Neu 2018 Experimenteller Foodfotografie Workshop

Küchenexperimente: Kreative Foodfotografie, Produktfotografie

Du möchtest lernen wie man kunstvoll eine Orange ins Wasser fallen läßt? Du möchtest wissen, wie Wassersplashes mit Erdbeeren im Glas entstehen? Du möchtest ausprobieren, wie eine Kiwi im Dunkeln leuchtet? Du möchtest gerne mit Trockeneis arbeiten und einen Kürbis Feuer spucken lassen? Du liebst es, geduldig im Fotostudio zu stehen und die Experimente immer wieder auszuprobieren? Du scheust dich auch nicht davor, nass zu werden und das Set zu putzen?

Dann freue ich mich, dich in meinem Experimentellen Food- und Produktfotografie Workshop begrüssen zu können. Denn hier geht es heiß her. Es wird nass, es wird sehr kalt und heiß, es wird schmutzig – aber wir haben ganz viel Spaß und Freude!!!

Experimente aus der Küche
– ein kreativer Food- und Produktworkshop

Bekannt aus c’t Digitale Fotografie

Termin 1: Fr. 15.06. – So. 17.06.2018
Termin 2: Fr. 16.11. – So. 18.11.2018

Workshop Küchenexperimente

Vom digitalen Wandel…

Rügen, Ostsee, Naturfotografie, Workshop, Fotoreise, Insel, Naturfoto

und was er für mich bedeutet.

Ich habe heute Morgen eine E-Mail zum Thema Digitalisierung erhalten. Unter anderen wurde darin thematisiert, das es heutzutage völlig out sei, innerhalb des Unternehmens über E-Mails zu kommunizieren, stattdessen würde man Apps wie Slack verwenden. Ebenso ging es um Begriffe wie Big Data, um den Erfolg eines Unternehmens zu messen. Beim Lesen merkte ich, wie ich mich innerlich zurückzog und am Ende den Rest nur noch überflog.

Eigentlich bin ich ein sehr interessierter Mensch gegenüber neuen Technologien. 1992 brachte mein Vater den ersten Windowsrechner 3.11 inkl. Scanner und Farbdrucker nach Hause und schenkte mir 12 Disketten mit Corel Draw. 1998 bastelte ich an meiner ersten Homepage und 2006 war ich schon Mitglied bei Facebook, wo andere noch nicht einmal den Namen der Plattform gehört hatten. Heute, wo man neben der Geburtsurkunde auch ein Facebook-Login hat und es zum Massenmedium geworden ist, bin ich schon seit 2 Jahren wieder draußen. Und es hat sich herausgestellt, dass man auch ohne FB sehr gut leben kann.

Um auf die E-Mail von heute Morgen zurück zu kommen: Nach wie vor interessiere ich mich für neue Techniken und Ideen, aber ich bin Müde geworden, alles auszuprobieren und mitzumachen. Als vor Weihnachten eine Welle durch Whatsapp und Co ging und scheinbar jeder von Instagram zu Vero gewechselt ist, habe ich mir nicht einmal mehr die App angeschaut.

Warum ist das passiert? Was ist heute anders?

Ich habe überlegt, was der Grund für mein Desinteresse ist, weil es doch so gar nicht zu mir passt. Nun, zum Einen hat es handfeste Zeitgründe. Schon alleine sich in eine neue Technologie einzuarbeiten und zu schauen, ob man sie so verwenden kann, wie man es braucht, ist ein großer Kraftakt. Je nach dem wie schwierig die Software aufgebaut und zu bedienen ist, umso länger braucht es. Diese Zeit bin ich heute nicht mehr bereit zu investieren, wenn nicht von Anfang an klar ist, dass es mir einen Nutzen bringt.

Ein Beispiel: Bis vor 3 Jahren hatte ich eine analoge Buchhaltung, die aus ganz viel Papier bestand. Ich hatte keinen Überblick über monatliche Einnahmen und Ausgaben und am Ende hatte ich den Ärger, dass ich wegen 200 Eur mehr aus der Kleinunternehmerregelung geflogen bin. Das hat viel Ärger und finanziellen Verlust für mich bedeutet. Damals recherchierte ich, wie ich zukünftig meine Buchhaltung besser händeln könnte und fand die Lösung Debitoor. Ich arbeitete mich mühevoll ein. In vielen Punkten war ich scheinbar der Kunde, der Debitoor als grüne Banane gekauft hatte und erst bei mir reifte, indem ich ständig mit technischen Problemen mit dem Support in Kontakt stand. Dieser wiederum war nicht besonders gut, aber ich biss mich durch. Heute habe ich eine rein digitale Buchhaltung, habe einen Überblick über meine Ein- und Ausgaben und kann meine vierteljährliche Umsatzsteuervoranmeldung direkt über die Software an das Finanzamt senden.

Damals dachte ich, wenn nun mein Steuerberater nicht mehr meine gesammelten Belege abtippen muss und er eine gut gepflegte Buchhaltung in sein Steuerprogramm automatisch importieren kann, dass ich dadurch auch finanzielle Einsparungen habe. Doch am Ende kam nicht einmal das bei rum, im Gegenteil. Man versuchte zusätzlich seitens des Steuerberaters mir die Einarbeitungszeit der Steuerberaterin in Debitoor zu berechnen, denn wie ich erfuhr, hatte noch niemand damit gearbeitet und ich war die erste Klientin. Ich war frustriert.

Das Einarbeiten in Debitoor meinerseits inkl. der vielen technischen Problemen hat mich Monate gekostet. Debitoor kostet monatlich eine Menge Geld und statt Geld- und Zeit einzusparen, hat mich die Umstellung von analog auf digital mehr gekostet, als das es Vorteile gebracht hat. Natürlich mache ich es weiter, jetzt hat sich ein Workflow eingestellt, aber ich wäre nicht bereit, die Umstellung noch einmal auf eine andere Software auf mich zu nehmen. Mittlerweile bin ich schon angepisst, wenn sich mein Workflow durch angebliche Neuerungen in der Software verändert und ich mich wieder anpassen muss – ohne dass es wirklich einen Vorteil bringt. Die Zeiträume, in denen sich Technologien verändern, werden mir zu schnell.

Das war der eine Grund. Der andere ist ein ganz anderer: nämlich meine Mitmenschen. Wenn wirklich etwas gut ist, dauert es trotzdem sehr lange, bis es von anderen angenommen und selbstverständlich bedient werden kann. Bis heute können viele Menschen keinen PC in seinen Grundlagen bedienen. Oft scherze ich, das ich statt einer Bildbearbeitungsschulung doch eher einen Grundlagen-PC-Kurs geben sollte. Denn ohne dieses Wissen sind auch weiterführende Anwendungen schwierig. Wenn man bedenkt, wie lange es PCs schon gibt, ist es traurig zu sehen, wie die Realität aussieht.

Aber es gibt noch weitere Nachteile seinen Mitmenschen voraus zu sein. Oft kommen Modeerscheinungen in die Provinz, die schon lange keine mehr sind. So hat zum Beispiel das Fotostudio in meiner Region neuerdings angefangen, Babys und Portraits in einer Stilrichtung zu fotografieren, die ich in der Art und Weise vor 10 Jahren gut fand. Jetzt erst ist es bei uns angekommen. Ich persönlich würde es nicht mehr anbieten wollen, weil ich es als altmodisch und langweilig empfinde.

Dafür habe ich zu kämpfen, meine Art der Fotografie, in der man Zeit mitbringen muss und zusammen in die Natur geht, in der Region bekannt zu machen. Immer wieder bekomme ich Anrufe, ob ich nicht mal schnell im Fotostudio ein paar Familienbilder machen könnte. Und wenn ich dann erkläre, dass ich kein Fotostudio habe und wir zusammen in die Natur gehen und dort die Bilder in entspannter Atmosphäre entstehen, wird das nicht gewollt. Dabei finde ich das so schade. Ich möchte den Menschen vor meiner Kamera ein wenig kennen lernen, Gespräche führen. Authentische Bilder entstehen nur, wenn ich ein Gefühl für die Porträtierten bekomme. Wenn Sie sich auch auf mich einlassen, entspannt sind und aus ihrer alltäglichen Umgebung heraus kommen.

Mein Mentor Klaus Präkelt, der leider vor ein paar Jahren gestorben ist, ist vor jedem Portrait mehrfach zu den Leuten gefahren, nur um sich mit ihnen zu unterhalten. Erst beim dritten oder vierten Termin hat er seine Kamera mitgenommen und die Fotos gemacht. Er hat viel Zeit in seine Porträtserien gesteckt. Ich würde ebenso gerne zumindest ein persönliches Vorgespräch vereinbaren, doch das war bisher nicht realisierbar, da viele meiner Kunden aus der Region kommen und nicht vor Ort sind. So ist es jedes Mal ein Blind Date für mich, wenn ich zum Fotoshootingort anreise.

Auch wenn meine Art der Fotografie nicht wirklich neu ist – es wird ja vor allem in den westlichen Großstädten schon seit Jahren praktiziert – ist es in meiner Region immer noch  unbekannt und erklärungswürdig. Beruflich und monetär wäre es besser für mich, dass althergebrachte zu praktizieren. Doch das würde sich nicht richtig für mich anfühlen.

Und dann muss ich wieder innerlich lachen, wenn ich dann E-Mails zu den Themen des digitalen Wandels zu bekommen. Vieles davon haben meine Mitmenschen in meiner Umgebung noch nie gehört, geschweige denn ausprobiert und jetzt wird schon vom Wandel gesprochen. Von einer Elite, die in ihren Blasen schweben, in futuristischen Coworking Spaces arbeiten, während vor Ort das Wort „Homeoffice, Skype und Teamviewer“ immer noch bei Unternehmen Schweißausbrüche fördert und abgelehnt wird. Vieles passt für mich nicht mehr zusammen, die Welten in der wir uns bewegen, driften immer weiter auseinander.

Ich müsste mich dringend in neue Bildbearbeitungsprogramme einarbeiten, weil ich jetzt schon merke, dass viele User von Lightroom aufgrund des Abomodells abwandern und sich andere Programme suchen. Gerade in den letzten Monaten wurde ich gefragt, ob ich nicht diese oder jene Bildbearbeitungssoftware unterrichten könnte. Doch bisher konnte ich es nicht realisieren, weil mir schlicht die Zeit fehlt, mich woanders einzuarbeiten. In Lightroom arbeite ich seit 8 Jahren. Wie soll ich diese Erfahrung in kürzester Zeit woanders einbringen? Und welche von diesen Programmen sind zukunftsweisend und keine Eintagsfliegen? Um eine Software gut zu kennen, muss man täglich darin arbeiten. Bei einer Schulung geht es ja nicht darum, nur die Funktionen zu erklären, sondern die Hintergründe und Probleme aufzuweisen und zu erklären, warum was nicht funktioniert und worauf man achten sollte. Viele Probleme in Lightroom kenne ich, weil sie in Schulungen auf anderen Rechnern und Betriebssystemen aufgetreten sind.

Im Moment wandelt sich vieles. Jetzt zu schauen, wohin es gehen könnte, ist sehr schwierig. Was macht man mit, was ist zeitvergeudend? Fragen die ich mir täglich stelle und auf die es keine einfachen Antworten gibt.

Wie geht’s du mit diesen Fragen um? Hast du eine Lösung?

Aktuell 2018: [Smartphone-] Fotokurs für Kids – Kindergeburtstag mal ganz anders!

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Du möchtest einen Kindergeburtstag mal ganz anders gestalten?

Smartphone Fotospaziergang mit vielen Tipps & Tricks für bessere Fotos

Ich biete Smartphone-Fotospaziergänge bis max. 5 Kinder/Jugendliche an. Die Spaziergänge dauern ca 2 Stunden. Treffpunkt ist normalerweise die Schiffsmühle bei Grimma, ich komme aber auch gerne im Muldental an einen Ort deiner Wahl. Die Kinder sollten mindestens 10 Jahre alt sein und ein eigenes Smartphone/Kamera besitzen und gerne damit fotografieren.

Kosten: 99 Eur inkl. 19% MwSt zzgl. Fahrtkosten (Dauer: 2 Stunden, max. 5 Kinder)

Letztens war ich mit fünf coolen Mädchen an der Mulde unterwegs und wir hatten richtig viel Spaß zusammen. Du kannst meinen Kurs als Gutschein zur Kommunion oder zum Geburtstag verschenken.

In meinen Smartphonekursen gehe ich nicht nur auf die Fotografie und Bearbeitung mit Apps sein, sondern kläre auch gerne über Risiken über die Veröffentlichung von Fotos in den sozialen Netzen auf.

Melde dich einfach bei mir, wenn du einen Smartphonekurs für dich, deine Familie oder Kinder buchen möchtest. Gerne auch unter der Woche, am Wochenende und an einem Ort der Wahl.

Und nicht nur zum Geburtstag. Du kannst mich auch gerne als Ferienkurs anfragen!

Ich freue mich auf dich und deine Kinder!

Hinweis: Die Smartphone-Spaziergänge finden regulär in der Natur bei jedem Wetter statt. Bei ganz schlechtem Wetter müssen sie auf einen anderen Termin verschoben werden.

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Frühjahrsputz für deine WordPress Webseite

Bildquelle: Hand image created by Freepik

Endlich ist es Frühling geworden und es ist Zeit für deinen Webseiten-Frühjahrsputz. Besitzt Du so wie ich einen WordPress-Blog? Egal wie alt dieser Blog ist, einmal im Jahr solltest Du aufräumen und alte Daten löschen.

Doch wie geht man besten vor? Bevor Du überhaupt anfängst, mache bitte unbedingt eine Datensicherung deiner Datenbank. Bist Du so wie ich bei dem Provider All-Inkl, dann kannst Du mithilfe von Cronjobs nicht nur täglich deine Datenbank sichern, sondern auch per Link „http://www.ihreDomain.de/backup/db_backup.php“

Ansonsten brauchst Du ein Plugin wie BackUpWordPress. Wie man das einrichtet, hier findest Du weitere Infos.

Mein Tipp: Richte möglichst täglich ein Datenbackup ein. Nicht alle Provider halten Sicherungen vor, sodass Du im Notfall oft keine Datenbanksicherung einspielen kannst und deine mühevoll erstellten Inhalte leider verloren sind.

Hast Du deine Datenbank gesichert, kann es loslegen.


1. Räume deine Bilder auf!

Natürlich musst Du das nicht per Hand tun. Es geht vor allem darum, die Bilder zu finden, die keine Referenz mehr zu einem Artikel haben, weil der vor langer Zeit gelöscht wurde. Dafür brauchst Du das Plugin Image Cleanup Nicht mehr verwendete Bilddaten verbrauchen viel Speicherplatz auf deinem Server und stehen als Referenz in der Datenbank, die dadurch immer größer wird. Lösche aber nicht alle auf einmal. Schau ob nicht doch das ein oder andere Bild im Header genutzt wird und nach dem Löschen verschwunden sein könnte. Ein bisschen Handarbeit gehört leider dazu…

2. Aktualisiere deine Plugins!

Jetzt wird es Zeit, alle deine Plugins zu aktualisieren. Schau mal, welche zur Aktualisierung angezeigt werden. Im Übrigen solltest Du das regelmäßig tun, denn veraltete Plugins sind gerne ein Einfallstor für Viren und Trojaner. Vergiß auch nicht deine WordPress-Installation upzudaten!

Ein Hinweis: Aktualisiere nicht sofort nach Erscheinen, warte ein paar Tage bis andere die Fehler gemeldet haben. Manchmal sind Aktualisierungen fehlerbehaftet, sodass es zu Fehlermeldungen auf deiner Webseite kommt. Daher habe ich auf meiner Festplatte immer eine ältere Version liegen, sollte es zu diesem Problem kommen. Dann kann ich die Aktualisierung rückgängig machen. Ein anderes Problem ist, dass eine Plugin-Aktualisierung manchmal eine andere nach sich zieht. So habe ich unlängst mein Woocommerce-Shop-Plugin aktualisiert, woraufhin ich eine neue Version meines Themes benötigte. Daher ist es wichtig, ein Theme zu haben, das weiterhin vom Hersteller aktualisiert wird.

Wenn Du diese Hinweise berücksichtigst und Du eine aktuelle Datenbanksicherung hast, sollte dem Aktualisieren der Plugins nichts im Wege stehen!

3. Lösche Plugins bzw. deren Reste in der Datenbank!

Es kommt schnell vor, das man mal eben ein Plugin installiert, testet und wieder löscht. Manche Plugins kommen auch in die Jahre und werden dann gelöscht. Bei jeder Installation werden die Daten in die Datenbank gespeichert. Bei jedem Löschen bleiben Reste in der Datenbank bestehen. Diese gilt es nun zu löschen und die Datenbank zu bereinigen. Dafür gibt es das Plugin WP-Optimize sowie das Plugin WP-Sweep Ich habe bei meinem Aufräumen auch beide hintereinander verwendet, weil jedes Plugin noch andere Datenreste gefunden hat. Bevor Du aber bereinigst, hast Du deine Datenbank-Sicherung erstellt? Denn beim löschen können dir auch WP-Funktionen kaputt gehen. Sei vorsichtig und gehe immer in kleinen Schritten vor.

Der Vorteil dieser Plugins ist, dass sie nicht nur Pluginreste entfernen, sondern auch Spam-Kommentare und Artikel-Revisionen. Revisionen sind in WordPress die letzten Artikelversionen. Hast Du einen Artikel mehrfach überarbeitet, hat er auch mehrfache Revisionen. Diese vergrößern unnötig deine Datenbank und können gelöscht werden, sofern es nicht für dich wichtig ist, diese als „Beweismittel“ aufzuheben, vor allem wenn Du mit mehreren Redakteuren und Autoren arbeitest.

4. Lösche bzw. repariere Deadlinks!

Im Internet kommt es täglich vor, das Webseiten gelöscht und geändert werden. Hast Du darauf in einem Artikel gelinkt, dann kommt es zu Fehlermeldungen. Das ist nicht schön für deine Leser. daher solltest Du überprüfen welche Links noch gehen und welche nicht. Dabei hilft dir die Webseite http://validator.w3.org/checklink oder das Plugin Download Broken Link Checker Hier kannst Du tote Links aufstöbern und eventuell in deinen Artikel reparieren, wenn Du über Google herausfindest, ob die verlinkte Seite eventuell umgezogen ist.

5. Lösche alte ungenutze Themes!

Du kannst deine Datenbank noch weiter verschlanken, wenn Du ungenutzte WordPress-Themes löschst. Behalte nur dein Aktuelles.

Und wie geht es weiter?

Nach dem Aufräumen ist vor dem Aufräumen. Jetzt heißt es, die oben genannten und installierten Plugins wieder zu deaktivieren und eventuell zu löschen. Schreibe dir eine Info zum nächsten Jahr, welche Plugins Du beim nächsten Frühjahrsputz benötigst.

Wenn Du ein bisschen Zeit hast, dann kontrolliere ob deine Informationen über dich, deine Kontaktdaten etc. noch aktuell sind. Wie geht es deinem Impressum und deinem Datenschutz – alles aktuell?

Und wenn Du schon mal dabei bist, sind deine Artikel aktuell oder gibt es welche die Du überarbeiten oder löschen solltest?

Hast Du noch ein bisschen mehr Zeit? Überlege mal wo Du überall im Internet registriert bist und Du die Webseiten schon seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr besucht hast. Ich habe mich überall abgemeldet (z.B. Xing, LinkedIn etc.), was ich schon lange nicht mehr genutzt habe und nie gebraucht habe. Manchmal weiß ich schon gar nicht mehr, wo ich überall registriert bin. So kam es schon vor, das ich mich neu registrieren wollte und die Webseite vermeldete, dass es einen Nutzer mit meiner E-Mail schon gibt. Ehrlich? Ich konnte mich nicht daran erinnern…

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig mit deinem Frühjahrsputz helfen… und denke daran, nur eine gepflegte Seite mit aktuellen Inhalten wird gerne besucht und gelesen!

Bei Fragen rund um WordPress

… speziell wenn es sich um Updates, BackUps, Überarbeitungen, Schulungen, akute Probleme, laufende Betreuung oder ähnliches handelt, empfehle ich mich gerne bei dir… Ruf mich an oder schreibe mir eine E-Mail

Romantische Paarfotografie in der Schwangerschaft

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Endlich wird es Frühling und damit beginnt auch wieder die Zeit, wunderschöne Portraitfotoshootings in der Natur zu machen. Und was gibt es Schöneres, als ein verliebtes Pärchen während der ersten Schwangerschaft einen Tag lang zu begleiten.

Laß mich dir eine wunderbare Fotogeschichte erzählen…

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Du möchtest dich auch mit mir treffen, um deine Geschichte zu erzählen? Ob romantische Paarfotografie, Schwangerschafts-Portraits, Kinder- und Familienfotografie,  ich freue mich auf dich. Ruf mich einfach zu einem Vorgespräch an. Vorab kannst du schon einmal auf meiner Fotoshooting-Seite stöbern gehen. Dort findest du auch meine Journale „Romantische Paarfotografie“ & Kinder- und Familienfotografie  mit Preisen und weiteren Informationen. 

Kaufentscheidung: Spiegelreflex- oder Spiegellose Systemkamera?

Bildbesprechung vom Profi: So fotografierst du besser

Oft werde ich gefragt, welche Kamera man sich anschaffen könnte. Das ist keine leicht zu beantwortende Frage, denn es liegt an vielen Faktoren. Es gibt viele Pro und Kontras für beide Systeme, sodass es keine eindeutige Empfehlung geben kann. In meinen Kursen habe ich in den letzten Jahren viele unterschiedliche Modelle kennen gelernt und ich musste mich technisch mit Ihnen beschäftigen. Ich konnte einen Trend in meinen Kursen feststellen: Nur noch ganz wenige Kursteilnehmer kommen mit einer DSLR. Bei vielen neuen (Spiegellosen-) Modellen habe ich innerlich geflucht, wobei ich immer im Hinterkopf haben musste, dass ich gerade eine Hobbykamera erklären muss und sie nicht mit einer Profi-Vollformatkamera vergleichbar sein kann.

Wofür brauchst du die Kamera?

Das ist im ersten Schritt auch wichtigste Frage: Wofür brauchst du die Kamera. Hast du Ambitionen, beruflich damit zu arbeiten, dann sollte es eine Kamera im Semi- bis Professionellen Bereich sein. Dann ist auch die Frage beantwortet: Vollformat oder nicht. Denn Vollformat ist beruflich eine Grundvoraussetzung, vor allem wenn man für Agenturen arbeiten möchte. Vollformat gibt es für beide Systeme (auch wenn die Auswahl hier nicht so groß ist), sodass hier ein weiteres Kriterium ins Spiel kommt: Die Auswahl der Objektive.

Für welches Modell gibt es vollformattaugliche Objektive? Nicht alle Hersteller haben ein ausreichend gutes Angebot, denn für jede fotografische Spezialisierung braucht man sein Objektiv. Des Weiteren muss man beachten, kann man eventuell vorhandene Objektive mitnehmen? Bei einem Umstieg von einer älteren DSLR auf eine neue Spiegellose ist das mitnehmen der Objektive meistens nicht möglich. Hat man aber tolle ältere Objektive, die es in der Qualität heute nicht mehr gibt, dann würde ich persönlich weiterhin bei einer Spiegelreflexkamera bleiben.

Was spricht für eine Spiegellose Systemkamera?

Ich muss gestehen, optisch sind die neusten Modelle wirklich eine Augenweide. Ich mag das Retrofeeling. Wenn ich meine Schüler befragte, warum sie umgestiegen sind, war überwiegend das leichte Gewicht ein Kriterium. Da muss ich gestehen, dass ich mir auch wünschen würde, dass meine Nikon nur 300gr wiegt, denn auf die Dauer ist das Gewicht vor allem auf Wanderungen und Reisen ein wichtiges Argument.

Die nicht vorhandenen Auslösegeräusche durch das Klappen des Spiegels wurden als weiteren Grund genannt. Wer gerne in Kirchen fotografiert, weiß, wie laut DSLRs beim Auslösen sind. Wenn man beruflich Hochzeiten fotografiert, kann das schon mal den Ärger des Pfarrers auf sich ziehen. Hinzu kommen Funktionen, die nach wie vor bei den Spiegelreflexkameras nicht vorhanden sind. Ich vermisse bis heute eine interne GPS-Funktion als Landschaftsfotografin. Mein altes GPS konnte ich beim Umstieg von der NikonD700 auf D750 aufgrund anderer Anschlüsse mal wieder nicht mitnehmen, sodass ich mich heute damit behelfe, ein Smartphonefoto zu machen, um die Koordinaten zu haben. Ein neues GPS wollte ich aus Umwelt- und Kostengründen nicht kaufen. Meine Kiste mit Zubehör ist bei jedem Umstieg auf ein neues Modell gewachsen und ich bin unglücklich über den Elektroschrott, der eigentlich noch funktioniert.

Spiegellose haben den Vorteil, dass sie in der Kamera viele Funktionen anbieten: GPS, integrierte ND Filter, Hyperfokaldistanz, Fokuspeaking, Sicht bei Nacht, Schärfentiefe sichtbar, 100 % Anzeige etc. Die Fuji-Kameras sind für ihre wunderbaren Profile (in Lightroom würde man sie Presets nennen) bekannt. Zudem haben die Spiegellosen oft ein aufklappbares Touchdisplay, worüber man navigieren kann. Ich weiß, das viele meiner Schüler diese Funktion lieben, ich persönlich bin absolut kein Fan von Touchdisplays, vor allem wenn ich in einem Workshop Kompositionen/Linienführung besprechen will und dafür Ausversehen das Display mit dem Finger berühre und dabei die Kamera so verstelle, dass man hinterher nicht weiß, was sich verändert hat bzw. es nicht wiederfindet. Das ist mir alles passiert, sodass ich persönlich auf diese Funktion gerne verzichte.

Was auf der einen Seite ein Segen ist, kann gleichzeitig ein Fluch sein: Zu viele Funktionen und unüberschaubare Menüs können einen zur Weißglut bringen. Vor allem wenn man sie nicht wiederfindet, weil sie sich aus einer Kombination von Einstellrad und gedrückten Button besteht und man sie nicht im Menü findet. Aber das kann einem auch an einer Spiegelreflexkamera passieren. Wobei meine Erfahrung ist, dass die Menüs der DSLRs nicht so überfrachtet sind, wie bei den Spiegellosen, eben weil sie nicht so viele Funktionen anbieten.

Warum ich nicht auf eine Spiegellose Systemkamera umsteige

Vielleicht gehöre ich zu den ewig gestrigen, aber ich persönlich würde nicht von meiner DSLR auf eine Spiegellose umsteigen wollen. Vor genau 5 Jahren hatte ich die Fuji ausführlich getestet und ich hatte gehofft, dass die Kameras im Laufe der Jahre besser werden. Das sind sie auch, aber immer noch nicht so, dass ich sie beruflich verwenden wollte. Nach wie vor warte ich ab, wie sich der Markt entwickelt. Ich habe ja immer noch die Hoffnung, dass Nikon von seinem arroganten Image herunter kommt, auf Nutzer hört und DSLRs baut, die zukunftsweisend sind. Denn ich halte an den DSLRs nach wie vor fest, weil die Objektive und die Abbildungsleistung unschlagbar gut sind. Und ich liebe den großen Sucher, der für mich noch größer sein dürfte. Ich bin absolut kein Fan von den stromfressenden elektronischen Suchern. Übrigens ein Kontra für die Spiegellosen Systemkameras: Der sagenhafte Stromverbrauch. Während mein Akku bei normaler Leistung ohne Blitz über eine Woche hält, sind die Akkus oft schon nach wenigen Stunden aufgebraucht. Wenn ich in der Natur unterwegs bin, ein absolutes KO-Kriterium, zumal ich nicht 3-4 Ersatzakkus kaufen und zusätzlich eine Powerbank mit mir herumtragen möchte.

Eine solide einfache Kamera, ohne viel Schnickschnack, ohne Videofunktion mit guten Linsen ist mein Wunsch. Kameras die bezahlbar sind und gleichzeitig ihren Wert nicht nach kürzester Zeit verlieren. Das ist nämlich eines der größten Kontras der Spiegellosen Kameras: In immer kürzeren Abständen kommen neue Modelle auf den Markt, die nach einem Jahr nichts mehr wert sind. Die Objektive sind oft aus preiswertem Plastik und fühlen sich für mich persönlich nicht hochwertig an. Gleichzeitig kosten sie das mehrfache eines DSLRs Objektiv. Viele Modelle sind einfach nur Modeerscheinungen, deren Preis-Leistungsverhältnis nicht stimmt.

Kameras und Umweltschutz?

Wenn man die ganze Industrie (dazu gehören für mich auch die Smartphone, Tablets etc) betrachtet – auch im Zusammenhang mit Fastfashion, Fastfood – ist sie eine einzige Umweltkatastrophe. (Lesetipp: Die grüne Lüge: Weltrettung als profitables Geschäftsmodell) Doch wohin mit den alten Modellen, die oft noch gehen? Die meisten landen auf dem Müll oder in irgendwelchen Kellern.

Ähnlich wie bei den Smartphones wird einem suggeriert, jedes Jahr eine neue Systemkamera zu brauchen. Und ich kenne viele, die diese Trends mitmachen, die auch zwischen den Systemen wechseln und sich ständig neue Modelle kaufen, während die Qualität der Fotos nicht besser wird. Da hat man bei der einen Kamera noch nicht alle Funktionen kennen gelernt, da hat man schon das neuste Modell. So kommt man nie auf das nächste Level, nämlich die Kamera blind zu bedienen und sich kreativ der Bildgestaltung zu widmen.

Wenn du mich fragst, ich würde auch bei einem Neukauf oder einem Anfänger nach wie vor eine „altmodische“ DSLR empfehlen. Sie sind langlebig und trotzen den Modeerscheinungen. Noch langlebiger sind die guten Objektive auch wenn sie schwerer als die Plastikmodelle der Spiegellosen sind.

Kommen wir ein bisschen zurück zu den Wurzeln der Fotografie. Vereinfachen wir lieber. Und versuchen unsere Fotoausrüstung so lange zu nutzen wie möglich und nicht jedem Trend hinterherzujagen – vor allem der Umwelt zuliebe.

Entscheide nicht nur danach, wie viel eine Kamera kann, sondern wie gut sie es kann. Oft werden Spiegellose damit beworben, dass sie einen digitalen Verschluss bis 1/32.000 Sekunde anbieten (DSLRs mit dem physikalischen Verschluss bieten meist nur 1/4000 Sek/1/8000 Sek). Doch wusstest du, dass dir der elektronische Verschluss gar nicht viel bringt, weil durch den zeilenweisen Bildaufbau Verzerrungen bei bewegten Objekten auftreten können? Das ist ähnlich wie die ISO-Marketinglüge, denn wir wissen, dass bei fast allen Modellen mit Iso 4000 Schluss ist, weil das Bildrauschen eher Augenkrebs verursacht, als dass es ein gutes Foto ergibt.

Nun liegt es an dir, die Pro und Kontras durch den Kopf gehen zu lassen. Benutze deinen Verstand und überlege, was brauchst du wirklich. Ist es nur eine Modeerscheinung? Brauchst du eine bestimmte Marken-Kamera, um dich einer Gruppe dazugehörig zu fühlen?

Versuche dich für ein Modell zu entscheiden, dass du viele Jahre haben wirst und dass du gut bedienen kannst. Schaue nicht nur auf den Kamerabody selber, sondern auch wie langlebig das Zubehör vor allem die Objektive sind. Ein Objektiv kann dich ein Leben lang begleiten. Denke ebenso an die Bildbearbeitung, ob du nicht ein Update brauchst, um die neusten RAW-Formate einzulesen und hier weitere Folgekosten auf dich warten. Ein neues Kamerasystem verursacht oft höhere Nebenkosten, als man vorher kalkuliert hat.

Du siehst, eine Entscheidung ist nicht einfach. Aber vll. konnte ich dich zum Nachdenken anregen und das du nicht auf das nächste Marketingversprechen der Kameraherstellers reinfällst. Denn nach wie vor ist der Mensch hinter der Kamera entscheidend.

5 Tipps zur Fotografie von Frühjahrsblühern mit einem Vintageobjektiv

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Endlich, endlich scheint der Frühling Einzug zu halten. Dieses Jahr schien es länger zu dauern, als all die Jahre zuvor. Obwohl ich im Januar dachte, es kommt gar kein richtiger Winter mehr und dann erwischte es uns im Februar und März in voller Härte.
Doch wenn wir Glück haben, kommt jetzt richtig der Frühling, die nächsten tage soll es über 20° C warm werden und die Frühjahrsblüher werden über Nacht erblühen. Heute am Ostermontag habe ich den freien Tag genutzt, um im Südfriedhof in Leipzig und im Botanischen Garten fotografieren zu gehen. Seit einigen Monaten besitze ich das Vintage-Objektiv Trioplan100 von Meyer Optik Görlitz. Das ist keine Linse, mit der man mal eben schnell Fotos machen kann. Aus diesem Grund habe ich ein paar Tipps für dich zusammen gestellt, wie du mit diesem Objektiv wunderbare Fotos von Frühjahrsblühern und Blüten in der Natur machen kannst

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#1 Eine Besonderheit des Objektives ist, dass du einen Mindestabstand von über einem Meter zum Motiv einhalten muss, um das Objekt scharf zu bekommen. Das ist nicht immer einfach, gerade bei kleinen Frühjahrsblühern wie Krokus oder Sternhyazinthe. Bevor ich mich auf Augenhöhe mit der Blume begebe und mich auf den Boden legen, schätze ich ca einen Meter Abstand. Dann positioniere ich mich so, dass ich noch ein paar Zentimeter vor oder zurückweichen kann. Das Objektiv selber habe ich fest auf den Mindestabstand von ca 1 Meter eingestellt.

#2 Bevor ich das Motiv fotografiere beobachte ich die Umgebung. Gerade Frühjahrsblüher werden auf einem Rasen gerne von altem Laub und Ästen umgeben. Diese werden später auf dem Bild stören, sodass ich vor Ort aufräume und störende Gegenstände entferne.

Blumen, Botanischer Garten, Frühjahrsblüher, Frühling, Krokus, Leipzig, Trioplan 100 f2.8, Vintage-Objektiv, Vintagelense, meyer-optik-goerlitz#3 Jetzt ist es wieder etwas länger hell. Die schönste Zeit zu fotografieren ist am späten Nachmittag. Trotzdem stehen im Frühjahr viele Blumen im Schatten, auch wenn die Bäume und Büsche noch kein Laub haben. Achte auf den fallenden Schatten und woher die Sonne kommt. Möchtest du berühmten Bokehs – die den Objektiv so Eigen sind – im Bild festhalten, dann fotografiere gegen die Sonne und öffne die Blende auf f2.8. Achte auf einen homogenen Hintergrund (z.B. Licht das durch immergrüne Büsche wie Rhododendron fällt), sodass die Bokehs sich nicht von einer Überbelichtung ausfressen lassen und sich gleichmäßig ausprägen.

#4 Versuche dich auf eine Blüte zu konzentrieren, vor allem wenn man einen ganzen Rasen voller Krokusse und Co hat. Gibt es eine Blüte, die dir besonders auffällt? Die Aufgrund ihrer Farbe oder Wuchsform positiv heraus sticht. Wenn du mit dem 100mm Trioplan arbeitest, besitzt es die Eigenschaft eines Teleobjektives, mit dem du bei einer geöffneten Blende von f2.8 die Blüte optisch freistellen kannst. Achte darauf, dass es im Hintergrund keine dunkle Horizontlinie gibt, die dein Foto optisch durchtrennt. Das macht dein Bild unruhig.

Blumen, Botanischer Garten, Frühjahrsblüher, Frühling, Krokus, Leipzig, Trioplan 100 f2.8, Vintage-Objektiv, Vintagelense, meyer-optik-goerlitz#5 Der Fokus ist bei dem Trioplan100 nicht einfach zu finden. Für mich hat sich bewährt, die Blende und die niedrigste Entfernung fest einzustellen und durch den Sucher die richtige Schärfe zu finden. Dabei bewege ich mich leicht nach vorn oder zurück. Anschließend kontrolliere ich im Display, ob die Schärfe dort sitzt, wo ich sie hinhaben möchte. Oft mache ich zur Sicherheit ein zweites Foto, um hinterher am großen Bildschirm die Schärfe neu bewerten zu können. Wenn du lieber mit Stativ arbeitest, kannst du die Schärfe auch direkt über Liveview einstellen.


Probier es mal aus, bei deiner nächsten Fototour. Wenn du direkt von mir lernen möchtest, dann freue ich mich auf deinen Anruf. Gerne biete ich dir einen individuellen Fotokurs in der Natur an.

Wie sieht Erfolg aus?

Über die Leichtigkeit in der Fotografie

Wenn man selbstständig ist, dann weiß man, dass es Zeiten gibt, die schlecht laufen und andere, die gut sind. Wie lange welche Phase dauert ist genauso wenig vorherbestimmbar wie sie beeinflussbar ist. So habe ich in guten Zeiten immer Angst, dass sie vorbei sein könnte, ohne genug Geld beiseite gelegt zu haben, das man die finanzielle Eiszeit im Warmen gut übersteht. Im Moment befinden wir uns wieder in einer Eiszeit. Dass ich da nicht alleine drin feststecke, haben mir Gespräche mit Kollegen gezeigt. In Zeiten der Not hilft es zu wissen, dass es anderen nicht besser geht. Dann versucht man wenigstens nicht ständig sich dafür die Schuld zu geben, nicht genügend dafür getan zu haben, das es anders aussieht. Dabei sieht nach Außen hin alles ganz toll aus. Immer wieder bekomme ich gesagt, dass meine Homepage aussieht, als wenn ich ganz viel Erfolg hätte.

Woran macht man das fest, was ist überhaupt Erfolg? Wie misst man es, an schönen Bildern und Texten? Wenn man nach der Definition Erfolg sucht, erfährt man folgendes:

„Erfolg ist das Erreichen von Zielen, die man vorher definiert hat oder welche allgemein erstrebenswert sind.“

Mein Ziel meiner Selbstständigkeit war und ist, meiner Familie und mir ein würdevolles Leben zu schaffen. Meinem Kind eine gute Schulausbildung, Hobby etc. zu ermöglichen. Das ich von meiner Arbeit leben, meine Kosten decken und mir ab zu eine Kleinigkeit leisten kann. Meine Wünsche sind diesbezüglich nicht allzu groß, bin ich doch schon als Kind bescheiden aufgewachsen. Denn mir ist bewusst, das Erfolg nicht bedeutet, automatisch glücklich zu sein. Doch zum Thema Glück sollte ich mal einen eigenen Artikel schreiben…

Wenn ich mir meine Ziele anschaue, weiß ich, dass ich sie bisher nicht erreicht habe. Im Gegenteil, ich war schon des Öfteren kurz davor alles aufzugeben, weil es finanziell nicht reicht. Absicherung für die Altersvorsorge, Pflegeversicherung? Mal eben eine neue Kamera für meine Selbstständigkeit oder einen Zahnersatz finanzieren? Alles ist nicht möglich, es reicht für die laufenden Kosten wie KSK, Miete, Versicherungen, Steuerberater und Finanzamt. Ist das aber Erfolg?

Wenn ich mit Menschen rede, die eine Festanstellung haben, haben sie so meisten gar keine Vorstellung davon, welche Kosten ich jeden Monat als Selbstständige habe, und die ich in meinen Kursgebühren/Preisen abdecken muss und die abzüglich der Mehrwertsteuer abgeführt werden müssen.

Letztens hatte ich diesbezüglich eine spannende Diskussion im Freundeskreis. Ich schenkte einer Freundin eine Fotomappe (ähnlich wie im Kindergarten) ihres Kindes. Sie wollte mir die Materialkosten der Mappe bezahlen und ich sagte, sie soll sie stecken lassen, die Kosten der Mappe liegen bei rund 2 Eur.

Kaum sagte ich das, fing sie an zu schimpfen, warum denn der Kindergartenfotograf 25 Eur für eine Mappe nimmt. Ich sagte „Stopp“,  denn so darf man nicht rechnen. 25 Eur abzüglich 19% Mwst, abzüglich 2 Eur Materialkosten, abzüglich Zeit und Fahrtkosten (Zeit vor Ort die Bilder zu machen, Bilder bearbeiten, entwickeln lassen, Rechnung schreiben, Buchhaltung), abzüglich Abnutzung und Kauf von Fotoausrüstung, Versicherung, KK, RV etc.

Was bleibt bei 25 Eur übrig? Keine 3 Eur. Den Stundenlohn habe ich wohlweislich nicht ausgerechnet, der liegt weit untern einem Euro. Kaum schlüsselte ich es auf, guckte sie mich an und sagte: „Jana, das musst du unbedingt auf deiner Webseite veröffentlichen. Das war mir nicht bewusst!“

Dabei weiß ich, dass 25 Eur für eine Familie mit mehreren Kindern und Jobs mit Mindestlohn teuer ist. Würde diese Familie normal verdienen, hätte ich auch kein Problem die Mappe zu verkaufen.

Ich verstehe ebenfalls, dass es nicht mehr viele Menschen in unserem Land gibt, die sich Weiterbildungen leisten können. Auch ich würde gerne einen Kurs für mich besuchen. Alle reden von Wirtschaftswachstum und Vollbeschäftigung – doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Die Diskussion um die Essener Tafel hat das Dilemma endlich in die Öffentlichkeit getragen.

„Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind.“

Mir ist bewusst, dass ich mit meiner Dienstleistung am Ende der Schlange stehe und ein „Nice -“ statt „Must to have“ Angebot habe. Wie oft habe ich in den letzten Jahren ganze Nächte wach gelegen und überlegt, was ich anders machen kann.

Das die vielen gutgemeinten E-Mails aufhören, die meistens damit anfangen „Jana, du machst so tolle Fotos und ich würde so gerne einen Kurs bei dir besuchen aber du bist ja soooo weit weg.“

Dass das „soweitweg“ nur eine Floskel ist, merke ich daran, dass auch Kurse in der Nähe dieser Menschen nicht angenommen werden. Denn wenn man etwas wirklich will, dann würde man hinfahren oder man würde ehrlich schreiben, dass man sich die Kursgebühr nicht leisten kann oder will.

Doch ich mag diese E-Mails nicht mehr lesen, denn sie bezahlen meine Rechnungen nicht. Und ich frage mich, warum mir diese E-Mails überhaupt geschickt werden. Welche Gründe es dafür gibt. Ich würde bei anderen nie auf die Idee kommen, mich diesbezüglich so zu äußern, dass der andere sich ärgern muss.

„Im Leben geht es immer darum zu wachsen und sich zu verändern.“

In den letzten Tagen habe ich viele persönliche Gespräche geführt. Ich war traurig, dass ich meinen Kurs in Husum mangels Teilnehmer absagen musste. Ich hätte mich sehr gefreut. Aber ich habe heute auch versprochen, dass ich nicht aufgeben werde. Das ich diese Zeit überbrücken und für mein neues Fotoprojekt, welches im Herbst starten soll, nutze. Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine Neue.

Und ich hoffe, dass – solltest Du auch selbstständig sein und diesen Bericht lesen und es dir ähnlich gehen – du merkst, dass du nicht alleine bist, das wir alle ähnliche Sorgen, Nöte und Wünsche haben.

Das hinter einer professionellen guten Webseite nicht automatisch Erfolg steht, auch wenn ich es mir so sehr wünsche. Doch es ist mir wichtig, nach Außen mithilfe meiner Webseite zu zeigen wer ich bin und wie ich anderen mit meinen Kenntnissen helfen kann.

Vielleicht ist es an der Zeit, dass wir wieder mehr zusammen arbeiten und uns gegenseitig unterstützen.

Meine neue Liebe: Vintage Objektiv Trioplan100

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Wer mich kennen gelernt hat, weiß, dass ich wirklich nicht zu den Objektiv-Sammlerinnen und Objektiv-Pixelzählerinnen gehöre. Viele Jahre habe ich ausschließlich mit 50mm fotografiert und irgendwann kamen ein 20mm und ein 100mm hinzu, meistens dann wenn ich einen entsprechenden Fotoauftrag hatte und die Investition nötig war. Alle drei Objektive haben sich im Laufe der Zeit fest in mein Repertoire eingefügt und ich benutze sie jederzeit sehr gerne. Eigentlich hatte ich kein Bedürfnis nach einem weiteren Objektiv, bis ich für mein neues Fotoprojekt Anfang des Jahres auf das Vintage-Objektiv Trioplan100 von Meyer Optik Görlitz stieß. Vor ein paar Jahren wurde es mithilfe einer Crowdfunding neu aufgelegt. Ich hatte viele Fragen zu dem Objektiv, denn ganz besonders habe ich mich für die Bokehs interessiert. Ich bin ja ein Fan von besonders schönen und ausgefallenen Bokehs und kann mich dafür sehr begeistern. Von Seifenblasenbokehs hatte ich bis dahin noch nie etwas gehört und war vom ersten Moment an angetan. Gleichzeitig hatte ich auch ein wenig Angst vor dem Objektiv: Kein Autofokus. Ich hatte ja schon in einem früheren Artikel über das Problem von Unschärfen geschrieben und nun sollte ich als Brillenträgerin ganz ohne Autofokus arbeiten?

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Ich konnte mir das überhaupt nicht vorstellen. Kurz vor meiner Rügenreise hielt ich es zum ersten Mal in den Händen und ich beschloss, eine Woche lang auf meinem Workshop kein anderes Objektiv zu verwenden. Ich wollte mich der Aufgabe stellen, ganz analog wie früher zu fotografieren. Denn an der Kamera kann ich nur die Belichtungszeit einstellen, während Blende und Entfernung (Fokus) am Objektiv manuell eingestellt werden müssen. Das Objektiv kam mit einem Nikon-Anschluß, sodass ich an meiner Nikon D750 keinen Adapter brauche.

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Und da ich unbedingt Seifenblasenbokehs erzeugen wollte, fotografierte ich überwiegend mit einer geöffneten Blende von f2.8. Das Objektiv ist bei dieser Blendeneinstellung so lichtstark, dass meine minimalste Verschlußzeit von 1/4000s oft kaum ausreichte und ich mir wünschte, eine Kamera mit einer kürzeren Verschlußzeit zu haben (mit ein, zwei Augen schaue ich schon seit einigen Monaten auf die Nikon D850 mit 1/8000s und 153 Meßfeldern). Dank RAW und Lightroom konnte ich aber die Überbelichtung händeln, wobei es an einigen Stellen im Foto von mir auch gewünscht war. Überbelichtung heißt ja nicht, dass ein Foto kaputt oder nicht richtig ist. Über- als auch Unterbelichtung sind für mich Stilmittel um mich auszudrücken, die Welt so zu zeigen, wie ich sie gesehen habe.

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Was für mich anfänglich schwierig/anders war, war der Mindestabstand zum Motiv von über einem Meter. Normalerweise bin ich 30cm gewöhnt und nun mussten es mehr als ein Meter sein, um überhaupt scharf stellen zu können. Da die Kamera auch unter der Mindestentfernung auslöst, war es für mich nicht so einfach, ob die Schärfe wirklich an den Stellen saß, wo ich sie hin haben wollte. Hier musste ich komplett umdenken und anders agieren. Doch am Ende hat es meinen Blick verändert. Ich bin heute dem Objektiv dankbar, dass ich persönlich aus meiner festgefahrenen Blickrichtung herausgezwungen wurde.

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Zehn Jahre 50mm haben mich doch sehr geprägt und der innere Widerstand aus meiner Komfortzone herauszukommen war groß. Der Autofokus saß die letzten Jahre perfekt, ich wusste den Sucher/das Display zu beurteilen und alles war mir in Fleisch und Blut übergegangen.

An meinem ersten Workshoptag auf Rügen war alles anders. In der ersten Stunde fühlte ich mich in meine Anfängerjahre zurückversetzt, mit dem Unterschied, dass ich heute weiß, was ich einstellen muss. Aber das Gefühl mit dem Objektiv zu arbeiten, ist völlig anders. Die Bedienung, die Beurteilung der Schärfe im Sucher und anschließender Begutachtung im Display haben das Arbeiten völlig verändert.Ich wusste vom Hersteller, dass das Objektiv – und es heißt nicht umsonst Vintagelense – zu „spontaner Unschärfe“ neigt – im Laufe der Woche wurde dies zu unserem geflügelten Workshopslogan.

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Die Fotografien sind nicht perfekt scharf, aber sie haben etwas Besonderes. Etwas was man nicht in Photoshop simulieren kann. Und das macht das Arbeiten so intensiv, so spannend. Man weiß nicht, was wirklich dabei herauskommt. Man sieht ein Motiv, beurteilt das Licht und dann entstehen Fotos, die man vorher komplett anders eingeschätzt hat. Das macht das Objektiv so liebenswert, so andersartig. Am Ende waren die Seifenblasenbokehs zweitrangig. Es war für mich nicht mehr wichtig, ob ich sie einfangen kann oder nicht.

Hast Du Fragen zum Objektiv oder hast Du Lust zusammen bei mir einen Naturfotografie-Workshop zum Trioplan100 zu besuchen, dann schreib mir oder ruf mich an.

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Zu Besuch bei Alice im Wunderland

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Heute möchte ich dich in ein ganz besonderes Land entführen, in das Reich von Alice. Auf dem ersten Blick sieht alles aus wie immer. Die Winter-Landschaft ist noch trist und grau, im Hintergrund rauschen die Autos auf der Autobahn vorbei. Doch wenn wir genau hinschauen, entdecken wir eine kleine Tür, die ins Wunderland von Alice führt. Ganz unscheinbar und man muss ganz nah herantreten, um die Geschöpfe des Wunderlandes überhaupt sehen zu können. Nimm eine Sehhilfe mit, wie die Makrofunktion vom Smartphone oder ein richtiges Makroobjektiv. Und dann setze dich und beobachte ganz still und leise. Verhalte dich unauffällig, genieße das Sonnenlicht und tauche immer weiter in die Landschaften von Alices Wunderlandes. Siehst du sie, die kleinen Geschöpfe. Wie sie ihre Häupter im Wind wiegen?

Ursprünglich wollte ich das Video bei Instagram posten, doch ich kann mich nicht auf 15 Sekunden beschränken, sodass ich das Video hier in meinem Artikel eingebunden habe. Leider rauscht der Wind ins Mikrofon und als ich das Video drehte hatte ich noch keinen Namen für die Flechten. Das sind Rotfrüchtige Säulenflechten (Cladonia) und tatsächlich ist der rote Kopf ein Fruchtkörper.

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Wie fotografiert man diese 3-5mm großen Flechten?

Vor Ort hatte ich mein 100mm Makro 2.8 von Tokina dabei. Da die Sonne schien, hatte ich auch mit Iso 100 eine kurze Belichtungszeit, sodass ich die Flechten alle Freihand fotografieren konnte. Die Blende habe ich auf 2.8-3.2 geöffnet, sodass ich eine geringe Tiefenschärfe habe. Dabei habe ich manuell fokussiert. Normalerweise nutze ich gerne den Autofokus, doch bei diesen kleinen Pflanzen hat er Probleme richtig zu fokussieren, zudem kann ich dann nicht richtig komponieren, da ich oft außerhalb des Fokusbereiches im Sucher scharf stellen möchte.

Ein anderer Grund war die Kälte: Der Akku verliert nicht nur schnell an Energie durch das Fokussieren am Makroobjektiv, sondern auch durch die niedrigen Temperaturen. Darum habe ich ihn deaktiviert. damit die Flechten auch scharf werden, muss man bei einer DSLR und dem Makro mindestens 30cm Abstand zum Motiv gewährleisten. Geht man zu nah ran, kann es passieren, das die Kamera trotz Unschärfe auslöst.

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Nachdem die Kamera technisch eingestellt war, ging ich auf die Suche nach Details. Der Baumstamm war groß und an vielen Stellen mit den unterschiedlichsten Flechten überwuchert, sodass ich ihn mehrfach mit der Kamera umrundete. Dabei habe ich auch immer auf die Sonne geachtet, die manchmal von Wolken verdeckt wurde und das Licht sich minütlich änderte. Glücklicherweise war es in Bodennähe windstill, sodass ich hier nicht mit Verwacklungen rechnen musste.Dabei konzentriere ich mich zusätzlich bei der Bildkomposition auf den Hintergrund. Harte Horizontlinien versuche ich zu vermeiden und arbeite lieber mit weichen Verläufen. Dabei muss man oft die Kamera in der Perspektive ein wenig verändern, um ungewünschte Artefakte im Hintergrund zu vermeiden. Einmal hatte ich im Hintergrund meine Kameratasche als dunklen Fleck eingefangen, sodass ich sie erst einmal wegräumen musste.

Wenn ich fotografiere, verfliegt die Zeit wie im Flug. Vor Ort habe ich über eine Stunde fotografiert. Dabei habe ich mich immer wieder hingesetzt und den Baumstamm in all seinen Details beobachtet. Am Ende war ich vom nassen, eisigen Boden völlig durchgefroren, aber glücklich.