Kategorie: Natur & Pflanzen

Neu: Wandkalender 2020

Wandkalender 2020 Traum vom Fliegen

Meine Calvendo Kalender für 2020

Vielleicht bist du noch auf der Suche nach einem Wandkalender 2020. Bei Calvendo habe ich unterschiedliche Kalender-Themen erstellt. Schau mal rein, vielleicht ist auch etwas für dich dabei.

Wie du sehen kannst, gehören teilweise meine qualitativ hochwertige Kalender zur exklusiven CALVENDO Gold-Edition  und wurden zusätzlich mit dem Jurypreis in der Kategorie Naturfotografie ausgezeichnet. 

Von verschwommenen Wildblumen & meditativer Vergänglichkeit

Blumenfotografie mit dem Smartphone von Maja Zenz

Was macht deine Sommerferienplanung? Vielleicht hast du eine besondere Reise vor. Aktuell habe ich ein wunderbares Buch über den japanischen Jakobsweg gelesen. Lena Schnabl erzählt, dass sie am Anfang eine DSLR mit 50mm Objektiv dabei hatte und diese in einem Sandsturm am Strand kaputt ging. Im Laufe der über Tausend Kilometer langen Reise fotografierte sie auf dem buddhistischen Shikoku-Pilgerweg ausschließlich mit ihrem Smartphone.
Leider wurden in dem Buch nur wenige Bilder abgedruckt, aber ich möchte dir heute eine wunderbare Künstlerin vorstellen, die mit ihrem Smartphone einzigartige Blumenportraits fotografiert: Maja Zenz
Lass dich überraschen, wozu Folien in der Smartphone-Fotografie verwenden kann. Ohne zusätzliche Bearbeitung in diversen Apps, versprochen!

Liebe Maja, stell dich bitte kurz vor.

Ich heiße Maja, bin 44 Jahre alt, komme ursprünglich aus Ludwigshafen am Rhein und wohne nun seit fast zwei Jahren im wunderschönen Zürich. Beruflich bin ich als Biologin im Bereich Krebsforschung tätig. Meine freie Zeit verbringe ich am liebsten mit Fotografie, Kunst und Pferden.

Wie würdest du die Philosophie deiner Fotografie beschreiben? Was bedeutet Fotografie dich persönlich?

Ich fotografiere eigentlich immer und überall. Ausschließlich mit meiner Smartphone-Kamera, die ich meistens dabei habe und die praktisch zu handhaben ist.
Ich sehe fast überall spannende Motive und versuche diese im Moment einzufangen, so wie ich sie gerade sehe und wahrnehme.
Zudem ist die Fotografie auch nur der Ausgangspunkt für meine Kunst. Ich bearbeite die Fotos weiter, in dem ich sie auf Papier ausdrucke, falte und auf Leinwand collagiere und anschließend mit Acrylfarben, Ölkreiden und Graffiti überarbeite. Dadurch entfremden und verschwimmen die Motive und aus einer digitalen, realistischen Momentaufnahme entsteht etwas Haptisches und unwirkliches.

Ich habe das innere Bedürfnis meine Fotos weiter zu bearbeiten und auch zu verändern. Sie nur auf dem Bildschirm zu betrachten reicht mir nicht aus. Durch das Zuschneiden, Falten, Kleistern und Arbeiten mit Farben beschäftige ich mich nochmals auf einer ganz anderen Weise mit den Fotos. Zudem mag ich große Bildformate. Durch das collagieren auf ein bis zu zwei Meter große Leinwände, entfalten die Motive noch mal eine ganze andere Wirkung. Dieses künstlerische Werken mit meinen Händen entspannt mich und hilft mir meinen Kopf zu leeren.

Du hast eine wunderbare Blumenserie unter dem Titel “Blurred” veröffentlicht. Vor einiger Zeit habe ich sie bei Instagram entdeckt und mich sofort verliebt. Sie haben eine ganz wunderbare Ausstrahlung. Auch wenn ich von den Möglichkeiten der Smartphonekamera weiß, war ich überrascht, dass du ausschließlich mit dem Smartphone fotografierst.

Du schreibst, dass du sie unscharf fotografierst. Für mich haben sie eine einzigartige Magie, als wenn du sie durch eine verblichene alte Fensterglasscheibe hindurch fotografiert hast. Wie bist du darauf gekommen, was macht für dich den Reiz aus? Ist der Effekt fotografisch oder mithilfe von Bildbearbeitung entstanden?

Bei vielen meiner Motive stehen die Vergänglichkeit und das Augenblickliche im Vordergrund. So fasziniert mich zum Beispiel der allmähliche Zerfall vergessener Bauwerke (LOST PLACES). Hier hat es mir vor allem der abblätternde Putz von alten Wänden angetan. Das Farbenspiel und die Struktur der sich lösenden Farbschichten finde ich einfach wunderschön.

Auch bei meiner Blumenfotografie geht es viel um Vergänglichkeit und den Übergang von Perfektion zu Imperfektion.
Ich habe lange gebraucht, um Blüten und Blumen für mich ansprechend darzustellen. Die Schönheit der Blumen erscheint mir oft zu perfekt und dadurch irgendwie auch langweilig, wie ein Kunstdruck aus dem Kaufhaus. In meiner Serie TRANSIENCE habe ich dann einen Weg gefunden. Ich fotografiere hier verwelkte Blütenblätter auf Asphalt. Die zufälligen Muster der Blüten, z.B. nach einem Gewittersturm auf der Strasse, haben für mich etwas Malerisches. Oft sammele ich auch Blütenblätter und arrangiere diese zu „Blütenpuzzles“. Das hat dann fast etwas Meditatives für mich: die Blüten immer wieder aufzunehmen und fallen zu lassen, bis sich für mich eine schöne An- oder Unordnung ergibt.

Seitdem ich in der Schweiz – mit ihren wunderschönen Landschaften und traumhafter Natur – lebe, habe ich mich in Wildblumen verliebt. Ihre Grazilität ist einfach bezaubernd, lieblich und so leicht. Aber auch hier erscheint mir die bloße Fotografie dieser kleinen Naturkunstwerke zu langweilig. Zudem ist meine Smartphone-Kamera hier mit dem Detail einfach überfordert. Irgendwann habe ich dann – inspiriert durch den Bokeh-Effekt – angefangen durch Folien (manchmal in mehreren Schichten) zu fotografieren. Dadurch verschwimmen die Blumen im Hintergrund, während die Blumen ganz nah an der Folie sich fast aus dem Bild herauszulösen scheinen und schweben. Alles erscheint ganz weich und verschwommen, fast wie eine Blumenunterwasserwelt. Diese Fotoserie heißt daher auch BLURRED (englisch für verschwommen). Diese unscharfe und abstrahierte Darstellung finde ich faszinierend. Beim Betrachten der Fotos kann man sich in den verschiedenen Ebenen und Auflösungen fast ein bisschen verlieren. Anders als bei meinen anderen Motiven und Serien steht bei BLURRED für mich die Fotografie viel mehr im Vordergrund. Ich spiele hier lange mit den Folien, Blumen und Lichtverhältnissen. So entstehen manchmal Serien von 50-100 Bildern vom gleichen Motiv. 

Blumenfotografie mit dem Smartphone von Maja Zenz
© Maja Zenz www.instagram.com/majazenz/ | www.majazenz.com

Wie würdest du anderen beschreiben, wie du deine Motive siehst bzw. findest?

Seitdem ich fotografiere habe ich einen sehr starken Blick für das Detail entwickelt. So finde ich eigentlich überall Motive, die ich spannend finde: ein Blümchen am Wegrand, ein kleines Streetart-Motiv oder Spruch in der Stadt oder das Farbspiel von abblätterndem Putz einer alten Mauer. Manchmal muss ich mich fast darauf konzentrieren auch mal das ganze, große Bild einer Landschaft und meiner Umgebung wahrzunehmen. Momentan bin ich sehr inspiriert durch meine Blumenfotografie, so dass ich in meiner Umgebung fast nur noch Blumen sehe, wo ich gehe und stehe sozusagen- das ist doch irgendwie schön. Zum Glück ist Zürich eine wunderbar grüne Stadt und bietet viele Motive.

Blumenfotografie mit dem Smartphone von Maja Zenz
© Maja Zenz www.instagram.com/majazenz/ | www.majazenz.com

Was machst du, wenn du ein kreatives Loch hast?

Tatsächlich passiert mir dies recht selten. Außerdem ist es ja auch gut, wenn sich die Kreativität mal eine Pause nimmt. Dann gehe ich viel im Wald reiten, in den Garten oder wandern. Gerade kürzlich habe ich das Arbeiten mit Ton für mich entdeckt. Ich komme gerade aus einer Keramikwoche im Tessin zurück. Eine Woche in einem romantischen Bergdorf, abseits von allem, Vasen aus der Hand formen und nach der Raku Methode glasieren uns brennen, einmalig schön und kreativ.

Zudem entwickelt sich das Fotografieren von Pferden – ihrer Eleganz und Schönheit, der Kraft ihrer Bewegungen und ihrer anmutigen Ausstrahlung – sich gerade als eine neue Leidenschaft von mir. Hier kommt meine Smartphone-Kamera wirklich nicht mehr mit, so dass ich mich gerade nach einer Fotoausrüstung und Kursen umschaue. Und Siebdruck lernen will ich auch……(m)ein kreatives Loch ist also erst mal nicht zusehen.


Ich hoffe, dir hat der kleine Einblick in Majas Smartphone-Fotografie gefallen. Vielleicht magst du ihr bei Instagram folgen und dich von ihren Fotos inspirieren lassen.

10% Sommerspezial August 2019

Du möchtest bei mir – ob mit hochwertiger Fotoausrüstung oder Smartphone – einen individuellen Workshop zur Natur- und Landschaftsfotografie im Muldental buchen?

Für Coachings im August 2019 biete ich einen Sommerrabatt von 10 Prozent an und du bekommst mein neues Buch „Naturfotografie mit dem Smartphone“ geschenkt.

Möchtest du einen Fotofreund*in oder deine Partner*in mitbringen, erhalten sie ebenfalls eine 10-prozentige Ermäßigung.  Ruf mich an oder schreib mir für die Vereinbarung eines individuellen Termins im August. Ich freue mich auf dich. 

* Der 10% Rabatt Gutschein gilt nur für einen Workshop der vom 1.8. – 30.8.2019 stattfindet

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Ein Sommernachtstraum – Mohnblütenfeld im Muldental

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In den letzten zwei Wochen habe ich im Muldental und im Leutratal verzweifelt nach Mohn- und Kornblumenfeldern gesucht. Aber es waren bis auf ein paar vereinzelte Blüten an den Feldrainen nichts zu sehen. Die Kulturlandschaft ist in vielen Teilen Sachsens und Thüringen einfach nur grün – bunte Ackerwildkräuter scheinen völlig ausgerottet. Vielerorts fehlen Feldraine oder Windschutzhecken.
Vor Pfingsten kam mein Partner von der Arbeit und erzählte er mir von einem riesigen Mohnblumenfeld. Ich machte mich noch darüber lustig und fragte ihn, wie viele Blüten er gezählt hätte.

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Nachdem ich in den letzten Jahren im Muldental nur winzige Mohnblumenflächen gesehen hatte, konnte ich ihm kaum glauben. Und so fuhren wir bei einem wunderschönen Mittsommernachts-Abendlicht los. Wenige Kilometer vorher konnte ich mich fotografisch schon kaum von einem blauen Kornblumenfeld lösen und mein Partner drängelte: „Komm, du musst es dir anschauen„. Und dann kam es, wie aus dem nichts leuchtete das rote Feld kilometerweit in der Abendsonne. Das größte Mohnblumenfeld, dass ich je in meinem Leben gesehen habe. Nicht einmal im Norden Deutschlands.

Dabei wunderte ich mich: Wieso ist die Umgebung grün, warum keine einzige Mohnblüte? Und dann entdeckte ich ein kleines Schild am Feldrain. Das Gerstenfeld ist eine Bioland-Ackerfläche.

Vor Ort habe ich fotografisch einen Fotoherzkasper bekommen. Das perfekte Abendlicht, die Farben des Mohns. Selten habe ich mich von der Schönheit so ergriffen gefühlt. Es war kaum Straßenverkehr zu hören, stattdessen zwitscherten hunderte von Vögeln im angrenzenden Wald. Ein kleines Weg führt mitten auf das Feld, sodass ich keine Blume zertreten musste. Und dann stand ich mittendrin: Überall summte und brummte es. Für einen kurzen Moment schloss ich die Augen und versuchte mir den Moment mit all meinen Sinnen aufzusaugen.

Fotografisch fühlte ich mich fast zerrissen: 20mm für ein Landschaftsfoto, das 50mm für den kleineren aber superscharfen Ausschnitt und das Makro für die Details. Und zu guter Letzt, mein Vintage-Objektiv Trioplan100. Selten habe ich alle vier Objektive eingesetzt, aber ich wollte die Schönheit des Mohnfeldes in all seinen Facetten festhalten.

Fotografisch habe ich wie immer so pur und schlicht wie möglich gearbeitet. Ich habe weder Stativ, noch Pol- oder Grauverlaufsfilter verwendet. Da die Belichtung im Gegenlicht schwierig ist, belichte ich generell gegen den Himmel und speichere den Wert mit der AEL/AFL Taste (* Taste Canon). Den unterbelichteten Vordergrund kann ich in Lightroom wieder hervorholen, während ein überbelichteter Himmel ohne Struktur auch im RAW-Format nicht heilbar ist.

Daher mein Tipp: Belichte immer auf den Himmel und belichte damit unter als wenn du den Himmel überbelichtest. Später in der Bildbearbeitung kannst du eine Unterbelichtung immer reparieren. Eine andere Variante ist ein HDR aus 3-5 Aufnahmen oder die Verwendung eines Grauverlaufsfilters mit Stativ.

Wenn du wissen möchtest, wie ich fotografieren oder wie ich meine Bilder bearbeite, dann kannst du mich für einen individuellen Workshop/Einzelcoaching jederzeit buchen. Ich freue mich auf deine Anfrage!

Ab sofort erhältlich: Taschenbuch Naturfotografie mit dem Smartphone

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Ich freue mich, dass mein Sachbuch „Naturfotografie mit dem Smartphone“ diese Woche als gedrucktes Taschenbuch (Softcover) erschienen ist.

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Innerhalb Deutschlands verschicke ich es versandkostenfrei. Nach Österreich kostet der Versand als Warensendung 7,-€. Möchtest du das Buch in die Schweiz geschickt bekommen, dann schreibe mir bitte eine E-Mail.

Lesermeinungen

Ich habe das Buch mit in den Urlaub nach Südengland genommen und dort auch direkt ein paar Anregungen umgesetzt. Das hat großen Spaß gemacht und nun sehe ich meine Handykamera mit anderen Augen.

Alexa Kampmann

Hallo Jana,
das Buch ist bei mir angekommen. Es gefällt mir. Ich habe es schon fast durch und Deine Tipps sind verständlich geschrieben. Solche Anleitungen müssten den Smartphones beiliegen. Du zeigst das machbare auf und welche Grenzen der kleine Sensor hat. Was mir besonders gefällt ist die Sprache, Du schreibst ansprechend, man befindet sich fast in einen Dialog mit Dir. Nur Antworten geht nicht, aber diese findet man dann in den weiterführenden Text. Also kurz: Dieses Buch gefällt mir genau so gut wie das Wabi Sabi, welches ich auch habe.
Danke dafür.

Reiner Tuzer

Ein tolles Buch, dass ganz stark meine kreative Seite angesprochen hat und mir wieder richtig Lust gemacht hat, neue Dinge auszuprobieren

Stephanie Mund

Neben einer knackigen technischen Einführung liefert das Buch im Kern 90 Fotoideen, die sich allesamt mit dem Smartphone umsetzen lassen. Es macht Lust, sofort loszuziehen. Danke mal wieder an Jana Mänz für diese Bereicherung!

Matthias Haltenhof
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Mit dem Smartphone unterwegs im Duvenstedter Brook

Duvenstedter Broock, Hamburg, Landschaft, Moor, Naturschutzgebiet, Schleswig-Holstein, Smartphonefotografie

Am Wochenende waren wir seit langem mal wieder in Hamburg. Die Familie meines Partners wohnt nördlich von Hamburg, direkt am Duvenstedter Brook. Für viele Hamburger ist das Naturschutzgebiet ein beliebtes Ausflugsziel. Dank Hafengeburtstag war aber nicht viel los im Brook, sodass wir ganz entspannt eine große Rundwanderung machen konnten. Das Wetter war perfekt: viel Sonne, blauer Himmel und ein erfrischender Seewind.

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Rundwanderweg im Duvenstedter Brook, Start Parkplatz Bültenkrug

Wir sind den großen Wanderweg von knapp 9km gelaufen. Der ist leicht zu gehen, doch da ich zum fotografieren und genießen immer mal wieder anhalte, ist daraus eine dreistündige Wanderung geworden. Vor allem habe ich mich gefreut, meine Schreihälse, die Kraniche sehen zu können. Mitten im Brook gibt es eine große Kranichgruppe, deren Rufe bis ins Haus zu hören sind. Wenn man Abends im Bett liegt eine wunderbare Einschlafmusik. Sie erinnert mich an meine Auszeit auf Rügen, als ich dort zum Einschlafen den Singschwänen im Winter lauschte. Fotos konnte ich leider nicht machen. Um die Kraniche gut fotografieren zu können, braucht man schon ein 600er Tele, am besten mit einer Cropkamera um noch mehr Brennweite zu haben.

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Einer der Aussichtspunkte im Brook

Ich hatte aber nur mein Smartphone dabei, weil ich zusammen mit meinem Partner die Wanderung genießen wollte. Es wird für mich – vor allem als Berufsfotografin – immer wichtiger, mir Auszeiten zu nehmen und ohne große Fotoausrüstung die Natur zu genießen. Zumal es am frühen Nachmittag im Frühling wenig bringt, im Moor Tiere oder eine mystische Landschaft fotografieren zu wollen. Ich komme dann lieber im Herbst wieder, wenn der Nebel aus den Wiesen stiegt und die Brunftzeit beginnt.

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Für meinen Partner ist es immer wieder etwas Besonderes, im Brook unterwegs zu sein. In seiner Kindheit hat er viele Sommerferien bei seinem Opa im Brook verlebt, der dort Revierförster gewesen ist und in der alten Försterei gelebt hat. So haben wir uns auf seine Spuren begeben, auch wenn heute vieles anders aussieht, als noch in den 1970er Jahren.

Im Brook gibt es an vielen Stellen Aussichtspunkte, für alle die gerne mit Fernglas oder Kamera die Natur beobachten möchten. Ich konnte aus der Ferne die Kraniche beobachten, aber auch auch echte Feldhasen und Eidechsen, die sich in der Sonne gesonnt haben. Im Moor leben auch Kreuzotter und Ringelnatter, doch zu meinem Glück haben sie sich dieses Mal nicht blicken lassen (hier im Muldental begegne ich ihnen leider öfter als mir lieb ist). Bald fangen auch die Orchideen an zu blühen, doch jetzt Anfang Mai blühen noch nicht so viele Pflanzen. Wunderschön ist das zarte Maigrün der Bäume, vor allem wenn man auf dem alten Grenzwall wandert.

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Jetzt im Angebot: 2 Monatskalender

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Kennst du schon meinen Monatskalender? Mittlerweile erscheint er im 4. Jahr.

2019 dreht es sich inhaltlich um das Thema Naturfotografie mit dem Smartphone.

Der A5 Fotografie-Monatsplaner ist Kalender, Planer und Notizbuch in einem. Er ist ideal für unterwegs, er passt in jede Handtasche oder Fototasche. Er enthält praktische Monatsübersichten, 12 Monate, 56 Seiten und ausgewählte Zitate.
Das Papier besteht zu 100% Recyclingpapier. Der Kalender ist gut beschreibbar.
Format: Hochformat A5 (148×210 mm), 56 Seiten
Bindungsart: Klammerheftung
Material: Papier, 100 g/qm Recycling Offset weiß
Umschlag: 250 g/qm Recycling Offset weiß

Zwei Stück sind jetzt zum Preis von 19,90 € statt 29,90 € erhältlich.

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Ja, den will ich haben

Frohes neues Jahr 2019

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Herzlich Willkommen im neuen Jahr

Mecklenburg Vorpommern, Ostsee, Rügen

Ich wünsche dir alles Gute, ganz ganz viel Gesundheit und natürlich ein grandioses Fotojahr!
Vielleicht haben dir in den letzten Monaten und Wochen des Jahres 2018 ein wenig die kreativen Ideen gefehlt oder du hattest aufgrund des Weihnachtsstresses zu viel zu tun, um tolle Foto zu machen. Und ich befürchte auch, denn ich habe es ja selber an mir erlebt, dass das Wetter, gerade in den letzten Tagen, einfach zu mies war, um mit der Kamera vor die Tür zu gehen.

Doch ab jetzt wird alles besser, ich verspreche es dir. Warum?

Weil heute mein neues E-Book zum Thema:

Naturfotografie mit dem Smartphone
– 98 kreative Tipps und Tricks für passionierte Hobbyfotografen

bei Amazon als Kindle erschienen ist.
Ein Buch mit ganz vielen kreativen Tipps, die nur darauf warten, von dir ausprobiert zu werden. Dabei ist es grundsätzlich egal, welches Smartphone du hast und wie alt es ist. Denn auch ich fotografiere seit Jahren mit einem älteren LG G3, der Plattenkamera unter den Smartphones. Aber das macht nichts, du wirst es in meinem E-Book nachlesen können. Da du das E-Book auf deinem Handy speichern kannst, hast du es auf deinen Fotospaziergängen jederzeit dabei.

Das Buch besteht aus 98 in sich geschlossenen Kapiteln, die du jederzeit quer lesen kannst. Zudem ist es – das war mir wichtig – in der persönlichen „Du“-Anrede geschrieben.

Ich habe das Buch für diejenigen geschrieben, die sich bisher gescheut haben, mit dem Smartphone Naturfotos zu machen. Entweder weil es als Kamera verpönt ist oder weil man sich nicht vorstellen kann, das es auch ohne hochwertiges Objektiv geht. Ein paar fotografische Grundkenntnisse solltest du haben.

Denn ich habe versucht, alle technischen Schwächen aufzuzeigen und Tipps zu geben, wie man mit diesen kreativ umgehen kann. Ein Smartphone besitzt, trotz aller Versprechen der Hersteller, weder eine hochwertige Kameraeinheit noch Objektive, wie wir es von den klassischen Fotokameras her kennen – das ist uns, denke ich, allen bewusst.

Doch wenn man keine allzu hohen Erwartungen an die Abbildungsleistung und technische Raffinessen hat, dann ist das Smartphone ein idealer Begleiter für alle Fotowanderungen in der Natur. Man muss nur die Grenzen und die damit verbundenen kreativen Möglichkeiten kennen, andere, weniger perfekte aber dafür charmante, Fotos zu machen.
Neugierig geworden?

Hier geht es zu deinem Probeexemplar…


An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei drei Menschen bedanken, die mit mir das Weihnachtsfest korrigierend und kritisch diskutierend verbracht haben: meine wunderbare Kollegin Angela Hammer, Jessica Schreyer sowie mein Partner Stephan.

Landschaftsfotografie, Smartphonefotografie, Handyfotografie, Smartphone, Naturfotografie, Kreativität, Bokehs, Intuition, Makrofotografie, Naturfotos, InstagramNun ist es vollbracht, ich kann es selber nach all den technischen Pannen gar nicht glauben. Noch bei keinem anderen Buchprojekt ist mir mein Rechner soviel abgestürzt und die Dateien kaputt gegangen, wie bei diesem Titel. Es schien, als hätte sich alles gegen mich verschworen und nun haben auch mal mich so einige von den Dingen ereilt, die ich normalerweise anderen nicht glaube und für Ausreden halte, wenn sie ihre Abgabefristen nicht einhalten.


Du möchtest lieber ein gedrucktes Buch?

Vielleicht möchtest du das Buch lieber gedruckt haben? Schreibe mir unter dem Betreff: „Vorbestellung“. Es soll in der handlichen Taschenbuch-Größe von 14 x 21 cm mit Softcover und 236 Farb-Seiten in Thüringen gedruckt werden.
Wenn du jetzt vorbestellst, erhältst du das Buch zum Vorzugspreis von 19,90 € zzgl. 2,20 € Versandkosten + das Gratis E-Book.
Möchtest du mehrere Exemplare für Freunde mit bestellen, dann schreibe mir. Das Buch wird dann hergestellt, wenn genügend Vorbestellungen eingegangen sind. Ich würde mich sehr freuen, wenn das Buch auch gedruckt werden würde, denn hinter mir steht kein großer Verlag, der für mich alles übernimmt.


Ich denke, kreativer und spannender kann kein Jahr beginnen. Aus diesem Grund habe ich auf einen Jahresrückblick 2018 verzichtet – ebenso auf große Pläne und Vorsätze für 2019. Vergangen ist vergangen und lass uns positiv, unvoreingenommen ins neue Jahr gehen. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
In diesem Sinn: „Alles wird gut!“

Dir ein frohes neues Jahr 2019!

Bleib mir erhalten und wie immer freue ich mich sehr über eine Antwort.
Herzliche Grüße
Deine Jana

Neu: „Wasser“ – Holunderelfe 08/2018

Holunderelfe, Zeitschrift, magazin

Ich freue mich, dass die neue Ausgabe der Holunderelfe erschienen ist. In der aktuellen Ausgabe dreht sich alles um das Thema Wasser. Auf Seite 6 findest du meinen Artikel zum Thema „Wald und Flur – Fotografieren mit allen Sinnen“. 

Aber was hat der Wald mit dem Thema Wasser zu tun? Und was verbindet  „Shinrin Yoku“ mit Naturfotografie?

Holunderelfe, Zeitschrift, magazin

Wie immer kannst du das Heft online hier kaufen bzw. du findest das Magazin in allen Bahnhofsbuchhandlungen.