Kategorie: Fotografie

Fotospaziergang im Muldental

Natur- und Landschaftsfotografie ist keine Frage der teuersten Fotoausrüstung und einer aufwendigen Fernreise. Viel wichtiger ist das Sehen und Wahrnehmen eines ganz besonderen Motivs. Das kann direkt vor deiner Haustür liegen und noch so klein und unscheinbar sein. Mit ein wenig Kreativität und der Anwendung von Komposition, Licht und Blende machst du aus einem langweiligen Bild ein ganz besonderes Foto. Ich möchte dir meine Herangehensweise zur Naturfotografie gerne vermitteln. Dabei gehe ich ganz individuell auf deine fotografischen Vorkenntnisse ein und verrate bei einem gemeinsamen Fotospaziergang Übungen, kreative Bildgestaltung und persönliche Tipps. Dabei geht es nicht nur um die Kameratechnik, sondern auch um das Sehen, Wahrnehmen und die Inspiration, die du in der Natur zu jeder Jahreszeit finden kannst. Ich werde dich nicht mit grauer Theorie langweilen, sondern vielmehr vor Ort auf deine  Fragen eingehen. Individuell und persönlich. Komm mit mir auf einen Naturfotografie-Spaziergang an einem der schönsten Orte im Muldental: Die Mulde bei Grimma, der romantische Jutapark und das Fachwerkdorf Höfgen laden zu jeder Jahreszeit zu einem Naturfotografie-Workshop ein.

Neue Termine 2019-2020

Samstag 26.10.2019 14:00 Uhr
Samstag 25.1.2020 13:00 Uhr
Samstag 28.3.2020 14:00 Uhr

Für alle Fotointeressierte Naturlieber*Innen. Für Anfänger, für Fotolaien, mit Spiegelreflexkamera oder Smartphone

Infos und Anmeldung unter https://janamaenz.photography/fotokurs-naturfotografie-im-muldental/

Workshop: Wie fotografiere ich glitzernden, funkelnden Schmuck

Schmuckfotografie für Künstler, Hersteller, Handwerker. Professionelle Fotoshootings & Workshops

Ich werte gerne meine Suchanfragen aus. So suchte letztens jemand danach, wie man funkelnden, glitzernden Schmuck fotografieren könnte. Damit meine ich nicht, wie man mit Photoshop und einem Sternchen-Stempel Glitzerpunkte alá Otto-Katalog in den Schmuck hineinmontiert. Das ist 1980er Jahre old school. Viel besser sieht es aus, wenn der Glitzereffekt echt ist.
An sich ist das gar nicht so schwer, den Sterncheneffekt zu fotografieren.

Was brauchst zu für den Glitzer-Effekt?

Workshop: Wie fotografiere ich Blendensterne?
Beispiel für den Glitzereffekt, wenn sich Wassertropfen im Sonnenlicht brechen und mit Blende 16 Blendensterne entstehen. So sollten deine Sternchen auch aussehen und nicht verschwommen bzw. nur als weißer Punkt.
  1. Ein Objektiv, dass mit einer geschlossenen Blende ausgeprägte Sternenförmige Lichtpunkte aufnimmt. Preiswerte Zoom-Objektive als auch moderne DSLM Objektive für Spiegellose Systemkameras tun sich da oft schwer. Wie weit der Sternchen-Effekt bei deinem Objektiv ausgeprägt ist, kannst du nur testen. Der einfachste Test ist, wenn du die Blende soweit wie möglich schließt (f16, f22 etc.) und gegen die Sonne an einem strahlend blauen Himmel oder wie in meinem Beispiel gegen die Sonne am Wasser fotografierst. Entsteht ein exakter Sonnenstern, dann kann dein Objektiv auch glitzernden Schmuck fotografieren. Ich selber arbeite gerne mit einem Nikkor 50mm 1.4 oder dem Tokina 100Makro (das gibt es für Canon, Nikon und Sony).
  2. Eine weit geschlossene Blende (große Blendenzahl). Bei einem 50mm ist das f16, bei dem 100mm Makro f32. Bei einer geschlossenen Blende entsteht ganz viel Tiefenschärfe, sodass dein kleiner Schmuck auch von vorne bis hinten richtig scharf ist. Der Nachteil ist, die Belichtungszeit wird bei einer geschlossenen Blende ziemlich lang, sodass du hier mit einem Stativ arbeiten solltest, sodass dein Bild nicht verwackelt.
  3. Eine externe Lichtquelle. Für meinen Schmuck habe ich eine LED-Taschenlampe mit Spot Funktion verwendet. Damit konnte ich gezielt auf den Schmuck leuchten. Am besten ist, du hast einen Assistenten, der für dich die Lampe ausrichtet. Beides – fokussieren, auslösen und Taschenlampe halten – kann anstrengend werden (nicht, das es nicht geht, aber besser ist es zu zweit) . Wie du die Taschenlampe hältst, dass sich das Licht in den Kristallen bzw. Metall des Schmuckes bricht, musst du testen. Bei meinem Schmuck habe ich die Taschenlampe von schräg oben gehalten.
  4. Und natürlich brauchst du Schmuck der glitzert. Ob das Metall mit Swarovskisteinchen sind, echte Diamanten oder Glassteinchen – das spielt keine Rolle. Der Schmuck sollte im Licht, in der Sonne funkeln – dann tut er das auch unter einer künstlichen Lichtquelle.
  5. Besser kommt der Glitzereffekt bei einem dunklen Hintergrund heraus. Ich habe ein Beispiel mit einem weißen Hintergrund (Papier) und einem schwarzen, spiegelnden Hintergrund. Der Schmuck glitzert natürlich auch auf einem schlichten weißen Hintergrund, aber viel besser sieht es mit einem Schwarzen aus.

Ich hoffe, ich konnte dir mit meinem Fototipps weiterhelfen. Wenn du mehr über Produktfotografie und Schmuckfotografie lernen möchtest, dann schau mal in mein Fotografie-Sachbuch „Bilder die verkaufen“ (Achtung: Das gibt es nur noch gebraucht) oder du kommst in meinen individuellen Workshop „Produktfotografie leicht gemacht“. Ich freue mich auf dich!

Von verschwommenen Wildblumen & meditativer Vergänglichkeit

Blumenfotografie mit dem Smartphone von Maja Zenz

Was macht deine Sommerferienplanung? Vielleicht hast du eine besondere Reise vor. Aktuell habe ich ein wunderbares Buch über den japanischen Jakobsweg gelesen. Lena Schnabl erzählt, dass sie am Anfang eine DSLR mit 50mm Objektiv dabei hatte und diese in einem Sandsturm am Strand kaputt ging. Im Laufe der über Tausend Kilometer langen Reise fotografierte sie auf dem buddhistischen Shikoku-Pilgerweg ausschließlich mit ihrem Smartphone.
Leider wurden in dem Buch nur wenige Bilder abgedruckt, aber ich möchte dir heute eine wunderbare Künstlerin vorstellen, die mit ihrem Smartphone einzigartige Blumenportraits fotografiert: Maja Zenz
Lass dich überraschen, wozu Folien in der Smartphone-Fotografie verwenden kann. Ohne zusätzliche Bearbeitung in diversen Apps, versprochen!

Liebe Maja, stell dich bitte kurz vor.

Ich heiße Maja, bin 44 Jahre alt, komme ursprünglich aus Ludwigshafen am Rhein und wohne nun seit fast zwei Jahren im wunderschönen Zürich. Beruflich bin ich als Biologin im Bereich Krebsforschung tätig. Meine freie Zeit verbringe ich am liebsten mit Fotografie, Kunst und Pferden.

Wie würdest du die Philosophie deiner Fotografie beschreiben? Was bedeutet Fotografie dich persönlich?

Ich fotografiere eigentlich immer und überall. Ausschließlich mit meiner Smartphone-Kamera, die ich meistens dabei habe und die praktisch zu handhaben ist.
Ich sehe fast überall spannende Motive und versuche diese im Moment einzufangen, so wie ich sie gerade sehe und wahrnehme.
Zudem ist die Fotografie auch nur der Ausgangspunkt für meine Kunst. Ich bearbeite die Fotos weiter, in dem ich sie auf Papier ausdrucke, falte und auf Leinwand collagiere und anschließend mit Acrylfarben, Ölkreiden und Graffiti überarbeite. Dadurch entfremden und verschwimmen die Motive und aus einer digitalen, realistischen Momentaufnahme entsteht etwas Haptisches und unwirkliches.

Ich habe das innere Bedürfnis meine Fotos weiter zu bearbeiten und auch zu verändern. Sie nur auf dem Bildschirm zu betrachten reicht mir nicht aus. Durch das Zuschneiden, Falten, Kleistern und Arbeiten mit Farben beschäftige ich mich nochmals auf einer ganz anderen Weise mit den Fotos. Zudem mag ich große Bildformate. Durch das collagieren auf ein bis zu zwei Meter große Leinwände, entfalten die Motive noch mal eine ganze andere Wirkung. Dieses künstlerische Werken mit meinen Händen entspannt mich und hilft mir meinen Kopf zu leeren.

Du hast eine wunderbare Blumenserie unter dem Titel “Blurred” veröffentlicht. Vor einiger Zeit habe ich sie bei Instagram entdeckt und mich sofort verliebt. Sie haben eine ganz wunderbare Ausstrahlung. Auch wenn ich von den Möglichkeiten der Smartphonekamera weiß, war ich überrascht, dass du ausschließlich mit dem Smartphone fotografierst.

Du schreibst, dass du sie unscharf fotografierst. Für mich haben sie eine einzigartige Magie, als wenn du sie durch eine verblichene alte Fensterglasscheibe hindurch fotografiert hast. Wie bist du darauf gekommen, was macht für dich den Reiz aus? Ist der Effekt fotografisch oder mithilfe von Bildbearbeitung entstanden?

Bei vielen meiner Motive stehen die Vergänglichkeit und das Augenblickliche im Vordergrund. So fasziniert mich zum Beispiel der allmähliche Zerfall vergessener Bauwerke (LOST PLACES). Hier hat es mir vor allem der abblätternde Putz von alten Wänden angetan. Das Farbenspiel und die Struktur der sich lösenden Farbschichten finde ich einfach wunderschön.

Auch bei meiner Blumenfotografie geht es viel um Vergänglichkeit und den Übergang von Perfektion zu Imperfektion.
Ich habe lange gebraucht, um Blüten und Blumen für mich ansprechend darzustellen. Die Schönheit der Blumen erscheint mir oft zu perfekt und dadurch irgendwie auch langweilig, wie ein Kunstdruck aus dem Kaufhaus. In meiner Serie TRANSIENCE habe ich dann einen Weg gefunden. Ich fotografiere hier verwelkte Blütenblätter auf Asphalt. Die zufälligen Muster der Blüten, z.B. nach einem Gewittersturm auf der Strasse, haben für mich etwas Malerisches. Oft sammele ich auch Blütenblätter und arrangiere diese zu „Blütenpuzzles“. Das hat dann fast etwas Meditatives für mich: die Blüten immer wieder aufzunehmen und fallen zu lassen, bis sich für mich eine schöne An- oder Unordnung ergibt.

Seitdem ich in der Schweiz – mit ihren wunderschönen Landschaften und traumhafter Natur – lebe, habe ich mich in Wildblumen verliebt. Ihre Grazilität ist einfach bezaubernd, lieblich und so leicht. Aber auch hier erscheint mir die bloße Fotografie dieser kleinen Naturkunstwerke zu langweilig. Zudem ist meine Smartphone-Kamera hier mit dem Detail einfach überfordert. Irgendwann habe ich dann – inspiriert durch den Bokeh-Effekt – angefangen durch Folien (manchmal in mehreren Schichten) zu fotografieren. Dadurch verschwimmen die Blumen im Hintergrund, während die Blumen ganz nah an der Folie sich fast aus dem Bild herauszulösen scheinen und schweben. Alles erscheint ganz weich und verschwommen, fast wie eine Blumenunterwasserwelt. Diese Fotoserie heißt daher auch BLURRED (englisch für verschwommen). Diese unscharfe und abstrahierte Darstellung finde ich faszinierend. Beim Betrachten der Fotos kann man sich in den verschiedenen Ebenen und Auflösungen fast ein bisschen verlieren. Anders als bei meinen anderen Motiven und Serien steht bei BLURRED für mich die Fotografie viel mehr im Vordergrund. Ich spiele hier lange mit den Folien, Blumen und Lichtverhältnissen. So entstehen manchmal Serien von 50-100 Bildern vom gleichen Motiv. 

Blumenfotografie mit dem Smartphone von Maja Zenz
© Maja Zenz www.instagram.com/majazenz/ | www.majazenz.com

Wie würdest du anderen beschreiben, wie du deine Motive siehst bzw. findest?

Seitdem ich fotografiere habe ich einen sehr starken Blick für das Detail entwickelt. So finde ich eigentlich überall Motive, die ich spannend finde: ein Blümchen am Wegrand, ein kleines Streetart-Motiv oder Spruch in der Stadt oder das Farbspiel von abblätterndem Putz einer alten Mauer. Manchmal muss ich mich fast darauf konzentrieren auch mal das ganze, große Bild einer Landschaft und meiner Umgebung wahrzunehmen. Momentan bin ich sehr inspiriert durch meine Blumenfotografie, so dass ich in meiner Umgebung fast nur noch Blumen sehe, wo ich gehe und stehe sozusagen- das ist doch irgendwie schön. Zum Glück ist Zürich eine wunderbar grüne Stadt und bietet viele Motive.

Blumenfotografie mit dem Smartphone von Maja Zenz
© Maja Zenz www.instagram.com/majazenz/ | www.majazenz.com

Was machst du, wenn du ein kreatives Loch hast?

Tatsächlich passiert mir dies recht selten. Außerdem ist es ja auch gut, wenn sich die Kreativität mal eine Pause nimmt. Dann gehe ich viel im Wald reiten, in den Garten oder wandern. Gerade kürzlich habe ich das Arbeiten mit Ton für mich entdeckt. Ich komme gerade aus einer Keramikwoche im Tessin zurück. Eine Woche in einem romantischen Bergdorf, abseits von allem, Vasen aus der Hand formen und nach der Raku Methode glasieren uns brennen, einmalig schön und kreativ.

Zudem entwickelt sich das Fotografieren von Pferden – ihrer Eleganz und Schönheit, der Kraft ihrer Bewegungen und ihrer anmutigen Ausstrahlung – sich gerade als eine neue Leidenschaft von mir. Hier kommt meine Smartphone-Kamera wirklich nicht mehr mit, so dass ich mich gerade nach einer Fotoausrüstung und Kursen umschaue. Und Siebdruck lernen will ich auch……(m)ein kreatives Loch ist also erst mal nicht zusehen.


Ich hoffe, dir hat der kleine Einblick in Majas Smartphone-Fotografie gefallen. Vielleicht magst du ihr bei Instagram folgen und dich von ihren Fotos inspirieren lassen.

10% Sommerspezial August 2019

Du möchtest bei mir – ob mit hochwertiger Fotoausrüstung oder Smartphone – einen individuellen Workshop zur Natur- und Landschaftsfotografie im Muldental buchen?

Für Coachings im August 2019 biete ich einen Sommerrabatt von 10 Prozent an und du bekommst mein neues Buch „Naturfotografie mit dem Smartphone“ geschenkt.

Möchtest du einen Fotofreund*in oder deine Partner*in mitbringen, erhalten sie ebenfalls eine 10-prozentige Ermäßigung.  Ruf mich an oder schreib mir für die Vereinbarung eines individuellen Termins im August. Ich freue mich auf dich. 

* Der 10% Rabatt Gutschein gilt nur für einen Workshop der vom 1.8. – 30.8.2019 stattfindet

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Von der Schwangerschaft, über die Geburt bis zum ersten Geburtstag

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Ich habe das Glück, eine sehr nette Familie aus dem Muldental über einen längeren Zeitraum fotografisch begleiten zu dürfen. Zum ersten Mal haben wir uns zur Babybauch-Fotografie kennen gelernt. Wenige Wochen später trafen wir uns zur Neugeborenen-Fotografie wieder. Ein Jahr später habe ich mich sehr gefreut, als ich zum Kinderfotoshooting am ersten Geburtstag eingeladen wurde. In dieser Zeit sind viele wunderbare Erinnerungsbilder entstanden, die sehr familiär und auch intim sind. Um so mehr freue ich mich, das ich die Erlaubnis bekommen habe, ein paar Familienbilder auf meinem Blog präsentieren zu dürfen

Neugeborenen-Fotografie: Wenige Tage alt

Kinderfotografie: Juchu, ich bin schon ein Jahr alt!

Babybauch-, Neugeborenen- oder Kinderfotografie – das hört sich für viele ganz einfach an. Doch das ist es nicht. Daher nehme ich mir für jedes einzelne Fotoshooting zwischen zwei und drei Stunden Zeit. Die schönsten Bilder entstehen erst, wenn alle Familienmitglieder Vertrauen zu mir aufgebaut haben. In der ersten halbe Stunde mache ich meistens keine Bilder und die Kamera bleibt in der Tasche. Ich möchte meine Familien kennen lernen, welche Bilder sie sich wünschen. Auch ist die Umgebung wichtig, vor allem wenn ich bei der Familie vor Ort bin. Wie sieht sie aus, woher kommt das Licht, wo finde ich einen schönen Hintergrund. Das braucht Zeit und um so entspannter meine Familien sind, umso authentische Bilder kann ich machen.

Natürliche und moderne Familienfotos in Grimma, Leipzig und Umgebung, fotografiert von mobilder Fotografin Jana Mänz. Natürliche Familien-Fotografie! Kinder- und Familienotografin zu sein, gehört für mich zu den schönsten Berufen überhaupt - darum bin ich aus ganzem Herzen dabei. Den einen Moment festzuhalten, wenn das Baby zum ersten Mal lächelt, wenn die Schulanfänger stolz mit ihren Zahnlücken zeigen „Seht her, ich werde groß“, bis hin zu dem Moment, wenn aus Kindern Jugendliche werden und die Pubertät in den Gesichtern für alle zu erkennen ist. Dafür ist mir wichtig, ihre Kinder bzw. die Familie vor die Kamera zu zwingen und zu sagen: „Schau in die Kamera. Bleib stehen! Lächle doch mal!“. Es geht vielmehr darum, den einen unbeobachteten Moment zu erfassen, indem die Kinder uns sie als Familien ganz sie selbst sind. Dafür braucht es aufseiten des Fotografen viel Zeit und Geduld, vor allem, wenn man ausschließlich mit natürlichem Licht arbeitet. Diese Herangehensweise ist jedoch vielen Menschen noch nicht geläufig und muss vielfach erklärt werden. Kinder- und Familien-Fotografie ohne Studio und aufwendige Blitzanlage? Nein, das ist kein Mythos … Ich liebe es, in der Natur zu sein, ich liebe es, mir Zeit zu nehmen und mit Menschen einen einzigartigen Tag zu verbringen. Weit weg von Hektik und Stress, in einer anderen, stimmungsvollen Umgebung. Die Natur gibt uns alles dafür: Wunderschöne Farben und ein einmaliges Licht. Kinder- und Familienfotografie im Studio kann auch schön sein, aber es ist nicht vergleichbar mit Aufnahmen in der Natur. Ich kann als Fotografin mit dem Licht, mit der Landschaft spielen. So enstehen natürliche Familienbilder, die nicht gestellt und gewzungen sind. Sie als Familie können sich entspannen und den Tag genießen. Sie müssen nicht ständig in die Kamera gucken oder still stehen. Die Bilder entstehen aus dem Spiel heraus, bei einem gemeinsamen Spaziergang. Warum finden die Fotoshootings sin der

Wenn Du mehr über meine Familienfotografie und Kinderfotografie wissen möchtest, dann lade dir meine Broschüre herunter. Ich freue mich auch auf deinen Anruf!

Ein Sommernachtstraum – Mohnblütenfeld im Muldental

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In den letzten zwei Wochen habe ich im Muldental und im Leutratal verzweifelt nach Mohn- und Kornblumenfeldern gesucht. Aber es waren bis auf ein paar vereinzelte Blüten an den Feldrainen nichts zu sehen. Die Kulturlandschaft ist in vielen Teilen Sachsens und Thüringen einfach nur grün – bunte Ackerwildkräuter scheinen völlig ausgerottet. Vielerorts fehlen Feldraine oder Windschutzhecken.
Vor Pfingsten kam mein Partner von der Arbeit und erzählte er mir von einem riesigen Mohnblumenfeld. Ich machte mich noch darüber lustig und fragte ihn, wie viele Blüten er gezählt hätte.

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Nachdem ich in den letzten Jahren im Muldental nur winzige Mohnblumenflächen gesehen hatte, konnte ich ihm kaum glauben. Und so fuhren wir bei einem wunderschönen Mittsommernachts-Abendlicht los. Wenige Kilometer vorher konnte ich mich fotografisch schon kaum von einem blauen Kornblumenfeld lösen und mein Partner drängelte: „Komm, du musst es dir anschauen„. Und dann kam es, wie aus dem nichts leuchtete das rote Feld kilometerweit in der Abendsonne. Das größte Mohnblumenfeld, dass ich je in meinem Leben gesehen habe. Nicht einmal im Norden Deutschlands.

Dabei wunderte ich mich: Wieso ist die Umgebung grün, warum keine einzige Mohnblüte? Und dann entdeckte ich ein kleines Schild am Feldrain. Das Gerstenfeld ist eine Bioland-Ackerfläche.

Vor Ort habe ich fotografisch einen Fotoherzkasper bekommen. Das perfekte Abendlicht, die Farben des Mohns. Selten habe ich mich von der Schönheit so ergriffen gefühlt. Es war kaum Straßenverkehr zu hören, stattdessen zwitscherten hunderte von Vögeln im angrenzenden Wald. Ein kleines Weg führt mitten auf das Feld, sodass ich keine Blume zertreten musste. Und dann stand ich mittendrin: Überall summte und brummte es. Für einen kurzen Moment schloss ich die Augen und versuchte mir den Moment mit all meinen Sinnen aufzusaugen.

Fotografisch fühlte ich mich fast zerrissen: 20mm für ein Landschaftsfoto, das 50mm für den kleineren aber superscharfen Ausschnitt und das Makro für die Details. Und zu guter Letzt, mein Vintage-Objektiv Trioplan100. Selten habe ich alle vier Objektive eingesetzt, aber ich wollte die Schönheit des Mohnfeldes in all seinen Facetten festhalten.

Fotografisch habe ich wie immer so pur und schlicht wie möglich gearbeitet. Ich habe weder Stativ, noch Pol- oder Grauverlaufsfilter verwendet. Da die Belichtung im Gegenlicht schwierig ist, belichte ich generell gegen den Himmel und speichere den Wert mit der AEL/AFL Taste (* Taste Canon). Den unterbelichteten Vordergrund kann ich in Lightroom wieder hervorholen, während ein überbelichteter Himmel ohne Struktur auch im RAW-Format nicht heilbar ist.

Daher mein Tipp: Belichte immer auf den Himmel und belichte damit unter als wenn du den Himmel überbelichtest. Später in der Bildbearbeitung kannst du eine Unterbelichtung immer reparieren. Eine andere Variante ist ein HDR aus 3-5 Aufnahmen oder die Verwendung eines Grauverlaufsfilters mit Stativ.

Wenn du wissen möchtest, wie ich fotografieren oder wie ich meine Bilder bearbeite, dann kannst du mich für einen individuellen Workshop/Einzelcoaching jederzeit buchen. Ich freue mich auf deine Anfrage!

35 coole Foto- und Bildbearbeitungs-Apps für dein Android Smartphone und Tablet

Fotografie, Naturfotografie, Sachbuch, Smartphone, Taschenbuch

In meinem neuen Buch „Naturfotografie mit dem Smartphone“ habe ich auf die Vorstellung von Kamera- und Bildbearbeitungs-Apps verzichtet. Das hatte mehrere Gründe, der wichtigste aber ist, dass Apps auch mal schnell veralten und vom Hersteller nicht mehr aktualisiert werden. Die Aktualisierung bzw. Vorstellung von Apps ist auf einer Webseite sehr viel einfacher und daher habe ich verschiedene Aps zum Thema Bildbearbeitung und Co zusammen gestellt.

Die meisten Apps habe ich selber ausprobiert und bin nach wie vor ein Fan von CameraMX, VSCO, Afterlight. Da ich selber ein Android Smartphone benutze, stelle ich in diesem Artikel Android Apps vor (für ios Apps schreibe ich einen gesonderten Artikel).

Viele meiner vorgestellten Apps sind kostenpflichtig, wenn auch oft nur für ein paar Euro. Ich persönlich habe schon verschiedene Apps gekauft, weil die nicht nur besser programmiert sind sondern auch keine nervige Werbung enthalten. Ich denke, die viele Arbeit der Programmierer sollte mit einem kleinen Obulus honoriert werden – wir alle Künstler*innen und Selbstständige möchten fair für unsere Arbeit bezahlt werden.

Kamera & Bildbearbeitung – Apps

Kunst, Texte und Collagen

Sonstiges – Exif, Karten usw.

Wenn in der Aufzählung deiner Meinung nach eine wichtige App für die Naturfotografie fehlt, dann schreib mir einen Kommentar.

Landschaftsfotografie, Smartphonefotografie, Handyfotografie, Smartphone, Naturfotografie, Kreativität, Bokehs, Intuition, Makrofotografie, Naturfotos, Instagram

Du interessierst dich für Tipps und Tricks zur Naturfotografie mit dem Smartphone?

Hier kannst du mein neues Buch bzw. E-Book bestellen.

Buchprojekt „Gefühl und Verstand – Naturfotografie“ … Wie geht es weiter?

Startnext, Crowdfunding, Biotinten, Graspapier, ökologischer Druck

Du möchtest wissen, was sich an meinem anderen Buchprojekt tut? Ich war im Februar in meiner Buchdruckerei in Bayern. Dort habe ich nicht nur das aktuelle Buch „Naturfotografie mit dem Smartphone“ besprochen, sondern auch mein großes Buchprojekt „Gefühl und Verstand“. Lies weiter, wenn du mehr wissen willst…

Besuch in der Druckerei

Ich habe meine Buchdruckerei in Bayern besucht. Im Alpenvorland hat sich die Familien-Druckerei Leonhart auf ökologische Druckverfahren spezialisiert. Aktuell wird sie mein kleineres Buchprojekt „Naturfotografie mit dem Smartphone“ drucken…

http://naturfotografie.jana-maenz.de/2019/03/05/besuch-in-der-druckerei/

Danke, Danke, Danke

Fotografie, Naturfotografie, Sachbuch, Smartphone, Taschenbuch

Hast du in den letzten Tage so eine Art Erdbeben unter deinen Füßen verspürt? Das war ich, als ich vor Freude über soviel Unterstützung für meine Crowdfindung Kampagne bei Startnext durch die Küche gehüpft bin.
So darf das gerne weiter gehen. Denn ich brauche noch viel Unterstützung…

Heute habe ich auch mächtig Unterstützung von Tobias Mochel bekommen, der einen Podcast betreibt. Es war bzw. ist ein sehr schönes Gespräch über Fotografie, Gott und die Welt und natürlich mein Buchprojekt geworden. Hört mal rein… (im Übrigen mein allererster Podcast)

https://soundcloud.com/ohokay-321019180/mehr-telefonieren-buchautorin-und-fotografin-jana-manz-und-naturlich-richtig-gute-themen-0152019

Bitte unterstütze mein neues Buchprojekt bei Startnext

Naturfotografie mit dem Smartphone 98 kreative Tipps und Tricks für passionierte Hobbyfotografen


Naturfotografie mit dem Smartphone: 98 kreative Tipps und Tricks für passionierte Hobbyfotografen


Meine lieben Blogleser,

mein neues Naturfotografie-Buch fängt mit dem Satz an:

Dass das Smartphone als Kamera die Fotografenwelt spaltet, ist bereits ein alter Hut. Für die einen ist die Immer-dabei-Kamera das Mittel für kreative Fotografie schlechthin, für die anderen ist schon allein die erzielbare Qualität indiskutabel. Ich habe mich für die kreative Seite entschieden und zeige, wie du dein Smartphone für Natur- und Landschaftsfotografie einsetzen kannst.

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Ich möchte eine Lanze für die Smartphone-Fotografie, vor allem der Naturfotografie mit dem Smartphone brechen. Immer wieder wird mir gesagt „das ist ja keine richtige Kamera“. Ich bin manchmal erstaunt darüber, wie heftig darum gestritten wird. Denn ist das so? Was ist richtig oder falsch. Dabei wissen wir alle, dass es nicht wirklich auf die Technik oder die Marke ankommt. Es ist immer der Fotograf, der das Bild macht. Die Frage ist, wie kannst du mit den Schwächen der Smartphone-Kamera kreativ umgehen? Trotz der Einschränkungen macht das Fotografieren mit dem Handy viel Spaß. Es ist fast immer zur Hand und dabei leicht und handlich zu bedienen.

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In meinem neuen Sachbuch möchte ich meinen Lesern zeigen, welche Möglichkeiten eine Handykamera bietet. Wie man das Weitwinkelobjektiv und den Makromodus in der Naturfotografie optimal einsetzen kann. Dabei ist das Buch keine reine Fotoschule: Es geht mir auch um die weichen Themen wie Abschalten vom Alltag, Leichtigkeit in der Fotografie und mache mir Gedanken um unseren Umgang mit Fotos in der Social-Media-Welt.

Wie auch schon in „Naturfotografie mal ganz anders“ geht es nicht nur um die Fotografie alleine. Und das macht sie so spannend und vielfältig.

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In diesem Sinn, schau mal rein in die Vorschau und unterstütze mein Buchprojekt bei Startnext. Mithilfe der Crowdfunding Kampagne kann ich mit den Vorbestellungen die Druckkosten bezahlen. Kommt mehr Geld zusammen, dann kann ich auch die Auflage erhöhen und ein weiteres Lektorat in Auftrag geben.

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Hier geht es zu deiner Unterstützung

Ich habe für jeden Geldbeutel ganz unterschiedliche Dankeschöns zusammengestellt und bin für jede, noch so kleine Unterstützung, total dankbar.

Vom „Guten Karma“ (5,-€), über das gedruckte Buch (22,-€) bis hin zu einem ganz persönlichen Naturfotografie-Einzelworkshops (390,-€) ist für jeden etwas dabei.

Und wenn du das Buch selber nicht brauchst, es ist auch ein wunderbares Geschenk zum Geburtstag. Weihnachten kommt bestimmt auch bald wieder. Es wäre auch ganz toll, wenn du von meiner Crowd im Familien- und Freundeskreis erzählst. Wenn du magst, teile meine Kampagne auf deiner Webseite oder im Social-Media.

Du kannst auch gerne mein Video teilen…

100% Hotter: Vintage-Linsen

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das Jahr fängt fotografisch richtig gut an. Kannst du dich erinnern, vor knapp einem Jahr, habe ich mit dem Trioplan100 angefangen zu experimentieren und auf meinen letzten Reisen fast ausschließlich mit dem Vintage-Objektiv fotografiert. Vor allem in der bergigen Nord-Toscana haben sich dadurch ganz andere Sichtweisen und Motive ergeben. Künstlerisch ist das Objektiv kaum zu toppen.

Vielleicht interessierst du dich ebenfalls für diese ausgefallenen Gläser? Oder hast du Lust es mal auszuprobieren? Dabei ist es egal, ob du mit den neuen Objektiven oder dem sogenannten „Altglas“ spielst. Mit dem Unterschied, dass letzteres oft die preisgünstigeren Alternativen sind, du aber meistens einen Adapter brauchst. Nichtsdestotrotz, ein Vintage-Objektiv ist auf jeden Fall etwas Besonderes.

Und aus diesem Grund möchte ich dir ein ganz besonderes Buchprojekt ans Herz legen.


Eisbokehs – Trioplan100, Nikon D750

Als ich meinen letzten Newsletter zum Thema „Naturfotografie mit dem Smartphone“ schrieb und meine Leser fragte, ob sie dieses Werk auch als gedrucktes Buch haben möchten, packte mich spontan die Idee, eine Crowdfunding für die Druckkosten einzurichten. Sozusagen als kleine Übung für mein großes Naturfotografiebuch „Gefühl und Verstand“, dass im Laufe des Jahres kommen soll (näheres dazu in der nächsten Atelierpost). Und so surfte ich bei Startnext und schaute, welche Projekte gerade online sind und welches ich gerne unterstützen würde.

 Von Fotografie, über Literatur bis hin zu ökologischen/sozialen Projekten finde ich dort immer wieder spannende Vorhaben. In den letzten Jahren habe ich dort schon viel unterstützt und fast alle Projekte sind erfolgreich finanziert wurden.

 Auf meiner Suche entdeckte ich das Buchprojekt „Vintage-Objektive an Digitalkameras und es stellte sich heraus, dass es mein Kollege von der c’t digitale Fotografie, Bernd Kieckhöfel zusammen mit dem Magazin DOCMA initiiert.

Leider sieht es mit der Unterstützung noch ein wenig mau aus und da ich das Projekt ganz wundervoll finde, möchte ich dich um deine Unterstützung bitten. Vielleicht magst du es auch deinen Fotofreunden weiterempfehlen, sodass die benötigten 100 Unterstützer zusammenkommen.

Eisgras – Trioplan100, Nikon D750

Sei versichert, wenn du das Projekt unterstützt und es wird nicht erfolgreich finanziert, dann bekommst du deine Investitionssumme komplett erstattet. Viele haben vielleicht an dieser Stelle bedenken und würden so ein Projekt deswegen nicht unterstützen. Crowdfunding, insbesondere bei Büchern oder Musik-CDs bedeutet nichts anderes, als dass man Geld für die Produktionskosten, in diesem Fall für die Druckkosten, einsammelt. Wichtig ist zu wissen, Crowdfunding hat nichts mit einer Spende zu tun. Im Gegenteil. Zudem muss man sich als Starter offiziell autorisieren und zum anderen muss man die Finanzierungssumme versteuern. So ist ein Betrug ausgeschlossen. Ich möchte in diesem Monat auch mein Buchprojekt „Naturfotografie mit dem Smartphone“ bei Startnext starten.

Bis dahin würden Bernd und ich mich freuen, wenn du sein Buchprojekt unterstützten würdest.

Vintage-Objektive sind weniger für den Massenmarkt gedacht und dementsprechend ist dies ein Buch für Objektivliebhaber der besonderen Art. Auch wenn du es an dieser Stelle noch nicht ausprobiert hast, habe ich die Hoffnung, dich mit meiner Begeisterung anstecken zu können. Vielleicht entdeckst du durch dieses Buch eine neue Leidenschaft?

 Zum Beispiel sind alle Fotos in diesem Artikel mit dem Trioplan100 gemacht. Ich verspreche dir, auch wenn du sowie ich am Autofokus hängst und all die Vorzüge eines modernen Objektives genießt, ist das Fotografieren mit einer Vintage-Linse ein besonderes Erlebnis.

So, nun möchte ich mich verabschieden. Es wird Zeit den schönen Winterabend zu genießen.

 Alles Liebe und eine wunderbare Woche,

Jana

 PS: Wenn Du Fragen hast, dann ruf mich an oder schicke mir eine E-Mail.

PS: Es gibt noch ein paar wenige Monatskalender  2019. Jetzt im Doppelpack sparen.