hatte, musste ich die Rauschreduzierung manuell anpassen. Ich musste lange probieren, um die richtige Kombination mit der Schärfe zu finden (je weiter man das Rauschen reduziert, um so mehr verliert das Bild an Schärfe und kann bei Übertreibung auch sehr matschig werden). Wichtig ist, das Bild dabei mindestens auf 100% oder höher zu betrachten. Doch so gut Lightroom das Rauschen bei Bildern bis Iso 800 entfernt, bei Iso 2500 kommt es auch an seine Grenzen.
Familienfotografie Kinderfotografie by Jana Mänz, Grimma
Von meiner Bildagentur erhielt ich den Tipp, mit Topaz DeNoise weiter zuarbeiten, nachdem ich mit „DENOISE projects professional“ keine brauchbaren Ergebnisse erzielt habe. Topas DeNoise bewirbt zwar die Software mit einer Schnittstelle zu Lightroom, doch diese ist nicht wirklich komfortabel und kompatibel mit meinem Workflow. So habe ich alle Bilder mit DeNoise als Plugin in Photoshop entrauscht. Das tolle an dieser Software ist, dass sie die Exif-Daten des Bildes ausliest und Entrauschungs-Presets für verschiedene Kameraprofile anbietet. So konnte ich meine Fotografien mit einem Nikon D750-Preset automatisch mit einer eigens angelegten Photoshop-Aktion entrauschen. Dabei habe ich die Funktion aus Lightroom mit dem DeNoise Preset in Photoshop kombiniert. Das Entrauschen von Lightroom war nicht gut genug und die DeNoise-Variante alleine entsprach ebenso nicht meinen Vorstellungen. Erst die Kombination aus beiden war erfolgreich.
Falls du zukünftig auch einmal in die Verlegenheit kommst, mit hohen Iso-Werten arbeiten zu müssen, hoffe ich, dir einen Lösungsweg zur Reduzierung gezeigt zu haben.
Entrauschen mit Lightroom und DeNoise

Iso-Praxistipp:

Vergiss bitte nicht, an deiner Kamera die Funktion „Iso-Automatik“ zu deaktivieren, sodass bei ungünstigen Lichtverhältnissen die Kamera nicht auf zu hohe Iso-Werte umschwenkt. Stelle die Iso lieber per Hand ein.
Oft werde ich auf meinen Fotospaziergängen gefragt, nach welchen Kriterien man die Iso einstellen muss. Hast du sehr schönes Wetter, viel Licht, einen blauen Bilderbuchhimmel, dann reichen 50-200 Iso. Ist es dagegen sehr trübe, dichte Wolken oder du bist in Innenräumen mit wenig oder künstlichem Licht, dann gehe auf ca 400-800 Iso. Die Iso musst du immer dann höher einstellen, wenn bei deiner gewählten Blende die Belichtungszeit so lang werden würde, dass du nicht mehr freihändig fotografieren kannst ohne zu verwackeln (Faustregel: Die Belichtungszeit sollte kürzer als ein 1/80s oder 1/100s sein). Arbeite lieber mit einem Stativ, wenn du die Iso niedrig halten möchtest. Teste deine Kamera darauf, ab welchem Iso-Wert das Rauschen für dich unerträglich wird. Das ist bei jeder Kamera anders. Mache am besten eine Iso-Testreihe von der niedrigsten bis zur höchsten Iso und werte die Bilder anschließend bei 100% Zoom an deinem Bildschirm aus. Dann weißt du in Zukunft, wie weit du gehen kannst … .

18 Tipps für bessere Naturfotos

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

Wie gehst du bei der Naturfotografie vor? Auf meinen Fotospaziergängen und Wanderungen in der Natur habe ich oft die Möglichkeit, Menschen beim fotografieren zu beobachten. Das ist oft ganz interessant, dabei zuzuschauen, wie Fotos entstehen. Meistens kann ich nur verwundert den Kopf schütteln, wenn ganz schnell der Apparat aus der Tasche gezogen wird, das Foto mit einer weit entfernten Armhaltung geschossen und weitergegangen wird. Dabei wird weder nach links und rechts geguckt – noch durch den Sucher, es wird keine Perspektive angeschaut und noch weniger wird sich körperlich bewegt – der Zoom wird es schließlich richten.

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

Auf meinen Fotospaziergängen an der Mulde werde ich deswegen auch oft gefragt, wie ich denn mit einer Festbrennweite überhaupt fotografieren könnte. Ich muss dann oft schmunzeln und sage „ich bewege mich viel“. Lege mich auf den Boden, klettere auf Mauern und vor allem schaue ich genau hin und nehme mir Zeit – spricht ich mache alles um vll. die Perspektive und das Motiv zu finden, das mir vorschwebt.

An dieser Stelle bemerke ich auch immer wieder einen Widerspruch in mir selber. Zum einen behaupte ich, das es egal ist, welche Ausrüstung man besitzt, auch mit einem einfachen Smartphone, einer einfachen Kompaktkamera kann man ein schönes Foto machen, wenn man auf das Motiv, Licht und Komposition achtet. Grundsätzlich ist das auch nicht verkehrt.

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

Aber spätestens dann, wenn ich Übungen zur Blende mache und meinen Teilnehmern die Blende als Gestaltungsmittel erkläre, spielt die Ausrüstung eine wichtige Rolle. Wenn ich an meiner Kamera keine Blende einstellen kann oder nur ganz rudimentär (z.B. Objektive, deren Blende nicht weit zu öffnen gehen), dann kann ich mein Bild nicht so gestalten wie ich es möchte. Dank günstiger Preise auf dem Fotomarkt, ist die Anschaffung einer besseren Technik aber nicht das Problem. Zum Problem werden die fehlenden Technikkenntnisse (und oft auch die Verweigerung sich damit auseinanderzusetzen) und was noch viel entscheidender ist, die innere Haltung zur Fotografie.

Mit 18 einfachen Schritten zum besseren Naturfoto

Ich habe die Tipps zusammen gefasst, die mir im Laufe der Jahre dabei geholfen haben, besser zu werden.

1. Habe deine Kamera, auch wenn die Kamera dein Smartphone ist, täglich dabei und mache ein Foto. Naturfotos kannst du auch mitten in der Stadt machen.

2. Gehe mit offenen Augen durch deine Umgebung, ob mitten in der Natur oder im urbanen Raum. Die schönsten Motive findest du im Verborgenen, im Kleinen, im Unscheinbaren. Schau genau hin.

3. Versuche das „Sehen“ zu lernen. Oft laufen wir durch unsere Umgebung und sehen nur das, was wir erwarten und nicht das was tatsächlich da ist. Schenke dem Motiv deine völlige Achtsamkeit. Verlass dich nicht auf deine Gedanken, die das Motiv bewerten und beurteilen. Lasse dich auf den Moment ein und schau dir das Motiv so an wie es ist.

4. Warte nicht darauf, die schönsten Fotos zu machen, wenn du erst eine neue Kamera hast oder der atemberaubende Urlaub in der Ferne anbricht. Mach heute ein Foto und warte nicht auf den besonderen Moment, der dann nämlich nie eintreten wird.

5. Gehe vor die Tür, auch wenn mieses Wetter ist. Das Wetter kann sich schnell ändern. Oder du arrangierst dich mit dem Nebel, dem Regen, dem Sturm und machst Fotos, die ganz anders sind.

6. Achte auf deine Gedanken beim fotografieren und beim durchsichten. Bewerte nicht und beschimpfe dich nicht selber, wie misslungen die Bilder mal wieder sind. Mache deine Fotos vor dir selber nicht schlecht und vor allem nicht, wenn du deine Bilder Freunden oder deiner Familie zeigst.

7. Vergleiche dich nicht ständig mit anderen. Andere machen Fotos so wie sie es können und du machst deine Fotos so, wie du es kannst.

8. Versuche nicht andere zu kopieren, außer zu Übungszwecken. Suche dir deine Motive und deine Art der Bildbearbeitung, versuche deine eigene Handschrift zu entwickeln.

9. Freue dich über deine Fotos. Freue dich darüber, dass du dir die Zeit für dein liebstes Hobby genommen hast. Genieße die Zeit mit dir.

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

10. Nimm dir Zeit für deine Fotografie. Mach es nicht mal eben schnell. Setz dich mit dem Motiv auseinander und überlege, warum du das Foto machen möchtest, was dir daran gefällt, was es dir persönlich bedeutet.

11. Mach kein Foto für andere oder weil es gerade Mode ist. Mach sie für dich persönlich. Wenn du anfängst, dich ausschließlich nach anderen zu richten, wirst du nie die Fotos machen, die dir etwas bedeuten.

12. Wenn du keine Lust hast zum fotografieren oder dir die Ideen fehlen, dann lege die Kamera in die Ecke. Lies ein Buch, zeichne, schaue einen schönen Film. Oder gehe in den Garten, jäte Unkraut oder genieße die Sonne. Entspann dich und du wirst merken, wie schnell du wieder Lust dazu bekommst Fotos zu machen.

13. Setzte dich mit der Technik deiner Kamera auseinander. Erst wenn man die Technik gut beherrscht, sind die Gedanken frei für die Kreativität. Wenn ich erst überlegen muss, wie ich die Blende einstellen muss, ist u.U. das Motiv schon wieder verschwunden. Wenn ich die Bedienung meiner Kamera im Schlaf beherrsche, kann ich auch schnell agieren und Momentaufnahmen einfangen.

14. Schaue dir jeden Tag Fotos an. Ob in Zeitschriften, auf Fotoplattformen, in Modekatalogen oder Tageszeitungen. Schaue dir wenn du magst Fotoausstellungen in Galerien oder Museen an. Wie sind die Bilder aufgebaut, woher kommt das Licht? Wie sieht die Komposition aus?

15. Beschäftige dich mit Kompositionsregeln, mit Farben und mit dem Licht. Kombiniere diese.

16. Wenn du keine Zeit hast, dann lass es mit dem fotografieren. Entweder du machst es mit Liebe und Muße oder gar nicht.

17. Wenn jemand dein Foto kritisiert, höre es dir an und überlege, was du davon für dich annimmst und was nicht. Kritik kann sehr weh tun, aber wenn sie ehrlich ist, kannst du viel daraus mitnehmen. Unterbrich denjenigen aber nicht, du weißt nicht, was er noch sagen will. Erkläre dich nicht und schon gar nicht dein Foto. Wenn du anfängst mit Begründungen, warum du dies oder jenes nicht gemacht hast und warum, davon wird es auch nicht besser. Speichere die Kritik für dich ab und denke bei der nächsten Umsetzung daran.

18. Gebe nicht auf. Mach weiter. Jeden Tag ein bisschen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen…

Erkennst du dich in manchen Punkten wieder? Wo siehst du deine Schwächen und Stärken? Woran möchtest du arbeiten?

Wenn du mehr über Naturfotografie lernen möchtest, empfehle ich dir mein Buch „Naturfotografie mal ganz anders“ oder ich freue mich, dich in meinem Workshop Naturfotografie oder in einem meiner monatlichen Fotospaziergänge im Muldental begrüßen zu können.

Einfache Tipps für beeindruckende Naturaufnahmen

Einladung „Bilderzeit für mich“

Die Welt ist voller Bilder: schöne Bilder, traurige Bilder, Bilder die mir Freude bereiten und in mir Sehnsüchte hervorrufen und leider eine ganze Menge Bilder, die ich sofort wieder vergessen habe. Vor ein paar Tagen habe ich mein eigenes „Anschau“ Verhalten bei Instagram hinterfragt. Es ist ein netter Zeitvertreib kurz vor dem Aufstehen, zwischendurch beim Frühstück, während der Hunde-Runde, abends im Restaurant und kurz vor dem Schlafen gehen, noch mal schnell die Bilderliste bei Instagram durchzuscrollen. Bilder, die mir gefallen, bekommen ein Herzchen, ganz besondere Bilder auch mal einen Kommentar und alles andere wird einfach auf dem Display weggewischt.

Das Traurige daran ist, dass ich schon nach wenigen Stunden gar nicht mehr weiß, was ich mir angeschaut habe und mich, was noch schlimmer ist, nicht entsinnen kann, wer überhaupt das Bild gemacht hat. Obwohl ich „nur“ 200 Menschen bei Instagram folge, sind mir die Wenigsten als Name geläufig und erkenne anhand der Bildsprache, wer dahinter steckt. Mein Verhalten potenziert mit über 300 Millionen Nutzern und täglich über 55 Millionen hochgeladenen Bildern ist eine nicht besonders schöne Vorstellung. Alleine der Gedanke, dass ein Bild bei Instagram nur für vier Stunden von anderen Usern als „neu“ gesehen wird, nach 24 Stunden schon veraltet ist und aus den Stream ins Archiv verschoben wird, wirkt verstörend auf mich. Vor allem, wenn ich bedenke, dass die Entstehung eines Bildes für mich nicht nur ein kleiner kurzer Druck auf den Auslöser bedeutet, sondern eine Menge an Vorbereitungs-, Durchführungs- und Nachbereitungszeit beinhaltet. Auch sehe ich diese Qualität und Leidenschaft in Bildern anderer Fotografen und weiß, dass diese nicht mal eben entstanden sind.
Vielleicht geht es dir ähnlich, wenn du dein Bild in eines der sozialen Netzwerke hoch lädst. Sicherlich kennst du dann auch das Gefühl der Enttäuschung, dass dein Bild nicht wahrgenommen wird, und nur wenige Herzchen und Likes bekommt.

Ich habe mir persönlich die Frage gestellt, wie ich aus dieser Spirale, „immer mehr Fotos innerhalb kürzester Zeit zu produzieren“ und dem Druck, „gesehen“ zu werden wieder heraus komme? Ein Lösungsansatz ist für mich ist, dass ich nicht mehr als 1-2 Bilder pro Tag hochlade. Weniger ist bekanntlich mehr. Dazu kommt, dass ich diese Fotos bewusst auswähle und einen kurzen Text dazu schreibe. Gleichzeitig versuche ich meine Wertschätzung in Form von Kommentaren bei anderen Fotokünstlern zu zeigen. Zudem lasse ich mir für das Anschauen besonderer Fotos mehr Zeit und genieße die kleine Auszeit aus meinem Alltag.

Es ist schade, dass wir in die schönen Dinge im Leben oft so wenig Zeit investieren. Wie sagte letztens jemand so treffend:

Fünf Wochen für mehr Lebensfreude, Leichtigkeit und Inspiration durch geführte kontemplative PhotoZen-Spaziergänge mit Kamera oder Smartphone und vielen Kreativübungen für alle Sinne. Mit Audios, Texten und vielen schönen Fotografien bieten die Künstlerinnen Jana Mänz und Beatrix Rautenberg einen kontemplativen, inspirierenden Online-Kurs, eine Einladung, das eigene Leben durch bewusstes Sehen und kreatives Spiel zu bereichern. Auch ohne großes technisches Wissen können durch einfache Tipps und Tricks und vor allem durch sowohl bewusstes als auch intuitives Sehen Bilder für die Seele mit der eigenen Kamera (oder dem Smartphone) entstehen. Jede Woche ergänzt ein Sinn den grundsätzlich sehr visuellen Ansatz des PhotoZen-Kurses. Passend dazu gibt es einen thematischen PhotoZen-Spaziergang pro Woche (Zeitpunkt und Länge des Spaziergangs kann frei festgelegt werden). Außerdem gibt inspirierende Fotoslideshows, mit einfachen Mitteln zu gestaltende Foto- und Kreativübungen und einen Sinnesexkurs mit vielen Tipps und Ideen (z.B. herbstliche Kochrezepte für die Geschmacksknospen oder originelle Playlisten für die Ohren). Der kreative Umgang mit Fotografie und das kontemplative Sehen stehen im Vordergrund und werden durch die Verbindung zu den anderen Sinnen erweitert. Es gibt keine festen Regeln, kein Richtig oder Falsch, keine komplizierten Techniken zu erlernen. Es ist eine Einladung, die eigene Kreativität zu wecken und wie ein Kind mit neugierigem Blick die Welt um sich herum zu erleben. Der Kurs findet in einem geschlossenen virtuellen Klassenraum statt und beinhaltet die Begleitung der Teilnehmer durch den Austausch mit den Dozentinnen

PhotoZen – Bilder für die Seele Dein Online-Fotokurs für mehr Leichtigkeit und Freude Fünf Wochen für mehr Lebensfreude, Leichtigkeit und Inspiration durch geführte kontemplative PhotoZen-Spaziergänge mit Kamera oder Smartphone und vielen Kreativübungen für alle Sinne. Mit Audios, Texten und vielen schönen Fotografien bieten die Künstlerinnen Jana Mänz und Beatrix Rautenberg einen kontemplativen, inspirierenden Online-Kurs, eine Einladung, das eigene Leben durch bewusstes Sehen und kreatives Spiel zu bereichern. Auch ohne großes technisches Wissen können durch einfache Tipps und Tricks und vor allem durch sowohl bewusstes als auch intuitives Sehen Bilder für die Seele mit der eigenen Kamera (oder dem Smartphone) entstehen. Jede Woche ergänzt ein Sinn den grundsätzlich sehr visuellen Ansatz des PhotoZen-Kurses. Passend dazu gibt es einen thematischen PhotoZen-Spaziergang pro Woche (Zeitpunkt und Länge des Spaziergangs kann frei festgelegt werden). Außerdem gibt inspirierende Fotoslideshows, mit einfachen Mitteln zu gestaltende Foto- und Kreativübungen und einen Sinnesexkurs mit vielen Tipps und Ideen (z.B. herbstliche Kochrezepte für die Geschmacksknospen oder originelle Playlisten für die Ohren). Der kreative Umgang mit Fotografie und das kontemplative Sehen stehen im Vordergrund und werden durch die Verbindung zu den anderen Sinnen erweitert. Es gibt keine festen Regeln, kein Richtig oder Falsch, keine komplizierten Techniken zu erlernen. Es ist eine Einladung, die eigene Kreativität zu wecken und wie ein Kind mit neugierigem Blick die Welt um sich herum zu erleben. Der Kurs findet in einem geschlossenen virtuellen Klassenraum statt und beinhaltet die Begleitung der Teilnehmer durch den Austausch mit den Dozentinnen

Wir leben in einer komplexen Welt, die uns jeden Tag vor unzählige Entscheidungen stellt. Zusätzlich sind wir in unserer Gesellschaft von einem ständigen “Zuviel” an Informationen, Bildern und Produkten aller Art konfrontiert. Wir sehnen uns nach mehr Einfachheit, Leichtigkeit und Zufriedenheit. Wie schön wäre es, wenn uns unsere Leidenschaft, das Fotografieren, helfen könnte, diese Sehnsucht nach Einfachheit, Leichtigkeit und kreativer Freiheit zu stillen?